{"id":158042,"date":"2026-10-26T08:52:17","date_gmt":"2026-10-26T07:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042"},"modified":"2026-10-26T08:52:17","modified_gmt":"2026-10-26T07:52:17","slug":"hinweise-des-tages-5211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h01\">Sie wollen mit Putin reden, Merz hofiert Big Tech &ndash; und die Revolte geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h02\">Evidence of a Russian &lsquo;hybrid war&rsquo; in Europe is vanishingly thin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h03\">Volksdiplomatie im Schatten des Bruchs: Menschen bauen Br&uuml;cken &uuml;ber politische Gr&auml;ben hinweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h04\">Selenskyjs riskante Abrechnung mit Trump: Die ukrainische Bev&ouml;lkerung zahlt den Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h05\">Gefahr Russland: Das Baltikum setzt nun auf Angriff als beste Verteidigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h06\">Israel k&uuml;ndigt Milit&auml;r-Operation im Westjordanland an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h07\">&raquo;Wir stellen uns gegen den Ausverkauf des Landes&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h08\">Frankreich: 50 Jahre auf der falschen Seite der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h09\">&raquo;Sie werden mich nicht zum Schweigen bringen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h10\">Das Europa der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h11\">Streit um Merz&lsquo; Rentenpl&auml;ne: Zahlen zeigen brisante Schieflage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h12\">Star-&Ouml;konomin Weber: Hohe Mieten und teure Lebensmittel bescheren Rechtsextremen Wahlsiege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h13\">Rot-Gr&uuml;n-Rot: Wie ernst Berlin die Vergesellschaftung meint, wei&szlig; ein Ex-Immobilienmakler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h14\">Auf den Stra&szlig;en, in den Gerichten: drei Jahre Repression gegen Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h15\">Der Kampf gegen rechts, der selber rechts wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158042#h16\">Zum Aus von &laquo;Emma&raquo;: Medien zitieren fragw&uuml;rdige Expertinnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sie wollen mit Putin reden, Merz hofiert Big Tech &ndash; und die Revolte geht weiter<\/strong><br>\nKommt es doch noch zu Friedensverhandlungen mit Russland? Das war die gro&szlig;e Frage in der vergangenen Woche, nachdem US-Pr&auml;sident Trump den Druck auf die Ukraine erh&ouml;ht hatte und seinen Unterh&auml;ndler Witkoff nach St. Petersburg schickte.<br>\nKremlchef Putin erkl&auml;rte sich danach zu Gespr&auml;chen bereit; sie k&ouml;nnten schon im November beginnen. Doch wieder einmal sollen nur Ukrainer und Amerikaner verhandeln; f&uuml;r die Europ&auml;er bleibt allenfalls ein Platz am Katzentisch.<br>\nWarum das wichtig ist: Die bisherige Taktik der Europ&auml;er, auf Zeit zu spielen, dem ukrainischen Staatschef Selenskyj den Krieg und US-Pr&auml;sident Trump den Frieden zu &uuml;berlassen, ist gescheitert. Das Verh&auml;ltnis zwischen Trump und Selenskyj ist schwer besch&auml;digt &ndash; und der EU geht das Geld aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/sie-wollen-mit-putin-reden-merz-hofiert-big-tech-und-die-revolte-geht-weiter\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sevim Da&#287;delen: &bdquo;Merz muss raus aus seinem geistigen Sch&uuml;tzengraben&ldquo;<\/strong><br>\nDie BSW-Politikerin verlangt, dass sich Deutschland endlich in die Ukraine-Verhandlungen einklinkt.<br>\nDie BSW-Politikerin Sevim Da&#287;delen fordert eine aktive Friedenspolitik der Bundesregierung. Im Gespr&auml;ch mit World News Monitor bezeichnet sie die aktuelle Verhandlungsrunde von Oslo als &bdquo;Hoffnungsschimmer&ldquo;.<br>\nWie bewerten Sie die aktuellen Gespr&auml;che von Oslo und das nachfolgende Treffen Witkoffs mit Putin?<br>\nDie Gespr&auml;che sind ein Hoffnungsschimmer. Es wird aber deutlich, dass Selenskiy nicht an einer Verhandlungsl&ouml;sung interessiert ist. Die Europ&auml;er laden sich schwere Schuld auf, gerade weil sie den Krieg immer weiterf&uuml;hren wollen, bis zum letzten Ukrainer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/sevim-dagdelen-merz-muss-raus-aus-seinem-geistigen-schuetzengraben\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Verpasster Frieden? Selenskyj soll vor drei Jahren Putins R&uuml;ckzugsangebot ausgeschlagen haben<\/strong><br>\nLaut Financial Times bot Putin Anfang 2023 einen weitgehenden Truppenabzug an. Selenskyj lehnte ab. Ein ukrainischer Abgeordneter liefert nun brisante Details.