{"id":157975,"date":"2026-10-25T09:00:59","date_gmt":"2026-10-25T08:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975"},"modified":"2026-10-23T13:56:49","modified_gmt":"2026-10-23T11:56:49","slug":"hinweise-der-woche-482","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h01\">Die wahren Pl&uuml;nderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h02\">Proteste in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h03\">Vergesst den &ldquo;hybriden&rdquo; Krieg: Es geht um &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h04\">Ukraine-Verhandlungen in Oslo: Konturen einer Friedensl&ouml;sung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h05\">Gabriele Krone-Schmalz: &bdquo;Ich w&uuml;rde die russischen Drohungen sehr ernst nehmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h06\">Israel-Bias in deutschen Medien: Journalistische &Uuml;berzeugungst&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h07\">Milliarden steuerfrei vererbt: Das Privileg der reichsten Unternehmerfamilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h08\">Sondierungen in Berlin: Vergesellschaftung ist nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h09\">Stimmungsmache im Netz: Das Gesch&auml;ft mit der Rentenangst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157975#h10\">Nord-Stream-Prozess: Wie &bdquo;Hamburgs gefragtester Verteidiger&ldquo; auf einen Freispruch zielt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die wahren Pl&uuml;nderer<\/strong><br>\nAufstand in Frankreich: Die spie&szlig;ige Elitenpanik vor den &bdquo;gef&auml;hrlichen Klassen&ldquo; ist zur&uuml;ck.<br>\nSie rotten sich an den Stra&szlig;enecken zusammen. Lungern vor den Spelunken herum, den Vorstadtwirtsh&auml;usern und den Branntweinbuden. Ein Funke reicht, das wei&szlig; man in den besseren Gegenden, dann ziehen sie los. Es sind diese jungen M&auml;nner aus den Vorst&auml;dten, Teenager noch oder in ihren Zwanzigern. Sie sind die Projektionsfl&auml;chen, d&uuml;stere Fantasiefiguren der Albtr&auml;ume der Gesettelten, Gegenstand der Eliten-Panik.<br>\nVor kaum jemandem haben die gesitteten Klassen mehr Angst als vor diesen Wilden. In den besseren Kreisen ist man in st&auml;ndiger Panik davor, dass sie runter marschieren k&ouml;nnen, einfallen in ihren Wohngegenden. Dass man sich in diese gef&auml;hrlichen Viertel niemals begeben w&uuml;rde, versteht sich sowieso. Es sind die &bdquo;gef&auml;hrlichen Klassen&ldquo;, deren Hang zu Gewalt, Brandschatzung, Pl&uuml;nderei und Barrikadenbau man sich in den grellsten Farben ausmalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2026\/10\/20\/die-wahren-pluenderer\">Robert Misik auf ZackZack<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macron steht mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/strong><br>\nDie Regierung habe die Kontrolle verloren, hie&szlig; es nach den Krawallen und Pl&uuml;nderungen am Wochenende in Paris. Doch was ist mit Pr&auml;sident Macron?<br>\nHat er das Heft des Handels noch in der Hand? Und kann er noch &uuml;ber Krieg und Frieden in der Ukraine und in EUropa entscheiden (als Chef der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo;), w&auml;hrend in seiner Heimat fast schon B&uuml;rgerkrieg herrscht?<br>\nDie Krawalle h&auml;tten Macron &ldquo;in politische Handlungsunf&auml;higkeit&rdquo; gest&uuml;rzt, schreibt Reuters. &ldquo;Sie offenbaren die politische Ohnmacht eines Staatschefs, der im Umgang mit dem gesellschaftlichen Unmut kaum noch finanziellen Spielraum oder politischen R&uuml;ckhalt besitzt.&rdquo;<br>\nDie Kassen sind leer, die Schulden explodieren, die Umfragewerte stecken im Keller &ndash; rund sechs Monate vor der Pr&auml;sidentschaftswahl steht Macron mit dem R&uuml;cken zur Wand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macron-steht-mit-dem-ruecken-zur-wand\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Jugend rebelliert &ndash; und die Eliten verstehen die Welt nicht mehr<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157818\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der &bdquo;Macronismsus&ldquo; ist am Ende &ndash; Das franz&ouml;sische Volk begehrt auf<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157839\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Proteste in Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>Explosive Lage in Italien: Erste Lebensmittel-Regale bleiben leer<\/strong><br>\n    Die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten haben nun auch die Lkw-Fahrer erreicht. Sie blockieren die Zufahrten zu Logistikzentren.