{"id":15848,"date":"2013-01-15T09:01:46","date_gmt":"2013-01-15T08:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848"},"modified":"2013-01-15T11:51:25","modified_gmt":"2013-01-15T10:51:25","slug":"hinweise-des-tages-1797","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h01\">SPD: &bdquo;Braunschweiger Erkl&auml;rung&ldquo; f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h02\">DIE LINKE: Neun Schritte f&uuml;r einen Politikwechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h03\">Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h04\">Die Rente vom Staat schl&auml;gt Allianz &amp; Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h05\">Berufst&auml;tige Frauen auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h06\">Mehr Geld, mehr &Uuml;bernahmen: Leiharbeit wird attraktiver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h07\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h08\">Aktien verkauft, Millionen an Steuern gespart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h09\">Heidelberg-Cement &ldquo;Der Euro schafft keinen Wohlstand&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h10\">Public-Private-Partnership: Frankfurts Blamage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h11\">S21 &ndash; Rede von Dieter Reicherter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h12\">Herta D&auml;ubler-Gmelin: Lizenz zum Spitzeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h13\">Werner R&uuml;gemer: Die Gemeinschaft der entsetzten Nichtversteher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h14\">Ottmar Schreiner: Abschied eines K&auml;mpfers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h15\">Humboldt und die Effizienz &ndash; &Uuml;ber die &Ouml;konomisierung der Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h16\">Die Schule als Werbeplattform &ndash; der Einfluss von Unternehmen im Klassenzimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h17\">stoersender.tv mit Dieter Hildebrandt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848#h18\">Das Letzte: Sch&auml;uble: Das Schlimmste ist vorbei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15848&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD: &bdquo;Braunschweiger Erkl&auml;rung&ldquo; f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit<\/strong><br>\nNach seri&ouml;sen Sch&auml;tzungen entgehen den &ouml;ffentlichen Haushalten in Deutschland j&auml;hrlich bis zu 150 Milliarden Euro durch Steuerbetrug. Das sind 16 Prozent der<br>\ngesamten Steuereinnahmen. In ganz Europa belaufen sich die Steuerausf&auml;lle durch illegale Praktiken auf bis zu 850 Milliarden Euro. Das entspricht sogar ann&auml;hernd einem Viertel der Steuereinnahmen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanznot einiger europ&auml;ischer Staaten und der damit verbundenen sozialen Spaltung Europas, wirken diese Zahlen geradezu grotesk&hellip;<br>\nSeit Amtsantritt der Regierung Merkel herrscht faktisch Stillstand beim Kampf gegen Steuerbetrug. Wir brauchen jetzt neue tatkr&auml;ftige Schritte, um den Kampf gegen Steuerbetrug wieder aufzunehmen:\n<ol>\n<li>Entzug der Banklizenz bei fortgesetzter Beihilfe zum Steuerbetrug<\/li>\n<li>Aufbau einer bundesweiten Steuerfahndung<\/li>\n<li>Gleichm&auml;&szlig;iger Steuervollzug in allen Bundesl&auml;ndern<\/li>\n<li>Versch&auml;rfung der Verj&auml;hrungsfrist f&uuml;r Steuerbetrug<\/li>\n<li>Europaweiten automatischen Informationsaustausch einf&uuml;hren und den Umsatzsteuerbetrug europaweit eind&auml;mmen&hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/linkableblob\/85626\/data\/20130114_braunschweiger_erklaerung.pdf\">SPD [PDF &ndash; 88.5 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nachdem der nordrhein-westf&auml;lische Finanzminister Norbert Walter-Borjans gegen das Steuerabkommen mit der Schweiz Front gemacht hat und dieses Abkommen im Bundesrat gescheitert ist, nimmt sich endlich auch die SPD dieses wichtigen Themas an. Ach h&auml;tte sie diesen Mut nicht schon vor langer Zeit aufgebracht. Immerhin jaulen <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/schaeuble-kritisiert-spd-plan-mit-kavalleriemethoden-kommt-man-nicht-voran-12025074.html\">der Finanzminister und die Regierungsparteien auf<\/a>. Aber das lange Z&ouml;gern erlaubt es nun leider, dass etwa FDP-(Noch)Chef von einer &bdquo;durchsichtige Show-Veranstaltung&ldquo; reden und der Schritt in eine richtige Richtung als Wahlkampfman&ouml;ver abgetan werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DIE LINKE: Neun Schritte f&uuml;r einen Politikwechsel<\/strong><br>\nSelbstverst&auml;ndliches wieder selbstverst&auml;ndlich machen: Einstiege in eine solidarische Alternative.\n<ol>\n<li>Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, dass Menschen von ihrer Arbeit leben k&ouml;nnen und dass sie w&auml;hrend des Berufslebens oder im Alter nicht auf staatliche Unterst&uuml;tzung angewiesen sind&hellip;<br>\nDIE LINKE will einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn. Unter zehn Euro ist ausgeschlossen, ein Einkommen zu erzielen, das w&auml;hrend des Berufslebens oder in der Rente vor Armut sch&uuml;tzt. Und die Rentenh&ouml;he muss wieder auf 53 Prozent des fr&uuml;heren Nettoeinkommens gesetzt werden. Niemand soll im Alter Not leiden m&uuml;ssen: wir wollen eine Mindestrente von um die 1000 Euro. Zwischen Ost und West muss Rentengerechtigkeit hergestellt werden.