{"id":158440,"date":"2026-11-04T08:33:07","date_gmt":"2026-11-04T07:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440"},"modified":"2026-11-04T08:33:07","modified_gmt":"2026-11-04T07:33:07","slug":"hinweise-des-tages-5218","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h01\">Streit um Ukraine-Krieg: Steht der SPD ein Kurswechsel bevor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h02\">Merz und Selenskyj fordern Beteiligung Europas an Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h03\">Doch noch ein Ukraine-Gipfel in Br&uuml;ssel &ndash; in der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h04\">Der Boden, auf dem Europa steht, bebt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h05\">Sturm auf Folterknast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h06\">Deutschland beteiligt sich an erster &Uuml;bung f&uuml;r Ukraine-Truppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h07\">Kriegst&uuml;chtige Arztpraxen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h08\">Auf dem Weg zur Regierungsf&auml;higkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h09\">Das russische R&auml;tsel &ndash; Modernit&auml;t und Glockengel&auml;ut im Doppelgespann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h10\">&bdquo;Spielen nicht gegen Russland&ldquo; &ndash; Vier L&auml;nder ziehen klare Linie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h11\">Argentinien 3 Jahre nach der Wahl Mileis: Kein Fortschritt nirgendwo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h12\">Sozial-Protest: Millionen sollen in Europa auf die Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h13\">808 Fachkr&auml;fte f&uuml;r einen Milliard&auml;r: Das Primat der Rendite als Systemfehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h14\">&bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo;? M&ouml;glicherweise kostet eine ver&auml;nderte Einstufung in Pflegegrade durch das Pflegeneuordnungsgesetz jede f&uuml;nfte Stelle in den Pflegeheimen. Oder: Wenn das PNOG auf das PeBeM trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158440#h15\">Welcher Satz Bas einen Monat nach ihrem R&uuml;cktritt noch immer nicht &uuml;ber die Lippen kommt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Streit um Ukraine-Krieg: Steht der SPD ein Kurswechsel bevor?<\/strong><br>\nIn der SPD flammt ein Streit auf, der l&auml;ngst gekl&auml;rt schien. Es geht um Frieden, Abr&uuml;stung, Diplomatie &ndash; und den Ukraine-Krieg. Werden die Genossen sich neu positionieren?<br>\nAm Freitag, dem 9. Oktober, war das Plenum des Bundestags nur noch sp&auml;rlich besetzt, als die Koalitionsfraktionen von CDU\/CSU und SPD einen Antrag verabschiedeten, der aus Sicht der SPD-Abgeordneten Nina Scheer eine heikle Passage enthielt.<br>\nDas Dokument mit der Nummer 21\/8365 erinnert an das Massaker von Babyn Jar, das sich Ende September zum 85. Mal j&auml;hrte. Damals ermordeten deutsche SS-Kommandos und Wehrmachtssoldaten in einer Schlucht nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew rund 33.000 Juden. Es war das gr&ouml;&szlig;te Einzelmassaker des Zweiten Weltkriegs auf europ&auml;ischem Boden.<br>\nDer Antrag will vorrangig die \"Erinnerung an die Verbrechen wachhalten\", hei&szlig;t es darin. Ein Anliegen, das Scheer, wie sie sagt, voll unterst&uuml;tzt. Doch im hinteren Teil wird es aus ihrer Sicht politisch brisant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_101492630\/spd-streit-um-ukraine-krieg-die-rueckkehr-einer-unbequemen-debatte.