{"id":16192,"date":"2013-02-15T17:04:03","date_gmt":"2013-02-15T16:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192"},"modified":"2013-02-15T17:56:29","modified_gmt":"2013-02-15T16:56:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-94","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h01\">Auf zur n&auml;chsten Krisenklippe &ndash; das 7500 Mrd. Dollar-Problem der Weltwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h02\">Ulrike Herrmann &ndash; Von W&auml;hrungskrieg kann keine Rede sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h03\">Who&rsquo;s the criminal?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h04\">Griechen streiten &uuml;ber &bdquo;Rechenfehler&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h05\">Nochmals &bdquo;Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt auf 60 Prozent&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h06\">Weniger Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h07\">Ein Quantum Chaos bei JP Morgan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h08\">Lucas Zeise: Bankenrettungsmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h09\">Nochmals &bdquo;Scheinriese Freihandel&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h10\">Gold: Getr&uuml;bter Glanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h11\">Staatsbetriebe zu Schleuderpreisen &ndash; Kritik an Portugals Privatisierungskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h12\">Die Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist l&auml;ngst da &ndash; warum die Arbeitslosigkeit dennoch steigt und wie sie gesenkt werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h13\">EU-Finanztransaktionssteuer &ndash; Die Luschen-Variante<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h14\">Protest gegen das magere Abfindungsangebot von Gruner + Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h15\">Ein kolossales Monument als megalomanes Dokument<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h16\">Privatisierung: Zur&uuml;ck zum Kommunalbetrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h17\">Was Ihnen der Vertreter nicht sagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h18\">EnBW-Untersuchungsausschuss: Mappus wurde mit vertraulichen Akten versorgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h19\">Berlin zwingt Niedersachsen zur Privatisierung der A7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h20\">EU-B&uuml;rgerbeauftragter geht LobbyControl-Beschwerde nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h21\">Was Wanka jetzt anpacken muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192#h22\">zu guter Letzt: Meteoriten im Anflug &ndash; Erde unter Beschuss<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16192&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Auf zur n&auml;chsten Krisenklippe &ndash; das 7500 Mrd. Dollar-Problem der Weltwirtschaft<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein oft geh&ouml;rtes und sehr beliebtes M&auml;rchen, das diese unguten Gef&uuml;hle erkl&auml;ren soll, geht so: Die Notenbanken in den USA, Euroland, Gro&szlig;britannien und Japan lassen sich vor der Karren der Regierungen spannen und &uuml;berschwemmen die M&auml;rkte mit billigen Geld. Weil die Amerikaner (deren W&auml;hrung ebenfalls aufgewertet hat) und ganz besonders die Japaner jetzt noch einmal nachlegen, k&ouml;nne doch eigentlich nur noch alles schlimmer werden. Weil die Strategie bereits dazu gef&uuml;hrt hat, dass der Yen einen kleinen Teil seiner Aufwertung wieder wettgemacht hat, &uuml;berfluten lustige W&ouml;rter wie &bdquo;Abwertungswettlauf&ldquo; und &bdquo;W&auml;hrungskrieg&ldquo; seit Wochen die Internet- und Zeitungsseiten &ndash; fast schon so, wie das billige Zentralbankgeld angeblich die M&auml;rkte &uuml;berschwemmen soll. [&hellip;]<br>\nWie kommt es also, dass Marktbeobachter &uuml;berall &Uuml;bertreibungen ausmachen. Die Marktberichte l&uuml;gen ja nicht, genau so wenig wie die unguten Gef&uuml;hle tr&uuml;gen k&ouml;nnen, die so viele befallen?<br>\nDie Antwort: Es sind nicht die Notenbanken, die Welt mit Geld fluten. Sondern es sind vor allem ein paar wenige Volkswirtschaften, die sich darauf spezialisiert haben, mehr G&uuml;ter oder Rohstoffe auszuf&uuml;hren, als sie aus dem Ausland beziehen. Mitunter kommt noch hinzu, dass die L&auml;nder auch mehr mit Dienstleistungen sowie an Dividenden und Zinsen im Ausland verdienen, als Ausl&auml;nder aus den jeweiligen  L&auml;ndern &uuml;berwiesen bekommen. Und: Es sind die L&auml;nder, die diese Einnahme&uuml;bersch&uuml;sse aus dem Ausland gleich wieder im Ausland anlegen &ndash; sie exportieren quasi ihre Ersparnis als Darlehen in fremde Regionen, die wiederum G&uuml;ter und Dienstleistung auf Pump bezahlen k&ouml;nnen und somit ein Einnahmedefizit ausweisen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130215-lb-iwf.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/02\/15\/krisenklippe\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=krisenklippe\">WeitwinkelSubjektiv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Von W&auml;hrungskrieg kann keine Rede sein<\/strong><br>\nEin interessantes Wort: &ldquo;W&auml;hrungskrieg&rdquo;. Die Weltbank bef&uuml;rchtet, dass ein solcher Krieg demn&auml;chst ausbrechen k&ouml;nnte &ndash; die Europ&auml;ische Zentralbank wiegelt eher ab. Auch die Finanzminister der G-20-Staaten werden sich mit dieser m&ouml;glichen Gefahr befassen, wenn sie sich ab Freitag in Moskau treffen.