{"id":15941,"date":"2013-01-24T09:14:40","date_gmt":"2013-01-24T08:14:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15941"},"modified":"2015-06-23T15:17:24","modified_gmt":"2015-06-23T13:17:24","slug":"wasserprivatisierung-durch-die-hintertur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15941","title":{"rendered":"Wasserprivatisierung durch die Hintert\u00fcr"},"content":{"rendered":"<p>Die Privatisierung der Trinkwasserversorgung hat durch die Eurokrise wieder Fahrt aufgenommen. Griechenland und Portugal wurden bereits von der Troika gen&ouml;tigt, Teile ihrer &ouml;ffentlichen Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Doch dies k&ouml;nnte nur der Beginn einer neuen gro&szlig;en Privatisierungswelle sein, die auch vor Deutschland nicht halt macht. Fiskalpakt und Schuldenbremse k&ouml;nnten schon bald europaweit die &ouml;ffentliche Hand zwingen, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren und mit einem neuen <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/1213\/wasser.php5\">Richtlinienvorschlag zur Konzessionsvergabe<\/a> will die EU-Kommission die daf&uuml;r n&ouml;tigen Rahmenbedingungen schaffen. Doch der Widerstand der Europ&auml;er w&auml;chst. Die <a href=\"http:\/\/www.right2water.eu\/de\/news\">europaweite Petition &bdquo;Wasser ist ein Menschenrecht&ldquo;<\/a> wurde bereits von mehr als 400.000 Menschen unterzeichnet &ndash; wenn die Petition bis zum Herbst eine Million Unterzeichner findet, muss Br&uuml;ssel sich &ouml;ffentlich mit dem Thema auseinandersetzten. Die Privatisierung durch die Hintert&uuml;r w&auml;re damit erst einmal gestoppt. Von <strong>Jens Berger<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nTrinkwasser ist eine Ressource, die sich nicht sinnvoll privatisieren l&auml;sst. Wenn wir &uuml;ber &bdquo;Wasserprivatisierung&ldquo; sprechen, geht es nicht um das Wasser selbst, sondern um ein B&uuml;ndel aus Dienstleistungen von der F&ouml;rderung des Rohwassers, &uuml;ber die Wasseraufbereitung bis zum Transport des Trinkwassers zu den Haushalten. Einen sogenannten &bdquo;Wettbewerb im Markt&ldquo; kann es hierbei nicht geben. Die Trinkwasserversorgung ist ein nat&uuml;rliches Monopol und es ist rein physikalisch nicht m&ouml;glich, verschiedene W&auml;sser in einem Leitungsnetz anzubieten. Bei der Wasserprivatisierung geht es vielmehr um einen &bdquo;Wettbewerb um den Markt&ldquo;, also darum, die bereits vorhandene Infrastruktur zu betreiben.<\/p><p><strong>Trinkwasser &ndash; die nicht privatisierbare Ressource<\/strong><\/p><p>Da Trinkwasser immer ben&ouml;tigt wird und es f&uuml;r Privathaushalte weder eine Alternative noch ein Substitut gibt, unterscheidet sich auch die Preis- bzw. Geb&uuml;hrengestaltung grundlegend von einem freien Markt, bei dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Die Preis- bzw. Geb&uuml;hrenbemessung bei der Trinkwasserversorgung funktioniert nach dem sogenannten Kostendeckungsprinzip. Zu den Betriebskosten werden in der Regel die Kapitalkosten und eine festgelegte Rendite f&uuml;r den Betreiber addiert und dieser Kostenblock wird eins zu eins auf die Kunden umgelegt. Da der Betreiber durch die Kostendeckung in der Regel auch eine Garantie auf die Erzielung der einkalkulierten Rendite besitzt, unterscheidet sich die Trinkwasserversorgung fundamental von allen anderen Dienstleistungen, bei denen nur dann eine Rendite erzielt werden kann, wenn man ordentlich wirtschaftet.