{"id":15926,"date":"2013-01-23T08:46:50","date_gmt":"2013-01-23T07:46:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926"},"modified":"2013-01-23T08:46:50","modified_gmt":"2013-01-23T07:46:50","slug":"hinweise-des-tages-1803","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h01\">50 Jahre &Eacute;lys&eacute;e-Vertrag &ndash; Tr&auml;ume von Neo-Bismarck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h02\">Netanjahus Likud bleibt trotz starker Verluste st&auml;rkste Partei in Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h03\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h04\">Misterchen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h05\">Abwertung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h06\">Jain w&auml;hlt den Degen und Dimon den S&auml;bel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h07\">Finanztransaktionssteuer: Beschluss ist Erfolg und Selbstverst&auml;ndlichkeit zugleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h08\">Globale Wirtschaftskrise vernichtet 28 Millionen Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h09\">Deutsche kritisieren ungerechte Verteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h10\">Essen: Die gespaltene Stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h11\">Goldman Sachs macht Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h12\">Regierung will Abfrage von Cloud-Passw&ouml;rtern erlauben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h13\">B&uuml;rokratieabbau in Br&uuml;ssel &ndash; Wie Stoiber f&uuml;r den Schnupftabak k&auml;mpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h14\">Schattenboxen &ndash; &auml;rztliche Selbstverwaltung gegen Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h15\">Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h16\">Patriot-Raketen und Scheindebatten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h17\">Nachbetrachtungen zur Niedersachsenwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h18\">Gabriel k&uuml;ndigt Angriff aufs Betreuungsgeld an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h19\">Uni D&uuml;sseldorf er&ouml;ffnet Verfahren gegen Schavan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h20\">Quotienten, Kennziffern, Rankings und kein Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h21\">Neoliberalismus in der Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h22\">Der amerikanische Traum und seine Desillusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h23\">EU-Berater wollen Medien st&auml;rker &uuml;berwachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h24\">Selbstoptimierung: Flagellanten im Zen-Zustand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926#h25\">Mali: Forderung nach politischer L&ouml;sung und demokratischer Erneuerung<br>\nSpendenaufruf f&uuml;r Unterst&uuml;tzung der Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15926&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>50 Jahre &Eacute;lys&eacute;e-Vertrag &ndash; Tr&auml;ume von Neo-Bismarck<\/strong><br>\nIn Paris herrscht Irritation: Immer geht es nach Deutschlands Willen, das Land geriere sich als Hegemon, ist der gro&szlig;e Vorwurf Frankreichs. Dabei tr&auml;umt die Mannschaft von Pr&auml;sident Hollande selbst davon, eine neobismarcksche Politik zu betreiben &hellip;<br>\nDas ist der gro&szlig;e Vorwurf Frankreichs an Deutschland: dass es Regeln bestimmen will, die f&uuml;r ganz Europa gelten, nur nicht f&uuml;r sich selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/jahre-elysee-vertrag-traeume-von-neo-bismarck-1.1579440\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Netanjahus Likud bleibt trotz starker Verluste st&auml;rkste Partei in Israel<\/strong><br>\nDer Likud gewann 31 Sitze in der Knesset, Zentrums Partei von Yesh Atid wurde zweitst&auml;rkste Kraft mit 19 Sitzen, die Labour Party  bekam dagegen nur 17 Sitze, die extrem rechte Partei Haus Israel mit ihrem F&uuml;hrer Naftalie Bennett bekam 12 Sitze, die religi&ouml;sen Parteien wie die Shas bekamen werden wohl zwischen 11 bis 13 Sitze erlangen.<br>\nDie absolute Mehrheit in der Knesset verlangt 61 Sitze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2013\/01\/22\/world\/meast\/israel-elections\/index.html\">Informationen von CNN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist eine offene Frage, ob Netanjahu sich mit der Rechten und der extremen Rechten f&uuml;r eine Regierungsbildung zusammentut oder ob er mit den Parteien der Mitte zusammengeht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Martin Schulz: Die EU ist auf dem Weg in eine Depression<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, Martin Schulz, sieht die EU auf dem Weg in eine &bdquo;Depression&ldquo;. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Schulz, die EU sei auf dem Weg &bdquo;in eine Depression, in eine Teilnahmslosigkeit, eine Egal-Stimmung. Das ist gef&auml;hrlich. Denn diese Stimmung &uuml;berlagert die gro&szlig;en Erfolge der EU, f&uuml;r die sie gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist. 90 Prozent der B&uuml;rger teilen die faszinierende Idee gemeinsamer Institutionen &uuml;ber Staatsgrenzen hinweg.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/martin-schulz-die-eu-ist-auf-dem-weg-in-eine-depression-12030258.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert Misik: Wie Europa aus der Krise kommt<\/strong><br>\nShareholder der Banken sollen an den Krisenkosten beteiligt werden. Ein Teil der nationalen Staatsschulden sollen in EZB-Bonds umgewandelt werden, also de facto von der Zentralbank &uuml;bernommen werden, aber auf Basis eines komplexen Mechanismus, sodass fiskalische Unverantwortlichkeit nicht belohnt wird. Mit diesen EZB-Bonds sollen &uuml;bersch&uuml;ssige Spareinlagen angezogen werden, was zu einem liquiden Markt und niedrigen Zinsen f&uuml;hrt. &Uuml;ber den Schuldentransfer hinaus k&ouml;nnten mit solchen EZB-Bonds wichtige Infrastrukturma&szlig;nahmen finanziert werden. Eine starke Rolle in diesem Plan kommt der Europ&auml;ischen Investmentbank (EIB) zu, die schon seit f&uuml;nfzig Jahren solche Bonds herausgibt und deren Bilanzsumme heute bereits beim doppelten der Weltbank liegt. Die EIB k&ouml;nnte, gerade in Zeiten des beklagten &ldquo;Anlagenotstands&rdquo; (Investoren finden kaum eine M&ouml;glichkeit, ihr Geld sicher und zu vern&uuml;nftigen Zinsen anzulegen), &uuml;bersch&uuml;ssige Spareinlagen in Investitionen umwandeln, und damit ein &ldquo;European Economic Revovery Programme&rdquo; im Stile des Rooseveltschen New Deal etablieren: N&uuml;tzliche Investitionen, von Solarstrom bis effiziente Energiesysteme k&ouml;nnten ebenso finanziert werden wie eine Hochgeschwindigkeits-Zugtrasse, die Griechenland und den Balkan mit Nordeuropa verbindet.