<br>\n    Steigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie hohe Mieten belasten die privaten Haushalte in Italien. Die Sorgen der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren zu gro&szlig;en Protesten in mehreren St&auml;dten des Landes. Besonders angespannt ist die Lage im S&uuml;den des Landes. Dort protestieren Transportunternehmen gegen gestiegene Treibstoffpreise und Betriebskosten. Blockaden von Stra&szlig;en und Zufahrten zu Logistikzentren behindern den Warenverkehr und beeintr&auml;chtigen die Versorgung des Einzelhandels. Aus Kampanien, Kalabrien, Apulien und Sizilien sowie aus Basilikata, Molise und den Abruzzen werden bereits St&ouml;rungen gemeldet. In einzelnen Gebieten gibt es Berichte &uuml;ber leere Regale und Schwierigkeiten bei der Belieferung von Gesch&auml;ften und Superm&auml;rkten. Auch aus Palermo kommen Bilder mit leeren Regalen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/explosive-lage-in-italien-erste-lebensmittel-regale-bleiben-leer\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>&Ouml;sterreich: Zehntausende bei Studentenprotesten in Wien<\/strong><br>\nNeben der Hochschulfinanzierung ging es auch um Arbeitslosigkeit und fehlende berufliche Perspektiven.<br>\nDie Studentenproteste erreichen &Ouml;sterreich: Unter dem Motto &bdquo;Alarmstufe Rot &ndash; #UnisRetten!&ldquo; versammelten sich die Demonstranten am Nachmittag vor der Technischen Universit&auml;t Wien am Karlsplatz und zogen anschlie&szlig;end durch die Innenstadt. Zu dem Protest hatten die &Ouml;sterreichische Hochsch&uuml;lerinnen- und Hochsch&uuml;lerschaft (&Ouml;H), Universit&auml;ten und Hochschulvertretungen aufgerufen. Beteiligt waren neben Studierenden auch Lehrende, Forschende und andere Universit&auml;tsbesch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/oesterreich-zehntausende-bei-studentenprotesten-in-wien\/\">World News Monitor<\/a><\/li>\n<li>\n    <strong>Soziale Proteste nun auch in Griechenland<\/strong><br>\n    Sch&uuml;ler, Studenten und Lehrer fordern mehr Personal, sichere Schulgeb&auml;ude und bezahlbaren Wohnraum. Gewerkschaften unterst&uuml;tzen die Proteste mit Streiks und Arbeitsniederlegungen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/soziale-proteste-nun-auch-in-griechenland\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Demonstrieren ist notwendig &ndash; gestern, heute und morgen<\/strong><br>\n    Gestern habe ich gesehen, wie ein Freund aus Angst vor den streikenden Sch&uuml;ler*innen das Rollgitter herunterlie&szlig;. Knallende Feuerwerksk&ouml;rper und aufbegehrende Jugendliche machen Angst. Wo das passiert ist, spielt keine Rolle. Ich bin in der Toskana. Anderswo liefern zerbrochene Schaufensterscheiben der Sicherheitsrhetorik der Regierung Meloni weiteren Auftrieb.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/10\/demonstrieren-ist-notwendig-gestern-heute-und-morgen\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Strafrechtlerin Jessica Hamed: Demonstrationen sind keine Gefahr, sondern ein Grundrecht<\/strong><br>\n    Die Hamburger Strafrechtsprofessorin Jessica Hamed erkl&auml;rt, warum sich die Politik mit den Anliegen der Sozial-Demos besch&auml;ftigen sollte, statt sie zu diskreditieren. [&hellip;]<br>\n    Die Hamburger Strafrechtsprofessorin Jessica Hamed erkl&auml;rt im Interview mit World News Monitor, dass &ndash; wie schon zu Corona-Zeiten &ndash; Grundrechtsfragen ber&uuml;hrt werden. Sie warnt vor S&uuml;ndenbock-Theorien und erkl&auml;rt ganz praktisch, wie eine freiheitliche Gesellschaft das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit sch&uuml;tzen kann.