{"id":15983,"date":"2013-01-28T09:10:21","date_gmt":"2013-01-28T08:10:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983"},"modified":"2013-01-28T09:10:21","modified_gmt":"2013-01-28T08:10:21","slug":"hinweise-des-tages-1806","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h01\">235 Milliarden Euro verschenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h02\">&Uuml;bersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h03\">Christoph Butterwegge: Armut wird normal. Ursachen eines gesellschaftlichen Ph&auml;nomens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h04\">Diese Zeit rei&szlig;t viele Wunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h05\">Helga Spindler: Ein gro&szlig;er Plan f&uuml;r Billigjobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h06\">Bankenlobby im R&uuml;ckzugsgefecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h07\">Olafur Ragnar Grimsson Iceland president: &lsquo;Let banks go bankrupt&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h08\">Autorit&auml;rer Liberalismus: Carl Schmitt, Heinrich Br&uuml;ning und der U-Bahn-Streik in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h09\">DGB-klartext: Europa braucht Investitionen, nicht Druck aus Davos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h10\">Streit &uuml;ber Zypern-Hilfe: EZB-Chef Draghi kanzelt Sch&auml;uble ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h11\">Finanz&rdquo;markt&rdquo; &ndash; eine Irref&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h12\">Wider das deutsche Billiglohnmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h13\">Stoppt das Besch&auml;ftigten&uuml;berwachungsgesetz!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h14\">Kein Recht f&uuml;r Arme. Bundesregierung will Prozesskostenhilfe k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h15\">CSU Ministerin: Zu wenig Leidensdruck bei Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h16\">Stuttgart 21 &ndash; Bund fordert von der Deutschen Bahn Aufkl&auml;rung &uuml;ber Kostenexplosion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h17\">Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h18\">NSU-Experte: Terrorzelle soll mehr als drei Mitglieder gehabt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h19\">Allt&auml;glicher Antiziganismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h20\">&ldquo;FAZ&rdquo; will &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; &uuml;bernehmen &ndash; Neuer Schwerpunkt auf Regionalberichterstattung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983#h21\">Eindeutig ein Stellvertreterkrieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15983&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>235 Milliarden Euro verschenkt<\/strong><br>\n[&hellip;] Ganz andere Schlussfolgerungen zieht die Linksfraktion im Bundestag: Sie dr&auml;ngt darauf, die staatlichen Einnahmen zu erh&ouml;hen. Um diese Forderung zu untermauern, haben die Steuerexperten der Linken, Axel Troost, Barbara H&ouml;ll und Richard Pitterle, ausgerechnet, wie viel Geld dem Staat durch die von Rot-Gr&uuml;n und Schwarz-Gelb beschlossenen Steuersenkungen seit 1998 entgangen ist: Bis 2011 bel&auml;uft sich der Fehlbetrag auf 235 Milliarden Euro. Davon entfielen 17 Milliarden auf die Kommunen, 81 Milliarden auf den Bund und 137 Milliarden auf die L&auml;nder, so die Berechnungen, die der taz vorliegen.