{"id":158555,"date":"2026-11-06T08:30:07","date_gmt":"2026-11-06T07:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555"},"modified":"2026-11-06T08:18:34","modified_gmt":"2026-11-06T07:18:34","slug":"hinweise-des-tages-5220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h01\">Die Reichen werden reicher, die untere Mittelschicht schrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h02\">Kanonen statt Butter, private Profite statt sozialer Absicherung: Der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h03\">&bdquo;Unvorhergesehene&ldquo; Entwicklung &ndash; Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ben&ouml;tigt f&uuml;nf Milliarden Euro mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h04\">Zinsen rauf? &ndash; Preissteigerung bei 4 Prozent, aber keine Inflation!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h05\">Streit um Ukraine-Hilfen: Der Regierung gehen die Ausreden aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h06\">Teuerung und Krieg kosten Trump die Mehrheit &ndash; aber nur gegen Trump zu sein, reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h07\">Belgien: Bank sperrt Varoufakis-Partei das Konto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h08\">Zu viel Eskalation und kaum echte Friedensbem&uuml;hungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h09\">EU und Nato schn&uuml;ren Rundum-Sorglos-Paket f&uuml;r Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h10\">Melania Trump empf&auml;ngt Vertreter Russlands und der Ukraine im Wei&szlig;en Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h11\">Mit Russland reden: Warum wir ausgerechnet jetzt nach Moskau fahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h12\">14-J&auml;hriger nach Asow-Skandal auf ukrainischer Todesliste gelandet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h13\">Ukrainischer Geheimdienst entl&auml;sst Beamte nach Korruptionsvorw&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h14\">Der verdr&auml;ngte Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158555#h15\">Wie die NSU-Helfer davonkamen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Reichen werden reicher, die untere Mittelschicht schrumpft<\/strong><br>\nDie Armutsquote steigt, die untere Mittelschicht schrumpft. W&auml;hrenddessen legen die Einkommen der Gutverdienenden am st&auml;rksten zu. Eine Studie warnt: Die Ungleichheit k&ouml;nne das politische System destabilisieren.<br>\nDie Einkommensungleichheit in Deutschland ist einer Studie zufolge seit 1992 stark gestiegen und befindet sich auf dem zweith&ouml;chsten Niveau seitdem. Die Armutsquote kletterte im selben Zeitraum um 45 Prozent, wie am Donnerstag aus dem Verteilungsbericht des WSI-Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hervorgeht. Dies geschah, obwohl die Spreizung bei den Stundenl&ouml;hnen seit Mitte der 2010er-Jahre durch die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns zur&uuml;ckging. Als einen wichtigen Grund f&uuml;r diese gegenl&auml;ufige Entwicklung nennen die Forscher die nachlassende Umverteilungswirkung durch Steuern und Sozialleistungen. Die Analyse zeichnet das &bdquo;Bild einer zunehmend polarisierten Gesellschaft&ldquo;. Dabei sei die noch deutlich gr&ouml;&szlig;ere Ungleichheit bei den Verm&ouml;gen noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/einkommen-mittelschicht-reiche-armut-li.3574817\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-einkommensungleichheit-seit-1992-stark-gestiegen-79980.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>G&uuml;rtel enger schnallen &ndash; Unionsfraktionschef Frei stimmt B&uuml;rger auf Einsparungen ein<\/strong><br>\nUnionsfraktionschef Thorsten Frei betont: Wegen der angespannten Haushaltslage seien Einsparungen n&ouml;tig. Einen vollst&auml;ndigen Ausgleich der kalten Progression stellt er infrage.