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merz und Selenskyj fordern Beteiligung Europas an Verhandlungen<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj haben eine Beteiligung Europas am Verhandlungsprozess mit den USA und Russland gefordert. &raquo;Der Ausgang dieses Krieges wird die europ&auml;ische Sicherheit f&uuml;r lange Zeit pr&auml;gen&laquo;, sagte Merz bei einer Pressekonferenz mit Selenskyj in Berlin. [&hellip;]<br>\nAm 19. November ist zudem ein Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Berlin geplant, einer von Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland angef&uuml;hrten Gruppe von Unterst&uuml;tzerstaaten der Ukraine. Merz forderte dar&uuml;ber hinaus eine Teilnahme Selenskyjs am G20-Gipfel in Miami am 14. und 15. Dezember. Die Ukraine geh&ouml;rt der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder nicht an &ndash; anders als Russland. Trump hatte den russischen Staatschef Wladimir Putin zu dem Treffen eingeladen. Zuletzt nahm Putin 2019 physisch an einem G20-Gipfel teil.<br>\nSollte Putin der Einladung folgen, &raquo;dann muss zuallererst &uuml;ber die Ukraine gesprochen werden&laquo;, sagte Merz. &raquo;Und wenn &uuml;ber die Ukraine gesprochen wird, dann muss der Pr&auml;sident der Ukraine mit am Tisch sitzen.&laquo; Es w&auml;re &raquo;v&ouml;llig inakzeptabel, dass Drittstaaten &uuml;ber das Schicksal der Ukraine sprechen, ohne die Ukraine daran zu beteiligen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-11\/ukraine-krieg-russland-usa-gespraeche-europa-friedrich-merz-wolodymyr-selenskyj\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Ich werbe daf&uuml;r, dass dies die Mehrheit der Deutschen versteht&ldquo;: Kanzler Merz empf&auml;ngt Selenskyj in Berlin &ndash; und sendet eine Botschaft<\/strong><br>\nMerz forderte Russland auf, es sei Zeit, den Krieg zu beenden. Die F&uuml;hrung in Moskau m&uuml;sse &bdquo;endlich und ernsthaft&ldquo; Verhandlungen &uuml;ber Frieden f&uuml;hren. &bdquo;Ich sehe das bisher nicht&ldquo;, sagte der Kanzler. Deutschland lasse es &bdquo;an keiner diplomatischen Bem&uuml;hung fehlen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ich-werbe-dafur-dass-dies-die-mehrheit-der-deutschen-verstehtkanzler-merz-empfangt-selenskyj-in-berlin--und-sendet-eine-botschaft-16234661.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Sein Vorg&auml;nger hat immerhin noch mit Putin telefoniert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Doch noch ein Ukraine-Gipfel in Br&uuml;ssel &ndash; in der EU-Kommission<\/strong><br>\nIn der letzten Woche haben wir &uuml;ber einen Gipfel der Ukraine-Freunde berichtet, den Pr&auml;sident Selenskyj in Br&uuml;ssel veranstalten wollte. Er ist geplatzt &ndash; aus unbekannten Gr&uuml;nden. Doch nun hat die EU-Kommission ein Treffen angek&uuml;ndigt, bei dem f&uuml;r Mittwoch geplanten Mini-Gipfel will sie sogar als Gastgeberin auftreten.<br>\nDies sagte die Sprecherin von Kommissionspr&auml;sidentin von Der Leyen in Br&uuml;ssel. Erwartet werden der US-Sondergesandte Witkoff, Nato-Generalsekret&auml;r Rutte, ein Vertreter der Weltbank sowie Vertreter aus Deutschland, Frankreich und UK.<br>\nNach den Angaben soll es um den Wiederaufbau der Ukraine nach einer Friedensregelung gehen.<br>\nDoch sicherlich spricht man auch &uuml;ber den Krieg, wom&ouml;glich wird sogar Selenskyj teilnehmen. Schlie&szlig;lich ist er heute bei Kanzler Merz in Berlin &ndash; auch dieser Besuch war nicht angek&uuml;ndigt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/doch-noch-ein-ukraine-gipfel-in-bruessel-in-der-eu-kommission\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Herausforderungen f&uuml;r den Westen<\/strong><br>\nIm Jahr 2025 entwickelt sich die milit&auml;rische Lage ganz klar zu Ungunsten der Ukraine, aber der westliche Diskurs ver&auml;ndert sich nur sehr leicht. Man wei&szlig;, dass sich die Ukraine in einer verzweifelten Lage befindet, weigert sich aber, dies &ouml;ffentlich einzugestehen und damit das seit 2014 und bis 2022 vorherrschende Narrativ in Frage zu stellen.