{"id":15823,"date":"2013-01-11T16:38:25","date_gmt":"2013-01-11T15:38:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823"},"modified":"2013-01-11T16:38:25","modified_gmt":"2013-01-11T15:38:25","slug":"hinweise-des-tages-ii-90","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h01\">Bernd Riexinger  &ndash; Lackmustest Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h02\">Die Kosten des Sparwahns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h03\">Staatsausgaben und Staatsschulden &ndash; ein politischer Blick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h04\">Hartz IV f&uuml;r alle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h05\">Sovereign Spending and Public Goods<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h06\">Die Schweiz w&auml;scht wei&szlig;er als Luxemburg und Liechtenstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h07\">James K. Galbraith: A Question of Institutions: Why the US Survived the GFC and Europe Did Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h08\">Paul Krugman &ndash; Coins Against Crazies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h09\">Zypern: Hilfe nur gegen Schlie&szlig;ung der Steueroase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h10\">Basel III &ndash; Kniefall vor der Bankenlobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h11\">Japan verk&uuml;ndet Konjunkturprogramm &ndash; 175 Milliarden neue Schulden gegen die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h12\">Erster ILO-Report &uuml;ber die Situation von Hausangestellten weltweit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h13\">Weniger Lohn und geringe Aufstiegschancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h14\">Europas Raubz&uuml;ge zur See<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h15\">Mit Diktatoren in den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h16\">Heribert Prantl, die FDP und die Blogs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823#h17\">Hilfe, &ldquo;Bild&rdquo;, ich bin zu doof f&uuml;r die GEZ!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15823&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bernd Riexinger &ndash; Lackmustest Umverteilung<\/strong><br>\nDie Frage &raquo;Wer bekommt wie viel vom gesellschaftlichen Reichtum?&laquo; sollte f&uuml;r die Gewerkschaften im Zentrum stehen. Anstatt auf eine gro&szlig;e Koalition zu spekulieren, k&ouml;nnten sie mit Hilfe der Linkspartei einen Politikwechsel einfordern. Aus dem Text: &ldquo;&hellip; Die Gewerkschaften wurden und werden erheblich geschw&auml;cht. Es ist fast nicht m&ouml;glich und aus gewerkschaftlicher Sicht auch riskant, z.B. befristet Besch&auml;ftigte zum Streik aufzurufen. Im Einzelhandel, aber auch durchaus in anderen Branchen sind l&auml;ngst 20 bis 30 Prozent der Besch&auml;ftigten in befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen. Unter diesen Bedingungen ein Kaufhaus oder eine gr&ouml;&szlig;ere Lebensmittelfiliale lahmzulegen, ist mehr als schwer. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit Besch&auml;ftigten im Rahmen von Werkvertr&auml;gen. Auch Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sind schwer zu organisieren und zu mobilisieren. Bei der Modekette H&amp;M etwa wurden diese in der letzten Tarifauseinandersetzung systematisch als Streikbrecher eingesetzt. Als Lohnbremse funktioniert weiterhin Hartz IV. Die Hartz-Gesetze bedeuten nicht nur Armut per Gesetz, sie richteten sich nie ausschlie&szlig;lich gegen Erwerbslose, sondern wurden immer als Disziplinierungspeitsche gegen&uuml;ber den Besch&auml;ftigten eingesetzt.