{"id":15917,"date":"2013-01-21T15:27:14","date_gmt":"2013-01-21T14:27:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15917"},"modified":"2019-01-30T10:50:58","modified_gmt":"2019-01-30T09:50:58","slug":"psychiatrie-als-polizey-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15917","title":{"rendered":"Psychiatrie als \u201ePolizey-Wissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins <em>Der Spiegel<\/em> widmet sich dem Thema: <em>Wahnsinn wird normal<\/em>. J&ouml;rg Blech, bekannt als Verfasser der B&uuml;cher <em>Die Krankheitserfinder<\/em> und <em>Gene sind kein Schicksal<\/em>, blickt voraus auf die demn&auml;chst erscheinende neue und damit f&uuml;nfte Version des DSM &ndash; eine g&auml;ngige Abk&uuml;rzung f&uuml;r <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders<\/em>. Dieses Diagnose-Handbuch existiert seit 1952 und wird von der <em>American Psychiatric Association<\/em> herausgegeben. Es will und soll weltweit die Kriterien daf&uuml;r festlegen, wann ein Mensch im psychiatrischen Sinn f&uuml;r gest&ouml;rt zu erkl&auml;ren ist. Der DSM ist so etwas wie diagnostisches Weltgeld. Was der Dollar f&uuml;r die Weltwirtschaft ist &ndash; oder sollte man heute besser sagen: war &ndash; ist der DSM f&uuml;r  die Psychiatrie. Von <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDer DSM versucht, weltweit die Deutungshoheit der amerikanisch-westlichen Psychiatrie &uuml;ber die menschlichen &bdquo;Abweichungen&ldquo; und &bdquo;psychischen St&ouml;rungen&ldquo; zu etablieren und verbindlich zu definieren, was als gesund und normal und was als krank und anormal zu gelten hat. Es soll &uuml;berall auf der Welt dasselbe gemeint sein, wenn zum Beispiel von einer Depression gesprochen wird. <\/p><p>Der b&uuml;rgerlich-kapitalistischen Gesellschaft wohnt von Anbeginn eine Tendenz zur Homogenisierung inne: Im Interesse eines beschleunigten und m&ouml;glichst reibungslosen Waren- und Geldverkehrs werden M&uuml;nzen, Ma&szlig;e und Gewichte, Raum und Zeit, Sprachen und Identit&auml;ten vereinheitlicht, regionale oder lokale Unterschiede eingeebnet. Die seit der Aufkl&auml;rung im Interesse der Naturbeherrschung betriebene Vermessung und Mathematisierung der &auml;u&szlig;eren Welt wird in der Sp&auml;tphase der b&uuml;rgerlichen Entwicklung auch auf die innere Welt ausgedehnt, dringt bis in die intimen Binnenwelten vor und presst noch die Affekt- und Gef&uuml;hlslagen der Menschen in amerikanisch-westliche Schablonen. <\/p><p>&bdquo;Die b&uuml;rgerliche Gesellschaft&ldquo;, hei&szlig;t es in der <em>Dialektik der Aufkl&auml;rung<\/em> von Horkheimer und Adorno, &bdquo;ist beherrscht vom &Auml;quivalent. Sie macht Ungleichnamiges komparabel, indem sie es auf abstrakte Gr&ouml;&szlig;en reduziert. Der Aufkl&auml;rung wird zum Schein, was in Zahlen, zuletzt in der Eins, nicht aufgeht.&ldquo; Der DSM betreibt das Gesch&auml;ft der Vereinheitlichung auf dem Weltmarkt der Psychiatrie. Er begr&auml;bt andere kulturelle Deutungsmuster menschlichen Verhaltens und Leidens unter sich, diskreditiert psychodynamische, verstehende Zug&auml;nge zu seelischen Prozessen als unwissenschaftlich und zielt darauf ab, eine an der Symptombek&auml;mpfung orientierte Behandlung durchzusetzen. Eine solche Behandlung f&uuml;hrt fast zwangsl&auml;ufig zum Einsatz entsprechender Medikamente gegen das jeweilige Symptom und f&ouml;rdert damit vor allem einen therapeutischen Ansatz, wie ihn die Pharmaindustrie favorisiert. <\/p><p>J&ouml;rg Blech weist in seinem Artikel darauf hin, dass 70 Prozent der aktuellen DSM-Autoren als Berater f&uuml;r Pharmafirmen arbeiten. Der DSM betreibe &bdquo;Seelsorge