{"id":16330,"date":"2013-02-26T08:53:19","date_gmt":"2013-02-26T07:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330"},"modified":"2013-02-26T09:13:10","modified_gmt":"2013-02-26T08:13:10","slug":"hinweise-des-tages-1826","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h01\">Regierung ganz eng mit Bankern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h02\">Immer mehr Arbeitslose beziehen erg&auml;nzend Hartz IV &ndash; Ursache sind niedrige L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h03\">Stephan Hebel &ndash; Die zwei Gesichter der Angela M.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h04\">WSI-Mindestlohnbericht 2013 &ndash; Anhaltend schwache Mindestlohnentwicklung in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h05\">Zum Teufel mit der Troika &ndash; Massenproteste in Spanien und Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h06\">EZB-Direktor J&ouml;rg Asmussen  &ndash; &ldquo;Die Gerechtigkeit hat gelitten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h07\">Der Freihandel als Retter oder warum die Phantasielosigkeit der Neoliberalen wirtschaftliche Entwicklung verhindert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h08\">Quadratur des Kreises<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h09\">Jedes f&uuml;nfte Kind w&auml;chst unter prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h10\">Pro &amp; Contra: Soll die 30-Stunden-Woche eingef&uuml;hrt werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h11\">&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; &ndash; Und sie kommen doch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h12\">Konzernforscher warnten: Spekulation treibt Preise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h13\">Sachverst&auml;ndige f&uuml;r Einf&uuml;hrung eines Korruptionsregisters auf Bundesebene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h14\">Von B&ouml;cken, die g&auml;rtnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h15\">Lieber Hasso, la&szlig; mal stecken &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h16\">&bdquo;Kapitalismus in der Wissenschaft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h17\">Merkels Allzweckwaffe streut mal wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h18\">Unterschiedliche Abi-Noten &ndash; Die mangelhafte Reifepr&uuml;fung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330#h19\">Wer darf ins Fernsehen?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16330&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierung ganz eng mit Bankern<\/strong><br>\nMitarbeiter des Finanzministeriums hatten seit 2009 &uuml;ber 100 Termine mit Experten aus Geldh&auml;usern. Besonders gespr&auml;chig: Deutsche Bank und Goldman Sachs.<br>\nDie Listen erstrecken sich &uuml;ber zwei Dutzend Seiten. Detailliert stellt die Bundesregierung darauf dar, wie h&auml;ufig sich Regierungsvertreter in der laufenden Legislaturperiode mit Bankenvertretern getroffen haben &ndash; bei Auslandreisen, Empf&auml;ngen oder beim pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch.<br>\nBesonders beliebt bei den Bankern: Zusammenk&uuml;nfte mit Vertretern des Finanzministeriums. 102 Termine f&uuml;hrt die Bundesregierung hier auf. Darunter Treffen zwischen dem Deutsche-Bank-Kovorstandschef Anshu Jain und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) samt Staatssekret&auml;r a .D. oder Besprechungen zum Thema &bdquo;Einsch&auml;tzungen zum Finanzmarkt und dem Privatisierungsumfeld&ldquo;.<br>\nDie Listen sind Teil einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Deren steuerpolitische Sprecherin, Barbara H&ouml;ll, zeigt sich emp&ouml;rt: &bdquo;Von unabh&auml;ngiger Politik kann unter diesen Umst&auml;nden keine Rede mehr sein.&ldquo; Wenn sich der Staatsminister im Kanzleramt in dreieinhalb Jahren 25-mal mit dem Cheflobbyisten von Goldman Sachs treffe, m&uuml;sse man sich &uuml;ber die Zur&uuml;ckhaltung der Bundesregierung bei der Bankenregulierung nicht wundern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Liste-mit-Lobbytreffen-veroeffentlicht-\/!111709\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Immer mehr Arbeitslose beziehen erg&auml;nzend Hartz IV &ndash; Ursache sind niedrige L&ouml;hne<\/strong><br>\nImmer mehr Arbeitslose erhalten wegen ihres vormals geringen Lohns so wenig Arbeitslosengeld, dass sie zus&auml;tzlich auf Hartz IV angewiesen sind.  Nach  einem Bericht der &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (Montag-Ausgabe) gab es im Oktober des Vorjahres bundesweit 83.118 Parallelbezieher von Arbeitslosengeld I und Hartz IV. Das war etwa jeder zehnte Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger. Ein Jahr zuvor, im Oktober 2011, waren 73.178 Menschen sowohl auf Arbeitslosengeld als auch auf Hartz IV angewiesen. Im Jahresvergleich ist ihre Zahl damit um fast 14 Prozent gestiegen. Das Blatt beruft sich auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/berliner_buero\/art182516,4660835#.UStUb2eGe7A\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stephan Hebel &ndash; Die zwei Gesichter der Angela M.<\/strong><br>\nDie Beliebtheit von Angela Merkel kennt fast keine Grenzen. Doch sie beruht auf einem T&auml;uschungsman&ouml;ver: Die &bdquo;Kanzlerin f&uuml;r alle&ldquo; macht in Wahrheit Politik f&uuml;r wenige.