{"id":157832,"date":"2026-10-21T15:02:50","date_gmt":"2026-10-21T13:02:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157832"},"modified":"2026-10-21T15:02:50","modified_gmt":"2026-10-21T13:02:50","slug":"leserbriefe-zu-medien-die-eine-zusammenarbeit-zwischen-bsw-und-afd-skandalisieren-eine-erbaermliche-inszenierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157832","title":{"rendered":"Leserbriefe zu &#8220;Medien, die eine Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD skandalisieren: Eine erb\u00e4rmliche Inszenierung!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kritisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157755\">in seinem Kommentar<\/a> die Berichterstattung der Leitmedien &uuml;ber eine m&ouml;gliche Zusammenarbeit von BSW und AfD als &bdquo;erb&auml;rmliche Inszenierung&ldquo;. &bdquo;Dass sich &uuml;berhaupt eine friedenspolitische Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD ergeben hat, h&auml;ngt eben auch damit zusammen, dass Journalisten sich gegen&uuml;ber den Einfl&uuml;ssen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes blind, taub und stumm stellen.&ldquo; Am Beispiel der Berliner Morgenpost und von BSW-Politikerin Claudia Wittig argumentiert er, dass Journalisten m&auml;chtige politische Akteure wohlwollend begleiten w&auml;hrend sie stets vor einem Fall der Brandmauer gegen BSW und AfD warnen. Statt kritisch zu hinterfragen, sichern Leitmedien dadurch bestehende Machtverh&auml;ltnisse und verhindern eine echte friedens- und soziallpolitische, &ouml;ffentliche Debatte. Unser Autor fordert einen sachlichen Journalismus, der Chancen, Gefahren und Widerspr&uuml;che einer BSW-AfD-Kooperation offen untersucht.<\/p><p><em>Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten.<\/em><\/p><p>Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Also &ndash; ich bin gerade happy, was da jetzt in Sachsen-Anhalt beginnt! Wie sch&ouml;n, dass uns das Schicksal gleichzeitig zwei so charismatische Gesichter geschenkt hat: den Sunnyboy Ulrich Siegmund und die schlaue sch&ouml;ne Claudia Wittig!<\/p><p>Ich hoffe, dass die zwei &ndash; AFD &amp; BSW &ndash; jetzt etwas Sch&ouml;nes in Sachsen-Anhalt hinkriegen, was auch ausstrahlt anderswohin! Dazu muss ich gar nicht glauben, dass die AFD wirklich &bdquo;die Partei des Kleinen Mannes und des Friedens&ldquo; ist &ndash; aber das BSW kann sie ja jetzt clever darauf festnageln, dass sie es vor der Wahl ver-sprochen hatte!<\/p><p>Meine Hauptsorge ist jetzt, ob die, die &uuml;ber die N&auml;he zur AFD zetern, nicht nur in der Medienwelt, sondern IM BSW SELBST zu stark sind! F&uuml;r mich sind sie wie &Auml;rzte, die in ihren wei&szlig;en Kitteln dastehen und immer nur schlaue DIAGNOSEN machen und aufpassen, dass ihr wei&szlig;er Kittel immer sch&ouml;n wei&szlig; bleibt. Da lieb&lsquo; ich die &Auml;rzte, die wie Claudia Wittig auch THERAPIEREN wollen, selbst wenn ihr Kittel dabei ein AfD-blaues Fleckchen bekommt &ndash; einfach, weil sie ihre Patienten mehr lieben als ihre Eitelkeit, als ihr moralisch-wei&szlig;es Kittelchen! So wie Oskar Schindler es wagte, mit Nazis, die SOGAR ECHTE Nazis waren, zu kooperieren &ndash; weil er die Juden, die er retten wollte, tausendmal mehr liebte als sein bl&uuml;tenwei&szlig;es Image!