{"id":158134,"date":"2026-10-28T08:40:01","date_gmt":"2026-10-28T07:40:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134"},"modified":"2026-10-28T08:40:01","modified_gmt":"2026-10-28T07:40:01","slug":"hinweise-des-tages-5213","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h01\">Finnlands Pr&auml;sident und Norwegens Regierungschef sprechen mit Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h02\">Die Belagerung von Taybeh: Wenn die Heimat zur H&ouml;lle wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h03\">Ulrike Gu&eacute;rot: &bdquo;Die Wut der Franzosen ist ungeheuer gro&szlig;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h04\">Anthropic: Eine Maschine f&uuml;r Staatsmacht, Kriege und Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h05\">Geheimdienstreform: Ein neues Zeitalter der &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h06\">Lulas historische Aufholjagd: Wie und wo er die Wahl doch noch gewann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h07\">US-Offensive gegen Kuba vor UN-Abstimmung gegen Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h08\">&bdquo;Keine Abkopplung von China&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h09\">Knapp &uuml;ber der Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h10\">Google rodet Wald und treibt W&ouml;lfe in finnische D&ouml;rfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h11\">Die digitale Brieftasche kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h12\">Wer keine Identifikations-App nutzen kann oder will, k&ouml;nnte zwangsweise Organspender werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h13\">Der Vibe Shift hat jetzt ein Magazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h14\">Omin&ouml;se &ldquo;&Ouml;si-Agentur&rdquo; bot AfD Wahlkampf im J&ouml;rg-Haider-Stil an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158134#h15\">Wie m&ouml;chten wir leben?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finnlands Pr&auml;sident und Norwegens Regierungschef sprechen mit Putin<\/strong><br>\nNeunzig Minuten sprachen Finnlands Pr&auml;sident und Norwegens Premierminister mit Wladimir Putin &uuml;ber ein Ende des Ukrainekrieges. Andere EU-L&auml;nder wussten davon nichts.<br>\nDie Staats- und Regierungschefs von Finnland und Norwegen haben erstmals mit Wladimir Putin &uuml;ber den Ukrainekrieg gesprochen. Vor den geplanten Dreiergespr&auml;chen von Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi, h&auml;tten sie dem russischen Pr&auml;sidenten &raquo;direkt&laquo; Botschaften &uuml;bermitteln wollen, &raquo;die zur Beendigung des Krieges beitragen sollen&laquo;. Dies teilten Finnlands Pr&auml;sident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr St&oslash;re nach einem neunzigmin&uuml;tigen Telefonat gemeinsam mit.<br>\nDas Gespr&auml;ch sei offen und inhaltlich fundiert gewesen, sagte Stubb. &raquo;Der Ausgang dieses Krieges wird direkte Folgen f&uuml;r unsere Sicherheit und dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r die Sicherheit Europas haben&laquo;, teilte er weiter mit. Russland sei ein Nachbarland der beiden Staaten. Auch &uuml;ber das gemeinsame Interesse an einer berechenbaren Lage in der Ostseeregion sei gesprochen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-10\/alexander-stubb-jonas-gahr-stoere-wladimir-putin-telefonat-ukrainekrieg-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gelegenheit genutzt<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er haben sich in einer Sackgasse man&ouml;vriert, wenn es darum geht, eine L&ouml;sung f&uuml;r den Krieg in der Ukraine zu finden. Sie haben die ukrainische Position bedingungslos unterst&uuml;tzt, die eine Maximalistenposition ist, und das macht sie ungeeignet, als Vermittler bei der Verhandlung eines Kompromissabkommens zu agieren.<br>\nDer norwegische Ministerpr&auml;sident und die finnische Pr&auml;sidentin haben nun die Gelegenheit genutzt, die durch das Treffen zwischen Witkoff und Selenskyj vergangene Woche in Norwegen entstanden ist, um einen Versuch zu unternehmen, Russland in einen Dialog einzubeziehen.