<br>\nSolche Investitionen w&uuml;rden sich langfristig sogar von selbst finanzieren (&uuml;ber die k&uuml;nftigen Erl&ouml;se), sie w&uuml;rden allen n&uuml;tzen, und gerade in den Krisenstaaten der Peripherie die dringend ben&ouml;tigten Arbeitspl&auml;tze schaffen &hellip;<br>\nEs gibt Situationen, da hilft das t&auml;gliche Klein-Klein nicht mehr weiter. Es versch&auml;rft die Krise oft noch, oder kauft nur Zeit. In solchen Situationen braucht es ambitionierte Pl&auml;ne, die den gordischen Knoten durchschlagen. Pl&auml;ne wie die, die hier gerade vorgesellt wurden, gehen jedenfalls in die richtige Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/19-2013\/++co++13cb73a2-649f-11e2-ae1f-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Wo geht das Geld hin?<\/strong><br>\nEine Bilanz &uuml;ber die seit Mai 2010 an Griechenland ausgezahlten 183,1 Milliarden Euro.<br>\nWo genau das Geld der Hilfskredite hingeht und wie viel bislang mit den drei Rettungspaketen wirklich ausgezahlt wurde, das wird selten beleuchtet.<br>\nVon dieser stolzen Summe gingen 41 Milliarden Euro an die einheimische Bankenrettung, knapp 30 Milliarden kosteten die Haircuts, sprich Schuldenstreichungen des Fr&uuml;hjahrs 2012. An die Kasse f&uuml;r die Stabilit&auml;t des Finanzsystems flossen 10 Milliarden Euro. 11,3 Milliarden Euro mussten f&uuml;r den R&uuml;ckkauf der Schuldverschreibungen im Dezember 2012 aufgebracht werden. Damit gingen 92,3 Milliarden Euro unmittelbar oder mittelbar als Hilfe an das Bankensystem.<br>\nVon den verbleibenden 90,8 Milliarden Euro wurde ein Teil der f&auml;llig gewordenen Staatsschulden von 201,5 Milliarden Euro bezahlt. Die restlichen 110,7 Milliarden wurden dem griechischen Wirtschaftssystem in Form von Steuern, unbezahlten Rechnungen der &ouml;ffentlichen Hand und kurzfristigen Bankanleihen bei griechischen Geldh&auml;usern entzogen. Pro Monat steigen derzeit die Schulden des griechischen Staats bei seinen Lieferanten um mehr als eine Milliarde Euro. Bislang sind Rechnungen f&uuml;r mehr als 12 Milliarden Euro unbezahlt.<br>\nDie &ldquo;Sparma&szlig;nahmen&rdquo; der Periode 2010-2012 bestanden haupts&auml;chlich aus der Erhebung neuer Steuern, Preiserh&ouml;hungen f&uuml;r staatliche Dienste und der K&uuml;rzung von Einkommen und Renten. Als Summe entsprechen sie 49 Milliarden Euro oder 22,5 Prozent des im sechsten Jahr schrumpfenden Bruttoinlandsprodukts (BIP). Auf das Etatdefizit wirkte nur ein Bruchteil dieser Ma&szlig;nahmen. Es sank nur um 12,4 Milliarden Euro (knapp 6,2 Prozent des BIP). F&uuml;r 2013 muss Griechenland f&uuml;r seinen Schuldendienst 68,6 Milliarden Euro aufbringen, nur 14,8 Milliarden steuert der Hilfskredit dazu bei. Der Rest soll &uuml;ber Anleihen bei einheimischen Banken beglichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.heise.de\/tp\/blogs\/8\/153566\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Misterchen Euro<\/strong><br>\nDijsselbloems Aufstieg verlief in Europa nicht nur &auml;u&szlig;erst rasant, sondern auch &auml;u&szlig;erst merkw&uuml;rdig. Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble h&auml;tte das Amt des Eurogruppenschefs gern &uuml;bernommen. Den Sparfuchs lehnte aber Frankreichs neue sozialdemokratische Regierung ab. Moscovocis Ambitionen wiederum stoppte Berlin mit einem Trick. In der Jobbeschreibung hie&szlig; es pl&ouml;tzlich, der Chef der Eurogruppe solle einem Land mit der Rating-Bestnote AAA kommen. Die hatte Paris aber just verloren. Spanien hatte auch Interesse signalisiert, steckt aber zu sehr in der Krise. &Ouml;sterreichs Finanzministerin Maria Fekter indes plappert zu unbedacht, das ist riskant in Zeiten nerv&ouml;ser Finanzm&auml;rkte. So fiel ein Kandidat nach dem anderen durch, &uuml;brig bleib der Neuling in der Runde: Dijsselbloem. Er war alternativlos, wie das in Krisenzeiten in der Sprache der Politik nun hei&szlig;t. Bis Frankreich nun unsanft polterte und Dijsselbloem noch vor der m&ouml;glichen Ernennung zum Misterchen Euro schrumpfen lie&szlig;.<br>\nAls Qualifikation r&uuml;hmten sie in Br&uuml;ssel nach den ersten Auftritten seine englischen Sprachkenntnisse. Das war ein perfides Lob und eine Anspielung auf die finanzpolitische Unerfahrenheit. In der Heimat hatte Dijsselbloem sich mit Bildungs- und Migrationspolitik hervorgetan &ndash; und als Vordenker seiner Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/jeroen-dijsselbloem-misterchen-euro,1471908,21484812.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie es im Titel schon hei&szlig;t ist Dijsselbloem eher ein Misterchen Euro und so wird aus dieser Ecke wohl kaum Widerstand gegen den brutalen Austerit&auml;tskurs von Merkel und Sch&auml;uble zu erwarten sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abgewertet<\/strong><br>\nDas globale Wirtschaftswachstum nimmt ab. Um sich Anteile an diesem Wachstum zu sichern, senken die Standorte ihre Kosten. Dabei ger&auml;t der Wert der W&auml;hrung in den Fokus. Gro&szlig;britanniens Zentralbankchef Mervyn King warnt vorsichtig vor &bdquo;aktiv gesteuerten Wechselkursen&ldquo;.<br>\nRusslands Zentralbanker Alexej Uljukajew wird deutlicher: Es drohe ein neuer &bdquo;W&auml;hrungskrieg&ldquo;. Zwar erholt sich die Weltwirtschaft. Aber nicht genug, um das Wachstum zu generieren, das die Industriestaaten zum Abbau ihrer Schulden brauchen. Die Weltbank hat vergangene Woche ihre Prognose f&uuml;r das globale Wirtschaftswachstum auf magere 2,4 Prozent gek&uuml;rzt. Im Kampf um Anteile an diesem Wachstum ist die W&auml;hrung eine m&auml;chtige Waffe. Denn wertet ein Land gegen&uuml;ber seinen Handelspartnern ab, k&ouml;nnen seine Waren im globalen Vergleich billiger werden.<br>\nDas ist weniger ein Problem f&uuml;r die deutschen Exporteure. Zwar verkaufen sie zunehmend in Nicht-Euro-L&auml;nder in Asien und Amerika, die Anf&auml;lligkeit gegen&uuml;ber Wechselkursschwankungen nimmt daher zu. Doch &bdquo;unsere Produkte sind nicht durchg&auml;ngig Wechselkurssensibel&ldquo;, erkl&auml;rt Olga Wilde, Sprecherin des Bundesverbandes der deutschen Industrie. Deutsche Exportg&uuml;ter seien gr&ouml;&szlig;tenteils keine homogenen, austauschbaren G&uuml;ter, bei denen geringe Preis&auml;nderungen eine gro&szlig;e Rolle spielten. &bdquo;Sondern wir exportieren vor allem Produkte im Premiumsegment, wie Autos, oder technologisch hochwertige und innovative G&uuml;ter, wie zum Beispiel Maschinen und Anlagen&ldquo;, sagte Wilde. &bdquo;Da ist es nicht entscheidend, ob ein Gut drei Cent teurer ist.&ldquo; Die alles in allem rund laufende Exportt&auml;tigkeit au&szlig;erhalb Europas sei ein Beleg daf&uuml;r.<br>\nH&auml;rter d&uuml;rfte der starke Euro ausgerechnet die Krisenl&auml;nder treffen. Spanien, Portugal, Italien, aber auch Frankreich konkurrieren bei niedrigpreisigen Produkten mit Anbietern aus aller Welt. &bdquo;Hier f&uuml;hren schon geringe Preiserh&ouml;hungen zum Verlust von Marktanteilen&ldquo;, erkl&auml;rt Patrick Artus, &Ouml;konom bei der franz&ouml;sischen Bank Natixis.