{"id":16167,"date":"2013-02-13T09:22:40","date_gmt":"2013-02-13T08:22:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167"},"modified":"2013-02-13T10:24:57","modified_gmt":"2013-02-13T09:24:57","slug":"hinweise-des-tages-1817","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h01\">The Brussels Business<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h02\">Monet&auml;re Staatsfinanzierung in Irland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h03\">Hintergrundinformationen zum Verfahren zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Promotion von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Annette Schavan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h04\">Ein Pl&auml;doyer gegen Selbstgef&auml;lligkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h05\">Was Cameron wirklich will (Merkel auch?)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h06\">Streit ums Defizit: Griechenlands Chefstatistiker droht Gef&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h07\">Zwischenbericht der OECD: Steuerpraxis der Grosskonzerne im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h08\">Rhetorik des Verdachts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h09\">Ratingagenturen: Macht ohne Gesicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h10\">Wie Mauritius zum Gro&szlig;investor wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h11\">Deutsche Industrie: Unternehmen wollen 150.000 neue Jobs schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h12\">This Poundland ruling is a welcome blow to the Work Programme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h13\">Ratenzahlung kommt Riester-Sparer teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h14\">Faule Kredite belasten die Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h15\">Gr&uuml;ne wollen Windstrom-Subventionen k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h16\">Der Lobbyisten-Soli<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h17\">Imagepflege der Grenzsch&uuml;tzer. Frontex rettet keine Schiffsbr&uuml;chigen &ndash; sie produziert welche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h18\">G&uuml;nther Moewes: R&uuml;ckmarsch in die Denunziation der 60er Jahre?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h19\">Nach dem &bdquo;Peerblog&ldquo; &ndash; Offline<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h20\">K&ouml;nig Kurt &ndash; Das gro&szlig;e Ausrasten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167#h21\">D&uuml;stere Aussichten f&uuml;r EU-Mobilit&auml;tsprogramme<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16167&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>The Brussels Business<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel sind rund 2.500 Lobby-Organisationen angesiedelt und bilden die zweitgr&ouml;&szlig;te Lobby-Industrie der Welt; nur die in Washington DC ist gr&ouml;&szlig;er. Rund 15.000 Lobbyisten scheuen weder Kosten noch M&uuml;hen, um die Kommission und die Parlamentarier intensiv &uuml;ber die Bed&uuml;rfnisse der Interessenverb&auml;nde zu informieren. Rund 80 Prozent der gesamten Gesetzgebung, die direkten Einfluss auf den Alltag der Europ&auml;ischen B&uuml;rger hat, wird hier initiiert.<br>\n&ldquo;Die EU-Gesetzgebung ist kompliziert, sie durchl&auml;uft viele Stufen&rdquo;, erkl&auml;rt Olivier Hoedeman, Gr&uuml;nder von Corporate Europe Observatory. &ldquo;Alles beginnt mit der Europ&auml;ischen Kommission. Dort werden neue Antr&auml;ge f&uuml;r Gesetze und Richtlinien entworfen, welche dann die Institutionen durchlaufen &ndash; das Parlament und den EU-Ministerrat. Vom Moment an, in dem die Europ&auml;ische Kommission erste Schritte zu neuen Gesetzen und Richtlinien unternimmt, ist die Industrie vor Ort um sie zu beeinflussen.&rdquo;<br>\nDie Bem&uuml;hungen, den Lobbyismus in der EU zu regulieren, stie&szlig;en zun&auml;chst auf wenig Resonanz. Dann geschah im Winter 2004\/2005 etwas Unerwartetes: Siim Kallas, EU-Kommissar aus Estland, zust&auml;ndig f&uuml;r Verwaltung, griff das Thema auf. Im Zuge der Europ&auml;ischen Transparenzinitiative sollte der Lobbyismus in Br&uuml;ssel streng reguliert werden &ndash; ein Pflichtregister, Auskunftspflicht, Offenlegung der Geldfl&uuml;sse. Nach drei Jahren politischer Streitereien und Bem&uuml;hungen stellte Siim Kallas schlie&szlig;lich im Sommer 2008 das Lobby-Register vor. Doch die Entt&auml;uschung war gro&szlig;: Das Lobby-Register war freiwillig &ndash; und damit v&ouml;llig zahnlos.<br>\nIm Oktober 2008, einen Monat nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise, ernannte Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso eine unabh&auml;ngige hochrangige Gruppe zur Aufsicht der Finanzm&auml;rkte. Ihre Aufgabe ist die Regulierung dieser M&auml;rkte, um einen Weg aus der Krise zu finden. Doch bei n&auml;herem Hinsehen entpuppt sich diese Gruppe von acht &ldquo;EU-Weisen&rdquo; als gar nicht so unabh&auml;ngig: drei der acht Weisen sind direkt mit jenen US-Banken verbandelt, die die Krise ausgel&ouml;st haben. Der Kopf der Gruppe ist Vorsitzender einer gro&szlig;en Finanzlobby. Steht nach 20 Jahren Deregulierung und Liberalisierung die Europ&auml;ische Union selbst pl&ouml;tzlich am Rande des Zusammenbruchs? Und steht nicht vielmehr die Demokratie selbst auf dem Spiel, und mit ihr jene Werte, die uns teuer sind?