{"id":158305,"date":"2026-11-01T13:00:21","date_gmt":"2026-11-01T12:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158305"},"modified":"2026-10-30T15:05:04","modified_gmt":"2026-10-30T14:05:04","slug":"leserbriefe-zu-poschardt-fleischhauer-und-co-der-grossangriff-der-wutbuerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158305","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201ePoschardt, Fleischhauer und Co. \u2013 der Gro\u00dfangriff der Wutb\u00fcrger\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158129\">In diesem Essay<\/a> bekennt <strong>Jens Berger<\/strong> den Fehler, den <em>Focus<\/em> beim Fris&ouml;r-Besuch aufgeschlagen zu haben. Jan Fleischhauer habe ihm dort erkl&auml;rt, wovor er sich zu f&uuml;rchten habe &ndash; vor Lastenr&auml;dern, glaube er, oder vor den nun drohenden Enteignungen durch die rot-rot-gr&uuml;nen &bdquo;Kommunisten&ldquo; in Berlin; vielleicht auch vor allem gleichzeitig. Unseren Chefredakteur lasse die Frage nicht los, welche Existenzberechtigung Typen wie Poschardt, Fleischhauer, Blome und Co. als Kommentatoren, als Meinungsmacher, als selbsternannte Stimmen der Vernunft in einem Land haben, das angeblich von links gekapert worden sei. Gefragt wird u.a., wem es n&uuml;tze, was da Woche f&uuml;r Woche aus den Kolumnenspalten tropfe. Hingewiesen wird auf ein Buch des &Ouml;konomen Albert O. Hirschman. Darin w&uuml;rden drei Argumentationsfiguren beschrieben, mit denen Reaktion&auml;re seit der Franz&ouml;sischen Revolution jeden Fortschritt bek&auml;mpfen w&uuml;rden: &bdquo;Erstens die Perversit&auml;tsthese: Jede progressive Reform bewirkt das Gegenteil des Gewollten. Zweitens die Vergeblichkeitsthese: Bringt eh nichts. Drittens die Gef&auml;hrdungsthese: Gef&auml;hrdet alles, was wir bisher erreicht haben&ldquo;. Fleischhauer, Blome und Poschardt seien nicht die Ursache, sie seien das Symptom. Sie seien austauschbar, und genau das sei das Problem. Solange eine Handvoll Verlage und Milliard&auml;rsfamilien bestimme, wer in diesem Land Meinung machen d&uuml;rfe, w&uuml;rden die Nachfolger schon in den Volont&auml;rsjahrg&auml;ngen heranwachsen.<\/p><p><em>Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten.<\/em><\/p><p>Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften dazu. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>was soll ich zu Ihrem aktuellen Artikel sagen? Au&szlig;er: Einfach gro&szlig;artig! Schwierig f&uuml;r mich als Deutschen, wenn ich nicht n&ouml;rgeln kann. Aber das kann ich ja Ihnen ankreiden! &#128578;<\/p><p>Besten Dank und beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nPeter Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>das hier passt sehr gut zu Ihrem Essay:<\/p><p>Die Eliten drehen durch! &#129488;&#129322;<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"auto\" style=\"aspect-ratio: 16 \/ 9\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/Yt9l2SAyUC0?si=9n3teE7quWqXNCw5\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>L.G.<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Auf Alfred lasse ich nichts kommen.<\/p><p>Daher erlaube ich mir den Hinweis: Tetzlaff, Herr Berger, Tetzlaff.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndreas Nack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>&ndash; &ldquo;lassen wir sie geifern und h&ouml;ren ihnen einfach nicht mehr zu&rdquo;. Sehr richtig, aber warum halten Sie sich nicht an Ihren Rat?<\/p><p>Wer zu lange in die Arena der Kulturk&auml;mpfer schaut, springt irgendwann hinein und wird selbst einer.<\/p><p>Vermeiden Sie jegliche Ansteckung mit Kulturkampf: Das ist das Gebot der Stunde.<\/p><p>Mit gewogenen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nErik Jochem<\/p><p>P.S.: Mietm&auml;uler f&uuml;rs Ressentiment &ndash; na und?