f&uuml;r die Industrie&ldquo;, in dem er gesellschaftlich nicht erw&uuml;nschte, st&ouml;rende Verhaltensweisen pathologisiere und damit f&uuml;r eine medikament&ouml;se Behandlung zurechtr&uuml;cke. Im Vorfeld der Neuausgabe habe es einen teilweise grotesken Wettstreit um die Aufnahme neuer St&ouml;rungsbilder und psychischer Krankheiten  in das Diagnosemanual gegeben. So habe der in Teltow t&auml;tige deutsche Psychiater Michael Linden eine &bdquo;posttraumatische Verbitterungsst&ouml;rung&ldquo; (PTED) erfunden und im Manual unterzubringen versucht. Vor allem an ehemaligen DDR-B&uuml;rgern sei ihm aufgefallen, dass sie nach einem negativen Lebensereignis einen &bdquo;ausgepr&auml;gten und lang anhaltenden Verbitterungsaffekt&ldquo; entwickelt h&auml;tten, der in den bisherigen Krankheitsbildern nicht unterzubringen sei und ihn zur Entwicklung der PTED gef&uuml;hrt habe. Etwa zwei Prozent der Bev&ouml;lkerung seien betroffen, was gute Marktchancen und neue Einnahmequellen f&uuml;r &Auml;rzte und Pharmaindustrie er&ouml;ffnet. Dennoch habe man Linden einstweilen abblitzen lassen. Stattdessen habe man etliche andere Unwohlseinszust&auml;nde und F&auml;hrnisse des Lebens zu Krankheiten erkl&auml;rt und die Schwelle f&uuml;r die Diagnose bereits etablierter St&ouml;rungsbilder weiter abgesenkt. Bei Jugendlichen kann nun eine &bdquo;Temperament-Fehlregulationsst&ouml;rung&ldquo; diagnostiziert werden, ADHS wird verbindlich als &bdquo;Entwicklungsst&ouml;rung des Nervensystems&ldquo; gef&uuml;hrt und damit vollends biologisiert. Durch den Wegfall der Altersbegrenzung kann die Krankheit nun obendrein in allen Altersgruppen diagnostiziert werden und dem Wirkstoff Methylphenidat neue M&auml;rkte erschlie&szlig;en. Dabei ist der Absatz dieses Medikaments in den letzten Jahren ohnehin explodiert: Wurden in Apotheken im Jahr 1993 34 Kilogramm umgesetzt, waren es im Jahr 2011 bereits 1791 Kilogramm. <\/p><p>Ein anderes von Blech angef&uuml;hrtes Beispiel: Ab wann darf Trauer &uuml;ber den Tod eines nahen Menschen Depression genannt und entsprechend behandelt werden? In einem solchen Fall darf die Diagnose erst gestellt werden, wenn die Symptome wie Gef&uuml;hle der Leere, Freudlosigkeit, allgemeine M&uuml;digkeit bei gleichzeitiger Unruhe und Getriebenheit l&auml;nger als zwei Monate anhalten. So stand und steht es im DSM-IV. In der dritten Version des gleichen Diagnosemanuals hielt man noch eine Trauerfrist von einem Jahr f&uuml;r angemessen. Die f&uuml;r 2013 geplante Version DSM-V billigt den Trauernden gerade mal noch zwei Wochen zu. Wer entsprechende Symptome l&auml;nger zeigt, muss zum Arzt gehen und sich wegen Depression behandeln lassen. Trauern wir schneller als vorangegangene Generationen oder hat sich die Toleranz gegen&uuml;ber Trauergef&uuml;hlen dramatisch verringert? Wollen wir Trauerkl&ouml;&szlig;e in unserer Spa&szlig;- und Konsumgesellschaft nicht l&auml;nger dulden? <\/p><p>In Wahrheit scheint es so zu sein, dass eine unappetitliche Koalition aus biologischer Psychiatrie und Pharmakonzernen nat&uuml;rliche Lebenskrisen pathologisieren und medikalisieren will. Es w&auml;re der Traum der Antidepressiva-Hersteller, wenn alle Trauernden nach einer kurzen Turbo-Trauer &ndash; am besten unter der Kontrolle von Trauer-Experten &ndash; von ihrem Hausarzt entsprechende Medikamente verschrieben bek&auml;men. Die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> greift auf den Titel eines Romans von Heinrich B&ouml;ll zur&uuml;ck und spricht von einer &bdquo;f&uuml;rsorglichen Belagerung&ldquo; der Hinterbliebenen durch &Auml;rzte und Therapeuten. Wir sind auf dem Weg in eine Welt, die