<br>\nGleichzeitig braucht Europa mehr Exporte. Denn im Inland steigt die Arbeitslosigkeit, das Lohnniveau sinkt und damit die private Nachfrage. Auch der Staat spart. In der Folge gehen die Investitionen der Unternehmen zur&uuml;ck. Die gesamte inl&auml;ndische Nachfrage ist schwach. Wachstum muss daher aus dem Ausland kommen, durch vermehrte Ausfuhren. Dabei k&ouml;nnte ein schw&auml;cherer Euro helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft-abgewertet,1472780,21510282.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Lieber Stephan Kaufmann, haben Sie eigentlich irgendetwas verstanden? Europa braucht also mehr Export? Schon einmal einen Gedanken dar&uuml;ber verschwendet weshalb die Situation gerade in den von Ihnen als Krisenl&auml;nder titulierten EU-Mitgliedern Spanien, Portugal und Italien so katastrophal ist? Da sind wir ja alle froh, dass Deutschland kein Problem mit dem Export hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jain w&auml;hlt den Degen und Dimon den S&auml;bel<\/strong><br>\nZuerst Reue und etwas Demut, um sich dann als Speerspitze im L&auml;uterungsprozess der Banken darzustellen. Anshu Jain, seit Juni 2012 Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, lie&szlig; am Montagabend auf einer Podiumsdiskussion in K&ouml;nigstein im Taunus keinen Zweifel daran, dass die Banken in der Finanzkrise kollektiv versagt haben und nun zu Recht von den Aufsichtsbeh&ouml;rden an die kurze Leine gelegt werden&hellip;<br>\nJain zog es dagegen vor, den Wandel der Deutschen Bank hervorzuheben. Sie sei inzwischen ein ganz anderes Institut als vor der Finanzkrise. Das Gesch&auml;ftsmodell basiere st&auml;rker auf stabilen Bereichen wie dem Privatkundengesch&auml;ft, der Wertpapierhandel auf eigenes Risiko sei eingestellt und die Verg&uuml;tung deutlich auf den nachhaltigen Erfolg ausgerichtet worden. Mit dem eingeleiteten Kulturwandel stehe die Deutsche Bank unter den Banken ganz vorne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/strategie-trends\/diskussion-ueber-zukunft-der-banken-jain-waehlt-den-degen-und-dimon-den-saebel-12034578.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sieht so der &bdquo;Wandel der Deutschen Bank&ldquo; aus: Die Deutsche Bank will weiter mit Agrarrohstoffen spekulieren. Mit diesem Thema gerade jetzt herauszukommen, wo das Image dieser Bank auf dem Tiefpunkt angelangt ist, beweist nur, dass sich nichts gewandelt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer: Beschluss ist Erfolg und Selbstverst&auml;ndlichkeit zugleich<\/strong><br>\n&ldquo;Was vor f&uuml;nf Jahren noch als Wolkenkuckucksheim abgetan wurde, wird nun Realit&auml;t. Das ist gut. Doch zwischenzeitlich hat der Finanzsektor die Welt an den Abgrund spekuliert, und der Finanzbedarf der europ&auml;ischen Staaten ist un&uuml;bersehbar. Deswegen ist der heutige Beschluss ein Erfolg und eine Selbstverst&auml;ndlichkeit zugleich&rdquo;, sagt Axel Troost mit Blick auf die Tatsache, dass die europ&auml;ischen Finanzminister der Finanztransaktionssteuer gr&uuml;nes Licht geben. &ldquo;Jetzt k&ouml;nnen die endg&uuml;ltigen Verhandlungen beginnen.&rdquo; Der finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Das neue repressive Fiskalregime versch&auml;rft die Haushaltsn&ouml;te noch akut. Die Bundesregierung muss deswegen im weiteren Verfahren darauf hinwirken, dass die Steuer nicht verw&auml;ssert wird. Dazu geh&ouml;ren ein entschiedenes Auftreten gegen&uuml;ber W&uuml;nschen nach Ausnahmen und ein deutsch-franz&ouml;sischer Vorsto&szlig;, in den kommenden Verhandlungen auch Devisentransaktionen der Steuer zu unterwerfen. Die Finanztransaktionssteuer schafft damit den Haushalten wieder Man&ouml;vriermasse, um die Krise zu &uuml;berwinden und zugleich den weltweiten Pflichten bez&uuml;glich Entwicklungshilfe, Umwelt- und Klimaschutz gerecht zu werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/finanztransaktionssteuer-beschluss-erfolg-selbstverstaendlichkeit-zugleich\/\">Axel Troost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bilanz von Arbeitsmarktexperten: Globale Wirtschaftskrise vernichtet 28 Millionen Jobs<\/strong><br>\nDie Arbeitsorganisation ILO hat eine verheerende Bilanz der weltweiten Wirtschaftskrise gezogen. Seit 2007 haben demnach 28 Millionen Menschen ihre Stelle verloren, 39 Millionen gaben die Jobsuche aus Frust auf. Die Experten rechnen damit, dass sich der Abw&auml;rtstrend fortsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ilo-globale-wirtschaftskrise-kostet-millionen-jobs-a-878970.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>ILO: Global Employment Trends<\/strong><br>\nThis Global Employment Trends report for 2013 is a special edition, warranted by the resurgence of the crisis in 2012. The year 2011 saw a tapering off of the recovery, followed by a dip in both growth and employment in 2012. Unemployment increased by a further 4 million over the course of 2012.<br>\nThe report examines the crisis in labour markets of both advanced economies and developing economies. The epicentre of the crisis has been the advanced economies, accounting for half of the total increase in unemployment of 28 million since the onset of the crisis. But the pronounced double dip in the advanced economies has had significant spillovers into the labour markets of developing economies as well. A quarter of the increase of 4 million in global unemployment in 2012 has been in the advanced economies, while three quarters has been in other regions, with marked effects in East Asia, South Asia and Sub-Saharan Africa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/wcmsp5\/groups\/public\/---dgreports\/---dcomm\/---publ\/documents\/publication\/wcms_202215.pdf\">ILO [PDF &ndash; 340 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche kritisieren ungerechte Verteilung<\/strong><br>\nIn den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich die Einkommen der Deutschen auseinander entwickelt. Mehr als zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung finden das ungerecht.<br>\nDie Zahlen sind eindeutig: Im Jahr 1992 erzielten die zehn Prozent der Haushalte mit den h&ouml;chsten Einkommen in Westdeutschland noch das 5,1-fache der Einkommen des untersten Zehntels. 2010 erhielten sie das 6,8-fache. In Ostdeutschland erh&ouml;hte sich die Relation von 3,8 auf 5,1. Geh&ouml;rte die Bundesrepublik laut OECD in den 1980ern und 1990ern noch zu den L&auml;ndern mit eher geringer Ungleichheit, liegt sie heute im europ&auml;ischen Mittel. Andere Industrienationen, allen voran die USA, sind zwar weitaus ungleicher. Dennoch sieht &bdquo;eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Deutschen die Einkommensunterschiede hierzulande kritisch&ldquo;, haben Heinz-Herbert Noll und Stefan Weick vom Leibniz-Institut f&uuml;r Sozialwissenschaften ermittelt.*<br>\nDaten aus der Allgemeinen Bev&ouml;lkerungsumfrage der Sozialwissenschaften in Deutschland zeigen, dass im Westen 2010 rund 87 Prozent der Befragten die Unterschiede f&uuml;r &bdquo;zu gro&szlig;&rdquo; hielten. Im Osten war es mit 96 Prozent nahezu die gesamte Bev&ouml;lkerung.