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><blockquote><p>&ldquo;Poschardt, Fleischhauer und Co.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Naja, diese Namen habe ich schon mal geh&ouml;rt, aber nur von der Sekund&auml;rliteratur. &ldquo;BILD&rdquo;, &ldquo;Welt&rdquo;, etc.? Noch nie! Fr&uuml;her mal &ldquo;Die Zeit&rdquo;, geht aber auch nicht mehr.<\/p><p>Was diese Wichtigtuer aus der Rechten Ecke mit denen aus der &ldquo;Linken&rdquo; gemeinsam haben, es geht nur um narzisstische Selbstdarstellung. Passt zur Gegenwart, siehe Hans-Joachim Maaz: &ldquo;Die narzisstische Gesellschaft&rdquo;.<\/p><p>Und dann dieser Pseudograbenkampf &ldquo;Links&rdquo; gegen Rechts. Alles nur Theater. Echte Linke gibt&rsquo;s nicht mehr, jedenfalls nicht da, wo die Macht ist. War das in Deutschland je anders?<\/p><p>&ldquo;Ein Vorschlag zur G&uuml;te: Seniorenstift &bdquo;Schwarzer Kanal&ldquo;&rdquo;<\/p><p>Sind Sie sicher, dass es dieses Seniorenstift nicht schon gibt, mit der Aufschrift &ldquo;Bundesrepublik Deutschland&rdquo;?<\/p><p>Ein Trost: Ganz Gallien, pardon Deutschland, ist besetzt? Nein, ganz im Westen gibt es noch eine unbezwingbare Redaktion, die sich nicht verwirren l&auml;sst.<\/p><p>Weiter so Asterix, pardon Jens!<\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>es tut zweifelsohne weh, wenn man 2026 in Deutschland zu den kritischen B&uuml;rgern und Nachdenkern geh&ouml;rt und solche Artikel im Focus liest, aber es ist sicherlich kein &ldquo;Fehler&rdquo;. Man muss wissen und verstehen, wie die Herren Poschardt, Fleischhauer, Lanz und andere ticken, wenn sie gegen oder f&uuml;r etwas &ldquo;argumentieren&rdquo;. Ein Kabarettist bezeichnete den Focus einmal als &ldquo;Bildzeitung f&uuml;r Akademiker&rdquo;. Das ist keine pauschale Kritik an Akademikern. Es gibt Akademiker, f&uuml;r die ist ihre akademische Ausbildung lediglich ein Sprungbrett, um Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, und es gibt andere.<\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;ten Ideologen sind diejenigen, die anderen immer sofort Ideologie vorwerfen, damit nicht &uuml;ber reale &ouml;konomische und soziale Ursachen und politische Inhalte und Ziele debattiert wird. Vor allem soll nicht dar&uuml;ber geredet werden, wer von dieser angeblich &ldquo;konservativen&rdquo; Politik profitiert.<\/p><p>Die Herren Poschardt, Fleischhauer, Lanz und andere geh&ouml;ren zwar nicht zu den oberen Zehntausend, aber zweifelsohne zu den Profiteuren einer neoliberalen Politik, die den B&uuml;rgern als &ldquo;konservativ&rdquo; verkauft wird. Diese Herrschaften verdienen pr&auml;chtig mit ihrer medialen Ablenkung von den &ouml;konomischen und sozialen Ursachen. Die hart arbeitenden Normalverdiener, die bei VW, Audi oder wo auch immer gerade ihren Job verlieren oder bereits verloren haben, die Krankenschwester, die 45 Jahre lang im Schichtdienst arbeitet, und die Geringverdiener, die im n&auml;chsten Jahr weniger Wohngeld bekommen sollen, geh&ouml;ren sicherlich nicht dazu.<\/p><p>Die Herren Poschardt, Fleischhauer, Lanz und Co. machen Propaganda f&uuml;r die &ldquo;oberen Zehntausend&rdquo;. Wer Propaganda verstehen will, darf nicht nur fragen, ob eine Aussage wahr ist. Er muss vor allem fragen, warum sie verbreitet wird, welche Emotionen sie anspricht, welche Informationen sie ausl&auml;sst und welches Weltbild die Botschaft bei den Zielpersonen festigen soll.<\/p><p>Das gilt aber auch f&uuml;r die von der Allgemeinheit gut bezahlten Politikerinnen und Politiker, die Politik gegen die Interessen der Mehrheit und die Allgemeinheit machen. &ldquo;Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gew&auml;hlt, und diejenigen, die gew&auml;hlt werden, haben nichts zu entscheiden.