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/the-brussels-business--7307822.html\">arte<\/a>\n<p><strong>Weitere Sendetermine sind:<\/strong><\/p>\n<p>24.02.2013 um 01:35<br>\n05.03.2013 um 09:45<\/p>\n<p><strong>&hellip; und die Reportage &ldquo;Im Vorzimmer der Macht&rdquo; l&auml;uft am:<\/strong><\/p>\n<p>24.02.2013 um 02:50<br>\n05.03.2013 um 11:00<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Monet&auml;re Staatsfinanzierung in Irland<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;ne Insel gilt als die Erfolgsgeschichte in der Krise. Doch Irland war von Anfang an ein Sonderfall. Jetzt hat die EZB dem Land auch noch gro&szlig;e Zugest&auml;ndnisse gemacht. Da bleibt ein fader Nachgeschmack. Eine Analyse. [&hellip;]<br>\nNachdem die irische Notenbank nun mit einem abenteuerlichen Man&ouml;ver den irischen Staat von Milliardenlasten befreit hat, steht zu bef&uuml;rchten, dass sich der S&uuml;den auch darin ein Vorbild nimmt und das Verbot monet&auml;rer Staatsfinanzierung f&uuml;r die Europ&auml;ische Zentralbank das Papier nicht mehr wert ist, auf dem der Gesetzestext gedruckt ist. [&hellip;]<br>\nAber das wollten &bdquo;Euro-Retter&ldquo; wie Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble um jeden Preis vermeiden, um die Legende vom irischen Erfolg aufrechtzuerhalten. Also f&uuml;hrte Sch&auml;uble in Zypern dem irischen Finanzministerkollegen Michael Noonan seinen fr&uuml;heren Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen zu. Der heutige EZB-Direktor habe sich als &bdquo;au&szlig;erordentlich hilfreich&ldquo; erwiesen, verriet Noonan im irischen Radio: &bdquo;Das brachte den Ball ins Rollen.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber Nacht erkl&auml;rte das irische Parlament die Anglo-Abwicklungsgesellschaft f&uuml;r insolvent. Wohlgemerkt, nicht der Markt, sondern die Politik f&uuml;hrte die Insolvenz herbei. Irlands Notenbank &uuml;bernahm den Schuldschein des Staates und tauschte ihn in langlaufende Staatsanleihen, wodurch das Volumen ausstehender Staatsanleihen um ein Viertel auf 115 Milliarden Euro wuchs. Die irische Regierung freut sich &uuml;ber einen Zahlungsaufschub von 25 Jahren, die erste Tilgung wird erst 2038 f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/irland\/schuldenkrise-monetaere-staatsfinanzierung-in-irland-12060497.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch wenn die FAZ erwartungsgem&auml;&szlig; dieses Abweichen vom marktkonformen Kurs kritisiert, ist die im Artikel beschriebene Stundung der Zinsen &uuml;ber die irische Notenbank goldrichtig. Die NachDenkSeiten hatten sich in der Vergangenheit schon mehrfach f&uuml;r ein Schuldenmoratorium <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">stark gemacht<\/a>, das nur von den Notenbanken umgesetzt werden kann. Doch einen Haken hat die Sache. Wie der irische Notenbankexperte Karl Whelan es darstellt, musste die irische Notenbank bei dem Deal eine Klausel implementieren, die besagt, dass sie einen Teil der neuen Anleihen an private Investoren verkaufen muss. Warum eigentlich?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Karl Whelan &ndash; Ireland&rsquo;s Promissory Note Deal<\/strong><br>\nDing dong the wicked bank is dead.  Anglo Irish Bank is no more.  Its successor, the Irish Bank Resolution Corporation is being liquidated.  Unfortunately, its legacy of debt piled on the Irish public&rsquo;s shoulders is not dead.  Still, last Thursday&rsquo;s announcement, which saw the infamous promissory notes replaced with a series of very long-term bonds, is a useful step in reducing the burden associated with the IBRC.  Credit is due, in particular, to the Central Bank of Ireland Governor, Patrick Honohan, who oversaw new arrangements being put in place that secured the approval of the ECB Governing Council. [&hellip;]<br>\nAs described here, the new bonds have maturities ranging from 27 years to 40 years with a weighted-average maturity of 34.5. So this means no repayment of principal on these bonds for 27 years.  The bonds carry a variable interest rate that tracks six-month Euribor rates with an average additional margin of 263 basis points. [&hellip;]<br>\nAt first, the bonds will belong to the Central Bank of Ireland.  However, the Central Bank hands back its surplus income to the Irish Exchequer, so these interest payments can be considered a circular transaction in which interest is handed over to the Central Bank to eventually be handed back to the Irish government.<br>\nCrucially, however, the Central Bank of Ireland has agreed to dispose of the bonds over time by selling them to the private sector. This will gradually increase the amount of interest that is being paid out and not simply returned by the Central Bank. [&hellip;]<br>\nIn stark contrast, the total net payments under the new arrangements over the first decade are only &euro;1.4 billion. While I project &euro;11.2 billion in total interest payments through 2022, all but this &euro;1.4 billion go to the Central Bank.  In this sense, the new arrangements provide a very substantial relief over the next decade relative to the previous ones.<br>\nSlightly less positive is the fact that &euro;6.5 billion in long-term bonds must be sold up to 2022. From the point of view of financial markets, these sales will be treated in pretty much the same way as new bond sales. They represent the Irish public sector incurring a new debt to the private sector.  