{"id":158370,"date":"2026-11-02T08:15:00","date_gmt":"2026-11-02T07:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370"},"modified":"2026-11-02T08:08:03","modified_gmt":"2026-11-02T07:08:03","slug":"hinweise-des-tages-5216","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h01\">Zehntausende demonstrieren gegen teures Leben, Aufr&uuml;stung und Wehrpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h02\">Europas Milliardenkonflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h03\">&bdquo;Bedeutende Kehrtwende&ldquo; &ndash; Selenskyj spricht jetzt &uuml;ber Sicherheitsgarantien f&uuml;r Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h04\">Heftiger Machtkampf in Polen: Pr&auml;sident Nawrocki verschafft sich mit K&ouml;rpereinsatz Zugang zum Verfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h05\">Bulgarien: Pr&auml;sidentin will Dialog mit Russland &ndash; und gewinnt Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h06\">Steinmeier in Beijing &ndash; H&auml;ndedruck trotz Man&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h07\">&bdquo;Mangelnde Handlungsf&auml;higkeit&ldquo;: Industrie entzieht Berlin das Vertrauen und plant eigene Rohstoffstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h08\">Robert Habeck: Auftauende Arktis birgt Konflikte mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h09\">Westasien am Wendepunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h10\">Waffen, &Ouml;l und Mafiastrukturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h11\">Verrat mit Ansage &ndash; zum Wahlsieg der Linkspartei in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h12\">AfD: Verteidigungspolitischer Sprecher fordert Wehrpflicht zur Abschreckung Russlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h13\">Geldhaie im Gesundheitssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h14\">Beamte sind gleicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h15\">Auch der EU-Datensch&uuml;tzer r&uuml;gt geplantes Polizeiabkommen mit den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158370#h16\">Chaotisch, korrupt, ungewiss &ndash; Amerika geht zur Wahl<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zehntausende demonstrieren gegen teures Leben, Aufr&uuml;stung und Wehrpflicht<\/strong><br>\nZehntausende &uuml;berwiegend junge Menschen sind am Samstag in mehr als 30 deutschen St&auml;dten auf die Stra&szlig;e gegangen. Eine bundesweite amtliche Gesamtzahl liegt nicht vor. Die Initiative &bdquo;Gen Z regelt&ldquo; sprach am Abend von rund 120.000 Teilnehmern. Diese Zahl stammt von den Veranstaltern und ist nicht unabh&auml;ngig best&auml;tigt. Der Deutschlandfunk berichtet von Zehntausenden Demonstrierenden bundesweit.<br>\nZu den gr&ouml;&szlig;eren bekannten Protesten geh&ouml;rten Frankfurt mit rund 8.000 Teilnehmern nach Polizeiangaben, Berlin mit rund 5.000 Menschen am Brandenburger Tor sowie mehrere tausend Teilnehmer in Leipzig, Stuttgart, M&uuml;nchen, Hannover, Hamburg und K&ouml;ln. (&hellip;)<br>\nVon politischer Seite war zwar teilweise Pr&auml;senz angesagt, aber zentrale Forderungen d&uuml;rften eher im Deklamatorischen verbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/zehntausende-demonstrieren-gegen-teures-leben-aufruestung-und-wehrpflicht\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Paris ist noch weit<\/strong><br>\nZehntausende auf der Stra&szlig;e: &raquo;Gen Z regelt&laquo;-Proteste verlaufen &uuml;berwiegend friedlich. Vereinzelte Ausschreitungen bei sp&auml;teren Kundgebungen am Abend<br>\nSie haben die Nase voll vom Unterricht in maroden Schul- und Universit&auml;tsgeb&auml;uden, von steigenden Preisen, dem Sparkurs der Bundesregierung, von Militarisierung und Aufr&uuml;stung. Zehntausende Menschen, vor allem junge Leute, aber auch viele &auml;ltere, sind am Sonnabend einem Aufruf von &raquo;Gen Z regelt&laquo; gefolgt, einer unter dem Eindruck der Jugendproteste in Frankreich entstandenen Bewegung. Von Kiel bis M&uuml;nchen, von Bremen bis Rostock gingen sie auf die Stra&szlig;e und forderten mehr Geld f&uuml;r Bildung, Klimaschutz und Soziales. Popul&auml;rer Schlachtruf bei den Kundgebungen: &raquo;Merz, leck Eier!&laquo; Er richtet sich gegen die Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und besonders gegen die drohende Wehrpflicht.<br>\nInsgesamt bleibt die Mobilisierung in Deutschland deutlich hinter der in Frankreich und Italien zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532558.jugendproteste-paris-ist-noch-weit.