{"id":157791,"date":"2026-10-21T08:31:25","date_gmt":"2026-10-21T06:31:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791"},"modified":"2026-10-21T08:31:25","modified_gmt":"2026-10-21T06:31:25","slug":"hinweise-des-tages-5208","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h01\">Ukraine-Verhandlungen in Oslo: Konturen einer Friedensl&ouml;sung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h02\">Machtkampf um S&uuml;dosteuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h03\">Im Visier der Tech-Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h04\">Friedrich Merz&rsquo; Investitionsgipfel Stromberg l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h05\">Wohnen ohne Renditedruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h06\">Allianz: Auf halbem Weg zu einer richtigen Analyse, doch ganz falsche Schlussfolgerungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h07\">Neue Eurostat-Zahlen: Fast alle Nachbarn h&auml;ngen Deutschlands Industrie ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h08\">Explosive Lage in Italien: Erste Lebensmittel-Regale bleiben leer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h09\">Erbschaftsteuer: Privilegierung von Betriebsverm&ouml;gen ist gr&ouml;&szlig;te Steuerverg&uuml;nstigung &ndash; und &ouml;konomisch zweifelhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h10\">Kriegswirtschaft in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h11\">30.10 Hafenarbeiter*innen streiken weltweit gegen Krieg und Genozid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h12\">Catch me if you can<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h13\">Balkankriege: Der Fluch der b&ouml;sen Tat.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h14\">Der Kampf gegen das Bargeld wird h&auml;rter, Petition h&auml;lt dagegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157791#h15\">Forschung f&uuml;r das Milit&auml;r: Charit&eacute;-Professorin kritisiert Angriffe auf Zivilklauseln<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Verhandlungen in Oslo: Konturen einer Friedensl&ouml;sung?<\/strong><br>\nIn Oslo haben Vertreter der USA, Finnlands und Norwegen mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj &uuml;ber ein Kriegsende gesprochen &ndash; offenbar mit Substanz.<br>\nDie Ukraine, die USA und europ&auml;ische Partner haben am Dienstag in Oslo &uuml;ber Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beraten. In seiner offiziellen Erkl&auml;rung stellte Norwegens Ministerpr&auml;sident Jonas Gahr St&oslash;re f&uuml;nf Themen in den Mittelpunkt: die Sicherheit der Ukraine, ihre wirtschaftliche Entwicklung nach dem Krieg, territoriale Fragen, Sanktionen und die europ&auml;ische Sicherheitsordnung. [&hellip;]<br>\nSt&oslash;re stellte die Zukunft der Ukraine ausdr&uuml;cklich in den Zusammenhang einer europ&auml;ischen Sicherheitsordnung nach dem Krieg. Er verwies darauf, dass die Folgen die Staaten Europas unmittelbar betr&auml;fen. Norwegen und Finnland seien Nachbarn Russlands und an Stabilit&auml;t und Frieden in ihrer Umgebung interessiert. [&hellip;]<br>\nOb die Gespr&auml;che wirklich einen Friedensprozess ansto&szlig;en, ist ungewiss. Deutschland spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, sondern legt aktuell den Fokus auf die Unterst&uuml;tzung der Ukraine beim Aufbau der Produktion von Marschflugk&ouml;rpern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/ukraine-verhandlungen-in-oslo-konturen-einer-friedensloesung\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jeffrey Sachs: Vier-Punkte-Plan f&uuml;r sofortigen Frieden in der Ukraine<\/strong><br>\nIn Oslo wird &uuml;ber die Ukraine verhandelt. Unter dem Titel &bdquo;Ein Rahmen f&uuml;r