<\/li>\n<li>Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, Arbeit so zu gestalten, dass sie ein Teil des Lebens sein kann. Es muss m&ouml;glich sein, zu arbeiten und Familie zu haben, sich zu erholen und an der Gesellschaft teilzuhaben, sich einzumischen&hellip;<br>\nDIE LINKE will eine Anti-Stress-Verordnung. Leiharbeit und der Missbrauch von Werkvertr&auml;gen m&uuml;ssen untersagt, Befristungen von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen streng begrenzt werden. Stress hat auch damit zu tun, dass Besch&auml;ftigte mehr und l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen, um bei den niedrigen L&ouml;hnen &uuml;ber die Runden zu kommen.<\/li>\n<li>Es gibt Anzeichen, dass die Wirtschaftskrise nach Deutschland zur&uuml;ckkommt&hellip;<br>\nWir wollen ein &ouml;ffentliches Investitionsprogramm, in dem Kindertagesst&auml;tten ausgebaut werden und Solaranlagen &ndash; wo sinnvoll &ndash; auf alle Beh&ouml;rdend&auml;cher gebracht werden&hellip;<br>\nAuf l&auml;ngere Sicht brauchen wir andere Formen der Arbeitszeitverk&uuml;rzung&hellip;<\/li>\n<li>Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, dass Erwerbslose das Recht auf einen aufrechten Gang haben. Armut zu bek&auml;mpfen statt Arme und Erwerbslose zu drangsalieren, geh&ouml;rt ins Zentrum der Politik&hellip;<br>\nDeshalb steht DIE LINKE f&uuml;r eine sofortige Erh&ouml;hung der Hartz IV-S&auml;tze auf 500 Euro. Unser Ziel ist es, dass keine Mindestsicherung mehr unter der Armutsrisikogrenze existiert. Sanktionen und Zwangsumz&uuml;ge m&uuml;ssen gestoppt, stattdessen sinnvolle &ndash; und in vielen Bereichen dringend notwendige &ndash; tarifliche Arbeitspl&auml;tze geschaffen werden&hellip;<\/li>\n<li>Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, dass Gesundheit in einer demokratischen Gesellschaft nicht vom Geldbeutel abh&auml;ngen darf.<br>\nUnsere solidarische B&uuml;rgerversicherung l&auml;sst sich sofort umsetzen; sie ist einfach: Alle zahlen ein, alle werden gut versorgt.<\/li>\n<li>Unser Reformprogramm ist realistisch, es l&auml;sst sich verwirklichen &ndash; wenn wir uns Raum verschaffen, um die Gesellschaft zu gestalten: Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle beitragen &ndash; wer viel hat mehr, wer wenig hat weniger&hellip;<br>\nWir wollen eine gesellschaftliche Debatte dar&uuml;ber ansto&szlig;en, welche Einkommens-  und Verm&ouml;gensverteilung fair und gerecht ist.<br>\nDIE LINKE will eine Verm&ouml;genssteuer und eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe auf jeden Euro &uuml;ber einer Million Euro Verm&ouml;gen.<\/li>\n<li>DIE LINKE will, dass der Reichtum unserer Gesellschaft auch allen zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nDaher wollen wir die &ouml;ffentlichen und sozialen Dienstleistungen ausbauen und Privatisierungen zur&uuml;cknehmen&hellip;<\/li>\n<li>Wer Probleme verursacht, muss selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r ihre Bew&auml;ltigung verantwortlich sein&hellip;<br>\nWir wollen den Finanzsektor reformieren und die Banken an die Kette legen. Hochriskante Spekulationsgesch&auml;fte wollen wir verbieten und Steueroasen schlie&szlig;en.<\/li>\n<li>Es muss selbstverst&auml;ndlich sein, dass niemand Profite mit dem Krieg machen darf.<br>\nDIE LINKE will einen Stopp der Waffenexporte. Wir wollen einen Prozess der Konversion der Waffenproduktion einleiten, damit die Arbeitspl&auml;tze in der Waffenindustrie in andere Produktionen &uuml;berf&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr im Ausland und Eins&auml;tze im Inland lehnen wir konsequent ab&hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir machen hier ein Angebot f&uuml;r eine handfeste Zusammenarbeit. Das Angebot richtet sich an alle Parteien, Organisationen, Bewegungen und alle Menschen, die an einer solidarischen Alternative arbeiten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/dielinke\/nachrichten\/detail\/zurueck\/nachrichten\/artikel\/selbstverstaendliches-wieder-selbstverstaendlich-machen-einstiege-in-eine-solidarische-alternative\/\">DIE LINKE<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/strong><br>\nDie Reall&ouml;hne in Deutschland sind von 2000 bis 2010 um 5,4 Prozent gesunken. Wieso ist dies die zentrale Ursache f&uuml;r einen Export&uuml;berschuss von mittlerweile mehr als 1,4 Billionen Euro? In der Gr&ouml;&szlig;enordnung mussten sich die anderen L&auml;nder verschulden. Deutsche Banken haben in erheblichem Ma&szlig;e die Finanzierung der Au&szlig;enhandelsdefizite &uuml;bernommen. Die Bankenkrise hat viel mit der Staatsschuldenkrise zu tun.<br>\nDas Lohndumping in Deutschland hat zu einer massiven Umverteilung von unten nach oben gef&uuml;hrt. Die arbeitenden Menschen sind um mindestens eine Billion Euro enteignet worden. Wie sieht die Anatomie des Lohndumpings im Einzelnen aus? Wie geraten die Gewerkschaften immer mehr in die Defensive? Was hat das alles mit der Agenda 2010 zu tun?