{"id":15779,"date":"2013-01-10T08:37:05","date_gmt":"2013-01-10T07:37:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779"},"modified":"2013-01-10T08:37:05","modified_gmt":"2013-01-10T07:37:05","slug":"hinweise-des-tages-1794","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h01\">Steinbr&uuml;ck wandelt auf Romneys Spuren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h02\">Lohndebatte nimmt Fahrt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h03\">Heiner Flassbeck: &bdquo;Die Schuld der Schuldner&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h04\">Europa spart sich die Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h05\">Deutsche Bauwirtschaft zur Bauprognose 2013: &ndash; Nominales Umsatzplus von 2,0 % &ndash; Wohnungsbau bleibt Treiber der Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h06\">Br&uuml;sseler Spitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h07\">Adam Smith &ndash; Mehr als ein Apologet des kruden Laissez-faire-Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h08\">Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St&uuml;tzel und seine Saldenmechanik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h09\">Die marktkonforme Demokratie und des Kaisers neue Kleider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h10\">Schweizerische Nationalbank wird zum Risikotreiber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h11\">Allianz muss Millionen zur&uuml;ckzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h12\">Fachkr&auml;ftemangel: Deutschland fehlen Tausende Lokf&uuml;hrer und Klempner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h13\">Ausl&auml;nder holen bei den L&ouml;hnen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h14\">Bundesregierung verteidigt Beamten aus dem BMU gegen Vorw&uuml;rfe der Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h15\">Michael Fuchs kassierte Geld von nebul&ouml;ser Beratungsfirma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h16\">Aufsichtsrat Steinbr&uuml;ck: Der Fehler liegt im System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h17\">Betroffene: &bdquo;Es hat sich nichts ge&auml;ndert&ldquo; | Politik &ndash; Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779#h18\">Zu guter Letzt: Statistische Fehlertoleranz von 2,5%: FDP (2%) wom&ouml;glich erste Partei mit Minusstimme<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15779&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck wandelt auf Romneys Spuren<\/strong><br>\n&ldquo;Er muss sich unterscheiden. Er muss sozialdemokratische, anti-neoliberale Werte vertreten&rdquo;<br>\nIn hr1-START sprach Dagmar Fulle mit Albrecht M&uuml;ller, ehemaliger Redenschreiber f&uuml;r Willy Brandt, Buchautor und Blogger &uuml;ber die Kanzlerkandidatur von Peer Steinbr&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr1\/index.jsp?key=standard_document_47181175&amp;jmpage=1&amp;type=a&amp;rubrik=67231&amp;jm=1&amp;mediakey=hr1\/20130109_hr1_START_Fulle_Mueller_SPD_audio_128k\">hr1<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lohndebatte nimmt Fahrt auf<\/strong><br>\nNach den Wirtschaftsweisen Peter Bofinger hat sich auch der Chef des Forschungsinstituts IMK, Gustav Horn, f&uuml;r h&ouml;here Lohnsteigerungen in Deutschland ausgesprochen.<br>\nEs sei gesamtwirtschaftlich sinnvoll, den Verteilungsspielraum aus l&auml;ngerfristigen Produktivit&auml;tszuwachs plus der Zielinflationsrate der Europ&auml;ischen Zentralbank auszusch&ouml;pfen, erkl&auml;rte Horn. Das sind laut einer aktuellen Studie des Instituts derzeit 3,5 Prozent.<br>\nHorn pl&auml;dierte &auml;hnlich wie zuvor Bofinger daf&uuml;r, bei den Tarifabschl&uuml;ssen die d&uuml;stere konjunkturelle Lage im Euro-Raum zu ber&uuml;cksichtigen. In vielen L&auml;ndern, vor allem im S&uuml;deuropa, m&uuml;ssen die Arbeitnehmer kr&auml;ftige Einschnitte hinnehmen, weil die Unternehmen von der &uuml;berm&auml;chtigen Konkurrenz aus Deutschland an den Rand gedr&auml;ngt werden.