{"id":158244,"date":"2026-10-30T08:41:13","date_gmt":"2026-10-30T07:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244"},"modified":"2026-10-30T08:41:13","modified_gmt":"2026-10-30T07:41:13","slug":"hinweise-des-tages-5215","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h01\">Deutschland und die neue Weltordnung: Zeit f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur Friedensdiplomatie. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h02\">Der Iran ist zu einem Frieden mit den Nachbarn bereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h03\">US-Deal mit Putin: Europa mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h04\">&bdquo;Die Beziehungen m&uuml;ssen von Grund auf neu aufgebaut werden&ldquo; &ndash; Russen zur Niederlage von Vu&#269;i&#263; in Serbien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h05\">UN-Generalversammlung fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h06\">&ldquo;Deutschland hat einen V&ouml;lkermord im Gazastreifen beg&uuml;nstigt&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h07\">Steinmeier: Auf Bismarcks Spuren in China <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h08\">Gegen Sozialabriss, gegen Krieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h09\">&bdquo;Politiker nehmen Einsch&uuml;chterung bewusst in Kauf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h10\">Geb&auml;udereinigung: 2 Euro mehr m&uuml;ssen drin sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h11\">Geplante Pflegereform: Sozialverband fordert R&uuml;ckzahlung von Leistungen aus der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h12\">&Ouml;konom: Bund soll Vonovia kaufen: &ldquo;Ich bezweifle, dass eine Enteignung am Ende g&uuml;nstiger ist&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h13\">Finanzkrise der Kommunen: Freisinger Stadtr&auml;te stellen sich bei der Haushaltssperre quer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h14\">Ein bizarrer Konflikt um eine Konferenz legt die Frontlinie in der Desinformationsbek&auml;mpfung offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158244#h15\">OpenAI-Chef Altman trifft Regierung: Tech-Bros mit freier Terminwahl bei Kanzler und Ministern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland und die neue Weltordnung: Zeit f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur Friedensdiplomatie. <\/strong><br>\nDie Welt befindet sich aktuell in einer tiefgreifenden Krise der internationalen Ordnung, der Sicherheit und der globalen Governance. Viele der Normen, Institutionen und Rechtsgrundlagen, die nach 1945 unter F&uuml;hrung der Vereinigten Staaten geschaffen wurden, um einen erneuten Weltkrieg zu verhindern, der seine Wurzeln in einem ungeregelten &ouml;konomischen Wettbewerb und unbeherrschten Krisen hat, geraten zunehmend unter Druck. Die Charta der Vereinten Nationen, das System der R&uuml;stungskontrolle, der Vertrag &uuml;ber die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV), das Gewaltverbot des V&ouml;lkerrechts sowie selbst die Autorit&auml;t des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) stehen heute am Abgrund. Diese Erosion wird nicht nur von Herausforderern der internationalen Ordnung vorangetrieben, sondern paradoxerweise auch von jenen Staaten, die diese Ordnung einst aufgebaut haben.<br>\nBesonders deutlich ist diese Entwicklung im Nahen Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/deutschland-und-die-neue-weltordnung-zeit-fuer-eine-rueckkehr-zur-friedensdiplomatie-gastbeitrag-von-seyed-hossein-mousavian\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jeffrey Sachs &uuml;ber Ukraine-Gespr&auml;che: &bdquo;Der Schl&uuml;ssel zum Frieden liegt in Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\nJeffrey Sachs sieht nach seinen Gespr&auml;chen mit europ&auml;ischen Staatschefs Bewegung. Die Zeit der Parolen sei vorbei. Deutschland m&uuml;sse nun endlich einen konkreten Plan vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/jeffrey-sachs-ukraine-russland-frieden-deutschland\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eindringlicher Friedensappell der Weltreligionen<\/strong><br>\nVertreterinnen und Vertreter der Weltreligionen haben von Assisi aus einen eindringlichen Appell gegen Krieg und Unmenschlichkeit an die Welt gerichtet. Der Frieden sei eine Baustelle, &bdquo;die allen offen steht&ldquo;; es liege in der Verantwortung aller, &bdquo;Wege zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden zu finden&ldquo;.