<br>\nWenn der Grieche wackelt und der Euro wankt, geht es uns allen ein bisschen schlecht. Nicht, dass wir gleich &auml;rmer w&uuml;rden, jedenfalls nicht jeder &ndash; Deutschland steht ja, wie es scheint, so mies gar nicht da! Aber mulmig wird einem schon, wenn ein EU-Gipfel den n&auml;chsten jagt und kein Mensch mehr versteht, wer all die teuren Rettungspakete bezahlt. Oft h&ouml;re ich dann von Freunden und Bekannten ein erleichtertes Seufzen: &bdquo;Die Merkel, die macht das doch gar nicht so schlecht.&ldquo;Einerseits: Ich verstehe, was gemeint ist. Wir in Deutschland kommen noch ganz gut &uuml;ber die Runden, und wenn nicht, dann ist es wenigstens nicht so schlimm wie in Griechenland. Im Fernsehen spricht zu uns eine pers&ouml;nlich bescheidene Frau, und sie sagt: F&uuml;rchtet euch nicht, ich halte den deutschen Laden schon zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundeskanzlerin-merkel-die-zwei-gesichter-der-angela-m-,1472596,21927736.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Stephan Hebels Buch &bdquo;Mutter Blamage&ldquo; ist im Westend Verlag erschienen und <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=88\">seit heute im Handel<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn Sie dieses Buch interessiert, dann  kaufen Sie dieses Buch doch bitte bei Ihrer lokalen Buchhandlung.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Stephan Hebel: &bdquo;Merkel bedient den Konservatismus und Marktliberalismus fast musterg&uuml;ltig&ldquo;<\/strong><br>\nIch fange mal mit dem an, was ich mit Blamage NICHT meine: Gemessen an ihren eigenen Zielen und der Strategie, mit der sie sie verfolgt, hat sich Angela Merkel nicht blamiert. Im Gegenteil: Sie hat damit &ndash; leider, wie ich finde &ndash; Erfolg. Allerdings blamiert sie meiner Meinung nach gerade deshalb das Land, dem sie zu dienen h&auml;tte. Sie blamiert sich und uns alle, indem sie Deutschland zum neoliberalen Lehrmeister Europas macht und dabei Schaden nicht nur f&uuml;r andere in Kauf nimmt, sondern auch f&uuml;r Deutschland.<br>\nSie tut das zum Beispiel, wenn sie die europ&auml;ischen Exportm&auml;rkte, von deren Schulden unsere Wirtschaft jahrelang profitierte, dazu zwingt, sich  kaputtzusparen. Das wird auf uns zur&uuml;ckfallen, sobald China, die USA und einige Schwellenl&auml;nder an Importkraft verlieren sollten. Und sie blamiert sich &ndash; durch Nichtstun &ndash; angesichts der &ouml;konomischen und sozialen Herausforderung, durch echte Mindestl&ouml;hne und andere soziale Verbesserungen f&uuml;r mehr Gerechtigkeit und zugleich f&uuml;r eine bessere Binnennachfrage zu sorgen. Nur damit n&auml;mlich w&uuml;rde die gef&auml;hrliche Exportabh&auml;ngigkeit Deutschlands reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1109\">annotazioni<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>WSI-Mindestlohnbericht 2013 &ndash; Anhaltend schwache Mindestlohnentwicklung in Europa<\/strong><br>\nVon 27 Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union verf&uuml;gen 20 &uuml;ber einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Die Mehrheit unter ihnen hat ihre Lohnuntergrenze zum Jahresbeginn angehoben. Doch Massenarbeitslosigkeit in den Euro-Krisenstaaten sowie der strikte Sparkurs, den die nationalen Regierungen auch auf Dr&auml;ngen von EU-Kommission und IWF verfolgen, bremsen die Anpassung der Lohnuntergrenzen in Europa weiterhin stark ab, zeigt der neue Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\n10,83 Euro in Luxemburg, 9,43 Euro in Frankreich, 9,01 Euro in den Niederlanden &ndash; zum 1. Januar 2013 haben 12 EU-L&auml;nder ihre gesetzlichen Mindestl&ouml;hne erh&ouml;ht (siehe Infografik; Link unten). Gro&szlig;britannien und Belgien hatten schon im vergangenen Herbst aufgeschlagen. Gleichwohl habe sich zuletzt &ldquo;die schwache Mindestlohnentwicklung der Vorjahre weiter fortgesetzt und in einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern sogar noch versch&auml;rft&rdquo;, schreibt WSI-Tarifexperte Dr. Thorsten Schulten. Der Mindestlohnbericht erscheint in der Ausgabe 2\/2013 der WSI-Mitteilungen.<br>\n Regelrecht dramatisch war der Verlauf in Griechenland. Die Regierung in Athen k&uuml;rzte den Mindestlohn auf internationalen Druck um knapp 23 Prozent auf 3,35 Euro pro Stunde. Portugal, Irland, Rum&auml;nien und die Tschechische Republik froren ihr Lohnminimum ein.<br>\nIn den L&auml;ndern, in denen es Erh&ouml;hungen gab, fielen diese meist geringer aus als in den Vorjahren. Nach Abzug der Inflation waren die realen Zuw&auml;chse bestenfalls bescheiden, etwa in Frankreich mit einem realen Plus von 0,3 oder in Belgien von 1,2 Prozent. In mehreren L&auml;ndern zehrte die Teuerung die Anhebung sogar auf. Das geschah nach Schultens Auswertung beispielsweise in den Niederlanden, Spanien oder Gro&szlig;britannien, wo die gesetzlichen Mindestl&ouml;hne bereits seit mehreren Jahren real an Wert verlieren. Es gab allerdings auch Ausnahmen, zeigt der Wissenschaftler: Litauen erh&ouml;hte seinen Mindestlohn um preisbereinigt knapp 22 Prozent. In Polen und Bulgarien stiegen die Lohnminima real um gut drei und um fast 12 Prozent. Auch einige L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU hoben ihre Mindestl&ouml;hne sp&uuml;rbar oberhalb der Inflation an, darunter Argentinien, S&uuml;dkorea und Brasilien.<br>\nIn den westeurop&auml;ischen Euro-L&auml;ndern betragen die niedrigsten erlaubten Stundenl&ouml;hne nun zwischen 8,65 Euro in Irland und 10,83 Euro brutto in Luxemburg. In Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen umgerechnet mindestens 7,63 Euro gezahlt werden. Dieser Wert ist jedoch von der anhaltenden Schw&auml;che des Britischen Pfunds beeinflusst. Sonst w&uuml;rde der britische Mindeststundenlohn heute bei gut neun Euro und damit auf westeurop&auml;ischem Durchschnittsniveau liegen, erkl&auml;rt Schulten.