<\/p><p>Doch dies sind nicht die einzigen Besonderheiten der Trinkwasserversorgung. Die Trinkwasserversorgung zeichnet sich auch durch enorm hohe Investitions- bzw. Reinvestitionskosten aus und hat daher auch enorm lange Abschreibungszeitr&auml;ume. In der heutigen Zeit, in der sich Investitionen m&ouml;glichst schnell rentieren m&uuml;ssen und der Blick auf die Quartalszahlen wichtiger erscheint als langfristige Strategien, sollten solche Gesch&auml;ftszweige f&uuml;r &bdquo;modern aufgestellte&ldquo; Unternehmen eigentlich unattraktiv sein. Aus diesem Grund haben sich renditeorientierte Wasserversorger auch auf die Betreuung von bereits vorhandenen Wasserversorgungsnetzen verlegt. Diese Netze sind in der Regel vom Steuerzahler finanziert worden und gr&ouml;&szlig;tenteils bereits abgeschrieben. Der Betreiber hat lediglich f&uuml;r den ordnungsgem&auml;&szlig;en Betrieb und die Pflege der Infrastruktur zu sorgen. Hohe Investitionskosten, deren Abschreibung den Konzessionszeitraum &uuml;berschreitet, sind f&uuml;r private Betreiber unattraktiv &ndash; es sei denn, man l&auml;sst sich die Investitionen durch die &ouml;ffentliche Hand bezahlen. <\/p><p>Die in Deutschland &uuml;blichen Betreibervertr&auml;ge (Public Private Partnership), die nach bestimmten Perioden neu ausgeschrieben werden, sind in diesem Zusammenhang besonders problematisch. Der Betreiber hat kein Interesse daran, Investitionen zu t&auml;tigen, deren Abschreibungsperiode l&auml;nger als die vertragliche Nutzungsperiode ist. In der Folge werden dann notwendige Reinvestitionen in die Leitungsnetze unterlassen. Am Ende der Vertragslaufzeit hat der Wasserversorger dann seine Konzessionsabgabe samt satter Rendite auf Kosten der B&uuml;rger wieder eingefahren und die Kommune sitzt auf einem maroden Leitungsnetz. Die &ouml;ffentliche Hand steht dann vor einem Berg n&ouml;tiger Investitionen, der die eingenommen Konzessionsgeb&uuml;hren wieder aufzehrt. Der einzige Gewinner bei diesem Spiel ist der private Wasserversorger. Solche Dummheiten sind allerdings hausgemacht, die Politik ist dabei nicht das Opfer, sondern der T&auml;ter.<\/p><p><strong>Fallbeispiel Gro&szlig;britannien<\/strong><\/p><p>Wer sich ein Bild von falscher Privatisierung machen will, der sollte sich die Erfahrungen Gro&szlig;britanniens zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Dort wurde Ende der 80er Jahre die Wasserversorgung radikal privatisiert. In der Folge stiegen die Wasserpreise inflationsbereinigt binnen zehn Jahren um 46% an. Die Gewinne der Versorger stiegen im gleichen Zeitraum um 142%, einige Unternehmen zahlten ein Viertel der Einnahmen direkt als Dividende an die Aktion&auml;re aus. Gespart wurde allerdings an den Investitionen ins Versorgungsnetz. Nach 10 Jahren privater Bewirtschaftung hatten einige britische St&auml;dte ein maroderes Netz als die meisten Drittweltstaaten &ndash; in London war das Netz derart heruntergewirtschaftet, dass die Leitungsverluste sich auf 40% summierten, was, neben immensen Sch&auml;den durch das auslaufende Wasser, dazu f&uuml;hrte, dass ganze Teile Londons nicht mehr mit dem n&ouml;tigen Wasserdruck versorgt werden konnten. Die Regierung erlie&szlig; daraufhin neue Gesetze, die den Raubbau am &bdquo;blauen Gold&ldquo; erschwerten und Investitionen in das Netz gesetzlich vorschrieben. Die Privaten verlie&szlig;en daraufhin gr&ouml;&szlig;tenteils das Spielfeld und die milliardenschweren Investitionen mussten erneut vom Steuerzahler get&auml;tigt werden.<\/p><p><strong>Warum privatisiert man die Trinkwasserversorgung &uuml;berhaupt?<\/strong><\/p><p>Die negativen Folgen der Wasserprivatisierung sind bekannt. Warum privatisiert die &ouml;ffentliche Hand denn dann &uuml;berhaupt ihre Trinkwasserversorgung? In den meisten F&auml;llen geschieht dies nicht in Folge einer k&uuml;hl kalkulierten Kosten-Nutzen-Abw&auml;gung, sondern aus Zwang. Griechenland und Portugal haben beispielsweise gar keine Wahl. Folgen sie den Privatisierungsforderungen der Troika nicht, erf&uuml;llen sie die &bdquo;Sparauflagen&ldquo; nicht und bekommen keine frischen Kredite. Friss oder stirb ist hier das Motto. <\/p><p>Griechenland und Portugal sind &uuml;berall. Alleine in Nordrhein Westfalen stehen 60% aller Kommunen unter einen sogenannten &bdquo;Zwangshaushalt&ldquo;. Um die Schulden zu senken, k&ouml;nnen die Kommunen gezwungen werden, sich von ihrem &bdquo;Tafelsilber&ldquo; zu trennen. Dieser Einmal-Effekt ist in der Regel jedoch nicht nachhaltig und verschlechtert mittel- bis langfristig die finanzielle Lage der Kommunen, anstatt sie zu verbessern.