So the new arrangement leads to financing demands of &euro;7.9 billion over the next decade (&euro;1.4 billion to pay the interest and &euro;6.5 billion in bond sales) relative to &euro;25 billion required under the promissory notes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/karlwhelan\/2013\/02\/11\/irelands-promissory-note-deal\/\">Forbes<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hintergrundinformationen zum Verfahren zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Promotion von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Annette Schavan<\/strong><br>\nPlagiatsverfahren geh&ouml;ren nicht zu den Routinevorg&auml;ngen an einer Universit&auml;t &ndash; kein Wunder, dass immer wieder Fragen auftauchen: In der Presse, aber auch in Gespr&auml;chen unter Mitarbeitern, Lehrenden und Studierenden. Frau Prof. Dr. Schavan hat das gleiche Verfahren erhalten, wie es jeder andere Promovierte in einer vergleichbaren Situation erhalten hat und auch k&uuml;nftig erhalten w&uuml;rde. Die Fakult&auml;t musste das Verfahren f&uuml;hren, sie ist dazu verpflichtet. Fakult&auml;t und Universit&auml;t haben mit gro&szlig;er Sorgfalt und unter begleitender rechtlicher Beratung darauf geachtet, dass die Rechte von Frau Schavan gewahrt blieben. Deswegen wurde das Verfahren wie jedes andere seiner Art nicht&ouml;ffentlich gef&uuml;hrt. Da Frau Schavan ihr Recht wahrnimmt und gegen die Entscheidung des Fakult&auml;tsrates klagt, wird ein Gericht feststellen, ob rechtliche Fehler gemacht wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-duesseldorf.de\/home\/startseite\/news-detailansicht\/article\/hintergrundinformationen-zum-verfahren-zur-ueberpruefung-der-promotion-von-prof-dr-dr-hc-mult.html?cHash=e0761966bf196041910c1aa83f37bd52\">Universit&auml;t D&uuml;sseldorf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Pl&auml;doyer gegen Selbstgef&auml;lligkeit<\/strong><br>\nHinter der Hochglanzfassade dieser Gesellschaft hat die postdemokratische Wirklichkeit schon lange eingesetzt. Dort hat sie ethische Kategorien ausgeh&ouml;hlt und das wirtschaftlichen Interesse zur alleinigen Pr&auml;misse der Entscheidungsfindung auserkoren. Die Medien sind dabei nicht mehr als die in Anspruch genommene PR-Abteilung eines demokratischen Lebensgef&uuml;hls, das sich damit zufrieden gibt, ritualisierte Prozesse zu goutieren und vorher schon ausgehandelte Abstimmungen als lobenswerten Akt der demokratischen Mitbestimmung zu k&uuml;ren. Wer heute Gerechtigkeit einfordert, der wagt den geistigen Tanz mit einer Demokratie, die an sich selbst erm&uuml;det ist und der es v&ouml;llig gen&uuml;gt, wie eine auszusehen.<br>\nLutz Hausstein, Wegbegleiter der (leider immer noch) kleinen linken Bloggerszene dieses Landes &ndash; und somit auch immer Begleiter ad sinistrams -, hat einige Texte, die diese Postdemokratie widerspiegeln zu einem Buch gebunden. Dies liegt nun unter dem Namen Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Gerechtigkeit vor.<br>\nZentral ist f&uuml;r Hausstein einerseits der Umgang mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 &ndash; und die eigene Demontage, die es betrieb, um in der Folge des Urteils mit all den Stimmen aus den Medien, der Politik und der Wirtschaft kompatibel zu werden. Damals befanden die Verfassungsrichter, dass die Berechnung des Regelsatzes nicht transparent genug sei und man nicht schl&uuml;ssig erkl&auml;ren k&ouml;nne, weshalb man den errechneten Warenkorb per Abschlag mindert oder den Regelsatz f&uuml;r Kinder minimiert. Au&szlig;erdem sprachen sie deutlich an, dass ein sorgf&auml;ltig und transparent errechneter Regelsatz das absolute Existenzminimum sei, das nicht unterschritten werden d&uuml;rfe. Hier h&auml;tte die Interpretation nur einen Schluss zugelassen: Die Sanktionen, dieses Herzst&uuml;ck der Hartz-Reformen, sind verfassungswidrig. Und genau diese Folgerung traf so gut wie niemand. Nicht die Politik. Nicht die Medien. Und selbst Verfassungsrichter Papier entbl&ouml;dete sich nicht, in einem Interview das eigene Urteil umzukehren, in der Sanktionspraxis keinen Widerspruch erkennen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/02\/ein-pladoyer-gegen-selbstgefalligkeit.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Lutz Hausstein ist auch schon als <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15274\">Gastautor f&uuml;r die NachDenkSeiten<\/a> in Aktion getreten. Wenn Sie sich f&uuml;r sozialpolitische Themen interessieren, wagen Sie ruhig mal einen Blick in sein neues Buch &ndash; Sie werden es nicht bereuen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Fast vergessene Systemleichen &hellip;<\/strong><br>\nWer kennt nicht die sogenannten Explosionszeichnungen von technischen Ger&auml;ten\/Maschinen? Wir steigen hinter Dinge, deren Zusammenhang uns vorher vage irgendwie bekannt war und pl&ouml;tzlich begreifen wir &bdquo;aha, so funktioniert das also, oder so greift das zusammen.&ldquo; So &auml;hnlich ging es mir bei der Lekt&uuml;re von &bdquo;Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Gerechtigkeit.&ldquo; Lutz Hausstein ist es gelungen, eine komplizierte Materie, die derzeit in den Medien und in den sozialen Netzwerken hoch und runter diskutiert wird, zugleich verst&auml;ndlich und schonungslos darzulegen. Ihm ist das gelungen ohne Zynismus und ohne Ideologisierung der immerhin hochbrisanten Themen. Da reicht es schon, wenn er hinsichtlich HartzIV von &bdquo;in Gesetz gegossener Verfassungswidrigkeit&ldquo; spricht. Davon abgesehen ist HartzIV und seine B&uuml;rokratie, seine Beh&ouml;rden mit vielen Beispielen und Argumenten ein zentrales Thema im Buch &ndash; bissig und entlarvend! Er setzt hier sozusagen das geistige Filetiermesser an, und was dann zum Vorschein kommt l&auml;&szlig;t einen schon fr&ouml;steln. Oder wie an anderer Stelle immer wieder Bezug auf den Titel genommen wird: &bdquo;Denn Gerechtigkeit ist nicht das, was &bdquo;die oberen Zehntausend&ldquo; als gerecht empfinden, sondern vor allem die Menschen, welche sich am anderen Ende der sozialen Leiter befinden.