<\/p><p>Die rote Linie ist doch einfach: Das Magdeburger BSW soll sich nicht SACHLICH verbiegen &ndash; und das hat es auch nie getan! Warum soll es dabei ein frostiges Gesicht zur AFD machen, um auch immer sch&ouml;n zu zeigen, wie wichtig es ist, die AFD zu hassen &hellip;? Au&szlig;erdem hat Claudia Wittig auch an die Gr&uuml;nen, Linken etc. Kooperationsangebote gemacht und w&uuml;rde vielleicht auch mit denen auf ein Dinner ansto&szlig;en, wenn die zu Petra Kelly und Willy Brandt zur&uuml;ck finden!<\/p><p>Ich hoffe beinah, dass es beim Bundesparteitag des BSW zu einem Show-down kommt &ndash; so oder so! Dass das BSW nicht l&auml;nger mit Formelkompromissen herum eiert, sondern eine klare Parteilinie beschlie&szlig;t, wer denn nun das &bdquo;wahre BSW&ldquo; ist: die &bdquo;AFD igitt!&ldquo; Leute oder die Magdeburger-Weg-Leute!<\/p><p>Denn ich glaube, die beiden Fl&uuml;gel sind atmosph&auml;risch unvereinbar und l&auml;hmen sich nur gegenseitig. Aber was wohl die Macher und Leser der NDS dazu denken? Sind mehr Leute der Meinung: der Magdeburger Weg verr&auml;t das BSW &ndash; oder der Meinung: jetzt lebt das BSW wieder auf und wird das, was es eigentlich sein wollte?<\/p><p>Martin Machiavelli aus S<\/p><p>Ein P.S. kann ich mir nicht verkneifen: Was wurde doch gegen den gemeinsamen Friedensantrag von AFD &amp; BSW gewettert, dass er nur ein unn&uuml;tzes Symbol sei &ndash; ausgerechnet von denen, die tagein tagaus &bdquo;Zeichen setzen&ldquo; und &bdquo;Haltung zeigen&ldquo;, tssst tssst &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner und NDS Team,<\/p><p>darf ich kurz an unsere Verfassung erinnern ?<\/p><p>Artikel 38 &bdquo;Abgeordnete sind Vertreter des ganzen Volkes.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Sie [die Abgeordneten] sind Vertreter des ganzen Volkes, <strong>an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen<\/strong>.&ldquo;<\/p><p>Jeder, der grunds&auml;tzlich die Zusammenarbeit mit AfD-Abgeordneten verweigert, ist f&uuml;r mich ein Verfassungsfeind !<\/p><p>AfD-Abgeordnete sind nunmal auch Vertreter des ganzen Volkes und wurden von entsprechenden Teilen der Bev&ouml;lkerung gew&auml;hlt. Eine komplette Arbeitsverweigerung hei&szlig;t also, dass man bewusst einen Teil des Volkes ignoriert, der doch eigentlich der Souver&auml;n sein sollte.<\/p><p>Es verlangt ja keiner, dass man die AfD lieb haben muss, es ist aber auch nicht zu viel verlangt, Antr&auml;ge der AfD ordentlich zu pr&uuml;fen und gegebenenfalls auf den Weg zu bringen, da jeder Abgeordnete nunmal Vertreter des ganzen Volkes ist.<\/p><p>Nat&uuml;rlich erwarte ich, dass Antr&auml;ge der AfD besonders gr&uuml;ndlich gepr&uuml;ft werden, so dass man sich kein Gesetzes-Kuckucksei&acute;s ins Nest holt und dann sauber dar&uuml;ber abstimmt.<\/p><p>Das ist nicht zu viel verlangt, auch wenn die Aufgabe &ldquo;nervig&rdquo; erscheint, aber unsere Politiker werden ja auch f&uuml;rstlich daf&uuml;r entlohnt.<\/p><p>Seien wir realistisch, die komplette Arbeitsverweigerung der anderen Parteien gegen&uuml;ber der AFD hat nur einen Sinn und Zweck, man will der AFD keine Erfolge &ldquo;g&ouml;nnen&rdquo; mit erfolgreichen Gesetzesvorlagen, selbst wenn man dabei sinnvolle Vorlagen blockieren muss.<\/p><p>Dass hat mehr was von Kindergarten, &agrave; la &bdquo;mit dem Spiel ich nicht&ldquo; und ist f&uuml;r einen Abgeordneten eigentlich komplett unw&uuml;rdig.<\/p><p>Diese Verweigerung der Zusammenarbeit bewirkt nur, dass die Politik sich immer weiter fragmentiert und wir irgendwann wieder Weimarer Verh&auml;ltnisse haben. Es ist keine 20 Jahre her, da waren die AfD-Positionen einfach nur die Position des rechten Fl&uuml;gels der CDU.