<br>\nDie Menschen in Deutschland m&uuml;ssen nach Einsch&auml;tzung von Unionsfraktionschef Thorsten Frei angesichts der angespannten Haushaltslage im kommenden Jahr den G&uuml;rtel enger schnallen. &bdquo;Ja, ich glaube, das muss man genau so sagen&ldquo;, sagte der CDU-Politiker der &bdquo;Bild&ldquo; auf eine entsprechende Frage.<br>\n&bdquo;Und wenn Sie sich den Haushaltsentwurf anschauen, dann werden Sie nat&uuml;rlich auch einige Stellen finden, an denen es Einsparungen gibt. Auch das ist h&ouml;chst umstritten, weil das nat&uuml;rlich weder in der Bev&ouml;lkerung beliebt ist noch bei den Betroffenen auf Zustimmung st&ouml;&szlig;t.&ldquo;<br>\nZugleich &auml;u&szlig;erte sich Frei skeptisch, dass die kalte Progression 2027 vollst&auml;ndig bei der Einkommensteuer ausgeglichen werden kann. &bdquo;Mit dem, was wir an Einkommensteuerreform geplant haben, haben wir bereits einen teilweisen Ausgleich der kalten Progression&ldquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6aebd8ce09e0301c03e7fe02\/haushaltslage-guertel-enger-schnallen-unionsfraktionschef-frei-stimmt-buerger-auf-einsparungen-ein.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ob das so gut ankommt bei den B&uuml;rgern, die seit 2000 eigentlich nur Krise erlebt und schon oft genug \"den G&uuml;rtel enger geschnallt\" haben? Die 2025 gerade erst wieder den Reallohn von 2019 erreicht haben? W&auml;hrend f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Ukrainekrig sich trotz der angeblich prek&auml;ren Haushaltslage immer wieder noch ein paar 10 Milliarden Euro mehr finden, woher kommen die denn? Und auch f&uuml;r die Kapitalgesellschaften findet sich im regul&auml;ren Haushalt, der f&uuml;r Kommunen, B&uuml;rger und Zivilgesellschaft K&uuml;rzungen auf breiter Front bereith&auml;lt, immer wieder ein paar milliardenteure Steuergeschenke. Wie lange lassen sich die B&uuml;rger diese Scharade bieten?<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Wut wegen Wohngeldk&uuml;rzungen: &bdquo;Absolut inakzeptabel und unsozial&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die vorgesehenen Einsparungen beim Wohngeld in H&ouml;he von 2 Milliarden Euro findet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) harte Worte. Diese seien &bdquo;absolut inakzeptabel und unsozial&ldquo;. Sieben von acht geladenen Stell&shy;ver&shy;tre&shy;te&shy;r*in&shy;nen aus Gewerkschaften, Mieter- und Eigentumsvertretungen, Kommunen und Sozialverb&auml;nden sprachen sich bei einer Anh&ouml;rung im Bundestag entschieden gegen die geplante Wohngeldreform aus.<br>\nDie Bundesregierung verspiele damit nicht nur die eigene Glaubw&uuml;rdigkeit hinsichtlich ihres selbst auferlegten Ziels zur Beendigung der Wohnungslosigkeit bis 2030, die Reform grenze diesbez&uuml;glich sogar an ein gebrochenes Versprechen, sagt Martin K&uuml;nkler vom DGB. Von Seiten des BAG Wohnungslosenhilfe e.V bekommt er Zuspruch: &bdquo;Wohngeld ist die entscheidende Pr&auml;ventionsma&szlig;nahme gegen Wohnungslosigkeit!&ldquo;, erkl&auml;rt der stellvertretende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Joachim Krau&szlig;. Eine Streichung w&uuml;rde zu einer verheerenden Situation bei denjenigen f&uuml;hren, die auf die Leistung angewiesen sind &ndash; Rentner*innen, Familien mit Kindern und einkommensschwache Alleinlebende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wut-wegen-Wohngeldkuerzungen\/!6227274\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Wohngeld kostet im Durchschnitt etwa 200 bis 300 Euro, nicht wenig Geld, aber verhindert in vielen F&auml;llen die Wohnungslosigkeit. Wie kann man eine solche K&uuml;rzung in dem heute so schwierigen Mietmarkt &uuml;berhaupt rechtfertigen, wenn dadurch noch ein paar Zehntausend oder gar hunderttausende Menschen wohnungslos, m&ouml;glicherweise sogar obdachlos werden? Nur, um 2 Milliarden Euro zu sparen, w&auml;hrend f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Kriege jedes Jahr zig Milliarden Euro mehr vergeudet werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kanonen statt Butter, private Profite statt sozialer Absicherung: Der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht<\/strong><br>\nWorte des Gro&szlig;en Vorsitzenden Friedrich Merz: &bdquo;Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar.&ldquo; Falsch, Herr Merz! Die Steuereinnahmen waren 2025 mit fast einer Billion Euro so hoch wie noch nie. Die Knappheit hat einen einfachen Grund: Es wird seit Jahren im gro&szlig;en Stil Geld verschwendet! Und damit das so weitergehen kann, werden herbe Sozialk&uuml;rzungen ins Auge gefa&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2026\/RF-343-11-26.pdf\">RotFuchs [PDF]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschlands Kriegsvorbereitung l&auml;uft auf Hochtouren<\/strong><br>\nDer Operationsplan Deutschland, kurz &bdquo;OPLAN DEU&ldquo;, ist der an den von der NATO vorgegebenen Pr&auml;missen orientierte milit&auml;rische Planungsrahmen f&uuml;r den Aufmarsch von Truppen und Ger&auml;t quer durch Deutschland an die NATO-Ostflanke. Er soll gew&auml;hrleisten, da&szlig; Deutschland im Kriegsfall bzw. in dessen Vorphase als logistischer Knotenpunkt f&uuml;r die NATO funktionieren kann. Dazu geh&ouml;rt insbesondere, Streitkr&auml;fte der NATO-Mitgliedsstaaten aufzunehmen, zu versorgen, zu sch&uuml;tzen und durch Deutschland in Richtung der &ouml;stlichen B&uuml;ndnisgrenzen weiterzuleiten. Der OPLAN ist damit mehr als nur ein milit&auml;rischer Marschplan. Er verbindet auf breitest denkbarer Front die milit&auml;rische Operationsf&uuml;hrung mit staatlicher Verwaltung, Verkehrsorganisation, wirtschaftlichen Dienstleistungen, kommunaler Vorsorge und medizinischer Versorgung. Die Bundeswehr allein k&ouml;nnte diese Aufgabe, auch bei dem von der Bundesregierung geplanten Aufwuchs der Truppe durch die Wehrpflicht, nicht allein erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2026\/RF-343-11-26.pdf\">RotFuchs [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Unvorhergesehene&ldquo; Entwicklung &ndash; Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ben&ouml;tigt f&uuml;nf Milliarden Euro mehr<\/strong><br>\nDie erwartete Erholung am Arbeitsmarkt bleibt aus. Stattdessen gehen immer mehr Jobs, vor allem in der Industrie, verloren. Das schl&auml;gt sich nun auch im Bedarf der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nieder.<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ben&ouml;tigt wegen steigender Ausgaben beim Arbeitslosengeld zus&auml;tzliche Milliardenhilfen des Bundes. Nach einem Bericht der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; soll die Beh&ouml;rde ein weiteres Darlehen in H&ouml;he von 5,05 Milliarden Euro erhalten. Ohne die zus&auml;tzlichen Mittel k&ouml;nne die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ihre Ausgaben bis zum Jahresende nicht decken.<br>\nDie Zeitung beruft sich auf ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Demnach f&auml;llt die Finanzl&uuml;cke der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in diesem Jahr mehr als doppelt so hoch aus wie im Bundeshaushalt f&uuml;r 2026 urspr&uuml;nglich angenommen. Bereits eingeplant war ein Bundesdarlehen &uuml;ber vier Milliarden Euro.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6aec6bd7c7da7601aa4f87d3\/staatshaushalt-unvorhergesehene-entwicklung-bundesagentur-fuer-arbeit-benoetigt-fuenf-milliarden-euro-mehr.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/milliardenluecke-bundesagentur-fuer-arbeit-braucht-5-milliarden-euro-notkredit-201654491.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie k&ouml;nnen angesichts der rasant steigenden Arbeitslosenzahlen die h&ouml;heren Ausgaben \"unvorhergesehen\" sein? Und woher nimmt der Bund, der angeblich v&ouml;llig pleite ist und deren Repr&auml;sentanten die B&uuml;rger auffordern, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6aebd8ce09e0301c03e7fe02\/haushaltslage-guertel-enger-schnallen-unionsfraktionschef-frei-stimmt-buerger-auf-einsparungen-ein.html\">\"den G&uuml;rtel (noch) enger zu schnallen\"<\/a>, pl&ouml;tzlich f&uuml;nf Millarden Euro mehr her?