<br>\nGerade in Westdeutschland stellen die Forscher einen markanten Sinneswandel fest: 2004 pflichteten lediglich 40 Prozent der Aussage bei, jeder solle ein Einkommen haben, das &bdquo;er mit seiner Familie f&uuml;r ein anst&auml;ndiges Leben braucht&ldquo;. Im Jahr 2010 wollten 58 Prozent Einkommen nicht ausschlie&szlig;lich an der Leistung des Einzelnen bemessen sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">B&ouml;ckler Impuls in welt der arbeit.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Essen: Die gespaltene Stadt<\/strong><br>\nDer Trend zur Spaltung der St&auml;dte in Reich und Arm zeigt sich in allen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten. &bdquo;&Uuml;ber die Jahrzehnte hat die Teilung zugenommen: Die Reichen bleiben unter sich, die Armen ballen sich in Problemvierteln&ldquo;, erkl&auml;rt der Soziologe J&uuml;rgen Friedrichs. Der Professor an der Universit&auml;t K&ouml;ln besch&auml;ftigt sich seit Jahrzehnten mit der Frage, ob und wie das r&auml;umliche Milieu, in dem man aufw&auml;chst, sich auf das Schicksal des Einzelnen auswirkt. Dabei kommt er zu dem Schluss: Deutschland ist weit entfernt von amerikanischen Verh&auml;ltnissen, in denen die Gesellschaft r&auml;umlich und sozial immer weiter auseinanderdriftet. &bdquo;Aber auch hierzulande fallen die schlechten Wohnviertel immer weiter zur&uuml;ck.&ldquo;<br>\nDas sieht in Essen nicht anders aus als in K&ouml;ln, Berlin, Hannover, Leipzig oder auch M&uuml;nchen. In einer Studie hat Friedrichs in mehreren Gro&szlig;st&auml;dten zwischen den Jahren 1991 und 2005 verfolgt, in welchen Vierteln Sozialhilfeempf&auml;nger leben und wie hoch ihr Anteil an den Bewohnern des Quartiers ist. Dabei offenbart sich: Mischgebiete werden weniger, arme Wohnviertel, in denen bald jeder Vierte oder F&uuml;nfte Sozialhilfe bezieht, nehmen zu. Es ist demnach ein Trugschluss zu denken: Wer in Essen aufw&auml;chst, ist benachteiligt, wer dagegen in M&uuml;nchen wohnt, ist auf der Sonnenseite des Lebens. Das Hasenbergl in der Isarstadt gleicht dem Essener Norden, die Bewohner beider Bezirke drohen von der Gesellschaft abgeh&auml;ngt zu werden. Der Essener S&uuml;den dagegen ist wohlhabend, voller Pracht. Hier lebt eine sehr privilegierte, kleine Oberschicht, reich wie die Gr&uuml;nwald-Bewohner in M&uuml;nchen oder in Hamburg-Blankenese. Um sie herum schart sich die gehobene Mittelschicht.Und zwischen Nord und S&uuml;d, zwischen Arm und Reich in Essen, zieht sich wie eine Grenzlinie die Stadtautobahn A 40. Sie wird selten &uuml;berschritten von den Bewohnern der Stadt. Die Fu&szlig;ball-Knirpse im Norden spielen gegen andere Vereine im Norden, die im S&uuml;den gegen die Teams der Nachbarviertel. Die Menschen im Norden kennen kaum den Reiz des gr&uuml;nen Ruhrtals im S&uuml;den, waren nie am Baldeneysee, dem Naherholungsidyll der Wohlhabenden, die hier Tennis spielen und segeln. Der Soziologe Friedrichs wei&szlig;: &bdquo;Die Chancen, die unsere Gesellschaft bietet, sind f&uuml;r Kinder aus guten Vierteln viel h&ouml;her als die von Kindern aus schlechten.&ldquo; Denn ein schlechtes Wohnviertel f&uuml;hrt h&auml;ufig zu einer schlechten Schulbildung, das zieht eine schlechte Ausbildung nach sich und steigert die Wahrscheinlichkeit sp&auml;terer Arbeitslosigkeit. &hellip; Ist ja Essen-Altendorf. Im Essener Norden. Da, wo mittlerweile jeder dritte Bewohner &bdquo;existenzsichernde Leistungen&ldquo; bezieht. Wie im Ostviertel, Nordviertel, in Altessen-S&uuml;d, in Bergeborbeck. Alles keine guten Gegenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/armut-und-reichtum\/armut-und-reichtum-essen-die-gespaltene-stadt-12015532.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Goldman Sachs macht Kasse<\/strong><br>\nAltaktion&auml;ren winkt mit B&ouml;rsengang von LEG ein Milliardengewinn. Der Immobilienboom zahlt sich aus &hellip;<br>\nIn Immobilienfonds der Bank befinden sich seit Ende 2008 rund 89 Prozent des nordrhein-westf&auml;lischen Wohnungskonzerns LEG, der Rest liegt bei dem Finanzinvestor Perry. F&uuml;r den 1. Februar ist der LEG-B&ouml;rsengang geplant. Bis zu 1,4 Milliarden Euro soll der Verkauf von bis zu 57,5 Prozent an dem Unternehmen den Eignern in die Kasse sp&uuml;len. Wenn der B&ouml;rsengang wie geplant am 1. Februar &uuml;ber die B&uuml;hne geht, w&auml;re dies f&uuml;r Goldman Sachs, f&uuml;r Perry und f&uuml;r deren Geldgeber ein fantastisches Gesch&auml;ft. Einige Damen und Herren beim Land Nordrhein-Westfalen d&uuml;rften sich dagegen &auml;rgern &hellip;<br>\nVor f&uuml;nf Jahren, die Finanzkrise nahm gerade richtig Fahrt auf, f&uuml;r Immobilien wollte kaum jemand Geld ausgeben, mussten die Finanzprofis von Goldman Sachs und Perry gerade einmal knapp 800 Millionen Euro an das bev&ouml;lkerungsreichste Bundesland &uuml;berweisen, um Eigent&uuml;mer der LEG und der 90.000 Wohnungen zu werden.<br>\nDem Einsatz von 800 Millionen Euro stehen nun nicht nur m&ouml;gliche Erl&ouml;se von bis zu 1,4 Milliarden Euro gegen&uuml;ber. Zwischenzeitlich konnten sich die Eigner bereits &uuml;ber Dividendenaussch&uuml;ttungen in H&ouml;he von rund 350 Millionen Euro freuen, hei&szlig;t es in Finanzkreisen. Damit bek&auml;men die Investoren nach vier Jahren bereits mehr als das Doppelte ihres Einsatzes zur&uuml;ck, ein Plus von knapp einer Milliarde Euro. Und es kann noch sehr viel mehr werden &hellip;<br>\nDas Emissionsvolumen geht komplett, bis auf die Kosten des B&ouml;rsengangs, in die Taschen der bisherigen Eigner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.welt.de\/print\/die_welt\/finanzen\/article113033344\/Goldman-Sachs-macht-Kasse.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Regierung will Abfrage von Cloud-Passw&ouml;rtern erlauben<\/strong><br>\nEs geht vor allem um den Paragrafen 13 des TKG. Der legte bislang fest, dass Anbieter von Telekommunikationsdiensten der Polizei bei Ermittlungen auch mitteilen m&uuml;ssen, mit welcher PIN und welcher PUK das Telefon eines Verd&auml;chtigen gesichert ist. So kann die Polizei auf das Ger&auml;t zugreifen und es beispielsweise durchsuchen oder abh&ouml;ren. Allerdings hatte das Bundesverfassungsgericht diese Erlaubnis im Januar 2012 f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Die Regelung widerspreche dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit, sie erlaube den Zugriff auf Codes, ohne dass klar sei, ob die Daten &uuml;berhaupt genutzt werden d&uuml;rften, urteilten die Richter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2012-10\/telekommunikation-datenschutz-gesetz-aenderungen\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>B&uuml;rokratieabbau in Br&uuml;ssel &ndash; Wie Stoiber f&uuml;r den Schnupftabak k&auml;mpft<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel setzt sich Bayerns fr&uuml;herer Ministerpr&auml;sident Stoiber unverhohlen f&uuml;r den bayerischen Schnupftabakhersteller P&ouml;schl ein. Kritiker bem&auml;ngeln, er missbrauche sein Amt als Entb&uuml;rokratisierer, um Lobbyarbeit f&uuml;r die Tabakindustrie zu betreiben &hellip;<br>\nStoiber leitete das Anliegen der Firma an den damaligen