{"id":16293,"date":"2013-02-22T11:45:17","date_gmt":"2013-02-22T10:45:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16293"},"modified":"2026-02-02T16:04:22","modified_gmt":"2026-02-02T15:04:22","slug":"europa-sitzt-im-falschen-zug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16293","title":{"rendered":"Europa sitzt im falschen Zug"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren h&ouml;ren wir, die Austerit&auml;tspolitik in der Eurozone sei notwendig, um den Euro als gemeinsame  W&auml;hrung zu erhalten. Erst wenn sichergestellt sei, dass kein Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, sei der Euro gerettet. Dass diese falsche Sicht &ndash; Ausgaben des Staates erzeugen auch Einnahmen &ndash; offiziell ausgerechnet von einer studierten Physikern, der R&uuml;ckkopplungseffekte gel&auml;ufig sind, vertreten wird, ist dabei nur eine Ungereimtheit am Rande. Die eigentliche Ungereimtheit liegt darin, dass bei der Eurorettung der Weg schon  das Ziel ist. Austerit&auml;t &ndash; n&auml;mlich die Begrenzung staatlicher Ausgaben selbst und gerade in Krisenzeiten &ndash; ist keine Ma&szlig;nahme zur Rettung des Euro, sondern Ausdruck des Euro-W&auml;hrungssystems. Sie ist das Paradigma der Eurozone. Damit befindet sich Europa auf einem Sonderweg unter allen  entwickelten Staaten weltweit und es bestehen gute Gr&uuml;nde anzunehmen, dass es sich dabei um den deutschen Sonderweg handelt. Ein Gastartikel von <strong>Erik Jochem<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nUm zu verstehen, welchem Paradigma die Eurozone folgt, muss man sich das bis zur Einf&uuml;hrung des Euro (und seiner Vorl&auml;ufermechanismen) herrschende W&auml;hrungsparadigma vor Augen zu f&uuml;hren.<\/p><p>Danach galt &ndash; auch f&uuml;r Deutschland &ndash; der Grundsatz: Ein Land, eine W&auml;hrung, eine Zentralbank. Auch wenn die rechtlichen Regelungen &uuml;ber den staatlichen Zugriff auf die Zentralbank in den einzelnen Staaten der sp&auml;teren Eurozone unterschiedlich ausgestaltet waren, beinhaltete doch die M&ouml;glichkeit der rechtlichen Regelung alleine bereits eine staatliche Verf&uuml;gungsbefugnis &uuml;ber die Zentralbank und die nationale W&auml;hrung, so auch in Deutschland. Das deutsche Grundgesetz verhielt sich zur Frage der notwendigen Unabh&auml;ngigkeit der Zentralbank und den Grenzen ihrer Befugnisse vollkommen neutral. Die grundgesetzliche Fixierung auf &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; und &bdquo;Geldwertstabilit&auml;t&ldquo; erfolgte erst im Rahmen der Erlaubnis, das staatliche Geldsch&ouml;pfungsmonopol von der Bundesbank auf die Europ&auml;ische Zentralbank zu &uuml;bertragen und ist daher schon das Ergebnis der Einf&uuml;hrung des Euro. <\/p><p>Besonderes Kennzeichen der Verf&uuml;gungsbefugnis der Staaten &uuml;ber ihre Zentralbanken und W&auml;hrungen war die Tatsache, dass eine Insolvenz dieser Staaten in ihrer eigenen W&auml;hrung ausgeschlossen war. Staatsanleihen galten deshalb traditionell als die sicherste Geldanlage und bedurften bei Banken keiner Untersetzung mit Eigenkapital.<\/p><p>Grundlage dieser Insolvenzfestigkeit der Staaten war ihre unbegrenzte F&auml;higkeit zur Selbstfinanzierung in der eigenen W&auml;hrung, ein Merkmal, das den entscheidenden Unterschied zwischen dem Staat und den privaten Teilnehmern am Wirtschaftsleben markierte.<\/p><p>Staatliche Ausgaben unterlagen nicht den f&uuml;r Privathaushalten durch die H&ouml;he der Einnahmen gesetzten Grenzen, sondern waren &ndash; eingeschr&auml;nkt nur durch budgetrechtliche Bestimmungen &ndash; dem Grunde nach  unbegrenzt m&ouml;glich (ob und unter welchen Umst&auml;nden sinnvoll, ist eine andere Frage).