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zinsen rauf? &ndash; Preissteigerung bei 4 Prozent, aber keine Inflation!<\/strong><br>\nEr muss immer der Erste sein: Kaum hat die EZB eine Zinspause eingelegt, geht der gr&ouml;&szlig;te Zinstreiber an die Presse und verk&uuml;ndet, dass die n&auml;chste Zinserh&ouml;hung vor der T&uuml;r steht. Joachim Nagel, der Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank scheint besessen von dem Gedanken, er k&ouml;nne von einer Inflationswelle &uuml;berrollt werden, die man selbst mit den h&ouml;chsten Zinsen nicht mehr stoppen kann. Also fordert er Zinserh&ouml;hungen, sobald die Inflationsrate &uuml;ber dem Ziel liegt &ndash; ganz gleich, was die Gr&uuml;nde und Hintergr&uuml;nde daf&uuml;r sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/11\/05\/zinsen-rauf-preissteigerung-bei-4-prozent-aber-keine-inflation\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit um Ukraine-Hilfen: Der Regierung gehen die Ausreden aus<\/strong><br>\nSelenskyj ist mit zwei dringenden Anliegen nach Berlin gekommen, einem milit&auml;rischen und einem zivilen: mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die ukrainische Luftverteidigung und f&uuml;r die besch&auml;digte Infrastruktur. Doch ausgerechnet bei der Finanzierung ziviler Ukraine-Hilfen hat die Bundesregierung noch keine gemeinsame Linie gefunden. Dabei wird in Kiew das Geld f&uuml;r die Folgen des Krieges immer knapper.<br>\nEin bislang unver&ouml;ffentlichtes Rechtsgutachten, das t-online exklusiv vorliegt, k&ouml;nnte die Debatte ver&auml;ndern. Erstellt wurde die 26 Seiten umfassende Untersuchung von der internationalen Wirtschaftskanzlei Dentons, Auftraggeber ist das strategische Debattenforum \"Global Impact Deutschland\". Das Gutachten vom 29. Oktober 2026 kommt zu einem klaren Ergebnis: Auch zivile Ukraine-Hilfen k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich &uuml;ber eine bestehende Ausnahme von der Schuldenbremse finanziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_101511024\/zivile-ukraine-hilfen-rechtsgutachten-setzt-bundesregierung-unter-druck.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.N.:<\/strong> Nat&uuml;rlich rein zuf&auml;llig zur gleichen Zeit, als Selensky in Bonn war, um Zusagen f&uuml;r noch mehr Geld abzuholen, erschien auf t-online (immerhin eines der reichweitenst&auml;rksten Nachrichtenportale hierzulande) dieser Artikel. Es geht also darum, noch ein paar Milliarden locker zu machen. Milliarden, die wir bezahlen m&uuml;ssen mit unseren Steuergroschen. Die Meldung kann man &ndash; wie viele Meldungen auf t-online &ndash; einfach lesen und dann weiter zur n&auml;chsten Nachricht. Aber ich wurde stutzig und fragte mich: Wieso erstellt eine &bdquo;internationale Wirtschaftskanzlei&ldquo; ein Rechtsgutachten zu einer Frage, zu der es in der Bundesregierung angeblich &bdquo;keine gemeinsame Linie&ldquo; gibt.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.dentons.com\/de\/\">Wirtschaftskanzlei Denton<\/a>, laut <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dentons\">wikipedia<\/a> &bdquo;die weltweit gr&ouml;&szlig;te international t&auml;tige Wirtschaftskanzlei&ldquo;: Ne&rsquo; gro&szlig;e Nummer also. Auftraggeber des Gutachtens ist also das strategische Debattenforum \"Global Impact Deutschland&ldquo;. Noch nie geh&ouml;rt, aber man kann ja googeln und so fand ich dann <a href=\"https:\/\/globalimpactdeutschland.de\/\">diese Seite<\/a>: Merkw&uuml;rdige Seite, dachte ich mir, denn von DEBATTE ist dort nichts zu sehen. Also nachgeschaut im Impressum und dort findet sich der Verweis auf <a href=\"https:\/\/futureadvocacy.com\/\">Future Advocacy Ltd.