<br>\nSo lautete der Appell, der am Dienstagabend vor der Franziskus-Basilika in dem mittelitalienischen Ort vorgetragen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/religion.orf.at\/stories\/3237915\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Iran ist zu einem Frieden mit den Nachbarn bereit<\/strong><br>\nDer Vordere Orient &ndash; Westasien &ndash; wird durch immer neue Kriege durchgesch&uuml;ttelt. Hauptverlierer wird, auch wenn US-Pr&auml;sident Donald Trump immer wieder mit einem totalen Vernichtungskrieg gegen den Iran droht, der geopolitische Westen sein, dem die dortige Vormacht aus Zeiten des Kolonialismus mehr und mehr entgleitet.<br>\nVieles ist in Bewegung an den Kriegsfronten. Der russische Pr&auml;sident Putin traf am Rande eines Gas- und Energiegipfels in Moskau zu Gespr&auml;chen mit dem iranischen Pr&auml;sidenten Peseschkian und dem Emir von Katar Al Thani zusammen. Beide hatten sich zuvor zu einem Zweiergespr&auml;ch getroffen. Beide traf Putin auch getrennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-iran-ist-zu-einem-frieden-mit-den-nachbarn-bereit\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Netanjahu bleibt: Neuer Iran-Krieg w&uuml;rde seine Macht weiter st&auml;rken<\/strong><br>\nBenjamin Netanjahu bleibt vorerst Ministerpr&auml;sident. Seine Gegner k&ouml;nnten mit den arabischen Parteien kooperieren. Doch es gibt eine Brandmauer gegen die israelischen Araber. In einem neuen Krieg k&ouml;nnte Netanjahu seine Macht konsolidieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/netanjahu-bleibt-neuer-iran-krieg-wuerde-seine-macht-weiter-staerken\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Deal mit Putin: Europa mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/strong><br>\nMit gro&szlig;em Tempo n&auml;hern sich die USA und Russland an. Europa muss verhandeln &ndash; oder einen langen Krieg selbst bezahlen, den sie am Ende verlieren werden. Eine Analyse.<br>\nW&auml;hrend der erste russische &Ouml;ltanker mit 40.000 Tonnen Diesel-Kraftstoff Kurs auf New York nimmt, diskutieren Experten &uuml;ber die m&ouml;glichen Folgen des Gesch&auml;fts. Daf&uuml;r haben sie gute Gr&uuml;nde. Es besteht wenig Zweifel daran, dass die am 9. Oktober erzielte Trump-Putin-Vereinbarung nicht in erster Linie die Versorgungsprobleme auf dem US-Kraftstoffmarkt lindern soll. Die Dieselpreise im Einzelhandel haben sich seit Anfang 2026 nahezu verdoppelt. Vielmehr geht es um weitreichende politische und finanzielle Ziele.<br>\nDas Gesch&auml;ft kam zu einem Zeitpunkt zustande, als Pr&auml;sident Trump aus zwei Gr&uuml;nden unter Druck stand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/us-deal-mit-putin-europa-mit-dem-ruecken-zur-wand\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nord Stream bleibt auch nach Ukraine-Krieg zu: EU weist Plan der USA und Russlands zur&uuml;ck<\/strong><br>\nWashington und Moskau wollen russische Gaslieferungen nach Europa wiederbeleben. Br&uuml;ssel lehnt ab: Der EU-Ausstieg gelte unabh&auml;ngig vom Ausgang des Krieges.<br>\nDie EU-Kommission schlie&szlig;t eine Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen durch Nord Stream auch nach einem Ende des Ukraine-Krieges aus. Damit stellt sich Br&uuml;ssel gegen &Uuml;berlegungen der USA und Russlands, die Pipeline als Teil eines wirtschaftlichen Deals wiederzubeleben.