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/\">Michael Schlecht<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/fileadmin\/download\/nachrichten\/2012\/121029_lohndumping_schlecht.pdf\">Michael Schlecht &ndash; Lohndumping gef&auml;hrdet Europa [PDF &ndash; 720 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit einer Reihe interessanter Grafiken im Download.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Rente vom Staat schl&auml;gt Allianz &amp; Co.<\/strong><br>\nWer noch zwanzig Jahre arbeiten muss, kann die staatliche Rente vergessen, glauben viele. Weit gefehlt: Die gesetzliche Rente wurde zwar kr&auml;ftig gek&uuml;rzt, doch sie schl&auml;gt Privatrenten um L&auml;ngen. Ein Rechenbeispiel. [&hellip;]<br>\nNun kann man einwenden, dass die Privaten doch noch &Uuml;bersch&uuml;sse bezahlen. Doch wie hoch die beim derzeitigen Niedrigzinsniveau ausfallen, steht in den Sternen. Es bleibt in unserer Rechnung ja auch unber&uuml;cksichtigt, dass die gesetzliche Rente regelm&auml;&szlig;ig steigt. Die Deutsche Rentenversicherung errechnete f&uuml;r Frauen mit dem Profil unserer Modeexpertin eine Rendite von durchschnittlich 3,4 Prozent.<br>\nF&uuml;r Private eine ziemlich hohe Messlatte. &bdquo;Private Rentenanbieter haben ein Problem bei niedrigen Zinsen. Das hat die staatliche Rentenversicherung nicht. Sie profitiert vom Wirtschaftswachstum und von der Entwicklung der L&ouml;hne&ldquo;, sagt Versicherungsmathematiker und Gutachter Peter Schramm. Die Sorge, dass in einer alternden Gesellschaft die Rente nicht mehr bezahlbar wird, h&auml;lt er f&uuml;r &uuml;bertrieben. &bdquo;Wenn unsere Wirtschaft w&auml;chst, gleicht das demographische Effekte aus.&ldquo; Die Unsicherheiten am Kapitalmarkt seien deutlich gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/ratgeber-hintergrund\/nachgerechnet-die-rente-vom-staat-schlaegt-allianz-und-co-\/7624938.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Ergebnisse werden f&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige NachDenkSeiten-Leser nicht sonderlich &uuml;berraschend sein. &Uuml;berraschend ist es jedoch, dass dieser Artikel im Handelsblatt erschienen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berufst&auml;tige Frauen auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nIn Deutschland sind immer mehr Frauen berufst&auml;tig. Im Jahr 2011 waren es genau 71,8 Prozent. Das geht aus Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft hervor, &uuml;ber die die &laquo;Bild&raquo;-Zeitung berichtet. Somit waren fast drei von vier Frauen zwischen 15 und 64 Jahren in Besch&auml;ftigung. Europaweit liegt der Durchschnittswert der Frauenerwerbsquote dagegen dem Bericht zufolge bei 64,9 Prozent. Insgesamt stieg die Erwerbst&auml;tigenquote der Frauen in den vergangenen Jahren deutlich schneller als in den Nachbarl&auml;ndern. Die IW-Studie soll heute vorgestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/newsticker\/berufstaetige-frauen-auf-dem-vormarsch,11005786,21456304,view,asTicker.html\">DPA &uuml;ber Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Wieder einmal stellt sich die Nachrichten-Agentur dpa als unkritischer Lautsprecher in den Dienst der neoliberalen Ideologen. Diese sch&ouml;nf&auml;rberische dpa-Meldung unterschl&auml;gt, da&szlig; die Erwerbst&auml;tigkeit der Frauen hierzulande ganz ma&szlig;geblich wegen der schlechten Entwicklung der Arbeitnehmereinkommen angestiegen ist: die beruftst&auml;tigen Frauen sollen die zu niedrigen Haushaltseinkommen aufbessern. Diese Meldung verschweigt dar&uuml;ber hinaus, da&szlig; die auf dem &bdquo;Vormarsch&ldquo; befindliche Erwerbst&auml;tigkeit der Frauen h&auml;ufig in unfreiwilliger und zumeist schlecht bezahlter Teilzeitarbeit sowie in Minijobs stattfindet. Zudem blendet diese dpa-Meldung aus, da&szlig; die Krise in zahlreichen Staaten der Eurozone, die von der deutschen Dumpingpolitik mit ausgel&ouml;st und durch die v.a. von den hiesigen &bdquo;Eliten&ldquo; diktierte Austerit&auml;tspolitik weiter versch&auml;rft wurde, f&uuml;r die geringere Erwerbst&auml;tigkeit in zahlreichen Staaten der Eurozone mitverantwortlich ist. Da&szlig; die Bildzeitung vom arbeitgebernahen IW vorab mit der &bdquo;IW-Studie&ldquo; gef&uuml;ttert wurde, zeigt die propagandistische Absicht des IW.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr Geld, mehr &Uuml;bernahmen: Leiharbeit wird attraktiver<\/strong><br>\nBranchenzuschl&auml;ge hin oder her: Zeitarbeit rentiert sich f&uuml;r Unternehmen nach wie vor. Auch wenn sie teurer geworden ist, das Ansehen der Branche steigt, sagt Experte Oliver Bertram im heute.de-Interview. F&uuml;r Leiharbeiter hei&szlig;t das: mehr Geld und gr&ouml;&szlig;ere &Uuml;bernahmechancen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Mehr-Geld-mehr-%C3%9Cbernahmen-Leiharbeit-wird-attraktiver-26089400.html\">heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Dieses ZDF-Interview mit dem &bdquo;Experten&ldquo; (so das ZDF) Oliver Bertram ist bzlg. seiner unkritischen Fragestellungen kaum noch zu toppen. Mehr noch: Die ZDF-Redakteurin Valerie Henschel liefert dem &bdquo;Experten&ldquo; Oliver Bertram geradezu Steilvorlagen, um die Leiharbeit in ein m&ouml;glichst positives Licht zu r&uuml;cken. Dies zeigen folgende zwei Beispiele: &ndash; Zu den mit den Gewerkschaften vereinbarten Zuschl&auml;gen lautet die ZDF-Fragestellung: &bdquo;Kann man von einer neuen &Auml;ra der Zeitarbeit sprechen?