&ldquo; Dabei wird nichts ausgelassen, was sich in den letzten Jahren so angesammelt hat &ndash; und siehe da, urpl&ouml;tzlich werden fast vergessene Systemleichen wieder lebendig: Als Hausstein &uuml;ber die Banken im Allgemeinen und die HSH Nordbank im Besonderen schrieb, hat er sicher nicht geahnt, da&szlig; genau jetzt diese Truppe erneut einen unr&uuml;hmlichen Platz in Medien und Justiz hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildstein-verlag.de\/bildstein\/?page_id=338\">Bildstein Verlag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was Cameron wirklich will (Merkel auch?)<\/strong><br>\nDie wirklich wichtigen Entscheidungen werden immer erst ein paar Tage nach den EU-Gipfeln bekannt. So war es auch beim Budgetgipfel. Diesmal wurde nicht nur heimlich ein gef&auml;hrliches Freihandelsabkommen mit den USA auf den Weg gebracht, es wurden auch die Weichen f&uuml;r einen neuen Marktradikalismus gestellt &ndash; offenbar mit Billigung von Kanzlerin Merkel.<br>\nFolgt man deutschen und britischen Zeitungen, so wurde der Gipfel vom britischen Premier Cameron beherrscht &ndash; und zwar nicht etwa mit seiner bekannten &bdquo;I want my money back&ldquo;-Forderung, sondern mit einer viel weitergehender Haltung. Man rangele nicht um Zahen, sondern um Visionen zur Zukunft Europas, sagten Diplomaten nach Angaben der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;.<br>\nCameron habe dabei unmissverst&auml;ndlich klar gemacht, &bdquo;dass er vor allem auf Binnenmarkt und Freihandel setze, dass alles andere ohne ihn stattfinden m&uuml;sse&ldquo;, schreibt das Blatt. Kanzlerin Merkel sei bereit gewesen, ihm zu folgen. Dies best&auml;tigt meinen Verdacht, den ich bereits mehrfach in diesem Blog ge&auml;u&szlig;ert habe: Merkel verfolgt in Wahrheit selbst eine &bdquo;britische&ldquo; Agenda &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/was-cameron-wirklich-will-und-merkel-auch\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Streit ums Defizit: Griechenlands Chefstatistiker droht Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nEr sollte Griechenlands chronisch unzuverl&auml;ssige Statistik in Ordnung bringen. Nun droht Beh&ouml;rdenchef Andreas Georgiou eine Gef&auml;ngnisstrafe. Gegen Georgiou und zwei weitere Elstat-Mitarbeiter wurde Ende Januar Anklage erhoben. Sie sollen das griechische Defizit f&uuml;r 2009 mit Absicht aufgebl&auml;ht haben. W&auml;hrend sich die Welt also noch emp&ouml;rt, dass Griechenland seine Statistiken sch&ouml;n rechnete, werfen die Griechen Georgiou das Gegenteil vor.  Falls Georgiou verurteilt wird, drohen ihm zwischen f&uuml;nf und zehn Jahre Haft. Manche behaupten, der Statistiker sei schlicht &uuml;bereifrig gewesen. Andere Griechen glauben, Georgiou folge Anweisungen seines fr&uuml;heren Dienstherren IWF und der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat, die von einem Deutschen geleitet wird. Dieser Version zufolge soll Griechenland in die Knie gezwungen werden, indem ihm mit Hilfe der aufgebl&auml;hten Defizitzahlen harte Sparprogramme verordnet werden &ndash; mit Georgiou als willigem Handlanger dieser Verschw&ouml;rung. Seine Kritiker sehen Georgiou fast schon als Verr&auml;ter. Nach Ansicht der Gewerkschafter von Elstat sind &ldquo;Statistiken ein unteilbarer Teil der nationalen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;. Georgiou sagt, er kenne diesen Vorwurf und beantworte ihn immer gleich. Dem &ouml;ffentlichen Interesse sei nur auf eine Weise gedient: &ldquo;Indem man bei der Wahrheit bleibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/warum-griechenlands-chefstatistiker-gefaengnis-droht-a-882679.html#spCommentsBoxPager\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gestern wiesen die NDS daraufhin, dass es neuerdings gegen Androhung von Strafe verboten sei, im Fernsehen Bilder vom personifizierten griechische Elend zu zeigen. Auch scheint Griechenland jetzt <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=u-kDH4difhAC&amp;pg=PA26&amp;lpg=PA26&amp;dq=Corvus+corone+pausanias&amp;source=bl&amp;ots=T2WQwMJDEH&amp;sig=mRuodVYr3lLl0VdGvRbhwjrt1Zs&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=BrUaUYbVOaXJ4ATP-IFQ&amp;ved=0CDQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q=Corvus%20corone%20pausanias&amp;f=false\">Anleihen in der eigenen Mythologie<\/a> zu nehmen: &ldquo;Die erste Erw&auml;hnung eines bestraften Nachrichten&uuml;bermittlers findet man bei Pausanias II.26,2-8. Apollon lernte Koronis, die Tochter des K&ouml;nigs Phlegyas von Orchomenos beim Bade im Boibeis-See in Thessalien kennen. Er verliebte sich in sie. Da sie von ihm ein Kind erwartet, sandte er zu ihrer Bewachung einen wundersch&ouml;nen wei&szlig;en Singvogel. Koronis wurde Apollon untreu und betrog ihn mit dem sterblichen Arkadier Ischys, Sohn des Elatos. Der Vogel meldete dies sofort seinem Herrn. Apollon wurde w&uuml;tend und bestrafte den &Uuml;berbringer dieser schlechten Botschaft. Er ver&auml;nderte die Farbe des Vogels in Schwarz, verdammte das arme Tier zu kr&auml;chzen anstatt zu singen und fortan bevorstehendes Unheil anzuzeigen. &hellip;.