<br>\nBer&uuml;cksichtigt wurden dabei die Aussetzung der Verm&ouml;gensteuer, die Absenkung der K&ouml;rperschaftsteuer, die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer, die geringere Besteuerung von Kapitalertr&auml;gen, die Senkung der Einkommensteuers&auml;tze und neue Freibetr&auml;ge bei der Erbschaftsteuer; gegengerechnet ist die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer. Anders als in bereits existieren Aufstellungen sind dabei die verfassungsgem&auml;&szlig; gebotenen oder aus Sicht der Linken sinnvollen Ma&szlig;nahmen &ndash; etwa die Erh&ouml;hung von Grundfreibetr&auml;gen und Kindergeld &ndash; nicht eingerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/01\/26\/a0139\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Staatsschuldenkrise&rdquo; und Handlungsf&auml;higkeit der &ouml;ffentlichen Hand. Alternativen zur Politik der leeren Kasse<\/strong><br>\nW&auml;hrend SPD und Gr&uuml;ne immer noch &uuml;ber die Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer und einer Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes streiten, ist die LINKE erneut einen Schritt voraus. Denn es gen&uuml;gt mittlerweile nicht mehr, nur die Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Kasse zu bitten. Die Probleme in Deutschland und in Europa sind viel zu tiefgreifend, um sie mit ein paar kosmetischen Anpassungen des Einkommensteuertarifs zu korrigieren. Die Wirtschaftskrise im Euroraum muss aktiv bek&auml;mpft werden, um den Menschen wieder eine Perspektive zu bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/6812.staatsschuldenkrise-und-handlungsfaehigkeit-der-oeffentlichen-hand-alternativen-zur-politik-der-leeren-kasse.html\">Barbara H&ouml;ll, Richard Pitterle und Axel Troost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Uuml;bersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin)<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130128_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130128_uebersicht_soffin-mittel_januar_2013.pdf\">U&#776;bersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin) [PDF &ndash; 20 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: Finanzielle Stabilisierung durch staatliche Akteure:<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130128_staatliche_stuetzungsmassnahmen_im_vergleich-private_banken_und_landesbanken.pdf\">Landesbanken und private Banken im Vergleich [PDF &ndash; 160 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Armut wird normal. Ursachen eines gesellschaftlichen Ph&auml;nomens<\/strong><br>\nKaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht &uuml;ber Krisenverlierer berichtet wird, &uuml;ber Menschen, die kaum von ihrem Lohn leben k&ouml;nnen, &uuml;ber Alleinerziehende, die nicht wissen, wie sie ihren Kindern neue Kleidung kaufen sollen, &uuml;ber Arbeitnehmer, die von heute auf morgen entlassen werden. Die Armut ist dabei, zur Normalit&auml;t zu werden, und sie trifft ganz unterschiedliche Gruppen. Christoph Butterwegge, Professor f&uuml;r Politikwissenschaft an der Universit&auml;t K&ouml;ln, zeigt Ursachen auf und skizziert m&ouml;gliche Wege aus der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=660374\/sdpgid=755264\/nid=660374\/did=10773834\/1y6lrk5\/index.html\">SWR2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Diese Zeit rei&szlig;t viele Wunden<\/strong><br>\nDie Finanzbranche und speziell der Hochfrequenzmarkt haben die Kontrolle &uuml;ber Unternehmen an sich gerissen, daraufhin zur Steigerung des kurzfristigen Renditedenkens beigetragen, das nichts weiter als ein Kontrollinstrument ist, die Arbeit entregelt, die solidarische Sicherung zerst&ouml;rt und die Normalarbeitszeit quasi abgeschafft und somit die Privatsph&auml;re der Menschen durchl&ouml;chert und treiben in letzter Instanz die Privathaushalte vor sich her. So jedenfalls lautet in nuce die These Friedhelm Hengsbachs zur Beschleunigungsgesellschaft. &Auml;hnlich hatte es der ehemalige US-Arbeitsminister Robert Reich schon vor einigen Jahren formuliert. F&uuml;r ihn waren die neuen Kommunikationstechnologien, die Zeitersparnis f&uuml;r jedermann versprachen und auch hielten, gleicherma&szlig;en auch Antreiber nicht nur marktimmanenter Prozesse, sondern hetzten als Impulsgeber letztlich auch die gesamte Gesellschaft vor sich her. Reich nannte das die Geburtsstunde eines Superkapitalismus, der nicht zuletzt auch die Demokratie gef&auml;hrde. Hengsbach sieht das ganz &auml;hnlich und fordert eine R&uuml;ckkehr zur Gerechtigkeitsfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/01\/diese-zeit-reit-viele-wunden.