<\/p><p>Die Vorteile einer solchen M&ouml;glichkeit zur Selbstfinanzierung liegen mindestens immer dann auf der Hand, wenn der Staat als Letzt-Instanz zur Bew&auml;ltigung wirtschaftlicher Fehlentwicklungen in Anspruch genommen wird, wie zuletzt im Rahmen der Finanzkrise.<\/p><p>So haben die USA als Beispiel eines Staaten, in dem das in Europa vor Einf&uuml;hrung des Euro bestehende Fiat-W&auml;hrungssystem existiert, die &ndash; den Umst&auml;nden und Bedingungen nach kritikw&uuml;rdige &ndash; &Uuml;bernahme der Bankenschulden und die weitere Finanzierung der Banken &ndash; die Rede ist von  29 Billionen USD [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] &ndash; im Wesentlichen durch Geldsch&ouml;pfung ihrer Zentralbank und &Uuml;bernahme auf deren Bilanz finanziert. Die gleiche Quelle steht zur Verf&uuml;gung, um &ndash; mit wesentlich weniger Aufwand &ndash; die eigentliche Verwerfung nach der Finanzkrise, n&auml;mlich den Einbruch der Wirtschaftsleitung und den daraus folgenden hohen Stand der Arbeitslosigkeit durch eine Erh&ouml;hung der Fiskalausgaben zu bew&auml;ltigen, was bislang nur zu einem geringen Teil geschehen ist.<\/p><p>Kaum etwas veranschaulicht daher besser den durch die Einf&uuml;hrung des Euro eingetretenen Paradigmenwechsel als die Tatsache, dass den Staaten des Euroraums nach der Finanzkrise die M&ouml;glichkeit der Bew&auml;ltigung der Bankenrisiken durch die Zentralbank verwehrt war und sie stattdessen jeweils ihren Staatshaushalt belasten mussten. Was nicht bedeutet, dass eine L&ouml;sung &uuml;ber die Bilanz der Europ&auml;ischen Zentralbank nicht politisch m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Anders als vor Einf&uuml;hrung des Euro sind die Staaten des Euroraums nun aber nicht mehr die Herren eines solchen Verfahrens, sondern befinden sich in der Rolle von Bittstellern, deren Ansinnen mit Verweis auf die Statuten leider nicht entsprochen werden kann. Das Paradigma des Euro hat mit anderen Worten entscheidenden Anteil an der  Verschuldung der Eurostaaten oder liefert jedenfalls die Grundlage einer Politik, die die betreffenden Staaten &ndash; vors&auml;tzlich oder fahrl&auml;ssig &ndash; in die Verschuldung getrieben hat.<\/p><p>Die genannten Euro-Statuten sehen bekanntlich nicht nur vor, dass die EZB frei von staatlicher Inanspruchnahme ist, sondern sie verbieten der EZB auch &ndash; was im Nachhinein mehr als naheliegend w&auml;re &ndash; zur Finanzierung einmal in der Form von &bdquo;Staatsschulden&ldquo; &uuml;bernommenen Verbindlichkeiten beizutragen. <\/p><p>Mit Einf&uuml;hrung des Euro haben die betreffenden Staaten mithin jede F&auml;higkeit als Letzt-Instanz in Krisenzeiten zu wirken verloren, sie sind nunmehr wie private Haushalte in ihren Ausgaben einnahmebegrenzt und werden unter diesem Gesichtspunkt auch durch die K&auml;ufer von Staatsanleihen, die ihre vormalige absolute Sicherheit verloren haben, taxiert. W&auml;hrend die Schwankungsbreiten der S&auml;tze f&uuml;r Staatsanleihen in den USA, Gro&szlig;britannien und Japan durch die Zinspolitik ihrer Notenbanken bestimmt werden, schwanken die S&auml;tze der Staatsanleihen der Eurostaaten nach Belieben, es sei denn, die EZB erteilt Kaufversprechen.<\/p><p>Als ob der Entzug des staatlichen Geldmonopols &ndash; der Euro ist f&uuml;r die betreffenden Staaten eine &bdquo;fremde&ldquo; W&auml;hrung &ndash; nicht gen&uuml;gt, sehen die Statuten &ndash; zuletzt in Form des Fiskalpakts und des &bdquo;Sixpacks&ldquo; &ndash; dar&uuml;ber hinaus weitreichende Beschr&auml;nkungen der mit dem Euro gegen&uuml;ber dem Fiat-W&auml;hrungssystem so erstmals eingef&uuml;hrten &bdquo;Fremdfinanzierung&ldquo; der Eurostaaten und ihrer Ausgabenpolitik vor. Diese Beschr&auml;nkungen sind es, die zur dauerhaften Zur&uuml;ckhaltung bei staatlichen Ausgaben &ndash; Austerit&auml;t &ndash; und einer