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/strafrechtlerin-hamed-demonstrationen-sind-keine-gefahr-sondern-ein-grundrecht\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vergesst den &ldquo;hybriden&rdquo; Krieg: Es geht um &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo;<\/strong><br>\nAuf diesem Blog habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die sogenannte &bdquo;Gerassimow-Doktrin&ldquo; nicht existiert. Sie ist eine Schim&auml;re. Jeffrey White von der Universit&auml;t von Lancaster best&auml;tigte das in seiner Studie vom Februar 2026. Aber er ging noch sehr viel weiter. Seine Abhandlung zur sogenannten &bdquo;hybriden&ldquo; Kriegsf&uuml;hrung (Russlands) schloss er mit dem Satz: <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/sd\/article\/57\/1\/120\/8501255\">Vergesst den &bdquo;hybriden Krieg&ldquo;!<\/a><br>\nF&uuml;r White ist die Erfindung des &bdquo;hybriden Kriegs&ldquo; ein Kampfbegriff liberaler Demokratien, der weit in die Vergangenheit zur&uuml;ckreicht. Damit werde der Krieg mit anderen Mitteln politisch weitergef&uuml;hrt, das Verhalten anderer Staaten, vor allem Russlands, skandalisiert und von den eigenen Operationen abgelenkt. F&uuml;r White ist die Propaganda, die mit einer angeblichen &bdquo;hybriden&rdquo; Kriegsf&uuml;hrung verbunden ist, der Weg, um die zivile Sph&auml;re dem Krieg unterzuordnen. Jeder solle sich bedroht f&uuml;hlen. Damit solle die Mobilisierung der &Ouml;ffentlichkeit gegen einen &auml;u&szlig;eren Feind erreicht werden. Dass Staaten Strategien der Skandalisierung gegen rivalisierende Staaten einsetzen, sei, so White, in der internationalen Politik keineswegs neu. &bdquo;Gr&auml;uelpropaganda&ldquo; habe es auf allen Seiten schon im Ersten Weltkrieg gegeben. Sie diente dazu, den Feind als grunds&auml;tzlich b&ouml;se oder moralisch verdorben darzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/vergesst-den-hybriden-krieg-es-geht\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wird Friedrich Merz zum gro&szlig;en Versager vor der Geschichte?<\/strong><br>\nDie Ukraine steht vor einer entscheidenden Weichenstellung. Das Verhalten Deutschlands kann entscheiden, ob das Land zerf&auml;llt. Wo steckt eigentlich Friedrich Merz?<br>\nBei den Verhandlungen Wolodymyr Selenskyjs mit dem Norweger Jonas St&oslash;re und dem Finnen Alexander Stubb am Dienstag in Oslo war die Stimmung offenkundig besser als sonst. Es ging um Vorschl&auml;ge, die gemeinsam mit der Ukraine und europ&auml;ischen Partnern vorbereitet wurden. Die Vorschl&auml;ge wurden umgehend in Moskau pr&auml;sentiert.<br>\nAuffallend war, dass die Gro&szlig;en aus Europa fehlten: Die Skandinavier haben Gro&szlig;britannien, Frankreich und vor allem Deutschland die Show gestohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/ukraine-wird-friedrich-merz-zum-grossen-versager-vor-der-geschichte\/%20\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz und die Bedrohungsl&uuml;ge: Kanzler kritisiert Deutsche, weil sie Propaganda nicht auf den Leim gehen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157809\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Eine neue Strategie der Spannung? Gef&auml;hrliche Zeiten f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157935\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Verhandlungen in Oslo: Konturen einer Friedensl&ouml;sung?<\/strong><br>\nIn Oslo haben Vertreter der USA, Finnlands und Norwegen mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj &uuml;ber ein Kriegsende gesprochen &ndash; offenbar mit Substanz.<br>\nDie Ukraine, die USA und europ&auml;ische Partner haben am Dienstag in Oslo &uuml;ber Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beraten. In seiner offiziellen Erkl&auml;rung stellte Norwegens Ministerpr&auml;sident Jonas Gahr St&oslash;re f&uuml;nf Themen in den Mittelpunkt: die Sicherheit der Ukraine, ihre wirtschaftliche Entwicklung nach dem Krieg, territoriale Fragen, Sanktionen und die europ&auml;ische Sicherheitsordnung. [&hellip;]<br>\nSt&oslash;re stellte die Zukunft der Ukraine ausdr&uuml;cklich in den Zusammenhang einer europ&auml;ischen Sicherheitsordnung nach dem Krieg. Er verwies darauf, dass die Folgen die Staaten Europas unmittelbar betr&auml;fen. Norwegen und Finnland seien Nachbarn Russlands und an Stabilit&auml;t und Frieden in ihrer Umgebung interessiert. [&hellip;]<br>\nOb die Gespr&auml;che wirklich einen Friedensprozess ansto&szlig;en, ist ungewiss. Deutschland spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, sondern legt aktuell den Fokus auf die Unterst&uuml;tzung der Ukraine beim Aufbau der Produktion von