&ldquo; Ganz so, als sei die Leiharbeit durch die vereinbarten Lohnzuschl&auml;ge in die Kategorie der qualitativ guten Arbeitspl&auml;tze aufgestiegen. Mit bitterem Sarkasmus k&ouml;nnte man in Anlehnung an ein altes Lied der Arbeiterbewegung formulieren: &bdquo;Mit uns zieht die neue Zeit(arbeit)&ldquo;. &ndash; Folgende Fragestellung gestattet einen Blick in das Menschen- und Arbeitnehmerbild der ZDF-Redakteurin Valerie Henschel: &bdquo;Werden die Zeitarbeitsfirmen ihre Leiharbeiter trotz der Zuschl&auml;ge noch los oder verzichten Unternehmen jetzt auf Zeitarbeiter?&ldquo; F&uuml;r die ZDF-Redakteurin scheint es bei der Besch&auml;ftigung von Leiharbeitnehmern vorrangig darum zu gehen, diese an die Firmenkunden der Zeitarbeitsbranche &bdquo;los zu werden&ldquo;. Diese Denke spiegelt sich auch in dem von unserem Medienmainstream allmonatlich betriebenen Hochjubeln der gesch&ouml;nten und manipulierten Arbeitslosendaten (&bdquo;Jobwunder&ldquo; etc.) wider. Das Hauptaugenmerk der Medien liegt &uuml;berwiegend darauf, eine statistisch niedrige Arbeitslosigkeit vermelden zu k&ouml;nnen. Die statistisch wegmanipulierten Arbeitslosen bleiben weitgehend unerw&auml;hnt, die Qualit&auml;t der Arbeitsstellen ist bestenfalls zweitrangig. Die Antwort des &bdquo;Experten&ldquo; Oliver Bertram zur obigen ZDF-Frage malt ein rosafarbenes Bild von der Leiharbeit: &bdquo;Der Einsatz von Zeitarbeit dient ja meistens der Flexibilit&auml;t. Und Flexibilit&auml;t besteht ja trotz der Branchenzuschl&auml;ge weiter. Allerdings wird sich die durchschnittliche Einsatzdauer von Zeitarbeit verringern. Da aufgrund der Branchenzuschl&auml;ge nur noch eine geringere Personalkosten-Ersparnis erzielt werden kann, werden die Kunden den Mitarbeiter eher &uuml;bernehmen oder ihn abmelden, statt ihn st&auml;ndig zu entleihen. Die &Uuml;bernahmechancen f&uuml;r den Zeitarbeitnehmer steigen also. Das macht Zeitarbeit interessanter. Hierdurch steigt wiederum die Attraktivit&auml;t der Zeitarbeit f&uuml;r den Kunden. Folglich verlieren weder die Personaldienstleister noch deren Kunden an Wettbewerbsf&auml;higkeit.&ldquo; Bertram suggeriert den Lesern eine &bdquo;Win-Win-Situation&ldquo; f&uuml;r Unternehmen und Leiharbeiter. Die M&ouml;glichkeit, da&szlig; Leiharbeiter k&uuml;nftig von den Unternehmen h&auml;ufiger mit dem Ziel ausgetauscht werden, die Lohnzuschl&auml;ge zu umgehen, erw&auml;hnt er nicht. Die naheliegende Antwort, zumindest die schlimmsten Folgen der Leiharbeit und sonstiger prek&auml;rer Besch&auml;ftigung einzud&auml;mmen, erw&auml;hnen weder die ZDF-Redakteurin noch der interviewte &bdquo;Experte&ldquo;: Einen branchen&uuml;bergreifenden gesetzlichen Mindestlohn, der sowohl mit Blick auf die Beseitigung des deutschen Lohndumping als auch hinsichtlich der Vermeidung von Altersarmut diesen Namen auch verdient. Beim Lesen dieses die Leiharbeit aufh&uuml;bschenden ZDF-Interviews k&ouml;nnte man beinahe auf den Gedanken verfallen, die Qualit&auml;t der Leiharbeitsjobs st&uuml;nde jener der Kernbesch&auml;ftigung in nichts nach. Dies entspricht jedoch nicht der Faktenlage. Auff&auml;llig an diesem ZDF-Interview ist zudem: Die von den Gewerkschaften im Dezember 2012 vorgebrachte Kritik, die vereinbarten Zuschl&auml;ge w&uuml;rden von den Zeitarbeitsunternehmen &bdquo;massenhaft nicht gezahlt&ldquo;, wird mit keiner einzigen Silbe erw&auml;hnt. In einem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h07\">Beitrag der Frankfurter Rundschau vom 19. Dezember hei&szlig;t es<\/a>: &bdquo;Mindestens die H&auml;lfte der 12.000 deutschen Leiharbeitsfirmen sei bereit, bestehende Tarifnormen zu unterlaufen, sch&auml;tzt Armin Schild, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte. Und die setzten wiederum faire Firmen unter Druck, die gewillt seien, Zuschl&auml;ge wie vereinbart zu zahlen.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Selbst die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit betrachtet die stark angestiegene Zahl von Vermittlungen in Leiharbeit mittlerweile kritisch und m&ouml;chte diese einer &Uuml;berpr&uuml;fung unterziehen. So hei&szlig;t es <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article112707988\/Job-Vermittler-draengen-Arbeitslose-in-Zeitarbeit.html\">in einem Beitrag der &bdquo;Welt&ldquo; vom 11. Januar 2013<\/a>:<\/em><br>\n<em>&bdquo;In der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ist die Kooperation mit der Zeitarbeits-Branche in die Kritik geraten &ndash; und wird nun &uuml;berpr&uuml;ft. In einem Diskussionspapier namens &bdquo;Perspektive Qualit&auml;t&ldquo; kritisiert der BA-Hauptpersonalratsvorsitzende Eberhard Einsiedler, dass Vermittlungsvorschl&auml;ge und Stellenvermittlungen vor allem auf das Konto der Zeitarbeit gingen. (&hellip;) Bundesagentur-Chef Frank-J&uuml;rgen Weise sieht die Zusammenarbeit