<\/a> Auch noch nie geh&ouml;rt, aber man kann ja googeln:<\/em><\/p>\n<p><em>Offensichtlich eine Firma, die PR-Kampagnen organisiert. Auf der Startseite finden sich recht harmlos und attraktiv klingende Namen von Kunden dieses &bdquo;Advocacy&ldquo;: Jamie Oliver &ndash; man denkt an leckeres Essen, Elton John und seine Aids-Kampagne &hellip; feine Sache, aber auch die Gates-Fundation!! hmmm &hellip; Die Gates-Fundation &hellip; und jetzt erst recht die Frage, warum dieser Verein sich um ein Thema der Bundesregierung k&uuml;mmert und bei der &bdquo;weltweit gr&ouml;&szlig;ten international t&auml;tigen Wirtschaftskanzlei&ldquo; ein Gutachten dazu in Auftrag gibt. Also weitergegoogelt &hellip; Und dann ein h&ouml;chst interessanter Eintrag im <a href=\"https:\/\/www.lobbyregister.bundestag.de\/suche\/R007569\">Lobbyregister des Deutschen Bundestages<\/a>:<\/em><\/p>\n<p><em>K&ouml;nnen\/m&uuml;ssen wir davon ausgehen, dass die Gates-Stiftung &uuml;ber den Umweg Future Advocacy Ltd. rein zuf&auml;llig an dem Tag, an dem Selensky in Bonn ist um Geld abzuholen, eine solche Meldung lanciert und um damit &ndash; wie es in der &Uuml;berschrift der Meldung auf t-online hei&szlig;t, &bdquo;Druck auf die Bundesregierung&ldquo; auszu&uuml;ben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Teuerung und Krieg kosten Trump die Mehrheit &ndash; aber nur gegen Trump zu sein, reicht nicht<\/strong><br>\nTeurer Sprit, teurer Einkauf, ein unpopul&auml;rer Krieg: Am 3. November stimmten die USA &uuml;ber Donald Trump ab, ohne dass er auf dem Stimmzettel stand. Seine Partei hat beide Kammern des Kongresses verloren, dazu Senatssitze in Texas und Michigan. Die spannendere Frage ist aber, was danach kommt, bei den Republikanern wie bei den Demokraten. Und was Europa davon lernen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/us-wahlen-2026-analyse\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Belgien: Bank sperrt Varoufakis-Partei das Konto<\/strong><br>\nDer europ&auml;ischen DiEM25-Partei wurde &uuml;ber Nacht das Bankkonto gesperrt. Die Partei vermutet Repressionen gegen progressive Bewegungen.<br>\nEine Bank in Belgien hat das Konto der paneurop&auml;ischen Linksbewegung DiEM25 geschlossen und der Organisation damit den Zugriff auf mehrere Zehntausend Euro entzogen. Das Konto wurde nach Angaben von DiEM25 am 8. Oktober geschlossen. Das betroffene Geldinstitut nennt die Bewegung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/maerkte\/belgien-bank-sperrt-varoufakis-partei-das-konto\/\">World News Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Ein weiteres giftiges Signal aus Br&uuml;ssel. Vermutlich gab es einen Anruf bei der Bank oder &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen.<br>\nB&ouml;se Vorzeichen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Yanis Varoufakis: &bdquo;Europa bewegt sich in eine autorit&auml;re Richtung&ldquo;<\/strong><br>\nEine belgische Bank hat der neuen Partei von Yanis Varoufakis fristlos das Konto gek&uuml;ndigt. Es gibt keine Erkl&auml;rung, Rechtsmittel sind nicht zugelassen. Im Interview mit World News Monitor sagt Varoufakis: Das kann jedem passieren. Er will dagegen k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/yanis-varoufakis-europa-bewegt-sich-in-eine-autoritaere-richtung\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zu viel Eskalation und kaum echte Friedensbem&uuml;hungen<\/strong><br>\nDie aktuellen Konflikte weiten sich zu immer menschheitsbedrohlicheren Kriegen aus. Ihrem Inhalt nach werden sie um die Frage der k&uuml;nftigen Weltordnung &ndash; einer unipolaren oder multipolaren Ordnung &ndash; gef&uuml;hrt. Der aggressive Westen k&auml;mpft mit Stellvertretern um die Ausdehnung oder zumindest Erhaltung seines Macht- und Einflu&szlig;bereiches weltweit, w&auml;hrend sich neue globale Kr&auml;fte wie die BRICS- oder SOZStaaten um die Idee einer multipolaren Welt gruppieren. Iran, Israel und die Ukraine k&auml;mpfen gegenw&auml;rtig um ihre Existenz. Ru&szlig;land macht deutlich, da&szlig; es