{"id":16075,"date":"2013-02-05T09:05:11","date_gmt":"2013-02-05T08:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075"},"modified":"2013-02-05T11:52:53","modified_gmt":"2013-02-05T10:52:53","slug":"hinweise-des-tages-1811","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weitelesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h01\">Bund geht auf Distanz zu Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h02\">Peerblog.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h03\">Ursula Engelen-Kefer: Die unbew&auml;ltigte Rentenl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h04\">Bahn wird nicht zerschlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h05\">Der deutsche Einzelhandel: Tote Hose seit 1994 &ndash; und warum das allen Agenda 2010-Jubel unmittelbar widerlegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h06\">Sachsen &ndash; Fraktionschefs einigen sich auf Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h07\">Die Spanien-Rettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h08\">Bundesregierung droht Bankmanagern mit Strafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h09\">Zweifelhafte Bonit&auml;tsnoten: USA wollen Ratingagentur S&amp;P verklagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h10\">Trotz Fachkr&auml;ftemangel: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h11\">F&uuml;r einen produktiven und solide finanzierten Staat &ndash; Einnahmen und Dienstleistungsstaat st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h12\">Langfristig profitiert die Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h13\">Initiative f&uuml;r Privatisierungsbremse in Leipzig zuversichtlich: 25.000 Unterschriften bis Mai<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h14\">SPD ignoriert Mitglieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h15\">Wer sitzt wof&uuml;r im Rundfunkrat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h16\">TV-Tipp: Wem nutzt die Bankenrettung in Euroland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075#h17\">Zu guter Letzt: &ldquo;Herrschaftszeiten&rdquo; &ndash; Gespr&auml;ch mit HG. Butzko<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16075&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bund geht auf Distanz zu Stuttgart 21<\/strong><br>\nDie Bundesregierung lehnt weitere Milliardenausgaben f&uuml;r Stuttgart&thinsp;21 ab und dringt im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) auf die Pr&uuml;fung von Alternativen. Ein internes Dossier des Verkehrsministeriums zeigt au&szlig;erdem: das Bahnprojekt, das statt 4,5 nun bis zu 6,8 Milliarden Euro kosten soll, w&uuml;rde fr&uuml;hestens 2024 fertig, falls sich die Genehmigungsverfahren weiterhin so in die L&auml;nge ziehen, wie das bisher der Fall war. F&uuml;r die Bahn bliebe das Projekt nur dann wirtschaftlich, wenn der Eigenanteil des Staatskonzerns an den Mehrkosten weniger als 1,8 Milliarden Euro betrage.<br>\nDas vertrauliche 15-seitige Dokument aus dem Haus von Minister Peter Ramsauer (CSU) wurde zum Treffen der DB-Aufsichtsr&auml;te am Dienstag erarbeitet und liegt der Stuttgarter Zeitung vor. Erstmals wird &ouml;ffentlich, wie kritisch die drei Vertreter des Bundes im Bahn-Aufsichtsrat das Projekt S 21 und die Arbeit der Manager um Bahn-Chef R&uuml;diger Grube bewerten. Demnach sieht der Bund als Eigent&uuml;mer der Bahn &bdquo;derzeit keine ausreichende Grundlage&ldquo; f&uuml;r eine Zustimmung zum Vorschlag Grubes, das Milliardenprojekt weiterzuf&uuml;hren. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es: &bdquo;Die Argumente, eine weitere Finanzierung nicht abzulehnen, sind zu schwach.&ldquo; Die Aufseher thematisieren eine Vielzahl von Risiken und wollen mehr Zeit sowie bessere Informationen zur ausgiebigen Pr&uuml;fung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-bund-geht-auf-distanz-zu-stuttgart-21.8fc49e36-3da3-49b2-b1c4-800533368550.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Peerblog.de<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das gut vernetzte Peer-Projekt<\/strong><br>\nMit einem privat finanzierten Blog machen anonyme Unternehmer Wahlwerbung f&uuml;r Peer Steinbr&uuml;ck als Kanzler. Aber ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r seine Partei.<br>\nDie Generalsekret&auml;rin war eingeweiht. Gefragt nachpeerblog.de, dem gerade an den Start gegangenen Webblog f&uuml;r SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck, sagte Andrea Nahles am Montag vor Journalisten, es handele sich hier um eine von ihrer Partei &bdquo;unabh&auml;ngige Initiative&ldquo;. Nahles, die vom Berliner Willy-Brandt-Haus aus den Bundestagswahlkampf koordiniert, habe vor einigen Wochen von peerblog.de erfahren, &bdquo;und ich hatte gegen die Grundidee keine Einw&auml;nde&ldquo;.