{"id":15877,"date":"2013-01-17T08:54:14","date_gmt":"2013-01-17T07:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877"},"modified":"2013-01-17T09:34:49","modified_gmt":"2013-01-17T08:34:49","slug":"hinweise-des-tages-1799","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h01\">Wirtschaftswachstum soll 2013 0,4 Prozent betragen und 2014 wieder steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h02\">Negativrekord: Autoabsatz in Europa bricht drastisch ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h03\">Lebensmittelpreise steigen stark an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h04\">Pakt gegen Steuerflucht: Gr&uuml;ne fordern Irische Pr&auml;sidentschaft zum Handeln auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h05\">Herausforderungen f&uuml;r internationale Solidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h06\">Lohnanpassung von Ausl&auml;ndern am deutschen Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h07\">Unterdr&uuml;ckt die deutsche Post weltweit Arbeitnehmerrechte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h08\">Rezension: Frank Bsirske\/ Andrea Kocsis \/ Franz Treml (Hrsg.): Gegen den schleichenden Abbau des Sozialstaats. Konsequenzen &ndash; Alternativen &ndash; Perspektiven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h09\">Nicht wider den Geist der Sozialgesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h10\">Wahlkampf um Gerechtigkeit: Wie wird man reich und sind es die Richtigen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h11\">Bundestagswahl: Union n&auml;hert sich der absoluten Mehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h12\">Der Unwille zur Macht &ndash; Diletanten gegen Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h13\">Warum Sahra Wagenknecht auf Stephan Weil setzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h14\">Michael Fuchs geht juristisch gegen abgeordnetenwatch.de vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h15\">Die Krise in Mali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h16\">Rundfunkbeitrag bald fast so schlimm wie Hitler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h17\">Studiengeb&uuml;hren in Bayern und Niedersachsen: &ldquo;Wird die Geb&uuml;hr in der Urne begraben?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877#h18\">Das Letzte: Erfolgreiches Gesundheitssystem<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15877&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaftswachstum soll 2013 0,4 Prozent betragen und 2014 wieder steigen<\/strong><br>\nAngesichts der wegen des schwachen Winterhalbjahres erheblich vorbelasteten durchschnittlichen Wachstumsrate erwartet die Bundesregierung f&uuml;r dieses Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent. 2012 habe die deutsche Wirtschaft &ndash; anders als die Eurozone &ndash; ein nach Ansicht der Bundesregierung beachtliches Wachstum von 0,7 Prozent verzeichnet, hei&szlig;t es in dem von der Regierung vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2013 (17\/12070)&hellip; Aber auch 2013 werde die deutsche Wirtschaft sp&uuml;rbar kr&auml;ftiger wachsen als der Durchschnitt der Eurozone, gibt sich die Regierung &uuml;berzeugt. Und 2014 soll das Wirtschaftswachstum mit 1,6 Prozent noch st&auml;rker anziehen.<br>\nDa die au&szlig;enwirtschaftlichen Impulse in diesem Jahr erheblich schw&auml;cher sein sollen, soll die konjunkturelle Dynamik vor allem von der Binnennachfrage getragen werden. &bdquo;Angesichts der positiven Entwicklung der verf&uuml;gbaren Einkommen der privaten Haushalte und einer moderaten Preisniveauentwicklung spielen die privaten Konsumausgaben und die privaten Wohnungsbauinvestitionen eine tragende Rolle&ldquo;, schreibt die Bundesregierung. Erwartet wird eine Zunahme der Einkommen der privaten Haushalte um 2,3 Prozent. Die Nettol&ouml;hne der Arbeitnehmer sollen um ein Prozent steigen. Die Preisentwicklung werde mit 1,8 Prozent &bdquo;moderat&ldquo; bleiben. Hingewiesen wird auf die Entlastung der B&uuml;rger und Unternehmen um acht Milliarden Euro durch die Senkung des Rentenbeitragssatzes und die Abschaffung der Praxisgeb&uuml;hr zum 1. Januar. Auch sei der steuerliche Grundfreibetrag erh&ouml;ht worden.