dauerhaften Nichtaussch&ouml;pfung inl&auml;ndischer Besch&auml;ftigungspotentiale f&uuml;hren. Ausgeglichen werden k&ouml;nnte diese dauerhaft verordnete Zur&uuml;ckhaltung des staatlichen Sektors allenfalls dadurch, dass Staaten, die f&uuml;r die Auslastung ihrer Binnenwirtschaft sorgen, auf Dauer massiv europ&auml;ische Waren als Importe beziehen und daf&uuml;r erhebliche Handelbilanzungleichgewichte mit Euroland auf sich nehmen. Dies als Gesch&auml;ftsgrundlage europ&auml;ischer &bdquo;Sparsamkeit&ldquo; zu betrachten ist aber angesichts des wirtschaftlichen Potentials Europas gegen&uuml;ber dem Rest der Welt nicht nur unrealistisch, sondern auch in hohem Ma&szlig;e (protestantisch ?) verlogen.<\/p><p>Soweit im &uuml;brigen nach den Euro-Statuten konjunkturbedingte Ausgabenerh&ouml;hungen statthaft sind, bestimmt &uuml;ber deren Anwendung nicht die Politik gew&auml;hlter Regierungen, sondern die zentrale europ&auml;ische Verwaltung. Wie das in der Praxis aussieht, kann bestens anhand des Streits der Europ&auml;ischen Kommission mit dem Chef&ouml;konomen des IWF &uuml;ber den sog. fiscal multiplier nachvollzogen werden. W&auml;hrend der IWF davon ausgeht, dass sich die Volkswirtschaften in S&uuml;deuropa im Krisenmodus befinden, staatliche Ausgabensteigerungen oder &ndash;k&uuml;rzungen also &uuml;berproportional auf die Wirtschaftsentwicklung durchschlagen, legt die Kommission kurzerhand eigene Berechnungen vor, die das Gegenteil belegen. Bleibt als Ursache der Abw&auml;rtsspirale im S&uuml;den also nur noch fehlende Strukturanpassungen &ndash; was zu beweisen war. <\/p><p>Was ist der Euro, wenn er keine Fiat-W&auml;hrung ist ? Das besondere Merkmal einer Fiat-W&auml;hrung ist, dass sie durch ihre fehlende Bindung an physisch beschr&auml;nkte G&uuml;ter potentiell unbegrenzt zur Verf&uuml;gung steht, wodurch Vertrauenskrisen wegen fehlender Deckung staatlicher Papiere (Geldscheine, Staatsanleihen etc.) systematisch ausgeschlossen sind und umgekehrt wirtschaftliche Gestaltungsspielr&auml;ume als Folge staatlicher Verf&uuml;gungsbefugnis &uuml;ber die W&auml;hrung entstehen. Tats&auml;chlich ist es umgekehrt  das Merkmal r&uuml;ckgekoppelter W&auml;hrungen, &uuml;ber kurz oder lang in Vertrauenskrisen unterzugehen. So war es 1933 mit dem US-amerikanischen Goldstandard, der sich trotz stetig steigernder Zinspr&auml;mien der Notenbank f&uuml;r das weitere Halten von Dollarnoten gegen&uuml;ber einer Vorlage an den Staat zum Umtausch in Gold, nicht halten lie&szlig;. So war es mit dem System von Bretton-Woods, das ein gewisser Pr&auml;sident Nixon schlie&szlig;lich f&uuml;r beendet erkl&auml;rte, nachdem Frankreich die Herausgebe der ihm nominell zustehenden Goldguthaben in Natur verlangt hatte. <\/p><p>Der Euro steht &ndash; anders als eine Fiat-W&auml;hrung &ndash; nicht unbegrenzt zur Verf&uuml;gung, sondern muss von jedem Eurostaat einzeln jeweils am Finanzmarkt gegen Zinsen geliehen werden. Garant f&uuml;r die Versorgung der Staaten mit Euro ist also nicht die Zentralbank, sondern der Finanzmarkt, dem vor allem die Beobachtung der eigenen Reaktion (Herdentrieb) als Beurteilungsma&szlig;stab f&uuml;r die Kreditw&uuml;rdigkeit eines Staates dient &ndash; vorbei die Zeiten der Stabilit&auml;t. Den Euro als einheitliche W&auml;hrung gibt es nicht, sondern jeweils einen gesonderten Euro pro Mitgliedstaat, der auch jeweils unterschiedlich viel kostet. Den Anschein einer einheitlichen W&auml;hrung erweckt der Euro, weil er in jedem Land gleich hei&szlig;t und weil die Verabredung besteht, dass der Kurs s&auml;mtlicher Euro im Verh&auml;ltnis zur Zentralbank 1:1 betr&auml;gt.