<br>\nMag sein, dass Andrea Nahles das Blog als, wie sie sagt, &bdquo;&uuml;bliche Unterst&uuml;tzerplattform&ldquo; einordnet. Dennoch ist diese privat finanzierte Initiative ein Novum im deutschen Bundestagswahlkampf. Denn die Finanziers der Seite unterst&uuml;tzen ausdr&uuml;cklich die Person Peer Streinbr&uuml;ck, nicht aber die SPD, deren Spitzenkandidat er ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/SPD-im-Wahlkampf\/!110381\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Im Umgang mit seinen Vortragshonoraren hat Peer Steinbr&uuml;ck Transparenz angek&uuml;ndigt. Nun finanzieren &bdquo; herausragenden Unternehmerpers&ouml;nlichkeiten&ldquo; (was immer das hei&szlig;en mag) seinen &bdquo;unabh&auml;ngigen&ldquo; (von wem oder was &ndash; etwa der SPD?) Blog. Damit wahrt das SPD-Mitglied Steinbr&uuml;ck seine Distanz zur Sozialdemokratie und deren programmatischen Inhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Intransparente Wahlkampf-Hilfe f&uuml;r Steinbr&uuml;ck inakzeptabel<\/strong><br>\nDer SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck l&auml;sst sich auf eine intransparente finanzielle Unterst&uuml;tzung aus Unternehmerkreisen ein. Er scheint aus der Debatte um seine Nebeneink&uuml;nfte keine Lehren gezogen zu haben. Das zeigt das neue Wahlkampf-Blog &ldquo;peerblog&ldquo;. Finanziert wird es von f&uuml;nf &ldquo;Unternehmerpers&ouml;nlichkeiten&rdquo;, die vorerst anonym bleiben wollen. Der Spiegelspricht von einer sechsstelligen Summe. Produziert wird der Blog von der Agentur des fr&uuml;heren Focus-Redakteurs Karl-Heinz Steink&uuml;hler und hat die Zustimmung von Peer Steinbr&uuml;ck bekommen. Als Vorbild nennen die Macher des Blogs den US-amerikanischen Wahlkampf: &ldquo;Dort spenden Unternehmer Millionen f&uuml;r ihre Kandidaten, weniger f&uuml;r die Parteien.&rdquo;<br>\nF&uuml;r uns ist eine intransparente Wahlkampf-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einzelne Kandidaten oder Parteien inakzeptabel. Denn Transparenz ist unabdingbar, um das genaue Interesse hinter dem Blog identifizieren zu k&ouml;nnen. LobbyControl fordert daher die Macher von peerblog auf, die Finanziers im Hintergrund sofort offenzulegen.<br>\nSelbst wenn die Finanziers bekannt sind, ist direkte Wahlkampf-Unterst&uuml;tzung von Unternehmern generell problematisch. Denn Geld ist in der Gesellschaft sehr ungleich verteilt. Der Einfluss von finanzstarken externen Akteuren auf den Wahlkampf sollte eher begrenzt werden, als ihm mit solchen Projekten Vorschub zu leisten. Steinbr&uuml;ck fordern wir deshalb auf, seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das peerblog zur&uuml;ckzuziehen.<br>\nUS-Wahlk&auml;mpfe sind kein Vorbild, sondern abschreckendes Beispiel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/02\/intransparentes-wahlkampf-blog-fur-steinbruck-inakzeptabel\/\">Lobbycontrol<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weshalb wollen die Geldgeber anonym bleiben und was soll man davon halten?  &bdquo;Ausdr&uuml;cklich wollen sie offenbar die Person Steinbr&uuml;ck unterst&uuml;tzen, nicht aber die Partei SPD&ldquo;. Steinbr&uuml;ck kapiert es einfach nicht mehr!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Die unbew&auml;ltigte Rentenl&uuml;ge<\/strong><br>\nDie SPD hat sich zwar nach langem Ringen auf die Solidarrente zur Aufstockung der Renten f&uuml;r langj&auml;hrig versicherte Geringverdiener mit 850 Euro verst&auml;ndigen k&ouml;nnen. Die soziale Gerechtigkeit ist aber noch l&auml;ngst nicht wiederhergestellt. Nach wie vor fehlt ein &uuml;berzeugendes Konzept zur Aufhaltung des dramatischen Abfalls der Altersrenten. Die eklatanten Ungerechtigkeiten bleiben bestehen: Den jahrzehntelangen Beitragszahlungen in die Rentenkassen durch gesetzliche Verschlechterungen stehen immer weniger Rentenleistungen gegen&uuml;ber. Dies trifft &ndash; wie selbst das Bundesarbeitsministerium feststellt &ndash; in den n&auml;chsten Jahren und Jahrzehnten immer mehr Menschen aus der so genannten Mitte unserer Gesellschaft.<br>\nUnertr&auml;glich ist der politische Rentenpoker, den die Bundesregierung bereits seit &uuml;ber einem Jahr der &Ouml;ffentlichkeit vorf&uuml;hrt. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen wollte mit ihrer Kampagne zur Bek&auml;mpfung der Altersarmut seit Ende 2011 als soziales Gewissen ihrer Partei punkten: Der Berg kreiste und gebar das M&auml;uslein der  Zuschussrente von 850 Euro, die inzwischen zur Lebensleistungsrente mutiert ist, aber die meisten der Millionen Geringverdiener &ndash; vor allem der Frauen &ndash; &uuml;berhaupt nicht erreicht. Au&szlig;erdem kann die Bundesarbeitsministerin sich damit weder gegen&uuml;ber der Schwesterpartei CSU noch dem Koalitionspartner FDP durchsetzen, unabh&auml;ngig von den wirtschaftsnahen Widersachern in den eigenen CDU Reihen, die sich nur formal nach au&szlig;en zur&uuml;ckhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/02\/03\/die-unbewaltigte-rentenluge-von-ursula-engelen-kefer\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bahn wird nicht zerschlagen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn darf zwar ihr Schienennetz behalten, muss aber ihren Wettbewerbern k&uuml;nftig uneingeschr&auml;nkten Zugang zur Infrastruktur gew&auml;hren. Das ist die Konsequenz aus dem sogenannten Vierten Eisenbahnpaket, das die EU-Kommission am Mittwoch in Br&uuml;ssel pr&auml;sentierte. &bdquo;Dieser Vorschlag &auml;ndert wirklich etwas &ndash; unser Ziel ist ein voll funktionierender Binnenmarkt im Bahnbetrieb&ldquo;, sagte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas.<br>\nEr forderte die komplette Markt&ouml;ffnung f&uuml;r den Personenverkehr. Urspr&uuml;nglich wollte die EU-Beh&ouml;rde dies vor allem mit der kompletten Trennung von Schiene und Betrieb bei den ehemaligen Staatsmonopolisten erreichen, ruderte aber nach vehementer Lobbyarbeit vor allem der Deutschen Bahn (DB) und des franz&ouml;sischen Anbieters SNCF in letzter Minute zur&uuml;ck. Nun bleibt eine Holdingstruktur weiter m&ouml;glich, die DB darf also weiter in einem Konzern Netz und Bahnbetrieb anbieten.