{"id":16102,"date":"2013-02-06T09:36:20","date_gmt":"2013-02-06T08:36:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16102"},"modified":"2015-06-25T13:33:48","modified_gmt":"2015-06-25T11:33:48","slug":"die-umverteilung-von-unten-nach-oben-durch-die-steuerpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16102","title":{"rendered":"Die Umverteilung von unten nach oben durch die Steuerpolitik"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Projekts &bdquo;F&uuml;r einen produktiven und solide finanzierten Staat&rdquo; hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in drei Studien die Entwicklung der Einnahmen, <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/wiso\/pdf\/Newsletter\/2013\/januar_2013.html#pub02\">der Ausgaben und der Effizienz des Staates untersuchen lassen<\/a>.<br>\nIch fand die Ergebnisse interessant f&uuml;r unsere Leserinnen Leser, deshalb erlaube ich mir die Studien in einer kleinen Fortsetzungsserie zusammen zu fassen.<br>\nIn einem ersten Teil referiere <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/09604.pdf\">ich einen Teil der Studie von Margit Schratzenstaller [PDF &ndash; 492 KB]<\/a>, in der sie sich der Frage angenommen hat, wie sich die Steuern und Abgaben vor allem im Verlauf des zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnts des &bdquo;Steuersenkungswahns&ldquo; (R. Hickel) entwickelt haben. Die Studie zeigt, wie Umverteilung von unten nach oben gerade auch durch die Steuerpolitik stattgefunden hat. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Autorin der Studie zeigt zun&auml;chst, dass &ndash; entgegen st&auml;ndiger Behauptungen interessierter politischer Kreise &ndash; die Steuerquote (also der Anteil der Steuern am BIP) in Deutschland vor allem auch im EU-Vergleich kontinuierlich zur&uuml;ckgegangen ist und dieser R&uuml;ckgang andererseits durch steigende Sozialversicherungsabgaben ausgeglichen wurde.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild1_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>(Abgrenzung OECD) <\/p><p>Die <strong>gesamte Abgabenquote<\/strong> (Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen) ist im letzten Jahrzehnt bis auf die Jahre der Finanzkrise gesunken und liegt unterhalb der Quote in den EU-15. (Und zwar sowohl nach der Berechnung des Europ&auml;ischen Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG) als auch nach der Abgrenzung der OECD.)<\/p><p>Auch die <strong>Steuerquote<\/strong> ging tendenziell zur&uuml;ck und liegt bei 23 Prozent des BIPs. Sie liegt deutlich unter dem EU-15-Durchschnitt.  <\/p><p>Entgegen des &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=25\">Mythos von den zu hohen Lohnnebenkosten<\/a>&ldquo; ist die Abgabenquote insgesamt seit den 1970er Jahren weitgehend konstant geblieben, die Steuerquote ging tendenziell zur&uuml;ck.<\/p><p>Die <strong>Sozialbeitragsquote<\/strong> stieg allerdings an. Dieser Anstieg erkl&auml;rt sich vor allem aus dem aufgrund der deutschen Wiedervereinigung wachsenden Finanzierungsbedarfs in der Arbeitslosen- und Rentenversicherung und durch die Einf&uuml;hrung der Pflegeversicherung. Der vor&uuml;bergehende Anstieg ab 2008 erkl&auml;rt sich vor allem durch den betr&auml;chtlichen Wachstumseinbruch in Folge der Finanzkrise. Auf der Finanzierungsseite belasteten die schwachen Lohnzuw&auml;chse und der Erosion sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung die Sozialsysteme. <\/p><p>Siehe zur Entwicklung der Sozialbeitr&auml;ge und der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung: <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild2_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Betrachtet man die gesamte Abgabenbelastung (direkte und indirekte Steuern sowie Sozialversicherungsbeitragseinnahmen), so ist das Gewicht der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge gestiegen: <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild3.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild3_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Die Grafik zeigt, dass an der gesamten Abgabenbelastung die Sozialbeitr&auml;ge seit 1974 von einem Anteil von 36,3 Prozent auf 41,6 Prozent im Jahre 2011 gestiegen sind, die direkten Steuern im gleichen Zeitraum von 38,8 Prozent auf 28,8 Prozent gesunken und die indirekten Steuern von 25,3 Prozent auf 29,6 gewachsen sind. <\/p><p><strong>Dennoch lag die gesamte deutsche Abgabequote unter dem Durchschnitt der alten EU-L&auml;nder.