mit den Zeitarbeitsunternehmen nun als eine &bdquo;Fehlentwicklung&ldquo;, die es zu korrigieren gilt. (&hellip;) &bdquo;Wir wollen weg von einer Erfolgsbetrachtung, die vor allem Zahlen im Blick hat. Wir wollen uns st&auml;rker an Qualit&auml;t und am nachhaltigen Kundennutzen orientieren&ldquo;, schreibt Einsiedler in seinem Papier. Auch der deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist dieser Meinung: &bdquo;Es muss mehr auf die Qualit&auml;t und die Nachhaltigkeit der Vermittlung geachtet werden&ldquo;, sagt auch BA-Verwaltungsrat Wilhelm Adamy. (&hellip;) Rund die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Zeitarbeit enden nach weniger als drei Monaten. Dann kommen die Arbeitslosen wieder in die Agentur &ndash; und besch&auml;ftigen die Vermittler. BA-Vorstand Frank-J&uuml;rgen Weise hat das Thema in seinem Positionspapier &bdquo;Perspektive 2020&ldquo; nun explizit aufgegriffen &ndash; er will die Vermittlungsanreize reformieren: &bdquo;Eine Erfolgsmessung muss neben den betriebswirtschaftlichen auch volkswirtschaftliche Komponenten (wie Vermeidung volkswirtschaftlicher Folgekosten, Gemeinwohl) und den Aspekt der Nachhaltigkeit sowie des pr&auml;ventiven Handelns erfassen&ldquo;, hei&szlig;t es da.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Auch diese Aussagen widersprechen dem vom obigen ZDF-Interview erweckten Eindruck, bei der Leiharbeit handele es sich um ein auch f&uuml;r unsere Gesellschaft und die Leiharbeitnehmer gutes und nachhaltiges Besch&auml;ftigungsmodell. Das ZDF schreibt zu dem von ihm interviewten &bdquo;Experten&ldquo; Oliver Bertram: &bdquo;Rechtsanwalt Dr. Oliver Bertram ber&auml;t Unternehmen und Verb&auml;nde zu Fragen der Personal-, Entgelt- und Arbeitszeitflexibilisierung. Er ist spezialisiert auf Personaldienstleistungen und Lehrbeauftragter der Heinrich-Heine-Universit&auml;t D&uuml;sseldorf.&ldquo; Diese ZDF-Angaben sprechen viel eher daf&uuml;r, da&szlig; es sich bei Oliver Bertram nicht um einen &bdquo;Experten&ldquo;, sondern viel eher um einen jener zahlreichen &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; handelt, die den Interessen der Arbeitgeberlobby &ndash; im speziellen Fall: der Lobby der Zeitarbeitsunternehmen &ndash; nahestehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Die Vorgehensweise ist beim ZDF leider in vielen Bereichen &auml;hnlich bis identisch. So wird bei WISO seit Jahren der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2266\">Versicherungsvertreter mit Professorentitel Bernd Raffelh&uuml;schen<\/a> als Experte pro kommerzieller Altersvorsorgung genutzt und ihm werden die Fragen in Erwartung auf gew&uuml;nschte Antworten gestellt. Kritische Nachfragen sind nat&uuml;rlich unerw&uuml;nscht, werden nicht gestellt und von Anderen unterdr&uuml;ckt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Athen zitiert Schwarzgeld-Betr&uuml;ger zum Finanzamt<\/strong><br>\nAthens Steuerreform soll 2013 Mehreinnahmen von zwei Milliarden Euro bringen. Weit mehr k&ouml;nnte jedoch die Erfassung von Schwarzgeldern bringen. 25.000 Griechen m&uuml;ssen beim Finanzamt vorstellig werden&hellip;<br>\nAthen erhofft sich allein in diesem Jahr Mehreinnahmen von 2,3 Milliarden Euro aus dieser Ma&szlig;nahme&hellip;<br>\nWeitaus mehr Geld k&ouml;nnte eine neue Erfassung von Schwarzgeldern in die Staatskassen sp&uuml;len. Denn knapp 25.000 Griechen, die von 2009 bis 2011 gro&szlig;e Geldbetr&auml;ge ins Ausland &uuml;berwiesen haben, m&uuml;ssen bis Ende Januar beim Finanzamt vorstellig werden. Sie werden dort die Herkunft dieser Gelder nachweisen und sie gegebenenfalls nachtr&auml;glich versteuern m&uuml;ssen. Die Sonntagszeitung &ldquo;To Vima&rdquo; geht von m&ouml;glichen Schwarzgeldern in H&ouml;he von 6,9 Milliarden Euro aus, deren Nachversteuerung dem Staat bis zu 2,5 Milliarden Euro bringen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article112742783\/Athen-zitiert-Schwarzgeld-Betrueger-zum-Finanzamt.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Dauerstreik &ndash; Gewerkschaften versch&auml;rfen Griechenlands Krise<\/strong><br>\nDer Strom f&auml;llt aus, M&uuml;llberge wachsen, Z&uuml;ge fahren nicht: Griechenlands Gewerkschaften streiken nonstop, mobilisieren Hunderttausende zum Anti-Spar-Protest. Kompromisse gelten den Arbeitervertretern als Niederlage. Die fehlende Verhandlungskultur wird zum ernsten &ouml;konomischen Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-radikale-gewerkschaften-wirtschaften-das-land-kaputt-a-876979.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.B.:<\/strong> Wieder einmal ein Lehrst&uuml;ck f&uuml;r Meinungsmache von Spiegel Online. Und wieder einmal bekommen wir einen passenden S&uuml;ndenbock f&uuml;r die &bdquo;Griechische Trag&ouml;die&ldquo; geliefert: Die griechischen Gewerkschaften. Die sind n&auml;mlich jetzt schuld, dass die Merkelschen Spardiktate immer noch keine Fr&uuml;chte tragen&hellip; Was die SPON-Redakteure wieder nicht schreiben: In Griechenland sind sowieso schon fast alle Arbeitnehmerrechte geschliffen worden. Wie zynisch ist es da, die Gewerkschaften daf&uuml;r zu verurteilen, dass sie das letzte bisschen W&uuml;rde und die Arbeitspl&auml;tze ihrer Mitglieder verteidigen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aktien verkauft, Millionen an Steuern gespart<\/strong><br>\nIm vergangenen Monat drohten den Amerikanern noch deutliche Steuererh&ouml;hungen. Erst mit dem Haushaltskompromiss in der Neujahrsnacht wurden diese f&uuml;r die meisten US-B&uuml;rger gerade noch abgewendet, nicht aber f&uuml;r die Reichsten. Dutzende Konzernchefs ahnten wohl, dass es nicht gut f&uuml;r sie ausgeht &ndash; und verkauften rechtzeitig riesige Aktienpakete. Sie sparten damit Millionen Dollar an Steuern.