<br>\nDie Europ&auml;ische Union &ndash; und tats&auml;chlich die Europ&auml;er im weiteren Sinne, einschlie&szlig;lich des Vereinigten K&ouml;nigreichs &ndash; haben bisher vers&auml;umt, eine Entscheidung dar&uuml;ber zu treffen, wer mit Russland sprechen soll, wann solche Gespr&auml;che stattfinden sollten, welche Themen besprochen werden sollen und in welcher Form sowie &uuml;ber welche Kan&auml;le diese Diskussionen gef&uuml;hrt werden sollten.<br>\nDas k&uuml;rzliche Telefonat mit Putin ist daher zweifellos ein Versuch, einen Rahmen und einen Kanal f&uuml;r den Dialog zu etablieren, insbesondere da Wladimir Putins au&szlig;enpolitischer Berater Juri Uschakow erst am 25. Oktober erkl&auml;rt hat, dass jede L&ouml;sung des Krieges zwingend Gespr&auml;che mit den Europ&auml;ern erfordern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/gerhard_mangott\/status\/2115093964504072582\">Gerhard Mangott via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Albrecht M&uuml;ller: USA w&uuml;rden andere Russland-Politik Deutschlands nicht blockieren<\/strong><br>\nRussland sei von den Deutschen seit den Nationalsozialisten immer als eine bedrohliche Macht wahrgenommen worden. Albrecht M&uuml;ller glaubt, dass diese Zuschreibung auch heute noch die Politik pr&auml;gt.<br>\nDer fr&uuml;here SPD-Politiker und Publizist Albrecht M&uuml;ller analysiert im Interview mit World News Monitor die weitverbreiteten anti-russischen Ressentiments in der deutschen Gesellschaft. Die Feindbilder aus der Zeit des Nationalsozialismus wirkten heute noch nach und spuken noch heute in den K&ouml;pfen herum. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz falle es offenbar auch im h&ouml;heren Alter noch schwer, sich &bdquo;aus dieser ideologischen Umklammerung zu l&ouml;sen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/albrecht-mueller-usa-wuerden-andere-russland-politik-deutschlands-nicht-blockieren\/%20\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Angst vor dem Frieden<\/strong><br>\nWenn ein Land wie Deutschland ganz auf Kriegswirtschaft umgestellt wird, erscheint Entspannungspolitik als Risiko f&uuml;r den Standort.<br>\nWas bedeutet es, wenn Deutschland seine Wirtschaft zunehmend auf R&uuml;stungsproduktion ausrichtet? Haben sich die B&uuml;rger dar&uuml;ber schon einmal ernsthaft Gedanken gemacht? Wenn immer mehr Arbeitspl&auml;tze, Unternehmensgewinne und ganze Industriestandorte von milit&auml;rischen Auftr&auml;gen abh&auml;ngen, entsteht eine moralisch h&ouml;chst bedenkliche Situation: Frieden und internationale Entspannung k&ouml;nnten wirtschaftliche Probleme verursachen, w&auml;hrend milit&auml;rische Spannungen und die Angst vor Kriegen die Auftragsb&uuml;cher f&uuml;llen. M&uuml;ssen wir irgendwann darauf hoffen, dass die Welt unfriedlich bleibt, damit unsere Wirtschaft floriert? Soll ausgerechnet das Gesch&auml;ft mit Waffen und Munition zum Rettungsanker einer schw&auml;chelnden deutschen Industrie werden? Eine solche Entwicklung wirft Fragen auf, die weit &uuml;ber Wirtschaftswachstum, Verteidigungsausgaben und Arbeitsplatzsicherung hinausgehen. Es geht um den moralischen Kompass einer Gesellschaft, die nach zwei Weltkriegen eigentlich wissen sollte, wohin Militarisierung f&uuml;hren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-angst-vor-dem-frieden\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Belagerung von Taybeh: Wenn die Heimat zur H&ouml;lle wird<\/strong><br>\nW&auml;hrend die internationale Gemeinschaft &uuml;ber das Westjordanland debattiert, k&auml;mpft das christliche Dorf Taybeh gegen brutale Siedlergewalt und die drohende Vertreibung von seinem historischen Land. Der Fall zeigt eindringlich, wie der oft verschwiegene Antipal&auml;stinensismus das universelle Heimatrecht der Menschen vor Ort systematisch untergr&auml;bt.