<br>\nDie Gewerkschaften haben hier eine doppelte Aufgabe. Sie m&uuml;ssen einerseits die Besch&auml;ftigten im Niedriglohnbereich und in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen (viele sind auch an der Nahtstelle zur prek&auml;ren Besch&auml;ftigung) besser gewerkschaftlich organisieren. Gleichzeitig m&uuml;ssen sie mit ihnen betriebliche und tarifliche K&auml;mpfe um die Regulierung ihrer Arbeitsverh&auml;ltnisse und h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;hren. (&hellip;) Die linken Kolleginnen und Kollegen bei der IG Metall sollten den Druck auf ihre Organisation, sich an dieser Kampagne [Umfairteilen] zu beteiligen, entschieden erh&ouml;hen oder sich daf&uuml;r einsetzen, da&szlig; ihre Basisorganisationen sich vor Ort beteiligen. Auch die Mitglieder der IGM sind Patienten, Benutzer des &Ouml;PNV, ihre Kinder besuchen Kindertagesst&auml;tten oder Schulen, ihre Eltern m&uuml;ssen gepflegt werden. Kurz: Der Zustand der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge und der &ouml;ffentlichen Infrastruktur entscheiden auch &uuml;ber ihre Lebensqualit&auml;t. Sollte hinter der Zur&uuml;ckhaltung der IGM-F&uuml;hrung die Absicht stehen, dadurch eine bessere Verhandlungsposition mit einer m&ouml;glichen gro&szlig;en Koalition f&uuml;r irgendwelche Konjunkturma&szlig;nahmen (neue Form von Abwrackpr&auml;mien oder &auml;hnliches) zu bekommen, w&auml;re das eine verheerende politische Fehlentscheidung, bei der erneut Sonderinteressen &uuml;ber die Gesamtinteressen gestellt werden&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/01-08\/008.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Kosten des Sparwahns<\/strong><br>\nDie einseitige Sparpolitik kommt Europa teuer zu stehen. Sie hat nicht nur die Konjunktur abgew&uuml;rgt, wie der IWF mittlerweile offen zugibt. Sie hat auch die Arbeitslosigkeit auf einen neuen H&ouml;chststand getrieben und die deutschen Exporte ged&auml;mpft. All dies l&auml;sst sich mittlerweile schwarz auf wei&szlig; belegen &ndash; wann denken Br&uuml;ssel und Berlin endlich um?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/die-kosten-des-sparwahns\/\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Staatsausgaben und Staatsschulden &ndash; ein politischer Blick<\/strong><br>\nWenn ein Thema im &ouml;ffentlichen Diskurs nie fehlen darf dann das, dass der Staat seine Schulden zur&uuml;ckbezahlen m&uuml;sse, am besten, indem er spare. Unter &ldquo;sparen&rdquo; wird dabei verstanden, Ausgaben zu k&uuml;rzen. Beides passiert praktisch nie, zumindest nicht in nennenswertem Umfang. Die Ausgaben werden selten gek&uuml;rzt, und die Schulden selten abgebaut (zur&uuml;ckbezahlt werden sie, nur werden auch st&auml;ndig neue aufgenommen). Das Problem an der gesamten Debatte ist, dass sie von einem ideologischen Schuld-Komplex zugestellt ist: Schulden gelten als etwas inh&auml;rent s&uuml;ndenhaftes, etwas, das schmutzig ist und das es unter allen Umst&auml;nden zu vermeiden gilt. Diese Ansicht kommt von der privaten Lebenserfahrung her: Schulden sind schlecht, und man will sie schnellstm&ouml;glich loswerden, wenn man sie hat. Das ist nachvollziehbar, denn die Schulden haben keinerlei positiven Effekt auf den, der sie hat &ndash; stattdessen muss er Zinsen bezahlen, umso mehr je mehr Zeit er sich mit der R&uuml;ckzahlung l&auml;sst. Fr&uuml;her sperrte man s&auml;umige Schuldner in den Schuldturm, wo sie blieben bis ihre Schulden bezahlt oder sie verhungert waren. Angesichts des naturgem&auml;&szlig;en Mangels an bezahlten Arbeitsm&ouml;glichkeiten im Schuldturm kann man sich vorstellen, welche Variante wahrscheinlicher war, aber das war nur die gerechte Bestrafung f&uuml;r die S&uuml;nden des Schuldners. Nur, diese Sicht auf Staatsschulden hinkt. Staatsschulden k&ouml;nnen ebenfalls problematisch sein, aber aus v&ouml;llig anderen Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.de\/2013\/01\/staatsausgaben-und-staatsschulden-ein.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV f&uuml;r alle?