<br>\nBofinger, Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates, hatte daher k&uuml;rzlich sogar einen Aufschlag von f&uuml;nf Prozent &uuml;ber alle Branchen hinweg gefordert. Darin ist ein zweiprozentiger Zuschlag zur Euro-Rettung enthalten, damit die anderen L&auml;nder gegen&uuml;ber Deutschland aufholen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDie Finanzpolitik sieht Horn ebenfalls in der Pflicht, die Konjunktur zu st&uuml;tzen. Deutschland k&ouml;nne es sich leisten, die Konsolidierung zeitlich zu strecken. Horn erinnerte an Erkenntnisse des Internationalen W&auml;hrungsfonds, denen zufolge striktes Sparen in einem Abschwung mehr Wachstum kostet als in den meisten Modellen unterstellt. Dies sp&uuml;rten die Krisenl&auml;nder in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/lohnsteigerung-lohndebatte-nimmt-fahrt-auf,1472780,21406862.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: &bdquo;Die Schuld der Schuldner&ldquo;<\/strong><br>\nZum Auftakt der Vortragsreihe &ldquo;Finanzkrise und &ouml;ffentliche Verschuldung&rdquo; an der Uni Konstanz hatte die Studentenverwaltung Abend den Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium Heiner Flassbeck geladen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.southvibez.de\/blog\/mi-say-war-audiomitschnitt-von-heiner-flassbeck-an-der-uni-konstanz\/\">Audiomitschnitt von Heiner Flassbeck an der Uni Konstanz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europa spart sich die Gesundheit<\/strong><br>\nIn Europa sind die Gesundheitsausgaben erstmals seit 1975 gesunken. Das geht aus einem von der EU und der OECD erstellten Bericht hervor. Statt deutlich zu wachsen wie in den vorangegangenen Jahren sind die Pro-Kopf-Ausgaben demnach in 2010 europaweit um 0,6 Prozent gesunken.<br>\nNoch ist laut Bericht keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung erkennbar. Das m&uuml;sse allerdings nichts bedeuten. &bdquo;Es dauert, bis miese soziale Bedingungen und schlechte Behandlungsqualit&auml;t sich auf die Gesundheit der Menschen auswirken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/gesundheitsausgaben-europa-spart-sich-die-gesundheit,10808230,21382796.html\">Berliner Zeitung<\/a> \n<p><strong>Siehe dazu: Health at a Glance: Gesundheitsausgaben sinken, Ausnahme Deutschland<\/strong><br>\nWie die gemeinsame Studie der OECD und der Europ&auml;ischen Kommission zeigt, schrumpften die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben im Schnitt der Europ&auml;ischen Union 2010 um 0,6 Prozent. Zwischen 2000 und 2009 waren sie j&auml;hrlich um 4,6 Prozent gewachsen. Eine &auml;hnliche Bewegung verzeichnen jene europ&auml;ischen L&auml;nder, die nicht Mitglied der EU sind. Am st&auml;rksten war der Einbruch in Irland (-7,9%), Estland (-7,3%), Island (-7,1%) und Griechenland (-6,7%).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130110_gesundheitsausgaben.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130110_gesundheitsausgaben_small.png\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/presse\/healthataglancegesundheitsausgabensinkenausnahmedeutschland.htm\">OECD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Bauwirtschaft zur Bauprognose 2013: &ndash; Nominales Umsatzplus von 2,0 % &ndash; Wohnungsbau bleibt Treiber der Entwicklung<\/strong><br>\nDie deutsche Bauwirtschaft bleibt auch vor dem Hintergrund eines labilen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes positiv gestimmt. Die Pr&auml;sidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, erwarten f&uuml;r das laufende Jahr ein nominales Wachstum der baugewerblichen Ums&auml;tze im deutschen Bauhauptgewerbe von 2 %. &ldquo;Damit stabilisiert sich die Baukonjunktur real auf Vorjahrsniveau&rdquo;, hie&szlig; es auf der gemeinsamen Jahrsauftaktpressekonferenz in Berlin. Nach dem starken Besch&auml;ftigungsaufbau in den Vorjahren (+ 40.000 Erwerbst&auml;tige seit 2009) werde die Zahl der Besch&auml;ftigten im Bauhauptgewerbe 2013 im Jahresdurchschnitt mit 745.000 auf Vorjahresniveau liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/24058\/2395029\/deutsche-bauwirtschaft-zur-bauprognose-2013-nominales-umsatzplus-von-2-0-wohnungsbau-bleibt-treiber\">presseportal<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da Wirtschaft angeblich zu 50% Psychologie ist, ist gegen dieses Pfeifen im Walde des Hauptverbandes der Bauindustrie nichts zu sagen. Wenn man von den Tatsachen ausgeht, dann stagniert die Bauwirtschaft, wenn man die Inflation abrechnet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutsche Wirtschaft kann der Krise trotzen<\/strong><br>\nDas deutsche Baugewerbe, die Bauindustrie, der Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandel wie auch das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) blicken optimistisch ins neue Jahr. Sie rechnen 2013 mit einer positiven konjunkturellen Entwicklung &ndash; trotz Eurokrise. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung prognostiziert f&uuml;r dieses Jahr eine positive konjunkturelle Entwicklung, so Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des DIW:<br>\n&ldquo;Wir wachsen zwar, gemessen an der Wachstumsrate in Deutschland nur mit 0,9 Prozent, das verschleiert aber so ein bisschen, dass wir im Jahresverlauf eine relativ kr&auml;ftige Beschleunigung sehen werden.&rdquo;<br>\nIm kommenden Jahr sei dann sogar ein Wachstum von mehr als zwei Prozent m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/wirtschaftundgesellschaft\/1973368\/\">dlf<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Deutschlandfunk-&Uuml;berschrift &ldquo;Deutsche Wirtschaft kann der Krise trotzen&rdquo; geh&ouml;rt in die Kategorie jener d&uuml;mmlich-selbstgerechten Medien- und Politikspr&uuml;che, die eine &ouml;konomische &Uuml;berlegenheit Deutschlands gegen&uuml;ber dem Rest der Welt suggerieren, h&auml;ufig angereichert um die ebenso d&uuml;mmliche Forderung, Europa (wenn nicht gar der Rest der Welt) m&uuml;sse so werden wie Deutschland (was in der Konsequenz bedeuten w&uuml;rde, dass dann die mittels weltweitem Dumping produzierten Waren an die Marsbewohner und an sonstige Au&szlig;erirdische exportiert werden m&uuml;ssten).<\/em><br>\n<em>Die vom DIW verbreitete eitle Selbstzufriedenheit und Selbstgerechtigkeit vernebelt die Tatsache, dass die &uuml;ber viele Jahre von Deutschland betriebene Dumpingpolitik ebenso wie die ma&szlig;geblich unter deutscher Anleitung den europ&auml;ischen Krisenstaaten diktierte Kaputtsparpolitik die eigentliche Ursache daf&uuml;r ist, dass die deutsche Wirtschaft hinsichtlich Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung momentan (und wohl auch in der n&auml;heren Zukunft) in Europa der Ein&auml;ugige unter den Blinden ist. Der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss soll sich im Jahre 2013 lt. DIW-Prognose auf enorme 6,2 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt belaufen, mit der Konsequenz, dass die Auslandsverschuldung (indirekt wegen der BIP-Wachstumsverluste auch die Staatverschuldung) jener Staaten weiter anwachsen wird, die unter Au&szlig;enhandelsdefiziten leiden. Die deutsche Exportwirtschaft ist auch hinsichtlich des f&uuml;r sie sehr vorteilhaften Euro-Umtauschkurses zu den W&auml;hrungen der Nicht-Eurozonenstaaten der eindeutige Profiteur der Eurokrise.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt zitiert der DLF den DIW-Konjunkturexperten Ferdinand Fichtner wie folgt: &ldquo;Der deutsche Arbeitsmarkt ist eigentlich schon seit einigen Jahren in einer sehr, sehr guten Verfassung.&rdquo; Das ist eine unglaubliche Sch&ouml;nf&auml;rberei des deutschen Arbeitsmarktes: die Lage dort ist nicht nur &ldquo;gut&rdquo; oder &ldquo;sehr gut&rdquo;, sondern sogar &ldquo;sehr, sehr gut&rdquo;. Obwohl auch dem DIW-Aufschwungspropagandisten Fichtner die massiven Manipulationen und Sch&ouml;nf&auml;rbereien der deutschen Arbeitslosen- und Besch&auml;ftigungsdaten bekannt sein d&uuml;rften, sch&auml;mt er sich allem Anschein nach nicht im geringsten, diesen neoliberalen Unsinn zu st&uuml;tzen. Doch nicht nur die Realit&auml;t auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird vom DIW-Konjunkturchef gesch&ouml;nt, sondern auch die Lohnentwicklung: &ldquo;Sodass die insgesamte Situation am Arbeitsmarkt was die Besch&auml;ftigung, aber auch was die Lohnentwicklung sehr, sehr ordentlich ist.&rdquo; Auch die Lohnentwicklung ist nicht nur &ldquo;ordentlich&rdquo; oder &ldquo;sehr ordentlich&rdquo;, sondern &ldquo;sehr, sehr ordentlich&rdquo;. Bei diesen Superlativen denkt man an Reallohnsteigerungen von 3 Prozent und mehr, nicht jedoch an solche von weniger als 1 Prozent.