<br>\nDer &ldquo;W&auml;hrungskrieg&rdquo; ist nicht die erste milit&auml;rische Metapher, die benutzt wird, um das Treiben auf den Finanzm&auml;rkten zu beschreiben. Der US-Starinvestor Warren Buffet hat Kreditderivate einmal &ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; genannt, und schon Lenin befand, immer wieder gern zitiert: &ldquo;Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre W&auml;hrung zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nMetaphorisch ist der &ldquo;W&auml;hrungskrieg&rdquo; also enorm aufgeladen, w&auml;hrend die Realit&auml;t eher langweilig wirkt. Wer nur den Eurokurs betrachtet, w&uuml;rde niemals auf den Gedanken verfallen, dass pl&ouml;tzlich Drama herrscht. Der Dollar steht bei 1,33 zum Euro &ndash; wie schon vor genau einem Jahr. Damals hatte jedoch niemand den Einfall, einen &ldquo;W&auml;hrungskrieg&rdquo; auszurufen. Was also ist in der Zwischenzeit geschehen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/15\/a0078\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Who&rsquo;s the criminal?<\/strong><br>\nSINCE THE START of the financial crisis, tax whistleblowing has been roundly applauded by the media. But it remains &ldquo;a hell of a tough business&rdquo;, says Jack Blum, a lawyer in the field. One of Mr Blum&rsquo;s clients is Heinrich Kieber, who in 2008 handed the German authorities client data from the Liechtenstein bank where he worked. He was paid &euro;5m ($7.4m) for snitching but has been on Interpol&rsquo;s wanted list ever since for breaking Liechtenstein&rsquo;s privacy laws, which America supports because it sees Liechtenstein as an ally in the war on terrorist finance. Mr Kieber is in a witness-protection programme in a third country, unable to travel abroad.<br>\nWhistleblowers who take on secrecy-obsessed Switzerland can expect even rougher treatment. Rudolf Elmer, a former executive in the Cayman office of Julius B&auml;r, a Zurich-based bank, fell foul of his employer, the police and the Swiss justice system when he accused the bank of shielding tax cheats. Arrested in Switzerland at gunpoint by masked policemen in 2005, he was put in solitary confinement for six months, during which time no charges were brought and he was not allowed to see his wife. He says that after his release he endured various forms of intimidation, including cars screeching up his driveway at night. He feels that &ldquo;whistleblowers in a secrecy jurisdiction are treated worse than murderers.&rdquo; Julius B&auml;r said Mr Elmer was &ldquo;trying to make a living&rdquo; out of his case and had &ldquo;lost credibility&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/special-report\/21571558-agony-and-ecstasy-offshore-whistleblowing-whos-criminal\">The Economist<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechen streiten &uuml;ber &bdquo;Rechenfehler&ldquo;<\/strong><br>\nDas Gest&auml;ndnis kam vor wenigen Wochen, verpackt in einer scheinbar harmlosen Formulierung: In einem Arbeitspapier erkl&auml;rten die IWF-&Ouml;konomen Olivier Blanchard und Daniel Leigh, der IWF habe die negativen Folgen der von ihm verordneten Sparpolitik f&uuml;r die europ&auml;ischen Volkswirtschaften nicht in vollem Umfang vorhersehen k&ouml;nnen. Zudem habe man den Anstieg der Arbeitslosigkeit und den R&uuml;ckgang der Binnennachfrage untersch&auml;tzt.<br>\nIm Klartext: Als der IWF dem &bdquo;griechischen Patienten&ldquo; eine radikale Austerit&auml;tspolitik verschrieb, h&auml;tten seine Experten nicht gewusst, dass Griechenland dadurch in eine Rekord-Rezession st&uuml;rzt und die Arbeitslosigkeit im Land auf 27 Prozent steigt. Dabei hatten namhafte &Ouml;konomen schon damals vor dem Totsparen gewarnt. Doch ihre Prognosen wurden ignoriert oder gar als linke Spinnerei abgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!111109\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nochmals &bdquo;Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt auf 60 Prozent&ldquo;<\/strong><br>\nZu unserem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16182#h07\">heutigen Hinweis Ziffer 7 auf einen Beitrag zur Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland<\/a> schreibt uns unser &bdquo;Griechenland-Korrespondent&ldquo; Niels Kadritzke:\n<blockquote><p>Die neue Arbeitslosenquote von 27 Prozent, die Griechenland f&uuml;r den Monat November 2012 ermittelt hat, ist nat&uuml;rlich ein vernichtendes Urteil &uuml;ber die praktizierte Sparpolitik. Schon weil diese Zahl bedeutet, dass die Kurve der Arbeitslosigkeit am Jahresende 2012 noch weiter angestiegen sein wird. Und dass sie sich im neuen Jahr (schlie&szlig;lich ist Winter und die touristische Saison beginn fr&uuml;hestens im April) auf 30 Prozent zu bewegen wird.<\/p>\n<p>Besonders katastrophal ist nat&uuml;rlich die Arbeitslosenquote f&uuml;r die Altersgruppe 15 bis 24 Jahre. Sie ist erstmals &uuml;ber die 60-Prozent-Grenze gestiegen und liegt jetzt noch h&ouml;her als in Spanien.