{"id":16283,"date":"2013-02-22T08:48:31","date_gmt":"2013-02-22T07:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283"},"modified":"2013-02-22T14:12:22","modified_gmt":"2013-02-22T13:12:22","slug":"hinweise-des-tages-1824","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h01\">Die NachDenkSeiten gibt es nun auch auf die Ohren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h02\">Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h03\">Bankenrepublik Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h04\">EU kippt die Wasserrichtlinie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h05\">Denkwerk oder Blendwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h06\">Fall Gustl Mollath  &ndash; Warum die Hypo-Vereinsbank geschwiegen hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h07\">Wie Europas Gro&szlig;banken ihre Risiken sch&ouml;nrechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h08\">Transparenz bei Staatsanleihen: Die EZB l&uuml;ftet ihr Geheimnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h09\">Opposition wirft Schwarz-Gelb Zensur vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h10\">Situation an bayerischen Kliniken Verdi warnt vor dramatischem Personalmangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h11\">Wirtschaft bestellt Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h12\">Bahn-Gremien haben &Uuml;berschreitung der Kostengrenze von Stuttgart 21 schon 2009 zugestimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h13\">Runder Tisch zum Kindesmissbrauch &ndash; Viele Vorschl&auml;ge, wenig Opferschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h14\">Daniel Cohn-Bendit im Interview: &bdquo;Schwarz-Gr&uuml;n w&auml;re eine Option&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h15\">Plattner und die Milliarden-Medien-Ente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h16\">Das Rechenmaschinenmonster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h17\">Von Arbeitsdruck und Konsumdruck Friedhelm Hengsbach: &bdquo;Die Zeit geh&ouml;rt uns &ndash; Widerstand gegen das Regime der Beschleunigung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283#h18\">Zu guter Letzt: Mitternachtsspitzen &ndash; Spitzes zur Nacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16283&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die NachDenkSeiten gibt es nun auch auf die Ohren<\/strong><br>\nDie als Reaktion auf die publizistischen Machenschaften in puncto Verbreitung neoliberalen Gedankenguts der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gegr&uuml;ndet Website NachDenkSeiten hat heute ein zus&auml;tzliches Service-Angebot f&uuml;r deren Leser angek&uuml;ndigt. Nach neuem Layout und der Einrichtung eines Video-Podcast, wor&uuml;ber NDS-Redakteur Jens Berger Fragen der Leser beantwortet, gibt es nun auch einen Audio-Podcast. Bestimmte Artikel der NachDenkSeiten werden k&uuml;nftig vertont und den Lesern zum Abruf angeboten. [&hellip;]<br>\nDer Audio-Podcast ist, wie ich finde, interessante weitere Bereicherung des Angebots der NDS. Die Vertonung von Artikeln der kritischen Website k&ouml;nnte ihr zus&auml;tzliche Freunde bringen und zu einer erweiterten Verbreitung des inzwischen f&uuml;r viele ihrer Leserinnen und Leser zu einem unverzichtbaren Mediums beitragen. Die NachDenkSeiten werden damit auch f&uuml;r Sehbehinderte und Blinde interessant. Das redaktionell von Albrecht M&uuml;ller, Wolfgang Lieb und Jens Berger hervorragend und mit ausgeprochen viel Sachverstand betreute Medium, welches Licht zwischen und hinter die Zeilen eines in gro&szlig;en Teilen im neoliberalen Mainstream versumpften Journalismus bringt,  st&auml;rkt mit seiner Arbeit nicht zuletzt unsere Demokratie. Nun gibt es die NachDenkSeiten sozusagen auch auf die Ohren. Womit der dabei transportierte Inhalt nun auch gesprochen den Weg dahin findet, wo gemeinhin das Nachdenken