{"id":157755,"date":"2026-10-20T11:15:35","date_gmt":"2026-10-20T09:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157755"},"modified":"2026-10-20T12:13:21","modified_gmt":"2026-10-20T10:13:21","slug":"medien-die-eine-zusammenarbeit-zwischen-bsw-und-afd-skandalisieren-eine-erbaermliche-inszenierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157755","title":{"rendered":"Medien, die eine Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD skandalisieren: Eine erb\u00e4rmliche Inszenierung!"},"content":{"rendered":"<p>Ruft ein Dieb, &bdquo;Haltet den Dieb!&ldquo;, ist Vorsicht geboten. Warnen gro&szlig;e Medien vor einer politischen Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD, ist es genauso. Nicht, weil ein Schulterschluss zwischen den beiden Parteien problemfrei ist und keiner Kritik verdiente, nein &ndash; das ist ein Thema f&uuml;r sich. Sondern weil die Kritik der gro&szlig;en Medien vor einem Fall der &bdquo;Brandmauer&ldquo; eine erb&auml;rmliche Inszenierung ist. Ein Kommentar von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMedien, die ma&szlig;geblich Mitschuld an den Verh&auml;ltnissen durch einen verwahrlosten Journalismus tragen, gaukeln mit ihrer AfD-BSW-Kritik vor, das Land im besten demokratischen Sinne vor Schaden zu bewahren. Tats&auml;chlich ist es so: Medien, die jetzt meinen, im &bdquo;Wachhund-Modus&ldquo; zu agieren, haben durch ihre Komplizenschaft mit der Macht seit Jahrzehnten an der politischen Zerst&ouml;rung des Landes mitgearbeitet. Sie haben jeden Anspruch, die Besch&uuml;tzer der Demokratie zu sein, verwirkt.<\/p><p>So wie ein Dieb, der ruft, &bdquo;Haltet den Dieb!&ldquo;, eigene Interessen verfolgt, so verfolgen auch viele Medien, die lauthals den Fall der Brandmauer als den Untergang der Republik an die Wand malen, eigene Interessen.<\/p><p>Diese Interessen kennt jeder, der den Medienmainstream mit einem kritischen Auge verfolgt.<\/p><p>Als Lordsiegelbewahrer unserer Zeit geht es ihnen in erster Linie um eines: um die Konservierung der gegenw&auml;rtigen Machtverh&auml;ltnisse. Sie waren und sind Komplizen einer Politik, die dieses Land mit Vollgas an die Wand f&auml;hrt.<\/p><p>In Verblendung, Ignoranz, Unf&auml;higkeit und ideologischer Verbundenheit mit CDU, SPD und Co haben sie sich selbst zu weltanschaulichen Handlangern einer Politik gemacht, die nun mehr und mehr ihre Fr&uuml;chte der Zerst&ouml;rung ernten muss.<\/p><p>Ein <a href=\"https:\/\/x.com\/DrClaudiaWittig\/status\/2111900641669099900\">aktueller Tweet<\/a> der BSW-Politikerin Claudia Wittig auf der Plattform <em>X<\/em> und die <a href=\"https:\/\/x.com\/DoreenReinhard\/status\/2111880787964346728\">Reaktion einer Journalistin<\/a> samt ihrem <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article413447951\/afd-und-bsw-auf-kuschelkurs-parteien-kommen-sich-bei-treffen-in-magdeburg-nah.html\">Artikel<\/a> in der <em>Berliner Morgenpost<\/em> werfen ein Schlaglicht auf die Verh&auml;ltnisse.<\/p><p>Da schreibt Wittig, sie sei von ZDF-Reportern &bdquo;&uuml;belst bedr&auml;ngt&ldquo; worden und die &bdquo;&uuml;brige Journaille&ldquo; fabuliere rum. Sie spricht von &bdquo;L&uuml;gen, einseitigen Darstellungen, Ragebaiting&ldquo; und sagt, &bdquo;das Niveau ist am Boden&ldquo;. Schlie&szlig;lich hei&szlig;t es: &bdquo;Am Ende lauern mir Reporter mit laufender Kamera vor meinem Privatfahrzeug auf, obwohl ich schriftlich ein Interview abgelehnt hatte.&ldquo;<\/p><p>Wittig hatte zu ihren &Auml;u&szlig;erungen den Tweet der Redakteurin Doreen Reinhard retweetet &ndash; darin f&uuml;hrt Reinhard unter anderem die &Uuml;berschrift ihres Artikels zu einem Treffen zwischen BSW und AfD-Politikern in Magdeburg vom Sonntag an.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article413447951\/afd-und-bsw-auf-kuschelkurs-parteien-kommen-sich-bei-treffen-in-magdeburg-nah.html\">&bdquo;AfD und BSW auf Kuschelkurs? Parteien kommen sich bei Treffen in Magdeburg nah&ldquo;<\/a>, lautet die Schlagzeile eines Artikels, der deutlich macht: Medien, die gerade Zeter und Mordio schreien, zementieren noch immer munter jene Verh&auml;ltnisse, die sie nun vorgeben, zu bek&auml;mpfen.<\/p><p>Alleine schon die &Uuml;berschrift &hellip;<\/p><p>Wie kann eine Zeitung mit einer solchen Schlagzeile an die Leserschaft herantreten, w&auml;hrend sie selbst &uuml;ber Jahrzehnte den &bdquo;Kuschelkurs&ldquo; zwischen hochrangigen deutschen Politikern und Machteliten im Kreise der semi-geheimen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149033\">Bilderberg-Treffen<\/a> ignoriert?