<\/strong><br>\nDer neue EU-Sozialbericht offenbart den Niedergang des Modells Europa. Im S&uuml;den w&auml;chst die Armut, im Norden die Ungleichheit, Besserung ist nicht in Sicht. Dennoch freuen sich die Arbeitgeber &uuml;ber den Report &ndash; und behaupten, Br&uuml;ssel stelle Deutschland &ldquo;ein gutes Zeugnis&rdquo; aus. Kommt nun Hartz f&uuml;r alle?<br>\nJetzt ist es amtlich: die Eurokrise spaltet Europa. In der EU habe sich eine &bdquo;neue Kluft&ldquo; zwischen armen Krisenstaaten im S&uuml;den und reichen Geberl&auml;ndern im Norden aufgetan, sagte EU-Sozialkommissar Andor am Dienstag in Br&uuml;ssel bei der Vorlage des ersten umfassenden Sozialberichts seit Beginn der Krise.<br>\nZugleich h&auml;tten zwei von drei Eurol&auml;ndern Wohlstand verloren. Nur in Deutschland und &ndash; allen Unkenrufen zum Trotz &ndash; auch in Frankreich sei das Einkommen trotz allem gewachsen. Doch auch hier nimmt die Ungleichheit zu, die Armut ist sogar in ganz Europa auf dem Vormarsch. [&hellip;]<br>\nZu Ende gedacht, bedeutet Merkels Kurs dann doch wieder &ldquo;Hartz f&uuml;r alle&rdquo; &ndash; und Hartz IV f&uuml;r den S&uuml;den. Es sei denn, die (qualifizierten) Arbeitskr&auml;fte wandern nach Deutschland ab. In der Tat, die Eurokrise spaltet Europa [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/hartz-iv-fur-alle\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sovereign Spending and Public Goods<\/strong><br>\nBased on my new understanding of Fiat Money, I&rsquo;ve concluded that it is both logical and desirable for the U.S. sovereign government to issue and spend MORE dollars than it collects back in taxes. Doing so accomplishes two fundamental goals:<br>\nIt enables the sovereign government to purchase from the Private Sector goods and services which will benefit society as a whole; and<br>\nIt enables the businesses and households in the Private Sector to build up a reserve of fiat dollars which can be used to expand the goods and services available in the Private Sector economy.<br>\nIssuing and spending MORE fiat dollars than it collects back in taxes means the U.S. sovereign government, itself, will build up what is commonly&mdash;but misleadingly&mdash;called a federal &ldquo;deficit&rdquo;. This terminology is misleading because it strongly infers that the &ldquo;excess&rdquo; sovereign spending must somehow be &ldquo;paid back.&rdquo; The average citizen is made to fear that his or her national government is making the same grave mistake that a household makes when it &ldquo;spends&rdquo; more dollars than in &ldquo;takes in&rdquo;&mdash;creating a household budget deficit, and requiring the household to borrow dollars that will eventually have to be repaid. This fear is both logical and powerful, and it is invoked each time the words &ldquo;federal deficit&rdquo; are heard or read. Because of this, it is very easy to convince normal, intelligent people that spending by the U.S. sovereign government must be CONSTRAINED, or the nation will become insolvent and bankrupt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neweconomicperspectives.org\/2013\/01\/sovereign-spending-and-public-goods.html\">New Economic Perspectives<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Schweiz w&auml;scht wei&szlig;er als Luxemburg und Liechtenstein<\/strong><br>\nNach Angaben von Pascal Saint-Amans, Direktor der Anti-Steuerflucht-Abteilung der OECD, &ldquo;ist die Schweiz noch nicht dort, wo sie sein sollte, weil sie drei Anforderungen f&uuml;r Amtshilfe nach OECD-Standard nicht erf&uuml;llt&rdquo;. Das habe der Vergleich der Schweizer Gesetze und Abkommen mit den OECD-Standards ergeben. Zum einen erlauben die eidgen&ouml;ssischen Gesetze nach wie vor zwischenstaatliche Amtshilfe bei Steuerfluchtverdacht nur dann, wenn der jeweilige Kontoinhaber informiert wird. Daher h&auml;tte auch das mit Deutschland ausgehandelte, aber im deutschen Bundesrat gescheiterte Steuerabkommen nicht den OECD-Kriterien