<br>\nDie s&uuml;deurop&auml;ischen EU-Staaten haben Lohnuntergrenzen zwischen knapp drei Euro in Portugal und 4,06 Euro auf Malta. Etwas dar&uuml;ber liegt mit 4,53 Euro Slowenien. In den meisten anderen mittel- und osteurop&auml;ischen Staaten sind die Mindestl&ouml;hne noch deutlich niedriger. Allerdings haben mehrere davon auch in den vergangenen Krisenjahren aufgeholt. So m&uuml;ssen in Polen jetzt mindestens 2,21 Euro pro Stunde bezahlt werden. Zudem spiegeln die Niveauunterschiede zum Teil auch unterschiedliche Lebenshaltungskosten wider. Legt man Kaufkraftparit&auml;ten zugrunde, reduziert sich das Verh&auml;ltnis zwischen dem niedrigsten und dem h&ouml;chsten gesetzlichen Mindestlohn in der EU von 1:12 auf etwa 1:6.<br>\nAu&szlig;erhalb der EU verf&uuml;gen nach Daten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) rund 80 weitere Staaten &uuml;ber eine allgemeine Untergrenze f&uuml;r L&ouml;hne.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/194.245.120.122\/Sites\/A\/Online-Archiv\/11277\">WSI-Mindestlohnbericht 2013, Download [PDF &ndash; 246 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/bit.ly\/13aeq3Q\">Infografik zum Download (H&ouml;he von Mindestl&ouml;hnen und nominale Entwicklung) [PDF &ndash; 361 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/themen_33180.htm\">Mehr Forschungsergebnisse zu Mindestl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zum Teufel mit der Troika &ndash; Massenproteste in Spanien und Portugal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<strong>Spanier protestieren gegen Korruption und Sparma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nZehntausende Spanier haben am Samstag gegen die Sparma&szlig;nahmen der konservativen Regierung sowie gegen die Korruptionsaff&auml;ren in den h&ouml;chsten Bereichen der Politik protestiert. Kundgebungen fanden in knapp 80 St&auml;dten statt. Allein in Madrid marschierten am sp&auml;ten Abend nach Mediensch&auml;tzungen mehrere zehntausend Menschen zur Hauptveranstaltung am Neptunplatz in der N&auml;he des Parlaments. Gro&szlig;e Demonstrationen gab es auch in Barcelona, Gran Canaria und La Coruna.<br>\nZu dem Protest hatte die Initiative Marea Ciudadana (B&uuml;rgerflut) aufgerufen. An den Aktionen beteiligten sich unter anderem Anh&auml;nger der Linkspartei Izquierda Unida und Umweltgruppen, Feuerwehrm&auml;nner und Minenarbeiter. Auch viele Menschen, die von Zwangsr&auml;umung ihrer Wohnung oder Massenentlassungen betroffen waren, nahmen an den Demonstrationen teil. Die Kundgebungen wurden auch von dem sozialistischen Oppositionsf&uuml;hrer Alfredo P&eacute;rez Rubalcaba unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-02\/spanien-proteste-sparprogramm\">ZEIT<\/a>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/docs.google.com\/file\/d\/0B5VgFo_nlmNJRlZDVGtpSktOQnM\/edit?usp=sharing&amp;pli=1\">Manifest der &ldquo;Marea Ciudadana&rdquo; auch in deutsch<\/a><\/li>\n<li>Sowie auf der <a href=\"http:\/\/mareaciudadana.blogspot.com.es\/\">Webseite der spanischen B&uuml;rgerbewegung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Proteste der vorhergehenden Woche:<\/em><\/p>\n<li><strong>Protest Zehntausender<\/strong><br>\nTausende Menschen haben am Samstag in ganz Spanien gegen die Zwangsr&auml;umung von Wohnungen demonstriert. An der gr&ouml;&szlig;ten Kundgebung in Barcelona nahmen am Abend nach Angaben der Veranstalter 80000 Menschen teil, die Polizei sprach von 12500 Demonstranten. Sie protestierten vor Bankfilialen und der Zentrale der konservativen Regierungspartei PP, wie die Zeitung El Pa&iacute;s berichtete. &raquo;Unsere m&auml;chtigste Waffe &ndash; die Solidarit&auml;t&laquo;, skandierten die Demonstranten. Vor dem PP-Sitz protestierte auch eine Gruppe Einwanderer. &raquo;Sie haben uns alles genommen, alles bis auf die Angst&laquo;, sagte einer der Aktivisten in einer Rede.<br>\nProteste gab es auch in Valladolid und in Santander. &raquo;Wir bringen den Druck auf die Stra&szlig;e &ndash; den einzigen Ort, an dem wir das k&ouml;nnen&laquo;, zitierte die Zeitung den Sprecher der Aktivisten, Jos&eacute; Ram&oacute;n Blanco.<br>\nSeit Beginn der Finanzkrise in Spanien mu&szlig;ten etwa 400000 Familien ihre Wohnung r&auml;umen, weil sie die Kredite nicht mehr bedienen konnten. Aus Angst vor Obdachlosigkeit sollen sich Sch&auml;tzungen zufolge &uuml;ber 100 Menschen das Leben genommen haben.<br>\nAuch in Portugal protestierten Zehntausende erneut gegen die K&uuml;rzungspolitik und forderten den R&uuml;cktritt der Mitte-rechts-Regierung von Ministerpr&auml;sident Pedro Passos Coelho. Unter dem Motto &raquo;Gegen die Verarmung und gegen die Ausbeutung&laquo; gingen die Unzufriedenen am Samstag in 24 St&auml;dten auf die Stra&szlig;en. In Lissabon marschierten Tausende am Abend zur Hauptveranstaltung auf dem Gemeindeplatz am Tejo-Flu&szlig;. &raquo;Passos mu&szlig; endlich das Klagen der Menschen h&ouml;ren&laquo;, forderte Armenio Carlos, Generalsekret&auml;r des Gewerkschaftsdachverbandes CGTP, der zur ersten gro&szlig;en Protestkundgebung des Jahres aufgerufen hatte.<br>\nCarlos sagte, der CGTP werde den Kampf intensivieren und sich am 2. M&auml;rz der Demonstration der einflu&szlig;reichen B&uuml;rgerinitiative &raquo;Zum Teufel mit der Troika&laquo; anschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/02-18\/048.