<br>\nDiese leichte Ver&auml;nderung wird aber durch die Unnachgiebigkeit in Bezug auf Verhandlungen mit Russland im Keim erstickt. Vielleicht spielt auch Rachsucht eine Rolle. Die Europ&auml;er wissen, dass sie Selenskyj daran gehindert haben, ein Abkommen mit Russland zu unterzeichnen, das dem Land Frieden gebracht h&auml;tte. Dazu haben sie ihm Hilfe &raquo;so lange wie n&ouml;tig&laquo; versprochen. Sie hatten aber nicht gedacht, dass es derma&szlig;en lange dauern w&uuml;rde, und in ihren L&auml;ndern keine Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine solche Situation getroffen. Die Europ&auml;er sind heute die Gefangenen ihrer eigenen Versprechungen, die gemacht wurden, ohne an die Folgen zu denken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/die-herausforderungen-fuer-den-westen\/\">Jacques Baud auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Boden, auf dem Europa steht, bebt<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission schl&auml;gt eine Erh&ouml;hung der j&auml;hrlichen Beitr&auml;ge der Mitgliedstaaten zum EU-Haushalt um 81 % f&uuml;r das n&auml;chste Jahr vor &mdash; schreibt Alastair Crooke<br>\nDie Ausgestaltung der europaweiten Feindseligkeit gegen&uuml;ber Russland ist seit mindestens den 1990er Jahren das langj&auml;hrige Projekt Europas gewesen. Der US-Sicherheitskader hat lange die Osterweiterung Europas als ein zentrales Nachkriegsziel bef&uuml;rwortet &mdash; erstens, um den Kommunismus im Nachkriegseuropa zu bek&auml;mpfen; und zweitens diente die Erweiterung der NATO und dann der EU dazu, die EU-Staaten in eine von den USA gef&uuml;hrte Sicherheitsarchitektur einzubinden. Diese strukturelle Konstruktion f&uuml;hrte dazu, dass die Au&szlig;en- und Sicherheitsstrukturen der EU dysfunktional wurden, gefangen, wie sie im &sbquo;Scheinwerferlicht&lsquo; zwischen der &Uuml;bernahme des &sbquo;alten Europa&lsquo; durch das &sbquo;neue Europa&lsquo; waren (wie US-Verteidigungsminister Rumsfeld 2003 im NATO-Hauptquartier in Br&uuml;ssel spottete), was jeden Versuch, eine autonome EU-Au&szlig;enpolitik zu haben, wirksam untergrub.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/der-boden-auf-dem-europa-steht-bebt\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sturm auf Folterknast<\/strong><br>\nUkraine: Von faschistischer &raquo;Asow&laquo;-Einheit betriebenes Geheimgef&auml;ngnis enttarnt. Chef des Pr&auml;sidialamtes in Kiew: kein Einzelfall [&hellip;]<br>\nBudanow versprach am Dienstag eine &raquo;objektive Untersuchung&laquo; durch die Beh&ouml;rden und eine &raquo;Bestrafung&laquo; der &raquo;Initiatoren dieser Ereignisse&laquo;. Mit seiner Behauptung, diese h&auml;tten &raquo;nicht ohne Einfluss&laquo; stattgefunden, machte er deutlich, dass nicht gegen &raquo;Asow&laquo; als Betreiber eines mutma&szlig;lich illegalen Gef&auml;ngnisses ermittelt wird, sondern gegen die Menschen, die dagegen protestiert haben. Das best&auml;tigt die Stellungnahme der Wehrbeauftragten Olga Reschetilowa, die erkl&auml;rte, dass sich unter den Bewachern auch Asowstal-K&auml;mpfer befinden w&uuml;rden, die 2022 in Mariupol in russische Gefangenschaft geraten waren und heute wieder &raquo;die ukrainischen Kinder&laquo; verteidigten. &raquo;Die Bev&ouml;lkerung hingegen bedankte sich bei ihnen mit Spuckattacken, Eiern, eingeschlagenen Fenstern&laquo;, emp&ouml;rte sich Reschetilowa. Die Neonazibanden, die, wie so h&auml;ufig, als Hilfspolizei agierten und f&uuml;r &raquo;Ordnung&laquo; sorgten, blieben unerw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532723.ukraine-sturm-auf-folterknast.