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Helga Spindler: Ein gro&szlig;er Plan f&uuml;r Billigjobs<\/strong><br>\nAlles klingt zun&auml;chst recht harmlos: Ganz freiwillig, existenzsichernd bezahlt und m&ouml;glichst langfristig soll Langzeitarbeitslosen am ersten Arbeitsmarkt eine Besch&auml;ftigung verschafft werden.<br>\nF&uuml;r die Vermittlung in die Jobs sollen die Kriterien &bdquo;Zus&auml;tzlichkeit&ldquo; zum ersten Arbeitsmarkt und &bdquo;Gemeinn&uuml;tzigkeit&ldquo; wegfallen, die als Voraussetzungen die bisherige F&ouml;rderpolitik von ABM bis zu 1-Euro-Jobs und B&uuml;rgerarbeit gepr&auml;gt haben. Sie waren in der Praxis nur schwer einzuhalten&hellip;.<br>\nRichtig ist, dass der Aufbau von zus&auml;tzlichen Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt notwendig ist. Aber diese Berufe m&uuml;ssen entwickelt, ausgebildet und regul&auml;r bezahlt werden &ndash; was etwas mehr Geld kostet, aber mehr selbstbewusste B&uuml;rger hinterl&auml;sst: Menschen, die wieder eine langfristige Berufsidentit&auml;t und Berufserfahrung entwickeln k&ouml;nnen und nicht nach entw&uuml;rdigenden Prozeduren Arbeit als Gnadenakt zugeteilt bekommen. Das l&auml;sst sich nicht von heute auf morgen wiedereinf&uuml;hren. Aber wer den Arbeitsplatzabbau durch 200.000 langfristige F&ouml;rderma&szlig;nahmen unter den unver&auml;nderten Bedingungen der Zumutbarkeit und Sanktionsdrohung verfestigt, versperrt diesen Weg auf lange Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Langzeitarbeitslosigkeit\/!109685\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bankenlobby im R&uuml;ckzugsgefecht<\/strong><br>\nVerbietet man den Banken, weiter auf eigene Rechnung zu handeln, muss der Steuerzahler im Krisenfall daf&uuml;r nicht zahlen. Aber dann droht der Untergang des deutsche Erfolgsmodells &ndash; eine Diskussion im House of Finance der Frankfurter Uni.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/strategie-trends\/reform-des-bankensystems-bankenlobby-im-rueckzugsgefecht-12039630.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Olafur Ragnar Grimsson Iceland president: &lsquo;Let banks go bankrupt&rsquo;<\/strong><br>\nIceland President Olafur Ragnar Grimsson tells Al Jazeera&rsquo;s Stephen Cole that Europe should let banks that are ran &ldquo;irresponsibly&rdquo; go bankrupt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=51-Jfh6ADH0\">Al Jarzeera via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Autorit&auml;rer Liberalismus: Carl Schmitt, Heinrich Br&uuml;ning und der U-Bahn-Streik in Athen<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche hat die griechische Regierung durch einen gewaltsamen Polizeieinsatz und durch die Anwendung eines Notstandsgesetzes das Ende des U-Bahn-Streiks in Athen erzwungen. Mindestens zehn Arbeiter wurden bei dieser autorit&auml;ren Missachtung von Streikrecht und Koalitionsfreiheit verletzt. Der Vorgang macht deutlich: Gerade der marktradikale Neoliberalismus braucht den starken Staat, und er schafft ihn sich als repressiven. Wir wissen das mindestens seit Carl Schmitt und Heinrich Br&uuml;ning &ndash; eigentlich&hellip;.<br>\nDem sp&auml;teren Haus- und Hof-Juristen der Nazis, Carl Schmitt, wird der ber&uuml;hmte Satz zugeschrieben:<br>\nSouver&auml;n ist, wer &uuml;ber den Ausnahmezustand entscheidet.