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zehntausende Spanier protestieren gegen Sparkurs<\/strong><br>\nZu Zehntausenden sind sie auf die Stra&szlig;e gegangen, um ihrem Frust Ausdruck zu verleihen. In Spanien haben am Samstag landesweit Zehntausende Menschen gegen soziale Einschnitte, die Privatisierung von &ouml;ffentlichen Dienstleistungen und Korruption in der Politik demonstriert. Kundgebungen fanden in rund 80 St&auml;dten statt.<br>\nAllein in Madrid marschierten am sp&auml;ten Abend nach Mediensch&auml;tzungen mehrere Zehntausend Menschen zur Hauptveranstaltung am Neptunplatz in der N&auml;he des Parlaments. Gro&szlig;e Demonstrationen gab es auch in Barcelona, Gran Canaria und La Coruna.<br>\nZu dem Protest hatte die Initiative &ldquo;Marea Ciudadana&rdquo; (B&uuml;rgerflut) aufgerufen. An den Aktionen beteiligten sich unter anderem Sympathisanten der Linkspartei Izquierda Unida und von Umweltgruppen, Feuerwehrm&auml;nner und Minenarbeiter sowie Menschen, die von Zwangsr&auml;umung ihrer Wohnung oder Massenentlassungen betroffen waren.<br>\nDie Demonstranten forderten zum Teil den R&uuml;cktritt der Regierung von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy. Auf Plakaten war zu lesen &ldquo;Das Gesundheitswesen ist nicht zu verkaufen&rdquo; oder &ldquo;Rajoy, mach es dem Papst nach und trete zur&uuml;ck&rdquo;. Die Kundgebungen wurden auch vom sozialistischen Oppositionsf&uuml;hrer Alfredo P&eacute;rez Rubalcaba unterst&uuml;tzt. Er forderte Rajoy auf, die Demonstranten &ldquo;nicht zu untersch&auml;tzen&rdquo;.<br>\nDie Regierung f&auml;hrt einen der sch&auml;rfsten Sparkurse in der Geschichte der spanischen Demokratie. Rajoy will verhindern, dass das hochverschuldete Land unter den Euro-Rettungsschirm schl&uuml;pfen muss &ndash; und sich dann Auflagen der Geldgeber beugen muss. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung brachte diese Politik in den letzten Jahren viele Entbehrungen mit sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/zehntausende-spanier-protestieren-gegen-sparkurs-a-885220.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Die Leute haben Angst&laquo;<\/strong><br>\nWarum niedrige L&ouml;hne nicht die Probleme Spaniens l&ouml;sen k&ouml;nnen. &Uuml;ber staatliche Subventionen f&uuml;r K&uuml;ndigungen, fehlende Steuereinnahmen und die Ann&auml;herung ans lateinamerikanische Modell. Ein Gespr&auml;ch mit Albert Recio<br>\nAlbert Recio ist Wirtschaftsprofessor an der Autonomen Universit&auml;t Barcelona<br>\njunge welt: Vor zwei Wochen haben Analysten der Gro&szlig;bank Morgan Stanley verk&uuml;ndet, Spanien k&ouml;nne sich zu einem &raquo;neuen Deutschland&laquo; entwickeln. Dank Strukturreformen und sinkender Arbeitskosten seien die Exporte des Landes bald wettbewerbsf&auml;higer als die der Nachbarstaaten. K&ouml;nnen die fast f&uuml;nf Millionen Arbeitslosen auf neue Jobs hoffen?<br>\nAlbert Recio: Auf kurze Sicht ist es unm&ouml;glich, die Arbeitslosigkeit in Spanien zu senken; schlicht weil sich die Wirtschaft in einer schweren Rezession befindet. Eine Fokussierung auf die Exporte, wie es Morgan Stanley oder auch Angela Merkel nun vorschlagen, wird daran ganz sicher nichts &auml;ndern. Es ist doch relativ einfach. Wenn die Exporte eines Landes zunehmen, m&uuml;ssen die eines anderen Landes abnehmen. &hellip; Zudem mu&szlig; man die Leute von Morgan Stanley fragen, was wir denn &uuml;berhaupt exportieren sollen? Momentan stehen die B&auml;nder still, es wurden bereits massenweise Fabriken geschlossen.<br>\njunge welt: Das Argument lautet, nun, da die Lohnkosten sinken und der Arbeitsmarkt flexibler ist, sind die Produkte billiger als die anderer Staaten &hellip;<br>\nAlbert Recio: Aber die L&ouml;hne sind doch schon lange geringer als in Deutschland oder anderen Industriestaaten. Sie befinden sich auf dem Niveau von Portugal oder Griechenland. Es ist doch nicht so, da&szlig; Deutschlands seine Autos wegen der niedrigen L&ouml;hne im Land produziert.<br>\nUm das prognostizierte Wachstum bei den Ausfuhren zu erreichen, br&auml;uchte es zudem viele L&auml;nder, die unsere Produkte kaufen k&ouml;nnen. Doch halb Europa befindet sich in der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/02-26\/005.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EZB-Direktor J&ouml;rg Asmussen  &ndash; &ldquo;Die Gerechtigkeit hat gelitten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Politik hat in der Euro-Rettung die Gerechtigkeit vernachl&auml;ssigt, sagt der deutsche EZB-Direktor J&ouml;rg Asmussen. Zu viel Ungleichheit gef&auml;hrde den Wohlstand in Europa.<br>\nZEIT ONLINE: Der eine Schmerz, den viele empfinden, sind die ausgebliebenen weltweiten Reformen nach dem Ausbruch der Krise. Der andere Schmerz ist der Mangel an Gerechtigkeit, den auch ihr fr&uuml;herer Dienstherr und heutige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck im Wahlkampf thematisiert. Teilen Sie diese Empfindung?<br>\nAsmussen: Ja, die Gerechtigkeit hat gelitten. Das zeigen auch unsere Daten. Jeder vierte junge Europ&auml;er ist heute arbeitslos. Das ist v&ouml;llig unbefriedigend. Eine Untersuchung der OECD zeigt au&szlig;erdem, dass die Einkommensunterschiede seit Mitte der achtziger Jahre in fast allen Industriestaaten gewachsen sind, auch in Deutschland. Mehr als die H&auml;lfte der Menschen lebt heute in L&auml;ndern, in denen die Einkommensungleichheit gr&ouml;&szlig;er ist als noch zur Zeit ihrer Eltern.<br>\nZEIT ONLINE: Mit welchen Folgen?