<\/p>\n<p>Aber bei dieser Zahl ist es wichtig, ein Missverst&auml;ndnis zu vermeiden. Es ist nat&uuml;rlich nicht so, dass man in Griechenland lauter besch&auml;ftigungslose Jugendliche auf den Stra&szlig;en sieht. Die Zahl von 61,7 Prozent bezieht sich auf die Jugendlichen, die dem Arbeitsmarkt theoretisch zur Verf&uuml;gung stehen. Nicht mitgerechnet werden also die Sch&uuml;ler, die Studenten und die Wehrpflichtigen. Die Quote derer, die bis zum Ende des Gymnasiums (bzw. des Lykeio, wie die gymnasiale Oberstufe in Griechenland hei&szlig;t) zur Schule gehen, liegt in Griechenland sehr hoch, desgleichen die Zahl der Studenten (einschlie&szlig;lich Fachhochschulen). Da in Griechenland zudem die Wehrpflicht (f&uuml;r die m&auml;nnliche H&auml;lfte) gilt, stehen auch von den nicht Studierenden m&auml;nnlichen Jugendlichen die meisten f&uuml;r 9 bis 12 Monate dem Arbeitsmarkt nicht zur Verf&uuml;gung. Dagegen gibt es in Griechenland kaum Lehrlinge im deutschen Sinne des Worts, weil eine Lehrlings-Ausbildung faktisch nicht existiert.<\/p>\n<p>Nach den OECD-Statistiken gingen 2010 in Griechenland noch 89 Prozent der Altersgruppe 15-19 Jahre zur Schule; in der Altersgruppe 20-24 Jahre waren noch 47 Prozent in der Ausbildung (wobei mir unklar ist, ob hier die Wehrpflichtigen schon eingerechnet sind).  Ber&uuml;cksichtigt man also Ausbildung und Wehrpflicht, so gilt f&uuml;r die Altersgruppe 15 bis 24 Jahre, dass etwa ein Drittel dieser jungen Leute Arbeit suchen, aber keine Arbeit finden. Das bedeutet immer noch, dass &uuml;ber 20 Prozent all dieser Jahrg&auml;nge im buchst&auml;blichen Sinne arbeitslos sind (und dabei &uuml;brigens noch deutlich mehr junge Frauen als junge M&auml;nner). Auch dies ist nat&uuml;rlich ein f&uuml;rchterlicher Zustand. Aber die gemeldete Zahl von 61,7 Prozent darf nicht zu der Vorstellung f&uuml;hren, dass so viele junge Leute derzeit nach Arbeit suchen, ohne welche zu finden.<\/p>\n<p>Die eigentliche Katastrophenmeldung &uuml;ber die griechische Arbeitslosigkeit ist deshalb eine andere, und die wird in der Regel kaum beachtet: Die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahre ist im November 2012 auf 36,2 Prozent gestiegen. Unter denjenigen, die ihre Ausbildung abgeschlossen und ihren Wehrdienst geleistet haben, ist also weit &uuml;ber ein Drittel arbeitslos. Und nat&uuml;rlich haben die von den Universit&auml;ten nachdr&auml;ngenden Absolventen noch weniger Chancen, eine Arbeit zu finden, geschweige denn eine, die ihrer Qualifikation entspricht. Dies ist der Grund, warum ein hoher Anteil der heute unter 35-J&auml;hrigen mit hoher beruflicher Qualifikation in die Emigration getrieben wird. Und dieses Zukunftsszenario ist, wie ich schon mehrfach auf den NachdenkSeiten betont habe, das gr&ouml;&szlig;te Desaster f&uuml;r Griechenland und die anderen s&uuml;dlichen Eurol&auml;nder.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weniger Europa<\/strong><br>\nEU-Kritiker und Euroskeptiker k&ouml;nnen sich freuen: In den letzten Wochen hat Berlin eine heimliche Kehrtwende vollzogen. Die &bdquo;immer engere&ldquo; Zusammenarbeit wurde begraben, der R&uuml;ckbau begonnen. Gemeinsam mit dem britischen Premier Cameron schafft Kanzlerin Merkel nicht mehr, sondern weniger Europa.<br>\nWas geschah in der Zeit zwischen Mitte November und Mitte Dezember 2012? Mit dieser Frage d&uuml;rften sich schon bald die Historiker besch&auml;ftigen. Denn wenn nicht alles t&auml;uscht, vollzog Merkel in dieser Zeit eine historische Kehrtwende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/weniger-europa\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Quantum Chaos bei JP Morgan<\/strong><br>\nIm von JP Morgan Chase vorgelegten Bericht &uuml;ber die Verluste in Zusammenhang mit dem &ldquo;London Whale&rdquo; zeigt sich selbst die &ldquo;m&auml;chtigste Bank der Welt&rdquo; von den &ldquo;quantitativen&rdquo; Methoden der Finanzm&auml;rkte &uuml;berfordert<br>\nDer Report der JP Morgan Chase &amp; Co. Management Task Force Regarding 2012 CIO Losses &uuml;ber die Verluste des Londoner &ldquo;Chief Investment Office&rdquo; (CIO) gew&auml;hrt einen beunruhigenden Blick hinter die Kulissen der f&uuml;hrenden Banken der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38514\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Teil II: Die Quants bekommen Probleme<\/strong><br>\nEin Bericht von JP Morgan Chase &uuml;ber die Milliardenverluste in Zusammenhang mit dem &ldquo;London Whale&rdquo; macht deutlich, dass die entwickelten quantitativen Methoden zur Gewinnsteigerung selbst von der &ldquo;m&auml;chtigsten Bank der Welt&rdquo; nicht beherrscht wurden. Der Bericht gibt einen guten Einblick in die Welt der Finanzspekulation. Im ersten Teil (Ein Quantum Chaos bei JP Morgan) wurde dargelegt, auf Grund welcher Strategie JPM auf die riskanten quantitativen Methoden setzte und wie diese Strategie umgesetzt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38536\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Bankenrettungsmaschine<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Regierungen zwingen einander zur Solidarit&auml;t zwecks Stabilisierung der Euro-Zone: Ein Tribut an das Finanzkapital. Auf perverse Art soll dabei eine gewisse Solidarit&auml;t zwischen den L&auml;ndern hergestellt werden. Das widerspricht diametral dem Konstruktionsprinzip der EU allgemein und der W&auml;hrungsunion im besonderen, die auf dem Wettbewerb zwischen L&auml;ndern fu&szlig;en. Statt dessen soll das Problem, das in einem Land auftaucht, von einer gemeinsamen Institution und aus gemeinsam erbrachten Finanzmitteln gel&ouml;st werden. Ein weiterer Vorteil dieses Plans besteht darin, da&szlig; er sich nicht auf die Staatshaushalte konzentriert und deren Defizite, sondern da&szlig; er auf die eigentlich schwache Stelle des wackligen Staatsfinanzkomplexes, n&auml;mlich die Banken, zielt.  