Frieden in der Ukraine&ldquo; legt der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey D. Sachs einen konkreten Vorschlag zum Ende des Kriegs in Europa vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/jeffrey-sachs-vier-punkte-plan-fuer-sofortigen-frieden-in-der-ukraine\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Machtkampf um S&uuml;dosteuropa<\/strong><br>\nWachsende Konkurrenz &auml;u&szlig;erer M&auml;chte &uuml;berschattet das Streben Deutschlands und der EU nach einer Erweiterung der Union um die sechs ihr bislang nicht angeh&ouml;renden L&auml;nder S&uuml;dosteuropas. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) stellt einerseits einen deutlichen R&uuml;ckgang des russischen Einflusses in der Region fest &ndash; eine Folge des Ukrainekriegs. Zugleich gelten China und zunehmend auch die Vereinigten Staaten in Berlin als Konkurrenten im Ringen um politischen und wirtschaftlichen Einfluss in S&uuml;dosteuropa. Washington setzt dabei verst&auml;rkt auf Energiegesch&auml;fte und Infrastrukturprojekte; so suchen die USA etwa Bosnien und Herzegowina in einen weiteren Absatzmarkt f&uuml;r US-Fl&uuml;ssiggas zu transformieren. Um die Nicht-EU-L&auml;nder S&uuml;dosteuropas enger an die EU zu binden, dr&auml;ngt Berlin auf Fortschritte im Erweiterungsprozess. Zur Zeit werden Pl&auml;ne diskutiert, neuen Mitgliedstaaten f&uuml;r bis zu 15 Jahre nur eingeschr&auml;nkte Mitgliedsrechte zu gew&auml;hren. Auf einem Treffen des von Deutschland initiierten &bdquo;Berliner Prozesses&ldquo; Anfang Oktober warnte Au&szlig;enminister Johann Wadephul vor einem &bdquo;Scheideweg&ldquo; der EU-Erweiterung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10589\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Im Visier der Tech-Milliard&auml;re<\/strong><br>\nF&uuml;r die amerikanische R&uuml;stungsindustrie ist der Osten Deutschlands ein gefundenes Fressen.<br>\nIn Ostdeutschland gibt es im Vergleich zum Westen des Landes kaum R&uuml;stungsunternehmen. Das ist historisch begr&uuml;ndet und h&auml;ngt mit der Deindustrialisierung nach der Wiedervereinigung zusammen. Sieht man sich die W&auml;hlerverteilung an, d&uuml;rften viele Ostdeutsche damit recht zufrieden sein, denn die Militarisierungstendenzen der Bundesregierung tragen hier nicht viele mit. Umso brisanter sind Bestrebungen, den Osten nun doch mit beachtlicher R&uuml;stungsindustrie zu versehen. Die Interessen dahinter reichen bis ins Silicon Valley.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/im-visier-der-tech-milliardare\">Manova<\/a>\n<p>dazu: <strong>USA halten bezahlte Abfangraketen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine steuern auf einen neuen Tiefpunkt zu. Schon in den vergangenen Wochen n&auml;herte sich US-Pr&auml;sident Donald Trump mit dem Dieselabkommen und der Aussetzung von Sanktionen in gro&szlig;en Schritten Russland an. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj warf den USA nun vor, auch die Auslieferung bereits bezahlter Patriot- und anderer Luftabwehrraketen zu verz&ouml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3445598\/\">ORF<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der doppelte Denkfehler beim Thema &bdquo;R&uuml;stungsausgaben&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157769\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedrich Merz&rsquo; Investitionsgipfel Stromberg l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nMit dem &bdquo;Invest in Germany Summit&ldquo; will die Bundesregierung das Gro&szlig;kapital anlocken. Hinter verschlossenen T&uuml;ren und ohne Gewerkschaften, versteht sich.