{"id":16036,"date":"2013-02-01T08:47:22","date_gmt":"2013-02-01T07:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16036"},"modified":"2015-06-23T15:49:05","modified_gmt":"2015-06-23T13:49:05","slug":"wozu-spitzenkandidaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16036","title":{"rendered":"Wozu Spitzenkandidaten?"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Grundgesetz werden bei der Bundestagswahl keine Spitzenkandidaten gew&auml;hlt, sondern die Abgeordneten des Deutschen Bundestags (Art. 38 Abs. 1 GG). Und die Kandidaten werden in der Regel von den Parteien ausgew&auml;hlt. Warum ziehen aber die meisten Parteien mit Spitzenkandidaten in den Wahlkampf?<br>\nDarin spiegelt sich die zunehmende Personalisierung von Politik wider, die seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, vor allem mit dem Aufkommen des Fernsehens zu beobachten ist. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nBei der CDU\/CSU ist es ohnehin klar, wer uns im Bundestagswahlkampf von den Plakaten entgegenl&auml;cheln wird. Au&szlig;er Angela Merkel haben die sich christlich nennenden Parteien ohnehin kein Gesicht, das sie vorzeigen k&ouml;nnten. Bei der SPD hat sich der &bdquo;Kanzlerkandidat&ldquo; Peer Steinbr&uuml;ck erst nach einem l&auml;ngeren Versteckspiel der &bdquo;Troika&ldquo; durch eine Indiskretion eher ungewollt herausgestellt. Die Gr&uuml;nen haben in einer Mitgliederbefragung Katrin G&ouml;ring-Eckardt und J&uuml;rgen Trittin zu ihren &bdquo;Spitzenkandidaten&ldquo; gew&auml;hlt. Bei der FDP hat Philipp R&ouml;sler Rainer Br&uuml;derle die Spitzenkandidatur angeboten, um sein Amt als Parteivorsitzender zu retten. Nur DIE LINKE konnten sich nicht auf ein Solo von Gregor Gysi oder ein Duo zusammen mit Sahra Wagenknecht verst&auml;ndigen und pr&auml;sentierten ein achtk&ouml;pfiges Spitzenteam und wollten das als eine <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/keine-solo-nummer-linke-sieht-wahlkampfteam-als-absage-an-personenkult\/7714940.html\">&bdquo;neue Kultur der kollektiven und kooperativen F&uuml;hrung der Partei&ldquo;<\/a> darstellen. Wie sich die Piraten Partei &ouml;ffentlich pr&auml;sentieren wird, muss sich erst noch zeigen. <\/p><p>Nach dem Grundgesetz werden jedoch bei der Bundestagswahl keine Spitzenkandidaten gew&auml;hlt, sondern die Abgeordneten des Deutschen Bundestags (Art. 38 Abs. 1 GG) und die Kandidaten werden in der Regel von den Parteien ausgew&auml;hlt. Warum ziehen aber die meisten Parteien mit Spitzenkandidaten in den Wahlkampf?<\/p><p>Angela Merkel tritt im Wahlkampf als amtierende Kanzlerin an und weder die CDU noch die CSU stellen sie in dieser Rolle in Frage und mangels einer wirklichen Alternative werden, die dann in den Bundestag gew&auml;hlten Abgeordneten ihr auch ihre Stimme geben. Auch dass die SPD eine personelle Alternative zu Merkel anbieten m&ouml;chte, kann man noch nachvollziehen. Sie will damit ein Zeichen setzen, dass sie einen Wechsel im Amt des Bundeskanzlers anstreben m&ouml;chte. Aber wozu brauchen FDP und Gr&uuml;ne Spitzenkandidaten, da sie sich doch keine realistische Chance ausrechnen k&ouml;nnen, den k&uuml;nftigen Regierungschef oder die Regierungschefin zu stellen?