So sch&ouml;n das klingt, so bleibt es doch pervers. Denn die neue Solidarit&auml;t zwischen den Euro-L&auml;ndern bezieht sich ausgerechnet auf die Banken. Es ist ein Bankenrettungsplan, der den Zweck hat, das Finanzverm&ouml;gen auch in den &ouml;konomisch schwachen L&auml;ndern zu retten. Wenn man konstatiert, da&szlig; die aktuelle Weltwirtschaftslage immer noch dadurch charakterisiert ist, da&szlig; das Geldverm&ouml;gen im Vergleich zum produktiv eingesetzten Realkapital viel zu umfangreich und damit der Teil des Profits, der in den Finanzsektor flie&szlig;t, zu hoch ist, dann mu&szlig; man die Installation eines Mechanismus zwischen den Euro-Staaten, der diesen Tribut an das Finanzkapital absichert, als &uuml;ble, ja verheerende Entwicklung begreifen. Die Profiteure sehen das freilich und wenig &uuml;berraschend anders.<br>\nQuelle <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/02-11\/004.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine informative und analytisch starke &Uuml;bersicht &uuml;ber die Entwicklung zur Bankenunion. Sch&ouml;n z.B., dass Lucas Zeise noch einmal daran erinnert, dass der urspr&uuml;ngliche Plan von der zentralen Lobbyorganisation der Finanzindustrie (Institute of International Finance), damals unter F&uuml;hrung von Josef Ackermann, ausging. Zeise schreibt, dass dieser Rettungsplan den Zweck habe, &ldquo;das Finanzverm&ouml;gen auch in den &ouml;konomisch schwachen L&auml;ndern zu retten.&rdquo; Anzumerken ist, dass die Regierung Merkel wohl auch deshalb zugestimmt hat, weil Deutschlands Banken stark in den Krisenl&auml;ndern involviert sind. <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Navigation\/DE\/Statistiken\/Banken_und_andere_finanzielle_Institute\/Banken\/Tabellen\/tabellen_zeitreihenliste.html?id=11606\">So betragen die Forderungen deutscher Banken in Spanien 92,5 Milliarden Euro (Novenber 2012)<\/a>.<\/em><br>\n<em>Zu ber&uuml;cksichtigen ist allerdings, dass in dieser Zahl s&auml;mtliche Kreditnehmer enthalten sind, also auch Unternehmen und andere Private. Dennoch d&uuml;rften die Forderungen an spanische Banken im zweistelligen Bereich liegen. <\/em><br>\n<em>Den ehemaligen Berater von Fran&ccedil;ois Mitterrand, Jacques Attali, zitierend interpretiert Zeise Bankenaufsicht in der Hand der EZB als &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/im-gespraech-jacques-attali-fuer-ein-neues-europa-12031860.html\">technokratischen Staatsstreich<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Allerdings stimmt das so nicht ganz. Richtig ist, dass ein Aufsichtsgremium in der EZB die Bankenaufsicht &uuml;bernimmt, allerdings sitzt in diesem Gremium je ein Vertreter aller sich beteiligenden Staaten. Wie das funktionieren soll, steht allerdings in den Sternen. Man stelle sich nur vor, der Vertreter des Landes, in dem eine Bank geschlossen werden soll, weigert sich. Gilt dann Stimmenmehrheit? Denkbar sind auch die auf europ&auml;ischer Ebene &uuml;blichen Absprachen: Stimmst du jetzt f&uuml;r mich, stimme ich demn&auml;chst f&uuml;r dich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nochmals &bdquo;Scheinriese Freihandel&ldquo;<\/strong><br>\nZu unserem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16182#h05\">heutigen Hinweis Ziffer 5 &bdquo;Scheinriese Freihandel&ldquo; und zur Anmerkung dazu<\/a> schreibt uns unserer amerikanischer Freund Roger Strassburg:<br>\nBei mir ist die Bef&uuml;rchtung genau anders herum. Ich bef&uuml;rchte deutsche Verh&auml;ltnisse in den USA, wie z.B. Lohndumping und ein Wettlauf der L&ouml;hne und Sozialleistung nach unten als offizieller Regierungspolitik, und das gerade zu einem Zeitpunkt wo wir nach Jahrzehnten Sozialabbaus endlich mit der Gesundheitsreform und dem Ansto&szlig; f&uuml;r einen h&ouml;heren gesetzlichen Mindestlohn mal wieder etwas Richtung Sozialaufbau machen.<br>\nEs mag ja polemisch klingen, aber wenn man sich die ganze Rhetorik anh&ouml;rt, die es in den Medien und aus der Politik fast aller Parteien gibt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das deutsche Wirtschaftsverst&auml;ndnis haupts&auml;chlich darin besteht, ein Land sei wie ein Unternehmen, und um erfolgreich zu sein, muss das Land andere L&auml;nder wirtschaftlich &ldquo;besiegen&rdquo;, weil sie in erster Linie Konkurrenten sind. (Dass sie auch Kunden sind, wird in diesem Zusammenhang ignoriert &ndash; &auml;hnlich, wie Arbeitnehmer nur als Kostenfaktor gesehen werden, und nicht als Kunden im gesamtwirtschaftlichen Sinn.) Wenn ein Land so denkt, dann sollte man es sich sehr gut &uuml;berlegen, ob er mit einem solchen Land in einer Freihandelszone sein will. Wenn ein Land andere L&auml;nder (hier wirtschaftlich) &ldquo;besiegen&rdquo; will, ist es nicht gerade klug, die Grenzen zu diesem Land zu &ouml;ffnen.