gen&uuml;gt. Zweitens lassen sich mit den in der Schweiz noch zul&auml;ssigen Inhaberaktien die wahren Besitzer von Unternehmen verschleiern. Und drittens hat die Schweiz noch nicht mit einer ausreichend gro&szlig;en Zahl von Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, die den OECD-Kriterien zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht entsprechen. OECD-Mindeststandard f&uuml;r zwischenstaatliche Amtshilfe bei Steuerfluchtverdacht ist der Informationsaustausch auf Anfrage. Saint-Amans unterstrich, dass die OECD dar&uuml;ber hinaus &ldquo;schon immer auch den Mechanismus des automatischen Informationsaustauschs unterst&uuml;tzt hat&rdquo;, der innerhalb der EU gilt und den in Deutschland auch SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei von der Schweiz fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F01%2F10%2Fa0133&amp;cHash=eb4fcfa4a55f1196119e9f89f3b75e14\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmemerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es sollte Schwarz\/Gelb zu denken geben, dass das mit Deutschland ausgehandelte, aber im deutschen Bundesrat gescheiterte Steuerabkommen nicht den OECD-Kriterien gen&uuml;gt. Von automatischen Kontrollmitteilungen sind in der EU &Ouml;sterreich, Belgien und Luxemburg f&uuml;r einen &Uuml;bergangszeitraum immer noch ausgenommen. Dieser endet erst wenn konkurrierende Steueoasen wie die Schweiz, Andorra, Liechtenstein, Monaco und San Marino umfassend Ausk&uuml;nfte auf Anfrage erteilen und der Rat der EU einstimmig zu der Auffassung gelangt, dass sich die USA zur Auskunftserteilung auf Anfrage im Sinne des OECD-Musterabkommens verpflichtet haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>James K. Galbraith: A Question of Institutions: Why the US Survived the GFC and Europe Did Not<\/strong><br>\nFrom a seminar on full employment policy, Helsinki, Finland, December 2012<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/demandside.podbean.com\/2012\/12\/11\/james-k-galbraith-a-question-of-institutions-why-the-us-survived-the-gfc-and-europe-did-not\/\">demandinside<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Coins Against Crazies<\/strong><br>\nSo, have you heard the one about the trillion-dollar coin? It may sound like a joke. But if we aren&rsquo;t ready to mint that coin or take some equivalent action, the joke will be on us &mdash; and a very sick joke it will be, too. [&hellip;]<br>\nNow, the platinum coin may not be the only option. Maybe the president can simply declare that as he understands the Constitution, his duty to carry out Congressional mandates on taxes and spending takes priority over the debt ceiling. Or he might be able to finance government operations by issuing coupons that look like debt and act like debt but that, he insists, aren&rsquo;t debt and, therefore, don&rsquo;t count against the ceiling.<br>\nOr, best of all, there might be enough sane Republicans that the party will blink and stop making destructive threats.<br>\nUnless this last possibility materializes, however, it&rsquo;s the president&rsquo;s duty to do whatever it takes, no matter how offbeat or silly it may sound, to defuse this hostage situation. Mint that coin!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/01\/11\/opinion\/krugman-coins-against-crazies.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zypern: Hilfe nur gegen Schlie&szlig;ung der Steueroase<\/strong><br>\nDer Kurzbesuch von Bundeskanzlerin Merkel in Zypern hat eine Debatte &uuml;ber Bedingungen f&uuml;r europ&auml;ische Hilfskredite an das von Zahlungsunf&auml;higkeit bedrohte Euro-Land ausgel&ouml;st. Kanzlerin Merkel hatte gestern erkl&auml;rt, Zypern k&ouml;nne keine Sonderbedingungen erwarten.