<br>\nAllerdings sind die Bedingungen daf&uuml;r hart. Der EU-Kommissar sprach von &bdquo;chinesischen Mauern&ldquo;, die Konzerne wie die DB k&uuml;nftig zwischen ihren Teilbereichen einziehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutschland-setzt-sich-durch\/!110081\/\">taz<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zur Kritik an der Zerlegung der Bahn &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15677\">Was ist schlimmer &ndash; Stuttgart 21 oder die Zerlegung und Privatisierung der Bahn?<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Bemerkenswert ist, dass nun gerade die Gr&uuml;nen f&uuml;r eine strikte Trennung von Schiene und Betrieb eintreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der deutsche Einzelhandel: Tote Hose seit 1994 &ndash; und warum das allen Agenda 2010-Jubel unmittelbar widerlegt<\/strong><br>\nWenn ein paar mehr Menschen sich ab und an einfache statistische Reihen anschauen w&uuml;rden, k&ouml;nnte man sie weit weniger gut bel&uuml;gen. Zwar kann man auch mit Statistik l&uuml;gen, kein Zweifel, aber deswegen gilt die Regel: je einfacher je besser. Eine der einfachsten und klarsten Reihen auf die lange Sicht sind die Ums&auml;tze des Einzelhandels.  Die Reihe beginnt bei der Bundesbank 1994 und genau seitdem ist Katastrophe angesagt. Die Entwicklung der realen Einzelhandelsums&auml;tze ist flach wie ein Brett, was hei&szlig;t, dass diese Ausgaben der privaten Haushalte, die ganz ma&szlig;geblich zur Binnenkonjunktur beitragen, seitdem mit dem Wachstum der Wirtschaft nichts zu tun hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/wordpress\/der-deutsche-einzelhandel-tote-hose-seit-1994-und-warum-das-allen-agenda-2010-jubel-unmittelbar-widerlegt\/\">flassbeck.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sachsen &ndash; Fraktionschefs einigen sich auf Schuldenbremse<\/strong><br>\nIn Sachsen ist eine parlamentarische Mehrheit f&uuml;r eine Verfassung mit Schuldenbremse gefunden: Die Fraktionsvorsitzenden aller demokratischen Parteien im s&auml;chsischen Landtag haben sich auf die Verankerung einer Schuldenbremse in der s&auml;chsischen Verfassung geeinigt. Die Chefs der Regierungskoalition aus CDU und FDP sowie die Opposition aus Linken, SPD und Gr&uuml;nen unterzeichneten am Freitag ein Papier, das eine &Auml;nderung der Landesverfassung vorsieht.<br>\nCDU-Fraktionschef Steffen Flath sprach von einem guten Ergebnis f&uuml;r solide s&auml;chsische Finanzen. Die Verfassungs&auml;nderung solle m&ouml;glichst noch vor der parlamentarischen Sommerpause &uuml;ber die B&uuml;hne gehen, so Flath. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Rico Gebhardt, bezeichnete die partei&uuml;bergreifende Einigung als demokratische Zeitenwende. FDP-Fraktionschef Holger Zastrow wertete das Ergebnis als Sternstunde des Parlamentes. Die SPD konnte sich mit dem Schutzschirm f&uuml;r die Kommunen durchsetzen, die Linken mit der Sozialklausel. Allerdings ist die Verfassungs&auml;nderung durch alle f&uuml;nf Fraktionen noch nicht endg&uuml;ltig beschlossen, die Fraktionen der Linken, SPD und Gr&uuml;nen m&uuml;ssen das Ergebnis noch von ihren Parteien absegnen lassen.<br>\nDer Plan: Sachsen darf in Zukunft neue Kredite nur noch in Notsituationen aufnehmen. Der Generationenfonds, aus dem Sachsen sp&auml;ter Pensionen bezahlen will, soll weiter aufgef&uuml;llt werden. F&uuml;r die Kommunen wurde ein Schutzschirm vereinbart; sie bekommen Geld, wenn ihnen zus&auml;tzliche Aufgaben &uuml;bertragen werden. Bei der Aufstellung k&uuml;nftiger Haushaltspl&auml;ne sind nicht nur Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, sondern auch soziale Aspekte zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/schuldenbremse102_zc-f01fa460_zs-787ef9dd.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ist man sprachlos, selbst die Linke ist gegen die neoliberalen Wahnideen nicht gefeit . Und wie war das bei der SPD, die die soziale Frage in den Mittelpunkt ihres Bundestagswahlkampfes stellen will? Von der gr&uuml;nlackierten FDP alias Gr&uuml;ne  erwartete man sowieso nichts anderes. Wie w&auml;re es gewesen, wenn die SPD und die Linke einfach dagegen gestimmt h&auml;tten? Ohne ihre Stimmen w&auml;re eine Verfassungs&auml;nderung nicht m&ouml;glich gewesen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die Bundesl&auml;nder sind leider durch die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse verpflichtet, diese auf L&auml;nderebene zu implementieren. Die Schuld daran tragen nicht die Linke, nicht die Gr&uuml;nen und auch nicht die FDP &ndash; die Schuldenbremse wurde im Bundestag von einer breiten <a href=\"http:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/schuldenbremse-636-178.html\">Mehrheit aus CDU\/CSU und SPD verabschiedet<\/a>. Im Bundesrat stimmten damals nur die L&auml;nder <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/grundgesetzaenderung-schuldenbremse-erhaelt-verfassungsrang-1812587.html\">Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein der Schuldenbremse nicht zu<\/a>. Die NachDenkSeiten haben stets davor gewarnt, der Schuldenbremse einen Verfassungsrang zu geben und sie damit zu einem &bdquo;Sachzwang&ldquo; zu machen. Heute geht es nur noch um kleinere Korrekturen auf Landesebene, verhindern l&auml;sst sich die Schuldenbremse durch die Landespolitik nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Prinzip des sozialen Ausgleichs, finanzieller Ausgleich f&uuml;r Kommunen bei Aufgaben&uuml;bertragung und Schuldenbremse<\/strong><br>\nVon Enrico Stange, Mitglied der Linksfraktion im s&auml;chsischen Landtag und Sprecher f&uuml;r Landesentwicklung und Infrastruktur, und Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE und stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE [&hellip;]<br>\nDie Autoren hatten just vor dem Erreichen dieses Punktes gewarnt. Es k&ouml;nne, wenn man sich auf den Weg von Verhandlungen begibt, auch zu Ergebnissen kommen, bei denen Forderungen der LINKEN &uuml;bernommen w&uuml;rden und somit ein Gesamtergebnis kaum mehr glaubw&uuml;rdig abzulehnen w&auml;re. Aus diesen Erw&auml;gungen hatten sie sich gegen ein Neuverschuldungsverbot und gegen so geartete Verhandlungen ausgesprochen.