<br>\nDie Zahl der Besch&auml;ftigten hatte im vergangenen Jahr mit 41,6 Millionen Erwerbst&auml;tigen einen Rekordstand erreicht. In diesem Jahr wird nur ein Anstieg um etwa 15.000 erwartet. Zur Entwicklung des letzten Jahres hei&szlig;t es, der Stellenaufbau bestehe &bdquo;zum &uuml;berwiegenden Teil aus unbefristeten Normalarbeitsverh&auml;ltnissen&ldquo;. Die Arbeitslosigkeit soll 2013 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen.<br>\nDie Konsolidierung des Bundeshaushaltes soll weitergehen. Ab 2014 werde der Bundeshaushalt ohne strukturelle Kreditaufnahme aufgestellt&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_01\/2013_025\/03.html\">Deutscher Bundestag, Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/120\/1712070.pdf\">Jahreswirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;blicherweise spricht man bei einem Wachstum von 0,7% von einer Stagnation, aber mit dem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12190\">Placebo des Relativismus<\/a> gegen&uuml;ber der Rezession in vielen Eurostaaten, wird quasi ein Nullwachstum als politischer Erfolg gefeiert.<\/em><br>\n<em>Die verf&uuml;gbaren Einkommen der privaten Haushalte sollen sich 2012 im Jahresdurchschnitt um 2,3% erh&ouml;ht haben, die realen Nettol&ouml;hne und -geh&auml;lter allerdings nur um 0,1%, selbst wenn wie im Jahreswirtschaftsbericht angenommen die Einkommen der privaten Haushalte wiederum um 2,3% zunehmen werden d&uuml;rften die Nettol&ouml;hne weiter nahezu stagnieren. Wie damit eine konjunkturelle Dynamik &uuml;ber die Binnennachfrage erzeugt werden soll, erschlie&szlig;t sich wohl nur dem Bundeswirtschaftsminister.<\/em><br>\n<em>&Uuml;berhaupt ist der Jahreswirtschaftsbericht eine typische Sch&ouml;nf&auml;rberei aus dem Bundeswirtschaftsministerium.<\/em><br>\n<em>Zum Rekordstand der Erwerbst&auml;tigten siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15631\">&bdquo;Nie gab es mehr Erwerbst&auml;tige&ldquo; &ndash; Propaganda mit Zahlen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutschland: Wirtschaft schrumpft um 0,5% in Q4<\/strong><br>\nEs hatte sich seit langer Zeit abgezeichnet, denn die Daten aus dem Export, der Industrie und dem Einzelhandel wiesen geradezu auf eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal des vergangenen Jahres hin. Dieser &ouml;konomische R&uuml;ckgang ist nun erfolgt, so dass sich die Frage stellt, ob die deutsche Wirtschaft zu Beginn des neuen Jahres wieder an Fahrt aufnehmen kann. Wenn nicht, rutscht Deutschland in Q1 offiziell in eine neue Rezession&hellip;<br>\nW&auml;hrend die deutsche Wirtschaft aufgrund niemals zuvor gesehener Konjunkturprogramme im Gesamtjahr 2010 um 4,2% zulegte, wurden im Gesamtjahr 2011 immerhin noch 3% Wachstum verzeichnet. Doch 2012 gibt einen Vorgeschmack auf die Konsequenzen aus dem Auslaufen von staatlichen Programmen wie Abwrackpr&auml;mien und &auml;hnlichem Bl&ouml;dsinn, denn im Gesamtjahr 2012 lag das Wachstum gerade noch bei mickrigen 0,7%.