<br>\nDas pal&auml;stinensische Dorf Taybeh nahe Ramallah &ndash; bekannt als der letzte rein christliche Ort im Westjordanland &ndash; steht im Zentrum einer eskalierenden Welle von Siedlergewalt und systematischer Verdr&auml;ngung. W&auml;hrend internationale Debatten permanent um das legitime Thema Antisemitismus kreisen, bleibt eine andere Form des Hasses in der medialen Wahrnehmung oft im Schatten: der Antipal&auml;stinensismus. F&uuml;r die rund 1.200 christlichen Bewohner von Taybeh geht es dabei um nichts Geringeres als um ihr historisches Heimatrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-belagerung-von-taybeh-wenn-die-heimat-zur-hoelle-wird\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Gu&eacute;rot: &bdquo;Die Wut der Franzosen ist ungeheuer gro&szlig;&ldquo;<\/strong><br>\nDie Proteste in Frankreich sind durch die Repression der Regierung nicht mehr zu unterdr&uuml;cken. Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot sieht die Gefahr eines B&uuml;rgerkriegs.<br>\nDie deutsch-franz&ouml;sische Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot erkl&auml;rt im Interview mit World News Monitor die Gr&uuml;nde der j&uuml;ngsten Proteste in Frankreich. In ihrem neuen Buch entwirft sie ein Szenario, wie es mit Europa weitergehen k&ouml;nnte. Bevor es einen Neuanfang geben kann erwartet sie &bdquo;Jahre der Unruhe &ndash; &auml;hnlich wie nach dem Zerfall der Sowjetunion&ldquo;.<br>\nFrankreichs Regierung hofft, mit einem am Montag angek&uuml;ndigten Paket wenigstens die Studenten zu bes&auml;nftigen. Nach Angaben des franz&ouml;sischen Bildungsministeriums sollen bis zu vier Milliarden Euro an verg&uuml;nstigten Krediten f&uuml;r die Sanierung von Gymnasien sowie eine weitere Milliarde Euro f&uuml;r die Modernisierung von Hochschulen locker gemacht werden. Au&szlig;erdem soll das umstrittene Hochschulzulassungssystem Parcoursup bis 2028 ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/ulrike-gurerot-die-wut-der-franzosen-ist-ungeheuer-gross\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jugendproteste: &bdquo;Der Funke ist nach Deutschland &uuml;bergesprungen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Aufruf zu den Protesten wendet sich unter anderem gegen die Wehrpflicht. Man wolle nicht f&uuml;r Kriege ausgebildet werden, &uuml;ber die man nie mitentschieden habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/jugendproteste-der-funke-ist-nach-deutschland-uebergesprungen\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Hinter den Unruhen verbirgt sich bereits Europas n&auml;chste Krise<\/strong><br>\nWie konnte es so weit kommen? Das liberale Establishment in Paris und Br&uuml;ssel hat sich v&ouml;llig von den einfachen B&uuml;rgern entfremdet. Seine Agenda ist f&uuml;r die Gesellschaft g&auml;nzlich irrelevant. Nachdem die EU eine starre &ldquo;Konfrontation mit Russland&rdquo; auf Kosten des Wohlstands und der Entwicklung der eigenen Bev&ouml;lkerung durchgesetzt hat, bietet sie ihren B&uuml;rgern keinerlei tragf&auml;hige Ideen f&uuml;r deren &Uuml;berleben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/295926-hinter-unruhen-verbirgt-sich-bereits\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine interessante Analyse, die zumindest zur Kenntnis genommen werden k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Anthropic: Eine Maschine f&uuml;r Staatsmacht, Kriege und Kontrolle<\/strong><br>\nDer B&ouml;rsenprospekt von Anthropic legt offen, wie eng das Unternehmen mit staatlicher Macht und milit&auml;rischer Nutzung verbunden ist. Kontrolliert wird das Projekt von einer ganz kleinen Gruppe. Transparenz ist kaum gegeben.<br>\nDer Entwickler des KI-Systems Claude reichte am 26. Oktober 2026 sein S-1 bei der amerikanischen B&ouml;rsenaufsicht SEC ein. Die Aktien sollen unter dem K&uuml;rzel ANT an der Nasdaq gehandelt werden. Aktienzahl und Ausgabepreis stehen noch nicht fest.