stattfinden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2013\/02\/21\/die-nachdenkseiten-gibt-es-nun-auch-auf-die-ohren\/?fb_action_ids=586287498065536&amp;fb_action_types=og.recommends&amp;fb_source=timeline_og&amp;action_object_map=%7B%22586287498065536%22%3A615975011751748%7D&amp;action_type_map=%7B%22586287498065536%22%3A%22og.recommends%22%7D&amp;action_ref_map=%5B%5D\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Amazon<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verleger k&uuml;ndigen Amazon<\/strong><br>\nZwei Verleger nehmen die Welle der Emp&ouml;rung, die derzeit &uuml;ber Amazon hereinbricht, zum Anlass und k&uuml;ndigen ihre Vertr&auml;ge mit dem Online-Buchh&auml;ndler. In einem offenen Brief an Amazon-Chef Jeff Bezos sprechen sie von &uuml;berzogenen Rabattforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/amazon-verleger-kuendigen-amazon,1472780,21886258,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Diese Nachrichten k&ouml;nnten den betreffenden Verlagen mehr Aufmerksamkeit und damit Gesch&auml;ftszuwachs bringen als die subopimalen Listungen bei Amazon. Auf gutes Gelingen! Leistung muss sich wieder lohnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsagentur belastet Amazon-Leiharbeitsfirma<\/strong><br>\n1000 Mitarbeiter verlieh Trenkwalder im Weihnachtsgesch&auml;ft an Amazon, einige kamen aus Spanien und Schweden. In der Debatte um schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon ger&auml;t nun auch die Zeitarbeitsfirma unter Druck: Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat Verst&ouml;&szlig;e gegen geltende Gesetze festgestellt. Mit dem Fall Amazon besch&auml;ftigt sich mittlerweile auch der Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/arbeitsbedingungen-bei-online-haendler-arbeitsagentur-belastet-amazon-leiharbeitsfirma-1.1605634\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Bund hielt Amazon-Partner f&uuml;r &bdquo;Besten Arbeitgeber&ldquo;<\/strong><br>\nEin umstrittener Dienstleister des Online-H&auml;ndlers Amazon ist vor zwei Jahren von der Bundesregierung f&uuml;r seine guten Arbeitsbedingungen ausgezeichnet worden. Das Zeitarbeitsunternehmen Trenkwalder habe damals einen Preis im Wettbewerb &bdquo;Deutschlands Beste Arbeitgeber&ldquo; gewonnen. Das berichtet die &bdquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo;. Die Auszeichnung wurde laut der Website des Unternehmens mit der Qualit&auml;t und Attraktivit&auml;t des Unternehmens begr&uuml;ndet worden, hie&szlig; es in dem Blatt. Der Wettbewerb wird j&auml;hrlich vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales, der Initiative Neue Qualit&auml;t der Arbeit, dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;, dem &bdquo;Personalmagazin&ldquo; und der Uni K&ouml;ln durchgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/amazon164.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Amazon &ndash; Nazi-Musik und rechtsextreme B&uuml;cher?<\/strong><br>\nLeiharbeiterInnen aus Polen, Ungarn, Rum&auml;nien, Spanien werden bei Amazon zu menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen besch&auml;ftigt und von einem mit Nazis durchsetzten Sicherheitsdienst mit Namen &bdquo;H.E.S.S.&ldquo; sogar in ihren Unterk&uuml;nften &uuml;berwacht und drangsaliert. Dies nahmen wir zum Anlass einer Recherche: Wie sieht es mit dem Vertrieb von rechter Musik und entsprechender Literatur bei dem Konzern aus? M&uuml;ssen die LeiharbeiterInnen aus Halb Europa bei Amazon auch noch Neonazipropaganda verpacken? Uns interessierte dabei nur, was Amazon Deutschland selbst anbietet und versendet. Fremdanbieter mit Versand &uuml;ber Amazon oder mit eigenem Versand, die z.B. eifrig die Reichskriegsflagge anbieten, sparten wir bei der &Uuml;berpr&uuml;fung aus. Exemplarisch w&auml;hlten wir jeweils drei Beispiele aus Literatur und Musik.