<br>\nSeitens der Politik wurde immer wieder propagiert, dass die Krise um die europ&auml;ische Gemeinschaftsw&auml;hrung Euro keine gro&szlig;en Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Entwicklungen hierzulande haben werde. Doch die nackten Fakten sprechen eine deutlich andere Sprache, nachdem vor allem die deutschen Exporte in die S&uuml;dl&auml;nder der Eurozone immer st&auml;rker einbrechen. Diese Einbr&uuml;che k&ouml;nnen durch andere Weltregionen nicht voll kompensiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsfacts.de\/2013\/01\/deutschland-wirtschaft-schrumpft-um-05-in-q4\/#more-28663\">Wirtschftsfacts.de<\/a> <\/p>\n<p><strong>Prof. William K. Black kritisiert die Berichterstattung in den USA &uuml;ber die wirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge innerhalb der Eurozone:<\/strong><\/p>\n<p><strong>German Growth Goes Negative But Merkel&rsquo;s Press Becomes More Glowing<\/strong><br>\nIt is good to be Angela Merkel. Growth in Germany goes sharply negative in the last quarter of 2012 and press reports emphasize how sound the German economy is because it is a net exporter. This article analyzes how the Wall Street Journal and the New York Times presented the news about Germany&rsquo;s economy. I show that the presentation reveals more about the pathologies of our major media than about the pathologies of Germany and the Eurozone.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/william-k-black\/german-growth-goes-negati_b_2489678.html\">Huffington Post<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Bill Blacks Kritik trifft genauso auf die Berichterstattung in Deutschland zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Negativrekord: Autoabsatz in Europa bricht drastisch ein<\/strong><br>\nDie Krise auf dem europ&auml;ischen Automarkt versch&auml;rft sich massiv. Die Zahl der Neuzulassungen ist im Dezember um 16,3 Prozent gefallen. Im gesamten Jahr 2012 wurden so wenige Fahrzeuge verkauft wie zuletzt 1995.<br>\nDie deutschen Autokonzerne haben 2012 neue Absatzrekorde gefeiert. Volkswagen etwa verkaufte elf Prozent mehr Fahrzeuge als im Jahr 2011. Doch das lag im Wesentlichen am boomenden Gesch&auml;ft in den USA und China. In der Europ&auml;ischen Union (EU) war das Jahr f&uuml;r die Hersteller alles andere als erfreulich: 2012 sank die Zahl der neu zugelassen Fahrzeuge um 8,2 Prozent auf rund zw&ouml;lf Millionen St&uuml;ck, wie der europ&auml;ische Branchenverband ACEA mitteilte. Damit war es das schlechteste Jahr seit 1995.<br>\nBesserung scheint vorerst nicht in Sicht: Im Dezember fielen dieNeuzulassungen um 16,3 Prozent auf knapp 800.000 Fahrzeuge. Es war damit der mit Abstand schlechteste Monat im vergangenen Jahr. Bis auf Gro&szlig;britannien verzeichneten alle wichtigen Absatzm&auml;rkte zweistellige R&uuml;ckg&auml;nge. Spanien (minus 23,0 Prozent) und Italien (minus 22,5 Prozent) erwischte es dabei am schlimmsten. Deutschland (minus 16,4 Prozent) und Frankreich (minus 14,6 Prozent) hielt sich vergleichsweise wacker. Im britischen K&ouml;nigreich legten die Zulassungen sogar um 3,7 Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/autokonzerne-verzeichnen-schwaechstes-europageschaeft-seit-1995-a-877782.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn ein zweistelliger R&uuml;ckgang von mehr als 15% (!) im Markt Deutschland (im &Uuml;brigen schlimmer als beim &ldquo;kranken Mann&rdquo; Frankreich) mit &ldquo;hielt sich wacker&rdquo; umschrieben wird, dann mu&szlig; die Lage dramatisch sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lebensmittelpreise steigen stark an<\/strong><br>\nDie Verbraucherpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 2,0 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr gestiegen&hellip;<br>\nBesonders pr&auml;gnant war der Anstieg der Lebensmittelpreise Ende 2012. Sie verteuerten sich so stark wie seit &uuml;ber vier Jahren nicht mehr. Die Preise stiegen im Dezember um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. &bdquo;Dies ist der st&auml;rkste Preisanstieg bei Nahrungsmitteln seit September 2008 mit 6,4 Prozent&ldquo;, erkl&auml;rte das Statistische Bundesamt.