<br>\nWar der Frieden schon einmal zum Greifen nah? Einem Bericht der Financial Times zufolge h&auml;tte der Krieg in der Ukraine Anfang 2023 wom&ouml;glich zu Bedingungen enden k&ouml;nnen, die f&uuml;r die ukrainische F&uuml;hrung deutlich g&uuml;nstiger gewesen w&auml;ren als alles, was heute auf dem Tisch liegt.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sei damals bereit gewesen, zur Frontlinie vom 24. Februar 2022 zur&uuml;ckzukehren, im Gegenzug f&uuml;r einen Verzicht der Ukraine auf einen Nato-Beitritt und die Anerkennung der russischen Kontrolle &uuml;ber die Krim. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj und sein damaliger B&uuml;roleiter Andrij Jermak h&auml;tten jedoch abgelehnt, die Amerikaner &ndash; damals unter Pr&auml;sident Biden &ndash; h&auml;tten keinen Versuch unternommen, die Ukrainer umzustimmen. So stellt es die FT unter Berufung auf Beteiligte dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-krieg-friedensplan-2023-selenskyj-putin-rueckzug-financial-times-gontscharenko-10528109\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ein Vorbild f&uuml;r die Diplomatie &ndash; Wie Papst Leo XIV. den humanit&auml;ren Durchbruch f&uuml;r Oleschky erwirkte<\/strong><br>\nW&auml;hrend die etablierte westliche Au&szlig;enpolitik in der Ukraine-Krise zunehmend auf diplomatische Blockaden st&ouml;&szlig;t, &ouml;ffnet ein &uuml;berraschender Akteur neue Kan&auml;le. Der Fall der belagerten Stadt Oleschky wird zum Lehrst&uuml;ck daf&uuml;r, wie eine konsequente R&uuml;ckbesinnung auf den Dialog auch in Zeiten tiefster geopolitischer Erstarrung konkrete humanit&auml;re Durchbr&uuml;che erzielen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-vorbild-fuer-die-diplomatie-wie-papst-leo-xiv-den-humanitaeren-durchbruch-fuer-oleschky-erwirkte\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Evidence of a Russian &sbquo;hybrid war&lsquo; in Europe is vanishingly thin<\/strong><br>\nThe narrative of all-out gray-zone conflict with Moscow evokes Italy&lsquo;s Cold War &sbquo;strategy of tension&lsquo;<br>\nThese days, barely a week goes by in Europe without a drone sighting, a fire or a power outage being blamed on Russia. We&rsquo;re told that these incidents are all part of a relentless, and escalating, &ldquo;hybrid war&rdquo; that Moscow is waging against the continent. [&hellip;]<br>\nVarious datasets and reports are regularly cited as evidence, including from Leiden University, the Soufan Center, the Associated Press and defense-related think tanks like the IISS, CSIS and GLOBSEC. Taken individually, each paints a bleak picture. Read side by side, however, they tell a very different story. For starters, the numbers don&rsquo;t add up: depending on the report, Russia has launched between 52 and 255 hybrid attacks in Europe since February 2022, a fivefold discrepancy for what is supposed to be the same campaign.<br>\nThe reason st hat there is no agreed-upon definition of what a hybrid attack even is. The IISS itself admits that the term is &ldquo;amorphous.&rdquo; Some reports only count acts of physical sabotage; others include pro-Kremlin stickers, graffiti, peace demonstrations and even the Russian Navy passing through the English Channel. In other words, it is a concept that can be used to include almost anything. Moreover, in most cases, the evidence linking Russia is very weak or, in fact, non-existent. Evidence of Russian responsibility usually consists of news articles reporting that Western officials suspect so. If a government claims &ldquo;Russia did it,&rdquo; the case ends up on the list.