<\/p><p>Begreift das ehemalige Springer-Blatt nicht: Dass sich &uuml;berhaupt eine friedenspolitische Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD ergeben hat, h&auml;ngt eben auch damit zusammen, dass Journalisten sich gegen&uuml;ber den Einfl&uuml;ssen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes blind, taub und stumm stellen.<\/p><p>Wo waren die Wachhunde der wackeren <em>Morgenpost<\/em>, als die westliche Tiefenpolitik sich in der Ukraine gegen Russland in Stellung gebracht hat? Waren sie damit besch&auml;ftigt, den publizistischen Schutzmantel um Angela Merkels Schultern zu legen?<\/p><p>Da bedr&auml;ngen also Journalisten Wittig an ihrem Auto &ndash; aber wenn die versammelte Machtelite bei Bilderberg aufl&auml;uft, gilt strikt: Die &bdquo;Privatsph&auml;re&ldquo; von Politikern ist zu respektieren.<\/p><p>Journalisten &ndash; das ist seit langem bekannt &ndash; wissen genau, bei wem sie es sich erlauben k&ouml;nnen, Grenzen zu &uuml;berschreiten, und bei wem nicht.<\/p><p>Dort, wo &bdquo;die Macht&ldquo; schnell zum Tritt ans Schienbein ansetzt, agieren zu viele Medienvertreter aus Feigheit lieber als &ndash; um den Begriff aufzugreifen &ndash; &bdquo;kuscheliger&ldquo; Pudel denn als Wadenbei&szlig;er.<\/p><p>Da versucht Reinhard, wie viele andere, journalistisch irrlichternd auf Emp&ouml;rung zu setzen, die Skandalisierung schreit f&ouml;rmlich aus dem Artikel.<\/p><p>Sie wagt es tats&auml;chlich, Friedensdemonstrationen als &bdquo;sogenannt&ldquo; zu bezeichnen und das Corona-Unrecht als &bdquo;angeblich&ldquo; anzuf&uuml;hren &ndash; ganz so, als ob der massive Impfdruck und das Sterbenlassen der Alten und Kranken ohne ihre Angeh&ouml;rigen nicht angeprangert werden sollte.<\/p><p>Zum Vorschein kommt eine Berichterstattung, die klar erkennen l&auml;sst: Die Emp&ouml;rung gro&szlig;er Medien wegen der Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD ist eine erb&auml;rmliche Inszenierung.<\/p><p>Ginge es auch nur im Ansatz um hehre Ziele: Die Berichterstattung w&uuml;rde ganz anders aussehen.<\/p><p>Ein Schulterschluss zwischen BSW und AfD wirft ja tats&auml;chlich Fragen auf. Zum Beispiel: Wie glaubhaft ist &uuml;berhaupt ein friedenspolitischer Ansatz vonseiten der AfD, wenn es neben dem &ndash; sagen wir &ndash; &bdquo;Friedensfl&uuml;gel&ldquo; um Tino Chrupalla auch einen stramm transatlantischen Fl&uuml;gel der AfD gibt, der voll hinter der NATO, der Wehrpflicht und der Aufr&uuml;stung steht?<\/p><p>Wie sind die Widerspr&uuml;che innerhalb der Partei zu verstehen? Was k&ouml;nnen sie in letzter Konsequenz f&uuml;r Land und W&auml;hler bedeuten?<\/p><p>Was bedeutet ein Schulterschluss mit der AfD f&uuml;r das BSW? Welche Chancen gibt es vielleicht, aber auch: Welche Gefahren lauern? Wie ist der Richtungsstreit innerhalb des BSW zu erfassen? Wie lauten die Argumente f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit der AfD, wie die dagegen?<\/p><p>Anders gesagt: Fragen wie diese macht ein Journalismus zum Gegenstand, der Interesse an Inhalt, an echter Diskussion hat.<\/p><p>Einem Artikel wie &bdquo;AfD und BSW auf Kuschelkurs?&ldquo; geht es nicht um Inhalt. Es geht um Zersetzung. Es geht darum, eine echte Diskussion, innerhalb der Parteien und ihre Vertreter auf der inhaltlichen Ebene sauber journalistisch gestellt werden, zu untergraben. Es geht um Stimmungsmache. Es geht darum, einen Popanz aufzubauen, der dann zu einer immer weiter stimmungssch&uuml;renden, immer abstruseren und immer mehr die Diskussion verseuchenden &bdquo;Berichterstattung&ldquo; f&uuml;hrt.<\/p><p>Da spricht Reinhard von dem &bdquo;Querfront-Aktivisten&ldquo; Diether Dehm. Aber ein Politiker, der sagt, &bdquo;Russland wird immer ein Feind f&uuml;r uns bleiben&ldquo;, bleibt in der Zeitung ohne entsprechende Zuschreibung. Und einem, der sagt, &bdquo;Der Krieg muss nach Moskau getragen werden&ldquo;, bietet das Blatt selbstverst&auml;ndlich auch ohne negativ begleitende Etikette eine B&uuml;hne.<\/p><p>Stichwort B&uuml;hne: Diese Schmierenkom&ouml;die, die weite Teile der gro&szlig;en Medien in Sachen BSW und AfD auff&uuml;hren, w&uuml;rde auf keinem Dorfplatz l&auml;nger als f&uuml;nf Minuten &uuml;berstehen.<\/p><p><small>Titelbild: Scrennshot X-Kanal Claudia Wittig<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/44643180178441b39d42cdc84399ca29\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruft ein Dieb, &bdquo;Haltet den Dieb!&ldquo;, ist Vorsicht geboten. Warnen gro&szlig;e Medien vor einer politischen Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD, ist es genauso. Nicht, weil ein Schulterschluss zwischen den beiden Parteien problemfrei ist und keiner Kritik verdiente, nein &ndash; das ist ein Thema f&uuml;r sich. 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