<br>\nSchmitt benennt damit in zustimmender Weise einen faktisch richtigen, rechtlich und politisch aber h&ouml;chst fragw&uuml;rdigen Umstand: Ein Staat ist dann nach innen souver&auml;n, wenn er das Recht nach Belieben au&szlig;er Kraft setzen kann. Schmitt sprach sich in seiner Arbeit &bdquo;Die Diktatur&ldquo; konsequenterweise f&uuml;r ebendiese Diktatur aus &ndash; denn nur eine diktatorische Exekutive k&ouml;nne in Krisenzeiten rasch entscheiden und energisch handeln. So wurde in Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung auf das ma&szlig;gebliche Dr&auml;ngen Carl Schmitts hin festgelegt, dass der Reichspr&auml;sident sowie die Landesregierungen bestimmte Verfassungsartikel au&szlig;er Kraft setzen und gewaltsam die &ouml;ffentliche Ordnung wiederherstellen k&ouml;nnen, &bdquo;wenn im Deutschen Reiche die &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gest&ouml;rt oder gef&auml;hrdet wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1110\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB-klartext: Europa braucht Investitionen, nicht Druck aus Davos<\/strong><br>\n2013 versch&auml;rft sich die Krise in Europa. Anlass genug f&uuml;r Cameron und Merkel, auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos Staaten und Besch&auml;ftigte unter Druck zu setzen. Europa ist zwar eine der innovativsten Regionen und Marktf&uuml;hrer in vielen Zukunftsindustrien. Doch das interessiert Merkel und Cameron nicht. Beide wollen Europa mit Strukturreformen flexibler und wettbewerbsf&auml;higer machen &ndash; und meinen den Abbau von Arbeitnehmerrechten und sozialem Kahlschlag. Es soll mehr gespart und &ouml;ffentliche Ausgaben gek&uuml;rzt werden. Diese Reformen seien wichtig, &ldquo;damit wir morgen besser leben k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/03_2013_klartext_europa_braucht_investitionen,nicht_druck_aus_davos.pdf\">DGB-Bundesvorstand [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streit &uuml;ber Zypern-Hilfe: EZB-Chef Draghi kanzelt Sch&auml;uble ab<\/strong><br>\nWie gef&auml;hrlich w&auml;re eine Pleite Zyperns f&uuml;r den Rest der Euro-Zone? Deutschlands Finanzminister Sch&auml;uble h&auml;lt die Inselrepublik f&uuml;r nicht &ldquo;systemrelevant&rdquo;. Nach SPIEGEL-Informationen hat er sich damit den Unmut von EZB-Pr&auml;sident Draghi zugezogen.<br>\nIn der Debatte um das geplante Hilfsprogramm f&uuml;r Zypern hat der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, Mario Draghi, Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) eine heftige Abfuhr erteilt. Beim j&uuml;ngsten Finanzministertreffen Anfang vergangener Woche widersprach Draghi nach SPIEGEL-Informationen der Einsch&auml;tzung Sch&auml;ubles, die Inselrepublik sei nicht &ldquo;systemrelevant&rdquo;, eine Pleite des Landes bedeute also keine Gefahr f&uuml;r das &Uuml;berleben der Euro-Zone.<br>\nSo etwas h&ouml;re er allerorten von Juristen, hielt Draghi dem deutschen Finanzminister entgegen. Die Frage, ob Zypern systemrelevant sei oder nicht, sei aber keine, die Juristen beantworten k&ouml;nnten. Das sei Sache von &Ouml;konomen. Sch&auml;uble ist promovierter Jurist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/finanzhilfen-fuer-zypern-ezb-chef-draghi-geht-schaeuble-an-a-879884.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Finanz&ldquo;markt&ldquo; &ndash; eine Irref&uuml;hrung<\/strong><br>\nAlle Welt redet vom Finanzmarkt. Ob im Schlechten oder im Guten &ndash; dass die Finanzbranche wie ein Markt funktioniert, wird von allen Seiten unterstellt und von der Branche selbst eifrig bekr&auml;ftigt.