<br>\nDie S&auml;chsische Schuldenbremse in Form eines strengen und ausnahmslosen Neuverschuldungsverbots ist ein Projekt der FDP, das im Koalitionsvertrag zwischen ihr und der CDU am 20. September 2009 vereinbart wurde. Dort hei&szlig;t es: &bdquo;Wir setzen uns f&uuml;r eine Verfassungs&auml;nderung ein, mit der ein Neuverschuldungsverbot eingef&uuml;hrt und der Generationenfonds verankert wird.&ldquo; Im Februar 2012 haben die Koalitionsspitzen dann den Kontakt mit der SPD und den Gr&uuml;nen aufgenommen, auf deren Druck dann auch die LINKE als mit Abstand st&auml;rkste Oppositionspartei und zweitst&auml;rkste Fraktion in die Gespr&auml;che einbezogen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/6849.prinzip-des-sozialen-ausgleichs-finanzieller-ausgleich-fuer-kommunen-bei-aufgabenuebertragung-und-schuldenbremse.html\">Axel Troost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Spanien-Rettung<\/strong><br>\nJetzt ist sie da, jetzt in diesem Moment, die Spanien Rettung<br>\nDie sogenannte Rettung, die das Volk nicht vor Armut und Arbeitslosigkeit sch&uuml;tzen, sondern die Banken belohnen wird, die uns in diese Krise gest&uuml;rzt haben.<br>\nDie deutschen Banken und Politiker, Eure Banken und Politiker manipulieren euch. Sie sagen dass der ehrliche und fleissige deutsche Arbeiter die Rechnung f&uuml;r die spanische Fiesta und Verschwendung bezahlt.<br>\nUnd jetzt m&uuml;ssen wir f&uuml;r unsere S&uuml;nden b&uuml;ssen und m&uuml;ssen die strengste Enthaltsamkeit ertragen bis alles zur&uuml;ckgezahlt ist was wir Euch schulden.<br>\nAber wir, die spanische Mittelklasse, haben nicht &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt. Es waren vielmehr unsere Banken, unsere Immobilienfirmen und unsere Politiker die uns &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse bestohlen haben.<br>\nUnd die deutschen Banken und Politiker haben zu unserem Ungl&uuml;ck ihr Scherflein beigetragen. Und obwohl wir diese Krise nicht verursacht haben ist sie doch da, hier und jetzt. Die privaten Schulden der Banken wurden in &ouml;ffentliche Schulden umgewandelt. Die B&auml;nker und Politiker haben die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert. Unsere Rechte, der &ouml;ffentliche Dienst, ja, und die Demokratie selbst, sind in grosser Gefahr. Die deutsche Regierung, die Europ&auml;ische Union, die Europ&auml;ische Zentralbank und der Internationale W&auml;hrungsfonds regieren in Spanien. Aber wir haben sie nicht gew&auml;hlt!<br>\nWir V&ouml;lker m&uuml;ssen uns gegen die Versklavung der korrupten Institutionen und die Finanzspekulation wehren.<br>\nLasst uns das Europa der H&auml;ndler zur Geschichte machen. Lasst uns f&uuml;r ein Europa der B&uuml;rger k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=Ibem1pX78Dw\">youtube<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Kanzlerin nimmt Rajoy in Schutz<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Montag versucht, den spanischen Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy gegen die in Spanien verbreiteten Vorw&uuml;rfe der Annahme von Schwarzgeld in Schutz zu nehmen. Nach Abschluss der 24. Deutsch-Spanischen Regierungskonsultationen sagte Frau Merkel auf entsprechende Fragen im Beisein Rajoys: &bdquo;Wir haben ein ganz vertrauensvolles Verh&auml;ltnis.&ldquo;<br>\nSie sagte, Rajoy habe die Erfolge seiner Regierung bei der Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit und dem Durchsetzen von Strukturreformen dargelegt. Sie selbst sei &uuml;berzeugt, dass die spanische Regierung und Rajoy als Person die Probleme Spaniens l&ouml;sen w&uuml;rden. Deutschland werde ihn dabei mit allen Kr&auml;ften unterst&uuml;tzen. Der Frage, ob sie &uuml;ber den Verlust von Rajoys Autorit&auml;t besorgt sei, wich Frau Merkel mit dem Hinweis aus, alles gesagt zu haben. &bdquo;Wir werden auch weiter gut zusammenarbeiten.&ldquo; Zuletzt war berichtet worden, f&uuml;hrende Mitglieder von Rajoys Partei h&auml;tten viele Jahre lang Schwarzgelder erhalten. Aus geheimen Papieren gehe hervor, dass Rajoy pro Jahr rund 25.000 Euro erhalten habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/konsultationen-in-berlin-kanzlerin-nimmt-rajoy-in-schutz-12051291.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dass Merkel Rajoy als einen der brutalsten Sparpolitiker in Europa ihre &bdquo;gro&szlig;e Hochachtung und gro&szlig;e Bewunderung&ldquo;  ausdr&uuml;ckt ist sicher keine &Uuml;berraschung. In den Ohren der spanischen Bev&ouml;lkerung h&ouml;rt sich das vermutlich aber nur zynisch an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung droht Bankmanagern mit Strafen<\/strong><br>\nAm Mittwoch soll das Bundeskabinett &uuml;ber ein Gesetzespakte entscheiden, das das Gesch&auml;ft von Banken regulieren soll. Erstmals sollen darin auch Strafen f&uuml;r Manager enthalten sein, die nicht sorgf&auml;ltig genug die Risiken gepr&uuml;ft haben.