<br>\nDie teuren Nahrungsmittel trieben die Inflationsrate im Dezember nach oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/verbraucherpreise-2012-lebensmittelpreise-steigen-stark-an,1472780,21463816.html\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun sind es gerade die Lebensmittelpreise, die die einkommensschw&auml;cheren Haushalte besonders belasten, weil sie einen &uuml;berproportionalen Anteil in ihrem Budget ausmachen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pakt gegen Steuerflucht: Gr&uuml;ne fordern Irische Pr&auml;sidentschaft zum Handeln auf<\/strong><br>\nSteuervermeidung und -dumping kostet die europ&auml;ischen &ouml;ffentlichen Haushalte nach Angaben der Kommission j&auml;hrlich rund eine Billionen Euro. In Zeiten von klammen Haushaltskassen und Sparpolitik ist das nicht l&auml;nger hinnehmbar. Es ist an der Zeit, konkrete Ma&szlig;nahmen gegen Steuerhinterziehung zu ergreifen. Wie das geht haben wir in unserem Steuerpakt zusammengestellt.<br>\nIrland spielt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Mit einem &auml;u&szlig;erst niedrigen Steuersatz von 12,5% auf Unternehmensgewinne lockt es viele multinationale Konzerne an, die dann zwar legal aber zu Lasten der europ&auml;ischen Partner, all ihre in der EU erwirtschafteten Gewinne nach Irland verlagern. Konsequente Steuervermeidungsgesetzgebung k&ouml;nnte das verhindern. Das Land ist jetzt in der einmaligen Situation, hier f&uuml;r Klarheit und Gerechtigkeit zu sorgen. Bereits angesto&szlig;ene Reformen zur Schlie&szlig;ung von Schlupfl&ouml;chern m&uuml;ssen z&uuml;gig abgeschlossen werden.<br>\nAu&szlig;erdem m&uuml;ssen  konkrete Ma&szlig;nahmen gegen Steuerbetrug und Steuerflucht bei finanzmarktbezogenen EU-Rechtsakten eingef&uuml;gt werden. Leider sieht die irische Agenda f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft dies bisher nicht vor.<br>\nUnser Steuerpakt beinhaltet Schritte, die daf&uuml;r sorgen, dass nicht nur die Schw&auml;chsten die Kosten der Krise tragen. Wir fordern die neue irische Ratspr&auml;sidentschaft dazu auf, mutig voran zu gehen und sich nicht hinter einer schon vordefinierten Agenda voll von alten Prozessen zu verstecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2013\/pakt-gegen-steuerfluchtgrune-fordern-irische-prasidentschaft-zum-handeln-auf\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Herausforderungen f&uuml;r internationale Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nDer Weltmarkt versch&auml;rft die strukturelle Konkurrenz unter den abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten. Die Standardantwort lautet leider zu h&auml;ufig noch ein B&uuml;ndnis mit Unternehmen und Staat auf betrieblicher, regionaler oder nationaler Ebene. Doch all diese bekr&auml;ftigen nur die strukturelle Konkurrenz. Grenz&uuml;berschreitende B&uuml;ndnisse beginnen erst zaghaft sich zu entwickeln und bleiben zumeist auf Konzernbelegschaften oder die absoluten Mindestrechte begrenzt. Eine Einflussnahme auf die die strukturelle Konkurrenz erwirkenden Rahmenbedingungen steht konzeptionell noch am Anfang. Wie m&uuml;ssten die Regeln der Weltwirtschaft aussehen, damit die Lohnabh&auml;ngigen nicht systematisch in Konkurrenz zueinander gesetzt werden? Und wie k&ouml;nnen diese Regeln f&uuml;r eine sozialvertr&auml;gliche Weltwirtschaft durchgesetzt werden? Die Sozialforen in Porto Allegre und anderen Orten haben die Debatte er&ouml;ffnet, doch die Antworten stehen noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/19-2013\/++co++cf6a609a-5f28-11e2-a58d-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lohnanpassung von Ausl&auml;ndern am deutschen Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nWerden Ausl&auml;nder, die im Jahr 2000 eine Vollzeitbesch&auml;ftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt aufgenommen haben, insgesamt betrachtet, lag ihr durchschnittliches Lohnniveau bei 64 Prozent des durchschnittlichen Lohnniveaus der Deutschen. Bis zum Jahr 2008 stieg dieser Anteil auf rund 72 Prozent.