<br>\n&bdquo;Wir kennen die versteckten Kosten der Abh&auml;ngigkeit von Russland beim Kauf fossiler Brennstoffe nur zu gut&ldquo;, sagte Kommissionssprecherin Paula Pinho auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Russland habe Energielieferungen als Waffe eingesetzt. &bdquo;Wir haben den Preis daf&uuml;r bezahlt, deshalb vergessen wir das nicht.&ldquo;<br>\nAuf die Frage, ob diese Haltung auch nach einem Ende des Krieges gelte, verwies die Kommission auf den bereits beschlossenen Ausstieg aus russischem Gas. Dieser sei nicht an Sanktionen oder bestimmte geopolitische Entwicklungen gebunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nord-stream-bleibt-auch-nach-ukraine-krieg-zu-eu-weist-plan-der-usa-und-russlands-zurueck-10542348\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Beziehungen m&uuml;ssen von Grund auf neu aufgebaut werden&ldquo; &ndash; Russen zur Niederlage von Vu&#269;i&#263; in Serbien<\/strong><br>\nWas kaum jemand erwartet hat: In Serbien hat die Studentenbewegung die Wahlen gewonnen und damit die politische F&uuml;hrung Serbiens durch Aleksandar Vu&#269;i&#263; beendet. Die Siegesfeiern waren &uuml;berw&auml;ltigend, wie dieses Bild zeigt. Der Wahlsieg der Studenten beruhte aber ausschlie&szlig;lich auf der Gegnerschaft zu Vu&#269;i&#263;, und nicht auf einem Programm f&uuml;r die Zukunft. Au&szlig;enpolitisch sind die Studenten zum Beispiel keine geschlossene Bef&uuml;rworter eines Beitritts Serbiens zur EU, es gibt unter den Studenten auch Anh&auml;nger einer Ann&auml;herung an Russland. Opposition gegen einen Autokraten allein ist noch kein politisches Programm. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-beziehungen-muessen-von-grund-auf-neu-aufgebaut-werden-russen-zur-niederlage-von-vucic-in-serbien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>UN-Generalversammlung fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba<\/strong><br>\nBotschafter verwiesen auf die UN-Charta. Deutschland enthielt sich erstmals und folgte damit dem Druck aus Washington<br>\nIn der Generalversammlung der Vereinten Nationen ist gestern &uuml;ber die Resolution mit dem Titel &ldquo;Notwendigkeit der Aufhebung der von den USA gegen Kuba verh&auml;ngten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade&rdquo; abgestimmt worden. F&uuml;r die Resolution und damit ein sofortiges Ende der US-Blockadepolitik gegen Kuba votierten 130 Staaten, dagegen 17 und 25 Staaten enthielten sich der Stimme, 20 nahmen an der Abstimmung nicht teil.<br>\nVorausgegangen waren in der Generaldebatte die Statements von 35 Staaten, in denen zu der Resolution Stellung bezogen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2026\/10\/291807\/un-fordert-ende-der-us-blockade\">amerika21<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trotz Trumps Gegenkampagne: 130 Staaten fordern Ende der Kuba-Blockade<\/strong><br>\nDie UN-Generalversammlung fordert erneut ein Ende der US-Sanktionen gegen Kuba, doch die Zustimmung f&auml;llt geringer als im Vorjahr aus. Auch Deutschland kommt den USA entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/trotz-trumps-gegenkampagne-130-staaten-fordern-ende-der-kuba-blockade-10540267\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland hat einen V&ouml;lkermord im Gazastreifen beg&uuml;nstigt&rdquo;<\/strong><br>\nDer israelische Historiker Omer Bartov ist Professor f&uuml;r Holocaust- und Genozidforschung an der renommierten Brown University in den USA. Vor der Wahl in Israel spricht er im Interview mit ntv.de &uuml;ber den Genozidvorwurf, Deutschlands Verantwortung und erkl&auml;rt, warum er Sanktionen gegen sein Heimatland bef&uuml;rwortet.<br>\nntv.de: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat vor Kurzem bei der UN-Vollversammlung behauptet, der Genozidvorwurf gegen Israel wegen seines Vorgehens im Gazastreifen sei &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te L&uuml;ge des Jahrhunderts&rdquo;. Hat er recht?