<br>\nGro&szlig;banken sollen k&uuml;nftig ohne Steuergelder saniert und abgewickelt werden k&ouml;nnen. Ihr Kundengesch&auml;ft soll gegen Risiken aus spekulativen Bereichen, die auf eigene Rechnung erfolgen, abgesichert werden&hellip;<br>\nEin zweiter Teil des Pakets sieht vor, dass k&uuml;nftig Sanierungs- und Abwicklungspl&auml;ne f&uuml;r Kreditinstitute erarbeitet werden m&uuml;ssen, deren Schieflage das ganze Finanzsystem bedrohen k&ouml;nnte. Die Sanierungspl&auml;ne sind Sache der Unternehmen, bei den Abwicklungspl&auml;nen spielt die Bonner Aufsichtsbeh&ouml;rde BaFin eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, besser f&uuml;r Notf&auml;lle gewappnet zu sein. Zudem soll vermieden werden, dass nur der Steuerzahler als Nothelfer &uuml;brig bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/riskante-geschaefte-bundesregierung-droht-bankmanagern-mit-strafen\/7732166.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der Antrag der Fraktion der CDU und der FDP: Sch&auml;rfere und effektivere Regulierung der Finanzm&auml;rkt fortsetzen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/120\/1712060.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 192 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we! Nach nahezu kompletter Unt&auml;tigkeit seit der Finanzkrise, packen nun CDU und FDP einen Antrag (!) aus, der eine strengere Bankenregulierung vorsieht. Wetten, dass bis zu den Bundestagswahlen dar&uuml;ber m&auml;chtig Staub aufgewirbelt wird, aber nichts geschieht. Mit diesem Antrag hat nach der &bdquo;Lohnuntergrenze&ldquo;, mit der beim Mindestlohn Sand in die Augen gestreut werden soll und mit von der Leyens &bdquo;Lebensleistungsrente&ldquo;, mit der Altersarmut beim besten Willen nicht bek&auml;mpft werden kann, eine weitere L&uuml;cke f&uuml;r m&ouml;gliche Einfallstore der Opposition geschlossen. Nach der Wahl kommt dann wieder das alte Spiel, man verweist darauf, dass der Vorsto&szlig; Deutschlands nichts bringe, sondern dass man auf europ&auml;ischer oder internationaler Ebene eine Regelung finden m&uuml;sse. Und auf europ&auml;ischer Ebene blockiert man dann hinter verschlossenen T&uuml;ren wie bisher jeden Banken-Regulierungsvorschlag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zweifelhafte Bonit&auml;tsnoten: USA wollen Ratingagentur S&amp;P verklagen<\/strong><br>\nDie Ratingagentur best&auml;tigte am Montag in New York, dass das US-Justizministerium eine Zivilklage vorbereite. Auch mehrere US-Bundesstaaten planen juristische Schritte gegen die Ratingagentur. Dabei gehe es um die Bewertung von auf faulen US-Immobilienkrediten basierenden Wertpapieren vor der Finanzkrise von 2007. Standard &amp; Poor&rsquo;s sowie die beiden anderen gro&szlig;en Ratingagenturen Moody&rsquo;s und Fitch hatten die Papiere lange als unbedenklich eingestuft und stehen nun in der Kritik, Anleger damit in die Irre gef&uuml;hrt zu haben. Die Ratingagenturen stehen wegen der Vergabe von Bestnoten auf faule Kredite seit Jahren in der Kritik, entzogen sich Verfahren aber zumeist mit der Begr&uuml;ndung, sie h&auml;tten lediglich eine Meinung vertreten und keine Kaufempfehlung abgegeben. Auch Standard &amp; Poor&rsquo;s weist nun alle Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Die bevorstehende Klage des Justizministeriums sei &ldquo;vollkommen ungerechtfertigt&rdquo;, hie&szlig; es in einer Erkl&auml;rung. Auch die US-Regierung habe im Jahr 2007 in ihren eigenen Einsch&auml;tzungen noch &ouml;ffentlich kundgetan, dass die Probleme mit den Immobilienpapieren kontrolliert werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/usa-wollen-ratingagentur-s-p-verklagen-a-881473.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schwer nachvollziehbar ist, dass die beiden anderen gro&szlig;en Agenturen, Moody&rsquo;s und Fitch,  nicht angeklagt wurden.  Auch sie hatten strukturierte Finanzprodukte und Hypothekenanleihen, die sich sp&auml;ter als M&uuml;ll erwiesen, mit der Bestnote versehen. Sollte die Klage erfolgreich sein, d&uuml;rfte die Rolle der Ratingagenturen, an deren Wertungen sich Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Anleger orientieren, neu definiert werden.  Bei der Klage geht es nicht um die hierzulande besonders umstrittene Herabstufung europ&auml;ischer L&auml;nder, aber zumindest Notenbanken wie die EZB sollten bei einer erfolgreichen Klage gezwungen werden, die Bedeutung von Ratingagenturen als Basis f&uuml;r ihre Entscheidungen zu revidieren. Schlie&szlig;lich haben die Wertungen der Agenturen in der &ldquo;Schuldenkrise&ldquo; oft genug wie selbsterf&uuml;llende Prophezeiungen gewirkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trotz Fachkr&auml;ftemangel: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer<\/strong><br>\nDeutschland wirbt im internationalen Vergleich nur wenig ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Industriel&auml;nderorganisation OECD. Pro Jahr liege die Zahl von Arbeitskr&auml;ften aus L&auml;ndern au&szlig;erhalb der EU und der Europ&auml;ischen Freihandelsregion EFTA bei 25.000 und damit bei 0,02 Prozent der Bev&ouml;lkerung, sagte der stellvertretende OECD-Generalsekret&auml;r Yves Leterme. L&auml;nder wie Australien, D&auml;nemark, Kanada und Gro&szlig;britannien verzeichneten f&uuml;nf- bis zehnmal so viele besch&auml;ftigungsorientierte Zuwanderer.