<br>\nMichael Fuchs, Fraktionsvize der CDU im Bundestag, hatte assistiert, Zypern m&uuml;sse endlich die EU-Regeln f&uuml;r Transparenz im Bankensektor und gegen Geldw&auml;sche umsetzen, sonst k&ouml;nne es mit keinen Hilfszahlungen rechnen. Und der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber hatte gestern mit Blick auf die russischen Oligarchen und ihr Geld in Zypern gefordert, nicht jeder, der viel Geld habe, d&uuml;rfe einen zypriotischen Pass bekommen.\n<p>Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im Europ&auml;ischen Parlament, erkl&auml;rt dazu:<\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Frau Merkel und ihre Regierungsabgeordneten lenken ab. In Sachen EU- Steuergerechtigkeit und Schlie&szlig;ung von Steueroasen ist die Bundesregierung bisher vollst&auml;ndig unt&auml;tig gewesen. Nun erwecken sie den Anschein, das einzige Problem in Zypern seien die russischen Oligarchen.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich ist die Forderung nach effektiver Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche notwendig und richtig. Aber in Zypern geht es nicht nur um omin&ouml;ses Geld aus Russland. Nikosia bietet auch einen Hafen f&uuml;r viel unversteuertes Geld aus der EU. Deswegen ist es genauso wichtig zu fordern, dass die Steueroase Zypern endlich geschlossen wird und die zypriotische Regierung ein gerechtes und effektives Steuersystem einf&uuml;hrt. An diese Forderung sollten Hilfszahlungen gekn&uuml;pft werden, sonst w&uuml;rde Zypern noch belohnt f&uuml;r seinen europ&auml;ischen Sonderweg auf Kosten der Nachbarn. Die M&ouml;glichkeiten unversteuerte Gewinne aus der EU in andere Steueroasen zu schleusen, m&uuml;ssen abgeschafft werden.<br>\nSolidarit&auml;t muss auf Zusammenarbeit beruhen. Solange Zypern die Steuerbasis der Partner unterwandert, d&uuml;rfen keine Gelder flie&szlig;en.<br>\nVor allem in der Frage der Besteuerung von Holdinggesellschaften gibt es massiven Nachbesserungsbedarf. Unsere Vorschl&auml;ge dazu liegen bereits seit dem Sommer <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2012\/zypern-beantragt-eu-finanzhilfen-unsere-gegenforderungen\/\">auf dem Tisch<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2012\/der-rettungsschirm-ist-nicht-fur-steueroasen-gedacht\/\">hier<\/a>. Dazu haben wir uns auch bereits im vergangenen Sommer an den zypriotischen Finanzminister gewandt und konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein EU-konformes Steuersystem <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/084500-2.pdf\">gemacht [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a>. Die Antwort war unbefriedigend.<br>\nBisher hat die Bundesregierung dazu gegen&uuml;ber Zypern geschwiegen. Frau Merkel ist aufgefordert, nun endlich &ndash; mit einem halben Jahr Versp&auml;tung &ndash; diese notwendigen Bedingungen f&uuml;r eine Unterst&uuml;tzung Zyperns durch Hilfskredite aufzustellen.<br>\nGeradezu ironisch mutet es an, dass Frau Merkel nicht etwa als Bundeskanzlerin in Nikosia weilt, um mit der zypriotischen Regierung effektive Steuerregeln zu verhandeln. Sie reist vielmehr als CDU- Parteivorsitzende zu einem Treffen der Europ&auml;ischen Volkspartei, als genau jener politischen Kraft in Europa, die bisher das Hohelied des Steuerwettbewerbs gesungen und sich in vielen Staaten der EU- Steuerkooperation widersetzt hat.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2013\/zypern-hilfe-nur-gegen-schliesung-der-steueroase\/\">Pressemitteilung Sven Giegold<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Basel III &ndash; Kniefall vor der Bankenlobby<\/strong><br>\nDie Politik kapituliert vor den Banken, die Vorschriften zur Krisenvorsorge f&uuml;r Banken nach Basel III werden aufgeweicht. Die Risiken im globalen Finanzsystem nehmen so weiter zu. [&hellip;]<br>\nUrspr&uuml;nglich h&auml;tten sich 209 global operierende Banken bis 2015 insgesamt 1,8 Billionen Euro zur Liquidit&auml;tsvorsorge beschaffen m&uuml;ssen.  