<br>\nMartin Wolf (Chef-&Ouml;konom der Financial Times) war vor einem oder zwei Jahren bei einer Wirtschaftskonferenz in Island. Zu er Frage, ob Island den Euro beitreten soll, warnte Wolf sinngem&auml;&szlig;, wenn man dem Euro beitritt, tritt man Deutschland bei (so in etwa aus dem Ged&auml;chtnis, &ldquo;When you join the euro, you join Germany&rdquo;). Ja, das ist eine bedrohlich anmutende Vorstellung.<br>\nWas die USA betrifft: Wir brauchen keinen Wettbewerbsf&auml;higkeitsfetischismus, keinen Austerit&auml;tswahn, kein Lohndumping, keine vier-Dollar-L&ouml;hne und keinen neuen Sozialabbau. Wir brauchen auch kein wirtschaftliches Einheitsdenken, keine Einheitsmedien, keine deutsche Orthodoxie, keine schw&auml;bischen Hausfrauen keine neoliberalen Blockparteien und keine marktkonforme Demokratie &agrave; la Merkel. Mit den Republikanern und anderen haben wir schon gen&uuml;gend von alledem.<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gold: Getr&uuml;bter Glanz<\/strong><br>\nIn den vergangenen f&uuml;nf Jahren hat sich der Kurswert f&uuml;r Gold zwar fast verdoppelt, aber ist das Edelmetall wirklich eine so gute Geldanlage? plusminus blickt hinter die Kulissen des globalen Handels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/plusminus\/gold-getruebter-glanz?documentId=13402446\">ARD plusminus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Leider konzentriert sich der Bericht nur auf &bdquo;physisches Gold&ldquo;. Das ganz gro&szlig;e Gesch&auml;ft machen Spekulanten jedoch mit &bdquo;Papiergold&ldquo;, also Zertifikaten, Derivaten, Optionen und anderen gehebelten Konstrukten, die den Markt ungleich st&auml;rker bewegen als die Kleinb&uuml;rger, die sich eine Unze Gold in ihren Haussafe legen. Die Profite aus diesen Spekulationen sind so gro&szlig;, dass sich die Branche sogar eigene Portale leisten kann, die unter dem M&auml;ntelchen des &bdquo;kritischen Finanzjournalismus&ldquo; unverhohlen das Marketing f&uuml;r die Gold-H&auml;ndler erledigen. Und selbst vermeintlich seri&ouml;se Bl&auml;tter, allen voran der Focus mit seiner Goldwerbe-Sonderausgabe &bdquo;Focus Money&ldquo; und die WELT, lassen sich von den Spekulanten immer wieder gerne instrumentalisieren. Kritisch ist das nicht und mit Journalismus hat das alles schon mal &uuml;berhaupt nichts zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Staatsbetriebe zu Schleuderpreisen &ndash; Kritik an Portugals Privatisierungskurs<\/strong><br>\nPortugal f&uuml;llt die Staatskasse durch die Privatisierung staatlicher Unternehmen. Das Land hat bereits knapp eine Milliarde mehr eingenommen, als im Memorandum mit der Troika bis Ende 2013 festgeschrieben ist. Kritiker warnen davor, die gro&szlig;en zentralen Aufgaben aus staatlicher Hand zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/europaheute\/2009355\/\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Eine h&ouml;renswerte Zusammenfassung &uuml;ber die typischen Ma&szlig;nahmen der Troika, Privatisierung von s&auml;mtlichen Schl&uuml;sselbranchen wie Post, Strom, Wasser, Bahn, Flugverkehr etc. &ndash; leider wird &uuml;ber Portugal wie auch &uuml;ber Griechenland und Spanien nur wenig &uuml;ber die konkreten Auswirkungen berichtet. Umso mehr, ist dieser Beitrag ein guter Einstieg in die Probleme der unverantwortlichen Troikapolitik im Zuge der Banken- und Finanzkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist l&auml;ngst da &ndash; warum die Arbeitslosigkeit dennoch steigt und wie sie gesenkt werden kann<\/strong><br>\n&hellip;Tats&auml;chlich lagen die j&auml;hrlichen Produktivit&auml;tssteigerungen in den meisten Jahren seit 1991 oberhalb der Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts. Sobald jedoch zwei Gr&ouml;&szlig;en im Spiel sind, kann es eine &ldquo;einzige logische sowie historisch konsequente Antwort&rdquo; nicht geben.<br>\nEs k&ouml;nnte ja auch sein, dass das Wirtschaftswachstum schlichtweg zu schwach war. Daf&uuml;r spricht, dass die durchschnittliche j&auml;hrliche Steigerung des realen Wirtschaftswachstums zwischen 1991 und 2007 mit rund einem Prozent nicht eben hoch ausgefallen ist. Daf&uuml;r spricht auch, dass das Wachstum in vier von acht Jahren zwischen 2000 und 2007 nicht angemessen war, um die Arbeitslosigkeit zu senken, das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (Erwerbst&auml;tige*Arbeitsproduktivit&auml;t) also unter dem Produktionspotenzial (Arbeitslose plus Erwerbst&auml;tige*Arbeitsproduktivit&auml;t) lag, wie wir an anderer Stelle aufgezeigt haben&hellip;<br>\nEine Ursache des Lohnverfalls blenden die Autoren jedenfalls vollst&auml;ndig aus: die Gesetzgebung bzw. die so genannten Arbeitsmarktreformen. Zwar wird Hartz IV erw&auml;hnt, jedoch nur in diesem Zusammenhang &ndash; als Folge, nicht als Ursache&hellip;<br>\nDer Druck aber, aufgrund von Hartz IV jede Arbeit unabh&auml;ngig von der beruflichen Qualifikation und dem Lohn annehmen zu m&uuml;ssen, d&uuml;rfte viel entscheidender f&uuml;r die negative Lohnentwicklung und die Schw&auml;chung der Gewerkschaften gewesen sein, als die Massenarbeitslosigkeit bzw. das &ldquo;&Uuml;berangebot am Arbeitsmarkt&rdquo;. Viel entscheidender auch, als die sicherlich vorhandene &ldquo;ungleiche Verteilung der Arbeit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/02\/13\/die-arbeitszeitverkurzung-ist-langst-da-%E2%80%93-warum-die-arbeitslosigkeit-dennoch-steigt-und-wie-sie-gesenkt-werden-kann\/%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Finanztransaktionssteuer &ndash; Die Luschen-Variante<\/strong><br>\nEuropas Antizockersteuer ist besser als nichts. Allerdings ist die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionsabgabe in elf EU-Staaten nur eine Luschenvariante dessen, was n&ouml;tig w&auml;re, um die Welt vor der n&auml;chsten Geldkrise zu bewahren und f&uuml;r ein bisschen mehr Gerechtigkeit zu sorgen.