Marschflugk&ouml;rpern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/ukraine-verhandlungen-in-oslo-konturen-einer-friedensloesung\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jeffrey Sachs: Vier-Punkte-Plan f&uuml;r sofortigen Frieden in der Ukraine<\/strong><br>\nIn Oslo wird &uuml;ber die Ukraine verhandelt. Unter dem Titel &bdquo;Ein Rahmen f&uuml;r Frieden in der Ukraine&ldquo; legt der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey D. Sachs einen konkreten Vorschlag zum Ende des Kriegs in Europa vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/jeffrey-sachs-vier-punkte-plan-fuer-sofortigen-frieden-in-der-ukraine\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump, Selenskyj, die Realit&auml;t eines russischen Sieges. <\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump schwatzt mal so, mal so. Unser Kolumnist aus den USA, Patrick Lawrence, meint allerdings, in gewissen Aussagen seine echten Absichten zu erkennen.<br>\nDie Pr&auml;sidenten Trump und Selenskyj liegen erneut im Clinch. Dieser j&uuml;ngste Ausbruch in der zerr&uuml;tteten Fehde zwischen dem ignoranten Amerikaner und dem machtlosen Ukrainer begann, als Pr&auml;sident Trump am Freitag, dem 9. Oktober, ein langes Telefongespr&auml;ch mit Wladimir Putin beendete und eine Vereinbarung &uuml;ber den Import von fast 5 Millionen Tonnen russischem Dieselkraftstoff ank&uuml;ndigte. Genau in diesem Moment betrat Selenskyj gerade den Verhandlungsraum, um mit Trumps &bdquo;Sonderbeauftragten&ldquo; dar&uuml;ber zu sprechen, wie der Krieg mit Russland beendet werden k&ouml;nne. Wenn es um diplomatisches Fingerspitzengef&uuml;hl und feines Gesp&uuml;r f&uuml;r den richtigen Zeitpunkt geht, ist Donald Trump un&uuml;bertroffen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/trump-selenskyj-die-realitaet-eines-russischen-sieges\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>US-Sondergesandter Steve Witkoff in Oslo und Sankt Petersburg: Wer profitiert vom Krieg und wer will ihn beenden?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157921\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriele Krone-Schmalz: &bdquo;Ich w&uuml;rde die russischen Drohungen sehr ernst nehmen&ldquo;<\/strong><br>\nGabriele Krone-Schmalz glaubt, dass die Verh&auml;rtung im Verh&auml;ltnis von Russland und dem Westen sehr gef&auml;hrlich ist. Im Interview mit World News Monitor fordert die Russland-Kennerin dringend vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie Journalistin und Buchautorin Gabriele Krone-Schmalz glaubt, dass die Beziehungen der EU und Deutschlands zu Russland schwer gest&ouml;rt sind. Das Klima des Misstrauens sei st&auml;rker als im Kalten Krieg. Sie sagt im Interview mit World News Monitor, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe sich durch den Konflikt sehr ver&auml;ndert. Er glaube nicht mehr an ein vertrauensvolles Verh&auml;ltnis zu Europa. Krone-Schmalz: &bdquo;Den Putin, den wir heute haben, hat der Westen mit seiner Politik zu einem gro&szlig;en Teil geschaffen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/gabriele-krone-schmalz-ich-wuerde-die-russischen-drohungen-sehr-ernst-nehmen\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>und: <strong>Tamedia: So fragt kein Journalist, sondern ein Zudiener<\/strong><br>\nEin Ukraine-Waffenstillstand bedeute &laquo;unvermeidlich&raquo; Krieg in Europa, warnt ein &laquo;Kremlkenner&raquo;. &laquo;Auch die Schweiz w&auml;re betroffen.&raquo;<br>\nNato-Korrespondent Dominique Eigenmann verbreitete das fast zweiseitige Interview mit Keir Giles in Tamedia-Zeitungen der halben Schweiz. &Uuml;ber zehn Zeitungsspalten prangte am 15. Oktober der riesige Titel: &laquo;Kommt es zum Waffenstillstand, wird es f&uuml;r Europa gef&auml;hrlich&raquo;.<br>\nNur dank der Ukraine w&uuml;rde Russland noch keine Ziele in Europa angreifen. Nach diesem Krieg sei &laquo;ein Konflikt unvermeidlich&raquo;. Giles warnt: &laquo;Die Schweiz sollte nicht glauben, das sie sich von dem, was um sie herum passiert, abkapseln kann.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/tamedia-so-fragt-kein-journalist-sondern-ein-zudiener\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israel-Bias in deutschen Medien: Journalistische &Uuml;berzeugungst&auml;ter<\/strong><br>\nFehlende Kompetenzen, politische Abh&auml;ngigkeiten, Druck von au&szlig;en &ndash; es gibt viele Gr&uuml;nde f&uuml;r die Einseitigkeit der deutschen Nahost-Berichterstattung. Aber sicher ist auch: Vielen Journalisten muss niemand eine anti-pal&auml;stinensische oder pro-israelische Berichterstattung vorgeben. Sie machen sie aus voller &Uuml;berzeugung, erkl&auml;rt der Journalist und Autor Fabian Goldmann.