<br>\nMit Schrecken mussten wir feststellen. Unsere Bef&uuml;rchtungen bewahrheiteten sich. B&uuml;cher zur Wehrmacht, Waffen SS, SS Panzerdivision usw. f&uuml;llen die Seiten &ndash; teilweise von renomierten Verlagen. Aber auch der rechtsextreme Untergrund, die ultrarechten Kleinverlage mit ihrem braunen Gedankengut und &bdquo;WissenschaftlerIn&shy;nen&ldquo; sind vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bubgegenextremerechte.blogsport.de\/2013\/02\/17\/amazon-nazi-musik-und-rechtsextreme-buecher\">B&uuml;rger gegen extreme Rechte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Hier wird auf einen Aspekt des Gesch&auml;ftsgebahrens von Amazon hingwiesen, der in der augenblicklichen Diskussion bisher wenig beachtet wurde. Ein Buchh&auml;ndler\/Musikh&auml;ndler der kein Problem damit hat (auch) Naziliteratur und Nazimusik zu verkaufen, ist sicher fuer viele Menschen unakzeptabel. Ich w&uuml;rde jedenfalls ein solches Gesch&auml;ft in meiner Stadt nicht betreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ARD-Reporter dementieren Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nHat die ARD falsch berichtet oder nicht? Nachdem sich Amazon nach der Reportage &ldquo;Ausgeliefert&rdquo; in der vergangenen Woche einem Shitstorm ausgesetzt sah, waren nun Vorw&uuml;rfe &uuml;ber eine verf&auml;lschende Berichterstattung des Senders laut geworden. Im Interview weisen die hr-Reporter Diana L&ouml;bl und Peter Onneken die Vorw&uuml;rfe von sich: &ldquo;Wir haben im Prinzip nicht mal die Spitze des Eisbergs gezeigt.&rdquo; Mit der Kritikerin sei man in st&auml;ndigem Kontakt. Beide sind erstaunt &uuml;ber das heftige mediale Echo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/fernsehen\/amazon-ard-reporter-wehren-sich-gegen-vorwuerfe\/2013\/02\/21.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">meedia<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bankenrepublik Deutschland<\/strong><br>\nEin interner Bericht der Regierung offenbart intensive Verbindungen zur Finanzindustrie. Investmentbanken besch&auml;ftigen ganze St&auml;be in Berlin damit, gute Kontakte zu Entscheidungstr&auml;gern zu pflegen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Die Lobbyisten der f&uuml;hrenden Geldh&auml;user geben sich in der Bundesregierung die Klinke in die Hand&ldquo;, sagt Barbara H&ouml;ll, steuerpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion. &bdquo;Wenn sich der Staatsminister im Kanzleramt in dreieinhalb Jahren 25 Mal mit dem Cheflobbyist von Goldman Sachs trifft, muss man sich &uuml;ber die Zur&uuml;ckhaltung der Bundesregierung bei der Bankenregulierung nicht wundern.&ldquo; [&hellip;]<br>\nInvestmentbanken besch&auml;ftigen ganze St&auml;be in Berlin damit, gute Kontakte zu Entscheidungstr&auml;gern zu pflegen. Oft rekrutieren sie die Mitarbeiter aus politischen oder diplomatischen Kreisen. So arbeitet der ehemalige Finanzstaatssekret&auml;r Caio Koch-Weser inzwischen f&uuml;r die Deutsche Bank. Bis vor kurzem hat auch der Spitzendiplomat Thomas Matussek f&uuml;r den Branchenprimus die Kontakte zu Bundeskanzlerin, Finanzminister und Co. gepflegt. Mitarbeiter berichten, Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain verbringe derzeit ebenfalls sehr viel Zeit in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/lobbyismus-bankenrepublik-deutschland,1472780,21891634.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Einfl&uuml;sterer Goldman Sachs<\/strong><br>\nDie Investmentbank geht in Berlin ein und aus: Auch nach der Finanzkrise l&auml;sst sich die Bundesregierung intensiv von Goldman Sachs beraten. Die Deutsche Bank ist ebenfalls oft Gast in den Ministerien. Und ein paar Banker bekamen sogar Vier-Augen-Gespr&auml;che mit der Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/einfluss-der-finanzbranche-bundesregierung-hoert-auf-goldman-sachs-1.1604853\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Siehe dazu die <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XXLlrd5dKQc\">Schocktherapie von Erwin Pelzig<\/a> in der Anstalt vom 13.11.2012. Er kl&auml;rt uns &uuml;ber die Krake Goldman-Sachs auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU kippt die Wasserrichtlinie<\/strong><br>\nDer Sturm im Wasserglas ist abgeblasen. Im Streit um die Privatisierung des Wassermarkts schw&auml;cht Kommissar Barnier seine Vorschl&auml;ge entscheidend ab &ndash; nach einem enormen Protest der B&uuml;rger und Kommunen. [&hellip;]<br>\nErst sammelte eine B&uuml;rgerinitiative mehr als eine Million Stimmen gegen die EU-weite Ausschreibung von Wasserkonzessionen. Dann machte in  dieser Woche eine geballte Delegation aus Deutschland dem Kommissar ihre Aufwartung. Vertreter des St&auml;dte- und Gemeindebundes waren darunter, Abgesandte des St&auml;dte- und Gemeindetags und Vertreter der kommunalen und privaten Wasserwirtschaft. Sie protestierten gegen die Pl&auml;ne Barniers.