<br>\nLinke Kritiker haben kein Problem damit, den Finanzsektor einen Markt zu nennen; m&ouml;gen sie doch den Markt sowieso nicht, da kommt der Finanzmarkt als besonders b&ouml;sartige Variante gerade recht. F&uuml;r konservative und liberale Freunde des Marktes, die seine Freiheit und Effizienz sch&auml;tzen, ist ganz klar, dass es auch f&uuml;r Geld und dessen verbriefte Varianten einen Markt geben muss. Die Finanzbranche hat ein &uuml;berragendes Interesse daran, den Unterschied zu verwischen zwischen Kredit- und Anlagegesch&auml;ft und insgesamt von Finanzmarkt zu sprechen. Und die Politik plappert es nach. So wird suggeriert, hier sei durchg&auml;ngig die Rationalit&auml;t des Marktes am Werk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/53410\/finanzmarkt-eine-irrefuhrung\/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wider das deutsche Billiglohnmodell<\/strong><br>\nJacques Attali, Ex-Berater von Fran&ccedil;ois Mitterrand, glaubt an gro&szlig;e Zukunftschancen f&uuml;r Frankreich und Europa &ndash; trotz aktueller Krise. Deutschland sieht er als kranken Mann. Im Interview spricht er &uuml;ber deutsche Schw&auml;chen, Reichtum und Billigl&ouml;hne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/interview-mit-frueherem-mitterrand-berater-wider-das-deutsche-billiglohnmodell,1472780,21558088.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stoppt das Besch&auml;ftigten&uuml;berwachungsgesetz!<\/strong><br>\n&bdquo;Gemeinsam gegen Dauer&uuml;berwachung und George Orwell am Arbeitsplatz: Stoppt das Gesetz zum Datenschutz f&uuml;r Besch&auml;ftigte&ldquo;. Mit einer Online-Petition unter diesem Motto ruft der DGB-Vorsitzende Michael Sommer alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, abzustimmen gegen das schwarz-gelbe Gesetzesvorhaben. Union und FDP wollen eine Neuregelung des Besch&auml;ftigtendatenschutzesgesetzes durchsetzen, die deutliche Verschlechterungen bringen w&uuml;rde. Die Beratung im Bundestagsinnenausschuss war urspr&uuml;nglich f&uuml;r den 16. Januar vorgesehen, wurde nun auf den 30. Januar verschoben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8f093ba0-5e30-11e2-8325-00188b4dc422\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.change.org\/de\/Petitionen\/gemeinsam-gegen-dauer%C3%BCberwachung-und-george-orwell-am-arbeitsplatz-stoppt-das-gesetz-zum-datenschutz-f%C3%BCr-besch%C3%A4ftigte?utm_source=share_petition&amp;utm_medium=url_share&amp;utm_campaign=url_share_before_sign\">Link zur Petition: Gemeinsam gegen Dauer&uuml;berwachung und George Orwell am Arbeitsplatz!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kein Recht f&uuml;r Arme. Bundesregierung will Prozesskostenhilfe k&uuml;rzen<\/strong><br>\nEigentlich sind vor dem Gesetz alle gleich. Und eigentlich soll es nicht am Einkommen liegen, ob jemand Recht bekommt. Daf&uuml;r gibt es die Prozesskostenhilfe. Wenn jemand vor Gericht geht und gro&szlig;e Aussicht auf Erfolg hat, werden Anwalts- und Gerichtskosten von den Landeskassen &uuml;bernommen. Aber dieses Recht will die schwarz-gelbe Koalition jetzt einschr&auml;nken, um Geld zu sparen. Dass dabei ein Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit geopfert wird, scheint keine Rolle zu spielen. MONITOR berichtet &uuml;ber ein neues Sparmodell auf Kosten von Armen und Geringverdienern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0124\/arme.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>CSU Ministerin: Zu wenig Leidensdruck bei Hartz IV<\/strong><br>\nZwar wisse auch sie, dass die ALG II Leistungen bis auf Null Euro gek&uuml;rzt werden k&ouml;nnen, wenn ein Jobangebot ohne hinreichende Gr&uuml;nde abgelehnt werde, doch hier sieht Haderthauer anscheinend eine noch nicht ausreichend bearbeitete Sanktionsl&uuml;cke, um Hartz IV Betroffene noch mehr zu drangsalieren. &ldquo;Wer aber den Arbeitsplatz annimmt und nach zwei Wochen wieder ausgestellt wird, weil er unp&uuml;nktlich und mit ihm nichts anzufangen ist, kann nicht mit Sanktionen belegt werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/41.