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/hybrid-warfare-russia\/\">Responsible Statecraft<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Karte zeigt hybride Angriffe durch Russland<\/strong><br>\nMit dem anhaltenden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine h&auml;ufen sich auch die Vorf&auml;lle hybrider Kriegsf&uuml;hrung in Europa. Immer wieder melden nicht nur Russlands Nachbarstaaten etwa Sabotageakte, Drohnenangriffe und GPS-St&ouml;rungen. Ein Recherchenetzwerk der European Broadcasting Union (EBU), dem auch der ORF angeh&ouml;rt, hat nun die Vorf&auml;lle gesammelt. Fachleute sehen die Grenze zwischen Krieg und Frieden zunehmend verschwimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3445732\/%20\">ORF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wo sind die Beweise, dass diese &bdquo;hybriden Angriffe&ldquo; tats&auml;chlich aus Russland stammen? Ohne eindeutige Belege wirken all diese Meldungen mit russischer Zuordnung wie ein Versuch, auf jeden Fall die Konfrontation gegen die Atommacht Russland aufrecht erhalten zu wollen. Sie sind Teil der Begr&uuml;ndung f&uuml;r die hohen R&uuml;stungsausgaben. Diese russophobe Politik f&uuml;hrt zur milit&auml;rischen Aufr&uuml;stung bei gleichzeitigen Wohlstandsverlust &ndash; in der EU generell und in Deutschland im Besonderen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Volksdiplomatie im Schatten des Bruchs: Menschen bauen Br&uuml;cken &uuml;ber politische Gr&auml;ben hinweg<\/strong><br>\nAbseits der offiziellen Diplomatie kn&uuml;pft der Historiker und MGIMO-Dozent Alexandr Uschanow an ein internationales Netzwerk aus St&auml;dtepartnerschaften, Geschichtsprojekten und konkreter Wirtschaftskooperation. Sein Ansatz ist ungew&ouml;hnlich: Statt reiner Kranzniederlegungen kn&uuml;pft seine Bewegung handfeste Wirtschafts- und Schulallianzen von Deutschland &uuml;ber Kasachstan bis Polen. &Eacute;va P&eacute;li hat ihn in Moskau getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/volksdiplomatie-im-schatten-des-bruchs-menschen-bauen-bruecken-ueber-politische-graeben-hinweg\/\">Eva P&eacute;li auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Selenskyjs riskante Abrechnung mit Trump: Die ukrainische Bev&ouml;lkerung zahlt den Preis<\/strong><br>\nSelenskyj wirft Trump Verrat vor. Doch ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien haben den Bruch mitverursacht, die Folgen wird man im Winter sp&uuml;ren. Eine Kolumne.<br>\nIn einem Interview mit dem britischen Moderator Piers Morgan sagte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj, er f&uuml;hle sich von US-Pr&auml;sident Donald Trump &bdquo;verraten&ldquo;, und zwar wegen eines Abkommens mit Russland, das Sanktionen auf Dieselexporte in die Vereinigten Staaten aufhebt. Die Ukraine, so betonte Selenskyj, &bdquo;verliere einen starken Partner&ldquo;, aber &bdquo;nicht wegen uns&ldquo;.<br>\nMit anderen Worten: Selenskyj schob die Schuld an der schwersten Krise der amerikanisch-ukrainischen Beziehungen seit dem Eklat im Oval Office im Februar 2025 allein Trump zu.<br>\nIn einem Interview mit der Financial Times (FT) warf Selenskyj Trump vor, sich auf die &bdquo;falsche Seite der Geschichte&ldquo; gestellt zu haben. Verantwortlich machte er sowohl &bdquo;Berater, die falschliegen&ldquo;, als auch Trumps pers&ouml;nliche Bewunderung f&uuml;r Wladimir Putin, einen &bdquo;starken Anf&uuml;hrer&ldquo;, der sich jahrzehntelang an der Macht halten k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/selenskyjs-riskante-abrechnung-mit-trump-die-ukrainische-bevoelkerung-zahlt-den-preis-10509331\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Elon Musk erhebt schweren Vorwurf: Ukraine-Hilfen sollen US-Wahlk&auml;mpfe finanzieren<\/strong><br>\nDie Anschuldigungen verbreitete Musk am Freitag in zwei Beitr&auml;gen auf seiner Plattform X. Er nannte weder konkrete Politiker oder Parteien noch Unternehmen, Geldbetr&auml;ge oder einzelne Transaktionen. Belege f&uuml;r den behaupteten Geldkreislauf legte er nicht vor.Die Aussagen erfolgen nur elf Tage vor den amerikanischen Zwischenwahlen am 3. November, bei denen die Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Kongress neu bestimmt werden. (&hellip;)<br>\nIn seinem ersten X-Beitrag behauptete Musk, zwischen den ukrainischen Eliten und der Bev&ouml;lkerung bestehe ein gewaltiger Interessengegensatz. Die Eliten seien durch die Hunderte Milliarden, die in die Ukraine fl&ouml;ssen, sehr reich geworden, w&auml;hrend die Kinder der einfachen Bev&ouml;lkerung zum Milit&auml;rdienst eingezogen w&uuml;rden, um in den Sch&uuml;tzengr&auml;ben zu sterben, schrieb der Unternehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/elon-musk-ukraine-hilfen-us-wahlkampf-10526412\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gefahr Russland: Das Baltikum setzt nun auf Angriff als beste Verteidigung<\/strong><br>\nSollte Moskau tats&auml;chlich einmal eine Attacke wagen, will man rasch zur&uuml;ckschlagen und m&ouml;glicherweise sogar Sankt Petersburg ins Visier nehmen<br>\nSchon l&auml;nger wird ein russischer Angriff auf das Baltikum bef&uuml;rchtet. Doch Experten und Politiker in Estland, Lettland und Litauen sind sich ziemlich einig, dass der nicht unmittelbar bevorsteht. Moskau k&ouml;nne sich das nicht leisten, solange es seinen Angriffskrieg in der Ukraine weiterf&uuml;hre, hei&szlig;t es. Beides w&uuml;rde das russische Milit&auml;r &uuml;berdehnen.