<br>\nAuch die sprachlichen H&uuml;rden bei einer Einwanderung werden der OECD zufolge bislang zu wenig ber&uuml;cksichtigt. Leterme pl&auml;dierte daf&uuml;r, den Deutschunterricht in den wichtigsten Herkunftsl&auml;ndern m&ouml;glicher Einwanderer zu f&ouml;rdern &ndash; etwa durch berufsspezifische Kurse. Er warnte, die geringe Zuwanderung k&ouml;nnte zum Problem werden. &ldquo;Der Wohlstand Deutschlands h&auml;ngt wesentlich davon ab, ob es ihm gelingt, trotz seiner alternden Bev&ouml;lkerung wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/oecd-studie-deutsche-firmen-werben-kaum-um-zuwanderer-a-881286.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Fast schon ein Klassiker der Meinungsmanipulation. Obwohl inzwischen mehrere Studien belegen, dass es keinen Fachkr&auml;ftemangel gibt taucht diese Meldung mit sch&ouml;ner Regelm&auml;&szlig;igkeit auf und wird von den Mainstreammedien ohne jede Verifizierung multipliziert. Und wie soll es auch gerade bei Verlautbarungen der OECD anders sein, als dass nicht der Verweis auf das neoliberale Totschlagsargument der &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; an prominenter Stelle steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>F&uuml;r einen produktiven und solide finanzierten Staat &ndash; Einnahmen und Dienstleistungsstaat st&auml;rken<\/strong><br>\nEntgegen der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung ist die Steuern- und Abgabenquote in Deutschland in den letzten Jahren nicht gestiegen. Die Zusammensetzung der Staatseinnahmen und -ausgaben hat sich jedoch deutlich ver&auml;ndert. Dies hat die Finanzierungsbasis und die Effektivit&auml;t des Staats nicht verbessert, sondern verschlechtert. Steuererh&ouml;hungen statt Steuersenkungen, die Fokussierung auf Sachleistungen anstelle von Transfers und Vorsorge statt Reparaturbetrieb w&auml;ren f&uuml;r einen solidarischen Dienstleistungsstaat erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/wiso\/pdf\/Newsletter\/2013\/januar_2013.html\">fes, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Langfristig profitiert die Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nMarcel Fratzscher, der neue Chef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, findet schnelle, wenngleich schmerzhafte Reformen sinnvoll &ndash; und nennt das Beispiel Lettland und Litauen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F01%2F26%2Fa0181&amp;cHash=fe2fe490458583c3d4e631225722abb4\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Interview frustriert ganz au&szlig;erordentlich. Es mag ja dem k&uuml;nftigen Chef des DIW anstehen, sich auch der kommenden Gutachten wegen mit staatstragenden Parteien gut zu stellen, und das Loblied auf die  Schr&ouml;derschen Reformen anzustimmen, aber der Mann ist Fachmann f&uuml;r Internationale Politikanalysen und was er zu Lettland erz&auml;hlt, ist haneb&uuml;chener Unsinn. Nach kreditfinanzierten Boomjahren folgte im Zuge der Finanzkrise ein in Europa einmaliger Absturz. In den Jahren 2008 und 2009 brach die lettische Volkswirtschaft um mehr als ein F&uuml;nftel ein.  &Ouml;konomen der Stockholm School of Economics in Riga berechneten, dass ohne die Transfers &uuml;ber Europ&auml;ischer Sozialfonds, Regionaler Entwicklungsfonds, Koh&auml;sionsfonds usw. die lettische Wirtschaft der Einbruch 2008 nicht  -17,7 Prozent, sondern -21,4 Prozent betragen h&auml;tte.  Um die Kreditklemme abzuwenden, bat die Regierung in Riga das Ausland um Hilfe. F&uuml;r Kredite die 7,5 Milliarden Euro dr&auml;ngten die EU und der Internationaler W&auml;hrungsfonds (IWF)  Lettland zu den &uuml;blichen harten Anpassungsma&szlig;nahmen und fanden im lettischen Ministerpr&auml;sident Vladis Dombrovskis einen ausgesprochenen Vertreter der sogenannten &ldquo;Schock-Therapie&rdquo;: Er strich in bisher nicht gekannter Weise den staatlichen Sektor zusammen. Er entlie&szlig; etwa 30 Prozent des staatlichen Personals um und k&uuml;rzte die &ouml;ffentlichen Geh&auml;lter um etwa 40 Prozent. Die Mehrwertsteuer wurde von 18 auf 21 Prozent angehoben. Die Regierung schloss Schulen und &uuml;ber die H&auml;lfte der Krankenh&auml;user des Landes.<br>\nIn der New York Times vom 1. Januar wird Absturz und &ldquo;Wiederaufstieg&rdquo; des Landes am Beispiel eines Architekten geschildert. Dieser habe 2008, als die Immobilienblase platzte, seine Firma schlie&szlig;en m&uuml;ssen. Doch statt auf der Stra&szlig;e zu protestieren, habe er sich einen Traktor gekauft und  versorgte damit ein Heizwerk mit Brennholz, um seinem Kind eine Operation zu bezahlen. Jetzt er&ouml;ffnete der Unternehmer sein B&uuml;ro erneut &ndash; mit 15 Angestellten. Sein Kommentar zu den lettischen Verh&auml;ltnissen: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/01\/02\/world\/europe\/used-to-hardship-latvia-accepts-austerity-and-its-pain-eases.html\">&ldquo;We have a different mentality here&rdquo; &ndash; als in Griechenland belehrt uns der Text<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Worauf aber die NYT nicht eingeht, ist die Frage, warum er seinem Kind die Operation zahlen bezahlen musste. Das Gesundheitssystem ist total zusammengebrochen, in den verbliebenen Krankenh&auml;usern werden nur noch absolute Notf&auml;lle behandelt &ndash; alles andere nur gegen Bares. Eine Gallen-OP kostet 600 Euro, die Durchschnittsrente betr&auml;gt 155 Euro, da muss mancher seine Koliken ertragen lernen bzw. die