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwischenbericht der OECD: Steuerpraxis der Grosskonzerne im Visier<\/strong><br>\nAm Dienstag hat die OECD nun diesen Zwischenbericht zum Projekt Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) ver&ouml;ffentlicht. Die Steueroptimierungen einiger internationaler Grosskonzerne w&uuml;rden immer aggressiver, heisst es darin etwa. In letzter Zeit sind verschiedentlich bekannte Firmen wie Apple, Google oder Starbucks wegen ihrer Steuerpraxis in die Kritik geraten. So versteuerte etwa Apple seine im Ausland erzielten Gewinne im vergangenen Jahr nur mit 1,9%. Die internationalen Unternehmen sparen legal Steuern, etwa indem sie Gewinne in L&auml;nder transferieren, wo geringere Steuern anfallen. Mobile Gesch&auml;fte wie Markenrechte oder Finanztransaktionen werden innerhalb des Konzerns so verschoben, dass sie am Ende m&ouml;glichst tief besteuert werden. Den Grosskonzernen steht eine Vielzahl legaler Strukturen offen, mit denen bestehende Steuerschlupfl&ouml;cher ausgenutzt werden k&ouml;nnen. Diese L&uuml;cken im Steuersystem seien durch das Zusammenspiel der nationalen Steuersysteme und die verschiedenen Massnahmen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung entstanden. Die internationale Zusammenarbeit, heisst es im Bericht, sei zu wenig koordiniert. Insgesamt habe das internationale Steuerregime nicht Schritt gehalten mit der zunehmenden Arbeitsteilung &uuml;ber die L&auml;ndergrenzen hinweg, der steigenden Bedeutung von geistigem Eigentum im Wirtschaftsleben und dem raschen Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Eine Firma kann beispielsweise &uuml;ber E-Commerce in einem Land wirtschaftlich t&auml;tig zu sein, ohne dem dortigen Fiskus etwas abliefern zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/steuerpraxis-der-grosskonzerne-im-visier-1.17997412\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rhetorik des Verdachts<\/strong><br>\nGysi ist es gelungen, vor allen bundesdeutschen Gerichten im Kern stets recht zu bekommen. Keiner der durchaus massiven Versuche, ihn als IM und Verr&auml;ter seiner Mandanten zu brandmarken, hatte im Gerichtssaal Bestand. Und der ist im Rechtsstaat die entscheidende B&uuml;hne &ndash; nicht die Medien, nicht Leitartikel und Schlagzeilen, und auch nicht der Immunit&auml;tsausschuss des Bundestages.<br>\nUnd der aktuelle Vorwurf gegen den Linksparteipolitiker? Gysi hat im Februar 1988 offenbar mit zwei Stasi-Leuten &uuml;ber ein Interview geredet, das er mit dem Spiegel gegeben hatte. Dies soll in Widerspruch zu einer aktuellen eidesstattlichen Erkl&auml;rung von Gysi stehen, nie wissentlich und willentlich mit der Stasi gesprochen zu haben.<br>\nEin Gespr&auml;ch mit Stasi-Leuten &uuml;ber ein Spiegel-Interview &ndash; ist das eine bewegende Neuigkeit? Wie h&auml;tte der Anwalt Gysi in einem Gespr&auml;ch, das in eigener Sache stattfand, Mandanten schaden k&ouml;nnen? In dem Verfahren, wenn es jemals dazu kommen sollte, wird nicht Mandantenverrat oder IM-T&auml;tigkeit verhandelt werden &ndash; dazu gibt es nichts Neues -, sondern ein Detail, die Formulierung einer eidesstattlichen Erkl&auml;rung. Das ist ein ganz kleines Karo. Also viel Aufregung um wenig. [&hellip;]<br>\nOb solche kampagnenartig anmutenden Vorw&uuml;rfe der historischen Aufkl&auml;rung dienen, ist mehr als zweifelhaft. Sie scheinen eher Rollenklischees aus dem Ossi-Wessi-Konflikt wiederzubeleben, die eigentlich gl&uuml;cklich &uuml;berwunden schienen und als folkloristischer Zwist um Schwaben im Osten Berlins fortleben. Doch bei Schlagzeilen &uuml;ber &ldquo;Gysi-Stasi&rdquo; funktioniert die Identit&auml;tsmechanik sofort gut ge&ouml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F02%2F12%2Fa0073&amp;cHash=f377f85f9c85744c0ecfee02b45939d9\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ratingagenturen: Macht ohne Gesicht<\/strong><br>\nLaut R&uuml;gemer reicht das nicht: &bdquo;Die EU muss beschlie&szlig;en, dass die Ratingagenturen ihre Bewertungen aus allen Regelwerken der EU entfernen, dass sich die EU nur noch nach eigenen Bewertungen richtet und nur nach eigenen Bewertungen auch ihre Staaten behandelt, was Kredite angeht.&ldquo; Aber kann die Union diesen Konflikt wagen? Denn wer so viele Schulden hat wie die Europ&auml;er, der legt sich doch ungern mit seinen Kreditgebern an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/bab\/sendungsbeitraege\/2013\/0206\/rating.jsp\">WDR Fernsehen, Bericht aus Br&uuml;ssel, siehe auch das Video<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Mauritius zum Gro&szlig;investor wurde<\/strong><br>\nEine OECD-Studie belegt: Steuerflucht multinationaler Konzerne f&uuml;hrt in der Weltwirtschaft zu sonderbaren Geldstr&ouml;men.<br>\nMultinationale Unternehmen nutzen einer OECD-Studie zufolge immer h&auml;ufiger Schlupfl&ouml;cher im internationalen Steuersystem, um ihre Abgabenlast zu minimieren und sich so Wettbewerbsvorteile gegen&uuml;ber regionalen Konkurrenten zu verschaffen. International t&auml;tigen Konzernen gelinge es durch geschicktes Ausnutzen der von Land zu Land unterschiedlichen Regularien, ihre Steuerlast auf f&uuml;nf Prozent zu senken, w&auml;hrend kleinere Firmen bis zu 30 Prozent zahlen m&uuml;ssten.<br>\n&bdquo;Die Methoden der multinationalen Unternehmen zur Steueroptimierung sind in den vergangenen zehn Jahren immer aggressiver geworden&ldquo;, hei&szlig;t es in dem 70 Seiten starken Bericht. Nur globale Vereinbarungen k&ouml;nnten auf Dauer zu einer gerechteren Unternehmensbesteuerung f&uuml;hren. Beispielhaft nennt die OECD die Gr&uuml;ndung von Konzernt&ouml;chtern und Briefkastenfirmen in Staaten mit geringen Steuers&auml;tzen. Bilaterale Abkommen, die eigentlich Doppelbesteuerung verhindern sollen, w&uuml;rden genutzt, um Steuern g&auml;nzlich zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/oecd-studie-wie-mauritius-zum-grossinvestor-wurde,1472780,21760908.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Industrie: Unternehmen wollen 150.000 neue Jobs schaffen<\/strong><br>\nTrotz unsicherer Aussichten planen deutsche Industriefirmen im laufenden Jahr neue Mitarbeiter ein. Unternehmen wollen laut einer Umfrage 150.000 zus&auml;tzliche Stellen schaffen. Die Zahl der Arbeitslosen d&uuml;rfte dennoch steigen &hellip;<br>\nDie Zahl der Arbeitslosen d&uuml;rfte trotzdem leicht steigen &ndash; um 4000 auf 2,94 Millionen. Grund daf&uuml;r ist, dass die neu geschaffenen Stellen vor allem durch Zuwanderer aus Europa und sogenannte stille Reserven, also besch&auml;ftigungslose Personen, die nicht als arbeitslos gemeldet sind, besetzt werden. &ldquo;Der Jobmotor l&auml;uft auch in diesem Jahr rund, wenn auch mit niedriger Drehzahl&rdquo;, sagt Schumann. 