<\/p><p>Dank der Schuldenbremse und des Fiskalpakts ist es der &ouml;ffentlichen Hand zudem h&auml;ufig verboten, notwendige Investitionen auf &bdquo;Pump&ldquo; zu finanzieren. Kein Wasserversorger kann jedoch die hohen Investitionskosten, die &uuml;ber Jahrzehnte abgeschrieben und &uuml;ber den Wasserpreis langfristig refinanziert werden, aus dem laufenden Gesch&auml;ft (dem Cash Flow) zahlen. In einen solchen Fall ist die Kommune gezwungen, ihre Wasserversorgung an ein privates Unternehmen abzugeben. &Ouml;konomisch ist dies jedoch gleich mehrfach kontraproduktiv.<\/p><p><strong>Die Zeche zahlt der B&uuml;rger<\/strong><\/p><p>Selbst vergleichsweise hoch verschuldete Kommunen bekommen &uuml;ber die KfW und die kommunalen Sparkassen Fremdkapital zu g&uuml;nstigeren Bedingungen als es jeder private Wasserversorger je k&ouml;nnte. Selbst wenn man einmal realit&auml;tsfern unterstellen w&uuml;rde, dass der private Versorger sich auf diesem Weg keine &bdquo;verdeckte&ldquo; Rendite erwirtschaften will, sorgen alleine die h&ouml;heren Kapitalkosten daf&uuml;r, dass der private Versorger die Wasserpreise st&auml;rker anheben muss, um seine Gesamtkosten nach dem Kostendeckungsprinzip auszugleichen. Dies gilt erst recht, wenn die Konzession zeitlich befristet ist und die Investitionskosten &uuml;ber einen k&uuml;rzeren Zeitraum refinanziert werden m&uuml;ssen. In allen F&auml;llen tr&auml;gt der B&uuml;rger die entstehenden Mehrkosten &uuml;ber einen steigenden Wasserpreis &ndash; egal, ob der private Versorger nun Investitionen vornimmt oder nicht. <\/p><p><strong>Sch&uuml;tzenhilfe aus Br&uuml;ssel<\/strong><\/p><p>Ginge es nach EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier, m&uuml;ssten k&uuml;nftig auch kleinere Kommunen ihre Trinkwasserversorgung europaweit ausschreiben &ndash; dies w&auml;re laut <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/1213\/wasser.php5\">Experten<\/a> die Folge des von Barnier &uuml;berarbeiteten Richtlinienvorschlags zur europaweiten Konzessionsvergabe. Vor allem die Wassermultis aus Frankreich und Gro&szlig;britannien scharren bereits mit den Hufen, um auch in anderen L&auml;ndern Fu&szlig; fassen zu k&ouml;nnen. Vor allem Deutschland, mit seiner kleingliedrigen kommunalen Versorgerstruktur und den vielen Zweck- und Wasserverb&auml;nden, die dem B&uuml;rger in der Regel eine sehr gute Qualit&auml;t zu einem sehr g&uuml;nstigen Preis liefern, w&auml;re der Hauptgewinn, den sich die Multis nun von der EU-Kommission auf dem Silbertablett pr&auml;sentieren lassen wollen. Bei einer europaweiten Ausschreibung, so das Kalk&uuml;l der Multis, lassen sich die kommunalen Betriebe durch Dumpingangebote verdr&auml;ngen. Wenn diese Konzession auslaufen und die &bdquo;wahren Kosten&ldquo; entstehen, k&ouml;nnen die Multis Kasse machen und es gibt niemanden mehr, der sie aufh&auml;lt, da die kommunalen Betriebe l&auml;ngst geschlossen wurden. <\/p><p><strong>Wehren Sie Sich!