Gesundheitskommissar John Dalli weiter &ndash; mit der Bitte, P&ouml;schls &ldquo;ernsthafte Bedenken bei dem weiteren Vorgehen der Kommission intensiv zu pr&uuml;fen, um eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Regelung zu vermeiden, die f&uuml;r die Erreichung des politischen Ziels nicht erforderlich ist&rdquo;. F&uuml;r Lobbycontrol, einen Verein f&uuml;r mehr Transparenz in der Politik, hat Stoiber damit seine Grenzen als neutraler Experte &uuml;berschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/buerokratieabbau-in-bruessel-wie-stoiber-fuer-den-schnupftabak-kaempft-1.1578071\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schattenboxen &ndash; &auml;rztliche Selbstverwaltung gegen Korruption<\/strong><br>\nHersteller von Arzneimitteln oder Medizinprodukten werben mit hohen finanziellen Zuwendungen medizinische Experten an, die sie als firmenh&ouml;rige Gutachter und Berater in administrativen oder medizinisch-wissenschaftlichen Fachgremien und insbesondere als habilitierte Pharmareferenten im Rahmen des Produkt-Marketings auf Kongressen, in der &auml;rztlichen Fort- und Weiterbildung und als Meinungsbildner in Fachkreisen und in Medien brauchen. Die K&auml;uflichkeit von Experten ist weltweit das gravierendste Korruptionsproblem im Gesundheitsbereich &hellip;<br>\nIn Deutschland gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung der H&ouml;he der Zuwendungen und keine Sanktionierung korrupter Experten &hellip;<br>\nWarum schlie&szlig;t die &auml;rztliche Selbstverwaltung solche Experten nicht aus? Korruptionsbek&auml;mpfung braucht andere Mitglieder und die &auml;rztliche Selbstverwaltung scheint unf&auml;hig zu sein, allein in ihrem eigenen Zust&auml;ndigkeitsbereich f&uuml;r Sauberkeit und Unabh&auml;ngigkeit zu sorgen. Der Gesetzgeber sollte also durch ein Verbot bewirken, dass Experten mit Interessenkonflikten aus Entscheidungsgremien der Administration wie der Selbstverwaltung effektiv ausgeschlossen werden &hellip;<br>\nZahlungen oder Annahmen geldwerter Vorteile sind schon lange laut &auml;rztlichem Berufsrecht (&sect;&sect; 30-34) &bdquo;Unerlaubte Zuwendungen&ldquo;, doch von der &auml;rztlichen Selbstverwaltung wurden diese Vorgaben konsequent missachtet, weil sie zur Klientelpolitik der &Auml;rztefunktion&auml;re in Widerspruch stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2013\/01\/schattenboxen-aerztliche-selbstverwaltung-gegen-korruption-20461.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt<\/strong><br>\nVier exzellente Ermittler, die am Finanzplatz Frankfurt die Banken das F&uuml;rchten lehrten, werden vom Staat f&uuml;r paranoid erkl&auml;rt. Jetzt klagen sie gegen das Land Hessen. Gutachten, die Capital exklusiv vorliegen, belegen: Die Diagnose ist nicht haltbar. Report einer staatlich inszenierten Zwangspsychiatrisierung &hellip;<br>\nCapital liegen exklusiv bislang unver&ouml;ffentlichte Unterlagen zum Verfahren vor, die eine dramatische Wende in dem Fall einleiten k&ouml;nnten: Von entscheidender Bedeutung wird sein, wie das Gericht die Gutachten bewertet, mit denen die vier Beamten f&uuml;r paranoid erkl&auml;rt wurden. Deshalb hat das Gericht im Vorfeld der Prozesser&ouml;ffnung den renommiertesten Obergutachter Deutschlands eingeschaltet, der die Beamten erneut untersucht hat: Norbert Nedopil, Chef der forensischen Psychiatrie des Universit&auml;tsklinikums M&uuml;nchen. Die jeweils gut 50 Seiten umfassenden Gutachten des Experten &uuml;ber die Fahnder liegen Capital vor.<br>\nNedopils Fazit: Die Paranoiadiagnose ist nicht nachvollziehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/steuern-recht\/:Paranoia-Affaere--Wie-der-Staat-unbequeme-Steuerfahnder-kaltstellt\/100049235.html?p=1\">Capital<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Patriot-Raketen und Scheindebatten<\/strong><br>\nDa w&auml;re zun&auml;chst einmal, worauf van Aken hinwies und was auch Nouripour ansatzweise einr&auml;umte, dass eine Bedrohung der T&uuml;rkei durch das Assad-Regime nicht existiert. Selbst de Maizi&egrave;re musste, nachdem er das Schreckgespenst mit chemischen Waffen best&uuml;ckter syrischer Raketen an die Wand malte, zugeben, dass es &bdquo;keine Anzeichen daf&uuml;r [gibt], dass Syrien die Absicht haben k&ouml;nnte, diese Waffen einzusetzen&ldquo;. Ein fehlender Grund f&uuml;r einen Einsatz k&ouml;nnte doch schon Grund genug sein, einem Einsatz nicht zuzustimmen. Ein geradezu zwingender Grund jedoch besteht darin, dass die T&uuml;rkei l&auml;ngst Partei im syrischen B&uuml;rgerkrieg ist und sich deren Regierung vom Parlament bereits einen Einmarsch hat bewilligen lassen &hellip;<br>\nDie Verlegung von Flugabwehrsystemen und Soldaten in dieser Situation ist, selbst wenn sie nur auf den Schutz des t&uuml;rkischen Territoriums beschr&auml;nkt ist, eine unmittelbare Unterst&uuml;tzung und Beteiligung an dieser offensiven und brandgef&auml;hrlichen Gro&szlig;machtpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2013\/01\/patriot-raketen-und-scheindebatten-20474.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nachbetrachtungen zur Niedersachsenwahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Franz Walter zur Niedersachsen-Wahl: &bdquo;Die SPD-Themen waren d&uuml;nn&ldquo;<\/strong><br>\nEs war ein Lagerwahlkampf ohne polarisierende Lagerthemen. Das war das Problem. W&auml;re die SPD bundesweit kn&uuml;ppelhart gegen die Rente mit 67, gegen Zweiklassenmedizin, f&uuml;r mehr Kinderkrippen, gegen das Betreuungsgeld, f&uuml;r bessere Pflegeversorgung eingetreten, dann w&uuml;rde sie vielleicht dort besser dastehen, wo man kaum noch w&auml;hlen geht. Einfach nur &bdquo;Anpacken. Besser machen.&ldquo; &ndash; das ist schon ein wenig d&uuml;nn, wenn auch knapp ausreichend &hellip;<br>\nhistorischer Perspektive hat es f&uuml;r h&ouml;heren Spitzensteuersatz, Mindestlohn, B&uuml;rgerversicherung, Finanzmarktregulierung noch nie so hohe Zustimmungswerte gegeben. Es werden nur eben keine robusten politischen Mehrheiten daraus gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Franz-Walter-zur-Niedersachsen-Wahl\/!109429\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Angst der SPD vor einem Linkskurs<\/strong><br>\nSelbst ein ziemlich unbekannter und wenig charismatischer Politiker wie Weil konnte also davon profitieren, dass die W&auml;hler sich zunehmend vom unsozialen Kurs von Union und FDP abkehren. Er konnte es deshalb, weil er als Sozialdemokrat angenommen wird und, ohne ein Linker zu sein, das Credo der Partei, n&auml;mlich soziale Gerechtigkeit, nicht aus dem Auge verloren hat. Die Erfolge von Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen, von Torsten Albig in Schleswig-Holstein und nun auch von Weil verdeutlichen, dass viele SPD-Anh&auml;nger ihre Hoffnung auf ein Umsteuern ihrer Partei noch nicht aufgegeben haben, auch wenn ihnen diese Kandidaten diesbez&uuml;glich nicht mehr als einen Strohhalm hingehalten haben.