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Die Revolte einer Jugend ohne Zukunft&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Sch&uuml;lerproteste in Frankreich und die &uuml;ber sie hinaus erstarkende Protestbewegung im Nachbarland sprach german-foreign-policy.com mit Kevin Guillas-Cavan. Guillas-Cavan ist Mitglied des Parti communiste fran&ccedil;ais (PCF), der die Sch&uuml;lerproteste unterst&uuml;tzt. Wie er urteilt, liegt das Besondere der aktuellen Sch&uuml;lerproteste darin, dass sie sich nicht &ndash; wie fr&uuml;here Sch&uuml;lerproteste &ndash; &bdquo;gegen eine bestimmte Reform&ldquo; richten, sondern gegen allgemeine Missst&auml;nde: &bdquo;Die &uuml;berwiegende Mehrheit der Bev&ouml;lkerung steht hinter ihr&ldquo;, berichtet Guillas-Cavan. &bdquo;Beispiellos&ldquo; sei freilich die Repression: &bdquo;Zum ersten Mal seit 1962 und dem Algerienkrieg&ldquo; seien &bdquo;am 24. Oktober in den meisten franz&ouml;sischen Departements Demonstrationen verboten&ldquo; worden. Allerdings f&uuml;ge sich die Repression &bdquo;in eine lange historische Linie&ldquo; wachsender staatlicher Unterdr&uuml;ckung von Widerstand in Frankreich ein. Guillas-Cavan h&auml;lt ein Anschwellen des staatlichen Autoritarismus in Frankreich bis zu einem neuen Bonapartismus &bdquo;angesichts der Krise des Kapitalismus&ldquo; f&uuml;r m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10599\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europas Milliardenkonflikt<\/strong><br>\nDer Machtkampf um den n&auml;chsten EU-Haushalt versch&auml;rft sich. W&auml;hrend der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) vor einer weltweit steigenden Staatsverschuldung warnt, streiten die EU-Mitgliedstaaten &uuml;ber die Verteilung ihres Billionenetats. Die Bundesregierung fordert Einsparungen in H&ouml;he von mehreren Hundert Milliarden Euro und dr&auml;ngt zugleich darauf, die Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und Wettbewerbsf&auml;higkeit zu priorisieren. Dem stehen zahlreiche Mitgliedstaaten gegen&uuml;ber, die an den umfangreichen Agrarsubventionen und Koh&auml;sionsmitteln festhalten wollen. Auch innerhalb des Blocks der sogenannten Sparsamen, der sich f&uuml;r eine Verkleinerung des EU-Haushalts einsetzt, bestehen erhebliche Differenzen &uuml;ber die geplanten K&uuml;rzungen. Zus&auml;tzliche Konflikte verursachen die steigenden Kosten f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung der Coronaschulden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10603\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsminister Hegseths Abschiedsbrief an die NATO. Gastbeitrag von Axel Fersen<\/strong><br>\nVor zwei Wochen hielt Pete Hegseth in Quantico seine &bdquo;State of the Force&ldquo;-Rede, den Wortlaut hat das Pentagon ver&ouml;ffentlicht. Autonome Waffen, der Anspruch auf dauerhafte amerikanische Vorherrschaft und religi&ouml;se Selbstgewissheit gehen darin ineinander &uuml;ber. Wer milit&auml;rische St&auml;rke so politisch und moralisch &uuml;berh&ouml;ht, macht Widerspruch zum Verdachtsfall.<br>\nDie wichtigste Neuerung ist das &bdquo;Autonomous Warfare Command&ldquo; (AutoWarCom), ein neues Kommando auf der Ebene der rangh&ouml;chsten US-Befehlshaber (vier Sterne). Es soll daf&uuml;r sorgen, dass Drohnen, Roboter und andere selbststeuernde Systeme in allen Teilen der Streitkr&auml;fte zum Standard werden, wie Military Times berichtet. Hegseth will damit ein Beschaffungssystem &uuml;berwinden, das mit der Technik nicht Schritt h&auml;lt, und nennt laut DefenseScoop als Anlass Fortschritte bei Drohnenkrieg und KI-gest&uuml;tzter Zielerfassung. Stehen soll das Kommando bis zum 1. Oktober 2027 (Newsweek). Neben teure Hochleistungswaffen sollen billige Systeme in gro&szlig;er Zahl treten. Wer bei t&ouml;dlichen Eins&auml;tzen entscheidet und welche Grenzen daf&uuml;r gelten, steht in den ausgewerteten Berichten nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/kriegsminister-hegseths-abschiedsbrief-an-die-nato-gastbeitrag-von-axel-fersen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Bedeutende Kehrtwende&ldquo; &ndash; Selenskyj spricht jetzt &uuml;ber Sicherheitsgarantien f&uuml;r Russland<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj zeigt sich erstmals offen f&uuml;r Gespr&auml;che &uuml;ber Sicherheitsgarantien f&uuml;r Russland nach Ende des Kriegs. Europa m&uuml;sse an den Verhandlungen beteiligt werden.