<br>\nDie Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist eine einzige, riesige Shitshow. Wer noch ernsthaft Zweifel daran hat, wird dieser Tage eines Besseren belehrt. Wieder einmal! Versprochen! Denn der &bdquo;Federal Chancellor&ldquo; Friedrich Merz und sein Team laden am Montag und Dienstag zum &bdquo;Invest in Germany Summit&ldquo; nach Berlin. W&auml;re die Angelegenheit nicht so ernst, w&uuml;rde die Bundesregierung mit ihrem Investitionsgipfel Guinnessbuch-verd&auml;chtige Mengen an Fremdscham produzieren.<br>\nAllein schon der dazugeh&ouml;rige Internetauftritt ist der Regierung der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft Europas eigentlich unw&uuml;rdig. &bdquo;Meine Kabinettsmitglieder und ich hei&szlig;en Sie in Deutschland willkommen, um Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Ihr Unternehmen zu er&ouml;rtern und darzulegen, wie wir unser Land reformieren, um Ihre Investitionen zu erleichtern&ldquo;, blickt einem da Merz pers&ouml;nlich mit ernstem Blick und verschr&auml;nkten Armen tief in die Augen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geben gequ&auml;lt l&auml;chelnd &auml;hnlich anbiedernde S&auml;tze von sich.<br>\nNat&uuml;rlich ist die gesamte Pr&auml;sentation auf Englisch. Schlie&szlig;lich will die Bundesregierung mit ihrer Einladung zum Investitionsgipfel zeigen, dass sie das internationale Gro&szlig;kapital und Big Business verstanden haben. Dabei strahlen sie den Charme von Versicherungsvertretern aus der Provinz aus. Stromberg l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Investitionsgipfel-der-Regierung-mit-uA-Nvidia-Blackrock-Siemens-Die-Shitshow-der-Big-Business-Versteher\/!6222574\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wohnen ohne Renditedruck<\/strong><br>\n&Ouml;sterreich: Gemeinn&uuml;tzige Bauvereinigungen d&auml;mpfen Mieten und st&auml;rken laut Institut Konjunktur<br>\nEin Gegenmodell, das wirkt. Der gemeinn&uuml;tzige Wohnungsbau entlastet nicht nur seine Mieter, sondern dr&uuml;ckt auch die Preise auf dem gesamten Wohnungsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine laufende Studie des &Ouml;sterreichischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (Wifo). Demnach summiert sich der j&auml;hrliche Wohnkostenvorteil, einschlie&szlig;lich der preisd&auml;mpfenden Wirkung auf private Mieten, inzwischen auf rund 2,5 Milliarden Euro, berichteten vergangenen Dienstag Branchenvertreter der Gemeinn&uuml;tzigen Bauvereinigungen (GBV). Gegen&uuml;ber einer ersten Untersuchung aus dem Jahr 2021 hat die wirtschaftliche Bedeutung der GBV damit deutlich zugenommen. F&uuml;r die Bewohner gemeinn&uuml;tziger Wohnungen macht sich das auch im Alltag bemerkbar: Im Durchschnitt liegen ihre Wohnkosten um 228 Euro pro Monat unter jenen auf dem sogenannten freien Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531880.wohnungs-und-mietenpolitik-wohnen-ohne-renditedruck.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wohnen, W&auml;rme und Infrastruktur: Wie die Bundesregierung am Volk vorbeiregiert (Serie zu den Sozial-&bdquo;Reformen&ldquo; &ndash; Folge V)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156364\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Beachten Sie auch unsere Artikelsammlung zum Thema <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=sozialer-wohnungsbau\">&bdquo;Sozialer Wohnungsbau&ldquo;<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Allianz: Auf halbem Weg zu einer richtigen Analyse, doch ganz falsche Schlussfolgerungen<\/strong><br>\nEin Leser hat mir eine Analyse der Allianz zur Investitionst&auml;tigkeit in Deutschland geschickt (Allianz Research vom 16 October 2026, kann man hier herunterladen). Das ist interessant, weil die Experten der Allianz wenigstens die makro&ouml;konomische Ebene kennen. Sie wissen sogar, dass es in Deutschland sehr viele Ersparnisse nicht nur von Seiten der privaten Haushalte, sondern auch von Seiten der Unternehmen gibt (Seite 5 des Reports). Auch eine Abbildung dort zeigt sehr sch&ouml;n, wie sehr sich Deutschland von einer wirklichen Marktwirtschaft entfernt hat, weil die &bdquo;Non-fin-corporations&ldquo; (die nicht-finanziellen Unternehmen) seit 20 Jahren Nettoersparnisse bilden.