<br>\nAm Donnerstag lenkte der Kommissar im Europaparlament &uuml;berraschend ein. Vor dem Binnenmarktausschuss schw&auml;chte er seine Richtlinie entscheidend ab. Sollte die Regel bisher auch f&uuml;r Mehrspartenunternehmen greifen, die zugleich Strom und Wasser anbieten, wie Rheinenergie in K&ouml;ln, so gilt sie k&uuml;nftig nur noch separat f&uuml;r Wasserwerke. Sprich: Nur Wasserwerke, die 20 Prozent ihres Gesch&auml;fts au&szlig;erhalb des Stadtgebiets betreiben, m&uuml;ssen ihre Konzessionen EU-weit ausschreiben. Das sind in Deutschland nur f&uuml;nf Stadtwerke, welche indes, das konnte am Donnerstag  nichtmal der Verband der kommunaler Unternehmen (VKU) zu sagen. Fest steht nur: Der Sturm im Wasserglas ist abgeblasen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/trinkwasser-privatisierung-eu-kippt-die-wasserrichtlinie,1472596,21902752.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die ist ein phantastischer Erfolg, der ohne den Widerstand von mehr als einer Million B&uuml;rger nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Denkwerk oder Blendwerk? SPD und GR&Uuml;NE wollen uns erneut auf Zukunft vertr&ouml;sten &ndash; und spielen im politischen Sandkasten mit neuen Begriffen<\/strong><br>\n&ldquo;Das Denkwerk Demokratie ist ein gemeinn&uuml;tziger Verein, der sich f&uuml;r eine soziale, &ouml;kologische und demokratische Zukunftsgestaltung einsetzt&rdquo;, hei&szlig;t es in der Vorstellung auf der Internetseite des Denkwerks Demokratie. Im Vorstand sitzen Yasmin Fahimi, IG Bergbau, Chemie, Energie, Michael Guggemos, IG Metall, Andrea Nahles, Generalsekret&auml;rin der SPD, Steffi Lemke, Politische Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. So schmal der Vorstand besetzt ist, so breit aufgestellt ist der Beirat. Die personelle Bandbreite reicht vom SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, der Parteivorsitzenden von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, Claudia Roth, &uuml;ber diverse Gewerkschaftsvorsitzende und &Ouml;konomen bis hin zum Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Prof. Gerhard Wegner.<br>\nDieser hochkar&auml;tig besetzte Verein hat nun vergangene Woche unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Wohlstand von morgen. Wege zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell&rdquo; eine Konferenz abgehalten &ndash; und es damit sogar in die Nachrichten des Deutschlandsfunks geschafft. &ldquo;SPD und Gr&uuml;ne wollen Debatte &uuml;ber Wachstumsbegriff ansto&szlig;en&ldquo;, meldete dieser. S&uuml;ddeutsche online machte gar mit der &Uuml;berschrift auf: &rdquo;SPD und Gr&uuml;ne entwerfen grundlegend neue Wirtschaftspolitik&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/02\/16\/denkwerk-demokratie-spd-und-grune-wollen-uns-erneut-auf-zukunft-vertrosten-und-spielen-im-politischen-sandkasten-mit-neuen-begriffen\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fall Gustl Mollath  &ndash; Warum die Hypo-Vereinsbank geschwiegen hat<\/strong><br>\nEin interner Revisionsbericht der Hypo-Vereinsbank h&auml;tte Gustl Mollath wom&ouml;glich einiges ersparen k&ouml;nnen: Mittlerweile sitzt der N&uuml;rnberger seit sieben Jahren in der Psychiatrie, weil ihm Wahnvorstellungen nachgesagt wurden. Nun &auml;u&szlig;ert sich die Bank erstmals zu dem Fall &ndash; und schildert, wieso der Bericht nie den Weg zur Justiz gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/2.220\/fall-mollath-warum-die-hypo-vereinsbank-geschwiegen-hat-1.1605508\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie Europas Gro&szlig;banken ihre Risiken sch&ouml;nrechnen<\/strong><br>\nIn der Branche ist es kein Geheimnis: Seit Jahren lassen europ&auml;ische Gro&szlig;banken ihre wichtigsten Kennzahlen zur Finanzlage mit Hilfe ausgebuffter Rechenmethoden gl&auml;nzen. Und die neuen, strengen Kapitalvorschriften des Regelwerks Basel III haben