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat sich offen daf&uuml;r gezeigt, im Rahmen einer k&uuml;nftigen Friedensregelung auch &uuml;ber russische Forderungen nach Sicherheitsgarantien zu sprechen. Die &bdquo;Financial Times&ldquo; wertet seine &Auml;u&szlig;erungen als &bdquo;bedeutende Kehrtwende&ldquo;. Selenskyj machte allerdings deutlich, dass zun&auml;chst der Krieg beendet und die Sicherheit der Ukraine gew&auml;hrleistet werden m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6ae45a83e6383048f41d3b78\/ukraine-krieg-bedeutende-kehrtwende-selenskyj-spricht-jetzt-ueber-sicherheitsgarantien-fuer-russland.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum Verhandlungen mit Russland jetzt vor allem im Interesse der Ukraine sind<\/strong><br>\nDie Ukraine tr&auml;gt seit Jahren die Hauptlast dieses Krieges. Eine milit&auml;rische Entscheidung ist nicht absehbar, die Zerst&ouml;rungen dauern an und der politische Spielraum wird enger. Gerade deshalb liegt es vor allem in ihrem Interesse, Verhandlungen mit Russland ernsthaft auszuloten. [&hellip;]<br>\nBemerkenswert ist, dass der ukrainische Pr&auml;sident diese Initiative mittr&auml;gt. Er kann sich kaum allein auf die bisherige Praxis und Rhetorik einiger europ&auml;ischer Staaten, darunter Deutschland, verlassen, wenn er das Schicksal seines Landes und seiner Bev&ouml;lkerung im Blick hat. F&uuml;r eine klare milit&auml;rische Entscheidung gibt es derzeit keine erkennbare Perspektive. Dass er deshalb auch von Gespr&auml;chen mit dem Gegner spricht, k&ouml;nnte ein erstes Zeichen daf&uuml;r sein, dass Verhandlungen mit Russland wieder ernsthaft in Betracht gezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/warum-verhandlungen-mit-russland-jetzt-vor-allem-im-interesse-der-ukraine-sind\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Shenzhen-Gipfel als Werbung f&uuml;r eine Au&szlig;enpolitik der strategischen Autonomie<\/strong><br>\nDer bevorstehende Gipfel der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) im chinesischen Shenzhen wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Alleine die Tatsache, dass die Pr&auml;sidenten Chinas, Russlands und der USA daran teilnehmen, d&uuml;rfte manchen in Europa nerv&ouml;s machen. Dies und die k&uuml;rzlich stattgefundenen Gespr&auml;che &uuml;ber humanit&auml;re Fragen in der Ortschaft Oleshky\/Alyoshki auf dem S&uuml;dufer des Dnjepr, an denen offenbar auch der Vatikan seinen Anteil hatte, lassen die politisch Verantwortlichen in Br&uuml;ssel, Paris, Berlin und London bef&uuml;rchten, dass sie bei Verhandlungen &uuml;ber eine m&ouml;gliche politische L&ouml;sung des Konflikts au&szlig;en vor bleiben k&ouml;nnten. Dazu kommt, dass russische Akademiker schon &uuml;ber ein m&ouml;gliches Ende des Kriegs orakeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-shenzhen-gipfel-als-werbung-fuer-eine-aussenpolitik-der-strategischen-autonomie\/\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Krieg um die Ukraine: Das doppelte Spiel der Amerikaner<\/strong><br>\nDas Pentagon hat mehrere europ&auml;ische Nato-Staaten aufgerufen, ihre Rhetorik gegen Russland zu m&auml;&szlig;igen. Allzu kriegerische T&ouml;ne k&ouml;nnten die Friedensbem&uuml;hungen von US-Pr&auml;sident Trump st&ouml;ren. Allerdings spielen die Amerikaner selbst ein doppeltes Spiel.<br>\nDies hat ein Bericht im &ldquo;Atlantic&rdquo; enth&uuml;llt. Demnach setzte die CIA unter Direktor Ratcliffe die Weitergabe von Aufkl&auml;rungsdaten (darunter Warnungen vor Raketen und Drohnen aus Russland) an die Ukraine auch dann noch fort, als Trump auf Gegenkurs ging.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-um-die-ukraine-das-doppelte-spiel-der-amerikaner\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heftiger Machtkampf in Polen: Pr&auml;sident Nawrocki verschafft sich mit K&ouml;rpereinsatz Zugang zum Verfassungsgericht<\/strong><br>\nEin geplanter Umbau des Verfassungsgerichts sorgt in Polen f&uuml;r Demonstrationen. Jetzt mischt sich auch der rechtskonservative Pr&auml;sident Karol Nawrocki ein &ndash; auf rabiate Art. Er will nun Beratungen im Pr&auml;sidentenpalast abhalten.<br>\nIn Polen hat sich der Konflikt zwischen der Mitte-Links-Regierung und dem rechtskonservativen Lager um Staatspr&auml;sident Karol Nawrocki um das Verfassungsgericht zugespitzt. Vor dem Sitz des Gerichtshofs in Warschau versammelten sich am Freitagabend Hunderte Demonstranten, die Ministerpr&auml;sident Donald Tusk und dessen Regierung einen Angriff auf die Verfassung und Justiz des Landes vorwerfen. Die Polizei riegelte das Geb&auml;ude ab.