<\/p><p>Genau wie bei einem Goldstandard kann es bez&uuml;glich der Frage, ob ein Staat k&uuml;nftig bei Vorlage seiner Staatsanleihen in der Lage ist, f&uuml;r Deckung in Euro zu sorgen, zu sich selbst verst&auml;rkenden Vertrauenskrisen (positiven R&uuml;ckkopplungen) kommen und der Staat &uuml;ber die Zinsspirale zur Aufgabe des Euro gezwungen sein. Es sei denn, die EZB baut eine Br&uuml;cke zur Wiedereinf&uuml;hrung der Fiat-W&auml;hrung und signalisiert &ndash; wie einstweilen provisorisch geschehen &ndash; Deckung in Euro. <\/p><p>Historischer Vorl&auml;ufer f&uuml;r den Euro ist der Goldstandard im &uuml;brigen auch deshalb, weil im Verh&auml;ltnis von Staaten mit jeweiligem Goldstandard der Wechselkurs der W&auml;hrungen zueinander &ndash; vermittelt &uuml;ber das Verh&auml;ltnis der Bindung der eigenen W&auml;hrung an das Gold &ndash; festgelegt war. Die Metapher vom Euro als neuem Goldstandard ist also m&ouml;glicherweise gar keine. <\/p><p>Wo ist die Grenze daf&uuml;r, dass Menschen anderen Menschen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten mit dem Argument vorenthalten, sie k&ouml;nnten diese M&ouml;glichkeiten missbrauchen ? Wo liegt die Grenze daf&uuml;r, dass eigene Irrationalit&auml;t die Wahlfreiheit und das m&ouml;gliche Wohlergehen anderer untergr&auml;bt ?  <\/p><p>Was wie eine Abschweifung klingt, f&uuml;hrt ins Zentrum des Europaradigmas. <\/p><p>Die &bdquo;Zwangsjacke des Euro&ldquo; n&auml;mlich &ndash; wie sogar das Wallstreet-Journal titelt &ndash; ist eine deutsche und sie ist unmittelbarer Ausdruck der offiziell gepflegten deutschen Zwangsvorstellung, dass staatliche Defizite geradewegs in die Hyperinflation f&uuml;hren. <\/p><p>Dass dieser Mythos 90 Jahre nach den Ereignissen die deutsche Wahrnehmung pr&auml;gt, obwohl von nicht tragbaren Reparationsleistungen in Gold und Industrieg&uuml;tern und dem Verfall des Au&szlig;enwertes der W&auml;hrung seither nicht mehr die Rede ist, ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer Irrationalit&auml;t als fundamentaler Lebenshaltung.<\/p><p>So wie Thomas Mann sich vor seinem sp&auml;teren Bekenntnis zu den Werten der  Weimarer Republik in seinen &bdquo;Betrachtungen eines Unpolitischen&ldquo; um eine Abgrenzung zwischen deutscher Kultur und westlicher Zivilisation bem&uuml;hte, um einen deutschen Sonderweg abseits der Moderne zu begr&uuml;nden, begr&uuml;ndet der deutsche Bezug auf Weimar einen w&auml;hrungspolitisch verstockten deutschen Sonderweg und der Euro den &ndash; hoffentlich nur vorl&auml;ufigen &ndash; Abschied Europas aus dem Kreis moderner W&auml;hrungs- und Wirtschaftsnationen (sichtbar auch am Merk(el)antilismus als Euro-Wirtschaftsdoktrin).<\/p><p>Mag es im Ergebnis Zufall sein, dass im Europaradigma deutsche Inflationsmystik und neoliberale Dogmen zusammengefunden haben, die Tatsache bleibt, dass dieses falsche Paradigma die Existenz sehr vieler Menschen in Europa auf Dauer massiv beeintr&auml;chtigt und damit das einst bem&uuml;hte &bdquo;Europa der B&uuml;rger&ldquo; zur sarkastischen Floskel wird.<\/p><p>Gemeinsame &uuml;ber die Zentralbank organisierte Staatsanleihen und eine forcierte gemeinsame Ausgabenpolitik statt Budgetk&uuml;rzung sind die zentralen Wege zu einer gemeinsamen W&auml;hrung, die den Staaten tats&auml;chlich geh&ouml;rt. Erst diese W&auml;hrung w&auml;re ein Mittel, die Staaten Europas aus Krisen hinaus statt immer weiter hinein zu f&uuml;hren. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Levy Economics Institute of Bard College: Public Policy Brief No. 123, 2012<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren h&ouml;ren wir, die Austerit&auml;tspolitik in der Eurozone sei notwendig, um den Euro als gemeinsame W&auml;hrung zu erhalten. Erst wenn sichergestellt sei, dass kein Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, sei der Euro gerettet. 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