2012 wurden noch mehr als 420.000 neue Stellen geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-unternehmen-wollen-150-000-stellen-schaffen-a-882949.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Interessante Perspektive. Mehr Arbeitspl&auml;tze und mehr Arbeitslose, wie passt das denn zusammen? Insgesamt wohl eh nur eine Propaganda-Meldung zur Unterst&uuml;tzung der unternehmerfreundlichen Schwarz-Gelb-Regierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>This Poundland ruling is a welcome blow to the Work Programme<\/strong><br>\nIt&rsquo;s invaluable that three judges have ruled in the Cait Reilly case against an appalling back-to-work system &hellip;<br>\nAll the statistics released about the Work Programme show execrable results, and yet we&rsquo;ve heard nothing about penalties, or remaking the contracts, or rethinking the system. There is a creeping sense that this is turning into a cash cow for the private sector, a get-out-clause for the government (&ldquo;we&rsquo;ve spent all this money, if people can&rsquo;t get jobs despite our help, it&rsquo;s because they are inadequate&rdquo;), and unemployed people will be left at the bottom, ceaselessly harassed by a totally specious narrative in which their laziness beggars a try-hard administration.<br>\nA judge, casting doubt on all this in a sober way, is invaluable &ndash; three judges, better still. It makes me want to shake the legal profession by its giant hand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2013\/feb\/12\/poundland-ruling-work-programme\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.G.:<\/strong> Hinweisen m&ouml;chte ich auf die Berufungsentscheidung des englischen Court of Appeal vom 12.02.2013 zur Klage u.a. einer 24-j&auml;hrigen Universit&auml;tsabsolventin <a href=\"http:\/\/www.boycottworkfare.org\/\">gegen die englischen &ldquo;workfare&rdquo;-Gesetze<\/a>, die in den progressiven Medien teilweise euphorisch gefeiert wird:<br>\n&ldquo;Workfare&rdquo; ist &ndash; grob gesprochen &ndash; ein Oberbegriff f&uuml;r Sozial- und Arbeitsgesetzgebung, nach der Empf&auml;nger von Sozialhilfe sich unbezahlten &ldquo;Eingliederungsma&szlig;nahmen&rdquo; unterwerfen m&uuml;ssen, um ihre Unterst&uuml;tzung nicht zu verlieren.<br>\nDie Richter haben nach einem Bericht des &ldquo;Guardian&rdquo; nahezu alle &ldquo;workfare&rdquo;-Programme f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt, mit der Folge, dass die Sanktionen ausgesetzt sind.<br>\nZu beachten ist allerdings, dass der Sieg nur vorl&auml;ufig im praktischen Ergebnis, nicht aber in der materiellen juristischen Begr&uuml;ndung ein gro&szlig;er ist, weil die Richter die Gesetze allein aufgrund mangelhafter Informationen der Rechtsunterworfenden &uuml;ber die Sanktionen f&uuml;r rechtswidrig <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/society\/2013\/feb\/12\/graduate-poundland-government-work-schemes\">erkl&auml;rt<\/a> haben: &ldquo;A three-judge panel at the royal courts of justice ruled that the secretary of state for work and pensions had acted unlawfully by not giving the unemployed enough information about the penalties they faced and their rights to appeal against being made to work unpaid for, in some cases, hundreds of hours.&rdquo;<br>\nEine genaue <a href=\"http:\/\/www.judiciary.gov.uk\/Resources\/JCO\/Documents\/Judgments\/reilly-wilson-v-secretary-state.pdf\">Lekt&uuml;re des Urteils (bei Rz. 50) [PDF &ndash; 90 KB]<\/a> zeigt, dass es sich die Richter nicht haben nehmen lassen, in der Sache gar klare Bekenntnisse zum &ldquo;workfare&rdquo;-Ansatz auszusprechen: &ldquo;I also appreciate that there could be a substantial saving of public money if effective sanctions are available when jobseekers are not cooperating with proposals properly put to them under the Act. The Secretary of State&rsquo;s object in these proceedings is not to end Jobseeker&rsquo;s Allowance but to ensure that it is only paid to those actively seeking employment and prepared to cooperate with attempts made by the state to achieve that end. The entitlement to receive the weekly sum should depend on such cooperation.&rdquo;<br>\nAber nichtsdestotrotz: Den Kl&auml;gern geb&uuml;hrt jeder erdenkliche Respekt, gerade wenn man sich vergegenw&auml;rtigt, mit welchen widerw&auml;rtigen Stellungnahmen sie von der Mainstreampresse lt. den Guardian-Artikeln verfolgt wurden!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ratenzahlung kommt Riester-Sparer teuer<\/strong><br>\nMillionen Riester-Sparer entrichten ihre Pr&auml;mie monatlich. Versicherer lassen sich das teuer bezahlen &ndash; mit versteckten Zinsen von bis zu 15 Prozent. Laut BGH m&uuml;ssen sie diese wohl auch k&uuml;nftig nicht ausweisen. Verbrauchersch&uuml;tzer laufen Sturm&hellip;Viele Kunden zahlen ihre Beitr&auml;ge halbj&auml;hrlich, quartalsweise oder monatlich. Was die meisten nicht wissen oder ignorieren: Wegen des h&ouml;heren Verwaltungsaufwandes erheben die Versicherer je nach Zahlungsweise daf&uuml;r einen Ratenzuschlag zwischen 2 und 5 Prozent. Zumeist sind es &ldquo;nur&rdquo; ein paar Euro mehr im Monat, aufsummiert &uuml;ber alle Policen und die Zeit kann das aber viel ausmachen &hellip;<br>\nAgierten die Versicherer hier transparenter, w&auml;ren viele Kunden schwer &uuml;berrascht und w&uuml;rden ihre Zahlweise wohl umstellen.