<br>\nAber wenn es dort zu einem Kriegsende kommt? US-Pr&auml;sident Donald Trump arbeitet ja gerade intensiv daran, Russland in eine ungemein gute und die Ukraine in eine ziemlich schlechte Verhandlungsposition zu bringen, sodass Kyjiw m&ouml;glicherweise bald keine Wahl mehr hat, als ein f&uuml;r sich selbst furchtbares Friedensabkommen zu akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000345421\/gefahr-russland-das-baltikum-setzt-nun-auf-angriff-als-beste-verteidigung\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist reiner Wahnsinn! Obwohl die Politiker des Baltikums nicht mit einem Angriff aus Russland rechnen, wird die Angst vor der Atommacht Russland gesch&uuml;rt. Und ganz vorne mit dabei wieder europ&auml;ische NATO-Staaten. Die baltischen Staaten verstehen offensichtlich nicht, dass sie von NATO-Truppen besetzt sind &ndash; so k&ouml;nnten auch die deutschen Soldaten in Litauen interpretiert werden. Aber warum hat Russland nicht l&auml;ngst ein oder mehrere EU\/NATO-Staaten angegriffen und weshalb sollte Russland mit einem Angriff bis zur Aufr&uuml;stung im Westen warten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israel k&uuml;ndigt Milit&auml;r-Operation im Westjordanland an<\/strong><br>\nBei einem Schusswechsel nahe Hebron sind zwei israelische Soldaten get&ouml;tet worden. Israel will nun milit&auml;risch eingreifen. Einen Einsatz in diesem Ausma&szlig; habe es seit dem Sechstagekrieg nicht mehr gegeben, sagt Israels Premierminister, Benjamin Netanjahu.<br>\nIsrael bereitet sich auf eine gro&szlig;angelegte Milit&auml;roperation im Westjordanland vor, Premierminister Benjamin Netanjahu sagte laut der Times of Israel, Israel werde das Hebroner Viertel, aus dem die Attent&auml;ter des heutigen Anschlags im Westjordanland stammten, zerst&ouml;ren. &bdquo;Zun&auml;chst werden wir diesen Ort zerst&ouml;ren, ihn komplett ver&auml;ndern&ldquo;, so Netanjahu in einem von seinem B&uuml;ro ver&ouml;ffentlichten Video. Danach werde es eine Milit&auml;r-Operation im Westjordanland geben.<br>\nNetanjahu bezeichnete sie als den gr&ouml;&szlig;ten Einsatz dieser Art seit dem Sechstagekrieg von 1967, in dessen Verlauf Israel die Kontrolle &uuml;ber das damals unter jordanischer Herrschaft stehende Westjordanland &uuml;bernahm. &bdquo;Verteidigungsminister Israel Katz und ich haben die Planung einer sehr umfangreichen Operation der israelischen Verteidigungsstreitkr&auml;fte (IDF) in Jud&auml;a und Samaria [Israels Bezeichnung f&uuml;r das Westjordanland &ndash; Anm. d. Red.] beaufsichtigt. Ein Einsatz in diesem Ausma&szlig; hat es seit dem Sechstagekrieg nicht mehr gegeben. Die IDF sind bereit, ihn durchzuf&uuml;hren. &Uuml;ber den genauen Zeitpunkt werden wir noch entscheiden, aber er wird in K&uuml;rze stattfinden&ldquo;, erkl&auml;rte Netanjahu laut einer Mitteilung des B&uuml;ros des Premierministers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/israel-miltaer-operation-westjordanland\/%20\">World News Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das war zu bef&uuml;rchten: Die zumindest teilweise rechtsextreme Netanjahu-Regierung setzt weiterhin auf die milit&auml;rische Karte. Auch die Hamas soll &bdquo;angeblich&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wahlen-in-israel-hamas-droht-mit-grossangriff-vor-abstimmung-zr-94554295.html\">mit neuem Gro&szlig;angriff drohen<\/a>. Am 27. Oktober sollen in Israel Wahlen stattfinden. In sogenannten sozialen Medien wird spekuliert, ob Netanjahu diese Wahlen noch absagen wird &ndash; u.a. <a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=1yJWF_Fx3-s\">hier<\/a> ab ca. Minute 8:30. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157980\">Israel: Wahlen im Zeichen von Krieg &ndash; Die fehlende Vision von Frieden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Likud-Quellen &uuml;berzeugen Trump davon, dass Netanyahu eine echte Siegchance hat &ndash; daher seine &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nWenn der Netanjahu und seine Regierung &ldquo;nicht abgew&auml;hlt werden, wird Israel, wie wir es kennen, innerhalb weniger Jahre aufh&ouml;ren zu existieren. Zusammenstellung von Beitr&auml;gen f&uuml;hrender israelischer politischer und sicherheitspolitischer Kommentatoren (&uuml;berwiegend aus dem Hebr&auml;ischen &uuml;bersetzt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/likud-quellen-ueberzeugen-trump-davon-dass-netanyahu-eine-echte-siegchance-hat-daher-seine-oeffentliche-unterstuetzung\">Alastair Crooke auf Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Entwicklungen im Zeitraffer: Zur Lage im Westjordanland<\/strong><br>\nEin Blick auf die Zahlen zeigt, dass die sechste Regierung Netanjahu seit ihrer Vereidigung im Dezember 2022 den Ausbau der Besatzung st&auml;rker vorangetrieben hat als je eine Regierung in all den Jahrzehnten der Besatzung zuvor. Innerhalb von knapp dreieinhalb Jahren (Stand Juli 2026) wurden mehr als 200 illegale Au&szlig;enposten errichtet, die Gr&uuml;ndung von 104 neuen Siedlungen beschlossen und 118 pal&auml;stinensische Gemeinden von ihrem Land vertrieben. Die Regierung erm&ouml;glichte Siedlergewalt in einem bislang ungekannten Ausma&szlig;. Den Siedlungen und Siedler*innen wurden finanzielle Mittel in beispielloser H&ouml;he zur Verf&uuml;gung gestellt, zugleich wurden Bauvorhaben und Infrastrukturprojekte im Umfang von mehreren Milliarden Schekel vorangetrieben. Mittlerweile erstreckt sich die Kontrolle der Siedler*innen auf fast 20 Prozent der Fl&auml;che des Westjordanlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rosalux.org.il\/de\/politik\/entwicklungen-im-zeitraffer-zur-lage-im-westjordanland\/\">Rosalux<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Wir stellen uns gegen den Ausverkauf des Landes&laquo;<\/strong><br>\nSerbien: Zu den vorgezogenen Wahlen am Sonntag treten auch Kommunisten an. Ein Gespr&auml;ch mit Aleksandar &#272;eni&#263;<br>\nSerbien w&auml;hlt. Sie sind der Generalsekret&auml;r der Neuen Kommunistischen Partei Jugoslawiens. Wird man Ihre Partei auch auf dem Stimmzettel finden?<br>\nJa, wir haben uns wieder dazu entschieden, dass unsere Kandidaten auf der Liste der Russischen Partei antreten. Innenpolitisch verbinden uns der Schutz der Arbeiterrechte, der Widerstand gegen das Rio-Tinto-Lithiumprojekt sowie der Bruch mit dem Internationalen W&auml;hrungsfonds und der Weltbank. Au&szlig;erdem sagen wir beide Nein zu NATO und EU und setzen auf die BRICS-Staaten sowie eine unabh&auml;ngige serbische Au&szlig;enpolitik. Wir lehnen die Sanktionen gegen Russland und Belarus ab, verurteilen die Aggression gegen den Iran, halten das antifaschistische Erbe hoch und denken auch beim Kosovo gleich. Unser B&uuml;ndnis lebt also nicht von einer einzigen Frage. Deshalb stehen die NKPJ-Kandidaten auf Liste Nummer sieben &raquo;Russische Partei &ndash; Serbien in den BRICS&laquo;.<br>\nDas sind viele Gemeinsamkeiten, aber mit welchen Themen erreichen Sie die Menschen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532101.parlamentswahlen-in-serbien-wir-stellen-uns-gegen-den-ausverkauf-des-landes.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ende einer &Auml;ra: Aleksandar Vu&#269;i&#263; verliert die Macht in Serbien<\/strong><br>\nAleksandar Vu&#269;i&#263; hat die Parlamentswahl in Serbien klar verloren. Nach ersten Projektionen kommt die Liste der Studentenbewegung auf eine absolute Mehrheit. Vor allem in Moskau d&uuml;rfte die Entwicklung mit Sorge beobachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/ende-einer-aera-aleksandar-vucic-verliert-die-macht-in-serbien\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Frankreich: 50 Jahre auf der falschen Seite der Geschichte<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Misere, die sich jetzt gerade in gewaltsamen Protesten Bahn bricht, reicht weit zur&uuml;ck. Man muss allerdings nicht bis in die Zeit der gro&szlig;en Revolution zur&uuml;ckgehen, um zu verstehen, warum das Land so w&uuml;tend und aufgebracht ist. Frankreichs seltsame Rolle in Europa, in der europ&auml;ischen Staaten- und W&auml;hrungsgemeinschaft der letzten 50 Jahre, reicht vollkommen aus, um die Frustration nachzuvollziehen.<br>\nNiemand wollte Europa und die EWU mehr als Frankreich bzw. die f&uuml;hrenden Figuren der franz&ouml;sischen Politik. Wer alt genug ist, erinnert sich noch an die leidenschaftlichen Debatten, die vor dem franz&ouml;sischen Referendum &uuml;ber die W&auml;hrungsunion im Jahr 1992 gef&uuml;hrt wurden &ndash; auf beiden Seiten mit guten Argumenten. Damals, wie fast immer nach dem zweiten Weltkrieg, hat sich am Ende jedoch die Position durchgesetzt, die darauf beharrte, man m&uuml;sse den gro&szlig;en Gegenspieler jenseits des Rheins einbinden und auch institutionell einschn&uuml;ren, wolle man als Frankreich auf lange Sicht erfolgreich sein.