&rdquo; Dieser Satz kam in einem Augenblick der Ehrlichkeit bei der Sendung &ldquo;Pelzig unterh&auml;lt sich&rdquo; 2010 aus dem Mund des CSU-Politikers Horst Seehofer, der jahrelang Bundestagsabgeordneter, Bundesminister, CSU-Vorsitzender und von 2008 bis 2018 bayerischer Ministerpr&auml;sident war.<\/p><p>Wenn kritische B&uuml;rger und Nachdenker 2026 die demokratiefeindliche und obsz&ouml;ne Verm&ouml;genskonzentration kritisieren, dann wird ihnen vom amtierenden bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der und anderen sogenannten &ldquo;konservativen&rdquo; Politikern sofort &ldquo;Sozialneid&rdquo; an den Kopf geworfen. Wer mit Sozialneid argumentiert und &uuml;ber die Gier der nimmersatten &ldquo;Superreichen&rdquo; schweigt, argumentiert aber nicht ehrlich und im Interesse der Demokratie und auf dem Boden des Grundgesetzes.<\/p><p>Das gilt auch f&uuml;r die Politiker, B&uuml;rger und W&auml;hler (m, w, d) in Deutschland, die sich selbst als &ldquo;Linke&rdquo; bzw. links-gr&uuml;n bezeichnen und glauben, Gendern, Wokismus und Veganismus w&auml;ren &ldquo;linke&rdquo; Politik. Das ist vielleicht ein Teil linker Politik, aber es ist nicht der Kern und das Ziel echter linker Politik. Eine Politik f&uuml;r den Frieden und der soziale Ausgleich zwischen Arm und Reich (die sogenannte &ldquo;soziale Frage&rdquo;), das ist der Kern und das Ziel echter linker Politik. Milit&auml;rische Aufr&uuml;stung, der Krieg in der Ukraine, Gendern und Wokismus schaffen schaffen keinen Frieden, keine bezahlbaren Wohnungen in Deutschland und keine armutsfesten Renten.<\/p><p>Ein gro&szlig;er und gro&szlig;artiger Nachdenker sagte einmal vor Jahren: Im Kapitalismus kann jeder reich werden, aber nicht alle. Den Unterschied zwischen &ldquo;jeder&rdquo; und &ldquo;alle&rdquo; intellektuell zu durchdringen, gelingt in Deutschland nicht jedem.<\/p><p>Der konservative Herr Fleischhauer hat 2009 ein Buch ver&ouml;ffentlicht mit dem Titel: &ldquo;Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde.&rdquo; In diesem Sinne:<\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t ein Konservativer, der nicht versehentlich links geworden ist, sondern aufgrund &ouml;konomischen Verstandes, historischen Wissens, psychologischen Erkenntnissen und sozialer Empathie.<\/p><p>Detlef Schmiedel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>sind das die sp&uuml;rbaren Sp&auml;tfolgen der Dobrindt&rsquo;schen &ldquo;Konservativen Revolution&rdquo;?<\/p><p>z.B.<\/p><p>Hier: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konservative-revolution-anschwellender-revolutionsgesang-1-100.html\">.deutschlandfunk.de\/konservative-revolution-anschwellender-revolutionsgesang-1-100.html<\/a> oder<\/p><p>Hier: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/konservative-revolution-101.html\">tagesschau.de\/faktenfinder\/konservative-revolution-101.html<\/a><\/p><p>M&ouml;glicherweise liegen die Ursachen doch weiter zur&uuml;ck?<\/p><p>Bereits auf dem Juristentag im September 2004 stellte Di Fabio dem Publikum eine &raquo;Verfassungstheorie f&uuml;r Neoliberalismus und Globalisierung&laquo; vor. Quintessenz seiner Ausf&uuml;hrungen war das Lob der sozialen Differenzen als &raquo;Ergebnis der Freiheit&laquo;.<\/p><p>W&auml;hrend ihm die &raquo;Privatautonomie&laquo; als Quelle des gesellschaftlichen Lebens gilt, warnt er vor zu viel Umwelt- und Verbraucherschutz. Wirtschaftspolitisch ein liberaler Hardliner, ist Di Fabio gesellschaftspolitisch erzkonservativ. F&uuml;r ihn ist das gesellschaftliche Leben der Republik im W&uuml;rgegriff von Antidiskriminierungsb&uuml;ros und Gleichstellungsbeauftragten gefangen. Dagegen sollen die traditionellen Institutionen Staat, Familie und Kirche als b&uuml;rgerliche Widerstandsnester gegen die immer noch nachwirkende Kulturrevolution der Achtundsechziger gest&auml;rkt werden.