<br>\nDoch dann beginnt die Konfusion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/10\/20\/allianz-auf-halbem-weg-zu-einer-richtigen-analyse-doch-ganz-falsche-schlussfolgerungen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neue Eurostat-Zahlen: Fast alle Nachbarn h&auml;ngen Deutschlands Industrie ab<\/strong><br>\nDeutschlands Industrie hat 2025 deutlich weniger produziert als zehn Jahre zuvor: Ohne den Einfluss ver&auml;nderter Preise ist ihre Produktion gegen&uuml;ber 2015 um knapp elf Prozent gesunken. Polen hat dagegen um 54 Prozent zugelegt, D&auml;nemark um 48 Prozent. Auch die meisten anderen Nachbarl&auml;nder haben mehr produziert.<br>\nDas zeigen Eurostat-Daten mit Stand vom 15. Oktober 2026, die die Berliner Zeitung ausgewertet und auf einer Karte zusammengefasst hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/diese-karte-alarmiert-deutschlands-industrie-schrumpft-um-elf-prozent-die-nachbarn-legen-zu-10512512\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Explosive Lage in Italien: Erste Lebensmittel-Regale bleiben leer<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten haben nun auch die Lkw-Fahrer erreicht. Sie blockieren die Zufahrten zu Logistikzentren.<br>\nSteigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie hohe Mieten belasten die privaten Haushalte in Italien. Die Sorgen der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren zu gro&szlig;en Protesten in mehreren St&auml;dten des Landes. Besonders angespannt ist die Lage im S&uuml;den des Landes. Dort protestieren Transportunternehmen gegen gestiegene Treibstoffpreise und Betriebskosten. Blockaden von Stra&szlig;en und Zufahrten zu Logistikzentren behindern den Warenverkehr und beeintr&auml;chtigen die Versorgung des Einzelhandels. Aus Kampanien, Kalabrien, Apulien und Sizilien sowie aus Basilikata, Molise und den Abruzzen werden bereits St&ouml;rungen gemeldet. In einzelnen Gebieten gibt es Berichte &uuml;ber leere Regale und Schwierigkeiten bei der Belieferung von Gesch&auml;ften und Superm&auml;rkten. Auch aus Palermo kommen Bilder mit leeren Regalen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/explosive-lage-in-italien-erste-lebensmittel-regale-bleiben-leer\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Frankreich: Investoren erh&ouml;hen den Druck auf Macron<\/strong><br>\nHohe Schulden begrenzen den Spielraum Frankreichs, auf Proteste gegen die Lebenshaltungskosten zu reagieren. Pr&auml;sident Emmanuel Macron bem&uuml;ht sich unterdessen in den Golfstaaten um Energielieferungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/maerkte\/frankreich-investoren-erhoehen-den-druck-auf-macron\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erbschaftsteuer: Privilegierung von Betriebsverm&ouml;gen ist gr&ouml;&szlig;te Steuerverg&uuml;nstigung &ndash; und &ouml;konomisch zweifelhaft<\/strong><br>\nDie praktizierte Verschonung von Betriebsverm&ouml;gen bei der Erbschaftsteuer ist ungerecht und &ouml;konomisch zweifelhaft: Sie ist die gr&ouml;&szlig;te Steuerverg&uuml;nstigung in Deutschland und f&uuml;hrt wesentlich dazu, dass die Erbschaftsteuer, die die hohe Verm&ouml;gensungleichheit eigentlich mildern k&ouml;nnte, in Teilen regressiv wirkt, also besonders gro&szlig;e Verm&ouml;gen schw&auml;cher betrifft als kleinere. Und sie schw&auml;cht die Finanzbasis der &ouml;ffentlichen Hand, etwa f&uuml;r Investitionen. Zur Sicherung von Unternehmen und Arbeitspl&auml;tzen im Erbfall gibt es bessere M&ouml;glichkeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zum Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-erbschaftsteuer-privilegierung-von-betriebsvermoegen-ist-groesste-steuerverguenstigung-79721.