in dem gegenw&auml;rtig gegen ihn gerichteten NATO-\/ Ukraine-Krieg nicht nur nicht besiegt werden kann, sondern da&szlig; auch ein ab 2030 geplanter direkter milit&auml;rischer Schlagabtausch, dessen Vorbereitung insbesondere von Deutschland und GB forciert wird, keine Chance auf Erfolg haben wird. Dennoch ist un&uuml;bersehbar, da&szlig; immer mehr Staaten in die in Europa und dem Nahen Osten tobenden K&auml;mpfe hineingezogen werden, so da&szlig; die Gefahr eines gro&szlig;en Krieges in Europa oder gar eines Weltbrandes mit jedem Tag zunimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2026\/RF-343-11-26.pdf\">RotFuchs [PDF]<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Hoch die internationale Solidarit&auml;t! &ndash; Nel Bonilla &uuml;ber Hegemonie und Gegenmacht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158498\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU und Nato schn&uuml;ren Rundum-Sorglos-Paket f&uuml;r Ukraine<\/strong><br>\nUnter gr&ouml;&szlig;ter Geheimhaltung haben sich Unterh&auml;ndler der EU, der Ukraine und der USA in Br&uuml;ssel getroffen, um &uuml;ber Friedenspl&auml;ne zu sprechen. Dabei schn&uuml;rten sie ein Rundum-Sorglos-Paket &ndash; doch reicht das, um Pr&auml;sident Selenskyj zu Zugest&auml;ndnissen zu bewegen?<br>\nZwei Tage dauerten die Treffen in der EU-Kommission und im Nato-Hauptquartier in Br&uuml;ssel. Die Presse war nicht geladen, durchgesickert ist kaum etwas. Die wenigen Details, die bekannt wurden, vermitteln den Eindruck, da&szlig; die Ukraine nach Kriegsende bestens versorgt wird.<br>\nSo sprach die EU-Kommission von einem Plan f&uuml;r &ldquo;Wiederaufbau und Wohlstand&rdquo;. Neben der EU sollen sich offenbar auch die Weltbank und der US-Finanzinvestor Blackrock (!) an der Finanzierung beteiligen. Von irgendwelchen Konditionen war nicht die Rede.<br>\nKurz darauf gab die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde die Auszahlung von 4,36 Mrd. Euro an Kiew bekannt. Seit Beginn des Krieges hat die EU schon enorme 235,9 Mrd. Euro f&uuml;r die Ukraine bereitgestellt. F&uuml;r den Rest dieses Jahres st&uuml;nden weitere 25,2 Mrd. Euro zur Verf&uuml;gung, hie&szlig; es in der EU-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-und-nato-schnueren-rundum-sorglos-paket-fuer-ukraine\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Vor Gespr&auml;chen mit Russland: Selenskyj fordert &bdquo;eiserne&ldquo; Sicherheitsgarantien<\/strong><br>\nKiew legt Washington seine Vorschl&auml;ge f&uuml;r die n&auml;chste Verhandlungsrunde vor. Trumps Unterh&auml;ndler Kushner &auml;u&szlig;ert sich anschlie&szlig;end zum weiteren Vorgehen.<br>\nSelenskyj dr&auml;ngte auf ein hohes Verhandlungstempo, um den Krieg m&ouml;glichst schnell zu beenden. Die Ukraine sei zu den notwendigen Schritten bereit und habe der amerikanischen Seite ihre Vorschl&auml;ge &uuml;bermittelt.<br>\nKushner &auml;u&szlig;erte sich nach dem Telefonat ebenfalls zu den Friedensbem&uuml;hungen. Auf X lobte er die &bdquo;konstruktive Zusammenarbeit&ldquo; Selenskyjs und seines Teams. Die USA arbeiteten mit allen Seiten an einem dauerhaften Frieden. Dabei gehe es auch um eine Sicherheitsordnung, die verhindern solle, dass nach einem Ende der K&auml;mpfe erneut Krieg ausbreche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-selenskyj-sicherheitsgarantien-gespraeche-abu-dhabi-10565514\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump k&uuml;ndigt &raquo;gro&szlig;es Abkommen&laquo; f&uuml;r ganz Europa an<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat nach einem Treffen mit einem Abgesandten der russischen Regierung ein &raquo;gro&szlig;es Abkommen&laquo; zum Ukrainekrieg vorausgesagt, das m&ouml;glicherweise ganz Europa betreffen wird. &raquo;Es wird ein gro&szlig;es Abkommen, und es wird mehr als nur die Ukraine betreffen &hellip; Ich k&ouml;nnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen wird&laquo;, sagte Trump vor Journalisten. Alle w&uuml;rden begeistert sein, behauptete er.