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch der private Verbrauch wird einmal mehr in bunten Farben gezeichnet. Dieser soll im gerade begonnenen Jahr lt. DIW real um 1,1 Prozent ansteigen (nach 0,7 Prozent in 2012). Nachdem der private Verbrauch von den hiesigen Wirtschaftsforschungsinstituten in den vergangenen Jahren gegen&uuml;ber der tats&auml;chlichen Entwicklung h&auml;ufig zu positiv prognostiziert wurde, bleibt abzuwarten, wie dieser sich in 2013 tats&auml;chlich entwickeln wird. Der Blick in die deutschen Medien zeigt jedenfalls, dass diese durch die Nutzung der Vokabel &ldquo;kr&auml;ftig&rdquo; den vom DIW prognostizierten Anstieg um 1,1 Prozent verbal eine Nummer zu hoch h&auml;ngen.  <\/em><br>\n<em>Was die DIW-Prognose f&uuml;r das Jahr 2014 anbelangt &ndash; das Bruttoinlandsprodukt soll lt. DIW-Prognose um 2,2 Prozent ansteigen &ndash; so muss man diesbez&uuml;glich feststellen: Unsere Wirtschaftsforschungsinstitute scheitern regelm&auml;&szlig;ig daran, halbwegs zutreffende Prognosen f&uuml;r einen Zw&ouml;lfmonatszeitraum abzugeben. Man kann es nur als vermessen bezeichnen, wenn DIW-Konjunkturchef Fichtner Anfang Januar 2013 trotz Weltfinanzkrise und Eurokrise nach tiefem Blick in die DIW-Glaskugel in geradezu kesser Manier mit einer Wachstumsprognose von 2,2 Prozent f&uuml;r Deutschland aufwartet. Fichtner kann sich jedoch gewiss sein: Die schwarz-gelbe Bundesregierung ebenso wie die hiesigen neoliberalen Medien und Wirtschafts-&ldquo;Experten&rdquo; werden diese DIW-Steilvorlage ebenso wie die g&auml;nzlich fehlende DIW-Kritik an der zerst&ouml;rerischen, auf dem R&uuml;cken der Durchschnitts- und Geringverdiener innerhalb der europ&auml;ischen Krisenstaaten ausgetragenen Europapolitik der schwarz-gelben Bundesregierung f&uuml;r Zwecke des Wahlkampfs und der politischen Einlullung der deutschen Bev&ouml;lkerung willig aufgreifen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Br&uuml;sseler Spitzen<\/strong><br>\nFlei&szlig;sternchen f&uuml;r den vermeintlichen Mustersch&uuml;ler Deutschland, Kopfn&uuml;sse f&uuml;r die ewigen Faulenzer im S&uuml;den&hellip;. Verstehen muss man diese Br&uuml;sseler Schizophrenie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/nuernberger-nachrichten\/politik\/kommentar-brusseler-spitzen-1.2616036\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G:<\/strong> Schade, dass nur noch wenige Journalisten wirklich investigativen Journalismus wie hier betreiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Adam Smith &ndash; Mehr als ein Apologet des kruden Laissez-faire-Kapitalismus<\/strong><br>\n&ldquo;The Wealth of Nations&rdquo; &ndash; Der Wohlstand der Nationen: so hie&szlig; Smiths wichtigstes Buch. Ein zweib&auml;ndiges Opus, tausend Seiten stark. Und wenn man so viel &uuml;ber &Ouml;konomie schreibt, dann hat man eben mehr zu sagen, Und darin ist mehr und anderes zu lesen als das, was allgemein als Smiths Kernthese gilt: als n&auml;mlich dass der Markt unfehlbar sei und der Staat sich aus allem heraushalten solle.<br>\nReinhard Blomert: &ldquo;Sein Denken war &uuml;berhaupt nicht staatsfern, ganz im Gegenteil, der Staat galt ihm als oberste Instanz des Handelns, und der Markt war eine Art Experiment f&uuml;r ihn, was also in den Regionen der G&uuml;terproduktion geschah und was im einzelnen nicht zu regulieren war, aber er war &uuml;berzeugt, dass der Markt f&uuml;r die Gesellschaft liefern konnte, was die Gesellschaft ben&ouml;tigte, wenn er richtig reguliert war. Also, die Aufgabe der Politik war es, die M&auml;rkte zu gestalten.&rdquo;<br>\nUnd zwar im Sinne des Gemeinwohls. Damit schaltet sich Reinhard Blomert in eine bereits seit 1991 gef&uuml;hrte Debatte ein, die seit l&auml;ngerem anh&auml;lt. Damals betonten die beiden &Ouml;konomen Arnold Meyer-Faje und Peter Ulrich in einem Sammelband, dass Smith Regeln f&uuml;r den Handel vorsah: moralische, aber auch gesetzliche Regeln &ndash; und die konnte nur ein Staat setzen.<br>\nReinhard Blomert: &ldquo;Ihm waren die b&uuml;rgerlichen Unternehmer h&ouml;chst suspekt, er schimpft &uuml;ber sie an vielen Stellen, er h&auml;lt sie f&uuml;r egoistisch und warnt davor, ihnen politische Funktionen zu &uuml;berlassen.