<br>\nOmer Bartov: Nein. Seit dem 7. Oktober gibt es in Israel zunehmend eine Politik der Leugnung. Und nat&uuml;rlich spielt Netanjahu dabei eine gro&szlig;e Rolle, aber es ist nicht nur Netanjahu. Er hat gesagt, der Krieg im Gazastreifen sei ein Krieg der Zivilisation gegen die Barbarei. Er redet allerlei Unsinn, das ist Propaganda. Er versucht, das Unrechtfertigbare zu rechtfertigen, n&auml;mlich die T&ouml;tung von Zehntausenden Zivilisten in Gaza, darunter 21.000 Kinder. Und das ist noch die vorsichtigste Sch&auml;tzung.<br>\nWie geht die israelische &Ouml;ffentlichkeit mit Kritik daran um?<br>\nEgal, ob man Netanjahu betrachtet oder die Opposition in Israel &ndash; die hoffentlich die Regierung &uuml;bernehmen wird &ndash;, sie alle leugnen, was Israel in Gaza angerichtet hat. Und ein Gro&szlig;teil der &Ouml;ffentlichkeit tut das ebenfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutschland-hat-einen-Voelkermord-im-Gazastreifen-beguenstigt-id31445636.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steinmeier: Auf Bismarcks Spuren in China<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident wird in China mit allen Ehren empfangen. Doch der Glanz der Vergangenheit ist einer neuen Dynamik gewichen, die aus dem Osten kommt.<br>\n&bdquo;Im Grunde fand Chinas erste &Ouml;ffnung zum Westen hier statt&ldquo;, schrieb Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier am Dienstag in einem Instagram-Post nach dem ersten Tag seines Besuchs in Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui. Steinmeier wird in China hoch geachtet. Das liegt an der Person, aber auch am Amt. Chinesische Insider betonen im Gespr&auml;ch mit World News Monitor, es sei ungew&ouml;hnlich, dass ein Staatsoberhaupt von den Nummern eins, zwei und drei der Hierarchie empfangen wird. H&ouml;hepunkt wird die Begegnung mit Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping.<br>\nAuch die historische Dimension seiner Reise wird gew&uuml;rdigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/steinmeier-auf-bismarcks-spuren-in-china\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Merz stichelt in Japan gegen China<\/strong><br>\nW&auml;hrend Bundespr&auml;sident Steinmeiers Besuch in China positiv bewertet wird, sorgt Bundeskanzler Merz mit Taiwan-Aussagen aus Japan f&uuml;r Irritation.<br>\nW&auml;hrend Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier in China auf eine demonstrativ positive Aufnahme trifft, sorgt Bundeskanzler Friedrich Merz mit &Auml;u&szlig;erungen zur Taiwan-Frage f&uuml;r Kritik.<br>\nDie chinesische Global Times zeichnet dabei ein deutliches Kontrastbild. Steinmeiers Staatsbesuch biete die Chance, wirtschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen zu st&auml;rken. Merz&rsquo; Aussagen w&auml;hrend seiner Reise durch Singapur, Japan und S&uuml;dkorea k&ouml;nnten diese Signale dagegen untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/merz-stichelt-in-japan-gegen-china\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gegen Sozialabriss, gegen Krieg<\/strong><br>\nMit einem internationalen Aktionstag von Hafenarbeitern, erneuten Demonstrationen in Frankreich und neuen Protesten von Sch&uuml;lern und Studenten in Deutschland schwillt die europaweite Protestwelle gegen die Hochr&uuml;stung und den Abriss des Sozialstaats an diesem Wochenende weiter an. Mit einem Aktionstag setzen sich Hafenarbeiter diesen Freitag vor allem an den K&uuml;sten des Mittelmeers und des Atlantiks gegen die Nutzung von H&auml;fen f&uuml;r Waffentransporte und Kriegsunterst&uuml;tzung aller Art zur Wehr. Allein in Frankreich sei damit zu rechnen, dass die H&auml;fen &bdquo;zu 95 Prozent&ldquo; stillstehen w&uuml;rden, teilt die Gewerkschaft CGT mit. In den Gro&szlig;st&auml;dten des Landes sind, in einer Weiterf&uuml;hrung der Sch&uuml;lerproteste, f&uuml;r Samstag erneut Demonstrationen angek&uuml;ndigt. Dabei nimmt auch die staatliche Repression zu. &bdquo;Zum ersten Mal&ldquo; seit dem Algerienkrieg seien in Frankreich