den Schmerz als Vorboten des Todes zum Verschwinden bringen m&ouml;chte. Alle Gef&uuml;hle werden pharmakologisch gemodelt, Extremlagen des Gem&uuml;ts an der affektiven Nulllinie eingeebnet. <\/p><p>Der Artikel von J&ouml;rg Blech l&auml;sst vor uns das Bild einer Gesellschaft entstehen, die sich bei der Frage, wie menschliches Verhalten systemkonform geregelt werden kann, immer weniger auf Gewissen, Moral und verinnerlichte Selbstzw&auml;nge verl&auml;sst, sondern stattdessen auf elektronische und pharmakologische Mechanismen der Steuerung und Kontrolle setzt. Die Psychiatrie wird wieder, was sie in den Anf&auml;ngen der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft war: Teil der &bdquo;Polizey-Wissenschaften&ldquo;.  Moral und damit die Frage, was das Richtige ist, das zu tun, und was das Falsche ist, das zu unterlassen ist, wandern aus den Subjekten aus und werden zu einer Frage der &bdquo;Einstellung&ldquo; &ndash; auf das richtige Medikament und die richtige Dosis. <\/p><p>Unter der befriedeten Oberfl&auml;che unseres Alltagslebens vollzieht sich ein permanenter Krieg, der umso beschwerlicher ist, als er sich nicht genau bestimmen l&auml;sst. In Form von Nervosit&auml;t, &Auml;rger und Gereiztheit werden wir vom Alltag pausenlos mobilisiert, aber f&uuml;r eine unsichtbare Schlacht und gegen einen Feind, der sich schwer ausmachen l&auml;sst. Herrschaft tarnt sich als Technik, Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung verstecken sich hinter <em>Marktgesetzen<\/em> und <em>Sachzw&auml;ngen<\/em>. Wir haben es nicht mit einem einzelnen Gegner zu tun, sondern mit tausend undeutlichen Widrigkeiten, auf die unser K&ouml;rper ganz von allein reagiert, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Unser Leben ist zugleich unruhig und monoton, wir sind ersch&ouml;pft und gleichzeitig st&ouml;&szlig;t uns nichts zu. Der Stress ist ein sprachloser Schmerz, der keine Geschichten macht und keine Ideen schenkt. Depressiv wird, hat Sloterdijk einmal gesagt, &bdquo;wer Gewichte tr&auml;gt, ohne zu wissen wozu.&ldquo; Wunsch- und traumloses Ungl&uuml;ck und ein diffuses Unbehagen bestimmen die seelische Signatur der Gegenwart und sind der Rohstoff, von dessen Ausbeutung Psychologie, Psychiatrie und Pharmaindustrie profitieren. Wer sich mit diesem Thema weiter besch&auml;ftigen m&ouml;chte, dem seien die B&uuml;cher von Edward Shorter: <em>Geschichte der Psychiatrie<\/em> und <em>Moderne Leiden<\/em> sowie von Klaus D&ouml;rner: <em>B&uuml;rger und Irre<\/em> und <em>T&ouml;dliches Mitleid<\/em> zur Lekt&uuml;re empfohlen.<\/p><p>Einer Psychologie, die Symptome wie Freudlosigkeit, Angst, Sorge, Trauer, R&uuml;ckzugsverhalten, depressive Verstimmung und Gef&uuml;hle der Bedr&auml;ngnis als Ausdruck einer &bdquo;Anpassungsst&ouml;rung&ldquo; deutet, ger&auml;t gar nicht ins Blickfeld, dass es gesellschaftliche Zust&auml;nde gegeben hat &ndash; sie liegen in Deutschland gerade mal 75 Jahre zur&uuml;ck &ndash; und wieder geben kann und gibt, unter denen gerade aufrechterhaltene Funktionst&uuml;chtigkeit und Anpassung erkl&auml;rungsbed&uuml;rftige Ph&auml;nomene und Krankheitszeichen darstellen. Der markt- und kapitalkonform zugerichtete, angepasste Mensch der Gegenwart bringt das Kunstst&uuml;ck fertig, sich mit den objektiven Unm&ouml;glichkeiten des Lebens unter Bedingungen kapitalistischer Leistungskonkurrenz zu arrangieren. Als &bdquo;reif&ldquo; gilt, wer sich mit allen Scheu&szlig;lichkeiten des Lebens abgefunden hat und sich in einer Welt der Entfremdung, Feindseligkeit, Indifferenz und K&auml;lte heimisch f&uuml;hlt. Von der hegemonialen behavioristischen Psychologie wird