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Sind das die ber&uuml;hmten westlichen Werte, die dort angeblich verteidigt werden, und die wir mit Abermilliarden bezahlen? Gestern schon war in einigen Medien zu lesen, dass es sich wohl um russische Propaganda handelt, war auch nicht anders zu erwarten. Auch ich kenne die Wahrheit nicht, bin aber sehr wohl dar&uuml;ber informiert, dass die &bdquo;heilige&ldquo; Ukraine alles andere als heilig ist und humanit&auml;re Kriege f&uuml;hrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland beteiligt sich an erster &Uuml;bung f&uuml;r Ukraine-Truppe<\/strong><br>\nErstmals soll die von Frankreich und Gro&szlig;britannien gef&uuml;hrte multinationale Truppe f&uuml;r die Ukraine ihre Einsatzbereitschaft in einer gro&szlig;en &Uuml;bung testen.<br>\nVom 9. bis 22. November trainieren rund 2800 Soldaten in Polen f&uuml;r den Fall, dass nach einem Ende der K&auml;mpfe internationale Streitkr&auml;fte die Sicherheit der Ukraine unterst&uuml;tzen sollen. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Man&ouml;ver.<br>\nDie &Uuml;bung mit dem Namen &bdquo;Koalicja&ldquo; findet im S&uuml;dosten Polens statt. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums sollen dabei vor allem die Verlegung und Versorgung multinationaler Verb&auml;nde sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Streitkr&auml;fte getestet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/deutschland-beteiligt-sich-an-erster-uebung-fuer-ukraine-truppe\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Muss Putin Kaliningrad opfern, um Teile der Ukraine zu bekommen?<\/strong><br>\nEin US-Analyst bringt Kaliningrad als m&ouml;glichen Bestandteil eines k&uuml;nftigen Ukraine-Friedensrahmens ins Spiel. Russland reagiert emp&ouml;rt und erkl&auml;rt den Status der Exklave f&uuml;r nicht verhandelbar.<br>\nDer US-amerikanische Milit&auml;ranalyst Zak Schneider hat in Breaking Defense vorgeschlagen, bei Verhandlungen &uuml;ber ein Ende des Ukraine-Krieges auch &uuml;ber eine drastische Begrenzung der russischen Milit&auml;rpr&auml;senz in Kaliningrad zu verhandeln. Schneider ist Visiting Fellow bei der Casimir Pulaski Foundation in Warschau. Zuvor arbeitete er in der Transatlantic Security Initiative des Atlantic Council und studierte an der Georgetown University.<br>\nSchneiders Vorschlag hat es in sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/muss-putin-kaliningrad-opfern-um-teile-der-ukraine-zu-bekommen\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Polen meldet Provokation an der Grenze zu Kaliningrad<\/strong><br>\nDie Spannungen um die russische Exklave Kaliningrad nehmen zu. Nun gab es einen mysteri&ouml;sen Vorfall in der Nacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/polen-meldet-provokation-an-der-grenze-zu-kaliningrad\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kriegst&uuml;chtige Arztpraxen<\/strong><br>\nDie Kriegsvorbereitung hat das Gesundheitswesen l&auml;ngst erreicht. Der Nachbericht vom Dienstag zum Symposium &raquo;Gesundheitsversorgung in der Gesamtverteidigung&laquo; zeigt, wie weit die Militarisierung der Gesellschaft bereits vorangeschritten ist. Bei der Veranstaltung der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV) ging es nicht um &uuml;berf&uuml;llte Praxen. Nicht um Pflegekr&auml;ftemangel. Nicht um den Arzneinotstand. Es ging um Krieg. Um Durchhaltef&auml;higkeit. Darum, Arztpraxen, Rehaeinrichtungen und Rettungsdienste kriegstauglich zu machen. Als Erg&auml;nzung der Bundeswehr. Als Baustein der &raquo;Gesamtverteidigung&laquo;.