<br>\nSteinbr&uuml;ck aber liefert nicht einmal das, und daher ist es Wunschdenken, nach mehreren gewonnenen Landtagswahlen einen solchen Automatismus auch f&uuml;r die Bundestagswahl zu erwarten, ohne ein entsprechendes personelles Angebot zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blogsgesang.de\/2013\/01\/21\/die-angst-der-spd-vor-einem-linkskurs\/\">blogsgesang.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Die gefesselte SPD<\/strong><br>\nDabei stehen Gerechtigkeit und soziale Sicherheit, also Werte, auf die die SPD das Copyright beansprucht, bei den B&uuml;rgern hoch im Kurs. Auch fast die H&auml;lfte der Union-W&auml;hler w&uuml;nscht sich mehr soziale Sicherheit, nur ein Viertel will mehr Markt. Eigentlich m&uuml;sste dies eine g&uuml;nstige Situation f&uuml;r die SPD sein, um das gegnerische Lager zu spalten. Woher r&uuml;hrt dann ihre Schw&auml;che, die nicht nur an der schlechten Presse f&uuml;r ihren ungelenken Kanzlerkandidaten liegen kann?&hellip;<br>\nDass sich die Sozialdemokraten so schwertun, aus der zunehmenden sozialen Schieflage Kapital zu schlagen, liegt nicht nur an der kulturell halbwegs modernisierten Union und der Komplexit&auml;t der Finanzmarktkrise. Es gibt tiefer liegende Gr&uuml;nde. Auch Teile der sozialdemokratischen Kernklientel profitieren ja direkt von dem deutschen Krisenmodell. In der Exportindustrie, in der jede(r) Dritte besch&auml;ftigt ist, sind die L&ouml;hne in den letzten zehn Jahren, anders als im Durchschnitt, recht ordentlich gestiegen. Dass die SPD im Bundestag stets f&uuml;r Merkels Europolitik votierte, kann man aus vielen guten Gr&uuml;nden f&uuml;r falsch halten. Doch die SPD hat ein handfestes Motiv, sich nicht allzu weit von Merkels auf deutsche Interessen gerichteter EU-Politik zu entfernen. Sie riskiert dabei, mit ihrer eigenen Basis &uuml;ber Kreuz zu geraten.<br>\nWie eigenn&uuml;tzig auch die deutsche Arbeiterbewegung in der EU-Frage agiert, lie&szlig; sich im November 2012 beobachten. W&auml;hrend S&uuml;deuropa streikte, verschickten die deutschen Gewerkschaften pflichtschuldig ein paar Solidarit&auml;tsadressen. Die Analyse der IG-Metall-Spitze fiel damals n&uuml;chtern aus: &ldquo;Wenn wir zu Aktionen aufgerufen h&auml;tten, w&auml;re keiner gekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F01%2F19%2Fa0207&amp;cHash=640aced16f0db6d5f1ebb6b3e91378b3\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum hat die LINKE die H&auml;lfte ihrer W&auml;hler verloren?<\/strong><br>\n<br><strong>Wagenknecht:<\/strong> Ein gro&szlig;es Problem war die Suggestionskraft der Umfragen. Fast in jedem Artikel wurde den W&auml;hlern mitgeteilt, dass wir bei drei Prozent stehen und deshalb keine Chance haben. Wurde in den Medien die Sitzverteilung im k&uuml;nftigen Landtag durchgespielt, kam die Variante mit einem m&ouml;glichen Einzug der LINKEN nicht vor. Wir hatten die geballte Medienmacht gegen uns, das hat leider funktioniert.<br>\nMan k&ouml;nnte auch sagen, die Stimmung wurde richtig eingesch&auml;tzt.<br>\nEs war eher eine sich selbsterf&uuml;llende Prophezeiung. In einer Umfrage von Infratest Dimap lagen wir in der letzten Woche bei 4,5 Prozent. Doch die wurde nirgendwo publiziert. Zudem stand medial das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Gr&uuml;n im Mittelpunkt. Beides zusammen hat es uns sehr schwer gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/810557.niemand-kann-wunder-vollbringen.html\">ND<\/a>\n<p><strong>Gysi:<\/strong> Wir sind landesweit nicht genug verankert und es gab eine mediale Inszenierung des Wahlkampfes als Lagerwahlkampf zwischen Union und FDP einerseits und SPD und Gr&uuml;nen andererseits, bei dem DIE LINKE buchst&auml;blich unter die R&auml;der kam. Da DIE LINKE nach vielen Umfragen nicht sicher im nieders&auml;chsischen Landtag vertreten sein w&uuml;rde, haben sich viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger f&uuml;r eine scheinbar sicherere Variante entschieden und entweder SPD oder Gr&uuml;ne gew&auml;hlt. Sie haben damit zwar denkbar knapp f&uuml;r die Abl&ouml;sung der amtierenden schwarz-gelben Regierung gesorgt, aber nicht f&uuml;r einen grundlegenden Politikwechsel, den es allein mit rot-gr&uuml;n in der Bildung und in Fragen der sozialen Gerechtigkeit nicht geben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/interview-der-woche\/wir-sind-eben-anders-anderen\/\">linksfraktion.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Rot-Rot-Gr&uuml;n die Kanzlerin nachhaltig fesselt<\/strong><br>\nNach der Wahl Stephan Weils zum Ministerpr&auml;sidenten werden SPD und Gr&uuml;ne mithilfe der Linken erstmals wieder den Bundesrat und den Vermittlungsausschuss kontrollieren. Mit dieser Doppel-Mehrheit k&ouml;nnen sie alle Gesetzentw&uuml;rfe der Bundesregierung blockieren &ndash; egal ob zustimmungspflichtig oder nicht. Das ver&auml;ndert die Tektonik der Macht in Deutschland. Angela Merkel konnte schon lange nicht mehr durchregieren, jetzt kann sie nicht einmal mehr regieren. Die Kanzlerin, in Europa ein Riese, ist zu Hause nun gefesselt wie Gulliver. Ohne Zustimmung von SPD und Gr&uuml;nen geht nichts mehr &hellip;<br>\nNun meinen Zyniker, das mache nichts, Merkels Regierung habe bis zur Wahl eh nichts Wichtiges mehr auf der Agenda. Das mag &ndash; abgesehen von der Energiewende und der ewigen Euro-Rettung &ndash; sogar stimmen. Doch die Abwahl von Schwarz-Gelb in Niedersachsen hat weit &uuml;ber die Bundestagswahl hinaus Bedeutung. Denn die rot-gr&uuml;ne Vormacht in der L&auml;nderkammer wird nun jahrelang nicht mehr zu brechen sein.<br>\n2013 w&auml;hlen nur noch die Bayern und die Hessen. In beiden L&auml;ndern regieren schwarz-gelbe B&uuml;ndnisse &ndash; Merkels Koalition kann dort also nur verlieren, aber nichts gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/mehrheit-im-bundesrat-wie-rot-gruen-die-kanzlerin-nachhaltig-fesselt-1.1579329\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Rot-Gr&uuml;n k&ouml;nnte also auch zeigen, was wie ernsthaft die Vorwahlank&uuml;ndigungen gemeint sind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gabriel k&uuml;ndigt Angriff aufs Betreuungsgeld an<\/strong><br>\nNach der Landtagswahl in Niedersachsen haben sich die Machtverh&auml;ltnisse im Bundesrat ge&auml;ndert. SPD-Chef Gabriel wittert nun den Moment, das eigentlich beschlossene Betreuungsgeld doch noch zu kippen. Die Gr&uuml;nen zeigen sich skeptischer &hellip;<br>\nDas Agieren in der L&auml;nderkammer stellt allerdings eine Gratwanderung f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne dar. Beide wollen den Eindruck vermeiden, es existiere im Bundesrat eine Art rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neue-machtverhaeltnisse-im-bundesrat-gabriel-kuendigt-angriff-aufs-betreuungsgeld-an-1.1579583\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jetzt darf die SPD also nicht einmal mehr ihre Vorschl&auml;ge in den Bundesrat einbringen, weil sie mit den Zielen der Linkspartei &uuml;bereinstimmen. Daran mag man erkennen, wie sehr die Linke zum Tabu erkl&auml;rt wird und wie dieses Tabu zu politischen Denk- und Handlungsverboten f&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Uni D&uuml;sseldorf er&ouml;ffnet Verfahren gegen Schavan<\/strong><br>\nDer Rat der Philosophischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf hat entschieden, ein Verfahren zur Aberkennung ihres Doktortitels einzuleiten. Das sagte Dekan Bruno Bleckmann nach einer mehrst&uuml;ndigen Sitzung des Uni-Gremiums.