<br>\nEin Rechenbeispiel: Der Jahresbeitrag f&uuml;r eine Lebensversicherung betr&auml;gt 1200 Euro, der Anbieter erhebt f&uuml;r die halbj&auml;hrliche Zahlweise einen Ratenzahlungszuschlag von 2 Prozent. Der Kunde &uuml;berweist im Voraus je Halbjahr also 612 Euro an seinen Versicherer. Tats&auml;chlich l&auml;sst sich der Anbieter die halbj&auml;hrliche &Uuml;berweisung mit einem Effektivzinssatz von 8,33 Prozent &ldquo;verg&uuml;ten&rdquo;.<br>\nEntrichtet der Kunde seine Lebensversicherungspr&auml;mie nun monatlich (100 Euro), erhebt der Versicherer einen &uuml;blichen Ratenzuschlag von 5 Prozent, die Monatsrate klettert damit auf 105 Euro, und der effektive Zinssatz klettert auf stolze 11,35 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,druck-882745,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Faule Kredite belasten die Banken<\/strong><br>\nVielen Unternehmen und Verbrauchern f&auml;llt es schwer, ihre Kredite zur&uuml;ckzubezahlen. Die Banken der Eurozone haben deshalb faule Kredite im Wert von 918 Milliarden Euro in ihren B&uuml;chern stehen &ndash; so viel wie noch nie &hellip;<br>\nBesonders betroffen sind die spanischen Banken: 15,5 Prozent ihrer Kredite gelten derzeit als ausfallgef&auml;hrdet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der faulen Kredite damit von 191 auf 247 Milliarden Euro gestiegen &hellip;<br>\nIn Deutschland liegt der Anteil der faulen Kredite dagegen mit 2,7 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der EuroZone von 7,6 Prozent. In diesem Jahr sollen die deutschen Institute die Summe ihrer ausfallgef&auml;hrdeten Kredite weiter zur&uuml;ckf&uuml;hren k&ouml;nnen von 200 auf 183 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanzkrise-faule-kredite-belasten-die-banken\/v_print\/7768420.html?p=\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne wollen Windstrom-Subventionen k&uuml;rzen<\/strong><br>\nUm die Strompreise zu d&auml;mpfen, wollen die Gr&uuml;nen zum einen den Beitrag gro&szlig;er Stromverbraucher f&uuml;r die F&ouml;rderung von &Ouml;kostrom erh&ouml;hen. So sollen wieder mehr Betriebe die Umlage zahlen und die von Schwarz-Gelb beschlossenen Ausnahme-Regelungen wieder aufgehoben werden. Nur wer im internationalen Wettbewerb stehe, solle auf den Mindestbeitrag zur&uuml;ckgestuft werden. Dieser m&uuml;sse zudem erh&ouml;ht werden. Trittin machte auch deutlich, dass die ebenfalls beg&uuml;nstigten Eisen-, Stra&szlig;en- und U-Bahnen wieder herangezogen werden m&uuml;ssten, obwohl diese auf Initiative der Gr&uuml;nen von der Umlage befreit wurden.<br>\nDazu soll auch die Windbranche an der K&uuml;ste Einschnitte hinnehmen: Anlagen an windreichen Standorten sollen nach dem Gr&uuml;nen-Modell weniger f&uuml;r ihren Strom erhalten, um eine &Uuml;berf&ouml;rderung zu verhindern. Ferner sollen auch Betriebe und Privatverbraucher, die Strom selber etwa &uuml;ber eigenen Kraftwerke oder Solaranlagen produzieren, an der Umlage f&uuml;r &Ouml;kostrom beteiligt werden. Dies hatte auch Altmaier in seinem Konzept f&uuml;r eine Strompreisbremse aufgenommen. Getroffen werden davon vor allem gro&szlig;e Industriekonzerne.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE91B03F20130212\">Reuters<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gruene-bundestag.de\/fileadmin\/media\/gruenebundestag_de\/fraktion\/130212eckp_entlastung-stromkunden.pdf\">Gr&uuml;ne Vorschl&auml;ge zur Entlastung der Stromkunden [PDF &ndash; 145 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Lobbyisten-Soli<\/strong><br>\nWie die Pharmaindustrie ein Gesetz verbiegt und dabei auch noch die Krankenkassen prellt. Profiteure sind der Pharmagro&szlig;handel und die Apotheker, w&auml;hrend Versicherte und Kassen das Nachsehen haben.<br>\nWenn in Deutschland Gesetze erlassen werden, sollte man davon ausgehen k&ouml;nnen, dass sie auch eingehalten werden. Das gilt allerdings nicht, wenn es um den milliardenschweren Arzneimittelmarkt gibt. Denn die Pharmawirtschaft schert sich nicht darum, was der Gesetzgeber will. Sie macht ihre eigenen Gesetze, zum Nachteil der Krankenkassen und ihrer 70 Millionen Versicherten. Und die Bundesregierung schaut tatenlos zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gesundheitssystem-der-lobbyisten-soli,1472596,21763108.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Imagepflege der Grenzsch&uuml;tzer. Frontex rettet keine Schiffsbr&uuml;chigen &ndash; sie produziert welche<\/strong><br>\n&hellip; Schiefer k&ouml;nnte das Bild kaum sein: F&uuml;r diese so genannte &bdquo;Statistik&ldquo; d&uuml;rfte die Bundesregierung kurzerhand alle Papierlosen, die Frontex aufgegriffen hat, zu &bdquo;Geretteten&ldquo; erkl&auml;rt, sich aber bei den Toten einfach auf die F&auml;lle beschr&auml;nkt haben, mit denen deutsche Beamte direkt zu tun hatten. Die Zahlen von Stellen, die versuchen, europaweit alle F&auml;lle zu erfassen, liegen stets im vierstelligen Bereich. Frontex setzt eine Ordnung durch, in der es nicht mehr m&ouml;glich ist, regul&auml;r nach Europa zu kommen, um Schutz zu suchen. Die Fluchtwege sind zu. Frontex ist daf&uuml;r da, dass das so bleibt &hellip;<br>\nIn den ersten Jahren, nachdem Frontex gegr&uuml;ndet wurde, gab es immer mehr Berichte &uuml;ber Menschenrechtsverletzungen durch die europ&auml;ischen Grenzer: Migranten berichteten von Pr&uuml;gel, Misshandlungen, illegalen Zur&uuml;ckschiebungen, die &Ouml;ffentlichkeit war irritiert, der Ruf von Frontex litt. Die EU setzte einen Menschenrechtsbeirat ein, um daf&uuml;r zu sorgen, dass die Agentur ihre Arbeit k&uuml;nftig ger&auml;uschloser erledigt. Zu dieser Imagepflege geh&ouml;rt es auch, die Grenzer als Seenotretter hinzustellen, wie es die Bundesregierung jetzt tut &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Frontex\/!110767\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>G&uuml;nther Moewes: R&uuml;ckmarsch in die Denunziation der 60er Jahre?