<br>\nEs passiert nicht oft, dass sich im ZDF-Fernsehgarten etwas &uuml;ber Journalismus lernen l&auml;sst. Aber am 23. Juni 2024 war es so weit: Moderatorin Andrea Kiewel trug damals f&uuml;r jedermann gut sichtbar eine Halskette mit den Umrissen Israels &ndash; mitsamt den von Israel besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten und den syrischen Golanh&ouml;hen. Daf&uuml;r, dass die ZDF-Moderatorin vor einem Millionenpublikum offenbar die v&ouml;lkerrechtswidrige israelische Besatzungspolitik guthie&szlig;, hagelte es im Anschluss zurecht Kritik im Netz. Eine Sache aber kann man Kiewel mit Sicherheit nicht vorwerfen: dass sie die Kette nicht aus ehrlicher &Uuml;berzeugung trug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/israel-bias-in-deutschen-medien-journalistische-ueberzeugungstaeter\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>30.10 Hafenarbeiter*innen streiken weltweit gegen Krieg und Genozid<\/strong><br>\nAuf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 15.10. k&uuml;ndigten Hafengewerkschaften auf der gesamten Welt Streiks und weitere Aktionen gegen Krieg, Genozid und Sozialabbau f&uuml;r den 30. Oktober an. 100 H&auml;fen auf vier Kontinenten haben ihre Beteiligung zugesagt. Nach ihren Angaben habe der angek&uuml;ndigte Streik das Potenzial, 40.000 Container im Mittelmeer aufzuhalten, was einem Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar entspricht.<br>\nGewerkschaftsvertreter*innen aus Italien, Griechenland, Marokko, der T&uuml;rkei und Indien informierten am Donnerstag &uuml;ber ihre Pl&auml;ne, am 30. Oktober den Schiffsverkehr im Mittelmeerraum und dar&uuml;ber hinaus zu unterbrechen. Laut Angaben der Organisator*innen wollen sich 100 H&auml;fen auf vier Kontinenten beteiligen. Auch Gewerkschaften aus anderen Sektoren seien beim Aktionstag dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/30-10-hafenarbeiterinnen-streiken-weltweit-gegen-krieg-und-genozid\/\">etos.media<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Milliarden steuerfrei vererbt: Das Privileg der reichsten Unternehmerfamilien<\/strong><br>\nFirmenerben zahlen oft null Steuern auf Milliardenverm&ouml;gen &ndash; w&auml;hrend Immobilienerben zur Kasse gebeten werden. Ein Kommentar zur Schieflage.<br>\nVor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe fand am vergangenen Dienstag (13.10.2026) die m&uuml;ndliche Verhandlung dar&uuml;ber statt, ob die weitgehende Verschonung von Betriebsverm&ouml;gen im Rahmen der Erbschaft- und Schenkungsteuer mit dem Grundgesetz vereinbar ist oder nicht.<br>\nEr&ouml;rterungsgegenstand war eine Verfassungsbeschwerde (Az.: 1 BvR 804\/22) des bei Transparency International aktiven fr&uuml;heren Bankmanagers Heinrich Fischwasser, der sich als Erbe ausschlie&szlig;lich nicht beg&uuml;nstigten Privatverm&ouml;gens, darunter Grundverm&ouml;gen und ein Wertpapierdepot, gegen&uuml;ber Firmenerben steuerlich benachteiligt f&uuml;hlt.<br>\nDies verst&ouml;&szlig;t seines Erachtens gegen das Gleichbehandlungsprinzip und das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes. Wie die Richter\/innen mit den roten Roben erkennen lie&szlig;en, stellt der Erste Senat alle Verschonungstatbest&auml;nde, darunter die Regel- und Optionsverschonung, die Verschonungsbedarfspr&uuml;fung, den Vorwegabschlag und die Lohnsummenregelung, auf den Pr&uuml;fstand.