<br>\nDas war und ist der entscheidende Irrtum:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/10\/25\/frankreich-50-jahre-auf-der-falschen-seite-der-geschichte\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frankreich: &bdquo;Wir leben in einem Land, das seine B&uuml;rger zerm&uuml;rbt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Franzosen demonstrieren trotz Verboten weiter. Die Botschaft ist klar: Viele von ihnen &ndash; Jung und Alt- kommen finanziell nicht mehr &uuml;ber die Runden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/frankreich-wir-leben-in-einem-land-das-seine-buerger-zermuerbt\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Lektion in Sachen Demokratie<\/strong><br>\nHunderttausende sind in Frankreich trotz Demonstrationsverboten auf die Stra&szlig;e gegangen. Statt sie anzuh&ouml;ren, f&auml;hrt die Regierung eine Verleumdungskampagne. [&hellip;]<br>\nMit seiner repressiven Politik hat Macron Frankreich in eine Krise gest&uuml;rzt. Die Eskalation kam von der Staatsf&uuml;hrung. Macron hatte die Wahl: Er h&auml;tte die Sch&uuml;&shy;le&shy;r:in&shy;nen und die Gelbwesten endlich ernst nehmen k&ouml;nnen, &uuml;ber Kredite f&uuml;r die Schulen und Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Steigerung der Kaufkraft der Schw&auml;chsten diskutieren oder wenigstens die Forderungen anh&ouml;ren k&ouml;nnen. Doch seine Antwort waren Tr&auml;nengas und Demonstrationsverbote. Er muss sich nicht wundern, dass die unverzagt weiter Protestierenden seine Absetzung verlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Proteste-in-Frankreich\/!6224751\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Sie werden mich nicht zum Schweigen bringen&laquo;<\/strong><br>\nDer Rat der EU hat die ungesetzlichen Sanktionen gegen einen Berliner Journalisten verl&auml;ngert. Ein Gespr&auml;ch mit H&uuml;seyin Do&#287;ru<br>\nIn einem Brief des Rates der EU, den Sie auszugsweise auf X ver&ouml;ffentlicht haben und der auf den 9. Oktober datiert ist, werden Sie dar&uuml;ber in Kenntnis gesetzt, dass die EU-Sanktionen gegen Sie nicht aufgehoben, sondern verl&auml;ngert werden. Wie begr&uuml;ndet der Rat diesen Schritt?<br>\nIm Wesentlichen damit, dass er die gesamte juristische Argumentation meiner Anw&auml;lte ablehnt. Die Unschuldsvermutung gelte f&uuml;r mich nicht, da die Sanktionen laut Rat nur &raquo;tempor&auml;r&laquo; und &raquo;nicht strafrechtlicher Natur&laquo; seien. Mir wird also keine Straftat vorgeworfen, und der Rat behauptet das auch nicht. De facto sagt er damit, dass ich nichts Illegales getan und nicht gegen geltendes Recht versto&szlig;en habe. Laut Rat gilt f&uuml;r mich das &raquo;Grundrecht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&laquo; nicht, da mein Journalismus nicht in &raquo;gutem Glauben&laquo; geschehe. Das ist kein Recht mehr, das ist Gesinnungspr&uuml;fung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532098.eu-sanktionen-gegen-journalisten-sie-werden-mich-nicht-zum-schweigen-bringen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Europa der AfD<\/strong><br>\nMit ihrem neuen Europa-Strategiepapier &uuml;bernimmt die AfD zentrale Forderungen der deutschen Wirtschaft, macht sich f&uuml;r eine Weltmachtposition einer deutsch dominierten EU stark und verlangt eine Fokussierung der Union auf Ma&szlig;nahmen, die sie f&uuml;r die aktuellen globalen Machtk&auml;mpfe st&auml;hlen. Zentral ist, dass die Partei vom Austritt aus der EU Abstand nimmt und explizit am EU-Binnenmarkt festh&auml;lt; dieser nimmt einen Gro&szlig;teil der Exporte deutscher Unternehmen ab. Auch den Euro will die AfD nun behalten, dringt aber auf die strikte Durchsetzung der Maastricht-Kriterien, um Krisen ohne etwaige Finanztransfers an andere Eurostaaten zu verhindern. Eine noch brutalere Austerit&auml;tspolitik in der Eurozone w&auml;re die Folge. Auf ein fest geschlossenes Vorgehen der EU setzt die AfD in der Entwicklung modernster Technologien, etwa KI, und vor allem in der R&uuml;stung: In beidem soll die &ndash; faktisch deutsch dominierte &ndash; EU von China wie auch von den USA unabh&auml;ngig und damit weltmachtf&auml;hig werden. Ansonsten dringt die Partei darauf, Kompetenzen im gro&szlig;en Stil aus Br&uuml;ssel in die nationalen Hauptst&auml;dte zur&uuml;ckzuverlagern. Als ideologischer Kitt soll der identit&auml;re Bezug auf rechtskonservative, teils v&ouml;lkische Ideale dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10594\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Streit um Merz&rsquo; Rentenpl&auml;ne: Zahlen zeigen brisante Schieflage<\/strong><br>\nDie Bundesregierung streitet &uuml;ber die Zukunft der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Neue Zahlen zeigen nun, wie niedrig die Bez&uuml;ge vieler Betroffener bereits heute sind. Dabei gibt es eine bedeutende Schieflage.