der Mensch als ein Apparat begriffen, als Teil einer Maschine, mit der er perfekt verzahnt sein muss. Bei kleinsten Verzahnungsm&auml;ngeln wird er f&uuml;r gest&ouml;rt und reparaturbed&uuml;rftig erkl&auml;rt. <\/p><p>Der SPIEGEL ist das Zentralorgan der &bdquo;realit&auml;tsgerechten Emp&ouml;rung&ldquo;, von der in der &bdquo;Dialektik der Aufkl&auml;rung&ldquo; die Rede ist und die Horkheimer und Adorno zur Warenmarke dessen erkl&auml;ren, &bdquo;der dem Betrieb eine neue Idee zuzuf&uuml;hren hat&ldquo;. Bei allem aufkl&auml;rerischen Bem&uuml;hungen und Detail-Reichtum des Artikels dr&uuml;ckt sich J&ouml;rg Blech doch um die Benennung dessen, worum es im Kern geht: Die &bdquo;Medizinisierung der sozialen Frage&ldquo; (Klaus D&ouml;rner) und die Bestimmung der Funktion der zeitgen&ouml;ssischen Psychiatrie als &bdquo;Polizey-Wissenschaft&ldquo; und Instanz der sozialen Integration und Kontrolle. Ganz am Ende klingt das Thema vage an. Eine Patientin, bei der der Psychiater Michael Linden eine &bdquo;posttraumatische Verbitterungsst&ouml;rung&ldquo; diagnostiziert hatte, sagt: &bdquo;Die beste Therapie w&auml;re doch, ich w&uuml;rde eine Arbeit finden.&ldquo; <\/p><p>Vern&uuml;nftig und im Sinne einer <em>&Ouml;konomie des ganzen Hauses<\/em> letztlich auch rentabler w&auml;re es, das aberwitzige Tempo des Alltagslebens zu drosseln, allen Menschen anst&auml;ndige, menschenf&ouml;rmige Arbeitsbedingungen zu bieten und ihnen nicht l&auml;nger zuzumuten, ihr Leben in einem Universum permanenter Verteidigung und Aggression fristen zu m&uuml;ssen. Dann br&auml;uchte es diesen psychologisch-medizinischen Reparatur- und Kompensationsaufwand nicht. Die Logik, nach der diese Gesellschaft im Umgang mit den in eine abseitige Position gedr&auml;ngten Menschen verf&auml;hrt, erinnert an eine Geschichte, die w&auml;hrend der Bl&uuml;tezeit der Anti-Psychiatrie im Umlauf war: Ein Mann besucht einen Angeh&ouml;rigen in einem psychiatrischen Krankenhaus. Er schaut aus dem Fenster und sieht M&auml;nner, die mit Motors&auml;gen B&auml;ume f&auml;llen. &bdquo;Warum werden diese wunderbaren alten Ulmen gef&auml;llt&ldquo;, fragt er einen Arzt, der ihm auf dem Gang begegnet. &bdquo;Wir m&uuml;ssen Platz schaffen f&uuml;r einen Erweiterungsbau&ldquo;, erwidert dieser. &bdquo;Warum m&uuml;ssen Sie erweitern?&ldquo;, fragt der Besucher weiter. &bdquo;Es werden heutzutage viele Menschen verr&uuml;ckt&ldquo;, erl&auml;utert der Arzt. &bdquo;Warum werden sie verr&uuml;ckt&ldquo;, fragt der Besucher weiter und der Arzt antwortet. &bdquo;Weil Ulmen gef&auml;llt werden.&ldquo;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins <em>Der Spiegel<\/em> widmet sich dem Thema: <em>Wahnsinn wird normal<\/em>. J&ouml;rg Blech, bekannt als Verfasser der B&uuml;cher <em>Die Krankheitserfinder<\/em> und <em>Gene sind kein Schicksal<\/em>, blickt voraus auf die demn&auml;chst erscheinende neue und damit f&uuml;nfte Version des DSM &ndash; eine g&auml;ngige Abk&uuml;rzung f&uuml;r <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders<\/em>. Dieses Diagnose-Handbuch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15917\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[129,41],"tags":[1449,420],"class_list":["post-15917","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-medienanalyse","tag-adhs","tag-spiegel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15917"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15917\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48851,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15917\/revisions\/48851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}