&rdquo;<br>\nIm Wohlstand der Nationen besonders deutlich im vierten Buch:<br>\n&ldquo;Die Herrschaft einer privilegierten Gesellschaft von Kaufleuten ist wohl die schlimmste aller Regierungen f&uuml;r jedes Land. Eine Gesellschaft von Kaufleuten ist offensichtlich unf&auml;hig, sich als Landesherr zu begreifen. Selbst dann nicht, wenn sie diese Aufgabe selbst wahrnehmen. Sie betrachten nach wie vor den Handel als ihre entscheidende Funktion. Und in seltsamer Verkennung der Tatsachen sehen sie in der Aufgabe des Souver&auml;ns blo&szlig; ein Anh&auml;ngsel zu den Pflichten des Kaufmanns.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1970833\/\">dlf<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Sehr gut dargestellt, dass Adam Smith mit den heutigen marktradikalen Dogmatikern soviel gemeinsam hat wie Karl Marx mit dem Massenm&ouml;rder Stalin. An der Rezeptionsgeschichte Adam Smith&rsquo; &ldquo;Wohlstand der Nationen&rdquo; l&auml;sst sich erkennen, dass man auch in fr&uuml;heren Zeiten vor Meinungsmanipulation nicht sicher war. Es wird also Zeit Adam Smith aus der Geiselhaft der Neoliberalen zu befreien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St&uuml;tzel und seine Saldenmechanik<\/strong><br>\nDie &Ouml;konomenwelt entdeckt die alten Meister neu: So meint etwa der Berkley-Professor und Blogger Brad DeLong, dass nur &Ouml;konomen in der Tradition von Hyman Minsky oder Charles Kindleberger wirklich Interessantes zur Analyse der Finanzkrise beizutragen h&auml;tten. Auf diese illustre Liste geh&ouml;rt aber noch ein anderer &Ouml;konom, der in den USA gar nicht und in Deutschland kaum noch bekannt ist: der deutsche &Ouml;konomen Wolfgang St&uuml;tzel, der im Saarland Professor war und im Jahr 1958 sein gro&szlig;es Buch &ldquo;Volkswirtschaftliche Saldenmechanik&rdquo; ver&ouml;ffentlichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\">zeit.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die marktkonforme Demokratie und des Kaisers neue Kleider<\/strong><br>\nIst eine &ldquo;marktkonforme Demokratie&rdquo; &uuml;berhaupt noch eine Demokratie? Oder beherrschen die Banken und das Finanzwesen unser politisches System? Die Formulierung landete auf Platz 3 der Unw&ouml;rter des Jahres 2011: Angela Merkels &ldquo;marktkonforme Demokratie&rdquo;. Hei&szlig;t das, dass Finanzm&auml;rkte und Banken die Demokratie bestimmen und nicht mehr der B&uuml;rger? Dar&uuml;ber hat der Autor Ingo Schulze in seinem Vortrag &ldquo;Marktkonforme Demokratie oder demokratiekonforme M&auml;rkte&ldquo; gesprochen, im Einstein Forum Potsdam am 17. Oktober 2012.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wissen.dradio.de\/politik-geld-regiert-die-welt-i.88.de.html?dram:article_id=233444\">dlf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schweizerische Nationalbank wird zum Risikotreiber<\/strong><br>\nThe nation&rsquo;s central bank is printing and selling as many Swiss francs as needed to keep its currency from climbing against the euro, wagering an amount approaching Switzerland&rsquo;s total national output, and, in the process, turning from button-down conservative to the globe&rsquo;s biggest risk-taker.<br>\nNearly every major central bank is buying nontraditional assets to resurrect domestic economies in the wake of the worst global recession in 75 years. The U.S. Federal Reserve is buying mortgages; the European Central Bank is making unusually long loans to banks; and the Bank of Japan is buying real-estate investment funds.<br>\nAll risk losing money, but Switzerland&rsquo;s exposure stands out in character and scale: Its central bank is buying assets from other countries and its holdings of currencies, bonds, stocks and gold&mdash;nearly 500 billion Swiss francs, about $541 billion&mdash;are nearly the size of the nation&rsquo;s gross domestic product. In contrast, the Fed&rsquo;s buying of bonds and mortgages amounts to about 20% of U.S. national output, and the European Central Bank&rsquo;s holdings stand at 30% of total GDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424127887323689604578221470075341686.html\">The Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Allianz muss Millionen zur&uuml;ckzahlen<\/strong><br>\nAuch die Allianz muss ihre Lebensversicherungskunden f&uuml;r falsch abgerechnete Vertr&auml;ge entsch&auml;digen. 