<br>\nErschreckend ist die Selbstverst&auml;ndlichkeit, mit der das geschieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/532724.kriegst%C3%BCchtige-arztpraxen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesregierung will &bdquo;Personalreserve Gesundheit&ldquo; aufbauen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant die Schaffung einer &bdquo;Personalreserve Gesundheit&ldquo;, die im Krisen- oder Verteidigungsfall die Aufrechterhaltung der Versorgung gew&auml;hrleisten soll. Das erkl&auml;rte Katja Kohfeld, Staatssekret&auml;rin im Bundesgesundheitsministerium (BMG), heute bei einer Veranstaltung der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin.<br>\nKohfeld hatte einen ersten Einblick in drei geplante Regelungsbereiche des seit Langem erwarteten Entwurfs f&uuml;r ein Gesundheitssicherstellungsgesetz (GeSiG) gew&auml;hrt. Der erste werde demnach das Personal im Gesundheitswesen betreffen, die kritischste Komponente, wie Kohfeld betonte.<br>\nDie &bdquo;Personalreserve Gesundheit&ldquo; soll demnach eine schnelle Hochskalierung personeller Ressourcen im Ernstfall erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/news\/bundesregierung-will-personalreserve-gesundheit-aufbauen-fae708f8-ce27-40db-8483-8fa794a41bcd\">&Auml;rzteblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Die Kriegsplanungen durchdringen jeden Bereich des Lebens. Die Kriegsplaner glauben ernsthaft noch Kriege bei uns f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Gegen Vorsorge von Naturkatastrophen oder andere Dinge ist nichts einzuwenden, aber die Durchsetzung des Gesundheitswesens durch das Milit&auml;r und die Priorisierung f&uuml;r das Milit&auml;r ist nicht akzeptabel.<br>\nF&uuml;r mich grenzt das ganze Geschehen an Wahnsinn. Hier wird in allen Lebensbereichen bis ins Detail geplant was zu tun ist, um einen Krieg zu f&uuml;hren. Auf der anderen Seite m&uuml;ssen wir hinnehmen, dass auf der diplomatischen Ebene nichts geschieht was man als Diplomatie bezeichnen k&ouml;nnte. D.h. anstatt alles zu tun, um Konflikte, geschweige denn Kriege zu vermeiden und intensiv diplomatisch aktiv zu werden, wird nur in die Richtung Bewaffnung und Kriegsf&uuml;hrung gedacht. Eine absolute Perversion.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf dem Weg zur Regierungsf&auml;higkeit<\/strong><br>\nDie AfD nimmt auf dem Weg zur Regierungsf&auml;higkeit die zweite gro&szlig;e H&uuml;rde und bekennt sich nach ihrer Einwilligung in den Verbleib Deutschlands in der EU nun auch zu aktiver Mitarbeit in der NATO. Diese sei &bdquo;das m&auml;chtigste Milit&auml;rb&uuml;ndnis der Erde&ldquo;, hei&szlig;t es in einem aktuellen Positionspapier der AfD-Bundestagsfraktion; man wolle es &bdquo;zusammen mit den USA und unseren europ&auml;ischen Partnern fortentwickeln&ldquo;. Die Vereinigten Staaten unter Pr&auml;sident Donald Trump gelten der AfD-Fraktion, wie ihr au&szlig;enpolitischer Sprecher Markus Frohnmaier hervorhebt, als &bdquo;unser wichtigster westlicher Partner&ldquo;. Den US-&Uuml;berfall auf Venezuela stuft Frohnmaier als &bdquo;realpolitisch nachvollziehbar&ldquo; ein und lobt, die Trump-Administration f&ouml;rdere energisch die &bdquo;konservative Renaissance des Westens&ldquo;. Zugleich dringt die AfD darauf, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und insbesondere die Nord-Stream-Pipelines wieder in Betrieb zu nehmen, eventuell in Kooperation mit US-Unternehmen. Vorangetrieben werden soll all dies auf einem deutsch-amerikanisch-russischen &bdquo;Gipfel&ldquo; im Fr&uuml;hjahr in Abu Dhabi, den die AfD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit &bdquo;Sonderberatern&ldquo; der Pr&auml;sidenten der USA und Russlands abhalten will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10608\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>AfD-Leaks: Die Hoffnung auf den gro&szlig;en Skandal<\/strong><br>\nWas l&auml;sst sich an der AfD noch entlarven? Die Suche in mehr als 400.000 Mails wirft auch die Frage auf, was Enth&uuml;llungen politisch bewirken k&ouml;nnen.