<br>\nDer Vorschlag der EU-Kommission ist ein typischer kleinstm&ouml;glicher europ&auml;ischer Kompromiss. Und ein Zeichen daf&uuml;r, wie man der Finanzindustrie auf den Leim gehen kann. Die Abgabe kommt ja letztlich nur, weil sie die B&ouml;rsenmeute nicht wesentlich juckt&hellip;<br>\nAusgerechnet hochspekulative Derivate werden mit einer Zwergensteuer von nur 0,01 Prozent belastet, Devisengesch&auml;fte sind ganz ausgenommen. Und: Warum muss der Handel mit Hedgefonds nicht bluten? Wo ist die Steuer auf den hypernerv&ouml;sen Hochfrequenzhandel?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/15\/a0103\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Protest gegen das magere Abfindungsangebot von Gruner + Jahr<\/strong><br>\nGruner + Jahr hat die Financial Times Deutschland am 7. Dezember 2012  eingestellt. &Uuml;ber 250 Mitarbeiter der Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien  (FTD, Capital, Impulse, B&ouml;rse Online, Business Punk) verlieren ihren  Arbeitsplatz. Ihr Arbeitgeber hat &ldquo;gro&szlig;z&uuml;gige und faire&rdquo; Abfindungen  angek&uuml;ndigt &ndash; und bleibt nun weit hinter diesen Versprechen zur&uuml;ck. Am<br>\nersten Tag der Schlichtungsgespr&auml;che machen WiMe-Mitarbeiter auf diese  Peinlichkeit aufmerksam. Und fordern faire Abfindungen, die es ihnen  erm&ouml;glichen, sich eine neue Existenz aufzubauen. Siehe dazu: ein Flugblatt der FTD Kollegen vom 12.2.2012  (pdf) zu den   stockenden Sozialplanverhandlungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/ftd120213.pdf\">Labournet [PDF &ndash; 101 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein kolossales Monument als megalomanes Dokument<\/strong><br>\noder Suttgart 21 taugt immer noch als Hochaltar ambitionierten Durchhaltens.<br>\nDa haben sich die Eliten zu Stuttgart ein Jahrhundertprojekt ausgedacht, etwaige Amigos mit Auftr&auml;gen bedient, &ouml;ffentliche Gelder zur Befriedigung ihrer Ma&szlig;losigkeit verprasst. Da hat sich dieser Filz ein Prestigeobjekt verwirklichen wollen, aus dem die Leistungsf&auml;higkeit und die Grandezza dieses alternativlosen Systems und dessen technologische Ausgebufftheit hervorgehen sollte. Da wollte sich die Hautevolee aus ihrer Mittelm&auml;&szlig;igkeit winden und der Nachwelt etwas auftischen, das wie Monumentalit&auml;t des Geistes und der Tatkraft aussieht. Megalomanie des Mittelma&szlig;es. Und nun ist nicht mal sicher, wann und ob das unterirdische Fiasko je fertiggestellt wird.<br>\nDas Projekt einstellen kommt jedoch nicht in Frage. Es wird weitergef&uuml;hrt und Gelder werden aufgebracht werden, um das gro&szlig;e Durchhalten zu einer formvollendeten Partitur zu modellieren. Unterstellte man einst den Sozialisten, sie w&uuml;rden chiliastisch auf den &ldquo;gro&szlig;en Kladderadatsch&rdquo;, die Weltrevolution warten und vielleicht sogar fatalistisch hoffen, es k&auml;me nie dazu, um weiter darauf hoffen zu k&ouml;nnen, so werden diese Kl&uuml;ngelkapitalisten ihren eigenen Fatalismus mit Phrasen von Standhalten und Dranbleiben schm&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/02\/ein-kolossales-monument-als-megalomanes.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Privatisierung: Zur&uuml;ck zum Kommunalbetrieb<\/strong><br>\nDass Brieftransport und Telefonnetz einmal in den H&auml;nden der staatlichen Post lagen, d&uuml;rfte den meisten Bundesb&uuml;rgern noch bewusst sein. Viele kleinere Privatisierungen sind hingegen in Vergessenheit geraten. Dabei schrumpfte der &ouml;ffentliche Sektor in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich: Allein auf Bundesebene ist die Zahl der Beteiligungen von 985 im Jahr 1982 inzwischen auf weniger als 100 zur&uuml;ckgegangen. Darauf weisen der Jurist Siegfried Bro&szlig; und der Sozialwissenschaftler Tim Engartner hin.* Um &ouml;ffentliche Aufgaben effizienter zu erf&uuml;llen, &ldquo;setzte man auf den ,schlanken&rsquo;, mitunter sogar ,magers&uuml;chtigen&rsquo; Staat&rdquo;, so der fr&uuml;here Verfassungsrichter und der Professor von der Universit&auml;t Frankfurt am Main. Doch die erhofften Privatisierungserfolge seien nach ihren Recherchen h&auml;ufig ausgeblieben. Wesentlich h&ouml;her als beim Bund war die Zahl der Privatisierungen auf Kommunalebene. Mangels hinreichender Steuereinnahmen ist nach einer Untersuchung von Unternehmensberatern jede dritte Gemeinde &uuml;berschuldet. Und so haben chronisch klamme Kommunen nicht nur Verkehrsbetriebe, Gas- und Wasserversorgung oder die M&uuml;llabfuhr an Privatunternehmen &uuml;bertragen. Auch Krankenh&auml;user, Rat- und Kreish&auml;user, Finanz&auml;mter und Gerichte, Badeanstalten und Bildungseinrichtungen waren betroffen, in einigen L&auml;ndern selbst Gef&auml;ngnisse und Psychiatrien. Dabei hat der Staat zwar nicht seine hoheitlichen Aufgaben aus der Hand gegeben, aber mithilfe so genannter Public-Private-Partnerships alles &Uuml;brige privaten Firmen &uuml;berlassen, zum Beispiel Bau und Betrieb der Geb&auml;ude.