<br>\nAufgrund der Geschehnisse brach Pr&auml;sident Nawrocki seine Reise in den Senegal ab und begab sich noch in der Nacht zu Gespr&auml;chen ins Verfassungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/dpa-heftiger-machtkampf-in-polen-prasident-nawrocki-verschafft-sich-mit-korpereinsatz-zugang-zum-verfassungsgericht-16221913.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verfassungsgericht bleibt blockiert<\/strong><br>\nPolen: J&uuml;ngste Eskalation um Richterbesetzung offenbart erneut politische Instrumentalisierung der obersten Judikative. Rechte spielt auf Zeit<br>\nNach den turbulenten Ereignissen vom Freitag und fr&uuml;hen Sonnabend morgen hat sich die Situation um das polnische Verfassungsgericht am Sonntag &auml;u&szlig;erlich beruhigt. Die Polizei meldete keine besonderen Vorf&auml;lle; nach wie vor harren einige hundert PiS-nahe Demonstranten vor dem Gerichtsgeb&auml;ude aus.<br>\nVon einer politischen L&ouml;sung ist der Konflikt allerdings weiterhin weit entfernt. Getrennte Beratungen von Staatspr&auml;sident Karol Nawrocki mit den im Parlament vertretenen Parteien am Sonnabend brachten keine Ann&auml;herung der politischen Standpunkte. Die regierende &raquo;B&uuml;rgerkoalition&laquo; von Donald Tusk und die &raquo;Neue Linke&laquo; waren der Einladung Nawrockis ohnehin nicht gefolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532584.polen-verfassungsgericht-bleibt-blockiert.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Recht und Gewalt<\/strong><br>\nJede juristische Entscheidung ist im Kern ein Gewaltakt. In Polen wird das Verh&auml;ltnis von Recht und Gewalt gerade auf symbolischer Ebene durchdekliniert. Der Staatspr&auml;sident verschafft sich in Begleitung seines Personenschutzes mitten in der Nacht Zugang zum Verfassungsgericht, schubst sich mit Richtern herum, l&auml;sst seinen Kanzleichef in der Pf&ouml;rtnerloge nach dem Hauptschl&uuml;ssel suchen: Es war der Versuch der feindlichen &Uuml;bernahme einer der h&ouml;chsten Institutionen des Staates durch Karol Nawrocki, der eine andere dieser obersten Institutionen zu verk&ouml;rpern glaubt. Der Clinch ist perfekt. Laut Hegel entscheidet zwischen gleichen Rechten die Gewalt &ndash; einstweilen, dass Nawrockis Gorillas sich eine Nacht lang auff&uuml;hren, als geh&ouml;rte das Verfassungsgericht ihnen, was juristisch genau nicht der Fall ist.<br>\nJede der streitenden Parteien hat Rechtstitel auf ihrer Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532559.recht-und-gewalt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bulgarien: Pr&auml;sidentin will Dialog mit Russland &ndash; und gewinnt Wahl<\/strong><br>\nIlijana Jotowa hat die Pr&auml;sidentenwahl in Bulgarien gewonnen. Sie setzt im Ukraine-Krieg auf weniger milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung und auf Gespr&auml;che mit Russland.<br>\nDie amtierende bulgarische Pr&auml;sidentin Ilijana Jotowa hat am Sonntag die Pr&auml;sidentschaftswahl gewonnen. Sie tritt f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung mit Russland ein. Im Juni 2026 hatte sie in einem Interview gesagt: &bdquo;Alle unsere Anstrengungen m&uuml;ssen auf die diplomatische L&ouml;sung dieses Konflikts und endlich auf Frieden gerichtet sein.&ldquo;<br>\nLaut der vom Meinungsforschungsinstitut Alpha Research durchgef&uuml;hrten und vom &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehsender BNT ver&ouml;ffentlichten Umfrage erhielt Jotowa in der Stichwahl 52,5 Prozent der Stimmen. Ihr Gegner, der ehemalige Interims-Ministerpr&auml;sident Andrej Gjurow, kam auf 43,4 Prozent. 4,1 Prozent der W&auml;hler stimmten gegen beide Kandidaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/bulgarien-praesidentin-will-dialog-mit-russland-und-gewinnt-wahl\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steinmeier in Beijing &ndash; H&auml;ndedruck trotz Man&ouml;ver<\/strong><br>\nMit seinem Staatsbesuch in China hat Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier in dieser Woche ein seltenes Zeichen gesetzt: das Zeichen eines Deutschlands, das auf Gespr&auml;ch statt auf Abgrenzung setzt. Er warb f&uuml;r eine Partnerschaft auf Augenh&ouml;he und wurde von Staatspr&auml;sident Xi Jinping als alter Freund Chinas empfangen. Zur selben Zeit suchte Bundeskanzler Friedrich Merz in Singapur, S&uuml;dkorea und Japan den Schulterschluss mit Gleichgesinnten, bis hin zur Teilnahme von Bundeswehr-Sanit&auml;tern am Man&ouml;ver &bdquo;Keen Sword&ldquo;, das sich unverkennbar gegen China richtet. Da stellt sich die Frage: Was soll das?