<br>\nDamit holen Migranten im beobachteten Zeitraum im Durchschnitt also in der Tat gegen&uuml;ber den Deutschen auf&hellip;<br>\nDie Gesamtergebnisse verdecken allerdings v&ouml;llig die Unterschiede zwischen den einzelnen Nationalit&auml;ten in Deutschland. Wir betrachten drei&szlig;ig Gruppen und finden h&ouml;chst unterschiedliche Anpassungsraten, die von +43 Prozentpunkten bei den Franzosen bis zu 6 Prozentpunkten bei Afghanen reichen&hellip;<br>\nInteressanterweise sind die Konvergenzraten f&uuml;r Migranten aus den L&auml;ndern am h&ouml;chsten, die schon zum Zeitpunkt des Eintritts in den deutschen Arbeitsmarkt relativ viel verdienten&hellip;<br>\nF&uuml;r Gruppen mit niedrigeren Einstiegsl&ouml;hnen sind auch die Anpassungsraten tendenziell niedriger&hellip;<br>\nDies unterstreicht noch einmal, dass eine rein deskriptive Analyse von durchschnittlichen Wachstumsraten kaum R&uuml;ckschl&uuml;sse auf &ouml;konomische Integration und Arbeitsmarkterfolge auf individueller Ebene erlaubt. Enorm wichtig ist auch, nach Nationalit&auml;ten zu differenzieren, um der gro&szlig;en Heterogenit&auml;t der in Deutschland lebenden Ausl&auml;nder Rechnung zu tragen.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130117_iab.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130117_iab_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2013\/kb0113.pdf\">IAB [PDF &ndash; 500 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zuwanderer als &bdquo;Reservearmee&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt zur Senkung der L&ouml;hne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unterdr&uuml;ckt die deutsche Post weltweit Arbeitnehmerrechte?<\/strong><br>\nIn Deutschland Hui &ndash; im Ausland Pfui<br>\nInternationale Gewerkschaften haben bei der Bundesregierung Beschwerde gegen Deutsche Post DHL eingereicht. Das multinationale Unternehmen soll vor allem im Ausland gegen OECD-Leits&auml;tze versto&szlig;en.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/mpdid=10836368\/nid=233454\/did=10836368\/lp0nc1\/index.html\">SWR &ndash; Video<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=10836368\/mpdid=10858788\/1oqjfe\/index.html\">SWR &ndash; Text<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die Deutsche Post AG ist nur eins von mehreren deutsche Unternehmen, die offenbar meinen, nur Deutschland h&auml;tte Gesetze, die man (wenn es wirklich sein muss) beachten muss, w&auml;hrend das Ausland ein rechtsfreier Raum sei. Ausl&auml;nder sind also &ndash; ob im Inland oder in ihren Heimaten &ndash; dazu da, um von deutschen Unternehmen &ndash; ggf. auch rechtswidrig &ndash; ausgebeutet zu werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rezension: Frank Bsirske\/ Andrea Kocsis \/ Franz Treml (Hrsg.): Gegen den schleichenden Abbau des Sozialstaats. Konsequenzen &ndash; Alternativen &ndash; Perspektiven<\/strong><br>\nDer Aufkl&auml;rungspublizist Albrecht M&uuml;ller ruft in Erinnerung, wie durch gezielte Meinungsmache der Sozialstaat ins Gerede kam. Die damals amtierende Schr&ouml;der-Regierung wurde Opfer des Trommelfeuers gegen sogenannte Lohnnebenkosten und f&uuml;r entfesselte Marktkr&auml;fte. Irgendwann verloren dann Gerhard Schr&ouml;der und Joschka Fischer die Lust am geduldigen Widersprechen und Widerstehen. Sie dr&auml;ngten ihre Parteien auf den Kurs &bdquo;If you can`t beat them, join them&ldquo;. Nat&uuml;rlich taten sie das nicht ganz so rigide, wie es die damaligen Kreuzz&uuml;gler gegen den Sozialstaat in allen Talkshows forderten. Die Einsicht, dass es auf Alternativen statt auf Varianten zum Marktradikalismus ankommt, ist durch die Finanzmarktkrise inzwischen gewachsen. Nur noch die Schwarz-Gelben wollen den toten Gaul &bdquo;Alle-Macht-den M&auml;rkten&ldquo; weiterreiten. Angela Merkel spricht sogar von der &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/19-2013\/++co++7b741142-5e48-11e2-a9ab-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nicht