<\/p><p>Bei dem Kult, der um die Nominierung von Spitzenkandidaten betrieben wird, spiegelt sich die zunehmende Personalisierung von Politik wider, die seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, vor allem mit dem Aufkommen des Fernsehens dramatisch zugenommen hat. Mehr und mehr orientierten sich die Wahlk&auml;mpfer an den amerikanischen Wahlkampagnen mit ihren &ldquo;personality shows&ldquo; und dem absoluten Vorrang des Kandidaten vor seiner jeweiligen Partei. Was bei einer Pr&auml;sidentenwahl, wo es tats&auml;chlich um die Wahl einer personellen Alternative geht, durchaus angelegt ist, widerspricht dem Prinzip der Parlamentswahl, wo einzelne Abgeordnete und mit der Zweitstimme einzelne Parteien und deren Wahlliste gew&auml;hlt werden, die dann je nach parteipolitischer Mehrheit wiederum die Regierung w&auml;hlen. <\/p><p>Die Benennung von Kanzler- oder Spitzenkandidatinnen und &ndash;kandidaten charakterisiert den vom Soziologen Max Weber schon vor hundert Jahren herausgearbeiteten Gegensatz von &bdquo;rationaler und charismatischer Herrschaft&ldquo;. Personalisierung hei&szlig;t Entsachlichung der Politik. Die tats&auml;chlichen politischen Vorg&auml;nge und politische Konzepte verschwinden hinter der Darstellung einer Pers&ouml;nlichkeit vor allem &uuml;ber die Medien. <\/p><p>Statt dass die Medien die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger instand setzen, komplexe politische Vorg&auml;nge zu durchschauen und ihre Interessen in die &ouml;ffentliche Meinungsbildung einzubringen und ihnen damit das Gef&uuml;hl vermitteln, dass sie eine aktive Rolle im politischen Prozess einnehmen, st&uuml;rzen sie sich auf die Selbstdarstellung von Politikern und machen Jagd auf deren pers&ouml;nliche Marotten und Verfehlungen. <\/p><p>Die Personalisierung der Politik bedeutet, dass die komplexe, von vielf&auml;ltigen Motivationen und Einstellungen gepr&auml;gte Wahlentscheidung reduziert wird auf eine Entscheidung zwischen den Spitzenkandidaten. Es findet somit eine Vereinfachung politischer und demokratischer Prozesse statt. Die mediale Inszenierung verlangt nach starken Spr&uuml;chen und einfachen L&ouml;sungen. Die Symbolik steht weit vor den Inhalten.<br>\nEs geht nicht so sehr um die Sache, sondern ums Image, das den Spitzenkandidaten in der ver&ouml;ffentlichten Meinung zugeschrieben wird. Es geht vor allem um &bdquo;Wer gegen Wen&ldquo;. Wahlen werden geradezu zu einer Fernsehshow &agrave; la &bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo;. <\/p><p>Das ist das Einfallstor der PR-Agenturen und der sog. Spin-Doktoren. Nicht Parteien und deren Programme konkurrieren um W&auml;hlerstimmen, sondern miteinander konkurrierende professionelle PR-Berater. Was diese als werbewirksam in ihren Wahlkampagnen entwickeln, leitet sich nahezu ausschlie&szlig;lich aus Meinungsumfragen und Marketingstrategien ab und nicht aus der Programmatik der Parteien deren Imagetr&auml;ger die Spitzenkandidaten sein sollen. Die Debatte &uuml;ber vorhandene Probleme und deren L&ouml;sung wird ausgeblendet und die Scheinwerfer werden gesch&ouml;nte Phantombilder gerichtet. Es geht um Inszenierung, Performance und Wahrnehmungsbeeinflussung. Wie bei jeder beliebigen Markenwerbung geht es um die Verkaufe des Produkts, also um die Manipulation des Publikums. <\/p><p>Die Nominierung von Peer Steinbr&uuml;ck erfolgte nicht etwa deshalb, weil er die Politik seiner Partei am besten verk&ouml;rperte, sondern weil ihm unter den personellen Alternativen damals in Meinungsumfragen die h&ouml;heren Popularit&auml;tswerte gegen&uuml;ber Gabriel und Steinmeier zufielen. Steinbr&uuml;cks dramatischer Absturz in nahezu allen Sympathie- und Kompetenzmessungen zeigt, wie irrational, anspruchslos und von kurzer Dauer solche rein auf die Person bezogenen Auswahlentscheidungen sind. Bei keinem &bdquo;Fettn&auml;pfchen&ldquo; in