<br>\nSteuerfrei dank Verschonungsregeln<br>\nDas bestehende Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht beg&uuml;nstigt reiche Familien, denen die intergenerationale Weitergabe gro&szlig;er Verm&ouml;gen erleichtert wird. Um die Gr&ouml;&szlig;enordnung zu verdeutlichen: 90 Kindern im Alter von unter 14 Jahren wurden in den Jahren 2011 bis 2014 zusammen 29,4 Milliarden Euro &uuml;bertragen, weil ihre Eltern f&uuml;rchteten, dass nach dem letzten Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Erbschaftsteuer f&uuml;r Firmenerben versch&auml;rft w&uuml;rde. Durchschnittlich erhielt jedes dieser Kinder mehr als 327 Millionen Euro &ndash; wohlgemerkt: steuerfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Milliarden-steuerfrei-vererbt-Das-Privileg-der-reichsten-Unternehmerfamilien-11491584.html%20\">Christoph Butterwegge auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr gut, dass Butterwegge noch einmal drauf hinweist, dass es nicht nur die Union, sondern auch SPD und Gr&uuml;ne waren, die 2016 (in Bundestag und Bundesrat) der &ldquo;Verschonungsbedarfspr&uuml;fung&rdquo; (schon das Wort ist ein sarkastischer Witz &ndash; Multimillion&auml;re und -milliard&auml;re werden &ldquo;verschont&rdquo;) zugestimmt haben. Also die Parteien, die heute die Verschonungsbedarfspr&uuml;fung lauthals beklagen und zur&uuml;ckdrehen wollen, weil sie (das stimmt zumindest) sozial ungerecht ist und den Staat viel zu viel Geld kostet. Das alles, wie Butterwegge ebenfalls erw&auml;hnt, *ohne dass jemals eine vererbte Firma wegen der Erbschaftsteuerzahlung insolvent geworden w&auml;re*. Ein reines Lobbygesetz, und &ldquo;die demokratischen Parteien der Mitte&rdquo; (meiner Meinung nach die konservativen neoliberalen Parteien weit rechts) haben den Wunsch der Familienunternehmen u.a. brav abgenickt.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Friedrich Merz&rsquo; Investitionsgipfel: Stromberg l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nMit dem &bdquo;Invest in Germany Summit&ldquo; will die Bundesregierung das Gro&szlig;kapital anlocken. Hinter verschlossenen T&uuml;ren und ohne Gewerkschaften, versteht sich.<br>\nDie Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist eine einzige, riesige Shitshow. Wer noch ernsthaft Zweifel daran hat, wird dieser Tage eines Besseren belehrt. Wieder einmal! Versprochen! Denn der &bdquo;Federal Chancellor&ldquo; Friedrich Merz und sein Team laden am Montag und Dienstag zum &bdquo;Invest in Germany Summit&ldquo; nach Berlin. W&auml;re die Angelegenheit nicht so ernst, w&uuml;rde die Bundesregierung mit ihrem Investitionsgipfel Guinnessbuch-verd&auml;chtige Mengen an Fremdscham produzieren.<br>\nAllein schon der dazugeh&ouml;rige Internetauftritt ist der Regierung der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft Europas eigentlich unw&uuml;rdig. &bdquo;Meine Kabinettsmitglieder und ich hei&szlig;en Sie in Deutschland willkommen, um Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Ihr Unternehmen zu er&ouml;rtern und darzulegen, wie wir unser Land reformieren, um Ihre Investitionen zu erleichtern&ldquo;, blickt einem da Merz pers&ouml;nlich mit ernstem Blick und verschr&auml;nkten Armen tief in die Augen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geben gequ&auml;lt l&auml;chelnd &auml;hnlich anbiedernde S&auml;tze von sich.<br>\nNat&uuml;rlich ist die gesamte Pr&auml;sentation auf Englisch. Schlie&szlig;lich will die Bundesregierung mit ihrer Einladung zum Investitionsgipfel zeigen, dass sie das internationale Gro&szlig;kapital und Big Business verstanden haben. Dabei strahlen sie den Charme von Versicherungsvertretern aus der Provinz aus. Stromberg l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Investitionsgipfel-der-Regierung-mit-uA-Nvidia-Blackrock-Siemens-Die-Shitshow-der-Big-Business-Versteher\/!6222574\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Keine &Uuml;berraschung. Die &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo;-Abwicklung spart keine Milliarden Euro-Betr&auml;ge. Sie k&ouml;nnte sogar mehr Geld kosten<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein (neuer) &bdquo;Skandal&ldquo;: B&uuml;rgergeld-Reform spart nicht einmal 100 Millionen Euro! So titelt die Zeitung mit den gro&szlig;en Buchstaben und schiebt sogleich hinterher: &raquo;Dabei hatte Merz vor Kurzem noch Ersparnisse von 5 Milliarden versprochen.&laquo; Seien wir an dieser Stelle genau: Der Bundeskanzler hat das, was man beim B&uuml;rgergeld einsparen k&ouml;nnte, bereits heruntergeschraubt. Im Bundestagswahlkampf war von zehn Milliarden die Rede und noch Anfang Oktober 2025 wurde der &uuml;bereifrige CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann mit Blick auf die zu erwartenden Einsparungen vom ZDF mit diesen Worten zitiert: &bdquo;Es sind sehr viele Milliarden, da bin ich mir ganz sicher&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2025\/10\/25\/keine-ueberraschung-die-buergergeld-abwicklung-spart-keine-milliarden-euro-betraege-sie-koennte-sogar-mehr-geld-kosten\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sondierungen in Berlin: Vergesellschaftung ist nicht<\/strong><br>\nParteiprominenz von Gr&uuml;nen und SPD wehrt sich gegen Berliner Sondierungen. Bauministerin Hubertz will Enteignungsverbot. Linke-Sondersitzung.