wider den Geist der Sozialgesetze<\/strong><br>\nDa die Vermittlung von Arbeitslosen in Zeitarbeitsgelegenheiten zunimmt, so meldet die taz, will die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit die Zusammenarbeit mit dieser Branche pr&uuml;fen. Was sich wie sp&auml;te Einsicht und Hoffnungsschimmer liest, ist doch nichts anderes als grobe Verlogenheit. Denn diese Inaussichtstellung ist dem Menschen- und Gesellschaftsbild, das im SGB II vermittelt wird, diametral entgegengesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/01\/nicht-wider-den-geist-der-sozialgesetze.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wahlkampf um Gerechtigkeit: Wie wird man reich und sind es die Richtigen?<\/strong><br>\nVom Tellerw&auml;scher zum Million&auml;r &ndash; kann das tats&auml;chlich jeder schaffen? Wie gut sch&auml;tzen die Deutschen die Chancen aufzusteigen ein? Im Auftrag von REPORT MAINZ hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap nachgefragt. Ergebnis: Mehr als die H&auml;lfte der Deutschen sieht die Aufstiegschancen kritisch. Nur jeder vierte dagegen beurteilt sie laut der repr&auml;sentativen Umfrage positiv. Wer sich zu den unteren Schichten z&auml;hlt, sch&auml;tzt die Chancen aufzusteigen sogar noch schlechter ein. Den Soziologen Prof. Michael Hartmann wundert das nicht: &bdquo;Die Chancengerechtigkeit ist seit der Jahrtausendwende deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig&ldquo;, erkl&auml;rt er im Interview mit REPORT MAINZ.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/mpdid=10836366\/nid=233454\/did=10836366\/1u4rlfb\/index.html\">SWR &ndash; Video<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=10836366\/mpdid=10858784\/d2q0d6\/index.html\">SWR &ndash; Text<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Union n&auml;hert sich der absoluten Mehrheit<\/strong><br>\nDie SPD setzt ihre Talfahrt nach einer neuen Umfrage fort &ndash; die Union dagegen verzeichnet Rekord-Zustimmungswerte. Im Forsa-Wahltrend f&uuml;r &bdquo;Stern&ldquo; und RTL b&uuml;&szlig;en die Sozialdemokraten um den in der Kritik stehenden Kanzlerkandidaten Peer Steinbr&uuml;ck im Vergleich zur Vorwoche erneut zwei Prozentpunkte ein und fallen mit 23 Prozent auf ihren niedrigsten Wert seit Juli 2011. Anfang Oktober, direkt nach der Nominierung Steinbr&uuml;cks, hatte die SPD laut Forsa noch 30 Prozent erzielt. CDU und CSU gewinnen einen Punkt auf 43 Prozent &ndash; der beste Wert f&uuml;r die Union unter Kanzlerin Angela Merkel. Das w&auml;ren nur noch zwei Prozentpunkte weniger als f&uuml;r die &uuml;brigen im Bundestag vertretenen Parteien zusammen.<br>\nDie FDP legt zwar um einen Punkt zu, h&auml;tte mit 3 Prozent aber weiterhin keine Chance auf einen Verbleib im Bundestag. Gr&uuml;ne und Linke fallen um je einen Punkt auf 14 beziehungsweise 8 Prozent. Die Piratenpartei w&auml;re mit 4 Prozent (plus eins) nicht im Bundestag vertreten. Mit 43 Prozent w&auml;re die Union derzeit allein 6 Punkte st&auml;rker als das rot-gr&uuml;ne Lager (zusammen 37 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundestagswahl-union-naehert-sich-der-absoluten-mehrheit,1472596,21473542.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Insbesondere die &ldquo;Meinungsumfragen&rdquo; des Meinungsmache-Instituts Forsa-Instituts sind &ndash; darauf haben die NachDenkSeiten in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen &ndash; mit gro&szlig;er Vorsicht zu bewerten. Unabh&auml;ngig davon bleibt jedoch festzuhalten, da&szlig; der vorliegende dpa-Beitrag unter den Tisch fallen l&auml;&szlig;t, da&szlig; selbst nach dieser &ldquo;Meinungsumfrage&rdquo; Rot-Gr&uuml;n-Rot 45 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als die potenzielle &ldquo;Absolute-Mehrheits-Partei&rdquo; Union h&auml;tte. Da&szlig; das