<\/p><p>In diesem Sinne w&uuml;rde es sich auch noch einmal lohnen, den Niedergang unserer beiden sogenannten &ldquo;Volksparteien&rdquo; zu beleuchten, aber das schweift gerade vom Thema etwas ab ;)<\/p><p>Das alles hindert einen &uuml;brigens auch nicht daran, die AfD und deren Politik abzulehnen, was vollkommen legitim ist, dass d&uuml;rfen unsere Abgeordneten aber auch nicht davon abhalten, ihrem Schwur auf die Verfassung nachzukommen.<\/p><p>Man mag jetzt noch einwenden, dass ein Abgeordneter f&uuml;r sich entschieden hat, dass f&uuml;r ihn selbst aus Gewissensgr&uuml;nden einen Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen ist, dieser muss dann aber auch beantworten, wie er noch Vertreter des ganzen Volkes sein kann? Wenn er dazu nicht f&auml;hig ist, ist er offensichtlich ungeeignet f&uuml;r den Job.<\/p><p>Eigentlich braucht man sich nicht wundern, dass die AfD inzwischen ein Selbstl&auml;ufer geworden ist und ich w&uuml;nschte es w&auml;re anders.<\/p><p>Aber dies alles ist auch Folge davon, dass wir keine bzw. kaum noch Politiker haben, die wirklich f&uuml;r etwas Leidenschaftlich brennen. Das Gros der Politiker heutzutage sind Berufspolitiker, denen der eigene Status und Machterhalt wichtiger ist als alles andere, was auch erkl&auml;rt, warum die beiden Volksparteien &ldquo;gegl&auml;ttet&rdquo; wurden und somit auch erst die AfD entstehen lie&szlig;en<\/p><p>Es ist schon ironisch, dass nicht nur die Entstehung, sondern auch der weitere Umgang massive Symptome des Niedergangs unserer Demokratie sind und alle kennen nur ein weiter so, den Blick unbeirrt auf den Abgrund gerichtet.<\/p><p>Ich hoffe, meine Gedanken sind nachvollziehbar und auch wenn ich selbst die AfD f&uuml;r gef&auml;hrlich halte, umso gef&auml;hrlicher halte ich den Umgang mit der AfD.<\/p><p>Man kann unsere Demokratie und Verfassung nicht vor dem AfD retten, indem man diese aktiv selbst unterminiert, vielmehr bereitet man dadurch genau den Boden f&uuml;r das, was man eigentlich verhindern will.<\/p><p>MfG<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>dieser kommunikative dirty-trick 17, realsachbezogene Kooperation als &ldquo;kuscheln&rdquo; umzudeklarieren, erinnert mich an die rhetorische Umprogrammierung dialogisch-kooperativen schulischen Lernens zur &ldquo;Kuschelp&auml;dagogik&rdquo;. Damit wurde vor vielen Jahren eine humanwissenschaftlich begr&uuml;ndete und begr&uuml;ndbare P&auml;dagogik und Didaktik nahe den Bereich des sexuellen Missbrauchs verr&uuml;ckt. Mit dem Erfolgs-Resultat, dass &ldquo;das Lerncoaching&rdquo; heute das &ldquo;Machen&rdquo; in den Schulr&auml;umen ausmacht. W&auml;hrend s&auml;mtliche grundgesunden Symptombildungen angesichts solch unmenschlicher &ldquo;Fabrikation von Wissen&rdquo; mittels &ldquo;Classroom-Management&rdquo; und immer scham- und grundrechtsloseren Social-Credit-Programmen outgesourct werden. Dass dabei sogar die angestrebten Verbesserungen beim Anbeten des goldenen Kalbes &ldquo;PISA&rdquo; konsequent immer schlimmer werden, k&ouml;nnen wir vor lauter &ldquo;Brand&rdquo;Mauern der Selbsterkenntnis nicht mehr sozial-psychisch integrieren. All das steht fragmentiert nebeneinander und ergibt &ldquo;kein Bild&rdquo; mehr, weil jeder Blick in den Spiegel nur noch ein zerbrochenes Bild ergibt. The man in the mirror zu t&auml;tigen ist heute allen deswegen schon unm&ouml;glich, weil wir grundmilitaristisch alles Spiegelnde im Land zertr&uuml;mmerten, das uns mal h&auml;tte reflektieren k&ouml;nnen, was wir da (schweigend mit-)tun. Zerbrochenheit wird so l&auml;ngst bereits zum &ldquo;Wettbewerbsvorteil&rdquo; und zur &ldquo;Zukunftsf&auml;higkeit&rdquo; des neoliberalen Subjekts. So konsequent &ldquo;wir&rdquo; in &ldquo;PISA&rdquo; abfallen, so konsequent steigt die menschliche Symptomatik, die dann wiederum konsequent kategorisiert werden &ldquo;muss&rdquo;, um &ldquo;ein (<em>Proxy-<\/em>)Bild&rdquo; abzugeben. <em>Das<\/em> ist das &ldquo;Wachstum&rdquo; gerade in der Bundesrepublik Deutschland, dem wir total alles (!) unterordnen. &ldquo;Koste es, was es wolle&rdquo;, auf Teufel komm raus und &ldquo;bis der Arzt kommt&rdquo;.