<\/p><p>Neben seiner T&auml;tigkeit am Bundesverfassungsgericht k&auml;mpft Di Fabio f&uuml;r eine radikale &raquo;Reform&laquo; des Wohlfahrtsstaats und f&uuml;r eine entfesselte wirtschaftliche Dynamik, die eigentlich das von ihm propagierte famili&auml;re Heimatidyll st&auml;ndig bedroht. Ein Widerspruch, der zu den Grundproblemen des modernen Konservatismus z&auml;hlt.<\/p><p><a href=\"https:\/\/ads.jungle.world\/artikel\/2005\/34\/alles-was-rechts-ist\">ads.jungle.world\/artikel\/2005\/34\/alles-was-rechts-ist<\/a><\/p><p>F&uuml;r &ldquo;Freiheit&rdquo; setzen sich ja seit l&auml;ngerem andere ein:<\/p><p>Anarcho-Kapitalismus<\/p><p>Freiheit statt Demokratie<\/p><p>K&ouml;nnen wir ohne Staat und Demokratie besser leben? Ja, sagen viele libert&auml;re und anarcho-kapitalistische &Ouml;konomen. Die Zahl ihrer Anh&auml;nger w&auml;chst. Welche Ideen sie auf ihrer j&uuml;ngsten Konferenz umtrieben.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/konjunktur\/anarcho-kapitalismus-freiheit-statt-demokratie\/12356986.html\">wiwo.de\/politik\/konjunktur\/anarcho-kapitalismus-freiheit-statt-demokratie\/12356986.html<\/a><\/p><p>Frauke Petry, ehemals AFD, gr&uuml;ndete schon mal eine &ldquo;Milei-Gesellschaft&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/frauke-petry-grundet-javier-milei-institut-deregulierung-entburokratisierung\">cicero.de\/wirtschaft\/frauke-petry-grundet-javier-milei-institut-deregulierung-entburokratisierung<\/a><\/p><p>Offensichtlich gibt es dennoch einige, die sich hinsichtlich Demokratieabbau mittels Kettens&auml;ge im &ldquo;Freiheitsprojekt&rdquo; nicht besonders wohlf&uuml;hlen<\/p><p>Reichen-Netzwerk beschw&ouml;rt im Luxushotel Welt ohne StaatRund 200 G&auml;ste tagen im M&uuml;nchner Bayerischen Hof, kritische Journalisten werden abgewiesen. Das Hotel beendet die Zusammenarbeit.<\/p><p><a href=\"https:\/\/muenchen.t-online.de\/region\/muenchen\/id_101488596\/muenchen-gruender-wollen-staat-abschaffen-hotel-beendet-zusammenarbeit.html\">muenchen.t-online.de\/region\/muenchen\/id_101488596\/muenchen-gruender-wollen-staat-abschaffen-hotel-beendet-zusammenarbeit.html<\/a><\/p><p>Auch direkt vor Ort in Argentinien ist man nicht allzu begeistert:<\/p><p>Arbeit im Anarchokapitalismus: Reifen pressen, das hie&szlig; Aufstieg<\/p><p>Argentinien erlebt einen radikalen wirtschaftlichen Umbau. Eine Reifenfabrik zeigt, wer den Preis f&uuml;r Pr&auml;sident Javier Mileis Reformen zahlt.<\/p><p><a href=\"https:\/\/taz.de\/Anarchokapitalismus-in-Argentinien-Eine-Reifenfabrik-zeigt-wer-den-Preis-fuer-Mileis-Reformen-zahlt\/!6196792\/\">taz.de\/Anarchokapitalismus-in-Argentinien-Eine-Reifenfabrik-zeigt-wer-den-Preis-fuer-Mileis-Reformen-zahlt\/!6196792\/<\/a><\/p><p>Wir ben&ouml;tigen daher viel mehr Aufkl&auml;rung:<br>\nJede Aussage muss durch noch mehr Zahlen belegt werden &ndash; vor allem durch Grafiken visualisiert werden. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nLothar Gl&uuml;ck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ist es notwendig, den von Jens Berger geschm&auml;hten &bdquo;Redaktion&auml;ren&ldquo; von Gazetten, die noch nicht einmal wegen ihrer opportunistischen Glattheit dazu geeignet sind, zur S&auml;uberung des Anus zu dienen, so viel Aufmerksamkeit einzur&auml;umen? Vielleicht gibt es Frohnaturen, die es angenehm empfinden, sich mit den Leitartikeln der Geschm&auml;hten das Ges&auml;&szlig; zu polieren, um diesen Herren zu zeigen, welchen gesellschaftlichen Stellenwert sie besitzen. Diese alten K&auml;mpfer einer verstaubten BRD geh&ouml;ren als ungeeignete Sanit&auml;rartikel zu den Unber&uuml;hrbaren, leider nicht zu den Unh&ouml;rbaren. Jan Fleischhauer ist der Kurt Ziesel der Gegenwart, den Renegaten Willi S. Schlamm aus Przemysl verk&ouml;rpert