<\/strong><\/p><p><strong>Zum Steueraufkommen<\/strong><\/p><p>Die Zusammensetzung des Steueraufkommens hat sich stark ver&auml;ndert. Das hat folgende Gr&uuml;nde:<\/p><ol>\n<li><strong>Die Spitzensteuers&auml;tze der Lohn- und Einkommensteuer wurden deutlich gesenkt<\/strong>\n<p>Der Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer lag seit den 1950er Jahren bis 1974 und dann wieder ab 1990 bis 2004 bei 53% zwischenzeitlich von 1975 bis 1989 sogar bei 56%. Er wurde ab 2005 auf 42% gesenkt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Besteuerung von Kapitalertr&auml;gen wurde massiv reduziert<\/strong>\n<p>Ab Anfang der 1980er Jahre lag der Anteil der Kapital- und verm&ouml;gensbezogenen Steuern unter einem F&uuml;nftel des Steueraufkommens, bis Mitte der 1990er Jahre ging er auf ein Zehntel zur&uuml;ck. Seither schwankt er zwischen zehn Prozent und 15 Prozent des gesamten Steueraufkommens.<\/p>\n<p>Zentrale Ursache dieser l&auml;ngerfristigen Entwicklung waren wiederholte Reduktionen der Einkommen- und K&ouml;rperschaftsteuers&auml;tze sowie die schrittweise Abschaffung einzelner verm&ouml;gensbezogener Steuern (allgemeine Verm&ouml;gensteuer, B&ouml;rsenumsatzsteuer, Gesellschaftsteuer, Gewerbekapitalsteuer) bzw. deren Erosion (Grundsteuer, Erbschaft- und Schenkungsteuer).<\/p>\n<p>Auch die <strong>Unternehmenssteuers&auml;tze<\/strong> wurden vor allem im letzten Jahrzehnt erheblich gesenkt.<\/p>\n<p>Der <strong>K&ouml;rperschaftssteuersatz<\/strong> lag 1997 noch bei 56 Prozent, wurde in den 1990er Jahren auf 40 Prozent und ab 2001 auf 25 Prozent abgesenkt.<br>\nDar&uuml;ber hinaus hat Rot-Gr&uuml;n  die K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuerfreiheit f&uuml;r Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen durch Kapitalgesellschaften sowie f&uuml;r Dividendenaussch&uuml;ttungen zwischen Kapitalgesellschaften durchgesetzt.<br>\n2008 wurde der K&ouml;rperschaftssteuersatz schlie&szlig;lich auf 15 Prozent verringert.<br>\nDer Einkommensteuerspitzensatz auf gewerbliche Eink&uuml;nfte f&uuml;r Personenunternehmen wurde von 56 Prozent auf 47,5 Prozent gesenkt.<br>\nDie Personenunternehmen konnten dar&uuml;ber hinaus die Gewerbesteuer faktisch im Rahmen der Einkommensteuer anrechnen. <\/p>\n<p>Siehe zur Entwicklung der Unternehmensbesteuerung: <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild4.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild4_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Verschiebung der Besteuerung auf den Verbrauch (indirekte Steuern)<\/strong>\n<p>Gegenl&auml;ufig zur Einkommensteuer und zu den Unternehmenssteuern stiegen die <strong>Verbrauchssteuern<\/strong>, also die Mehrwertsteuer (inzwischen mit einem Anteil von einem Drittel die aufkommensst&auml;rkste Einzelsteuer) oder die Besteuerung des Energieverbrauchs (&bdquo;&Ouml;ko-Steuer&ldquo;).<\/p>\n<p>Den gr&ouml;&szlig;ten Batzen brachte die &uuml;ber die &bdquo;Merkel-Steuer&ldquo; hinausgehende Umsatzsteuererh&ouml;hung um 3 Prozentpunkte von 16 auf 19 Prozent sowie die Erh&ouml;hung der Versicherungssteuer um gleichfalls 3 Prozentpunkte. Die Mehreinnahmen sollten zur Senkung des Arbeitslosenbeitrags und zur Haushalskonsolidierung eingesetzt werden. <\/p>\n<p>Die Erh&ouml;hung der Tabaksteuer sollte der Finanzierung versicherungsfremder Leistungen Krankenversicherung  und zur Verteidigung Deutschlands am Hindukusch herhalten. <\/p>\n<p>Das Mehraufkommen bei den indirekten Steuern belief sich insgesamt auf 40,7 Milliarden Euro. Ungef&auml;hr die H&auml;lfte ging in die Senkung bzw. Stabilisierung von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen, der Rest in die Budgetsanierung.<\/p>\n<p>Da die Verbrauchsteuern f&uuml;r alle gleich hoch und eben nicht (wie bei der Einkommensteuer) progressiv sind, wurden die umverteilende Wirkung der Staatseinnahmen und damit auch eine umverteilende Finanzierung der &ouml;ffentlichen Aufgaben geschw&auml;cht. <\/p>\n<p>Es hat eine Verschiebung von der Besteuerung der Einkommen hin zu einer Besteuerung des Verbrauchs stattgefunden. Das Prinzip, dass &bdquo;starke Schultern mehr tragen sollen&ldquo; spielt beider Staatsfinanzierung eine immer geringere Rolle. Damit wurde die Einkommensungleichheit in Deutschland vertieft. <\/p>\n<p>Siehe  zur Struktur des Steueraufkommens: <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild5.