<br>\nReuters berichtete im September unter Berufung auf mit den Pl&auml;nen vertraute Personen, Anthropic k&ouml;nne bis zu 100 Milliarden Dollar einsammeln und dabei mit rund zwei Billionen Dollar bewertet werden. Mitte Oktober diskutierten einige bestehende und m&ouml;gliche Investoren laut Reuters eher &uuml;ber rund 1,5 Billionen Dollar. Im Prospekt selbst sind weder Emissionsvolumen noch Bewertung festgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/maerkte\/anthropic-eine-maschine-fuer-staatsmacht-kriege-und-kontrolle\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geheimdienstreform: Ein neues Zeitalter der &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant f&uuml;r BND und Verfassungsschutz neue &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten. Selbst auf der Therapeuten-Couch sollen die Beh&ouml;rden mith&ouml;ren.<br>\nDie schwarz-rote Bundesregierung will aus den deutschen Nachrichtendiensten &bdquo;echte Geheimdienste&ldquo; machen, daraus machten sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz als auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) keinen Hehl. Die Kritik an den Pl&auml;nen fokussiert sich bisher haupts&auml;chlich auf die &bdquo;operativen Befugnisse&ldquo;, die Bundesnachrichtendienst (BND) und Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) erstmals bekommen sollen: hacken, sabotieren, durchsuchen. Deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt die ebenfalls vorgesehene Ausweitung der &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ein-neues-Zeitalter-der-Ueberwachung-Wie-weit-die-neue-Geheimdienstreform-gehen-soll\/!6221658\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unfassbar, aber immer wieder mit denselben Begr&uuml;ndungen: Extremismus, Terrorismus und die hybride Bedrohung durch Russland. Die hybride Bedrohung m&uuml;sste man glatt erfinden, wenn es sie nicht schon g&auml;be. Und die &Uuml;berwachung der &Uuml;berwacher soll gleichzeitig eingeschr&auml;nkt werden. Eine liberale, echte Demokratie wird man unser Land nicht mehr nennen k&ouml;nnen, wenn ein solches Gesetz verabschiedet worden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lulas historische Aufholjagd: Wie und wo er die Wahl doch noch gewann<\/strong><br>\nSeit der Milit&auml;rdiktatur hat niemand nach einem R&uuml;ckstand im ersten Wahlgang die Stichwahl gewinnen k&ouml;nnen. Lula ist das nun gelungen. Ein Erkl&auml;rungsversuch in Karten und Grafiken.<br>\nAm Sonntagabend um 20:24 Uhr in Bras&iacute;lia, in Wien war es da schon 0:24 Uhr, &uuml;berholte Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva in der Ausz&auml;hlung seinen Herausforderer Fl&aacute;vio Bolsonaro. Nur knapp 15 Minuten davor, gegen 20:10 Uhr, lag Bolsonaro noch rund einen Prozentpunkt, ca. 350.000 Stimmen, vorn. Vieles deutete darauf hin, als w&uuml;rden die 80 Prozent Siegchancen, die Wettplattformen wie Kalshi oder Polymarket, Bolsonaro noch am Tag vor der Wahl geben, Recht behalten. Wie wurde also aus einem R&uuml;ckstand von 2,2 Millionen Stimmen im ersten Wahlgang ein Vorsprung von 4,4 Millionen in der Stichwahl?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000346045\/lulas-historische-aufholjagd-wie-und-wo-er-die-wahl-doch-noch-gewann\">der Standard<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bolsonaro flieht zu Trump in die USA<\/strong><br>\nNach seiner Wahlniederlage l&auml;sst Flavio Bolsonaro eine Frist des Obersten Gerichtshofs verstreichen. Nun sind seine P&auml;sse annulliert &ndash; und er offenbar auf dem Weg zu Trump.<br>\nDer brasilianische Senator Flavio Bolsonaro hat einem Insider zufolge nach seiner Niederlage bei der Pr&auml;sidentenwahl Brasilien in Richtung USA verlassen. Ein Vertrauter des Senators best&auml;tigte am Dienstag gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters einen entsprechenden Medienbericht. Aus US-Kreisen hei&szlig;t es, der Politiker befinde sich an Bord eines Flugzeuges mit Ziel USA. Man wolle ihm und seiner Familie Visa geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_101500412\/brasilien-flavio-bolsonaro-flieht-nach-wahlniederlage-in-die-usa.