ganze Familie muss sich verschulden. Jetzt zeitigt die lettische Volkswirtschaft wieder Wachstumsraten &ndash; allerdings noch Jahre vom Vorkrisenniveau entfernt &ndash;  und schon wird Lettland vom k&uuml;nftigen DIW-Chef oder Frau Lagarde vom IWF zum Modell f&uuml;r Austerit&auml;tskuren in Europa gek&uuml;rt. Lagarde fand auf einer Konferenz der lettischen Hauptstadt Riga doch tats&auml;chlich die Worte: &ldquo;We are here to celebrate your achievements&rdquo;, der IWF zusammen mit der EU sei &ldquo;proud to have been part of Latvia&rsquo;s success story&ldquo;. Und EU-W&auml;hrungskommissar Olli Rehn verk&uuml;ndet gar: &ldquo;Das Land hat gute Aussichten, in die Euro-Zone zu kommen&rdquo;, es sei aber &ldquo;sehr wahrscheinlich, dass das Land die Konvergenzkriterien erf&uuml;llt&rdquo;. Einmal abgesehen davon, dass die Geschichte der W&auml;hrungsunion h&ouml;chst fragw&uuml;rdige Punktlandungen aufweist, zeigt sich in der Euro-Krise wie wenig hilfreich die Erf&uuml;llung dieser Kriterien war. Heute sind offensichtlich ganz andere Kriterien gefragt &ndash; realwirtschaftliche Kriterien. Erstaunlich bleibt, dass zwar Zinsen und Verschuldungsquoten ber&uuml;cksichtigt wurden, aber &uuml;ber die vom privaten Bankensektor ausgehenden Gefahren f&uuml;r die wirtschaftliche Stabilit&auml;t der Eurozone kein Wort verloren wurde. Was aber die Kommission oder die Mitgliedstaaten nicht daran hindert, sich auf der unrealistischen Basis der Maastricht-Kriterien weiter um Euro-Mitglieder zu bem&uuml;hen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das, was der IWF Anpassung nennt, gleicht eher einer irreversiblen Amputation des lettischen Volksk&ouml;rperes. Zehn Prozent der arbeitsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung haben das Land seit 2008 verlassen, darunter viele Fachkr&auml;fte, wie  &Auml;rzte und Krankenschwestern &ndash; mehr als ein Viertel der Arbeitskr&auml;fte in der Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahre. Wenn sich die Noch-Arbeitenden mit einem Hungerlohn abfinden m&uuml;ssen &ndash; ein Drittel der Letten verdient nur das Mindestgehalt von 287 Euro &ndash; wenn hunderttausende ohne Job dastehen und nach kurzer Zeit auch ohne Arbeitslosengeld dastehen und nicht einmal mehr etwas zu essen haben, dann bleibt zwangsl&auml;ufig nur noch die Option Auswanderung. Ob man sich dann mit Marcel Fratzscher dar&uuml;ber freuen soll, dass die Arbeitslosenrate als Folge der Abwanderung gesunken ist?  Die Schocktherapie zahlen die unteren und mittleren Schichten. Die Regierung verweist auf die nur wenigen zugutekommenden Wachstumsraten der letzten zwei Jahre &ndash; von niedrigstem Niveau aus. Und zahlreiche sich gegenseitig nachplappernde Institutionen und Medien erliegen im Gefolge von Herr Fratscher oder Frau Lagarde dem Fetisch Wachstumsraten. Die NYT ist sich nicht zu schade darum, in dieser Situation die ca. 5 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr als die beste Performance in der EU-27 herauszustellen. Dabei wei&szlig; doch jedes Kind, das zwischen 10 Prozent von 10 Tausend und von 100 Tausend ganze Welten liegen k&ouml;nnen. Die Bev&ouml;lkerung Lettlands jedenfalls teilt nicht die Sicht von der &bdquo;Erfolgsstory&ldquo; Lettland. In einer Umfrage der Agentur TNS Latvija Mitt vergangenen Jahres stimmten nur zwei Prozent der Befragten zu, dass die Krise &uuml;berwunden sei. 79 Prozent der &ouml;konomisch aktiven Bev&ouml;lkerung (im Alter zwischen 18 und 55 Jahren) verneinten dies. Marcel Fratzscher, der k&uuml;nftige Pr&auml;sident des DIW (!) steht leider vollkommen in der Tradition neoliberaler Heilsk&uuml;nder: Je schmerzhafter die sozialen Einschnitte desto erfolgreicher die Austerit&auml;tspolitik &ndash; und dann der &uuml;bliche Zusatz: langfristig. &ndash; Es geh&ouml;rt wenig dazu zu prognostizieren, dass unter diesen Bedingungen Lettland nicht den Anschluss an den zentraleurop&auml;ischen Lebensstandard finden wird. Wo das DIW mit diesem Pr&auml;sidenten landet, erf&uuml;llt einen mit Sorge.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dazu kann man hier gleich nachlesen welche segensreiche Wirkung die &bdquo;Reformen&ldquo; in Griechenland haben:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sparen oder helfen<\/strong><br>\nWeil Geld fehlt, sind die Notaufnahmen griechischer Krankenh&auml;user nur noch alle vier Tage ge&ouml;ffnet. Wer einen Arzt braucht, kann da nur hoffen. Und warten.<br>\nWartesaal, Notaufnahme. Viele, die einen der rund 50 Sitzpl&auml;tze ergattert haben, sind eingenickt, sie warten schon seit Stunden. Die meisten stehen eng gedr&auml;ngt vor dem Eingang und hoffen darauf, dass bald ihr Name aufgerufen wird. Jeder Patient hat zuvor von einer Krankenschwester eine Dringlichkeitsnote zugeordnet bekommen, von vier bis zwei. Vier bedeutet, dass es sich auf den ersten Blick um eine Lappalie handelt, Magen- oder Ohrenschmerzen. Durchschnittliche Wartedauer: etwa f&uuml;nf Stunden. Drei bedeutet, dass der Fall zwar bald behandelt werden muss, aber nicht akut ist, Kreislaufbeschwerden zum Beispiel. Wartezeit: drei Stunden. Wer eine Zwei zugewiesen bekommen hat, braucht dringend Hilfe. Zweier haben zum Beispiel tiefe Schnittwunden oder leichte Frakturen und deshalb Vorrang. Nur Patienten mit der Note eins kommen ohne Anmeldung sofort in den sogenannten &raquo;Shock Room&laquo;. Bei ihnen besteht Lebensgefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/39405\/Sparen-oder-helfen\">SZ-Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Initiative f&uuml;r Privatisierungsbremse in Leipzig zuversichtlich: 25.000 Unterschriften bis Mai<\/strong><br>\nZwei Wochen nach dem Start der Unterschriftenaktion f&uuml;r eine sogenannte Privatisierungsbremse in Leipzig sind die Organisatoren zuversichtlich, dass es zu einem entsprechenden B&uuml;rgerentscheid kommen kann. Nach Angaben von Mike Nagler, Sprecher der Anti-Privatisierungs-Initiative (APRIL), konnten vor allem am Tag der Oberb&uuml;rgermeisterwahlen bereits zahlreiche Stimmen gesammelt werden.