<br>\nSeit zwei Wochen l&auml;uft die Suche nach dem gro&szlig;en Fund. Ganze Heerscharen von Aktivistinnen und Journalisten durchforsten die mehr als 400.000 E-Mails, die durch einen Hackerangriff erbeutet und an die &Ouml;ffentlichkeit geleakt wurden. Die Hoffnung vieler ist: Material f&uuml;r eine Enth&uuml;llung zu finden, die endlich Konsequenzen hat, die die AfD mindestens schw&auml;cht, bestenfalls sogar weitere Gr&uuml;nde f&uuml;r ein m&ouml;gliches Verbot liefert.<br>\nAuf rein journalistischer Ebene ist der Umgang mit den illegal beschafften Daten heikel, denn nicht alles, was zug&auml;nglich ist, geh&ouml;rt ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/afd-leaks-die-hoffnung-auf-den-letzten-grossen-skandal\">&Uuml;ber Rechts<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Selenskyj sagt den Deutschen, wie sie w&auml;hlen sollen<\/strong><br>\nOhne eine Partei beim Namen zu nennen, gibt der ukrainische Pr&auml;sident den Deutschen Nachhilfe in Sachen Demokratie. Jedem anderen ausl&auml;ndischen Politiker h&auml;tte man dies als Einmischung in die inneren Angelegenheiten nicht durchgehen lassen.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat bei der Berlin Security Conference eine ungew&ouml;hnliche, innenpolitische Rede gehalten. Er sprach &uuml;ber Wahlen in den USA, Russland und Europa &ndash; und dar&uuml;ber, wie Wahlen aus seiner Sicht die Sicherheitsordnung eines Landes dauerhaft ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Am Ende f&uuml;hrte ihn diese Argumentation direkt nach Deutschland. Parteien nannte Selenskyj dabei nicht. Seine Warnung vor &bdquo;extremen Ideen&ldquo;, sein Vergleich mit Russland und seine Fragen nach einem m&ouml;glichen politischen Ausfall Deutschlands und Frankreichs wurden von deutschen und internationalen Medien als Warnung vor einem Erstarken prorussischer oder rechtsnationaler Parteien verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/selenskyj-sagt-den-deutschen-wie-sie-waehlen-sollen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das russische R&auml;tsel &ndash; Modernit&auml;t und Glockengel&auml;ut im Doppelgespann<\/strong><br>\nWie kommt es, dass Russland nach fast f&uuml;nf Jahren Ukraine-Krieg immer noch politisch stabil ist? Warum demonstrieren die Menschen in Frankreich und Italien, die Menschen in Russland aber bleiben ruhig? Ist etwas dran an der Behauptung, die Russen seien besonders leidensf&auml;hig? Kann es sein, dass der russisch-orthodoxe Glauben, die Hoffnung auf eine bessere Welt &ndash; im Diesseits oder im Jenseits &ndash; den Menschen Halt gibt? Diese Fragen stellte ich mir nach dem Besuch eines Konzertes in Moskau, in dem die Chor-Sinfonie &bdquo;Glockengel&auml;ute&ldquo; von Waleri Gawrilin (1930-1999) aufgef&uuml;hrt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-russische-raetsel-modernitaet-und-glockengelaeut-im-doppelgespann\/\">Ulrich Heyden auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Spielen nicht gegen Russland&ldquo; &ndash; Vier L&auml;nder ziehen klare Linie<\/strong><br>\nDas Urteil zur R&uuml;ckkehr russischer Teams bei internationalen Turnieren sorgt in der Eishockey-Welt f&uuml;r Aufsehen. Das d&uuml;rfte auch Auswirkungen auf die WM 2027 in Deutschland haben. Vier L&auml;nder drohen mit einem Boykott von Spielen gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/eishockey\/article6ae991a8e54274d5b379d3a8\/eishockey-spielen-nicht-gegen-russland-skandinavien-zieht-klare-linie.