117 Millionen Euro hat sie daf&uuml;r zur&uuml;ckgestellt. Die Anspr&uuml;che d&uuml;rften viel h&ouml;her sein. Doch der Konzern kalkuliert k&uuml;hl mit der Tr&auml;gheit der Versicherten&hellip;<br>\nDie Richter hatten die Klauseln zur K&uuml;ndigung, Beitragsfreistellung und zum Stornoabzug, welche die Allianz Chart zeigen in ihren Lebens- und Rentenversicherungspolicen bis Ende 2007 verwendet hat, f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rt.<br>\nDemnach steht betroffenen Allianz-Kunden ein h&ouml;herer R&uuml;ckkaufswert beziehungsweise eine h&ouml;here beitragsfreie Versicherungssumme zu. Zudem muss die Allianz den Kunden in Rechnung gestellt Stornoabz&uuml;ge erstatten&hellip;<br>\nDie erstrittenen Urteile haben laut Castello (Verbraucherzentrale Hamburg) Auswirkungen auf die gesamte Branche. Nach ihren Hochrechnungen und auf Basis einer Stichprobe von 3000 F&auml;llen k&ouml;nnen betroffene Kunden im Schnitt mit einer Nachzahlung von 500 Euro rechnen. Im Einzelfall k&ouml;nnten die Anspr&uuml;che auch mehrere tausend Euro betragen. Bei sch&auml;tzungsweise zehn bis zw&ouml;lf Millionen betroffenen Vertr&auml;gen k&ouml;nnten auf die Lebensversicherer Forderungen von bis zu sechs Milliarden Euro zukommen, rechnet Castello vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/0,2828,876428,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Deutschland fehlen Tausende Lokf&uuml;hrer und Klempner<\/strong><br>\nDie Arbeitsagenturen schlagen Alarm: Neben Ingenieuren, &Auml;rzten und Pflegern herrscht auch in anderen Bereichen extremer Mangel. Manches Unternehmen k&ouml;nnte deshalb sogar das Land verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article112654091\/Deutschland-fehlen-Tausende-Lokfuehrer-und-Klempner.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Klar: die Bahn wird ihre Schienen demn&auml;chst ins billigere China verlegen (und die Lokf&uuml;hrer dort rekrutieren), und die Klempner kommen dann aus dem nahen Polen angeflogen&hellip; Im Ernst: wenn es einen Mangel an z. B. Lokf&uuml;hrern gibt, warum mu&szlig;te dann wegen einer Lohnerh&ouml;hung, die nur die Inflation ausgleicht, fast ein Jahr lang gestreikt werden? Warum wird den angeblich so gesuchten Alten- und Krankenpflegern nicht einmal ein Lohn zugestanden, von dem sie ohne Hartz-IV-Aufstockung oder Zweitjob leben k&ouml;nnen? Und wie kann es bei den &Auml;rzten einen ernsthaften Fachkr&auml;ftemangel geben, wenn die Arbeitgeberseite mit der den Mangel versch&auml;rfenden *Entlassung* der angeblich so begehrten Fachkr&auml;fte drohen kann, wie am selben heutigen Tag die FAZ berichtet???<\/em><\/p>\n<p><strong>Tarifverhandlungen: &Auml;rzte fordern mehr Geld f&uuml;r Nachtdienste<\/strong><br>\nDie &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund verlangt 6 Prozent mehr Gehalt f&uuml;r &Auml;rzte an kommunalen Krankenh&auml;usern. Au&szlig;erdem sollen Bereitschaftsdienste besser bezahlt werden. Die Arbeitgeber sagen: &bdquo;Das w&auml;re nur mit Personalabbau denkbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/tarifverhandlungen-aerzte-fordern-mehr-geld-fuer-nachtdienste-12019869.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausl&auml;nder holen bei den L&ouml;hnen auf<\/strong><br>\nAusl&auml;nder, die neu in den deutschen Arbeitsmarkt eintreten, verdienen zun&auml;chst nur 64 Prozent des Durchschnittslohns der deutschen Arbeitnehmer. Acht Jahre sp&auml;ter haben sie dann 72 Prozent des durchschnittlichen deutschen Lohnniveaus erreicht, zeigt eine am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die in der Studie errechneten Lohndifferenzen sind allerdings teilweise dadurch bedingt, dass die deutsche Vergleichsgruppe im Schnitt besser qualifiziert und sechs Jahre &auml;lter ist.<br>\nDie IAB-Forscher nennen mehrere Gr&uuml;nde, warum Ausl&auml;nder zum Zeitpunkt ihres Einstiegs in den deutschen Arbeitsmarkt im Schnitt geringere L&ouml;hne als der Durchschnitt der Deutschen erhalten: Zum Teil passen die aus dem Herkunftsland mitgebrachten Qualifikationen nicht genau. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Migranten im Herkunftsland andere Arbeitsmittel eingesetzt haben oder die Arbeitsprozesse dort anders organisiert waren. Auch Sprachdefizite k&ouml;nnen eine Rolle spielen. Zudem kennen sich Migranten h&auml;ufig am deutschen Arbeitsmarkt weniger gut aus. Sie k&ouml;nnen schlechter einsch&auml;tzen, f&uuml;r welche Jobs sie geeignet sind und bewerben sich zun&auml;chst &ouml;fter auf Stellen, die nicht optimal f&uuml;r sie passen. Gleichzeitig ist es auch f&uuml;r Arbeitgeber schwierig, die Qualifikation von Migranten zu beurteilen. Migranten werden deswegen h&auml;ufiger in Jobs eingestellt, die unter ihrem Qualifikationsniveau liegen&hellip;.<br>\nDie Lohnangleichung f&auml;llt je nach Herkunftsland sehr unterschiedlich aus. Ausl&auml;ndergruppen wie Ungarn oder Tschechen, die schon zum Zeitpunkt des Eintritts in den deutschen Arbeitsmarkt relativ viel verdienten, gewinnen in den folgenden Jahren mehr als Gruppen, die schlechter bezahlt starteten, beispielsweise Personen aus der T&uuml;rkei oder dem ehemaligen Jugoslawien. Die Unterschiede in der Lohnangleichung k&ouml;nnen zu einem guten Teil dadurch erkl&auml;rt werden, dass sich die Zusammensetzung der betreffenden Gruppe ver&auml;ndert: Ausl&auml;nder, die schon zum Eintrittszeitpunkt relativ hohe L&ouml;hne erzielten, verbleiben eher im Arbeitsmarkt, w&auml;hrend die weniger Erfolgreichen verst&auml;rkt nicht mehr erwerbst&auml;tig sind oder Deutschland wieder verlassen.<br>\nAusl&auml;nder aus hoch entwickelten Industriestaaten wie &Ouml;sterreich, den Niederlanden, Gro&szlig;britannien und USA weichen von dem Muster ab. Ihre L&ouml;hne liegen h&auml;ufig von Anfang an &uuml;ber den deutschen Durchschnittsl&ouml;hnen, weil sie oft als gesuchte Spezialisten nach Deutschland kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2013\/kb0113.pdf\">IAB-Studie [PDF &ndash; 500 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei solchen Lohnabst&auml;nden ist es kein Wunder, dass die deutsche Wirtschaft auf eine Reservearmee von Arbeitnehmern aus dem Ausland dr&auml;ngt und dass die deutsche Politik nun um Arbeitnehmer aus den EU-Krisenstaaten wirbt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesregierung verteidigt Beamten aus dem BMU gegen Vorw&uuml;rfe der Opposition<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Arbeit des Abteilungsleiters f&uuml;r die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz und nukleare Ver- und Entsorgung im Bundesumweltministerium (BMU) gegen Vorw&uuml;rfe der Opposition verteidigt. In einer Antwort (17\/11788) auf eine Kleine Anfrage (17\/11600), in der die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen detailliert nach Treffen und Gespr&auml;chen des Beamten Gerald Hennenh&ouml;fer gefragt hatte, sprach sich die Regierung nachdr&uuml;cklich gegen Vorw&uuml;rfe aus, der Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums &bdquo;k&ouml;nnte bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben andere Belange als die des Wohls der Allgemeinheit ber&uuml;cksichtigen&ldquo;, schreibt die Bundesregierung. Gleichzeitig weist die Bundesregierung in einer ausf&uuml;hrlichen Vorbemerkung darauf hin, dass einzelne Ministerialbeamte hinsichtlich ihrer Eignung, Bef&auml;higung und Leistung &bdquo;nicht Gegenstand parlamentarischer Kontrolle und &ouml;ffentlicher Auseinandersetzung&ldquo; seien, hei&szlig;t es darin weiter. Au&szlig;erdem erstrecke sich die Kontrollkompetenz des Parlaments hinsichtlich der Frage der internen Willensbildung der Regierung &bdquo;grunds&auml;tzlich nur auf bereits abgeschlossene Vorg&auml;nge&ldquo;, argumentiert die Regierung. Die Gr&uuml;nen hatten Gerald Hennenh&ouml;fer in ihrer Kleinen Anfrage mit Bezug auf Medienberichte als eine &bdquo;in der Atompolitik umstrittene Person&ldquo; bezeichnet und nach verschiedenen Aspekten seiner T&auml;tigkeit als Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium gefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_01\/2013_005\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Michael Fuchs kassierte Geld von nebul&ouml;ser Beratungsfirma<\/strong><br>\nUnions-Fraktionsvize Michael Fuchs hat nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen jahrelang Geld von einer nebul&ouml;sen Londoner Beratungsfirma kassiert. Die Herkunft dieser Nebeneink&uuml;nfte &ndash; mindestens 57.000 Euro, vermutlich aber sehr viel mehr &ndash; wurde gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit verschleiert. Wof&uuml;r erhielt der CDU-Politiker das Geld?