<br>\nAsmussen: Ungleichheit ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, sondern kann auch rein &ouml;konomisch betrachtet negative Folgen haben. Der Internationale W&auml;hrungsfonds hat unl&auml;ngst in einer Studie gezeigt, dass eine wachsende Ungleichheit das Wachstum hemmen kann. Wenn die Einkommensunterschiede zu gro&szlig; werden, sinkt etwa die Akzeptanz f&uuml;r Reformen. Die Leute haben dann den Eindruck, dass Reformen immer nur den anderen n&uuml;tzen, nicht ihnen selbst. Zu viel Ungleichheit schadet dem Wohlstand, und zwar von uns allen.<br>\nZEIT ONLINE: Hat die Krise die Gesellschaften ungleicher gemacht?<br>\nAsmussen: Sie hat Entwicklungen versch&auml;rft, etwa den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit. Die Einkommensschere hat sich jedoch schon fr&uuml;her ge&ouml;ffnet, nicht erst 2007 und 2008.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-02\/asmussen-interview\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist schier unglaublich! J&ouml;rg Asmussen, der Erf&uuml;llungsgehilfe der Finanzindustrie, einer der zentralen Protagonisten der Finanzmarktderegulierung unter Steinbr&uuml;ck, beklagt ein zu viel an Ungleichheit in Europa. F&uuml;r wie bl&ouml;d h&auml;lt dieser Mann das Publikum eigentlich?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Freihandel als Retter oder warum die Phantasielosigkeit der Neoliberalen wirtschaftliche Entwicklung verhindert<\/strong><br>\nHat nun der amerikanische Pr&auml;sident nicht verstanden, dass ihn die Europ&auml;er auf&rsquo;s Glatteis des Freihandels f&uuml;hren wollen, um den USA europ&auml;ische Handels&uuml;bersch&uuml;sse aufzuzwingen, oder haben die Europ&auml;er nicht verstanden, dass sie langfristig selbst bei freien Devisenm&auml;rkten auf dem Glatteis der Wechselkurse kr&auml;ftig ausrutschen werden, wenn sie die merkantilistische deutsche &Uuml;berschussstrategie in europ&auml;ischem Ma&szlig;stab wiederholen wollen? Die USA k&ouml;nnen es sich jedenfalls auch bei Abschluss eines Freihandelsabkommens aussuchen, ob sie die Abwehr europ&auml;ischer &Uuml;bersch&uuml;sse den Devisenm&auml;rkten &uuml;berlassen, oder ob sie sie selbst in die Hand nehmen wollen, damit es gar nicht erst zu so jahrelangen Fehlbewertungen wie etwa beim Yen kommt. Die Europ&auml;er sitzen mit Sicherheit in beiden F&auml;llen am k&uuml;rzeren Hebel. Denn sie werden kurzfristig durch freihandelsgesch&uuml;tzte &Uuml;bersch&uuml;sse nie das an Arbeitspl&auml;tzen gewinnen, was sie intern durch ihre Deflationsstrategie an Arbeitspl&auml;tzen verlieren. Und langfristig, wenn Devisenm&auml;rkte oder Wechselkurspolitik den Handels&uuml;bersch&uuml;ssen den Garaus gemacht haben werden, bleiben die Europ&auml;er auf ihren Deflationsproblemen sitzen wie die Japaner heute schon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-freihandel-als-retter-oder-warum-die-phantasielosigkeit-der-neoliberalen-wirtschaftliche-entwicklung-verhindert\/#sthash.6JrMWcwL.dpuf\">flassbeck-econonmics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Quadratur des Kreises<\/strong><br>\nMit privater Altersvorsorge l&auml;sst sich die Demographie nicht &uuml;berlisten. Das Problem ist nicht die steigende Zahl der Rentner, sondern eine falsche Politik<br>\nDie Argumente f&uuml;r die private Altersvorsorge sind bekannt: Wegen der geringen Geburtenh&auml;ufigkeit nimmt die Zahl der Jungen, der Erwerbst&auml;tigen ab, w&auml;hrend es immer mehr Alte gibt, die zu versorgen sind. Behauptet wird, diese Frage k&ouml;nne mit dem traditionellen Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung nicht gel&ouml;st werden. Deswegen soll die gesetzliche Rente erg&auml;nzt oder ersetzt werden durch private Altersvorsorge.<br>\nRichtig ist, dass sich das Zahlenverh&auml;ltnis Alte\/Junge ver&auml;ndert: Von 1991 bis 2011 nahm die Zahl der &uuml;ber 65j&auml;hrigen um 40,3 Prozent zu, die Zahl der Jungen dagegen um 1,8 Prozent ab. Die Frage der Altersversorgung ist dann gestellt, wenn es deswegen zu wenig Arbeitskr&auml;fte gibt, die genug produzieren k&ouml;nnten, um die Alten und sich selbst zu versorgen. Falsch dagegen ist, dass hier das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung versagt und dass daher privat vorgesorgt werden m&uuml;sse. Das ist nicht die L&ouml;sung. (&hellip;)<br>\nBeim privaten Sparen wird &uuml;berdies ein Dilemma deutlich: Wenn das etwas einbringen soll, dann muss das Gewinneinkommen (die Dividenden und Zinsen) hoch sein. Das aber bedeutet ein niedriges Lohneinkommen, was es schwer macht, zu sparen. F&uuml;r welches Ziel nun demonstrieren, f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne oder h&ouml;here Gewinne?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/quadratur-des-kreises\">freitag.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jedes f&uuml;nfte Kind w&auml;chst unter prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen auf<\/strong><br>\nDer 14. Kinder- und Jugendbericht zeigt, dass die Spaltung der Gesellschaft nicht kleiner wird.<br>\nErstmals seit 2001 gibt es wieder einen umfassenden Gesamtbericht &uuml;ber die Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, erarbeitet von einer unabh&auml;ngigen Sachverst&auml;ndigenkommission im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Bereits Ende Januar hat das Bundeskabinett den Bericht beschlossen und befunden und erkl&auml;rt, dass dieser die Kinder- und Jugendpolitik der Bundesregierung best&auml;tige. Doch wer sich den rund 500 Seiten langen Bericht genau ansieht, wird feststellen, dass es um die Situation vieler junger Menschen in Deutschland alles andere als gut bestellt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38618\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pro &amp; Contra: Soll die 30-Stunden-Woche eingef&uuml;hrt werden?