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Brasilien: Spekulanten setzen Lula unter Druck<\/strong><br>\nGeplatzte Wetten auf einen Sieg Fl&aacute;vio Bolsonaros haben Brasiliens Real einbrechen lassen und den Druck auf Lulas Haushaltspolitik erh&ouml;ht. Bolsonaro ist in die USA geflohen, gegen ihn wird wegen Geldw&auml;sche ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/maerkte\/brasilien-spekulanten-setzen-lula-unter-druck\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Offensive gegen Kuba vor UN-Abstimmung gegen Blockade<\/strong><br>\nTreffen der US-Botschaft bei der UN mit &ldquo;exilkubanischen Terroristen&rdquo;. USA setzen Staaten vor Abstimmung unter Druck. Kuba bestreitet Vorwurf, S&ouml;ldner in die Ukraine zu entsenden<br>\nIn einer Pressekonferenz hat der Au&szlig;enminister Kubas, Bruno Rodr&iacute;guez Parrilla, am Mittwoch eine teilweise geheim gef&uuml;hrte Kampagne der US-Regierung gegen Kuba offengelegt. Demnach kam es am 19. Oktober auf informelle Einladung des UN-Botschafters der USA, Mike Waltz, zu einem Treffen im UN-Geb&auml;ude, das offenbar gegen die Gepflogenheiten, Normen und Verhaltensregeln bei der Nutzung von Ressourcen im UN-Hauptquartier verstie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2026\/10\/291375\/us-offensive-gegen-kuba-vor-der-un\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Keine Abkopplung von China&ldquo;<\/strong><br>\nMit Blick auf die zunehmenden Handelskonflikte zwischen der EU und China bem&uuml;ht sich Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier auf seiner letzten Chinareise im Amt, eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern. China ist dabei, seine Ausfuhren in die EU und insbesondere auch nach Deutschland in mehreren Branchen massiv zu steigern. Dies betrifft vor allem Hybridautos, aber auch Chemikalien und Maschinen. Damit werden chinesische Unternehmen zur Konkurrenz f&uuml;r deutsche Firmen auf deren Heimatmarkt. Die EU hat begonnen, Abwehrma&szlig;nahmen einzuf&uuml;hren. Sie ger&auml;t damit in wachsendem Ma&szlig; in Konflikt mit der Volksrepublik. Das wiederum liegt nicht im Interesse der deutschen Industrie, die inzwischen in mancherlei Hinsicht von Standorten in China abh&auml;ngig ist, will sie im globalen Ma&szlig;stab nicht zur&uuml;ckfallen. EU-Handelskommissar Maro&scaron; &Scaron;ef&#269;ovi&#269; ist es k&uuml;rzlich gelungen, f&uuml;r Hybridautos einen Abgleich zwischen Br&uuml;ssel und Beijing zu erzielen, der geeignet ist, die Eskalation des Handelskonflikts abzuwenden. Einem Bericht zufolge sind Experten schon Mitte des Jahres zu dem Resultat gekommen, einen offenen Handelskrieg gegen China w&uuml;rde die EU verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10596\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Knapp &uuml;ber der Grenze<\/strong><br>\nDie Bundesregierung k&uuml;rzt das Wohngeld. Ihre eigenen Zahlen zeigen, bei wem das Geld geholt wird.<br>\nWer in Deutschland nur &uuml;ber ein geringes Einkommen verf&uuml;gt, kann Wohngeld beantragen. Dabei handelt es sich um eine staatliche Leistung, die nur bekommen kann, wer keine sonstigen Leistungen wie etwa B&uuml;rgergeld erh&auml;lt. 2025 nahmen das etwa 1,3 Millionen Haushalte in Anspruch. Besonders h&auml;ufig erhalten Rentner Wohngeld und auch Heimbewohner machen einen relevanten Anteil aus. Jetzt steht, wie in so vielen Bereichen, eine Reform durch die Bundesregierung an. Es soll gespart werden, vor allem dadurch, dass Mietsteigerungen nicht mehr mit eingepreist werden. Leidtragende sind mal wieder die &auml;rmsten der Armen, denn Wohngeld beantragt sowieso nur, wer kaum &uuml;ber die Runden kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/knapp-uber-der-grenze\">G&uuml;nther Burbach auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Google rodet Wald und treibt W&ouml;lfe in finnische D&ouml;rfer<\/strong><br>\nGoogle muss den Bau eines Rechenzentrums in Finnland wohl vorerst stoppen. 250.000 B&auml;ume sind ohne Genehmigung entfernt worden.