diese Praxis noch versch&auml;rft, sagen Analysten. Weil sie vor Anlegern und Aufsehern besonders solide dastehen wollen, w&uuml;rden gro&szlig;e europ&auml;ische Finanzinstitute immer h&auml;ufiger zu &uuml;berwiegend kosmetischen Bilanzierungsman&ouml;vern greifen. Dagegen wollen die Bankenkontrolleure in einigen L&auml;ndern nun vorgehen. Dieses Jahr treten unter dem Dach von Basel III schrittweise neue Regeln in Kraft, welche die Finanzbranche stabiler machen sollen. Banken sind k&uuml;nftig verpflichtet, sich besser gegen unerwartete Verluste zu sch&uuml;tzen. Sie sollen laut Gesetz ihre Kapitalpolster erh&ouml;hen &ndash; also ein solideres Verh&auml;ltnis zwischen ihrem Eigenkapital und riskanten Verm&ouml;genswerten vorweisen, den so genannten risikogewichteten Aktiva.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887323549204578317063314741252.html?mod=DeutscheBoerse\">Wall Street Journal Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Transparenz bei Staatsanleihen: Die EZB l&uuml;ftet ihr Geheimnis<\/strong><br>\nDer Schleier &uuml;ber dem Staatsanleihenprogramm des Euro-Systems ist gel&uuml;ftet: Am Donnerstag hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) in Frankfurt erstmals die Anlagen des Systems in Staatstiteln der W&auml;hrungsunion voll offengelegt. Nicht nur wurden die Anlagen nach Herkunftsl&auml;ndern aufgef&uuml;hrt, wobei sich herausstellte, dass Italien der gr&ouml;sste Nutzniesser des Programms war, sondern es wurde auch bekanntgegeben, zu welchem Buchwert die Papiere gehalten werden und welche Restlaufzeit sie aufweisen. Die Zentralbank hatte das Staatsanleihenprogramm 2010 ins Leben gerufen, als die Renditen der Staatsanleihen jener L&auml;nder, die von der Schuldenkrise besonders hart betroffen waren, immer mehr in die H&ouml;he kletterten.  Besonders kritisch war dabei ihr Engagement in griechischen Titeln betrachtet worden, vor allem, als sie nicht am Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland teilnahm, so dass ihr, im Unterschied zu den privaten Gl&auml;ubigern, keine Verluste entstanden. Die EZB hatte damals argumentiert, allf&auml;llige Gewinne aus griechischen Staatspapieren w&uuml;rden an die nationalen Notenbanken ausgesch&uuml;ttet, die diese wiederum, je nach nationaler Rechtsgrundlage, an ihre Regierungen weiterreichen k&ouml;nnten. Die EU-Regierungschefs beschlossen daraufhin, diese potenziellen Einnahmen einst f&uuml;r die Griechenland-Hilfe zu verwenden.  Dass das Euro-System mit dem Programm und ganz besonders mit den Griechenland-Bonds satte Gewinne gemacht hat, steht seit Donnerstag fest. Die EZB gab bekannt, sie allein habe im vergangenen Jahr mit griechischen Titeln gut eine halbe Milliarde Euro Gewinn gemacht &ndash; mit dem gesamten Staatsanleihenprogramm entstand ihr ein Plus von &uuml;ber einer Milliarde Euro. Da die EZB selbst lediglich knapp 10% des gesamten Programms auf ihren B&uuml;chern h&auml;lt &ndash; der Rest liegt bei den nationalen Notenbanken &ndash;, d&uuml;rfte sich der Gewinn f&uuml;r das gesamte Euro-System auf mehrere Milliarden Euro belaufen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/startseite\/die-ezb-lueftet-ihr-geheimnis-1.18016880\">NZZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pr\/date\/2013\/html\/pr130221_1.en.html\">European Central Bank (ECB)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pr\/date\/2013\/html\/pr130221.en.html\">European Central Bank (ECB)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Opposition wirft Schwarz-Gelb Zensur vor<\/strong><br>\nWie sieht es aus mit der Armut in Deutschland? Der Regierungsbericht dazu sollte l&auml;ngst vorliegen, wird aber immer noch in der &bdquo;Ressortabstimmung&ldquo; &uuml;berarbeitet. Weil dabei kritische Stellen gestrichen wurden, spricht die Opposition von Verschleierung &ndash; und versucht, den Wirtschaftsminister zur Bundestagsdebatte zu zitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/streichungen-im-armutsbericht-der-regierung-opposition-wirft-schwarz-gelb-zensur-vor-1.1606206\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung unseri&ouml;s und feige!