<br>\nImmer mehr Kommunen mussten inzwischen aber feststellen, dass Privatisierungen h&auml;ufig gerade &ldquo;zu h&ouml;heren Preisen und weniger Effizienz&rdquo; gef&uuml;hrt haben, schreiben Bro&szlig; und Engartner. Selbst wo die Preise gefallen sind, wie beim Telefon, sei die Bilanz aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ern&uuml;chternd. Zwar bezahlten die Kunden heute weniger f&uuml;r ein Telefongespr&auml;ch, &uuml;ber Steuern und Sozialversicherungsabgaben finanzierten sie jedoch die Auslagerung von Besch&auml;ftigten in so genannte Personalserviceagenturen und den &ldquo;in Qualit&auml;t und Quantit&auml;t historisch einzigartigen&rdquo; Stellenabbau. Schlie&szlig;lich f&auml;llt auch der mit Privatisierungen bezweckte B&uuml;rokratieabbau laut Bro&szlig; und Engartner in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung geringer aus als beim Blick auf einzelne Unternehmen. Denn Privatisierung und Liberalisierung erforderten den Aufbau vieler neuer Regulierungsbeh&ouml;rden. &ndash; Zumindest bei den Gemeinden beobachten die Wissenschaftler inzwischen aber eine Trendwende. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren haben Kommunen 60 Stadtwerke neu gegr&uuml;ndet und 176 Betriebe wieder in die eigene Regie &uuml;bernommen. Dabei geht es vor allem um Abfall-, Recycling- oder Energiewirtschaft.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2013_02_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 664 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de\/institut_2\/didaktik\/Uploads\/pdf-Dateien\/Rekommunalisierung_Blaetter_Januar-2013.pdf\">Gesellschaftswissenschaften [PDF &ndash; 125 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Was Ihnen der Vertreter nicht sagt<\/strong><br>\nOb Zinsen, Beitr&auml;ge oder Kosten &ndash; viele Informationen &uuml;ber private Krankenversicherungen erhalten Verbraucher gar nicht. Manches h&auml;lt die Regierung geheim, anderes interessiert sie nicht. Die zehn Geheimnisse der PKV.<br>\nDer Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (Linke) ist alarmiert. Er erh&auml;lt viele Briefe und E-Mails von &auml;lteren Privatpatienten, die sich ihre private Krankenversicherung (PKV) nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Viele Wechsler k&ouml;nnen nicht mehr zur&uuml;ck und klagen nun, sie seien sich der Tragweite ihrer Entscheidung nicht bewusst gewesen.<br>\nGenauso wie die Kunden wei&szlig; auch der Gesundheitsexperte zu wenig &uuml;ber die PKV, in der rund neun Millionen Deutsche voll krankenversichert sind, darunter viele Beamte und gut verdienende Angestellte. Die Masse der Deutschen, rund 70 Millionen, ist hingegen gesetzlich versichert bei den Krankenkassen.<br>\nWeinberg stellte der Regierung 28 Fragen, um wichtige Wissensl&uuml;cken zu schlie&szlig;en. Schlie&szlig;lich seien steigende Beitr&auml;ge, sinkende Zinsen und die stetig steigenden Kosten im Gesundheitswesen gro&szlig;e Herausforderungen f&uuml;r die Branche. Doch die Antworten der Regierung haben ihn ern&uuml;chtert: &bdquo;Die Bundesregierung sch&uuml;tzt die PKV, wo sie nur kann&ldquo;, urteilt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/private-krankenversicherung-was-ihnen-der-vertreter-nicht-sagt\/7754958.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>EnBW-Untersuchungsausschuss:  Mappus wurde mit vertraulichen Akten versorgt<\/strong><br>\nFragenkataloge, kritische Analysen, Zusammenfassungen von Sitzungen &ndash; zu all diesen vertraulichen Dokumenten aus dem EnBW-Untersuchungsausschuss hatte der Ex-Ministerpr&auml;sident Baden-W&uuml;rttembergs, Stefan Mappus Zugang. Der baden-w&uuml;rttembergische CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich M&uuml;ller tritt als Vorsitzender des EnBW-Untersuchungsausschusses zur&uuml;ck, weil er vertrauliche Dokumente an den Ex-Ministerpr&auml;sidenten Stefan Mappus weitergegeben hat. Darunter einen vom Ausschuss entwickelten Fragenkatalog an den franz&ouml;sischen Stromkonzern EdF sowie kritische Analysen und Zusammenfassungen aus &ouml;ffentlichen Sitzungen. Diese habe er &ldquo;Stefan Mappus zur Kenntnis gegeben&rdquo;, r&auml;umte M&uuml;ller in Stuttgart ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/cdu-baden-wuerttemberg-und-enbw-affaere-mappus-hatte-nicht-unser-demokratieverstaendnis-1.1418678\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da ist wohl der Mahnruf Thomas Strobls, des Landesvorsitzenden der baden-w&uuml;rttembergischen CDU, im Sommer vorigen Jahres, &ldquo;nicht der Versuchung zu erliegen, etwas zu verteidigen, was nach heutigem Kenntnisstand nicht zu verteidigen ist&rdquo; nicht ganz angekommen. Und weiter ging es: &ldquo;Wir lassen nicht zu, dass 70.000 Mitglieder der baden-w&uuml;rttembergischen CDU in Mithaftung genommen werden&rdquo;. Nun ja, die Partei wird u.a. an ihren Vertretern im Landtag gemessen und nach diesem Vorgang kann man sich schon fragen, wie viel Distanz die CDU zu ihrem ehemaligen Spitzenmann gewonnen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Berlin zwingt Niedersachsen zur Privatisierung der A7<\/strong><br>\nDas Bundesverkehrsministerium (BMVBS) versucht, noch kurz vor dem Abtritt der bereits abgew&auml;hlten schwarz-gelben Landesregierung in Niedersachsen eine Teilprivatisierung der Autobahn A7 durchzudr&uuml;cken. Landesverkehrsminister J&ouml;rg Bode (FDP) r&auml;umt erstmals ein, eine entsprechende Anweisung aus Berlin erhalten zu haben, nach der er einen A7-Abschnitt an Privatinvestoren ausschreiben soll.