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild5_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Im <strong>internationalen Vergleich<\/strong> tragen verm&ouml;gensbezogene Steuern in Deutschland wenig zur Finanzierung der Staatsaufgaben bei: Ihr Anteil am Gesamtabgabenaufkommen lag 2009 bei 2,3 Prozent; 1980 waren es noch 3,3 Prozent. In der EU15 stieg dagegen der Anteil der verm&ouml;gensbezogenen Steuern an den Gesamtabgaben zwischen 1980 und 2009 von 4,2 Prozent auf 5,1 Prozent, in der OECD von 5,3 Prozent auf 5,5 Prozent.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Mindereinnahmen von ca. 71 Milliarden<\/strong><\/p><p>Die Reformen des Steuer- und Abgabensystems seit 1999 verursachten Mindereinnahmen von ca. 71 Milliarden Euro. Diese Summe setzt sich aus <strong>Mindereinnahmen im Bereich Einkommens- und Unternehmensbesteuerung von 92 Milliarden Euro<\/strong> sowie von <strong>Mehreinnahmen aus Verbrauchssteuern in H&ouml;he von 41 Milliarden Euro<\/strong>, von denen jedoch die H&auml;lfte f&uuml;r die Senkung bzw. Stabilisierung der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge verwendet wurde, zusammen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild6.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130206_bild6_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Nun wurde ja der &bdquo;Steuersenkungswahn&ldquo; (Rudolf Hickel) vor allem mit dem internationalen oder zumindest europ&auml;ischen Steuerwettbewerb begr&uuml;ndet. Dieser Wettbewerb fand auch tats&auml;chlich statt und f&uuml;hrte aber &uuml;berall zu einer Verschlechterung der Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben. Dementsprechend hat sich das reale Wachstum der Staatsausgaben in Deutschland deutlich verlangsamt. Nur noch Spanien und Luxemburg wenden innerhalb der EU-15 einen geringeren Teil des BIPs f&uuml;r &ouml;ffentliche Leistungen auf. der  Bei Bem&uuml;hungen um eine Steuerkooperation oder einer Steuerharmonisierung st&ouml;&szlig;t man innerhalb der EU jedoch auf eine Fehlanzeige. <\/p><p><strong>Das Fazit der Autorin:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die unternehmerischen Eink&uuml;nfte sowie die Gewinne der Kapitalgesellschaften wurden deutlich entlastet. Das Gewicht der Einnahmen aus indirekten Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen steigt dagegen. Sie haben tendenziell eine (indirekt) regressive Wirkung, belasten also geringe Einkommen &uuml;berdurchschnittlich, h&ouml;here<br>\nEinkommen dagegen unterdurchschnittlich stark.<br>\nDer Bedeutungsgewinn indirekter Steuern und von Sozialversicherungsabgaben mit ihren (indirekt) regressiven Belastungsverl&auml;ufen kann auch als Schw&auml;chung des Leistungsf&auml;higkeitsprinzips gesehen werden.&ldquo;<\/p><p>Um es weniger wissenschaftlich, sondern politisch auszudr&uuml;cken: Die Steuerpolitik hat die Umverteilung von unten nach oben vorangetrieben und die Lasten der Staat- und Sozialausgaben von den starken auf die schwachen Schultern verlagert. <\/p><p><em>P.S.: Bei n&auml;chster Gelegenheit werde ich &uuml;ber weitere Teile der Studie und &uuml;ber die beiden anderen Abhandlungen berichten, also &uuml;ber die Entwicklung der Staatsausgaben und ihre wichtigsten Einflussfaktoren, sowie &uuml;ber die Effizienz der staatlichen Leistungen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Projekts &bdquo;F&uuml;r einen produktiven und solide finanzierten Staat&rdquo; hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in drei Studien die Entwicklung der Einnahmen, <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/wiso\/pdf\/Newsletter\/2013\/januar_2013.html#pub02\">der Ausgaben und der Effizienz des Staates untersuchen lassen<\/a>.<br \/> Ich fand die Ergebnisse interessant f&uuml;r unsere Leserinnen Leser, deshalb erlaube ich mir die Studien in einer kleinen Fortsetzungsserie zusammen zu fassen.<br \/> In einem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16102\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[25,146,137],"tags":[522,291],"class_list":["post-16102","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lohnnebenkosten","category-soziale-gerechtigkeit","category-steuern-und-abgaben","tag-fes","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16102"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16105,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16102\/revisions\/16105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}