<\/strong><br>\nViele Aussagen des Armutsberichts sind der uns&auml;glichen FDP-Zensur zum Opfer gefallen. Aber auch das, was der Bericht beispielsweise zur Altersarmut enth&auml;lt, hat oft mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun. Im Bericht selbst erkl&auml;rt die Bundesregierung, Kollege Zimmer, dass je nach Statistik das Armutsrisiko bei 848 Euro, bei 952 Euro oder gar bei 1 063 Euro beginne, und dennoch behaupten CDU\/CSU und FDP in demselben Bericht allen Ernstes, dass die sogenannte Grundsicherung im Alter Altersarmut verhindere. Das Grundsicherungsniveau betr&auml;gt derzeit allerdings durchschnittlich nur 707 Euro, also deutlich weniger als 1 063 oder 952 Euro und auch weniger, Herr Straubinger, als 848 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wz0QcDW2sV8\">Linksfraktion &uuml;ber Youtube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Situation an bayerischen Kliniken Verdi warnt vor dramatischem Personalmangel<\/strong><br>\nGehetzte Pfleger, enormer Arbeitsdruck und kaum Freizeit: Die Situation f&uuml;r das Personal in bayerischen Kliniken ist laut einer Verdi-Studie verheerend. Quer durch alle Besch&auml;ftigtengruppen m&uuml;ssten etwa 21.000 Arbeitspl&auml;tze besetzt werden &ndash; das merkten auch die Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/2.220\/situation-an-bayerischen-kliniken-verdi-warnt-vor-dramatischem-personalmangel-1.1605436\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wirtschaft bestellt Studenten<\/strong><br>\nUnternehmen k&ouml;nnen teils massiven Einfluss auf die Vergabe sogenannter Deutschlandstipendien an begabte Studierende nehmen. In einer verdeckten Anfrage gab sich die taz gegen&uuml;ber verschiedenen Unis als Personalberater aus, der ein Stipendium einer ehemaligen Praktikantin zukommen lassen wolle. Eine gro&szlig;e technische Universit&auml;t schickte ein Vertragsmuster, in dem nur noch der Name eingetragen werden muss. Das Stipendiengesetz schlie&szlig;t jedoch eine Einflussnahme auf die Auswahl der Studierenden aus. Wie taz-Recherchen ergaben, lassen dennoch mehrere Unis Sponsoren bei der Auswahl mitbestimmen. Die privaten Mittel stockt der Staat aus Doppelte auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2013%2F02%2F21%2Fa0068&amp;cHash=394db5f813647b411886996952b20515\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bahn-Gremien haben &Uuml;berschreitung der Kostengrenze von Stuttgart 21 schon 2009 zugestimmt \/ Bundesrechnungshof pr&uuml;ft Staatssekret&auml;re im Aufsichtsrat<\/strong><br>\nDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat laut einem internen Gutachten der Bahn schon 2009 einer Kostensteigerung des Projekts Stuttgart 21 auf 4,9 Milliarden Euro zugestimmt und sich damit nach Einsch&auml;tzung von Experten m&ouml;glicherweise schadensersatzpflichtig gemacht. Der Bundesrechnungshof pr&uuml;ft derzeit, ob die Staatssekret&auml;re der Bundesregierung als Mitglieder des Aufsichtsrates den Bahnvorstand im Hinblick auf Stuttgart 21 hinreichend kontrolliert hat. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner heutigen Ausgabe (Donnerstag, 21.02., 21.45). Laut dem Bericht lagen dem Bahnvorstand und dem Aufsichtsrat schon vor vier Jahren Kalkulationen vor, nach denen der vereinbarte Finanzierungsrahmen von 4,5 Milliarden Euro nicht mehr eingehalten wurde. Offiziell hat die Bahn dem Aufsichtsrat sowie der &Ouml;ffentlichkeit dies erst im vergangenen Dezember bekannt gegeben, als man den Umfang der Gesamtkosten auf bis zu 6,8 Milliarden Euro korrigierte. Die Gutachter stellen in einem Vermerk f&uuml;r den Aufsichtsrat fest, dass ein Betrag von 4,9 Milliarden Euro schon 2009 &bdquo;implizit Beschlussgegenstand in den Gremien des DB AG-Konzerns war&ldquo;. Die darin gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Planungen enthaltenen Kostensteigerungen um eine Milliarde Euro sollten seinerzeit durch &bdquo;Einspar- und Optimierungspotentiale&ldquo; in H&ouml;he von knapp 900 Millionen Euro aufgefangen werden, die sich sp&auml;ter jedoch nicht realisieren lie&szlig;en. Schon damals war dem Aufsichtrat laut Gutachten bekannt, dass die erhofften Einsparpotentiale &bdquo;nicht auf einer vertieften Planung, sondern nur auf einer groben Kostensch&auml;tzung&ldquo; beruhten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/presse\/2013\/pressemeldung_130221.