<br>\nDas APRIL-Netzwerk will mit einer in der Stadtsatzung verankerten Privatisierungsbremse verhindern, dass wichtige kommunale Firmen mit knapper Stadtratsmehrheit ver&auml;u&szlig;ert werden k&ouml;nnen. Im Text f&uuml;r das angestrebte B&uuml;rgerentscheid hei&szlig;t es, dass bei solchen Fragen k&uuml;nftig nicht mehr einfache Mehrheiten in der Ratsversammlung ausreichen sollen, sondern mindestens zwei Drittel der Stadtr&auml;te ihren Daumen heben m&uuml;ssen, damit etwas verkauft werden kann.<br>\nDie Initiative hatte bereits  2007 mit einem B&uuml;rgerbegehren den Teilverkauf der Leipziger Stadtwerke unterbunden. &bdquo;Wir monieren aber, dass seitdem kein wirkliches Umdenken stattgefunden hat. Es werden zwar keine gro&szlig;en Unternehmen mehr verkauft, allerdings l&ouml;st man jetzt einfach Tochterunternehmen heraus&ldquo;, sagte Nagler und verwies auf die Privatisierung der kommunalen IT- und Telekommunikationsfirmen HL komm und Perdata.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/leipzig\/citynews\/initiative-fuer-privatisierungsbremse-in-leipzig-zuversichtlich-schaffen-25000-unterschriften-bis-zum-mai\/r-citynews-a-172945.html\">lvz-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Liebe Genossen von der SPD und der Linken wie w&auml;re es denn einmal mit einer Privatisierungsbremse anstatt einer Schuldenbremse?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD ignoriert Mitglieder<\/strong><br>\nSachsen-Anhalts Koalition will Polizeigesetz trotz massiver Kritik durchdr&uuml;cken. Sozialdemokraten setzen sich &uuml;ber Befragung ihrer Basis hinweg<br>\nDie seit 2011 andauernde Debatte &uuml;ber die Novelle des Gesetzes &uuml;ber die &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung hat Sachsen-Anhalts SPD zumindest Publicity eingebracht. Vor einem Dreivierteljahr lie&szlig; sie medienwirksam ihre Mitglieder dar&uuml;ber entscheiden, ob Polizisten k&uuml;nftig bei Gro&szlig;eins&auml;tzen mit Namen- oder Nummernschildern gekennzeichnet sein. Die Mehrheit pl&auml;dierte daf&uuml;r. Noch Anfang Januar verk&uuml;ndete Fraktionsvize R&uuml;diger Erben der lokalen Presse: &raquo;Wir werden uns f&uuml;r diese Regelung gegen&uuml;ber unserem Koalitionspartner CDU stark machen.&laquo; Am Ende war alles nur hei&szlig;e Luft: Der Entwurf f&uuml;r ein neues Polizeigesetz soll bleiben, wie er ist und voraussichtlich am 21.\/22. Februar beschlossen werden. Dar&uuml;ber war sich die Koalition kurz vor dem Wochenende einig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/02-04\/010.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Wie auf Bundes- so auch auf Landesebene: Weiten Teilen der SPD-Funktion&auml;rschaft scheint die Basis vollkommen egal zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wer sitzt wof&uuml;r im Rundfunkrat?<\/strong><br>\nJede Landesregierung bastelt sich ihre Mehrheit im Rundfunkrat, die B&uuml;rger und Beitragszahler haben nichts zu sagen<br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk hat den gesetzlichen Auftrag, die freie und umfassende Meinungsbildung zu gew&auml;hrleisten. Die Aufsichtsgremien, wie der Rundfunkrat, sollen daf&uuml;r Sorge tragen, dass die Rundfunkanstalten ihren gesetzlichen Rundfunkauftrag im Interesse der Meinungsbildungsfreiheit wahrnehmen. Tats&auml;chlich bastelt sich jede Landtagsmehrheit &uuml;ber die entsprechenden Rundfunkgesetze ihre Mehrheit in diesem Gremium. Die Piraten haben nun ihren Sitz im WDR-Rundfunkrat &ouml;ffentlich ausgeschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38492\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>TV-Tipp: Wem nutzt die Bankenrettung in Euroland?<\/strong><br>\nVon Irland bis nach Zypern pumpen die Euro-Staaten mehr als 150 Milliarden Euro in marode Banken. Wohin flie&szlig;t all das Geld? Tagesspiegel-Autor Harald Schumann und der Filmemacher &Aacute;rp&aacute;d Bondy sind dieser Frage nachgegangen. Ihr Film &bdquo;Staatsgeheimnis Bankenrettung&ldquo; zeigt auf, was die Regierungen ihren W&auml;hlern verschweigen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/arte-film-zur-eurokrise-wem-nutzt-die-bankenrettung-in-euroland\/7723462.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/7291880.html\">arte &ndash; Staatsgeheimnis Bankenrettung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Herrschaftszeiten&rdquo; &ndash; Gespr&auml;ch mit HG. Butzko<\/strong><br>\nIn seinem neuen Programm hat HG. Butzko aus Gelsenkirchen wieder Zahlen um Zahlen zusammengetragen und ausgiebig recherchiert, um uns die wahnsinnige Seite des Kapitalismus vor Augen zu f&uuml;hren. HG. Butzko im Gespr&auml;ch mit Thomas Koppelt &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiospitzen\/herrschaftszeiten-hg-butzko-100.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weitelesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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