<br>\nSteinig ist er, der Weg zu einer &raquo;rot-gr&uuml;n-roten&laquo; Koalition in Berlin. Bockig sind die, die angeblich Gemeinsamkeiten finden wollen. Auch, weil sich die Chefetagen von Gr&uuml;nen und SPD nach Kr&auml;ften gegen einen Erfolg der Sondierungen mit der Partei Die Linke wehren. Nach der von den m&ouml;glichen Juniorpartnern inszenierten Gespr&auml;chspause will man nun auch von der Ministerebene aus N&auml;gel mit K&ouml;pfen machen. &raquo;So schnell es geht&laquo; wolle Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) nach Aussage gegen&uuml;ber T-Online ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum auf den Weg bringen. Das Thema stand am Freitag auf der Agenda der Verhandler in der Hauptstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531679.sondierungen-in-berlin-vergesellschaftung-ist-nicht.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rot-Gr&uuml;n-Rot k&ouml;nnte die Weichen f&uuml;r eine neue Wohnpolitik in ganz Deutschland stellen<\/strong><br>\nDas rot-gr&uuml;n-rote Sondierungspapier sorgt f&uuml;r Hysterie aus der Mitte und Kritik von weit links. Doch zumindest in der Wohnpolitik verspricht es, ein neues Kapitel f&uuml;r Berlins Mieterinnen und Mieter einzuleiten. [&hellip;]<br>\nWohnraumversorgung und Mieterschutz sollen zu &ouml;ffentlichen Aufgaben werden, wobei der Staat nicht mehr nur st&auml;rker regulierend eingreifen, sondern durch Vergesellschaftung und das gr&ouml;&szlig;te Neubauprogramm f&uuml;r bezahlbares Wohnen seit der Wiedervereinigung, den kommunalen Wohnungsbestand deutlich ausweiten soll. Das ist nicht weniger als ein fundamentaler Bruch mit neoliberalen Vorstellungen in der Wohnungspolitik &ndash; und ein Fundament, auf dem weitere linke Reformprojekte in Berlin und bundesweit aufbauen k&ouml;nnen.<br>\nErstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wird die Anwendung von Artikel 15 des Grundgesetzes politisch vereinbart und die Vergesellschaftung als &raquo;Beitrag zum Ausbau des kommunalen Wohnungsbestands und zur &Uuml;berwindung der Krise auf dem Wohnungsmarkt&laquo; anerkannt. Allein dieses Bekenntnis ist ein echter Durchbruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/berlin-dwe-vergesellschaftung-linke\/\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das rot-gr&uuml;n-rote Sondierungsergebnis: Arm, aber sexy 2.0<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157794\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stimmungsmache im Netz: Das Gesch&auml;ft mit der Rentenangst<\/strong><br>\nIn den sozialen Medien zweifeln sogenannte &ldquo;Renten-Influencer&rdquo; die gesetzliche Rente immer wieder an. Eine Recherche des NDR Teams Verifikation &amp; Faktencheck zeigt, wie sie davon profitieren.<br>\nEigentlich wollte Pascal M&uuml;ller* nur f&uuml;r seine Rente vorsorgen. Stattdessen hat der junge Handwerker aus Hamburg heute Schulden von mehr als 13.000 Euro. Die Schulden hat er bei einem Versicherungsvermittler. Bei ihm hat M&uuml;ller einen Vertrag f&uuml;r eine private Altersversicherung abgeschlossen.<br>\nAuf den Vermittler wurde M&uuml;ller &uuml;ber die Social-Media-Plattform Instagram aufmerksam. Dort hie&szlig; es: Beim Abschluss einer privaten Altersvorsorge bei diesem Anbieter w&uuml;rde er als Handwerker einen Bonus auf seine Rente bekommen. M&uuml;ller war interessiert, lie&szlig; sich beraten und unterschrieb.<br>\nDoch die Kosten f&uuml;r die Vermittlung erwiesen sich als deutlich h&ouml;her als erwartet. Ein gro&szlig;er Teil seiner monatlichen Zahlungen floss nicht in seine Altersvorsorge, sondern als Verg&uuml;tung an den Vermittler.<br>\n&Uuml;ber einen Teil der Kosten sei zwar gesprochen worden, sagt M&uuml;ller. Wie viel er am Ende wirklich bezahlen m&uuml;sse, habe er jedoch nicht verstanden. M&uuml;ller k&uuml;ndigte deshalb den Vorsorgevertrag. Den Vermittler muss er jedoch weiterbezahlen. Insgesamt mehr als 13.