<\/p><p>Mario Primavesi, Eigenname Prima*vero<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NachDenkSeiten,<\/p><p>toller Artikel von Marcus Kl&ouml;ckner. Besonders gef&auml;llt mir die deutliche Wortwahl!<\/p><p>Wir werden sehen, was am Schlu&szlig; von den Friedenstauben &uuml;brig bleibt. Die Schmierlinge schie&szlig;en mit Schrot, und das streut bekanntlich ziemlich weit und verfehlt seine Ziele in der Regel nicht. Es ist ziemlich spannend, aber trotzdem hoffnungslos!<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, und weiter so.<\/p><p>Wolfgang Blendinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>gegen die die Hetzpropaganda allerorten gegen das BSW, angefangen mit &bdquo;Stalinorgel Wagenknecht&ldquo; bis &bdquo;Putin-Marionetten&ldquo; <strong>(Sloterdijk in der Berliner Zeitung am Tag der Bundestagswahl !!!), <\/strong>ist es nahezu unm&ouml;glich anzukommen. Deshalb wird von einem Anh&auml;nger und Spender des BSW diese Strategie f&uuml;r erfolgversprechend gehalten; denn wenn das BSW da einige eigene Vorgaben in Gang bzw. offiziell zur Sprache bringen kann, m&uuml;&szlig;te doch so manch ein AfD-W&auml;hler denken, er k&ouml;nne dann auch gleich das BSW statt der AfD w&auml;hlen.<\/p><p>Hatte k&uuml;rzlich einer Apothekerin erl&auml;utert, da&szlig; die Medikamentenzuzahlung &ndash; sollen ja demn&auml;chst statt 5,- &euro; 15,- &euro; (!!!) werden &ndash; weiter nichts sei als eine nicht parit&auml;tische Beitragserh&ouml;hung, aber die d&auml;mlichen Deutschen w&uuml;rden immer wieder dieselben Parteien w&auml;hlen, die sie ausrauben. Daraufhin die Apotheker-Frage: &ldquo;Ja, wen soll man denn w&auml;hlen?&rdquo; Antwort: &ldquo;Na, das BSW.&rdquo; Apotheker-Antwort: &ldquo;Die sind gef&auml;hrlich.&rdquo; Das Warum wurde nicht mehr beantwortet, weil der n&auml;chste Kunde dran war.<\/p><p>Hier haben wir es mit einer Akademikerin zu tun, bei der man in der Regel Grips voraussetzt. Wenn so jemand nun das BSW f&uuml;r &ldquo;gef&auml;hrlich&rdquo; h&auml;lt, CDSUSPDGR&Uuml;NEFDP(LINKE), die im Begriff sind uns wieder ins Unheil und Verderben zu f&uuml;hren, aber offensichtlich nicht, kann man doch nur noch sagen: &ldquo;La&szlig;t alle Hoffnung fahren.&rdquo; Da&szlig; all die, welche aus purer Wut &uuml;ber die &ldquo;Etablierten&rdquo; die AfD w&auml;hlen, da wom&ouml;glich vom Regen in die Traufe kommen k&ouml;nnen, steht auf einem anderen Blatt.<\/p><p>Bei diesem Thema wird einem auch immer wieder assoziiert, da&szlig; die Bek&auml;mpfung und Eliminierung von Opposition eigentlich eines der Wesensmerkmale des Faschismus ist. Es sei da als Beispiel von vielen an Jacques Baud und H&uuml;seyin Do&#287;ru erinnert.<\/p><p>Sch&ouml;ner Gru&szlig; und vorsichtshalber (siehe vorstehend) nur mit<\/p><p>C. W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>schonungslos und klar ausgedr&uuml;ckt, dem kann man sich nur anschlie&szlig;en.