<\/strong><\/p><p>Erwin Pelzig hat es in &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jIhNvItGWsU\">vorgemacht<\/a> und auch die NachDenkSeiten haben ihre Leser bereits in den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15905#h09\">Hinweisen des Tages<\/a> auf die Unterschriftenliste der europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative <a href=\"http:\/\/www.right2water.eu\/de\/\">&bdquo;right2water.eu&ldquo;<\/a> aufmerksam gemacht. Wenn Sie sich gegen die Privatisierung der Trinkwasserversorgung zu Wehr setzen wollen, sollten Sie die <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/citizens-initiative\/public\/initiatives\/ongoing\/details\/2012\/000003\/de\">Petition<\/a> von <a href=\"https:\/\/signature.right2water.eu\/oct-web-public\/?lang=de\">&bdquo;right2water.eu&ldquo;<\/a> unterzeichnen <a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>. Zeigen Sie der EU, dass Europa ein Europa der B&uuml;rger und nicht ein Europa der Lobbyisten sein sollte.<\/p><p><strong>Zum Thema:<\/strong><\/p><ul>\n<li>DGB klartext &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120518_Oeffentliche_Daseinsvorsorge_darf_kein_Geschaeft_werden.pdf\">&Ouml;ffentliche Daseinsvorsorge darf kein Gesch&auml;ft werden! [100 KB]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/ppp-irrweg.de\/index.php?id=12037\">Attac &ndash; Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Wasser ist ein Menschenrecht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wasser-in-buergerhand.de\/\">Wasser in B&uuml;rgerhand!<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong><a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">*<\/a> Anmerkung:<\/strong> In der <a href=\"http:\/\/www.right2water.eu\/de\/node\/45\/\">Erkl&auml;rung zur Petition<\/a> hei&szlig;t es unter #15, dass der Wasserpreis je Kubikmeter um so h&ouml;her sein sollte, je mehr der Kunde &bdquo;verbraucht&ldquo;. Diese Forderung ist &ndash; zumindest in Deutschland &ndash; &ouml;konomisch und &ouml;kologisch kontraproduktiv, da der hohe Fixkostenanteil &uuml;ber das Kostendeckungsprinzip bei sinkender Abnahme zwangsl&auml;ufig zu h&ouml;heren Preisen f&uuml;hren muss. &Ouml;kologisch ist ein Anreiz, Wasser sparsam zu gebrauchen (Wasser wird nicht verbraucht), ebenfalls kontraproduktiv, da die deutschen Leitungsnetze f&uuml;r eine h&ouml;here Abnahme ausgelegt sind. Dies f&uuml;hrt (vor allem in Ostdeutschland) zu teils massiven technischen Problemen, denen nur mit einem h&ouml;heren Chemikalieneinsatz und Rohrsp&uuml;lungen begegnet werden kann &ndash; beides ist &ouml;kologisch und &ouml;konomisch problematisch. Es g&auml;be zahlreiche Modelle, wie man den Wasserpreis sozial vertr&auml;glich gestalten kann &ndash; ein preislicher Anreiz f&uuml;rs &bdquo;Wassersparen&ldquo; geh&ouml;rt jedoch nicht dazu. Da dieser Punkt jedoch nur in der Erkl&auml;rung und nicht im Petitionstext selbst auftaucht, spricht dies nicht dagegen, die Petition zu zeichnen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/c63e112fcae44d67b442fb69a3caa4a7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Privatisierung der Trinkwasserversorgung hat durch die Eurokrise wieder Fahrt aufgenommen. Griechenland und Portugal wurden bereits von der Troika gen&ouml;tigt, Teile ihrer &ouml;ffentlichen Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Doch dies k&ouml;nnte nur der Beginn einer neuen gro&szlig;en Privatisierungswelle sein, die auch vor Deutschland nicht halt macht. Fiskalpakt und Schuldenbremse k&ouml;nnten schon bald europaweit die &ouml;ffentliche Hand zwingen,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15941\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[160,143,150],"tags":[305,1216,335],"class_list":["post-15941","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-markt-und-staat","category-privatisierung-oeffentlicher-leistungen","category-verbraucherschutz","tag-menschenrechte","tag-petitionen","tag-wasserversorgung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15941"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26510,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15941\/revisions\/26510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}