Doch das w&auml;re schwierig gewesen und au&szlig;erdem schlecht f&uuml;r das Gesch&auml;ft. Etwas anderes als eine Aufweichung der Leitlinien zur Sicherstellung der Zahlungsf&auml;higkeit von Banken in Krisenszenarien war deshalb aus Basel  nicht zu erwarten. Dennoch sorgte die Nachricht f&uuml;r hohe Kursaufschl&auml;ge bei den Aktien von gro&szlig;en und eigentlich hoffnungslos unterkapitalisierten europ&auml;ischen Banken. Offenbar hatten einige B&ouml;rsianer die Durchsetzungskraft der Regulierungsbeh&ouml;rden bis zuletzt &uuml;bersch&auml;tzt.<br>\nF&uuml;nf Jahre nach Ausbruch der von den internationalen Gro&szlig;banken mit verursachten Finanzkrise sitzen die Herren des Geldes fester im Sattel denn je. Die Politik hatte zwar etwas anderes versprochen. Schluss sollte sein mit den Privilegien und volkswirtschaftlich sch&auml;dlichen Zockereien, deren Gewinne in die Taschen einer Bankenaristokratie flie&szlig;en, deren Verluste aber die Steuerzahler zu schultern haben. Doch im Kern ge&auml;ndert hat sich nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/basel-iii-kniefall-vor-der-bankenlobby\/7612992.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Japan verk&uuml;ndet Konjunkturprogramm &ndash; 175 Milliarden neue Schulden gegen die Krise<\/strong><br>\nEs ist das gr&ouml;&szlig;te Konjunkturpaket seit der Lehman-Pleite, das die japanische Regierung auf den Weg gebracht hat: 20,2 Billionen Yen, umgerechnet 175 Milliarden Euro sollen aufgewendet werden, um die Wirtschaft Japans zur&uuml;ck auf den Wachstumspfad zu bringen &ndash; trotz gigantischer Staatsverschuldung. [&hellip;]<br>\nIn konkreten Projekten ausgedr&uuml;ckt, will Japans Regierung den Wiederaufbau vorantreiben, die mittlerweile veraltete Infrastruktur im Bereich der Stra&szlig;en und Br&uuml;cken erneuern und &ouml;ffentliche Geb&auml;ude erdbebensicherer machen. Im Technologiebereich sollen unter anderem erneuerbare Energien und die Wissenschaft rund um die Stammzellforschung gef&ouml;rdert werden &ndash; der Gesundheitsbereich gilt als wichtiger Faktor zur Revitalisierung Japans au&szlig;erhalb der gro&szlig;en Ballungszentren.<br>\nDen japanischen Unternehmen will Abe helfen, indem der Konsum im eigenen Land angeregt wird und ein schw&auml;cherer Yen den Export erleichtern soll. Bereits im Wahlkampf hatte Shinzo Abe betont, dass die japanische Zentralbank sich aktiver beteiligen und mehr Geld zur Verf&uuml;gung stellen m&uuml;sse. Einen zeitlichen Rahmen f&uuml;r die heute vorgestellten Ma&szlig;nahmen nannte Abe nicht, wohl aber die Gr&ouml;&szlig;e des zu erwartenden Effekts: &ldquo;Mit diesen Ma&szlig;nahmen zielen wir darauf, das Bruttoinlandsprodukt um zwei Prozent zu erh&ouml;hen und 600.000 neue Arbeitspl&auml;tze zu schaffen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/japan-konjunkturprogramm100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Japaner k&ouml;nnen heilfroh sein, dass sie nicht nur geographisch, sondern auch ideologisch meilenweit entfernt von der EU sind. Jede Wette, dass die Zinsen f&uuml;r japanischen Anleihen trotz &bdquo;gigantischer Staatsverschuldung&ldquo; auch in Zukunft weit unter denen der Eurol&auml;nder rangieren werden. Japan zahlt &uuml;brigens f&uuml;r seine Schulden <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10585\">weniger<\/a> als das wesentlich geringer verschuldete Frankreich. Ex oriente lux.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erster ILO-Report &uuml;ber die Situation von Hausangestellten weltweit<\/strong><br>\n(Nach) Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge arbeiten in Deutschland etwa 712.000 Hausangestellte. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sch&auml;tzt allerdings, dass 2,6 Millionen deutsche Haushalte regelm&auml;&szlig;ig Hausangestellte auf Teilzeitbasis besch&auml;ftigten. 