das Steinbr&uuml;ck getreten ist, handelte es sich um ein konkretes politisches Thema und schon gar nicht um eine Kritik an irgendwelchen alternativen L&ouml;sungsvorschl&auml;gen gegen&uuml;ber der Politik der Bundesregierung. Es ging um die H&ouml;he von Honoraren, um das Kanzlergehalt und um einen &bdquo;Frauenbonus&ldquo; seiner Gegenkandidatin. Als ob wir sonst keine Probleme h&auml;tten. <\/p><p>Noch k&uuml;rzer lagen &bdquo;Hosianna&ldquo; und &bdquo;kreuzige ihn&ldquo; beim Spitzenkandidaten der FDP beieinander. Seit Monaten wurde Rainer Br&uuml;derle von seiner Entourage und von den Medien zum Vorsitzenden seiner Partei hochgejubelt. Als der amtierende Vorsitzende Philipp R&ouml;sler ihn &uuml;berraschend vor die Entscheidung stellte, verlie&szlig; ihn der Mut, er wich zur&uuml;ck und lie&szlig; sich in der Rolle des &bdquo;Spitzenkandidaten&ldquo; feiern. Br&uuml;derle und nicht etwa der Vorsitzende seiner Partei soll nun die FDP im Wahlkampf verk&ouml;rpern. Doch kaum war ihm der Titel Spitzenkandidat zuerkannt, reichte ein einziger Zeitungsartikel &uuml;ber eine lange zur&uuml;ckliegende Zote aus, damit sich der gesamte Medienbetrieb &uuml;ber den Sexismus im Allgemeinen und speziell Br&uuml;derles hermachte. Die existenziellen Probleme Europas und der deutschen Politik waren vollst&auml;ndig in den Hintergrund geraten. &Uuml;ber die politischen Zoten, die Br&uuml;derle in nahezu jeder seiner Reden rei&szlig;t, hat sich allerdings noch kaum jemand aufgeregt. <\/p><p>Die Personalisierung von Politik in den Medien ganz allgemein hat dazu gef&uuml;hrt, dass ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Politik nur noch als eine zu Skandalen erhobene Abfolge von pers&ouml;nlichem Fehlverhalten von Politikern erlebt. Das politische Engagement der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, wird auf das Tadeln, auf das Schimpfen, auf R&uuml;cktrittsforderungen aufgrund solcher privaten Fehltritte verengt. Die Menschen werden in eine passive Zuschauerrolle gedr&auml;ngt und d&uuml;rfen, wie im r&ouml;mischen Zirkus nur &uuml;ber das Verbleiben der Politiker in der Arena noch den Daumen heben oder senken.<\/p><p>Ein Emp&ouml;rungskult verlangt, dass K&ouml;pfe rollen sollen. Ein R&uuml;cktritt wird nicht etwa gefordert, wenn von Politikern die Interessen breiter gesellschaftlicher Kreise gr&ouml;blich verletzt werden, wenn sie eine ungerechte oder gemeinsch&auml;dliche Politik vertreten. <\/p><p>Jedenfalls gibt es da keinen derartigen Medienwirbel. Zu Guttenberg musste nicht deswegen als Verteidigungsminister zur&uuml;cktreten, weil die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung gegen den Afghanistan-Krieg ist. Die Medien lie&szlig;en ihren Liebling fallen, weil er bei seiner Doktorarbeit plagiiert hat. Man kann die R&uuml;cktritte der letzten Jahre durchgehen: Otto Graf Lambsdorff musste als Bundeswirtschaftsminister wegen der Flick-Spenden-Aff&auml;re gehen; Max Streibl musste wegen einer Amigo-Geschichte als bayerischer Ministerpr&auml;sident zur&uuml;cktreten; Bundesverkehrsminister G&uuml;nther Krause (wer kennt ihn noch?) wurde zum Verh&auml;ngnis, dass seine Frau ein Putzhilfe teilweise aus F&ouml;rdermittel des Arbeitsamtes bezahlte. Christian Wulff oder Anette Schavan sind nur die aktuellsten Beispiele: Die allermeisten R&uuml;cktritte von Politikern in der Nachkriegszeit, wenn sie nicht aus eigener Entscheidung ihren Platz r&auml;umten, wurden wegen pers&ouml;nlichen Verfehlungen und nicht wegen ihrer verfehlten Politik erzwungen.