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/10\/31\/ARTI1793437289283365\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>China versch&auml;rft Ton gegen Merz, kritisiert Aussagen als &bdquo;frivol&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend seines Besuchs in Japan hat Bundeskanzler Friedrich Merz Deutschland und Japan als Nachbarn und als &bdquo;Premium-Partner&ldquo; bezeichnet. F&uuml;r China kommt der Schulterschluss zu einem Zeitpunkt, da sich das Verh&auml;ltnis zwischen Peking und Tokio eintr&uuml;bt.<br>\nDie staatliche chinesische Global Times attackiert Merz ungew&ouml;hnlich heftig. Tats&auml;chlich signalisiere Merz nicht nur engere Beziehungen zu Japan, sondern fordere explizit eine st&auml;rkere milit&auml;rische Zusammenarbeit zwischen den beiden L&auml;ndern. Deutschland habe zudem Interesse an einer Beteiligung am Global Combat Air Program bekundet &ndash; einer gemeinsamen Initiative von Japan, Gro&szlig;britannien und Italien. Die Zeitung schreibt: &bdquo;Die Tatsache, dass zwei im Zweiten Weltkrieg besiegte Nationen so eifrig die milit&auml;rische Zusammenarbeit vorantreiben, dabei aber selektiv gemeinsame Werte betonen und die Beschr&auml;nkungen der Nachkriegsordnung f&uuml;r milit&auml;rische Aktivit&auml;ten bewusst umgehen, ist an sich schon Grund genug, die internationale Gemeinschaft zur Wachsamkeit zu mahnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/china-verschaerft-ton-gegen-merz-kritisiert-aussagen-als-frivol\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Mangelnde Handlungsf&auml;higkeit&ldquo;: Industrie entzieht Berlin das Vertrauen und plant eigene Rohstoffstrategie<\/strong><br>\nChinas Exportkontrollen und steigende Energiekosten erh&ouml;hen den Druck. Ein neuer Vorsto&szlig; zeigt, wie Unternehmen ihre Versorgung absichern wollen. Die Bundesregierung spielt eine nachgeordnete Rolle.<br>\n F&uuml;hrende deutsche Industrieunternehmen bereiten einen gemeinsamen Aufruf zur Rohstoffsicherung vor. Nach Informationen der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung und der Berliner Zeitung soll er Ende November beim ersten Resilienzkongress des BDI im Berliner Caf&eacute; Moskau vorgestellt werden.<br>\nDie Initiative soll &bdquo;Zukunftsmodell Rohstoffe&ldquo; (ZMR) hei&szlig;en. Der Autobauer BMW spielt nach Angaben aus beteiligten Kreisen eine f&uuml;hrende Rolle und hat intern einen Beauftragten f&uuml;r Rohstofffragen ernannt. Erstmals seit der gescheiterten Rohstoffallianz von 2012 will die Industrie damit wieder branchen&uuml;bergreifend eigene Strukturen zur Rohstoffsicherung aufbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/bmw-und-fuehrende-deutsche-konzerne-treiben-neue-rohstoffinitiative-voran-in-der-industrie-waechst-das-misstrauen-gegen-berlin-10551160\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Ernst zu nehmendes Warnsignal&ldquo; &ndash; Deutschlands Gasspeicher nur zu 61 Prozent gef&uuml;llt<\/strong><br>\nDeutschlands Gasspeicher sind nur zu rund 61,2 Prozent gef&uuml;llt, obwohl zum 1. November faktisch 70 Prozent erreicht werden sollen. Der Speicherverband sieht ein &bdquo;ernst zu nehmendes Warnsignal&ldquo;. [&hellip;]<br>\nEiner Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge besteht aktuell jedoch kein Anlass zur Beunruhigung: &bdquo;Die Gasversorgung in Deutschland ist auch bei den derzeitigen Speicherf&uuml;llst&auml;nden f&uuml;r den kommenden Winter gesichert.&ldquo;<br>\nNach aktueller Einsch&auml;tzung sei davon auszugehen, dass Deutschland gut durch den Winter komme. &bdquo;Entscheidend f&uuml;r die Versorgungssicherheit sind nicht allein die Speicherf&uuml;llst&auml;nde, sondern auch die tats&auml;chliche Ausspeicherung, laufende Gasimporte und weitere Vorsorgema&szlig;nahmen.&ldquo;<br>\nDie Bundesnetzagentur erkl&auml;rte, die Gasversorgung in Deutschland sei stabil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6ae7368a6a5ed9f21313484f\/keine-gefahr-laut-ministerium-ernst-zu-nehmendes-warnsignal-deutschlands-gasspeicher-nur-zu-61-prozent-gefuellt.