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=31984&amp;tx_ttnews[backPid]=136&amp;cHash=3392df54c0\">scharf links<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> F&uuml;r was stehen noch mal das &bdquo;C&ldquo; und das &bdquo;S&ldquo; um Parteinamen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; Bund fordert von der Deutschen Bahn Aufkl&auml;rung &uuml;ber Kostenexplosion<\/strong><br>\nDie Bundesregierung geht auf Distanz zum Milliardenprojekt Stuttgart 21. Mit 34 hart formulierten Fragen fordert sie von der Deutschen Bahn (DB) Aufkl&auml;rung &uuml;ber die j&uuml;ngste Kostenexplosion. &ldquo;Seit wann ist dem Vorstand bekannt, dass es zu deutlichen Kostensteigerungen kommt?&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Papier dreier Staatssekret&auml;re, die den Bund im Aufsichtsrat der Bahn vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/stuttgart-21-bund-fordert-von-bahn-aufklaerung-ueber-kostenexplosion-a-879875.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt<\/strong><br>\nVier exzellente Ermittler, die am Finanzplatz Frankfurt die Banken das F&uuml;rchten lehrten, werden vom Staat f&uuml;r paranoid erkl&auml;rt. Jetzt klagen sie gegen das Land Hessen. Gutachten, die Capital exklusiv vorliegen, belegen: Die Diagnose ist nicht haltbar. Report einer staatlich inszenierten Zwangspsychiatrisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/steuern-recht\/:Paranoia-Affaere--Wie-der-Staat-unbequeme-Steuerfahnder-kaltstellt\/100049235.html\">Capital.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>NSU-Experte: Terrorzelle soll mehr als drei Mitglieder gehabt haben<\/strong><br>\nBestand die NSU wirklich nur aus Zsch&auml;pe, B&ouml;hnhardt und Mundlos? Nach Ansicht eines Sachverst&auml;ndigen war die Zwickauer Terrorzelle kein Trio. Es gebe klare Hinweise auf eine gr&ouml;&szlig;ere Gruppierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/nsu-experte-terrorzelle-soll-mehr-als-drei-mitglieder-gehabt-haben-1960410.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Allt&auml;glicher Antiziganismus<\/strong><br>\nDie Gesellschaft ist nicht ausreichend sensibilisiert, was die Diskriminierung von Sinti und Roma angeht. Das zeigt Hans-Peter Friedrichs Versuch, Roma im Eilverfahren aus dem zu Land jagen. Anmerkungen zum Holocaust-Gedenktag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gastbeitrag-ein-gefaehrliches-spiel,1472596,21559324.html\">fr-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&ldquo;FAZ&rdquo; will &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; &uuml;bernehmen &ndash; Neuer Schwerpunkt auf Regionalberichterstattung<\/strong><br>\nDie &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; wird vermutlich weiterhin erscheinen. Allerdings nur in abgespeckter Form als Regionalzeitung f&uuml;r das Rhein-Main-Gebiet und unter &Auml;gide der &ldquo;FAZ&rdquo;. Der Gro&szlig;teil der Mitarbeiter muss trotzdem mit K&uuml;ndigung rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/neuer-schwerpunkt-auf-regionalberichterstattung-faz-will-frankfurter-rundschau-uebernehmen-1.1583954\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Eindeutig ein Stellvertreterkrieg<\/strong><br>\nChristine Bauer-Jelinek &uuml;ber die &ldquo;Gender-Ideologie&rdquo;<br>\nIn ihrem Buch Der falsche Feind &ndash; Schuld sind nicht die M&auml;nner wendet sich die Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek gegen die D&auml;monisierung des Mannes, die Einf&uuml;hrung von Frauenquoten und die &ldquo;Allmachtsfantasien&rdquo; des Genderismus. Den wahren Feind macht sie im Neoliberalismus aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/38\/38368\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15983","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15983"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15983\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15986,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15983\/revisions\/15986"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}