fast fl&auml;chendeckend Demonstrationen verboten worden, berichtet Kevin Guillas-Cavan vom Parti communiste fran&ccedil;ais (PCF); die Partei unterst&uuml;tzt die Sch&uuml;lerproteste. Mit dem Einsatz der Armee bei Demonstrationen sei gleichfalls ein Tabu gebrochen worden. Forderungen, auch in Deutschland Milit&auml;r gegen Demonstrationen einzusetzen, werden ebenso laut wie Parteiverbotsforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10600\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Revolte in Europa: Die ignorierte Jugend<\/strong><br>\nIn Italien, Spanien und anderswo probt die Jugend den Aufstand. Sie schauen nach Frankreich, wo eine Sch&uuml;lerbewegung gerade zur antifaschistischen Revolte w&auml;chst. Nun ruft die Gewerkschaft CGT zum Generalstreik. [&hellip;]<br>\nBegehren Teile der Bev&ouml;lkerung auf, sehen Frankreichs Eliten sogleich einen inneren Feind am Werk: das Volk. Weil es aber nicht selber denken k&ouml;nne, meint die arrogante Bourgeoisie, m&uuml;ssen Linke dahinterstecken. Protest lesen sie als Verschw&ouml;rung. Deshalb, sagt Macrons Innenminister Laurent Nu&ntilde;ez, &laquo;gibt es keine Polizeigewalt, sondern nur die legitime Gewalt der Polizei&raquo;. Eine sehr franz&ouml;sische Nuance. Nun ist sogar ein Gesetz in Arbeit, das eine automatische Notwehrvermutung f&uuml;r Polizisten einrichtet. Eine Lizenz zum T&ouml;ten. Marine Le Pen und ihre Neofaschisten k&ouml;nnten sich in ein gemachtes Nest setzen, sollten sie bei der Pr&auml;sidentenwahl die Macht ergreifen.<br>\nEine demokratische Regierung h&auml;tte sich &uuml;ber den Sch&uuml;lerinnenprotest gefreut. Die Jungen verlangten bloss elementare Dinge wie einen Lehrer oder eine Lehrerin vor jede Klasse. Ihre Demos waren kreativ. Macron aber ignorierte sie. Sein Programm ist die Zerst&ouml;rung des Service public, und dazu geh&ouml;rt explizit die Privatisierung von Schule, Ausbildung und Universit&auml;t. Drei Wochen lang verfehlten Brutalit&auml;t und 11 000 Festnahmen ihre Wirkung. F&uuml;r den 17. Oktober hatte Nu&ntilde;ez Befehl, die Bewegung definitiv zu brechen. Ohne R&uuml;cksicht auf Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/10\/die-ignorierte-jugend\/\">work<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Politiker nehmen Einsch&uuml;chterung bewusst in Kauf&ldquo;<\/strong><br>\nCDU und Polizeigewerkschaft drohen bei den Gen-Z-Protesten mit einer Polizei ohne Gnade. Der Jurist Michael Pl&ouml;se erkl&auml;rt, was solche &Auml;u&szlig;erungen anrichten. [&hellip;]<br>\ntaz: Von CDU-Politikern wird bereits vor Krawallen gewarnt. Manuel Hagel, Innenminister von Baden-W&uuml;rttemberg, droht mit &bdquo;aller H&auml;rte des Rechtsstaats&ldquo;. Wie wirkt sich das auf das polizeiliche Handeln aus?<br>\nPl&ouml;se: Zun&auml;chst ist nat&uuml;rlich rechtlich irrelevant, was irgendwelche Innenminister von sich geben. Denn der Staat muss das Grundrecht der Versammlungsfreiheit erm&ouml;glichen. Versammlungen sind notwendige Risikoanzeiger f&uuml;r eine gesellschaftliche Entwicklung. Proteste sind also eine notwendige Stellschraube der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.<br>\ntaz: Was halten Sie dann von solchen Aussagen?<br>\nPl&ouml;se: Selbst wenn sich diese Drohungen nur gegen einzelne &ndash; m&ouml;glicherweise tats&auml;chlich gewaltt&auml;tige &ndash; Teilnehmende richten, schrecken sie davor ab, das Versammlungsrecht wahrzunehmen. Somit nehmen Politiker bewusst in Kauf, dass friedliche Protestierende sich nicht mehr auf die Stra&szlig;en trauen, weil sie Angst vor Ausschreitungen oder Ma&szlig;nahmen des polizeilichen Zwangs haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Polizei-ohne-Gnade-bei-den-Gen-Z-Protesten-Was-richten-solche-Drohungen-der-Politik-an\/!6225351\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verfassungswidrige Forderung: Berliner JU will Bundeswehr gegen Sch&uuml;ler einsetzen<\/strong><br>\nAm kommenden Wochenende k&ouml;nnte es in mehreren deutschen St&auml;dten zu Sch&uuml;lerprotesten kommen. Die Junge Union in der Hauptstadt m&ouml;chte daher die Bundeswehr einsetzen und die Demonstrationen &ldquo;unterbinden&rdquo;.