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Dirty Play<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158385\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Argentinien 3 Jahre nach der Wahl Mileis: Kein Fortschritt nirgendwo<\/strong><br>\nAm 19. November 2023 gewann Javier Milei die Stichwahl um die Pr&auml;sidentschaft Argentiniens. Am 10. Dezember 2023 wurde er offiziell zum Pr&auml;sidenten ernannt. Nun, 3 Jahre danach, ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Zwischenbilanz ist einfach, weil inzwischen so viele Zahlen und Fakten vorliegen, dass man sich einer Wertung weitgehend enthalten kann. Die Ergebnisse sprechen f&uuml;r sich und sie sprechen eine klare Sprache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/11\/03\/argentinien-3-jahre-nach-der-wahl-mileis-kein-fortschritt-nirgendwo\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sozial-Protest: Millionen sollen in Europa auf die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nGewerkschaften und Mietervereine aus mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern haben zu gemeinsamen Demonstrationen gegen die hohen Lebenshaltungskosten, den Wohnraummangel, Sozialk&uuml;rzungen und das Wettr&uuml;sten aufgerufen.<br>\nIn einem ungew&ouml;hnlichen Schritt k&uuml;ndigten Vertreter von Organisationen aus &bdquo;Katalonien, Frankreich, Italien, Griechenland, Portugal, Belgien und dem Vereinigten K&ouml;nigreich&ldquo; am Dienstag in Paris &bdquo;koordinierte Demonstrationen&ldquo; an dem Wochenende vom 20. bis 22. November an. Sie hofften, dass &bdquo;Millionen&ldquo; Menschen auf die Stra&szlig;en gehen, erkl&auml;rten sie.   In einem &bdquo;entscheidenden Moment&ldquo; der in Europa herrschenden Kaufkraftkrise &bdquo;haben wir uns entschlossen, uns abzustimmen, um gemeinsam voranzukommen&ldquo;, sagte Carme Arcarazo, Sprecherin des Gesamtverbandes spanischer Mietervereine, laut der Nachrichtenagentur AFP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/sozial-protest-in-europa-millionen-sollen-in-europa-auf-die-strasse\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Jungen stehen auf<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158399\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Stell dir vor, es ist Hafenstreik gegen Krieg und Kriegsverbrechen &ndash; und Deutschland macht nicht mit&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158396\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>808 Fachkr&auml;fte f&uuml;r einen Milliard&auml;r: Das Primat der Rendite als Systemfehler<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen mehr arbeiten: Mit &bdquo;Work-Life-Balance und Viertagewoche&ldquo; lasse sich der Wohlstand nicht erhalten, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Januar. Im Mai lobte er zugleich K&uuml;nstliche Intelligenz, &bdquo;die zu ganz anderen Wertsch&ouml;pfungsm&ouml;glichkeiten beitr&auml;gt, mehr als es bisher auch nur erahnt werden konnte&ldquo;. Das ist, als kaufte man eine Sp&uuml;lmaschine, um l&auml;nger abzuwaschen.<br>\nDie Demografie l&uuml;gt nicht: Wenn die Babyboomer gehen, fehlen H&auml;nde. An Stunden mangelt es aber nicht. 2025 wurde laut Eurostat mit kaum mehr Arbeitsstunden als 1991 die H&auml;lfte mehr erwirtschaftet.<br>\nEin &bdquo;Besch&auml;ftigter&ldquo; erf&uuml;llt die W&uuml;nsche des Kanzlers l&auml;ngst: Er &bdquo;arbeitet&ldquo; Fr&uuml;h-, Sp&auml;t- und Nachtschicht, 168 Stunden die Woche. Eine Fachkraft verdiente 2025 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 4.125 Euro brutto pro Monat. Dasselbe bringen knapp 1,24 Millionen Euro Geldverm&ouml;gen bei vier Prozent Rendite, ohne eigenen Handgriff. Dabei reden wir von den &Auml;rmsten unter den Million&auml;ren. Wer 100 Millionen besitzt, &bdquo;verdient&ldquo; so viel wie 81 Fachkr&auml;fte. Beim Milliard&auml;r sind es 808 Fachkr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/808-fachkraefte-fuer-einen-milliardaer-das-primat-der-rendite-als-systemfehler-94569785.