<\/strong><br>\nIm Kampf gegen Massenarbeitslosigkeit und Billigjobs sollte die 30-Stunden-Woche eingef&uuml;hrt werden &ndash; bei vollem Lohnausgleich. Das sagt Rudolf Hickel.<br>\nIn Deutschland sollte die 30-Stunden-Woche eingef&uuml;hrt werden. Die heftigen, zum Teil diffamierenden Reaktionen auf unseren Vorschlag waren zu erwarten. Offensichtlich sind mit dem Aufruf einige m&uuml;hsam zusammengehaltene Tabus des vorherrschenden politisch-&ouml;konomischen Denkens &uuml;ber die Arbeitsm&auml;rkte aufgebrochen worden. So wird derzeit das &ldquo;deutsche Besch&auml;ftigungswunder&rdquo; gepriesen. Da st&ouml;rt ein Vorschlag zur Vollbesch&auml;ftigung auf der Basis guter Arbeit. Jedoch, die Wirklichkeit zeigt ein anderes Bild: Von der offenen und verdeckten Arbeitslosigkeit sind &uuml;ber vier Millionen Menschen betroffen, die existenziell auf Arbeit angewiesen sind. Hinzu kommen &uuml;ber sieben Millionen, die in Niedriglohnverh&auml;ltnissen arbeiten. Gemessen an dem Wunsch nach ausreichend bezahlter, guter Arbeit nimmt die Zahl derjenigen zu, die zur &Uuml;bernahme von tariflich nicht gesch&uuml;tzten Billigjobs gezwungen werden. Im Klima gespaltener Arbeitsm&auml;rkte dominiert das Lohndumping. Wer die Legende vom &ldquo;Besch&auml;ftigungswunder&rdquo; angreift, muss mit der Verunglimpfung seiner Idee als Griff in die &ldquo;marxistische Mottenkiste&rdquo; rechnen. Schlie&szlig;lich legt er mit seiner Forderung die negativen Folgen der Agenda 2010 offen, vor allem die Deregulierung der Leiharbeit und den Zwang in Hartz IV, schlechte Jobs annehmen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/pro-und-contra-soll-die-30-stunden-woche-eingefuehrt-werden\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; &ndash; Und sie kommen doch<\/strong><br>\nDer Fachkr&auml;ftemangel ist eine angesagte Sau, die regelm&auml;&szlig;ig durchs Dorf getrieben wird. So beschw&ouml;rt die deutsche Wirtschaft, dass schon heute ein solches Defizit existiere, obwohl die daf&uuml;r sichersten Anzeichen &ndash; Lohnsteigerungen &ndash; nicht nachzuweisen sind. Allenfalls haben wir es derzeit in einigen wenigen Branchen und Regionen mit Fachkr&auml;fteengp&auml;ssen zu tun, darunter in der Pflege, in Erziehungs- oder in einigen Fertigungsberufen sowie in der Gastronomie, die Arbeitskr&auml;fte mit ihren niedrigen L&ouml;hnen abschreckt. &hellip;<br>\nWenn aber die Politik schon eine Dramatisierung des Fachkr&auml;ftemangels bem&uuml;ht, w&auml;re zu erwarten, dass sie sinnvolle Weichenstellungen vornimmt. Weit gefehlt.<br>\nBeispiel &auml;ltere Besch&auml;ftigte. Ihre Zahl steigt. Aber nicht unbedingt, weil es attraktiver geworden ist, l&auml;nger zu arbeiten, sondern weil die 2007 beschlossene Rente mit 67 die Menschen dazu zwingt. Gleichzeitig bieten nur 19 Prozent aller Betriebe &uuml;berhaupt spezielle Ma&szlig;nahmen f&uuml;r &Auml;ltere an.<br>\nW&auml;hrend Besch&auml;ftigte also l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen, um nicht mit Abschl&auml;gen in Rente zu gehen, bleibt es bei Appellen an die Unternehmen, das Potenzial &auml;lterer Besch&auml;ftigter nicht zu vernachl&auml;ssigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/25\/a0068\">taz<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Lesetipp &ndash; Die Hungermacher<\/strong><br>\nHarald Schumann<br>\nDie Hungermacher<br>\nWie Deutsche Bank, Allianz und Co. auf Kosten der &Auml;rmsten mit Lebensmitteln spekulieren<br>\nEin foodwatch-Buch<br>\nPreis &euro; (D) 9,99| &euro; (A) 10,30<br>\nISBN: 978-3-10-402431-8<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn Sie dieses Buch interessiert, dann  kaufen Sie dieses Buch doch bitte bei Ihrer lokalen Buchhandlung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Konzernforscher warnten: Spekulation treibt Preise<\/strong><br>\nInsgesamt sechs Papiere aus den Forschungsabteilungen von Deutscher Bank und Allianz belegen: Entgegen &ouml;ffentlicher &Auml;u&szlig;erungen gehen die Unternehmen selbst davon aus, dass Spekulation mit Agrarrohstoffen zu h&ouml;heren Nahrungsmittelpreisen und damit zu Hunger f&uuml;hren kann. Die Deutsche Bank hat dar&uuml;ber sogar den Deutschen Bundestag belogen.<br>\nIn einem als &bdquo;ausschlie&szlig;lich zur internen Nutzung, vertraulich&ldquo; gekennzeichneten Dokument des Allianz-Konzerns, das der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt, hei&szlig;t es: Es sei &bdquo;doch wahrscheinlich&ldquo;, dass &bdquo;spekulative Kapitalstr&ouml;me (&hellip;) die Preisentwicklung zumindest verst&auml;rkt haben&ldquo;. In einem weiteren Papier hielt die Forschungsabteilung von Allianz bereits 2008 fest: &bdquo;Die Preisausschl&auml;ge an den Agrarm&auml;rkten wurden durch spekulative Faktoren nicht ausgel&ouml;st, aber verst&auml;rkt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/foodwatch.de\/kampagnen__themen\/nahrungsmittel_spekulation\/aktuelle_nachrichten\/forschung_von_allianz_und_deutscher_bank\/index_ger.html\">foodwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndige f&uuml;r Einf&uuml;hrung eines Korruptionsregisters auf Bundesebene<\/strong><br>\nIn einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Technologie haben sich die Sachverst&auml;ndigen am Montag f&uuml;r die Einrichtung eines Registers &uuml;ber unzuverl&auml;ssige Unternehmen zur besseren Bek&auml;mpfung der Korruption ausgesprochen. So erkl&auml;rte der Deutsche St&auml;dte- und Gemeindebund, dessen Mitglieder jedes Jahr Auftr&auml;ge von 250 bis 300 Milliarden Euro vergeben, vorrangiges Ziel m&uuml;ssten &bdquo;saubere und transparente Vergabeverfahren im Wettbewerb bei der Gleichbehandlung aller Unternehmen&ldquo; sein. Wenn es ein bundesweites Register geben w&uuml;rde, k&ouml;nne der l&auml;nderrechtliche Flickenteppich mit vielen noch bestehenden wei&szlig;en Flecken beseitigt werden.