<br>\nZuvor hatte Trump den russischen Regierungsgesandten Kirill Dmitrijew zu einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch im Wei&szlig;en Haus getroffen. Mit Vertretern der Ukraine, die ebenfalls nach Washington gereist waren, traf sich Trump nach eigenen Angaben nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-11\/donald-trump-kirill-dmitrijew-abkommen-ukraine-russland\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Melania Trump empf&auml;ngt Vertreter Russlands und der Ukraine im Wei&szlig;en Haus<\/strong><br>\nAn dem Treffen sollen der Kreml-Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew, die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa sowie der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez teilnehmen.<br>\nUS-First-Lady Melania Trump will am Donnerstag Vertreter Russlands und der Ukraine im Wei&szlig;en Haus empfangen. Das Treffen findet wenige Tage vor einer neuen Runde der von den USA vermittelten Gespr&auml;che &uuml;ber den Krieg in der Ukraine statt. Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine sollen am 10. und 11. November in Abu Dhabi zusammenkommen.<br>\nDas B&uuml;ro der First Lady hatte das Treffen bereits am Dienstag angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/melania-trump-empfaengt-vertreter-russlands-und-der-ukraine-im-weissen-haus\/\">World News Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Wie ich meine, eine positive Geste. Auf jeden Fall besser als der Hass, der aus Europa her&uuml;berweht. Der Einsatz des Papstes bei Oleschky wird meistens unter den Tisch gekehrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit Russland reden: Warum wir ausgerechnet jetzt nach Moskau fahren<\/strong><br>\nEine Delegation der deutschen Zivilgesellschaft hat sich auf den Weg nach Moskau gemacht. Reiner Braun erkl&auml;rt auf World News Monitor den ungew&ouml;hnlichen Schritt. [&hellip;]<br>\nNur wer miteinander redet, kann zu einem gegenseitigen Verst&auml;ndnis kommen, die Meinung des Gegen&uuml;bers verstehen, kann die Position des anderen intellektuell verarbeiten, Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede ausloten. Feindbilder bis hin zu einer Russophobie sind das Gegenteil von Diplomatie und Dialog. Diese Gedanken scheinen sich auch in gr&ouml;&szlig;eren Teilen Europas durchzusetzen. Umso unverst&auml;ndlicher, ja sogar als kleingeistig zu bezeichnen, ist die deutsche Regierungspolitik, die gebetsm&uuml;hlenartig Russland anklagt.<br>\nWir verstehen uns &ndash; ein wenig &ndash; auch als Vorreiter f&uuml;r die Gespr&auml;che, die es wieder auf allen politischen Ebenen geben muss und geben wird (davon sind wir &uuml;berzeugt, denn die einzige Alternative w&auml;re Krieg), als &bdquo;Anbahner&ldquo; zuk&uuml;nftig vielf&auml;ltiger gesellschaftlicher Kontakte, als &bdquo;T&uuml;r&ouml;ffner&ldquo; f&uuml;r eine kooperative Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/mit-russland-reden-warum-wir-ausgerechnet-jetzt-nach-moskau-fahren\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>14-J&auml;hriger nach Asow-Skandal auf ukrainischer Todesliste gelandet<\/strong><br>\nDer 14-j&auml;hrige Alexei Pekur, der w&auml;hrend der Proteste um ein mutma&szlig;liches Geheimgef&auml;ngnis des ukrainischen Asow-Verbandes nahe Kiew aus dem Geb&auml;ude geholt wurde, ist gemeinsam mit seinen Eltern auf der ukrainischen Todesliste Mirotworez gelandet. Die Betreiber werfen dem Minderj&auml;hrigen vor, die Verteidigungsf&auml;higkeit der Ukraine untergraben, die Mobilisierung sabotiert und Angeh&ouml;rige der Nationalgarde angegriffen zu haben. Seine Eltern sollen ihre Erziehungspflichten verletzt haben. Zuvor hatte der Jugendliche in einer Videoaussage schwere Misshandlungen geschildert: Maskierte M&auml;nner h&auml;tten ihn mit Schaufeln, F&auml;usten und F&uuml;&szlig;en verletzt, seinen Kopf gegen den