<br>\nDie Runde aus Professoren, Mitarbeitern und Studenten entschied mit 14 Ja-Stimmen und einer Enthaltung f&uuml;r die Er&ouml;ffnung des Verfahrens. Endg&uuml;ltig entschieden ist damit aber noch nicht, ob Schavan ihren Titel wirklich verliert. Bleckmann sagte, er wolle ausdr&uuml;cklich betonen, das Verfahren sei ergebnisoffen. Es werde unabh&auml;ngig vom Ansehen der Person durchgef&uuml;hrt. Am 5. Februar werde das Gremium erneut tagen, dann werde es &uuml;ber die Fortsetzung des Verfahrens beraten. Nichts sagte er zu weiteren Details, etwa der Frage, ob weitere Gutachtachten eingeholt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/plagiatsverdacht-uni-duesseldorf-leitet-verfahren-gegen-schavan-ein-a-879052.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Quotienten, Kennziffern, Rankings und kein Ende<\/strong><br>\nWarum z&auml;hlen, messen und mitteln in der internationalen Wissenschaft immer wichtiger wird und was dabei unter den Tisch zu fallen droht. Torsten Bultmann analysiert die wachsende Rolle der Bibliometrie und stellt ihre Fragw&uuml;rdigkeit heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1489-bibliometrie-kein-ende.php\">studis online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Neoliberalismus in der Schule<\/strong><br>\nIm Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Bereichen verlaufen Entwicklungen in der Schule zeitverz&ouml;gert. W&auml;hrend vielerorts Kritik am neoliberalen Denken und Handeln nicht mehr zu leugnen ist, ist diese Kritik in der Schule noch l&auml;ngst nicht angekommen. Zum einen, weil neoliberale Ver&auml;nderungskonzepte, die vor 15 bis 20 Jahren angesto&szlig;en wurden, erst jetzt in die Schule Einzug halten, und zum anderen, weil sie als solche nicht erkannt werden. Denn es gelingt den entsprechenden &raquo;Reformbem&uuml;hungen&laquo;, sich notwendige Ver&auml;nderung und berechtigte Kritik an den bestehenden schulischen Zust&auml;nden zunutze zu machen. So wird Schule zu einer ma&szlig;gebenden Agentur des Neoliberalismus, und es besteht die Gefahr, auf dem Weg &uuml;ber Bildung und Erziehung Gesellschaft noch langfristiger zu durchdringen und generationen&uuml;bergreifend zu pr&auml;gen.<br>\nDas neoliberale Dogma, das Gery Becker 1976 formulierte, kennzeichnet die Sichtweise auf Mensch und Gesellschaft, die den Rahmen f&uuml;r alle folgenden Schritte bereitstellt. Die Humankapitaltheorie, die er und andere entwickelt haben, er&ouml;ffnet den Blick auf menschliches Verhalten aus einer &ouml;konomischen Perspektive und auf die Felder f&uuml;r die damit verbundenen Verwertungsinteressen: &raquo;In der Tat bin ich zu der Auffassung gekommen, da&szlig; der &ouml;konomische Ansatz so umfassend ist, da&szlig; er auf alles menschliche Verhalten anwendbar ist &hellip; seien es wiederkehrende oder seltene Entscheidungen, handle es sich um emotionale oder n&uuml;chterne Ziele, reiche oder arme Menschen, M&auml;nner oder Frauen, Erwachsene oder Kinder, kluge oder dumme Menschen, Patienten oder Therapeuten, Gesch&auml;ftsleute oder Politiker, Lehrer oder Sch&uuml;ler.&laquo; (2) Schon Marx hat diese Perspektive im ersten Satz des &raquo;Kapital&laquo; auf den Punkt gebracht, indem er die Ware als die Elementarform der kapitalistischen Produktionsweise identifiziert. Auch dem Verhalten von Menschen wird nun diese Elementarfom &uuml;bergest&uuml;lpt. Mit ihr verbunden ist die Dominanz der betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise, die sich auch in der Schule wiederfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/akweb.de\/ak_s\/ak579\/01.htm\">ak &ndash; analyse &amp; kritik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Der amerikanische Traum und seine Desillusion<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Amtseid und Rede von US-Pr&auml;sident Obama am 21.1.2013<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KmbrnWsU7mc\">Phoenix auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Kontext TV &ndash; Wachsende Ungleichheit in USA<\/strong><br>\nDie Protestbewegungen in Wisconsin oder die Occupy-Bewegung seien eine Reaktion auf die wachsende Ungleichheit in den USA, sagt Goodman. &ldquo;Unser Land wird von Tag zu Tag ungerechter und ist weltweit eines der L&auml;nder mit der geringsten Gleichbehandlung.&rdquo; Doch weder die Republikaner noch die Demokraten wollten daran etwas &auml;ndern. So habe Pr&auml;sident Obama z.B. die Forderung der Mehrheit der Amerikaner nach einer &ouml;ffentlichen Krankenversicherung mit seiner Reform blockiert. Gleichzeitig umgebe Obama sich mit Bankern, so dass sie vor strafrechtlicher Verfolgung gesch&uuml;tzt sind. &ldquo;Es wird einen Wendepunkt geben, das werden wir erleben. Und ich glaube, die Occupy-Bewegung war erst der Anfang dieses Wendepunktes&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/315\">kontext-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Broken Dreams &ndash; Amerikas Mittelschicht k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nEr grinst. Obwohl ihm gar nicht zum Lachen zumute ist. Larry Dodson begr&uuml;&szlig;t im Vergn&uuml;gungspark die Touristen. Fr&uuml;her war er Abteilungsleiter in einer Kaufhauskette. Vor zwei Jahren verlor er seinen Arbeitsplatz. Seither schl&auml;gt er sich mit einem Minijob in Disney World durch. Von seinem mageren Monateinkommen von 820 US Dollar kann der 52-j&auml;hrige Amerikaner sich keine normale Wohnung leisten. Mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt er in einem Motelzimmer. Der Familie bleiben nur 70 US Dollar zum Leben.<br>\nDie 27-j&auml;hrige Amble und ihr Mann Daniel haben auf dem Flohmarkt ihr letztes Hab und Gut verkauft. Als sie bei Verwandten und Freunden nicht mehr unterkamen, landeten sie auf der Strasse. Seither &uuml;bernachtet Amble mit den beiden Kindern im Auto, w&auml;hrend sich Daniel als Tagel&ouml;hner auf einer Farm durchschl&auml;gt. Verzweifelt versucht die ausgebildete Hotelfachfrau einen Job zu finden. Wird sie schaffen, was nur ganz wenigen gelingt: der Weg zur&uuml;ck in die Mittelschicht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2013\/0121\/brokendreams.jsp\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Gegen die Vollkasko-Mentalit&auml;t<\/strong><br>\nEs klingt paradox. Mehrere US-Staaten machten es zur Pflicht, eine Autoversicherungen abzuschlie&szlig;en, denn Unf&auml;lle ohne Versicherungen verursachten enorme Kosten. Doch sobald ein Gesetz die Fahrer dazu zwang, eine Police abzuschlie&szlig;en, stiegen die Unfallzahlen. Weil die Leute wussten, dass sie jetzt versichert sind, fuhren sie mehr Auto, l&auml;ngere Strecken &ndash; und auch mal angetrunken.