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kriegswirtschaft in Libyen<\/strong><br>\nW&auml;hrend Libyens Territorium von ausl&auml;ndischen Milit&auml;rs und Milizen &uuml;berzogen und seine Milit&auml;rbasen besetzt sind, offenbart ein aufschlussreicher Bericht aus dem Umkreis des UN-Sicherheitsrats, dass auch die Aufr&uuml;stung bei den milit&auml;rischen Kr&auml;ften des &ouml;stlichen und westlichen Libyens auf Hochtouren l&auml;uft. Libyen herrscht eine Kriegswirtschaft, von der viele profitieren, finanziert durch ein breites Schmuggelnetzwerk, das im gro&szlig;en Mafiastil illegale &Ouml;l- und Treibstoffgesch&auml;fte betreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/kriegswirtschaft-in-libyen\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>30.10 Hafenarbeiter*innen streiken weltweit gegen Krieg und Genozid<\/strong><br>\nAuf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 15.10. k&uuml;ndigten Hafengewerkschaften auf der gesamten Welt Streiks und weitere Aktionen gegen Krieg, Genozid und Sozialabbau f&uuml;r den 30. Oktober an. 100 H&auml;fen auf vier Kontinenten haben ihre Beteiligung zugesagt. Nach ihren Angaben habe der angek&uuml;ndigte Streik das Potenzial, 40.000 Container im Mittelmeer aufzuhalten, was einem Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar entspricht.<br>\nGewerkschaftsvertreter*innen aus Italien, Griechenland, Marokko, der T&uuml;rkei und Indien informierten am Donnerstag &uuml;ber ihre Pl&auml;ne, am 30. Oktober den Schiffsverkehr im Mittelmeerraum und dar&uuml;ber hinaus zu unterbrechen. Laut Angaben der Organisator*innen wollen sich 100 H&auml;fen auf vier Kontinenten beteiligen. Auch Gewerkschaften aus anderen Sektoren seien beim Aktionstag dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/30-10-hafenarbeiterinnen-streiken-weltweit-gegen-krieg-und-genozid\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Catch me if you can<\/strong><br>\nUS-Justiz setzt Kuba weiter unter Druck und erl&auml;sst Haftbefehl gegen Expr&auml;sident Ra&uacute;l Castro. Havanna pr&auml;sentiert neue Erkenntnisse zu vereiteltem Terroranschlag<br>\nKaum eine Woche vergeht ohne US-Einsch&uuml;chterungsversuche gegen Kuba. Der j&uuml;ngste: Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier hat am Montag (Ortszeit) einen staatlichen Haftbefehl gegen den ehemaligen kubanischen Pr&auml;sidenten Ra&uacute;l Castro erlassen. Grund sei dessen angebliche Verantwortung f&uuml;r den Abschuss zweier Kleinflugzeuge von Exilkubanern im Jahr 1996. Kubas Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez fand dazu scharfe Worte und sprach auf X von einem weiteren &raquo;Man&ouml;ver der antikubanischen Politiker Floridas&laquo;; in dem US-amerikanischen Bundesstaat gibt es eine einflussreiche kubanische Exilgemeinde. Gleichzeitig wirft der kubanische Staatsanwalt Edward Roberts Washington vor, antikubanische Terrorgruppen auf US-Territorium zu dulden. Die beiden juristischen Verfahren verdeutlichen einmal mehr, wie schlecht es um die Beziehungen beider L&auml;nder steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531911.unblock-cuba-catch-me-if-you-can.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>USA versch&auml;rfen Gangart gegen Kuba: Haftbefehl gegen Ra&uacute;l Castro<\/strong><br>\nDem 95-J&auml;hrigen wird eine Beteiligung am Abschuss zweier ziviler Kleinflugzeuge der Exilkubaner-Organisation &bdquo;Hermanos al Rescate&ldquo; im Jahr 1996 vorgeworfen.