konservative Lager in den vergangenen Monaten kr&auml;ftig an Zustimmung unter der Bev&ouml;lkerung gewinnen konnte, liegt jedoch nicht nur am grottenschlechten Auftritt von Steinbr&uuml;ck und seiner SPD-Kollegen. Ein Leser der Frankfurter Rundschau schreibt diesbez&uuml;glich in seinem Leserkommentar:<\/em><br>\n<em>&ldquo;So lange die Mainstream-Medien sich weigern, Fakten zu benennen und Merkels Wirken gerade in der Europapolitik realistisch zu bewerten, wird sich auch am Wahlverhalten der dumpfen, grauen Masse nichts &auml;ndern. Die undifferenzierte und distanzlose Heiligenverehrung Merkels gerade in den popul&auml;ren Nachrichtenformaten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien zeigt, dass die Politik gewaltigen Einfluss auf dieselben hat und eine unabh&auml;ngige Berichterstattung nicht mehr stattfindet. Was soll der Durchschnittsmichel da anderes denken als &ldquo;Mutti navigiert uns sicher durch die Krise&rdquo;? Bei der Verbreitung von Schr&ouml;ders neoliberalen L&uuml;genm&auml;rchen, die den Abbau von Sozialstaat und Altersvorsorge befeuerten, haben genau die selben Medien ja auch willf&auml;hrig mitgespielt. Es ist wie es war: Der Michel wacht nicht auf, auch dann nicht, wenn es l&auml;ngst zu sp&auml;t ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Unwille zur Macht &ndash; Diletanten gegen Merkel<\/strong><br>\nSo viele Fehler, so viele Versprecher, so viel, was nicht so gemeint war &ndash; das kann gar nicht sein. Da spricht das Unterbewusstsein &ndash; aus dem Kandidaten Steinbr&uuml;ck. So viel K&uuml;chenpsychologie kann jeder, um das zu erkennen. Diesem Kandidaten geht es gar nicht ums Kanzleramt. Der will da gar nicht hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20130109.mp3\">hr2-Kultur &ldquo;Der Tag&rdquo; (ca. 49 MB, ca.&nbsp;53 Minuten) [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bis auf zwei Punkte (der Erfolg der Reformen, der bei der SPD-Basis nicht richtig ankommt; Trittin als &ldquo;Linker&rdquo;) recht gelungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum Sahra Wagenknecht auf Stephan Weil setzt<\/strong><br>\nFrage: W&auml;re die SPD mit einer Frau als Spitzenkandidatin besser gefahren?<br>\nWagenknecht: Sie meinen, Frau Kraft? Es geht nicht um Frau oder Mann. Die Frage ist, ob die SPD weiterhin zu ihren Agenda-Untaten steht wie Steinbr&uuml;ck oder ob man bereit ist, wieder origin&auml;r sozialdemokratische Inhalte zu vertreten. Beispielsweise Mindestlohn, Verbot von Leiharbeit und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung, Wiederherstellung einer ausk&ouml;mmlichen gesetzlichen Rente, Verm&ouml;genssteuer. Historisch betrachtet waren das alles mal sozialdemokratische Themen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neuepresse.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Warum-Sahra-Wagenknecht-auf-Stephan-Weil-setzt\">Neue Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Michael Fuchs geht juristisch gegen abgeordnetenwatch.de vor<\/strong><br>\nVon der &Ouml;ffentlichkeit unbemerkt war der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Fuchs jahrelang f&uuml;r eine von MI6-Agenten gegr&uuml;ndete Beratungsfirma t&auml;tig, wie abgeordnetenwatch.de vergangene Woche enth&uuml;llte. Gegen unsere Berichterstattung geht der stellvertretende Fraktionsvorsitzende nun mit juristischen Mitteln vor. &Uuml;ber einen Anwalt hat Fuchs uns abgemahnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2013\/01\/16\/michael-fuchs-geht-juristisch-gegen-abgeordnetenwatch-de-vor\/\">abgeordnetenwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Krise in Mali<\/strong><br>\nDemokratie f&uuml;r wen? Krieg gegen wen? Die Rolle der Zivilgesellschaft, die Verursacher der Krise und die Bedeutung religi&ouml;ser Akteure<br>\nDie Rolle religi&ouml;ser Akteure in der malischen Krise verweist