<br>\nUntersuchungen des Wall Street Journal zufolge verkauften im Dezember, als die Verhandlungen um die Fiskalklippe ihren H&ouml;hepunkt erreichten, 58 Vorst&auml;nde Aktien im Wert von mindestens 10 Millionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887324081704578233691884188224.html\">The Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heidelberg-Cement&bdquo;Der Euro schafft keinen Wohlstand&ldquo;<\/strong><br>\nMit Sparpl&auml;nen und Entlassungen rettete Bernd Scheifele das Unternehmen Heidelberg Cement vor der Pleite. Im Interview spricht er &uuml;ber die Fast-Pleite des Zementherstellers, rigides Sparen und die ruin&ouml;se W&auml;hrungsunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/heidelberg-cement-der-euro-schafft-keinen-wohlstand-12023076.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Ein interessantes Interview, das Einblick in die unternehmerische Denke, und nicht nur in die, gibt. So wird beispielsweise die Entlassung von 15.000 (!) Mitarbeitern als &bdquo;unangenehm&ldquo; aber unausweichlich bezeichnet. Der alternativlose Wortschatz ist uns von Kanzlerin Merkel ja bestens vertraut. Die Logik dieses Top-Managers ist geradezu be&auml;ngstigend. Ob er sich auch nur einmal die Frage gestellt hat, wie die Entlassenen k&uuml;nftig ihren Lebensunterhalt bestreiten? Wohl kaum. Dann w&auml;re er mit seinem &bdquo;Spar&ldquo;-L&ouml;sungsansatz schnell an Grenzen gesto&szlig;en, denn wie wir alle wissen, kostet Arbeitslosigkeit nur noch mehr Geld. Das interessiert den Mann freilich nicht, Hauptsache seine Bilanz ist wieder in Ordnung. Auch die Fragestellung nach dem angeblich &bdquo;recht verhaltenen Sparverhalten&ldquo; der europ&auml;ischen Regierung kann nur noch kopfsch&uuml;tteld zur Kenntnis genommen werden. Dass die Firma ihre P&auml;senz in Asien ausbaut, ist freilich kein Wunder. Fragen nach Umweltschutz, Kinderarbeit, Arbeitsschutz und weiteren &bdquo;Kostenfaktoren&ldquo; werden dort gar nicht erst gestellt. Das Interview ist ein Paradebeispiel f&uuml;r Meinungsmache der &uuml;belsten Art.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Public-Private-Partnership: Frankfurts Blamage<\/strong><br>\nDie Stadt Frankfurt wollte ihre Br&uuml;cken privat sanieren lassen. Kritiker wurden ignoriert. Nun ist das Projekt zur Imagekatastrophe f&uuml;r die gesamte Branche geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/public-private-partnership-frankfurts-blamage\/v_print\/7621730.html?p=\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB<\/strong>: Fehlkalkulationen und Blamage mit PPP sind in Frankfurt schon eine Berufskrankheit. Bereits bei mehreren Projekten hatte das kommunale Revisionsamt h&ouml;here Kosten vorausgesagt, wurde ignoriert und behielt sp&auml;ter recht. Hinzu kommt ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3460\">erhebliches Ma&szlig; an Interessenskollisionen bei der Kommunalpolitik<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Harald Schumann: Public-Private-Partnerships: Sabotage an der Schuldenbremse<\/strong><br>\nImmer mehr Autobahnstrecken &uuml;bertr&auml;gt der Bund an private Konzerne. Das kommt den Staat teuer zu stehen. Aber mit den geheimen Vertr&auml;gen l&auml;sst sich die Schuldenbremse umgehen.<br>\nSchon seit mehr als zehn Jahren propagieren Finanz- und Verkehrspolitiker aus Union, FDP und SPD solche sogenannten Public Private Partnerships (PPP) als bequeme Alternative zum direkten Bau und Betrieb von Bauten aller Art durch die &ouml;ffentliche Hand. Aber bei keinem der vielen PPP-Projekte geht es um so viel Geld wie bei den bundeseigenen Autobahnen.<br>\nVor allem die Experten des Bundesrechnungshofes erheben seit Jahren massive Einw&auml;nde gegen das PPP-Prinzip im Autobahnbau. Schon 2009, nach Pr&uuml;fung der vier Projekte der &bdquo;ersten Staffel&ldquo;, kam Rechnungshofpr&auml;sident Dieter Engels zu einem vernichtenden Ergebnis. Demnach ergebe sich &bdquo;f&uuml;r den Bund ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden&ldquo;&hellip;<br>\nSelbst Ramsauers Gutachter r&auml;umen ein, dass der Kostenvorteil der PPP-Variante sich in Luft aufl&ouml;st, wenn der angenommene Effizienzgewinn nur f&uuml;nf statt zehn Prozent betr&auml;gt. Das ist auch nicht verwunderlich. Denn die privaten Autobahner haben einen gravierenden Nachteil gegen&uuml;ber der &ouml;ffentlichen Hand: F&uuml;r die notwendigen Kredite m&uuml;ssen sie wesentlich mehr bezahlen als der Staat. Bei einer Zinsdifferenz von derzeit etwa 2,6 Prozent ergibt das allein f&uuml;r das rund 300 Millionen Euro teure Teilst&uuml;ck der A6 in Baden-W&uuml;rttemberg Mehrkosten von 110 Millionen Euro, also gut ein Drittel des ganzen Bauvolumens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/public-private-partnerships-sabotage-an-der-schuldenbremse\/7621732.