<br>\nDas best&auml;tigte am Donnerstag eine Sprecherin Bodes. Der Bund kann Bundesl&auml;nder beim Bau von Autobahnen zu solchen Ausschreibungen verpflichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/15\/a0086\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>EU-B&uuml;rgerbeauftragter geht LobbyControl-Beschwerde nach<\/strong><br>\nSeit langem kritisiert LobbyControl die EU-Kommission daf&uuml;r, ihre ausscheidenden Beamten und Angestellten nicht in ausreichendem Ma&szlig;e vom Wechsel in Lobbyt&auml;tigkeiten abzuhalten. Zwar gibt es f&uuml;r die Regelung solcher Seitenwechsel klare Vorschriften. Die EU-Kommission wendet diese jedoch nicht konsequent an. Zahlreiche F&auml;lle problematischer Seitenwechsel haben wir und unsere europ&auml;ischen Partnerorganisationen in den vergangenen Jahren dokumentiert. Wir haben uns mehrmals bei der Kommission beschwert &ndash; ohne Erfolg. Letzten Oktober haben wir schlie&szlig;lich Beschwerde beim Europ&auml;ischen B&uuml;rgerbeauftragten eingereicht. Diesmal mit Erfolg. Der Europ&auml;ische B&uuml;rgerbeauftragte k&uuml;ndigte nun an, eine Untersuchung einzuleiten und unserer Beschwerde nachgehen.<br>\nUnternehmen, Verb&auml;nde und Organisationen mit Sitz in der Europ&auml;ischen Union k&ouml;nnen sich beim Europ&auml;ischen B&uuml;rgerbeauftragten &uuml;ber Missst&auml;nde in der Verwaltungst&auml;tigkeit der Institutionen der EU beschweren. Wenn der Beauftragte ausreichende Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Beschwerde vorliegen sieht, leitet er eine Untersuchung ein. Genau dies wird nun geschehen &ndash; zun&auml;chst wird er die Kommission zur Stellungnahme auffordern. Wenn sich zeigt, dass es sich tats&auml;chlich um systematisches Verwaltungsversagen handelt &ndash; wie wir vermuten &ndash; dann wird der B&uuml;rgerbeauftragte eine gesonderte Untersuchung initiieren. So hat er es den Beschwerdef&uuml;hrern LobbyControl, Corporate Europe Observatory, Spinwatch und Greenpeace angek&uuml;ndigt. Dazu will er von der Kommission eine Liste mit allen Seitenwechslern der letzten drei Jahre ausgeh&auml;ndigt bekommen &ndash; eine Liste, zu der wir bisher keinen Zugang bekommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/02\/europaischer-burgerbeauftragter-geht-lobbycontrol-beschwerde-nach\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Was Wanka jetzt anpacken muss<\/strong><br>\nDie Opposition verspottete Annette Schavan (CDU) gerne als &ldquo;Ank&uuml;ndigungsministerin&rdquo;, kann ihre Nachfolgerin Johanna Wanka es besser machen? Viel Zeit bleibt der neuen Bildungsministerin nicht: Im Herbst steht bereits die n&auml;chste Bundestagswahl an. Viel Spielraum l&auml;sst das Amt auch nicht: Die klassische L&auml;nderhoheit und eine Verfassungs&auml;nderung von 2006 &ndash; an der Schavan als Landesministerin ma&szlig;geblich mitgewerkelt hatte &ndash; entmachten den Bund in der Schul- und Hochschulpolitik radikal.<br>\nEin &Uuml;berblick &uuml;ber Johanna Wankas To-do-Liste:\n<ul>\n<li>Kooperationsverbot <\/li>\n<li>Hochschulpakt<\/li>\n<li>Hochschulzulassung<\/li>\n<li>Finanzierung des Studiums <\/li>\n<li>Schulsystem <\/li>\n<li>Ausbau der Ganztagsschulen <\/li>\n<li>F&ouml;rderung von Migranten <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/herausforderungen-in-der-bildungspolitik-was-wanka-jetzt-anpacken-muss-1.1599867\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einmal davon abgesehen, ob man bei den einzelnen Baustellen, die Schavan hinterlassen hat, die Vorstellungen der SZ teilt, so zeigt doch dieser Artikel ein weiteres Mal, dass es mit den Erfolgen der &bdquo;angesehensten Bildungspolitikerin&ldquo; (Merkel) nicht so weit her war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Meteoriten im Anflug &ndash; Erde unter Beschuss<\/strong><br>\nNie wurde die Zivilisation so folgenschwer von einem Meteoriten getroffen wie jetzt in Russland. Und das Geschoss aus dem All ist nicht das einzige. Ein weiterer Brocken schrammt heute an der Erde vorbei &ndash; gibt es noch einen kosmischen Steinschauer?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/einschlag-im-ural-meteorit-ueber-russland-explodiert-a-883595.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit diesem Artikel &ndash; und vor allem der &Uuml;berschrift samt Einleitung &ndash; setzt SPIEGEL Online neue Ma&szlig;st&auml;be in Sachen Niveaulimbo. Selbstverst&auml;ndlich ist der Meteorit, der heute morgen &uuml;ber Russland niederging nicht der &bdquo;folgenschwerste&ldquo; Meteoriteneinschlag f&uuml;r die Zivilisation &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nesfa.org\/reviews\/Olson\/CometAndAsteroidImpactsOnAnInhabitedEarth.html\">da gab es ganz andere F&auml;lle<\/a>. SPON verkommt von Tag zu Tag mehr zu einem nicht mehr ernst zu nehmenden Boulevard-Abelger.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16192","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16192"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16197,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16192\/revisions\/16197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}