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Runder Tisch zum Kindesmissbrauch &ndash; Viele Vorschl&auml;ge, wenig Opferschutz<\/strong><br>\nDrei beteiligte Ministerien, mehr als 250 Seiten voller Ideen: Eilig berief die Bundesregierung einen Runden Tisch ein, als im Jahr 2010 bekannt wurde, dass Tausende Kinder in kirchlichen Einrichtungen, Internaten und Heimen &uuml;ber Jahre hinweg Opfer sexueller Gewalt geworden waren. Jetzt wurden die Ergebnisse vorgestellt. Doch die Bilanz ist d&uuml;rftig. Viele gute Vors&auml;tze &ndash; doch Kritiker beklagen, dass nur ein kleiner Teil der Vorhaben bisher verwirklicht wurde. &ldquo;Es gibt ein Umsetzungsdefizit&rdquo;, sagt etwa Fredi Lang vom Berufsverband Deutscher Psychologen, der an den Sitzungen des Runden Tisches teilgenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/runder-tisch-zum-kindesmissbrauch-viele-vorschlaege-wenig-opferschutz-1.1604843\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Daniel Cohn-Bendit im Interview: &bdquo;Schwarz-Gr&uuml;n w&auml;re eine Option&ldquo;<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber Schwarz-Gr&uuml;n nach der Bundestagswahl bekommt neuen Schwung. In der Union beginnt ein Nachdenken &uuml;ber neue Konstellationen. Bei den Gr&uuml;nen dr&auml;ngt der Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit auf eine &Ouml;ffnung seiner Partei &ndash; hin zur Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruenen-politiker-daniel-cohn-bendit-im-interview-a-884569.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ja, danke. Der ehemalige Mitbewohner von Ex-Steineschmei&szlig;er Joschka Fischer in Frankfurt Bornheim h&auml;lt Schwarz-gr&uuml;n f&uuml;r eine Option und wird uns vielleicht bald als Talk-Show-Moderator im Fernsehen peinigen. Leben Sie wohl.<br>\nFairerweise muss angemerkt sein, dass die Cohn-Benditsche Bedr&auml;ngnis gegen&uuml;ber seiner Partei nicht so scharf ausf&auml;llt wie im Einleitungstext beschrieben &ndash; das ist dann schon wieder einfach Spiegel-m&auml;&szlig;ig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Plattner und die Milliarden-Medien-Ente<\/strong><br>\nIst SAP-Gr&uuml;nder Hasso Plattner nun der gro&szlig;e Philanthrop, der die H&auml;lfte seines Milliarden-Verm&ouml;gens spendet oder nicht? Seit Dienstagnacht besch&auml;ftigt die die angebliche Mega-Spende Plattners und sein Beitritt zu Bill Gates Spender-Vereinigung The Giving Pledge die Medien. Mal ist Plattner Mitglied, dann wieder nicht. Mittlerweile stimmt beides irgendwie. Die Geschichte vom Big Spender Plattner ist ein ebenso am&uuml;santes wie erschreckendes Lehrst&uuml;ck &uuml;ber die Funktionsweise von Medien und PR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/plattner-und-die-milliarden-medien-ente\/2013\/02\/21.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Rechenmaschinenmonster<\/strong><br>\nFrank Schirrmachers etwas alarmistische, doch lesenswerte Warnung vor dem b&ouml;sen &bdquo;Ego&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDabei kann dieses Buch durchaus f&uuml;r sich selbst stehen. Es erkl&auml;rt zwar nicht, was es erkl&auml;ren will, n&auml;mlich warum wir alle so egoistisch sind, aber es erz&auml;hlt sehr anschaulich, wie eine der unserem zerst&ouml;rerischen Egoismus zugrundeliegenden Ideen in die Welt gekommen ist.<br>\nUnd das ist ja schon mal nicht wenig, wenn auch wegen seines kapitalismuskritischen Aplombs nicht gleich &bdquo;links&ldquo; zu nennen, man denke nur an die Agenda der Konservativen Revolution, an Oswald Spengler, Stefan George oder auch Thomas Mann. Oder nehme einfach mal ein Buch von Schirrmachers publizistischem Ziehvater Joachim Fest in die Hand &hellip; Nun gut. [&hellip;]<br>\nDer Homo Oeconomicus ist unsere zweite Natur geworden. Der &bdquo;Mensch Nummer 2&ldquo;, wie Schirrmacher ihn nennt, existiert aus Fleisch und Blut und schon lange nicht mehr als mathematische, sozio-physikalistische Abstraktion. &Uuml;ber das Wie dieser Zurichtung erfahren wir, wie bereits angemerkt, eher wenig, daf&uuml;r krachen die alarmistischen Beschreibungen des Was umso mehr: Sie reichen von der Abschaffung der Politik durch sich selbst &uuml;ber die Vision der &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; (Angela Merkel) bis zur Utopie des &bdquo;Informations-Markt-Staates&ldquo; &ndash; den wir uns am besten als hypernerv&ouml;ses Netzwerk nach dem Vorbild eines Ameisenhaufens vorstellen.