Boden gesto&szlig;en, seine Kleidung mit Messern zerschnitten und ihn w&auml;hrend eines Verh&ouml;rs gefilmt. Erst das Eingreifen einer Frau habe die &Uuml;bergriffe beendet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/nachrichten#news-203\">Manova<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2026\/11\/03\/what-happened-near-kyiv-as-viral-allegations-sparked-unrest-outside-national-guard-buildin\">euronews<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainische Geheimgef&auml;ngnisse: Die Verzweiflung der Valentina Molodaja<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=158487\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ukrainischer Geheimdienst entl&auml;sst Beamte nach Korruptionsvorw&uuml;rfen<\/strong><br>\nHochrangige Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU stehen im Verdacht, illegale Callcenter gegen Bezahlung gesch&uuml;tzt zu haben. Die Antikorruptionsbeh&ouml;rde ermittelt.<br>\nDer ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat zwei hochrangige Mitarbeiter entlassen, die mit einer gro&szlig; angelegten Antikorruptionsermittlung zu illegalen Callcentern in Verbindung stehen. SBU-Chef Oleksandr Poklad habe &raquo;zwei hochrangige SBU-Beamte, die in eine Untersuchung der nationalen Antikorruptionsbeh&ouml;rde Nabu verwickelt sind, von ihren Posten entfernt&laquo;, teilte der Inlandsgeheimdienst im Onlinedienst Telegram mit. Poklad erwarte eine &raquo;transparente, objektive und unparteiische&laquo; Untersuchung durch die Antikorruptionsbeh&ouml;rde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-11\/sbu-nabu-ukraine-callcenter-korruption\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-sbu-korruption-spitzenbeamte-entlassen-10565434\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der verdr&auml;ngte Rechtsextremismus<\/strong><br>\nRechtsnationale Kr&auml;fte spielten beim Umbruch 2014 und im anschlie&szlig;enden Krieg in der Ukraine eine bedeutende Rolle &mdash; ihr Einfluss wird bis heute nicht ausreichend thematisiert.<br>\nIn westlichen Medien wurde der Euromaidan 2014 als Aufbruch zu Demokratie und Freiheit gefeiert. Doch bei den Protesten waren auch extremistische Gruppen involviert, deren Rolle und Ideologie bis heute Fragen aufwerfen. Vom Einfluss der Swoboda-Partei &uuml;ber das Asow-Bataillon bis hin zur Ehrung historischer F&uuml;hrer der &bdquo;Organisation Ukrainischer Nationalisten&ldquo; (OUN) reicht eine Entwicklung, die in deutschen Medien erstaunlich wenig Beachtung findet. Ein R&uuml;ckblick auf diese unbequemen Tatsachen lohnt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-verdrangte-rechtsextremismus\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie die NSU-Helfer davonkamen<\/strong><br>\nVor 15 Jahren flog der NSU-Terror auf. Verurteilte Helfer sind wieder auf freiem Fu&szlig;, andere kamen ohne Strafe davon. Einer wird weiter in der Szene gefeiert.<br>\nDer fr&uuml;here Zwickauer Ralf M. soll zuletzt auf einem Konzert im Schweizer Tuggen, einer kleinen Gemeinde am Z&uuml;richsee, gewesen sein &ndash; als dort ein Gast totgepr&uuml;gelt wurde. Die saarl&auml;ndische Oi-Band Krawallbr&uuml;der trat dort auf und zog auch Rechtsextreme an. Mit Hitler-Gr&uuml;&szlig;en sollen diese provoziert haben, so berichtete es der Blick. Nach ihrem Rauswurf seien sie zur&uuml;ckgekehrt und h&auml;tten eine Schl&auml;gerei provoziert. Ein 27-j&auml;hriger Th&uuml;ringer wurde dann von einem Neonazi mit einem Faustschlag niedergestreckt, starb im Krankenhaus. Konzertgast Ralf M. schrieb dennoch sp&auml;ter online: &bdquo;War gestern eine fette Party.&ldquo;<br>\nDas Pikante: Jener Ralf M. war einst verd&auml;chtigt, ein Helfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gewesen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/15-Jahrestag-der-NSU-Terrorserie\/!6226928\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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