<\/strong><br>\nIn Deutschland erregt man sich nicht &uuml;ber 6 Mio. deutsche Kinder unterhalb der Armutsgrenze oder dar&uuml;ber, dass alle weltweit drei Sekunden ein Kind an Hunger stirbt, sondern &uuml;ber ein t&auml;ppisches, vermeintliches Kompliment eines weinseligen &auml;lteren Politikers. In Frankreich erregt man sich &uuml;ber Adoptionen von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare, deren pontentielle Zahl maximal im vierstelligen Bereich liegen d&uuml;rfte. Heiner Gei&szlig;ler stellt bei &bdquo;Anne Will&ldquo; Br&uuml;derles Bemerkung in Zusammenhang mit Strau&szlig;-Kahn, der Steinigung islamischer Frauen und den Vergewaltigungen in Indien.<br>\nEinerseits empfindet man ja &bdquo;klammheimliche Freude&ldquo;, wenn dieser ewig nervenden Besserverdiener-Partei mal ordentlich eins ausgewischt wird. Andererseits fragt man sich betroffen, wieso eine solche Lappalie eine solche Hysterie ausl&ouml;sen kann. Offenbar liegt eine Verwechslung vor: Sexismus ist &bdquo;Ausnutzung von Machtverh&auml;ltnissen&ldquo; (wikipedia) und tats&auml;chlich noch immer ein gewichtiges Problem in der Arbeitswelt.<br>\nDas liegt einfach daran, dass immer noch 95% aller Chefs M&auml;nner sind und 95% aller Frauen einen m&auml;nnlichen Chef haben. F&uuml;r Frauen ist es sehr schwierig, hier gegen &Uuml;bergriffe anzugehen, ohne berufliche Nachteile zu erleiden. Beschwerden werden oft nicht ernst genommen. Das muss zweifellos diskutiert und &uuml;berwunden werden. Es fehlen weibliche Ansprechpartner, so eine Art &bdquo;Wehrbeauftragte&ldquo; im Betrieb. Mit dem Islam und Indien hat das aber ebenso wenig zu tun, wie mit Herrn Br&uuml;derle. Aber, gut: wenn ein richtiger Nerv durch ein falsches Beispiel getroffen wurde, kann das ja auch n&uuml;tzlich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130213_Rueckmarsch_in_die_Denunziation_der_60er_Jahre.pdf\">G&uuml;nther Moewes [PDF &ndash; 45 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Nach dem &bdquo;Peerblog&ldquo; &ndash; Offline<\/strong><br>\nIn der SPD-Zentrale schiebt man die Verantwortung nun hin und her. Man sei informiert gewesen, ohne die Einzelheiten zu kennen. Mancher aus dem erweiterten Wahlkampfteam will erst aus der Zeitung von Peer-Blog erfahren haben. Probleme in der Kommunikation und Organisation sind offensichtlich. Dass nicht nur Steinbr&uuml;cks Sprecher, sondern auch sein Wahlkampfleiter Heiko Geue und seine B&uuml;roleiterin Sonja St&ouml;tzel im Urlaub weilten, w&auml;hrend der Kandidat durch europ&auml;ische Hauptst&auml;dte tourte, macht manchen Genossen &bdquo;fassungslos&ldquo;. Das schwache Krisenmanagement &uuml;berschattete Steinbr&uuml;cks als erfolgreich erachtete Reise. Statt mit Themen endlich in die Offensive zu kommen, drehe sich nun wieder alles nur um die Haltungsnoten des Kandidaten.<br>\nNun will sich das Steinbr&uuml;ck-Team, wenn es um das Internet geht, erst einmal auf den Ausbau der Websites des Kandidaten und der Partei beschr&auml;nken. Ein weiterer Blog sei &bdquo;in n&auml;chster Zeit&ldquo; nicht geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nach-dem-peerblog-offline-12057225.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>K&ouml;nig Kurt &ndash; Das gro&szlig;e Ausrasten<\/strong><br>\nKurt Biedenkopf, altgedienter CDU-Politiker in Bund und L&auml;ndern, aus seinen Zeiten als s&auml;chsischer Ministerpr&auml;sident auch unter dem Namen &ldquo;K&ouml;nig Kurt I.&rdquo; bekannt, hat sich bereits fr&uuml;her auf bemerkenswerte Weise zur Causa Schavan ge&auml;u&szlig;ert &hellip;<br>\nNun hat sich dieser berufene Experte nach l&auml;ngerer Pause wieder zu Wort gemeldet &hellip;<br>\nUnd dann rastet Kurt Biedenkopf aus. Er beginnt mit einer puren Erfindung, l&auml;sst ein paar kleinere Halb- und gr&ouml;&szlig;ere Unwahrheiten folgen, garniert sie mit beleidigenden Beschimpfungen und unterbricht nur ungern f&uuml;r einige dringend ben&ouml;tigte wilde Spekulationen, haltlose Behauptungen und w&uuml;ste Unterstellungen, um dann zu den Unterstellungen und Beschimpfungen zur&uuml;ckzukehren und mit einer Drohung zu enden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/causaschavan.wordpress.com\/2013\/02\/10\/konig-kurt-das-grose-ausrasten\/\">Causa Schavan<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>D&uuml;stere Aussichten f&uuml;r EU-Mobilit&auml;tsprogramme<\/strong><br>\nMehr als 2,5 Mio. Studierende haben seit 1987 mit Unterst&uuml;tzung der EG\/EU eine Hochschule in einem anderen Mitgliedstaat besucht. Das EU-gef&ouml;rderte Studentenaustauschprogramm ERASMUS ist sicher einer der beliebtesten und konkretesten Vorteile, die der europ&auml;ische Einigungsprozess mit sich gebracht hat. Doch was in den vergangenen 25 Jahren als ein wichtiger &ndash; wenn auch stets noch zu gering finanzierter &ndash; Pfeiler f&uuml;r die interkulturelle Verst&auml;ndigung angesehen wurde, droht nun kurzsichtiger Sparpolitik und nationalen Egoismen zum Opfer zu fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.treffpunkteuropa.de\/Falsche-Sparpolitik-dustere-Aussichten-fur-EU-Mobilitatsprogramme,05545\">Treffpunkt Europa<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16167","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16167"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16175,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16167\/revisions\/16175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}