auf die unterbewerteten Potentiale nicht-milit&auml;rischer Konfliktl&ouml;sung. Sie verweist aber auch auf eine gef&auml;hrdete Laizit&auml;t. Denn die Laizit&auml;t l&auml;sst sich nur verteidigen, wenn die weltlichen Institutionen an den Bed&uuml;rfnissen der B&uuml;rger ausgerichtet sind. Den Glauben daran haben viele Malier verloren &ndash; und das ist das Zentrum der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/afrique-europe-interact.net\/files\/201212_krise_in_mali_wiedemann-1.pdf\">Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung [PDF &ndash; 74 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Analyse der Situation in Mali von Charlotte Wiedemann vom Afrika-Referat der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung zeigt wie komplex die Situation in diesem Land ist. Er zeigt, wie unsinnig der Glaube ist, durch einen Krieg dieses Land auch nur befrieden, geschweige denn demokratisieren zu k&ouml;nnen. Selbst wenn der Norden Malis durch Besatzungsgruppen erobert ist, so ist damit au&szlig;er, dass es viele auch zivile Opfer gibt, nichts gewonnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rundfunkbeitrag bald fast so schlimm wie Hitler<\/strong><br>\nEs gibt allem Anschein nach nichts, was dem &raquo;Handelsblatt&laquo; zu falsch oder zu dumm ist, um es im Kampf gegen ARD und ZDF zu verwenden. Den vorl&auml;ufigen (und schwer zu untertreffenden) Tiefpunkt markiert ein Gastbeitrag der fr&uuml;heren CDU-Bundestagsabgeordneten Vera Lengsfeld, den die Zeitung gestern auf ihrer Internetseite ver&ouml;ffentlichte.<br>\nIch f&uuml;rchte, man muss das lesen, um eine Ahnung davon zu haben, auf welchem Niveau inzwischen die &mdash; an sich nicht nur legitime, sondern auch notwendige &mdash; Debatte &uuml;ber den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk inzwischen gef&uuml;hrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/rundfunkbeitrag-bald-fast-so-schlimm-wie-hitler\/%20%3Chttp:\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/rundfunkbeitrag-bald-fast-so-schlimm-wie-hitler\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Studiengeb&uuml;hren in Bayern und Niedersachsen: &ldquo;Wird die Geb&uuml;hr in der Urne begraben?&rdquo;<\/strong><br>\nAm Donnerstag, den 17.01.2013, beginnt die Eintragungsfrist f&uuml;r das Volksbegehren gegen Studiengeb&uuml;hren in Bayern. Am Freitag findet eine bundesweite Bildungsdemonstration in Hannover statt, bevor dann am 20.01.2013 die Landtagswahlen in Niedersachsen anstehen.<br>\nErik Marquardt, Vorstandsmitglied des fzs, erkl&auml;rt:<br>\n&ldquo;In den n&auml;chsten Tagen wird sich entscheiden, ob Studiengeb&uuml;hren in Bayern und Niedersachsen eine Zukunft haben. Die Abschaffung der Geb&uuml;hren w&auml;re ein Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit und gegen die Marktmechanismen an den Hochschulen. Die Landtagswahl in Niedersachsen ist wie das Volksbegehren in Bayern eine M&ouml;glichkeit, um ein deutliches Zeichen f&uuml;r gerechtere Bildungschancen zu setzen. Bildung ist ein Menschenrecht und Menschenrechte kauft man nicht. Da das einer deutlichen Mehrheit der Gesellschaft klar ist, ist die Abschaffung eine Frage der Mobilisierung und keine inhaltliche.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/aktuelles\/presse\/279330.html\">fzs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Erfolgreiches Gesundheitssystem<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/13017_berlin.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/13017_berlin_small.png\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Quelle BZ Berlin vom 16.01.13<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15877"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15885,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877\/revisions\/15885"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}