<br>\nDer Konflikt zwischen Kuba und den USA versch&auml;rft sich erneut. Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida hat einen Haftbefehl gegen den fr&uuml;heren kubanischen Staatschef Ra&uacute;l Castro erlassen. Dem 95-J&auml;hrigen wird eine Beteiligung am Abschuss zweier ziviler Kleinflugzeuge der Exilkubaner-Organisation &bdquo;Hermanos al Rescate&ldquo; im Jahr 1996 vorgeworfen. Vier Menschen kamen damals ums Leben.<br>\nFloridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier wirft Castro Verschw&ouml;rung zum Mord ersten Grades vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/usa\/usa-verschaerfen-gangart-gegen-kuba-haftbefehl-gegen-raul-castro\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Balkankriege: Der Fluch der b&ouml;sen Tat.<\/strong><br>\nJoe Biden nannte ihn den &laquo;George Washington des Kosovo&raquo;. Der ehemalige Premier und Pr&auml;sident Hashim Tha&ccedil;i ist in Den Haag zusammen mit drei weiteren UCK-M&auml;nnern wegen Folter und Mord zu hohen Gef&auml;ngnisstrafen verurteilt worden. Es waren diese &laquo;Freiheitsk&auml;mpfer&raquo;, die eine Schweizer Au&szlig;enministerin 2008 in Pristina in den Himmel hob. Wurde da etwas falsch erz&auml;hlt? Und wie zuverl&auml;ssig sind unsere untr&uuml;glichen Gewissheiten &uuml;ber jene Balkankriege der neunziger Jahre?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/balkankriege-der-fluch-der-boesen-tat\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Kampf gegen das Bargeld wird h&auml;rter, Petition h&auml;lt dagegen<\/strong><br>\nEin neuer Vorsto&szlig; k&ouml;nnte Millionen Selbstst&auml;ndige zwingen, auf Bargeld zu verzichten. Auf EU-Ebene sind weitere Einschr&auml;nkungen geplant. Mit &uuml;ber 400.000 Unterschriften setzt sich eine Petition zur Wehr.<br>\nIm Zuge einer seit Jahren betriebenen, schleichenden Einschr&auml;nkung der Bargeldnutzung steht ein weiterer Vorsto&szlig; im Raum: Selbstst&auml;ndige und Freiberufler k&ouml;nnten bei bar bezahlten betrieblichen Rechnungen den Steuerabzug verlieren. Laut einer Pr&uuml;fbitte des Bundesrates sollen Betriebsausgaben und Werbungskosten grunds&auml;tzlich nur noch absetzbar sein, wenn die Zahlung auf das Konto des Leistungserbringers erfolgt.<br>\nKonkret hie&szlig;e das: Ein Tankwart darf weiterhin Bargeld annehmen, wenn aber ein Freiberufler tanken muss und bar bezahlt, k&ouml;nnte der Steuerabzug entfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/maerkte\/der-kampf-gegen-das-bargeld-wird-haerter-petition-haelt-dagegen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Forschung f&uuml;r das Milit&auml;r: Charit&eacute;-Professorin kritisiert Angriffe auf Zivilklauseln<\/strong><br>\nDie Professorin f&uuml;r Medizinische Biometrie, Geraldine Rauch, von der Berliner Charit&eacute; kritisiert die zunehmenden Angriffe auf Zivilklauseln der Universit&auml;ten. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe berichtete Rauch am 8. Oktober in einem Vortrag von aktuellen Entwicklungen, diese hochschuleigene Verpflichtung auf zivile Forschung einzuschr&auml;nken oder gar zu verbieten. Dies sei ein Eingriff in die Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit, erkl&auml;rte Rauch, die bis M&auml;rz 2026 als Pr&auml;sidentin die Technische Universit&auml;t (TU) Berlin leitete. Sie beobachte eine &bdquo;zunehmende politische Kriminalisierung von bestimmten Haltungen oder Meinungen, insbesondere von Pazifismus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0469\">Multipolar<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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