Ulf Poschardt. Es sind Zombies einer untergegangenen Springer-Epoche, als die CDU\/CSU noch den Kanzler stellte und dann das Hassobjekt Willy Brandt mit Walter Scheel die politische B&uuml;hne betrat. Wer liest und h&ouml;rt denn heute noch dieses Ges&uuml;lze aus l&auml;ngst vergangenen Zeiten, was dieses Trio best&auml;ndig wieder aufkocht? Es sind geistig Inkontinente aus der CDU\/CSU, Steuerhinterzieher mit FDP-Parteibuch und Studienr&auml;te im Pensionsalter. Leser, die mit dem Leben bereits abgeschlossen haben und um ihren Lebensstandard bangen. Enkel kosten Geld und die Zweitwohnung auf Mallorca wird teurer.<\/p><p>Es erhebt sich doch die Frage: Wer gibt denn diesen BRD-Veteranen &uuml;berhaupt noch die Gelegenheit, sich &ouml;ffentlich zu &auml;u&szlig;ern? Die Frage ist leicht beantwortet und straft das Gejaule um die beschnittene Meinungsfreiheit L&uuml;gen. Es sind ihre eigenen Medien, die sie immer wieder pr&auml;sentieren um dem neuen deutschen Journalismus eine feste Funktion zu verleihen. Der neue deutsche Journalist versteht sich als Oberlehrer f&uuml;r das dumme Wahlvolk. Er bem&uuml;ht sich die Anweisungen der Bundes- bzw. Landesregierungen durch erfundene Geschichten, Falschaussagen, Unterdr&uuml;ckung unbequemer Tatsachen dem W&auml;hler unterzujubeln, damit das Volk diese auch widerspruchslos frisst. Nicht vergessen, dass ein Franz M&uuml;ntefering die Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen anno 2005 damit begr&uuml;ndete, man habe die Agenda 2010 nicht gut genug dem W&auml;hler &bdquo;kommuniziert&ldquo;. Damit dr&uuml;ckte er aus, man habe den W&auml;hler nicht hinreichend genug beschissen.<\/p><p>Nur dieser Punkt interessiert die drei Herren, die Jens Berger in den Brennpunkt r&uuml;ckte. Doch sie sind nicht die Einzigen. G&uuml;nter Gaus gab kurz vor seinem Lebensende eine interessante Beobachtung &ouml;ffentlich bekannt. Er erkl&auml;rte, dass sich in diesem Lande eine Oberschicht herausgebildet habe, die ihre Pfr&uuml;nde so z&auml;h verteidigen w&uuml;rde, wie einst der feudale Adel. Das &bdquo;Trio kleinb&uuml;rgerlicher Schreiberlinge&ldquo;, die im Zentrum der Kritik in dem Kommentar stehen, sind nichts anderes als die subalternen Ausf&uuml;hrenden, die Wadenbei&szlig;er der regierenden Elite in der BRD, welche durch die zu ihnen geh&ouml;renden Medien ihr eigenes, zerst&ouml;rtes Selbstbewusstsein wieder aufp&auml;ppeln. Selbst durch eine Kritik wie die von Jens Berger und meinen Meinungsbeitrag leisten wir auch noch therapeutische Hilfe, was meiner Meinung nach kontraindiziert ist, um auf die medizinische Fachsprache zur&uuml;ck zugreifen.<\/p><p>Dieser heulenden Meute zur&uuml;ckgebliebener BRD-Spie&szlig;er mit ihrem Nierentischdenken und der geistigen Helligkeit einer T&uuml;tenlampe, mit 25-Watt-Gl&uuml;hbirne in Kerzenform, damit der Lampenschirm keine braunen Flecken kriegt, kann nur mit Nichtachtung begegnet werden. Das ist f&uuml;r sie die schlimmste Strafe, wenn sie merken, dass sie heute v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig sind und lediglich aus &ouml;konomisch nicht verwertbarem Humankapital bestehen, was gerade sie den verhassten Empf&auml;ngern von Sozialleistungen vorwerfen.<\/p><p>Stephan Ebers<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-158305","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=158305"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158305\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":158323,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158305\/revisions\/158323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=158305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=158305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=158305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}