<br>\nDie Einrichtung eines bundesweiten Registers &uuml;ber unzuverl&auml;ssige Unternehmen ist im Entwurf eines Korruptionsregister-Gesetzes (17\/11415) vorgesehen, den die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in den Bundestag eingebracht hat. &Ouml;ffentliche Auftraggeber von Bund, L&auml;ndern und Kommunen sollen danach Auff&auml;lligkeiten an das Register melden sowie &bdquo;dort eine etwaige Notierung von Bietern bei ihren &ouml;ffentlichen Auftragsverfahren erfragen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Entwurf weiter&hellip;<br>\nNach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) geben Bund, L&auml;nder und Kommunen zusammen 400 Milliarden Euro pro Jahr f&uuml;r &ouml;ffentliche Beschaffung von G&uuml;tern und Dienstleistungen aus. Das seien 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)&hellip;Auftr&auml;ge d&uuml;rften nur an zuverl&auml;ssige und gesetzestreue Unternehmen vergeben werden, und daf&uuml;r sei die Einrichtung eines bundesweiten Korruptionsregisters ein wichtiger Baustein&hellip;<br>\nWelcher gesamtwirtschaftliche Schaden durch Wirtschaftskriminalit&auml;t und Korruption angerichtet wird, machte der DGB in seiner Stellungnahme unter Bezug auf Daten des Bundeskriminalamtes (BKA) deutlich. Danach betrug der Schaden durch Wirtschaftskriminalit&auml;t 2010 rund 4,65 Milliarden Euro. Der Schaden durch Korruption wurde mit 276 Millionen Euro beziffert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_02\/2013_096\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von B&ouml;cken, die g&auml;rtnern<\/strong><br>\nEin Nachmittag bei LobbyControl in Berlin.<br>\nDie m&auml;chtigsten lobbyistischen Organisationen sind die Unternehmen, Verb&auml;nde und diversen Zuarbeiter des Gesundheitssektors und der Pharmakonzerne, der Finanz-und Versicherungswirtschaft, Energie-und Atomwirtschaft, R&uuml;stungs-und Automobilindustrie, Landwirtschaft-und Lebensmittelindustrie und einige mehr. Sie nehmen systematisch Einfluss auf die Gesetzgebung, manipulieren die sogenannte &ouml;ffentliche Meinungsbildung und betreiben mit gro&szlig;er Energie und hohem Geldeinsatz die marktgerechte Zurichtung unserer Gesellschaft.<br>\nAllein das Gesundheitsministerium wird von mehr als 400 Lobbygruppen &ldquo;beraten&rdquo;, es geht um einen 260 Milliarden schweren Gesundheitsmarkt&hellip;<br>\nGerade auch bei der R&uuml;stungslobby wird deutlich, wie intransparent Lobbyismus in Deutschland ist. Es w&auml;re wichtig und im &ouml;ffentlichen Interesse, zu wissen, wer eigentlich im Hintergrund Lobbyarbeit etwa f&uuml;r R&uuml;stungsexporte macht&hellip;<br>\nEhemalige Politikerinnen und Politiker sind bei der Wirtschaft nat&uuml;rlich die beliebtesten Lobbyisten. Manche kommen aber auch aus der PR-Ecke, aus dem Journalismus. Sie bezeichnen sich selbst nicht als Lobbyisten, viele sagen, sie sind Berater, Politikberater. Viele sind Juristen, Politologen, die eben ihre Karriere erst mal im Bundestag als Mitarbeiter von Abgeordneten oder auch im EU-Parlament begonnen haben. Das sind perfekte Voraussetzungen, um Lobbyist zu werden. Noch perfekter ist aber, wie gesagt, der ehemalige Politiker, denn er verf&uuml;gt &uuml;ber ein Netzwerk von Beziehungen und eine Vielfalt von Informationen, die dem neuen Arbeitgeber nat&uuml;rlich einen gro&szlig;en und absolut einseitigen Vorteil verschaffen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/25\/a0072\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lieber Hasso, la&szlig; mal stecken &hellip;<\/strong><br>\noder Ermessen nach Laune (The Giving Pledge) wider gesetzlichen Anspr&uuml;chen (The Taxing Pledge)?<br>\nNein, Plattners splendider Eintrag ins Who is Who des Giving Pledge ist keine gute Nachricht, keine lobenswerte Einsicht eines Milliard&auml;rs, sondern ein Armutszeugnis f&uuml;r das &ldquo;kapitalistische Weltethos&rdquo;. Wenn sich Gesellschaften &uuml;ber die Lust und Laune von Kr&ouml;ssusen finanzieren, dann ist das kein Grund, dar&uuml;ber wohlwollend zu berichten, sondern die Zurschaustellung der Misere und besorgniserregend.<br>\nIst es Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, wenn man die H&auml;lfte seines Verm&ouml;gens weggibt und immer noch beinahe drei Milliarden Euro besitzt? Oder ist das nicht das Eingest&auml;ndnis einer Umverteilungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, die auf ganzer Linie gescheitert ist? Wer braucht drei Milliarden zum Leben? Oder lohnt sich Leistung unterhalb dieser Summe etwa nicht mehr?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/02\/lieber-hasso-la-mal-stecken.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Kapitalismus in der Wissenschaft&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wettbewerb miteinander soll die Hochschulen besser machen. Das funktioniert so aber nicht, meinen manche Experten. Kritiker sagen, das Leistungssystem habe paradoxerweise einen konservativen Effekt.