&hellip;<br>\nBei der Firma handelt es sich um &bdquo;Hakluyt &amp; Company&ldquo; (H&amp;C), die von ehemaligen Mitgliedern des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 gegr&uuml;ndet wurde. H&amp;C legt Wert auf &auml;u&szlig;erste Diskretion, entsprechend wenig ist &uuml;ber die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeiten bekannt. Einer der Unternehmensgr&uuml;nder, Christopher James, umschrieb die Aktivit&auml;ten seiner Firma einmal so: &ldquo;Die Idee war, das f&uuml;r die Industrie zu tun, was wir fr&uuml;her f&uuml;r die Regierung taten&rdquo;, im Klartext: Spionage. Vor einiger Zeit war Hakluyt &amp; Company beispielsweise in die Schlagzeilen geraten, weil ein Mitarbeiter die Umweltschutzorganisation Greenpeace ausgeforscht hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2013\/01\/09\/michael-fuchs-kassierte-geld-von-nebuloser-beratungsfirma\/\">abgeordnetenwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aufsichtsrat Steinbr&uuml;ck: Der Fehler liegt im System<\/strong><br>\nIst das der n&auml;chste gro&szlig;e Steinbr&uuml;ck-Skandal? Als gut bezahlter Aufsichtsrat bei Thyssen-Krupp hat er dem Unternehmen versprochen, sich f&uuml;r niedrigere Strompreise einzusetzen &ndash; und das dann auch getan. Die CDU spricht von Lobbyismus und Interessenkonflikten, ein Hauch von Korruption liegt &uuml;ber dem SPD-Kanzlerkandidaten. Unternehmen sichern sich auf diese Weise die N&auml;he von Politikern &ndash; und das geschieht nat&uuml;rlich mit dem Ziel, deren Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu beeinflussen. Dass Peer Steinbr&uuml;ck sich die Probleme anh&ouml;rt (die angeblichen, denn tats&auml;chlich sind die Strompreise der energieintensiven Industrie gesunken) und seine Mitwirkung an einer L&ouml;sung verspricht, ist im Rahmen dieses Systems nur konsequent. Das tun Politiker praktisch bei jeder Gelegenheit. &ndash; Das eigentliche Problem ist aber, dass Steinbr&uuml;ck als aktiver Politiker &uuml;berhaupt im Aufsichtsrat eines Unternehmens gesessen hat. Doch das tun auch viele andere Parlamentarier &ndash; gerade auch von Union und FDP. Wer die daraus zwangsl&auml;ufig entstehenden Interessenkonflikte verhindern will, muss Politikern die Mitgliedschaft in Aufsichtsr&auml;ten und &ndash; meist speziell zum Zweck der politischen Kontaktpflege geschaffenen &ndash; &ldquo;Beir&auml;ten&rdquo; schlicht verbieten. Aber vor dieser Forderung schreckt die politische Konkurrenz aus naheliegenden Gr&uuml;nden zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F01%2F09%2Fa0106&amp;cHash=14edf38db2871dec38e7a61d6272a50c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man braucht nur zu realisieren, welche Parteien und Politiker sich in dieser Frage hinter Steinbr&uuml;ck stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Betroffene: &bdquo;Es hat sich nichts ge&auml;ndert&ldquo; | Politik &ndash; Frankfurter Rundschau<\/strong><br>\nNorbert Denef ist Mitglied im Netzwerk Betroffener. Er selbst wurde<br>\njahrelang missbraucht. Er hatte das Scheitern des Forschungsprojekts<br>\nschon bef&uuml;rchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/betroffene--es-hat-sich-nichts-geaendert-,1472596,21423952.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Statistische Fehlertoleranz von 2,5%: FDP (2%) wom&ouml;glich erste Partei mit Minusstimme<\/strong><br>\nMit den im j&uuml;ngsten stern-RTL-Wahltrend von Forsa ermittelten zwei Prozent ist der FDP eine echte Sensation gelungen. Da bei derartigen Umfragen eine Fehlertoleranz von +\/- 2,5 Prozent anzunehmen ist, haben die Liberalen als erste Partei in der Geschichte der Bundesrepublik eine reelle Chance, bei Bundestagswahlen ein negatives Ergebnis von bis zu -0,5 Prozent zu erreichen. Ein solches Ergebnis k&ouml;nnte interessante Konsequenzen haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/01\/statistische-fehlertoleranz-von-25-fdp.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.B.:<\/strong> Damit w&auml;re die FDP endlich dort angekommen, wo sie hingeh&ouml;rt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15779"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15783,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15779\/revisions\/15783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}