<br>\nDie Junge Union Berlin-Mitte will mit Blick auf angek&uuml;ndigte Sch&uuml;lerproteste in der Hauptstadt die Bundeswehr einsetzen. &ldquo;Am 31.10. sollen die sogenannten &lsquo;Sch&uuml;ler&rsquo;-Proteste in Berlin stattfinden. Paris hat gezeigt, was Hasser der freiheitlichen, demokratischen Welt anrichten&rdquo;, schreibt die Jugendorganisation der CDU zu einem Instagram-Beitrag. &ldquo;Wir fordern, vorsorglich die Bundeswehr zur Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung hinzuzuziehen. Um Terror wie in Paris zu verhindern.&rdquo;<br>\nDas zum Beitrag geh&ouml;rende Bild ist von der JU mithilfe K&uuml;nstlicher Intelligenz generiert worden und zeigt eine Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor sowie zwei behelmte Soldaten der Bundeswehr in Kampfmontur. Der Beitrag ist musikalisch mit der deutschen Nationalhymne unterlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Berliner-JU-will-Bundeswehr-gegen-Schueler-einsetzen-id31455818.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geb&auml;udereinigung: 2 Euro mehr m&uuml;ssen drin sein<\/strong><br>\nEin klarer Blick durch das Fenster, morgens ein geleerter Papierkorb im B&uuml;ro, der Boden in der Werkshalle gl&auml;nzt und Toiletten in der Schule sind geputzt &ndash; bei Hygiene und Sauberkeit geht nichts ohne die Besch&auml;ftigten der Geb&auml;udereinigung. Ihrer harten und k&ouml;rperlich fordernden Arbeit ist es zu verdanken, dass Menschen ein gepflegtes berufliches oder auch privates Umfeld vorfinden. Dabei erledigen sie ihr Werk oft unsichtbar. W&auml;hrend andere in den Feierabend gehen, sind Reinigungskr&auml;fte regelm&auml;&szlig;ig zu nachtschlafender Stunde im Einsatz. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt ihnen Anerkennung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/gebaeudereinigung-2-euro-mehr-muessen-drin-sein\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geplante Pflegereform: Sozialverband fordert R&uuml;ckzahlung von Leistungen aus der Corona-Pandemie<\/strong><br>\n&bdquo;Dass die Bundesregierung den Zugang zu Leistungen weiter erschwert, ist katastrophal. Pflegende Angeh&ouml;rige brauchen Vereinfachung und mehr Unterst&uuml;tzung, nicht weniger. Sie d&uuml;rfen nicht bis zur Ersch&ouml;pfung pflegen m&uuml;ssen, damit das Finanzloch in der Pflegeversicherung notd&uuml;rftig gestopft wird.&ldquo; Um das zu verhindern, fordert der VdK die R&uuml;ckzahlung von 5,2 Milliarden Euro &bdquo;Corona-Schulden&ldquo; an die Pflegeversicherung. Gemeint sind zus&auml;tzliche Leistungen, die die Pflegeversicherungen w&auml;hrend der Corona-Pandemie erbracht haben und f&uuml;r die sie nie von der Bundesregierung kompensiert wurden.<br>\nZudem fordert der VdK eine einheitliche Pflegeversicherung, in die alle B&uuml;rger einzahlen. &bdquo;Statt sparen zu wollen, indem Pflegebed&uuml;rftige weniger Leistungen bekommen, sollte die Bundesregierung daf&uuml;r sorgen, dass die Pflegeversicherung ausreichend Mittel zur Verf&uuml;gung hat. Wir brauchen einen neuen Anlauf, um die Finanzierung der Pflege zu kl&auml;ren&ldquo;, so Bentele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article6add42ff247c1fa201305cbe\/sozialverband-fordert-rueckzahlung-von-leistungen-aus-der-corona-pandemie.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;konom: Bund soll Vonovia kaufen: &ldquo;Ich bezweifle, dass eine Enteignung am Ende g&uuml;nstiger ist&rdquo;<\/strong><br>\nDass Deutschland ein Problem mit bezahlbarem Wohnraum hat, da sind sich sehr viele Menschen einig. Wie man es angehen sollte, da aber h&ouml;rt die Einigkeit auf. Seit der Berlin-Wahl wird ohnehin kaum noch &uuml;ber das Problem gesprochen, die Enteignungsdebatte zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Der &Ouml;konom Matthias G&uuml;nther vom Pestel-Institut meint, das m&uuml;sste nicht sein, denn er glaubt, eine L&ouml;sung parat zu haben.