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/stimmungsmache-im-netz-das-geschaeft-mit-der-rentenangst,rente-546.html%20\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr wohltuend, mal so etwas beim &Ouml;RR zu lesen, der sonst auch gro&szlig; und breit selber die gesetzliche Umlagerente schlecht macht, &ldquo;Reformen&rdquo; (weitere K&uuml;rzungen) fordert und private Altersvorsorge anpreist. Und die &ldquo;fondsgebundene[&hellip;] Rentenversicherung&rdquo;, vor der die Verbraucherzentrale Hamburg zu Recht warnt, und auch vor den hohen Kosten, werden gerade massiv von der Bundesregierung beworben und mit dem &ldquo;Vorsorgedepot&rdquo; demn&auml;chst staatlich gef&ouml;rdert. Union und SPD sind ja auch Versicherungsdr&uuml;cker und Lobbyisten.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Rente f&uuml;r Blackrock<\/strong><br>\nBundesregierung rollt Gro&szlig;investoren in Berlin roten Teppich aus. Privatisierung der Infrastruktur soll Profite von Banken und Fonds garantieren<br>\nGeht es nach dem Willen der Bundesregierung, d&uuml;rfen sich Gro&szlig;investoren an der Grundversorgung in Deutschland bedienen. Am Montag und Dienstag lud das Kabinett um Kanzler Merz 200 Vertreter von Banken, Fonds und Gro&szlig;konzernen zum &raquo;Invest in Germany&laquo;-Gipfel nach Berlin.<br>\nDamit die Finanzm&auml;rkte bedient werden k&ouml;nnen, rollt die Regierung den Investoren den roten Teppich aus. &raquo;Um langfristig Innovation zu finanzieren und Wachstum zu generieren, muss vor allem privates Kapital mobilisiert werden&laquo;, teilte die Bundesregierung zu Beginn des Gipfels mit. Daf&uuml;r schaffe sie die Rahmenbedingungen. &raquo;So sollen etwa mit dem Deutschlandfonds mit rund 30 Milliarden Euro &ouml;ffentlicher Mittel Investitionen von mehr als 130 Milliarden Euro angesto&szlig;en werden.&laquo;<br>\nF&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit sind die Ergebnisse des Gipfels nicht bestimmt. Der Gro&szlig;teil der Veranstaltung findet unter Ausschluss der Presse statt. Auf Wunsch stehen Kanzler, Minister und Staatssekret&auml;re f&uuml;r Manager zum Vieraugengespr&auml;ch bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531927.privatisierung-rente-f%C3%BCr-blackrock.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Das ist Stoff f&uuml;r Science-Fiction, aber keine Altersvorsorge.&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157930\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nord-Stream-Prozess: Wie &bdquo;Hamburgs gefragtester Verteidiger&ldquo; auf einen Freispruch zielt<\/strong><br>\nDie Anklage lautet auf &bdquo;Kriegsverbrechen&ldquo;: In Hamburg hat der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines begonnen. Welche Strafe dem mutma&szlig;lichen Mitt&auml;ter Serhii Kuznetsov droht und welche findige Strategie die Verteidigung verfolgt<br>\nMal angenommen, eine Spezialeinheit der ukrainischen Armee w&uuml;rde einen mit russischem Diesel&ouml;l beladenen Tanker-Konvoi vor der K&uuml;ste New Yorks in die Luft sprengen, sodass US-B&uuml;rger horrende Preise f&uuml;r den Kraftstoff bezahlen m&uuml;ssten. Wie w&uuml;rden die USA auf einen solchen Anschlag vor ihrer Haust&uuml;r reagieren?<br>\nW&uuml;rden sie die Ukraine des Terrorismus bezichtigen, Vergeltung &uuml;ben, Botschaftsmitarbeiter ausweisen, Sanktionen verh&auml;ngen? W&uuml;rden sie ihre bisherige Unterst&uuml;tzung der Ukraine, die sich gegen einen Angriff Russlands zur Wehr setzt, beenden oder w&uuml;rden sie gar nichts tun? W&uuml;rden sie schweigen und die Beurteilung der Tat den zust&auml;ndigen Gerichten &uuml;berlassen?<br>\nNein, niemand glaubt, dass die US-Regierung einen Anschlag &ndash; wie den auf die Nord-Stream-Pipelines am 26. September 2022 &ndash; schlafm&uuml;tzig hingenommen h&auml;tte. Doch exakt so blamabel haben sich die Bundesregierungen unter Olaf Scholz und Friedrich Merz verhalten: aufreizend desinteressiert.<br>\nEin Gutteil der Verachtung f&uuml;r die Regierungsparteien und ein Gutteil des Zustroms zu Parteien, die das heftig kritisieren, resultiert daraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/nord-stream-prozess-wie-hamburgs-gefragtester-verteidiger-freispruch-anstrebt\/e59d8de4-0d06-4c28-ae51-ddc4147f265c\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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