90 Prozent der Besch&auml;ftigung findet demnach auf irregul&auml;rer Basis statt: ohne Arbeitsvertrag, ohne Anmeldung, ohne Sozialversicherung und Steuerabgaben.<br>\nSelbst unter den angemeldeten Arbeitsverh&auml;ltnissen sei prek&auml;re Besch&auml;ftigung der Normalfall&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/berlin\/presseinformationen\/WCMS_201087\/lang--de\/index.htm\">Pressemitteilung der International Labour Organization (ILO)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/WCMS_200962\/lang--de\/index.htm\">Domestic workers across the world: Global and regional statistics and the extent of legal protection (SUMMARY)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/travail\/Whatsnew\/WCMS_173363\/lang--de\/index.htm\">Domestic Workers Across the World: Global and regional statistics and the extent of legal protection<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/travail\/areasofwork\/domestic-workers\/WCMS_173365\/lang--de\/index.htm\">Effective Protection for Domestic Workers: A guide to designing labour laws<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weniger Lohn und geringe Aufstiegschancen<\/strong><br>\nEine aktuelle Studie untersucht die Lohnanpassung von Ausl&auml;ndern am deutschen Arbeitsmarkt<br>\nIntegration ist mehr als eine gesellschaftspolitische Absichtserkl&auml;rung. Wenn sie funktionieren und Migranten langfristig eine Perspektive in Deutschland bieten soll, m&uuml;ssen die &ouml;konomischen und sozialen Rahmenbedingungen stimmen. Ein m&ouml;glicher Indikator ist die Frage, wie Ausl&auml;nder und Menschen mit Migrationshintergrund auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zurechtkommen.<br>\nEine neue Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (IAB), die von Florian Lehmer und Johannes Ludsteck durchgef&uuml;hrt wurde, kommt zu einem zwiesp&auml;ltigen Ergebnis: Einerseits gelingt vielen Ausl&auml;ndern im Verlauf von Jahren eine erkennbare Lohnanpassung an die deutschen Kollegen, andererseits sind die Unterschiede noch immer betr&auml;chtlich. Au&szlig;erdem spielen die jeweiligen Herkunftsl&auml;nder und sogenannte &ldquo;Kompositionseffekte&rdquo; eine entscheidende Rolle und sorgen f&uuml;r erhebliche Differenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/153512\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Europas Raubz&uuml;ge zur See<\/strong><br>\nMit der Reform ihrer Gemeinsamen Fischereipolitik will die EU die eigenen Gew&auml;sser vor &Uuml;berfischung sch&uuml;tzen. Gleichzeitig subventioniert sie Hochleistungstrawler, die in Westafrika und anderswo die K&uuml;stenmeere pl&uuml;ndern und die einheimischen Fischer ruinieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/01\/11.mondeText1.artikel,a0008.idx,1\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>&Uuml;brigens:<\/strong> Heute erschien die Januarausgabe von Le Monde diplomatique. Kerstin Holm schreibt einen Brief aus Moskau, Christian Semler schaut auf eine <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/mgifs\/weltentwurf.mp3\">surrealistische Weltkarte von 1929 [Podcast]<\/a>, Adam Shatz findet rassistische Zitate in der Jerusalem Post und Pankaj Mishra rechnet mit den neuen Tropenhelm-Fetischisten ab.<br>\nAu&szlig;erdem erz&auml;hlt Sabrina Mervin die Geschichte der Alawiten von Syrien, C&eacute;line Rouzet beschreibt die Verwandlung von Papua-Neuguinea und Ivica Djikic erinnert an den Jugoslawienkrieg.<br>\nHeute, am Freitag, den 11. Januar liegt die Zeitung der taz.die tageszeitung bei.<br>\nAb dem 12. Januar gibt es Le Monde diplomatique separat am Kiosk.