<br>\nntv.de: Berlin will enteignen, Teile Deutschlands sind in heller Aufregung. Sie haben einen Kompromissvorschlag. Wie sieht der aus?<br>\nMatthias G&uuml;nther: Wir brauchen nicht zu enteignen. Es gibt eine marktkonforme L&ouml;sung, indem der Bund schlicht und einfach die beiden gro&szlig;en b&ouml;rsennotierten Wohnungsunternehmen Vonovia und LEG kauft.<br>\nWarum h&ouml;rt man von Ihrer Idee so wenig?<br>\nDie Debatte ist festgefahren, sie h&auml;ngt sich am Begriff der Enteignung auf. Wenn ich meinen Vorschlag vorstelle, dann kommt reflexartig &ldquo;Ach, Sie wollen auch enteignen?&rdquo;<br>\nUnd, wollen Sie?<br>\nNein. Es gibt in Deutschland keine Enteignung oder Vergesellschaftung ohne Entsch&auml;digung. Deshalb kann man ein b&ouml;rsennotiertes Unternehmen viel einfacher &uuml;ber die B&ouml;rse kaufen. Das ist marktkonform. Der Bund hat im Sommer beschlossen, beim Panzerhersteller KNDS einzusteigen. W&auml;hrend der Finanzkrise &uuml;bernahm er Teile der Commerzbank, w&auml;hrend der Pandemie kaufte er ein F&uuml;nftel der Lufthansa. Das war unumstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ich-bezweifle-dass-eine-Enteignung-am-Ende-guenstiger-ist-id31453849.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Vielleicht ist das die beste L&ouml;sung, weil sie kurzfristig realisierbar w&auml;re und sich die stattdessen geplante Vergesellschaftung &uuml;ber viele Jahre hinziehen w&uuml;rde. Au&szlig;erdem w&uuml;rde Vitamin B wirken, denn &ldquo;Blackrock [&hellip;] kennt der Kanzler ja&rdquo;, was endlich mal sein Gutes h&auml;tte. Sehr wertvoll auch der Hinweis, dass Vonovia eben kaum Wohnungen baut, sondern &ldquo;im Prinzip ein Vermieter und ein Immobilienh&auml;ndler&rdquo; ist, und der zweite Hinweis, dass die alte Bundesrepublik 1987 mit 4 Millionen Sozialwohnungen deutlich besser aufgestellt war. Die Ironie bzw. der Zynismus eines Erwerbs von Vonovia und LEG w&auml;re nat&uuml;rlich, dass der Grundstock bei beiden Gesellschaften ehemals &ouml;ffentlich gehaltene Wohnungsbest&auml;nde der L&auml;nder Berlin bzw. Nordrhein-Westfalen waren, die vor 20 Jahren billig verscherbelt wurden und heute viel teurer zur&uuml;ckgekauft werden, nachdem sich Vonovia und LEG dumm und d&auml;mlich verdient haben. Der B&ouml;rsenwert von Vonovia liegt bei etwa 14 Milliarden Euro, der der LEG bei 3,5 Milliarden Euro, das entspricht etwa 1,5 Monaten Aufr&uuml;stung bei der Bundeswehr, d. h. die Finanzierung w&auml;re problemlos machbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzkrise der Kommunen: Freisinger Stadtr&auml;te stellen sich bei der Haushaltssperre quer<\/strong><br>\nDie Mehrheit des Stadtrats will den von der Oberb&uuml;rgermeisterin erlassenen Ausgabenstopp nicht nachtr&auml;glich absegnen. F&uuml;r die von den Einsparungen betroffenen Vereine soll eine L&ouml;sung gefunden werden.<br>\nDie neue Freisinger Oberb&uuml;rgermeisterin Monika Schwind (Freisinger Mitte) und der ebenfalls im M&auml;rz neu gew&auml;hlte Stadtrat sind noch kein halbes Jahr im Amt, doch der Haussegen im Rathaus h&auml;ngt bereits gewaltig schief. Eine &uuml;berfraktionelle Mehrheit hat sich am Donnerstagabend geweigert, die von der Oberb&uuml;rgermeisterin Mitte Oktober verh&auml;ngte Haushaltssperre durch einen Beschluss abzusegnen. Und auch gegen die aus dieser Sperre resultierenden Streichungen bei den freiwilligen Leistungen regt sich Widerstand &ndash; weil diese vor allem die Freisinger Sportvereine treffen w&uuml;rden.