<br>\nWas passieren kann, wenn Forschungsgelder nach dem &bdquo;Leistungsprinzip&ldquo; verteilt werden, rechnet der Pr&auml;sident Bernd Kriegesmann von der Westf&auml;lischen Hochschule gerne vor. Seit 2005 ist sein Haushaltsbudget um zw&ouml;lf Millionen Euro gesunken. Allerdings nicht, weil die Fachhochschule in Gelsenkirchen schlecht gewirtschaftet h&auml;tte&hellip;<br>\nSein Pech war, dass andere Hochschulen, besonders im Raum M&uuml;nster und Bonn-Rhein-Sieg, noch mehr Output hatten. Daf&uuml;r wurden sie vom Land Nordrhein-Westfalen belohnt. F&uuml;r ihre Leistung bekamen sie Zusch&uuml;sse, die ihnen im folgenden Jahr halfen, ihre Zahlen erneut zu erh&ouml;hen.<br>\nDass die Fachhochschule von Anfang an mit schwierigen Bedingungen zu k&auml;mpfen hatte, &uuml;bersah das Bildungsministerium bei seiner Anreizpolitik, meint Kriegesmann. 95 Prozent der Studierenden an der Westf&auml;lischen Hochschule haben keine akademischen Vorbilder, viele studieren, weil sie keine Arbeit finden. Die Region ist insgesamt sozial schwach, auch die Unis Bochum und Essen geh&ouml;ren zu den Verlierern der &bdquo;leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM)&ldquo;&hellip;.<br>\nF&uuml;r den Soziologen Richard M&uuml;nch von der Universit&auml;t Bamberg hat dieser &bdquo;akademische Kapitalismus&ldquo; zudem Folgen f&uuml;r die wissenschaftliche Qualit&auml;t. Davon abgesehen, dass Forscher wertvolle Zeit mit B&uuml;rokratie und Mitteleinwerbung verbringen, orientieren sich viele bei ihren Antr&auml;gen an bew&auml;hrten Thesen und Methoden. F&uuml;r M&uuml;nch f&uuml;hrt das zu einer Standardisierung von Forschungsergebnissen. Das Leistungssystem hat also paradoxerweise nicht einen marktwirschaftlich-innovativen, sondern einen konservativen Effekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/unis-im-wettbewerb-kapitalismus-in-der-wissenschaft\/7831634.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Merkels Allzweckwaffe streut mal wieder<\/strong><br>\nThomas de Maizi&egrave;re ist Merkels Allzweckwaffe. Er war Innenminister, Kanzleramtsminister und Minister f&uuml;r Besondere Aufgaben. Er erledigte seine Jobs immer unauff&auml;llig. Doch als Verteidigungsminister haut er einen Br&uuml;ller nach dem anderen raus. Erst r&uuml;ckte er das moderne Bild des deutschen Soldaten zurecht, wonach das Sterben inzwischen wieder zum Job geh&ouml;re. Dann &uuml;berraschte de Maizi&egrave;re mit der Einsch&auml;tzung, dass die Bundeswehr sehr viel h&auml;ufiger und l&auml;nger in Krisengebieten und selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r wirtschaftliche Interessen k&auml;mpfen w&uuml;rde. Und nun bezeichnet er seine Soldaten als Jammerlappen, die blo&szlig; nach Anerkennung gieren.<br>\nUnd dann waren da noch die R&uuml;stungslieferungen, &uuml;ber die nach Ansicht von de Maizi&egrave;re aus sicherheitspolitischen Interessen entschieden werde. Menschenrechts&uuml;berlegungen spielen zwar eine Rolle, doch m&uuml;ssten die zur&uuml;cktreten. Und jetzt stehen Patriots an der t&uuml;rkisch-syrischen Grenze, damit Zitat: &ldquo;Niemand auf dumme Gedanken kommt&rdquo;. Wer solche Minister hat, braucht sich vor der Regierungschefin nicht f&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/02\/24\/merkels-allzweckwaffe-streut-mal-15565225\/\">&Eacute;crasez l&rsquo;inf&acirc;me!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Unterschiedliche Abi-Noten &ndash; Die mangelhafte Reifepr&uuml;fung<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber das Sitzenbleiben hat es erst k&uuml;rzlich wieder gezeigt: Der Bildungsf&ouml;deralismus schadet dem Grundsatz der Gleichbehandlung. Wer in Bremen ein Abitur mit 1,5 macht, wird in Sachsen-Anhalt nicht einmal zur Abschlusspr&uuml;fung zugelassen&hellip;<br>\nAnhand der Oberstufenverordnungen jedes Bundeslandes hat der ehemalige Oberstufenlehrer G&uuml;nter Germann aus Halle berechnet, welche Abiturnoten bei identischer Sch&uuml;lerleistung m&ouml;glich sind. Obwohl die Kultusministerkonferenz Rahmen zur Berechnung festgelegt hat, unterscheiden sich die Noten erheblich &ndash; je nachdem, wie welche Kurse gez&auml;hlt werden und wie viele Leistungen unterhalb von 5 Punkten gestrichen werden d&uuml;rfen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nordkurier.de\/cmlink\/nordkurier\/nachrichten\/blickpunkte\/die-mangelhafte-reifeprufung-1.546552\">Nordkurier<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nnn.de\/nachrichten\/home\/top-thema\/artikel\/flickenteppich-beim-abitur-mv-schueler-haben-es-schwer.html?tx_ttnews[backPid]=111&amp;cHash=6810e6e602b34b7c1b7c2ec49a1f37c9\">Flickenteppich beim Abitur, Norddeutsche Neueste Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wer darf ins Fernsehen?<\/strong><br>\nTypologie der deutschen Talkshow: Ein fester Kreis von Charakterdarstellern zelebriert die Kunst des Machterhalts.<br>\nIn Wahrheit spielt das Talk-Fernsehen uns vor, was nicht stattfindet: Mitsprache, Partizipation, Debatte. Es ist ein Einwegmedium, von drau&szlig;en f&uuml;hrt kein Sprachrohr hinein. Deshalb braucht man Pocher, Hansch, Precht, J&ouml;rges und all die anderen &ndash; ein Ensemble von &ldquo;bunten Personen&rdquo;, welche die grauen Herren umwimmeln, die immer noch da sind. Auch in diesem Ensemble sollte es so wenig Fluktuation geben wie m&ouml;glich &ndash; damit nicht so auff&auml;llt, dass die politische Seite stagniert. Es ist: Machterhalt auf beiden Seiten.<br>\nJe l&auml;nger man deutsche Talkshows betrachtet, desto mehr k&ouml;nnte man sie mit einem anderen beliebten Format verwechseln, der Kochshow. Beide zeigen nicht, was sich in unserer Gesellschaft abspielt, sondern was ihr fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/08\/Fernsehen-Typologie-Talkshow-Gaeste\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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