<\/p><p>Dabei sollte das Gef&uuml;hl einer demokratischen Teilhabe der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger doch nicht auf den Applaus oder auf Buhrufe gegen&uuml;ber einzelnen Personen beschr&auml;nkt sein, sondern eine lebendige Demokratie ist gerade umgekehrt von der aktiven Artikulation von Interessen und sachlichen Forderungen aus den unterschiedlichsten Gruppen und von Kontroversen um einen vern&uuml;nftigen Interessenausgleich abh&auml;ngig. <\/p><p>Mit der Nominierung von Spitzenkandidaten wird die Personalisierung der Politik auf die Spitze getrieben. Damit wird suggeriert, dass Politik vor allem eine Angelegenheit der Eliten oder einzelner herausgehobener F&uuml;hrer ist. Eine Stimmung von &bdquo;ihr da oben und &bdquo;wir da unten&ldquo; breitet sich aus. Damit wird gerade in unsicheren Zeiten einem weit verbreiteten Gef&uuml;hl Vorschub geleistet, es komme nur auf einen starken Mann oder eine starke Frau an der Spitze an. <\/p><p>Eine personelle Zuspitzung hat nichts mit Aufkl&auml;rung &uuml;ber politische Sachverhalte zu tun, sondern stellt im Gegenteil einen Verfall der politischen Debatte und einen Verlust demokratischer Diskussionskultur &uuml;ber politische Inhalte dar. In einer Demokratie sollte es vor allem um den Wettbewerb unterschiedlicher Konzepte um politisch vern&uuml;nftige L&ouml;sungen gehen. Das verlangt eher eine Entpersonalisierung von politischer Macht. Es verwundert nicht, dass ein starke Zuspitzung auf einzelne Personen eher ein Kennzeichen von autorit&auml;ren Regimen oder gar Diktaturen und eher Ausdruck von schwachen Demokratien ist. <\/p><p>Die Landtagswahl von Niedersachsen hat jedoch gezeigt, dass ein noch so popul&auml;rer Spitzenkandidat und ein noch so perfekt gestylter Wahlkampf keine Garantie f&uuml;r einen Wahlsieg sind, wenn die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler sp&uuml;ren, dass die Wahlpropaganda an den Problemen und Themen vorbeigeht, die die Menschen ganz pers&ouml;nlich betreffen. Es kommt vielleicht doch weniger auf die Spitzenkandidaten an, als die Wahlkampfmanager vermuten. Empirische Studien haben gezeigt, dass sich W&auml;hlerinnen und W&auml;hler vor allem dann an Personen orientieren, wenn die Unterschiede zwischen den Parteien <a href=\"http:\/\/www.uni-stuttgart.eu\/hkom\/publikationen\/archiv\/newsletter_science\/2002\/science02_2002.pdf\">gering sind [PDF &ndash; 540 KB]<\/a>.<br>\nDas sollten auch die Spitzenkandidaten und ihre Wahlkampfmanager zur Kenntnis nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Grundgesetz werden bei der Bundestagswahl keine Spitzenkandidaten gew&auml;hlt, sondern die Abgeordneten des Deutschen Bundestags (Art. 38 Abs. 1 GG). Und die Kandidaten werden in der Regel von den Parteien ausgew&auml;hlt. Warum ziehen aber die meisten Parteien mit Spitzenkandidaten in den Wahlkampf?<br \/> Darin spiegelt sich die zunehmende Personalisierung von Politik wider, die seit den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16036\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,190],"tags":[723,315,253],"class_list":["post-16036","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-wahlen","tag-bruederle-rainer","tag-merkel-angela","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16036"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16036\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16042,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16036\/revisions\/16042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}