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mit Diktatoren in den Krieg<\/strong><br>\nDie Bundeswehr verst&auml;rkt ihre Kriegs&uuml;bungen mit den Diktaturen der Arabischen Halbinsel. Zum Jahresende hat die deutsche Luftwaffe zwei gr&ouml;&szlig;ere Trainingsma&szlig;nahmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten absolviert, die jeweils gemeinsame Gewaltoperationen zum Inhalt hatten. Beteiligt waren neben emiratischen Soldaten unter anderem Milit&auml;rs aus Saudi-Arabien, Qatar und NATO-Staaten. Eine der Ma&szlig;nahmen hatte ausdr&uuml;cklich ein &ldquo;fiktives Krisenszenario in der Golf-Region&rdquo; zum Inhalt, in dem Deutschland &ldquo;einem befreundeten Staat zu Hilfe&rdquo; eilen m&uuml;sse. Die derzeit einzig denkbare Konkretisierung dieses Szenarios w&auml;re ein Krieg gegen Iran, in dem die NATO und die Golfdiktaturen gemeinsam k&auml;mpften. Die &Uuml;bungen zielten nicht nur darauf ab, die multinationale Kriegf&uuml;hrung zu trainieren. Sie halfen auch, Milit&auml;rs aus den Emiraten auszubilden, die zwar &uuml;ber modernstes Kriegsger&auml;t, aber &uuml;ber d&uuml;rftige praktische F&auml;higkeiten verf&uuml;gen. Nebenbei pr&auml;sentierte die deutsche Luftwaffe den emiratischen Gastgebern den Eurofighter, mit dem Berlin das Land beliefern will &ndash; in einer Fortsetzung milliardenschwerer R&uuml;stungsexporte an die Diktaturen der Arabischen Halbinsel f&uuml;r den Hegemonialkampf gegen Iran. Begonnen hat die Milit&auml;rkooperation unter der rot-gr&uuml;nen Regierung Schr&ouml;der\/Fischer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58506\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Heribert Prantl, die FDP und die Blogs<\/strong><br>\nHeribert Prantl, der Innenpolitikchef der S&uuml;ddeutschen Zeitung, ist ein Mann der starken Vergleiche &hellip;<br>\nPrantl schreibt mit Bezug auf die verfaulende FDP:<br>\n&bdquo;Es gibt die unterschiedlichsten Dinge, von denen es hei&szlig;t, sie h&auml;tten ihre beste Zeit hinter sich: Man sagt das von den Gewerkschaften, vom Vatikan, von der Fernsehshow DSDS, den Steakh&auml;usern, den Osterm&auml;rschen und Trabbi-Witzen. Kenner des Internets sagen, auch Blogs und Blogger h&auml;tten ihre beste Zeit schon hinter sich, weil sie sich in einer &sbquo;Sandwich-Position&rsquo; zwischen Facebook und Google+ einerseits und Twitter andererseits bef&auml;nden. Gemeint ist damit, dass die Blogs im Vergleich zu den genannten Konkurrenten nicht mehr so viel zu bieten h&auml;tten.&ldquo;<br>\nSteht es so schlecht um die Blogs, dass sie bereits m&uuml;ffeln wie R&ouml;sler in seiner Sandwichbelag-Partei?<br>\nNein, den Blogs geht es erstaunlich gut. Denn sie unterliegen keiner 5-Prozent-H&uuml;rde, brauchen zum &Uuml;berleben keine Mindestauflage, kein Werbeaufkommen und keine Nutzungsvertr&auml;ge. Wenn sie anfangen zu m&uuml;ffeln, werden sie schnell durch neue ersetzt. Das Potential ist riesig&hellip;<br>\nDie Blogs sind der w&uuml;rzige Belag zwischen dem t&auml;glichen Journalistenbrot und der eingez&auml;unten Freunderlwirtschaft in den sozialen Netzwerken. Und das hei&szlig;t: Sie haben ihre besten Zeiten noch vor sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/52868\/heribert-prantl-die-fdp-und-die-blogs\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Hilfe, &ldquo;Bild&rdquo;, ich bin zu doof f&uuml;r die GEZ!<\/strong><br>\nIn ihrem Kampf gegen den neuen Rundfunkbeitrag hat die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung heute eindrucksvoll nachgeladen. Ein &ldquo;Riesen Abbuchungs-Chaos&rdquo; hat sie aufgedeckt, wobei &ldquo;Riesen&rdquo; sich bislang in einer Fallzahl von 4 (vier) ausdr&uuml;ckt.<br>\nDann gehen wir die F&auml;lle mal schnell durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/45079\/hilfe-bild-ich-bin-zu-doof-fuer-die-gez\/\">BILDblog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15823","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15823"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15823\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15826,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15823\/revisions\/15826"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}