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S21 &ndash; Rede von Dieter Reicherter<\/strong><br>\nRede von Dieter Reicherter, ehem. Vorsitzender Strafrichter des Landgerichts Stuttgart und Mitglied bei den Juristen zu S21, auf der 156. Montagsdemo am 14.1.2012<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2013\/01\/14\/rede-von-dieter-reicherter-bei-der-156-montagsdemo\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wieder eine weiterf&uuml;hrende Rede bei der gestrigen Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21. Hier geht es vor allem um die Frage der Haftung der politisch Verantwortlichen f&uuml;r den Weiterbau, der Bahnvorst&auml;nde und Aufsichtsr&auml;te. Wenn Reicherters Einsch&auml;tzung zutrifft, dann steht es schlecht um die Verantwortlichen und gut um den Widerstand. Man muss die Verantwortlichen, vor allem die Schwaben unter ihnen, beim Portmonee packen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein paar weitere Links von Interesse:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.wn.de\/Welt\/Politik\/Grossbaustelle-Deutschland-Planungen-bei-Grossprojekten-laufen-verdaechtig-oft-aus-dem-Ruder\/Bahnhof-in-Stuttgart-Gigantischer-Protest-gegen-ein-gigantisches-Projekt\">Westf&auml;lische Nachrichten &ndash; Gigantischer Protest gegen ein gigantisches Projekt<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-arbeiten-im-rosensteinpark-vertrag-ist-nicht-unterschriftsreif.1ac5d0b0-f1c6-49b1-82d4-2a398a0833b4.html\">Stuttgarter Zeitung &ndash; Vertrag ist nicht unterschriftsreif<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-bahn-nimmt-neuen-anlauf-fuer-notfahrplan.f0dba20d-c318-404a-b6d5-23266d8e30e1.html\">Stuttgarter Nachrichten &ndash; Bahn nimmt neuen Anlauf f&uuml;r Notfahrplan<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Herta D&auml;ubler-Gmelin: Lizenz zum Spitzeln<\/strong><br>\n&bdquo;Wir verbieten die Video&uuml;berwachung&ldquo;, verk&uuml;ndet die Regierung stolz. In Wahrheit aber h&ouml;hlt sie den Datenschutz aus, schreibt die fr&uuml;here Justizministerin in der heutigen Ausgabe der S&uuml;ddeutschen Zeitung (Printausgabe).<br>\nSchwarz-Gelb protze mit einem Verbot der heimlichen Video&uuml;berwachung, doch das sei inzwischen schon durch die Arbeitsgerichte grunds&auml;tzlich verboten. Das geplante Gesetz verhindere sogar, dass bei Verst&ouml;&szlig;en eine Strafe drohe. Es erlaube Arbeitgebern sogar illegal ausgeforschte Informationen gegen die Arbeitnehmer zu verwenden.<br>\nDie &bdquo;legale&ldquo; Videokontrolle werde &uuml;ber das heute zul&auml;ssige Ma&szlig; hinaus erweitert. Ein Arbeitgeber k&ouml;nne &bdquo;zu Kontrollzwecken&ldquo; Kontrollaufnahmen machen und sie auswerten. Das Gesetz legalisiere damit, was die Telekom oder die Bahn gemacht h&auml;tten.<br>\nAuch zahlreiche weitere Arbeitnehmerdatenschutzrechte w&uuml;rden abgebaut, so seien Fragen nach den Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen oder nach einer Schwangerschaft bei Einstellungsgespr&auml;chen weiter zul&auml;ssig sein.<br>\nQuelle: S&uuml;ddeutsche Zeitung (Printausgabe, nicht im Netz)<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Die Gemeinschaft der entsetzten Nichtversteher<\/strong><br>\n&raquo;Wieder einmal stehen wir voller Entsetzen vor einer Tat, die wir nicht begreifen k&ouml;nnen&laquo;, erkl&auml;rte die deutsche Bundeskanzlerin zum Amoklauf des 20j&auml;hrigen Adam Lanza. Er hatte in der idyllischen US-amerikanischen Kleinstadt Newtown zuerst seine Mutter, dann in der Grundschule 20 Kinder und sechs Lehrerinnen ermordet und sich schlie&szlig;lich selbst erschossen.<br>\nDer Papst, der UN-Generalsekret&auml;r, die Queen, der EU-Kommissionspr&auml;si&shy;dent, zahlreiche Regierungschefs und Minister &ndash; also das westliche F&uuml;hrungspersonal &ndash; suhlten sich im entsetzten Nichtverstehen und versicherten wie die deutsche Kanzlerin den USA ihre Solidarit&auml;t und Sympathie.<br>\nAmokl&auml;ufe wie der in Newtown geh&ouml;ren zu den USA wie Hollywood, wie die nicht aufsteigenden Tellerw&auml;scher, die weltweiten Folterungen oder der Glaube, Gottes auserw&auml;hltes Land zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/50f1a49f265bb\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ottmar Schreiner: Abschied eines K&auml;mpfers<\/strong><br>\nDer SPD-Sozialpolitiker Ottmar Schreiner zieht sich aus dem Bundestag zur&uuml;ck. Wegen einer Krebserkrankung verzichtet der Saarl&auml;nder auf eine abermalige Kandidatur.<br>\nSchreiner, der 1978 in einer Wahl f&uuml;r den Juso-Vorsitz gegen den sp&auml;teren Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der unterlag, begann 25 Jahre sp&auml;ter seinen Kampf gegen Schr&ouml;ders Agenda 2010. Dazwischen lagen Jahre, in denen er zeitweise stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer in der Parteizentrale war. Doch die l&auml;ngste Zeit war Schreiner, der Mann mit den dunklen Tr&auml;nens&auml;cken, vor allem als Afa-Vorsitzender das sozialpolitische Gesicht seiner Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ottmar-schreiner-abschied-eines-kaempfers-12024728.