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Angriff auf Tanker: Wie teuer Gas in Deutschland werden k&ouml;nnte<\/strong><br>\nEin LNG-Tanker ist im Persischen Golf von einem Projektil getroffen worden. Sollte der Krieg eskalieren, werden die Gaspreise in Deutschland steigen. Auch Rationierungen sind denkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/angriff-auf-tanker-wie-teuer-gas-in-deutschland-werden-koennte\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Robert Habeck: Auftauende Arktis birgt Konflikte mit Russland<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) sieht in den auftauenden Eisfl&auml;chen der Arktis ein geopolitisches Konfliktpotenzial hinsichtlich maritimer Einflussbereiche. Im Video-Podcast &bdquo;Bengalos im Bundestag&ldquo; (11. Oktober) erkl&auml;rte er, die &bdquo;Petrostaaten&ldquo; Russland und USA seien gleicherma&szlig;en &bdquo;gierig&ldquo; auf die Bodensch&auml;tze der Arktis. In der Sendung bezeichnete Habeck US-Pr&auml;sident Donald Trump als &bdquo;hoch korrupt&ldquo; sowie ohne &bdquo;historische Ahnung&ldquo; und &bdquo;strategisches Bewusstsein&ldquo;. Anschlie&szlig;end fokussierte der Gr&uuml;nen-Politiker auf Russland, nachdem Interviewer Jan Schipman Habecks &bdquo;strategische &Uuml;berlegungen, wie Russland europ&auml;ische L&auml;nder &uuml;berfallen kann&ldquo; ansprach. Habeck sagte, Wladimir Putin und dessen Umfeld handelten in &bdquo;imperialem Gr&ouml;&szlig;enwahn&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0478\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Westasien am Wendepunkt<\/strong><br>\nDie Huthis, Saudi-Arabien und der Kampf um eine neue Sicherheitsordnung haben mehr Einfluss auf Deutschland, als es vielen bewusst ist.<br>\nDie Region um den Persischen Golf bis zum Roten Meer hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Regionen f&uuml;r die deutsche import- und exportabh&auml;ngige Wirtschaft entwickelt. Daher ist die Entwicklung dort f&uuml;r die Menschen wichtiger, als die meisten Europ&auml;er wissen. Energie, D&uuml;ngemittel, Chemierohstoffe, auch Finanzen sind wichtige Faktoren. Schauen wir uns an, was sich dort zusammenbraut. Die milit&auml;rische Eskalation im Jemen, die Verwundbarkeit der saudischen Infrastruktur, neue Verteidigungsb&uuml;ndnisse und der Streit um die k&uuml;nftige Sicherheitsordnung am Persischen Golf greifen zunehmend ineinander. Gleichzeitig versuchen Pakistan, Oman und Russland, eigene diplomatische Rollen zu behaupten. Die zentrale Frage lautet: Kann Saudi-Arabien seine bisherige Strategie gegen&uuml;ber dem Jemen noch durchsetzen, oder entsteht eine regionale Ordnung, in der die jemenitische Hauptstadt Sanaa dauerhaft als eigenst&auml;ndiger Machtfaktor anerkannt werden muss?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/westasien-am-wendepunkt\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Waffen, &Ouml;l und Mafiastrukturen<\/strong><br>\nIn Libyen schreitet die Aufr&uuml;stung der lokalen Akteure voran. Auch Schmugglernetzwerke und der Missbrauch von &Ouml;leinnahmen spielen eine Rolle.<br>\nW&auml;hrend Libyens Territorium von ausl&auml;ndischen Milit&auml;rs und Milizen &uuml;berzogen und seine Milit&auml;rbasen besetzt sind, offenbart ein aufschlussreicher Bericht aus dem Umkreis des UN-Sicherheitsrats, dass auch die Aufr&uuml;stung bei den milit&auml;rischen Kr&auml;ften des &ouml;stlichen und westlichen Libyens auf Hochtouren l&auml;uft. In Libyen herrscht eine Kriegswirtschaft, von der viele profitieren, finanziert durch ein breites Schmuggelnetzwerk, das im gro&szlig;en Mafiastil illegale &Ouml;l- und Treibstoffgesch&auml;fte betreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/waffen-ol-und-mafiastrukturen\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verrat mit Ansage &ndash; zum Wahlsieg der Linkspartei in Berlin<\/strong><br>\nDie Preisgabe zentraler Wahlversprechen der Berliner Linkspartei ist absehbar &ndash; insbesondere bei der Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungskonzerne und der Solidarit&auml;t mit Pal&auml;stina. Das ist Ausdruck des grundlegenden Problems reformistischer Politik: Statt die kapitalistischen Verh&auml;ltnisse zu &uuml;berwinden, passt sich die Partei den Interessen der herrschenden Klasse und des deutschen Imperialismus an. Dorna Darabi fordert den Aufbau einer eigenst&auml;ndigen kommunistischen Arbeiter:innenbewegung mit dem Ziel der sozialistischen Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/verrat-mit-ansage-zum-wahlsieg-der-linkspartei-in-berlin\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Elif Eralps Angst ist kein Skandal &ndash; die Doppelmoral in dieser absurden Debatte schon<\/strong><br>\nDie Debatte um Elif Eralp wirft grunds&auml;tzliche Fragen auf: nach journalistischer Verantwortung, politischer Doppelmoral und dem Respekt vor demokratischen Wahlergebnissen. Das sage ich als Berlinerin, aber auch