<br>\nNeue Zahlen der Bundesregierung haben erhebliche Unterschiede bei den Renten von M&auml;nnern und Frauen offengelegt. Demnach erh&auml;lt jede vierte Frau, die nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei vorzeitig in den Ruhestand gegangen ist, weniger als 1.200 Euro gesetzliche Rente. Bei M&auml;nnern sind es nur rund f&uuml;nf Prozent. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, &uuml;ber die das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_101496850\/streit-um-merz-rentenplaene-zahlen-zeigen-brisante-schieflage.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und diese Schieflage ist der Rentenkommission nicht aufgefallen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Star-&Ouml;konomin Weber: Hohe Mieten und teure Lebensmittel bescheren Rechtsextremen Wahlsiege<\/strong><br>\nDie Aufgabe von demokratischen Staaten ist es sicherzustellen, dass alle Menschen sich die Dinge, die sie zum Leben brauchen, auch leisten k&ouml;nnen. Schaffen demokratische Staaten das nicht, wenden sich viele W&auml;hler:innen Parteien zu, die Demokratie und Menschenrechte in Frage stellen. Das ist die Analyse der Star-&Ouml;konomin Isabella Weber. In ihrem neuen Buch &bdquo;Antifaschistische Wirtschaftspolitik&ldquo; zeigt sie auf, wie eine Reform unseres Wirtschaftssystems sicherstellen kann, dass Menschen gut von ihrer Arbeit leben k&ouml;nnen und Demokratie gest&auml;rkt werden kann. Im Interview mit Kontrast.at zeigt sie auch auf wo heute und in der Vergangenheit bereits antifaschistische Wirtschaftspolitik umgesetzt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/interview-isabella-weber-antifaschistische-wirtschaftspolitik\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rot-Gr&uuml;n-Rot: Wie ernst Berlin die Vergesellschaftung meint, wei&szlig; ein Ex-Immobilienmakler<\/strong><br>\nLinke, Gr&uuml;ne und SPD wollen in Berlin koalieren. Der Kompromiss zur Vergesellschaftung steht schon: Wie &bdquo;Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen&ldquo; reagiert und warum die Immobilienbranche jetzt ein &bdquo;finanzpolitisches Pr&auml;zisionsinstrument&ldquo; f&uuml;rchtet [&hellip;]<br>\nSollte das Vorhaben tats&auml;chlich umgesetzt werden, w&auml;re es das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass der Artikel 15 Anwendung findet. Ein historisches Novum. W&uuml;rde sie eine mildernde Wirkung auf den Mietspiegel haben und damit ganz Berlin profitieren, wie die im Juni 2023 vom Senat einberufenen 13 Sachverst&auml;ndigen gemutma&szlig;t haben, w&uuml;rde das weit &uuml;ber Berlin ausstrahlen und Vorbildcharakter f&uuml;r weitere Branchen und Bereiche haben, die man der toxischen Profitmaximierung entziehen k&ouml;nnte.<br>\nDas ist vermutlich der Grund, warum die schwarz-rote Bundesregierung Vergesellschaftungen auf Landesebene zu verbieten plant: Sie m&ouml;chte verhindern, dass dem Kapital Anlagesph&auml;ren entzogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-nuss\/berlin-rot-gruen-rot-plant-vergesellschaftung-ex-immobilienmakler-warnt-panisch\/28cf5e4b-7536-4d37-873b-467826f412c0\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Berliner Linke: Vom Wahlsieg in den Vasallenmodus<\/strong><br>\nMit klassenk&auml;mpferischer Rhetorik, sozialen Versprechen und Solidarit&auml;t mit Unterdr&uuml;ckten konnte die Linke in der deutschen Hauptstadt der Armut und Obdachlosigkeit bei vielen jungen W&auml;hlern punkten. Das ist Geschichte, denn nun hat sie erneut bewiesen, wohin reformistische Sozialdemokratie seit &uuml;ber 100 Jahren f&uuml;hrt: Mit dem Sondierungspapier, auf das sie sich mit der SPD und den Gr&uuml;nen k&uuml;rzlich eingelassen hat, zelebriert sie ihre Unterwerfung unter die neoliberalen Kapitalparteien &ndash; und das ganz ohne Not als Wahlsiegerin mit gro&szlig;em Vorsprung. (&hellip;)<br>\nDas Papier ist ein Sammelsurium aus b&uuml;rgerlichen Sprechblasen. Man schwadroniert von &ldquo;St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, &ldquo;Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen&rdquo;, einem &ldquo;Berlin, das sicher funktioniert&rdquo; oder einem &ldquo;Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts&rdquo;. Die fiesen Zugest&auml;ndnisse, mit denen die Berliner Linke all ihre Wahlversprechen ganz oder teilweise &uuml;ber den Haufen wirft, finden sich dann mittendrin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/295820-berliner-linke-vom-wahlsieg-in-den-vasallenmodus\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auf den Stra&szlig;en, in den Gerichten: drei Jahre Repression gegen Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t in Deutschland<\/strong><br>\nAls die Linke die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September mit 25,7 Prozent gewann, machten Gr&uuml;ne und SPD Sondierungen von einer Vereinbarung zum Antisemitismus abh&auml;ngig. Seit dem 8. Oktober liegt sie vor: Das &bdquo;Existenzrecht&ldquo; Israels sei &bdquo;unverhandelbar&ldquo;, Boykottaufrufe wie die der BDS-Kampagne lehnen die Parteien ab, und Polizei und Verfassungsschutz sollen gest&auml;rkt werden. Der Vorwand ist der Kampf gegen Antisemitismus, den die Vereinbarung implizit mit Kritik am Apartheidsstaat Israel gleichsetzt. Der Antisemitismusvorwurf richtet sich vor allem gegen die Linke in Neuk&ouml;lln, wo viele Pal&auml;stinenser:innen leben. Mitgemeint ist stets, dass Pal&auml;stinenser:innen von vornherein unter Antisemitismusverdacht stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/gesellschaft\/auf-den-strassen-in-den-gerichten-drei-jahre-repression-gegen-palaestina-solidaritaet-in-deutschland\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Kampf gegen rechts, der selber rechts wurde<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren werden Antisemitismusvorw&uuml;rfe verst&auml;rkt von rechts f&uuml;r autorit&auml;re Politik genutzt. Beispiele aus Gro&szlig;britannien, USA und der BRD.<br>\nEnde 2024 wurde der Deutsch-Pal&auml;stinenser Ramsy Kilani aus der Linken ausgeschlossen. Dabei haben viele der gegen ihn erhobenen Vorw&uuml;rfe mit seinen Positionen wenig zu tun.<br>\nRamsy Kilani wirkt immer noch ein wenig fassungslos, wenn er nach seinen Erfahrungen mit der Partei Die Linke gefragt wird. 2025 wurde der 35-j&auml;hrige Deutsch-Pal&auml;stinenser &raquo;wegen parteisch&auml;digenden Verhaltens&laquo; aus der Organisation ausgeschlossen. Vorausgegangen war eine Kampagne b&uuml;rgerlicher Medien, aber auch von Teilen der Linkspartei selbst, die ihm wegen seiner Positionen zum Gaza-Krieg Antisemitismus vorwarfen.<br>\nUm die Mitgliedschaft sei es ihm nicht gegangen, erkl&auml;rt Kilani im Gespr&auml;ch mit dem &raquo;nd&laquo;. &raquo;Ich war immer nur Basismitglied und bin vor allem in sozialen Bewegungen aktiv.&laquo; Die Partei habe er nie repr&auml;sentieren wollen und auch nach seinem Ausschluss weiter zu ihrer Wahl aufgerufen. Doch die Art und Weise, wie einige seiner Genoss*innen gegen ihn vorgegangen seien, habe ihn doch sehr entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1203341.instrument-gegen-die-palaestina-solidaritaet-der-kampf-gegen-re%20chts-der-selber-rechts-wurde.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zum Aus von &laquo;Emma&raquo;: Medien zitieren fragw&uuml;rdige Expertinnen<\/strong><br>\nAnstatt korrigierend einzugreifen, strahlten die Redaktionen von &laquo;SRF&raquo;, &laquo;WDR&raquo; und &laquo;3Sat&raquo; unhaltbare Aussagen unwidersprochen aus.<br>\nIn zahlreichen Medien wurde die Neuigkeit, dass Ende Jahr Schluss sei mit dem feministischen Magazin, an prominenter Stelle gebracht, auch Radio &laquo;SRF 1&raquo; berichtete in den Mittagsnachrichten vom 21. Oktober dar&uuml;ber. Auf &laquo;3Sat&raquo;, in der Sendung Kulturzeit, gab es einen R&uuml;ckblick auf die Geschichte des Magazins &laquo;Emma&raquo; sowie ein Interview mit Carolin Wiedemann, der Chefredaktorin des queerfeministischen &laquo;Missy Magazins&raquo;. Erwartet hatte ich, dass neben der Geschichte von &laquo;Emma&raquo; und Alice Schwarzers Rolle auch die inhaltliche Ausrichtung thematisiert w&uuml;rden &ndash; nicht unbedingt aus der pers&ouml;nlichen Sicht der Journalistinnen, sondern einigermassen objektiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/zum-aus-von-emma-medien-zitieren-fragwuerdige-expertinnen\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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