<\/p><p>Erg&auml;nzend k&ouml;nnte man noch Begriffe wie &bdquo;Steigb&uuml;gelhalter&ldquo; und &bdquo;Speichellecker des bestehenden Narrativs&ldquo; anf&uuml;hren. Ein solches journalistisches Duckm&auml;usertum l&auml;sst jegliche Berufsehre vermissen, sofern diese in diesem Milieu &uuml;berhaupt noch einen Stellenwert hat.<\/p><p>Wer eine legitime und demokratische Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen, erstrebenswerten Ziel des Friedens derart erb&auml;rmlich inszeniert, offenbart damit vor allem die eigene undemokratische Haltung.<\/p><p>Es ist doch gerade ein erstrebenswerter demokratischer Prozess, wenn zwei Parteien, die in vielen Punkten unterschiedliche Positionen vertreten, ausgerechnet in der existenziellen Frage von Krieg und Frieden zueinanderfinden und gemeinsam nach L&ouml;sungen suchen.<\/p><p>Wie weit muss man sich von einem sachlichen und demokratischen Diskurs entfernt haben, um eine solch potenziell fruchtbare Zusammenarbeit derart durch den Kakao zu ziehen?<\/p><p>Verantwortungsvoller Journalismus erfordert schlie&szlig;lich mehr als blo&szlig;e Anpassung an vorherrschende Narrative. Er braucht R&uuml;ckgrat, Zivilcourage und den Mut, auch unbequeme Entwicklungen sachlich und fair zu begleiten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>danke, dass Sie noch die Energie und Geduld haben, aus diesem Irrenhaus zu berichten, das da deutsche Politik und Presse hei&szlig;t. Ich habe mich schon den Bremer Stadtmusikanten angeschlossen. Und wenn ich zur&uuml;ck blicke, muss ich mit Bedauern sehen, dass ich immer wieder Unrecht hatte. Wie oft hatte ich schon gesagt &ldquo;schlimmer kann es nicht mehr kommen&rdquo;. Denkste!<\/p><p>Die &ldquo;Haltet den Dieb&rdquo;-Rufe werden immer hysterischer. Ein Zeichen f&uuml;r den beschleunigten geistigen Niedergang. Als Systemtheoretiker k&ouml;nnte man mit Befriedigung feststellen: Passt zu dem materiellen Zerfall, von Infrastruktur, Industrie, Sozialsystem, etc., ist &ldquo;ganzheitlich&rdquo; zuzusagen. Aber der R&uuml;ckzug auf Wolke 7 der Klugschei&szlig;er ist nicht mein Ding.<\/p><p>Der Vergleich mit den Verh&auml;ltnissen vor 90 Jahren liegt nahe. W&auml;re aber auch falsch. Damals konnte man dem Wahnsinn entgehen, wenn man den Volksempf&auml;nger nicht einschaltete. Heute springt einem der Dreck auf allen Kan&auml;len entgegen. F&auml;ngt schon damit an, wenn ich im Gesch&auml;ft einen sch&ouml;nen Harzer K&auml;se kaufen will und in den Regalen &uuml;berall dieser industriell gepanschte Veganermist rumsteht. Und h&ouml;rt noch nicht damit auf, dass der Merz in den Nachrichten verk&uuml;ndet: &ldquo;Das gro&szlig;e Bild ist, dass Russland dabei ist, die gesamte politische Ordnung unseres europ&auml;ischen Kontinents zu destabilisieren. Und das wird offensichtlich von vielen Menschen auch in meinem Land untersch&auml;tzt.&rdquo;<\/p><p>Kein Wunder dass sie dann ausrasten, wenn jemand von Friedenspolitik redet. Und dann spricht der Merz von &ldquo;meinem Land&rdquo;. Ich hoffe doch sehr stark, dass er noch vor Ablauf dieser Legislaturperiode merkt, dass es eben nicht &ldquo;sein Land&rdquo; ist.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e an die Redaktion der NachDenkSeiten, ein Leuchtturm der Aufkl&auml;rung!<\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-157832","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157832"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157832\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157834,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157832\/revisions\/157834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}