dar&uuml;ber hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/elif-eralp-skandal-angst-spiegel-interview-id302190143.html\">Der Westen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die vom &bdquo;Spiegel&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Notizen sind politisch relevant, denn die potentiell k&uuml;nftige B&uuml;rgermeisterin von Berlin hat Angst vor bestimmten Leuten &ndash; das sind jedoch Leute, die ihre Partei offensichtlich favorisiert bzw. auch unterst&uuml;tzt haben. Und ist die Linkspartei der Bundeshauptstadt nicht &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/berlin-wahl-2026\/wahlprogramme\/sicherheit-polizei-ueberwachung-kriminalitaet-check.html\">gegen eine weitere &sbquo;Aufr&uuml;stung&lsquo; der Polizei und f&uuml;r eine Verkleinerung<\/a>&ldquo;? Ob so z.B. Berlin gesch&uuml;tzt und Extremismus bek&auml;mpft werden kann, ist eher fragw&uuml;rdig.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Du bist nie gut genug<\/strong><br>\nLinke, Gr&uuml;ne und SPD sollten sich dem medialen Dauerfeuer beugen und ihre Bem&uuml;hungen um ein Linksb&uuml;ndnis in Berlin aufgeben. Es ist aussichtslos. [&hellip;]<br>\nDie narzisstische Kr&auml;nkung, dass die Berliner W&auml;hlerinnen und W&auml;hler partout nicht auf sie geh&ouml;rt haben, ist wom&ouml;glich ein Grund daf&uuml;r, warum manche Hauptstadt-Journalisten nun einfach noch lauter aufdrehen. [&hellip;]<br>\nEs ist vermutlich kein Zufall, dass sich vor allem solche Journalisten besonders heftig &uuml;ber die Linkspartei emp&ouml;ren, die in den vergangenen drei Jahren besonders laut zu Israels Vorgehen im Gazastreifen geschwiegen haben. Ihre lauthals vorgetragene Emp&ouml;rung wirkt deshalb auch ein wenig wie eine Ersatzhandlung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Widerstand-gegen-Rot-Gruen-Rot-in-Berlin\/!6226260\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese &bdquo;taz&ldquo;-Kolumne ist interessant. Aber wie sieht es mit dem &bdquo;Fieber&ldquo; auch bei der &bdquo;taz&ldquo; aus, wenn es z.B. um die AfD und das BSW oder um Themen wie Corona, Ukraine-Krieg und Beziehung zu Russland geht? Auch beim China-Bashing ist die Gr&uuml;nen-nahe &bdquo;taz&ldquo; meist eifrig dabei. Und grunds&auml;tzlicher stellt sich die Frage, was an Rot-Rot-Gr&uuml;n eigentlich links sein soll &ndash; au&szlig;er der urspr&uuml;nglichen, inzwischen weichgesp&uuml;lten Forderung, Wohnungen zu enteignen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156698\">Willkommen im islamo-kommunistischen R&auml;tekalifat Berlin<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AfD: Verteidigungspolitischer Sprecher fordert Wehrpflicht zur Abschreckung Russlands<\/strong><br>\nEigentlich sah es so aus, als sei in Bezug auf die Wehrpflichtdebatte der AfD Ruhe bei Partei und Fraktion eingekehrt. Bei grunds&auml;tzlicher Bejahung einer Wehrpflicht war man sich einig geworden, angesichts des andauernden Ukraine-Krieges und der zunehmenden gegen Russland gerichteten Kriegst&uuml;chtigkeitstendenzen der Bundesregierung das Projekt erst einmal zur&uuml;ckzustellen. Zumal man sich ja derzeit ohnehin noch in der Opposition befindet.<br>\nDoch nun er&ouml;ffnete Jan Nolte, ein hessischer Bundestagsabgeordneter der AfD, erneut den Disput. In einem am Donnerstag in der Berliner Zeitung ver&ouml;ffentlichten Gastbeitrag unter dem Titel \"Die Freiheit verteidigt sich nicht von selbst\" lieferte der fr&uuml;here Oberbootsmann der Bundeswehr ein leidenschaftliches Pl&auml;doyer f&uuml;r die Wiederaktivierung der Wehrpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/296332-afd-verteidigungspolitischer-sprecher-fordert-wehrpflicht-zur-abschreckung-russlands\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die AfD ist also auch beim Thema Wehrpflicht keine echte Alternative im Vergleich zu den etablierten Parteien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geldhaie im Gesundheitssystem<\/strong><br>\nInvestoren haben Arztpraxen im Visier. Von ihnen angestellte &Auml;rzte berechnen h&ouml;here Honorare. Die Profiteure sitzen in Steueroasen. (&hellip;)<br>\nWelche Investoren hinter den Firmen stecken, die Arztpraxen kaufen, ist intransparent. Scheuplein recherchierte dies unter anderem &uuml;ber Daten des Bundeskartellamts, Websites von Investoren und Social Media. In Deutschland wird dar&uuml;ber diskutiert, ob ein bundesweites Transparenzregister geschaffen werden soll, das die Verflechtungen offenlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/geldhaie-im-gesundheitssystem\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Beamte sind gleicher<\/strong><br>\nVom neuen Altersvorsorgedepot, das Renten aufbessern soll, profitieren auch Beamte. Dabei brauchen gerade sie keine zus&auml;tzliche Absicherung. [&hellip;]<br>\nDa der Staat seine B&uuml;rger gleich behandeln sollte, liegt es nahe, dass auch Beamte Hilfe beim Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge erhalten. Doch wie weit her ist es bei den Beamten mit der Gleichbehandlung? Zun&auml;chst einmal gibt es Risiken, denen die Beamtenschaft nicht ausgesetzt ist, wie etwa die Arbeitslosigkeit. Deshalb muss der Staat Beamte anders behandeln, indem er sie von der Arbeitslosenversicherung freistellt. Hier auf eine Gleichbehandlung zu pochen, w&auml;re sachfremd. Anders sieht es bei der Absicherung gesundheitlicher Risiken aus. Hier gibt es keine sachlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Ungleichbehandlung. Trotzdem kommt es hier zu einer bevorzugten Behandlung der Beamtenschaft. Besonders pr&auml;sent ist dies im Bewusstsein der Menschen, die gesetzlich versichert sind und einen Arzttermin suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Altersvorsorgedepot-Auch-Beamte-profitieren---obwohl-gerade-sie-keine-zusaetzliche-Absicherung-brauchen\/!6225698\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auch der EU-Datensch&uuml;tzer r&uuml;gt geplantes Polizeiabkommen mit den USA<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Datenschutzbeauftragte fordert sch&auml;rfere Grenzen f&uuml;r einen Austausch von heiklen Polizeidaten mit US-Beh&ouml;rden. Die Bundesregierung h&auml;lt ihre Verhandlungen dazu sogar im Parlament geheim.<br>\nDer Europ&auml;ische Datenschutzbeauftragte (EDSB) Wojciech Wiewi&oacute;rowski hat das geplante Rahmenabkommen zwischen der EU und den USA zum lesenden Zugriff auf nationale Polizeidatenbanken scharf kritisiert. In einer am 27. Oktober ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme verlangt die Aufsichtsbeh&ouml;rde klare Grenzen f&uuml;r den geplanten Datenaustausch und warnt vor einer massenhaften &Uuml;bermittlung biometrischer Daten.<br>\nDen Abschluss einer solchen &bdquo;Enhanced Border Security Partnership&ldquo; hat die US-Regierung zur neuen Bedingung f&uuml;r das Visa-Waiver-Programm (VWP) gemacht. An diesem Programm nehmen mehr als 40 L&auml;nder teil, deren B&uuml;rger*innen deshalb bis zu 90 Tage ohne Visum in die USA einreisen d&uuml;rfen; diese Vereinbarung gilt gegenseitig. Wer sich der neuen &bdquo;Grenzpartnerschaft&ldquo; verweigert, riskiert den Ausschluss aus dem VWP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/grenzpartnerschaft-auch-der-eu-datenschuetzer-ruegt-geplantes-polizeiabkommen-mit-den-usa\/\">Netzpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Chaotisch, korrupt, ungewiss &ndash; Amerika geht zur Wahl<\/strong><br>\nIm vergangenen Fr&uuml;hjahr, als bereits absehbar war, dass die regierende Republikanische Partei bei den amerikanischen W&auml;hlern an Beliebtheit verlor, drohte Donald Trump damit, die f&uuml;r die Mitte seiner zweiten Amtszeit angesetzten Parlamentswahlen abzusagen. W&auml;hrend Pr&auml;sident Trump die Verfassung ohnehin routinem&auml;&szlig;ig missachtet, erwies sich die vollst&auml;ndige Abschaffung einer Wahl schnell als ein Schritt zu weit. Diejenigen Amerikaner, die darauf bestehen, ihre Stimme abzugeben, werden am kommenden Dienstag, dem 3. November, ordnungsgem&auml;&szlig; an die Urnen gehen. Nur zur Klarstellung: Ich werde nicht dazu geh&ouml;ren.<br>\nDiese Wahlen, die &bdquo;Midterms&ldquo;, sind meiner Ansicht nach ein wenig wie zweite Ehen &ndash; der Triumph der Hoffnung &uuml;ber die Erfahrung. Politische Wettk&auml;mpfe in Amerika haben mehr oder weniger seit der Gr&uuml;ndung der Nation den Charakter von Schl&auml;gereien, bei denen sich alle auf alle st&uuml;rzen. Es gibt eine lange Liste von Wahlen, die gestohlen, gekauft oder auf andere Weise manipuliert wurden. Doch die Zwischenwahlen 2026 &ndash; hart umk&auml;mpft und genau beobachtet, da Trumps Schicksal als Pr&auml;sident und damit auch das Amerikas auf dem Spiel stehen &ndash; sind die am st&auml;rksten verf&auml;lschten Wahlen in meinem Leben. Dieses Urteil f&auml;lle ich ohne zu z&ouml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/chaotisch-korrupt-ungewiss-amerika-geht-zur-wahl\/\">Patrick Lawrence auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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