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ottmars Ausscheiden ist ein schwerer Verlust f&uuml;r die SPD-Bundestagsfraktion und f&uuml;r die sozialpolitisch Engagierten in der Sozialdemokratie. Damit verliert die SPD eine der letzten in Berlin wahrnehmbaren Stimmen f&uuml;r eine soziale Ausrichtung der Partei, einen &bdquo;K&auml;mpfer&ldquo; wie die FAZ richtig schreibt.<\/em><br>\n<em>Hoffentlich hat Ottmar noch die Kraft einmal niederzuschreiben, wie die SPD-Rechte und die Schr&ouml;derianer mit ihm umgesprungen sind. Ich w&uuml;nsche ihm Kraft und Mut in seinem Kampf gegen die schwere Krankheit und alles Gute.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Humboldt und die Effizienz &ndash; &Uuml;ber die &Ouml;konomisierung der Hochschulen<\/strong><br>\nLieb: &bdquo;Es hat einen regelrechten Leitbildwechsel gegeben. Vom humboldtschen Universit&auml;tsideal, hin zu einer marktorientierten unternehmerischen Hochschule&ldquo;&hellip;<br>\nDie deutschen Hochschulen ver&auml;ndern sich. Aus altehrw&uuml;rdigen Universit&auml;ten werden Wissensbetriebe, die sich wie international agierende Unternehmen erhalten. Effizienz, Benchmarking, Konkurrenzf&auml;higkeit hei&szlig;en die Stichworte.<br>\nDie Idee, dass mehr Wettbewerb bessere Ergebnisse und letztlich ein h&ouml;heres Gemeinwohl erzeugen, stammt aus der Wirtschaftswissenschaft. Inwieweit ist sie &uuml;bertragbar auf Lehre und Forschung? Was bedeutet der Wandel f&uuml;r die Hochschulen und Universit&auml;ten, was f&uuml;r die deutsche Gesellschaft, die die Bildung als einen ihrer wichtigsten Rohstoffe ansieht?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/download\/184829\/\">Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, Manuskript [PDF &ndash; 90.6 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/zeitfragen\/1978134\/\">Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, Audio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Schule als Werbeplattform &ndash; der Einfluss von Unternehmen im Klassenzimmer<\/strong><br>\nFinanzthemen &uuml;berfordern viele Lehrer, die deshalb auf Angebote der Wirtschaft zur&uuml;ckgreifen. Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor der Werbung im Klassenzimmer, die dem Neutralit&auml;tsgebot widerspricht. Wie beurteilt die rheinland-pf&auml;lzische Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft ihre Kooperation mit Unternehmen? Werden Unterrichtsmaterialien von privaten Anbietern &uuml;berpr&uuml;ft und wie informiert das Schulportal f&uuml;r Verbraucherbildung? Interviews mit Wissenschaftlern, Lehrern, Ministeriumsvertretern und Bankmitarbeitern kl&auml;ren auf &uuml;ber die Macht der Lobbyisten im Klassenzimmer.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/die-schule-als-werbeplattform\/-\/id=660374\/sdpgid=748137\/gp4=autostart\/date=20130112\/nid=660374\/did=10672536\/1twd51v\/index.html\">SWR (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/wissen\/sendungen\/2013\/01\/die-schule-als-werbeplattform.12844s.mp3\">SWR (Podcast, ca. 25 MB) <\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=10672538\/property=download\/nid=660374\/12ttvqs\/swr2-wissen-20130112.pdf\">SWR (Manuskript zur Sendung) [PDF &ndash; 112 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>stoersender.tv mit Dieter Hildebrandt<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130115_stoersender.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.startnext.de\/stoersender\">st&ouml;rsender.tv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Sch&auml;uble: Das Schlimmste ist vorbei<\/strong><br>\nGerman Finance Minister Wolfgang Schaeuble said Jan. 11 that the single currency is &ldquo;over the worst of the crisis.&rdquo; &ldquo;Financial markets are starting to appear normal again,&rdquo; Erik Nielsen, chief global economist at UniCredit SpA (UCG)<br>\nDie &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; fangen an wieder normal zu erscheinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2013-01-13\/euro-leaders-declaring-worst-is-over-turn-to-economy-woes.html\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Na wenn die &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; wieder normal reagieren, dann st&ouml;ren 18,82 Millionen Menschen ohne Arbeit in den 17 Euro-L&auml;ndern &uuml;ber 26% Arbeitslosenquote und <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/neuer-minusrekord-bei-arbeitslosigkeit-in-der-eurozone100.html\">&uuml;ber 56 % Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland<\/a>, Armut und soziale Spaltung in Europa ja nicht mehr weiter.<\/em> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15848","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15848"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15848\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15858,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15848\/revisions\/15858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}