<br>\nDas sollte uns Warnung sein. Und ein Grund, Frank Schirrmachers Buch doch zu lesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/zerstoererischer-egoismus-das-rechenmaschinenmonster,1472786,21871010.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von Arbeitsdruck und Konsumdruck Friedhelm Hengsbach: &bdquo;Die Zeit geh&ouml;rt uns &ndash; Widerstand gegen das Regime der Beschleunigung&ldquo;, Westend-Verlag, Rezensiert von Andreas Rinke<\/strong><br>\nWarum haben wir keine Zeit? Warum sind wir so gestresst? Liegt es am Kapitalismus? Der Jesuit Friedhelm Hengsbach sieht hier einen engen Zusammenhang und macht vor allem die digitalisierten Finanzm&auml;rkte zur Quelle allen &Uuml;bels. Chancen in den aktuellen gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen sieht er kaum.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/lesart\/2012449\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/02\/17\/drk_20130217_1234_583efb58.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast, mp3)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Mitternachtsspitzen &ndash; Spitzes zur Nacht<\/strong><br>\nSamstag, 23. Februar 2013, 21.45 &ndash; 22.45 Uhr.<br>\nZu Gast am 23.02.2013 sind unter anderem Piet Klocke und Timo Wopp.<br>\nKaum ist der Karneval vorbei, werden in K&ouml;ln schon wieder die Satiremesser gewetzt. Und w&auml;hrend Jungfrau, Prinz und Bauer in ihren verdienten Sessionsschlaf gehen, teilt das wahre Pointen-Dreigestirn J&uuml;rgen Becker, Wilfried Schmickler und Uwe Lyko wieder kr&auml;ftig aus. Prominente Unterst&uuml;tzung gibt es dieses Mal von einem nicht minder fulminanten Trio: Christoph Sieber, Timo Wopp und Piet Klocke. Jede Menge einschl&auml;gige Preise und Auszeichnungen hat Christoph Sieber in letzter Zeit sammeln k&ouml;nnen. Sein erfrischender Satirestil verbindet verbl&uuml;ffend organisch und h&ouml;chst am&uuml;sant pointensichere Wortakrobatik und Pantomime, inhaltlichen Tiefgang und spielerische Leichtigkeit. Und noch ein &bdquo;junger Wilder&ldquo; ist am Samstag im Alten Wartesaal unter dem K&ouml;lner Hauptbahnhof zu Gast in den Mitternachtsspitzen: Timo Wopp. Er setzt auf satirische Lebenshilfe und nennt das ganze augenzwinkernd &bdquo;Mehrwertkabarett&ldquo;. In seinem aktuellen Programm &bdquo;Passion&ldquo; spielt er gekonnt mit der Manipulierbarkeit der Menschen und balanciert dabei &uuml;beraus virtuos zwischen Scherz und Frechheit. Das G&auml;stetrio komplettiert der Meister der absurden Assoziation, der Sprachspieler und Alltagsphilosoph Piet Klocke. Seit jeher ist er auf der Suche nach Wahrheit und Klarheit. Um Licht in die Sache zu bringen, begibt er sich gerne auf die aphorismenreiche Suche in der Evolution der Menschheit. Ein Wiedersehen gibt es nat&uuml;rlich auch mit altbekannten G&auml;sten der Mitternachtsspitzen. &bdquo;Ulli aus Deppendorf&ldquo; gew&auml;hrt wieder tiefe Einblicke in den Politalltag der Hauptstadt, Kult-Rentner Herbert Knebel wird wieder aus dem Ruhrpott-N&auml;hk&auml;stchen plaudern, und Wilfried Schmickler und Uwe Lyko werden einmal mehr ein &bdquo;&uuml;bersch&auml;tztes Paar der Weltgeschichte&ldquo; zu garantiert neuem und &uuml;beraus am&uuml;santen Leben erwecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/mitternachtsspitzen\/sendungsbeitraege\/2013\/0223\/index.jsp\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16283","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16283"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16301,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16283\/revisions\/16301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}