<br>\nDer US-Konzern Google will unter anderem in Finnland Rechenzentren f&uuml;r KI-Kapazit&auml;ten errichten. Aus diesem Grund hat das Unternehmen bereits 250.000 B&auml;ume gef&auml;llt. In Muhos befindet sich anstelle eines Waldes nun eine 330 Hektar gro&szlig;e Fl&auml;che aus Schlamm und Fels. Google darf erst einmal nicht weiterbauen. Laut Informationen des Guardians wurden die B&auml;ume ohne Genehmigung entfernt.<br>\nBerichten lokaler Dorfbewohner zufolge flie&szlig;t in Muhos braunes Wasser in den B&auml;chen und Fl&uuml;ssen der Gegend. Auch seien in menschlichen Siedlungen W&ouml;lfe gesichtet worden, nachdem Google ihren nat&uuml;rlichen Lebensraum abgerissen habe. &ldquo;W&ouml;lfe sind ins Dorf gekommen, weil alle Wildtiere den Wald verlassen haben&rdquo;, sagt eine Dorfbewohnerin dem Guardian.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/rechenzentren-google-rodet-wald-und-lockt-woelfe-in-finnische-doerfer-2610-214485.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die digitale Brieftasche kommt<\/strong><br>\nMit dem Digitale Identit&auml;tengesetz wird die rechtliche Grundlage f&uuml;r die Nutzung der -Wallet in Deutschland geschaffen. Die digitale europ&auml;ische Brieftasche wird es B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erm&ouml;glichen, sich zuverl&auml;ssig und sicher online auszuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handytick.de\/blog\/digitaler-ausweis-eudi-wallet-smartphone\/%20\">Handytick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Tobias Riegel hatte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131481\">hier<\/a> u.a. darauf hingewiesen, dass der schwarz-rote Koalitionsvertrag der Kontrolle und der Zensur diene und &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; wahr werden. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h14\">Google, Bundesregierung und WHO arbeiten an einer globalen digitalen Identit&auml;t<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer keine Identifikations-App nutzen kann oder will, k&ouml;nnte zwangsweise Organspender werden<\/strong><br>\nWenn es nach dem Bundesrat und einer gro&szlig;en Gruppe Abgeordneter des Bundestags geht, muss man k&uuml;nftig nachweisbar dokumentiert haben, dass man kein Organspender ist, um zu vermeiden, dass einem bei Ableben die Organe entnommen werden. Um den Nachweis sicher zu f&uuml;hren, muss man zwingend das Internet und eine Identifikations-App nutzen.<br>\nDer Bundesrat hat im Juli 2024 eine Gesetzesinitiative beschlossen, wonach die Beweislast hinsichtlich der Bereitschaft zum Organspenden umgekehrt wird. Nicht mehr diejenigen, die die Organe eines dem Tode Nahen entnehmen wollen, m&uuml;ssen beweisen, dass er freiwilliger Organspender ist, sondern er muss durch einen Eintrag im Organspende-Register sichergestellt haben, dass die &Auml;rzte dort nachlesen k&ouml;nnen, dass er kein Organspender ist. Man kann den Widerspruch auch auf anderen Wegen erkl&auml;ren, aber so verl&auml;sslich wie das Organspende-Register sind diese nicht. Die &Auml;rzte m&uuml;ssen zuerst dort nachschauen. Wenn dort nichts steht und kein Organspendeausweis und keine Verwandten vor Ort sind, d&uuml;rfte der Nachforschungseifer begrenzt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/organspende-register\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an <a href=\"https:\/\/www.cinema.de\/film\/coma,1342026.html\">den Film Coma<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Vibe Shift hat jetzt ein Magazin<\/strong><br>\nMit &laquo;Glut&raquo; macht Jan A. Karon klassischen Magazinjournalismus. Nur eben von rechts. Das sollte auch links der Mitte interessieren.<br>\nJan A. Karon ist aktuell einer der interessantesten Journalisten in Deutschland. Er kommt von weit rechts und kommt nicht zur Ruhe. Sein Profil auf X ist vollgeschrieben mit Abhandlungen &uuml;ber ein Deutschland, das in seinen Augen f&uuml;nf Minuten vor Intensivstation steht, und gleichzeitig schreibt er nun sein eigenes Magazin &laquo;Glut&raquo; voll, das er gemeinsam mit seinem Kollegen Bj&ouml;rn Harms gegr&uuml;ndet hat und das Ende September an den Start ging, &laquo;ein Online-Magazin f&uuml;r investigativen Journalismus&raquo;, so Karon auf X.