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Befristungswahnsinn sch&uuml;rt Unsicherheit<\/strong><br>\nDie schwarz-rote Koalition will Befristungen ausweiten. Unternehmen sollen zuk&uuml;nftig vier Jahre sachgrundlos befristen k&ouml;nnen. Innerhalb dieses Zeitraums sollen die Firmen befristete Arbeitsvertr&auml;ge sechsmal verl&auml;ngern k&ouml;nnen. Bisher betrug die H&ouml;chstdauer zwei Jahre. Dazwischen konnten die Unternehmen den befristeten Arbeitsvertrag dreimal verl&auml;ngern.<br>\nRepublikweit sind 2,2 Mio. Besch&auml;ftigte befristet. Die meisten Befristungen gibt es im Bildungssektor, im Gastgewerbe, bei Kunst und Unterhaltung. Betroffen sind besonders junge Arbeitnehmerinnen. Befristet Besch&auml;ftigte wissen nicht, ob sie nach Ablauf der Befristung noch einen Arbeitsplatz und ein regul&auml;res Einkommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++982071c2-d6c1-11f1-9fb4-6f2a91d0396f\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo;? M&ouml;glicherweise kostet eine ver&auml;nderte Einstufung in Pflegegrade durch das Pflegeneuordnungsgesetz jede f&uuml;nfte Stelle in den Pflegeheimen. Oder: Wenn das PNOG auf das PeBeM trifft<\/strong><br>\nIm Kontext des im Vergleich zum Referentenentwurf aus dem Juni 2026 in gerupfter Form als Gesetzentwurf vom Bundeskabinett Ende September 2026 durchgewunkenen Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG), das sich nunmehr in der parlamentarischen Behandlung befindet, wurde auf eine der vorgesehenen Ma&szlig;nahmen zuungunsten der Pflegebed&uuml;rftigen hingewiesen: die zuk&uuml;nftige Einstufung in einen Pflegegrade soll erschwert werden, genauer: es soll nicht mehr so &bdquo;leicht&ldquo; m&ouml;glich sein, den Pflegegrad 1, 2 oder 3 zugesprochen zu bekommen. Man muss bedenken, dass die konkrete Eingruppierung zu bestimmten Finanzierungsanteilen der Pflegeversicherung f&uuml;hrt, deren H&ouml;he vom Grad der testierten Pflegebed&uuml;rftigkeit abh&auml;ngig sind.<br>\nErreichen will man das dadurch, dass die erforderliche Gesamtpunktzahl bei der Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst, die f&uuml;r den Zugang zu einem der Pflegegrade notwendig ist, angehoben werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/10\/30\/pflegegrade-und-pflegeheime\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Welcher Satz Bas einen Monat nach ihrem R&uuml;cktritt noch immer nicht &uuml;ber die Lippen kommt<\/strong><br>\nAm Montagabend lief in der ARD-Reihe &bdquo;Konfrontation&ldquo; Markus Feldenkirchens Portr&auml;t der SPD&#8209;Politikerin. CDU-M&auml;nner hielten sie f&uuml;r unf&auml;hig, die eigene Partei sprang ihr kaum bei. Warum rechnet die Duisburgerin trotzdem mit kaum jemandem ab? [&hellip;]<br>\nDas alles wirkt ziemlich br&auml;sig, denn der &uuml;beraus h&ouml;fliche Reporter fragt nie eindringlich, nie provozierend, sondern stets vorsichtig und einf&uuml;hlsam (wie Caren Miosga), und die &uuml;beraus zur&uuml;ckhaltende Ministerin sagt selten einen interessanten Satz. Das pl&auml;tschert dahin, und wohl deshalb sind f&uuml;r die ARD-Ausstrahlung am Montagabend die Filmteile des Portr&auml;ts stark gek&uuml;rzt worden. Die gibt es in epischer Breite nur in der einst&uuml;ndigen Langfassung des WDR (oder in der Mediathek), w&auml;hrend sich die 30-min&uuml;tige Kurzfassung auf das Interview konzentriert, das nach Abschluss der Filmarbeiten gef&uuml;hrt wurde.<br>\nZwar hei&szlig;t die Sendereihe &bdquo;Konfrontation&ldquo;, aber f&uuml;r den &bdquo;Hard Talk&ldquo; eignet sich B&auml;rbel Bas gewiss nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/baerbel-bas-in-ard-konfrontation-was-sie-nach-dem-ruecktritt-nicht-sagen-will\/8d97d09b-eeca-4c2b-8050-3b45aa75cd88\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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