<br>\nVolkswirte nennen dieses Problem Moral Hazard. Jemand verl&auml;sst sich darauf, dass die Gruppe einen schon auff&auml;ngt. Wenn das allerdings jeder macht, ist irgendwann niemand mehr da, der noch irgendwen auffangen k&ouml;nnte. Auch in der Finanzkrise spielte das eine Rolle: Weil die Banken wussten, dass die Staaten es nicht zulassen w&uuml;rden, gingen manche Institute Wetten ein, mit denen sie die eigene Existenz bedrohten. Wussten sie doch, das sie als too big to fail galten, als zu gro&szlig;, um einfach pleite zu gehen.<br>\nLudger Schuknecht denkt dieses Problem nun radikal weiter. Er leitet im Finanzministerium die Abteilung f&uuml;r finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen, ist also Wolfgang Sch&auml;ubles Chef&ouml;konom. Sozialsysteme, Konjunkturprogramme, Rettungspakete f&uuml;r Krisenstaaten &ndash; all das sind aus seiner Sicht staatliche Versicherungen, die zu Moral Hazard f&uuml;hren k&ouml;nnen. Seinem neuen Papier, das die FAZ zusammengefasst und hier als PDF online gestellt hat, stellt er ein Zitat voran: &ldquo;The Road to Hell is Paved with Good Intentions &ndash; Der Weg in die H&ouml;lle ist gepflastert mit guten Absichten.&rdquo;<br>\nSchuknechts These: Das System der &ouml;ffentlichen Versicherung ist in manchen Staaten so gro&szlig;, dass die L&auml;nder sie sich nicht mehr lange leisten k&ouml;nnen. Er schreibt:<br>\nDie Sozialversicherung ist der Hauptgrund f&uuml;r die steigenden Staatsausgaben und die &ouml;ffentlichen Schulden gewesen. Die Zahlen legen nahe, dass die Zahlungsf&auml;higkeit gro&szlig;er Teile der westlichen Welt in den kommenden Jahren gef&auml;hrdet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/schaeubles-chefoekonom-gegen-die-vollkasko-mentalitaet-1.1578490\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei derartigem Sachverstand im Finanzministerium muss man sich &uuml;ber nichts mehr wundern. Einfach bizarr, dass jemand der die abstrusesten neoliberalen Dogmen vertritt Chef&ouml;konom des Finanzministeriums sein kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Auf die Idee, dass die gemeldeten Unf&auml;lle steigen, wenn man versichert ist, um auch die Versicherungssummen zu kassieren, und dass man einen Unfall gar nicht meldet, wenn man unversichert ist und das untereinander regelt, kommt man wohl gar nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>EU-Berater wollen Medien st&auml;rker &uuml;berwachen<\/strong><br>\nBerater der EU-Kommission sehen die Pressefreiheit in Europa in Gefahr. Sie schlagen eine st&auml;rkere &Uuml;berwachung durch den Staat vor. Einige Medien sollten auch finanziell unterst&uuml;tzt werden.<br>\nDie Beratergruppe schreibt, dass die Pressefreiheit in Europa von politischer Einflussnahme, &uuml;berm&auml;&szlig;igem kommerziellen Druck, einer sich ver&auml;ndernden Medienlandschaft mit neuen Gesch&auml;ftsmodellen und dem Aufstieg neuer Medien bedroht sei. F&uuml;r ein besonders gro&szlig;es Problem h&auml;lt die Gruppe einen schleichenden Qualit&auml;tsverlust in der Berichterstattung &hellip;<br>\nDeshalb schl&auml;gt die Gruppe auch vor, unprofitable Medien, die f&uuml;r die Meinungsvielfalt &bdquo;unerl&auml;sslich&ldquo; seien, staatlich zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/pressefreiheit-eu-berater-wollen-medien-staerker-ueberwachen-12032982.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Titel ist hier etwas missverst&auml;ndlich. Es geht mit Nichten um Zensur, sondern um die mehr als berechtigte Frage wie in einem Europa in dem die Medien nur noch durch eine Handvoll von Gro&szlig;konzernen beherrscht werden, eine unabh&auml;ngige und qualitative Berichterstattung gew&auml;hrleistet werden kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass sich selbst schon die EU um Pluralit&auml;t und Qualit&auml;t der Medien Sorgen macht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Selbstoptimierung: Flagellanten im Zen-Zustand<\/strong><br>\n&raquo;Ich bin heute morgen um 6&thinsp;Uhr 10 aufgestanden, nachdem ich um 12&thinsp;Uhr 45 zu Bett ging. Ich bin in der Nacht einmal ausgewacht. Meine Herzfrequenz betrug 61 Schl&auml;ge pro Minute, mein Blutdruck 127 zu 74. Ich habe gestern nicht trainiert, deshalb wurde meine maximale Herzfrequenz nicht gemessen. Ich nahm etwa 600 Milligramm Coffein und keinen Alkohol zu mir. Und mein Wert auf dem Narcissism Personality Index oder NPI-16 betr&auml;gt beruhigende 0,31.&laquo; Wollten Sie jemals so viel &uuml;ber die K&ouml;rperfunktionen des Journalisten Gary Wolf wissen? Immerhin erspart er uns die Daten zu seinem Stuhlgang, vermutlich weil es daf&uuml;r noch keine passende App gibt und er sein Smartphone nicht ins Klo stecken m&ouml;chte. F&uuml;r Anh&auml;nger der Bewegung &raquo;Quantified Self&laquo;, zu deren Gr&uuml;ndern Wolf geh&ouml;rt, ist es jedoch naheliegend, auch die eigenen Ausscheidungen zu analysieren und zu optimieren. Wer will im globalen Wettbewerb schon riskieren, einfach nur so zu verdauen? F&uuml;r viele ist die Selbstquantifizierung weiterhin ein Hobby, und zweifellos gibt es n&uuml;tzlich Anwendungen etwa f&uuml;r chronisch Kranke. Doch der Satz &raquo;Ich habe gestern nicht trainiert&laquo; kommt heutzutage einem S&uuml;ndenbekenntnis gleich, vor allem f&uuml;r Manager und Unternehmer, die den harten Kern der Selbstquantifizierer bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2013\/01\/46856.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dagegen ist die Botschaft chinesischer Wochenschauen, in denen gezeigt wird, wie Hunderte von ArbeiterInnen in den Pausen auf Kommando Tai Chi betreiben oder ihren Kopf auf die Arbeitsplatte legen, um 15 Minuten zu schlafen, geradezu harmlos. Die westliche Welt ist auf dem Weg von der Selbstoptimierung &ndash; zur sogar staatlich gesteuerten Fremdoptimierung  schon weiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Mali: Forderung nach politischer L&ouml;sung und demokratischer Erneuerung<\/strong><br>\nSpendenaufruf f&uuml;r Unterst&uuml;tzung der Fl&uuml;chtlinge<br>\nAngesichts der Verschlechterung der humanit&auml;ren Situation durch die milit&auml;rische Eskalation in Mali, fordert die malische <a href=\"http:\/\/www.medico.de\">medico<\/a>-Partnerorganisation <a href=\"http:\/\/www.expulsesmaliens.info\">AME (Association Mali&egrave;nne des Expuls&eacute;s)<\/a> eine politische L&ouml;sung des Konfliktes, die zuallererst die Interessen der malischen Bev&ouml;lkerung ber&uuml;cksichtigt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/spenden-fuer-mali.jpg\" alt=\"Spendenaufruf f&uuml;r Mali\" title=\"Spendenaufruf f&uuml;r Mali\"><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15926","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15926"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15926\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15926\/revisions\/15931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}