<br>\nNotwendig war die Haushaltssperre nach Einsch&auml;tzung der Freisinger K&auml;mmerei geworden, weil sich die ohnehin seit Jahren angespannte Finanzlage der Stadt zuletzt noch massiv versch&auml;rft hatte. &Uuml;berraschende Mehrausgaben von &uuml;ber 2,3 Millionen Euro im Personalbereich hatten durch Einsparungen innerhalb der Verwaltung nur zum Teil kompensiert werden k&ouml;nnen. Am Ende blieb eine L&uuml;cke von 1,3 Millionen Euro im aktuellen Haushalt. Um k&uuml;nftige Etats nicht mit dieser Summe zu belasten, sei die Haushaltssperre &bdquo;unabweisbar&ldquo; gewesen, erkl&auml;rte K&auml;mmerer Johannes Hutter nun in der Stadtratssitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/freising\/freising-stadtrat-haushaltssperre-abgelehnt-vereinszuschuesse-monika-schwind-li.3568032\">S&uuml;ddeutsche <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Finanzkrise der Kommunen gibt es sp&auml;testens seit den 2000er Jahren, aber seit Jahren ist auch das reiche Bayern betroffen. Sie wurde durch K&uuml;rzung der Zuweisungen an die Kommunen bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung der Aufgaben vors&auml;tzlich erzeugt. Hier ein Beispiel, wie um l&auml;cherliche 250.000 Euro f&uuml;r unverzichtbare Sportvereine gerungen wird. Gleichzeitig fordert ein Ministerpr&auml;sident S&ouml;der, dass die Erbschaftsteuer regionalisiert, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Soeder-will-regionale-Erbschaftsteuer\/!6107864\/\">m&ouml;glichst gek&uuml;rzt und am allerbesten abgeschafft wird<\/a>; Bayern kann es sich offenbar leisten, auf ca. 2,4 Milliarden Euro im Jahr zu verzichten. Wo ist die Emp&ouml;rung der Bev&ouml;lkerung und der Kommunalpolitiker, denen die Daseinsvorsorge weggek&uuml;rzt wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein bizarrer Konflikt um eine Konferenz legt die Frontlinie in der Desinformationsbek&auml;mpfung offen<\/strong><br>\nAuf einer von der EU finanzierten Konferenz f&uuml;r K&auml;mpfer gegen sogenannte Desinformation stellten einflussreiche US-Kreise die US-Regierung als Angreifer in einem Propagandakrieg gegen Europa dar. Erst als die US-Regierung intervenierte distanzierten sich die EU und verschiedene Regierungen. Der Vorfall l&auml;sst tief blicken. Die Organisation EU DisinfoLab richtete am 7. und 8. Oktober im litauischen Vilnius die #Disinfo2026 aus, ihre j&auml;hrliche Gro&szlig;konferenz f&uuml;r Faktenchecker und andere K&auml;mpfer gegen &bdquo;Desinformation&ldquo;. Hauptsponsor war die EU-Kommission, weitere Sponsoren die Regierungen von Kanada und Litauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/eudisinfo2026\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>OpenAI-Chef Altman trifft Regierung: Tech-Bros mit freier Terminwahl bei Kanzler und Ministern<\/strong><br>\nGoogle, OpenAI, Tiktok: IT-Konzerne treffen sich &uuml;ber 100 Mal mit der Bundesregierung. Sie wollen weniger Datenschutz. Laut Lobbycontrol mit Erfolg.<br>\nMan kennt sich, man sch&auml;tzt sich: F&uuml;nfmal besuchte Sam Altman im vergangenen Jahr den Bundeskanzler oder seine Minister zum direkten Gespr&auml;ch. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) lobte den Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI bei der Verleihung des &bdquo;Axel Springer Award&ldquo; im vergangenen Jahr f&uuml;r seine &bdquo;unglaubliche Vision&ldquo;. Gleichzeitig stellte er schw&auml;chere Datenschutzregeln in Aussicht: Man wolle &bdquo;KI die Trainingsdaten geben, die sie braucht&ldquo;, so Wildberger.<br>\nVor allem US-Tech-Konzerne haben in Berlin bei Bedarf offenbar freie Terminwahl. Das zeigt eine Recherche der Nichtregierungsorganisationen Corporate Europe Observatory (CEO) und LobbyControl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/OpenAI-Chef-Altman-trifft-Regierung\/!6225683\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-158244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=158244"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":158245,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158244\/revisions\/158245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=158244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=158244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=158244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}