<br>\nIch hatte bis heute das Gef&uuml;hl, zumindest in der Schweiz, dass sich die rechte Leserschaft &ndash; anders als ihre Financiers wie Tito Tettamanti &ndash; nicht wirklich f&uuml;r klassischen Magazin-Journalismus interessiere (siehe zum Beispiel die Verwandlung der &laquo;Weltwoche&raquo; in ein erfolgreiches Videoformat), und das gerade macht Karon interessant, denn genau das ist sein Anspruch: Magazinjournalismus von rechts mit einem jungen Personal, ohne M&auml;zen, finanziert &uuml;ber Spenden und Abos. Entweder geht das Teil innerhalb von zehn Monaten unter, weil die Leser nicht kommen oder das Personal fehlt, oder wir befinden uns tats&auml;chlich in einem Vibe Shift, einem Wandel des Zeitgeists, mit einer neuen Generation rechter Magazinjournalisten, &uuml;ber den wir links der Mitte noch staunen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/der-vibe-shift-hat-jetzt-ein-magazin\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Omin&ouml;se &ldquo;&Ouml;si-Agentur&rdquo; bot AfD Wahlkampf im J&ouml;rg-Haider-Stil an<\/strong><br>\nMails aus den AfD-Leaks zeigen, wie sich die &ldquo;New Network Communications&rdquo; f&uuml;r den Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern bewarb. Hinter ihr steckt angeblich ein J&ouml;rg-Haider-Berater<br>\nEr sei einer der &ldquo;Strategen und &lsquo;Masterminds&rsquo; hinter dem Erfolg J&ouml;rg Haiders und der &lsquo;alten FP&Ouml;'&rdquo; gewesen, nun wolle er der AfD helfen: So pr&auml;sentierte sich Cornelius &bdquo;Cornel&ldquo; R. im November 2020 beim AfD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.<br>\nF&uuml;r 13.400 Euro pro Monat wollte R.s &bdquo;New Network Communications&ldquo; (NNC) ein Rundum-Paket f&uuml;r die Begleitung der anstehenden Landtagswahl liefern. Das geht aus dem AfD-Leak hervor. Im Landesvorstand im November 2020 war die &ldquo;&Ouml;si-Agentur&rdquo;, wie es in internen Mails hie&szlig;, jedenfalls Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000346186\/ominoese-oesi-agentur-bot-afd-wahlkampf-im-joerg-haider-stil-an\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie m&ouml;chten wir leben?<\/strong><br>\nWir schimpfen &uuml;ber alles, was nicht gut l&auml;uft in Deutschland. Dar&uuml;ber zu reden, wie wir uns die Zukunft w&uuml;nschen, ist hingegen gar nicht so einfach.<br>\nSind wir wirklich den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen ohnm&auml;chtig ausgeliefert und k&ouml;nnen nichts &auml;ndern? Inspiriert von der Milei-Konferenz im Fr&uuml;hjahr 2026 in der N&auml;he von Leipzig hatte jemand die Idee, unter ganz normalen Menschen &uuml;ber Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine gute Zukunft zu sprechen. Auf der Milei-Konferenz war ein Spektrum libert&auml;rer Impulse vorgestellt worden. Andere Gesellschaftsbilder f&uuml;hren zu anderen Zukunftsvorstellungen. Sich dar&uuml;ber auszutauschen, liegt sozusagen in der Luft angesichts des um uns herum erlebten Umbruchs und Niedergangs von Werten und Konventionen. Der Initiator hatte die Aufl&ouml;sung gesellschaftlicher Strukturen nach dem Ende der DDR erlebt. Die schnelle &Uuml;bert&ouml;lpelung der Runden Tische und der anderen Ideenschmieden, die im Jahr 1990 an Konzepten f&uuml;r neue gesellschaftliche Strukturen arbeiteten, beeinflusst sein Leben bis heute. Ein neuer gesellschaftlicher Zusammenbruch oder zumindest ein tiefgreifender Wandel ist absehbar. Um diesmal besser darauf vorbereitet zu sein und sich das Heft des Handelns nicht wieder so schnell aus der Hand nehmen zu lassen, m&uuml;ssen die Menschen klare Vorstellungen haben, wie sie sich ihr Leben in Zukunft vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/wie-mochten-wir-leben\">Freie Medienakademie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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