{"id":16347,"date":"2013-02-28T09:00:33","date_gmt":"2013-02-28T08:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347"},"modified":"2013-02-28T09:00:33","modified_gmt":"2013-02-28T08:00:33","slug":"hinweise-des-tages-1828","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h01\">Finanzmarktkrise : 1998 &ndash; Generalprobe f&uuml;r den Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h02\">Selbst in Vollzeit reicht der Lohn nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h03\">Leiharbeiter als billige Amazon-Massenware? Koblenzer Zeitarbeitsfirma klagt an &ndash; Ein Blick in die Vertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h04\">Deutliche Zunahme der Arbeitsk&auml;mpfe im Jahr 2012 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h05\">DIW: Demokratie und Arbeit sind den Menschen wichtiger als Wirtschaftswachstum <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h06\">Die Auswirkungen der Krisenbearbeitung in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h07\">Dringender Korrekturbedarf: Ungleiche Verteilung und unterfinanzierte &ouml;ffentliche Haushalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h08\">Fraktion Die Linke will Riester-F&ouml;rderung in die gesetzliche Rente &uuml;berf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h09\">Nicht-EU-Ausl&auml;nder: Fachkr&auml;fte sollen leichter nach Deutschland kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h10\">Deutsche Bahn h&auml;lt an Stuttgart 21 fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h11\">Senat stoppt Geburts-TV im Klinikum Friedrichshain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h12\">Bertelsmann: Adressenjagd auf Minderj&auml;hrige?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h13\">Heiner Flassbeck: Den USA droht ein &ldquo;m&ouml;rderi&shy;sches Spar&shy;pro&shy;gramm&rdquo; &mdash; was aber droht Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h14\">Wolfgang M&uuml;nchau: Wahl in Italien: Die Verliererin hei&szlig;t Angela Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h15\">Clowns-&Auml;u&szlig;erung &ndash; Napolitano sagt Gespr&auml;ch mit Steinbr&uuml;ck ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h16\">Sahra Wagenknecht: Steinbr&uuml;ck ist keine Alternative zu Merkel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h17\">Viel N&auml;he, wenig Distanz: Journalisten sind Teil der Elitenetzwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h18\">Welch eine Verschwendung: Nachruf auf die Studiengeb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347#h19\">St&eacute;phane Hessel ist tot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><br>\n<strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16347&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<br>\n<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanzmarktkrise : 1998 &ndash; Generalprobe f&uuml;r den Kollaps<\/strong><br>\nWar die Gefahr des Finanzmarkt-Crashs vor Ausbruch der Krise 2007 wirklich nicht absehbar?<br>\nEine Studie von Nigel F.B. Allington u.a. &ldquo;Lessons not learned&rdquo; im Journal of Post Keynesian Economics (4 \/ 2012) zeigt: Bereits 1998 beim Zusammenbruch des Hedgefonds LTCM traten die Schw&auml;chen der laxen Regulierung zutage. Gelernt hat die Politik daraus nichts.<br>\nDie Probleme, die 2007 zur Immobilienkrise und bald zur Weltfinanzkrise f&uuml;hrten, sind den Forschern zufolge im Fall LTCM schon klar erkennbar gewesen. N&auml;mlich dass &bdquo;Regulierung light&ldquo; zu nahezu unbegrenzter kredtifinanzierter Spekulation mit kaum mehr durchschaubaren &bdquo;Finanzinnovationen&ldquo; f&uuml;hrt &ndash; und dass am Ende staatliche Stellen einspringen m&uuml;ssen, um den Kollaps des Bankensystems zu verhindern. &bdquo;Aber die Lektion fand keine Beachtung&ldquo;, konstatieren die Wissenschaftler. Jedenfalls gelte das f&uuml;r die Politik, die keine Anstrengungen unternahm, die Regulierung zu verbessern. Bei Investment Bankern und den Managern von Hedge-Fonds habe das LTCM-Debakel die Risikofreude m&ouml;glicherweise sogar noch etwas gesteigert. Denn nun sei klar gewesen, dass im Ernstfall mit Hilfestellung zu rechnen ist. So war es f&uuml;r Finanzinstitute &ndash; nicht nur f&uuml;r Hedge-Fonds &ndash; 2008 &bdquo;v&ouml;llig normal&ldquo;, mit dem Drei&szlig;igfachen des Eigenkapitals verschuldet zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2013_03_7.pdf\">B&ouml;ckler-Impuls [PDF &ndash; 174 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei uns in Deutschland wurde ja st&auml;ndig behauptet, die Finanzkrise habe uns wie ein &bdquo;Spring-ins-Feld-Teufel&ldquo; (Steinbr&uuml;ck) aus den USA &uuml;berfallen, ohne dass man sie h&auml;tte vorausahnen k&ouml;nnen. Auch bei uns gab es schon 2003 ein Treffen Schr&ouml;ders, Eichels und Clements mit Spitzenvertretern der Banken- und Versicherungsbranche, bei dem der Vorschlag gemacht worden, f&uuml;r notleidende Kredite deutscher Institute eine Auffanggesellschaft zu gr&uuml;nden, f&uuml;r deren Risiken letztlich der Staat, also der Steuerzahler, einstehen soll. Die hohen Risiken waren der Politik sp&auml;testens seit dem Jahr 2000 bekannt.<\/em><br>\n<em>Siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3599\">Die Verflechtung der Politik mit dem Casino-Betrieb der Finanzwirtschaft ist enger und &auml;lter als wir denken &ndash; wir zahlen schon seit 2000 f&uuml;r die Wettschulden<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Selbst in Vollzeit reicht der Lohn nicht<\/strong><br>\n&Uuml;berdurchschnittlich viele Leiharbeiter in Vollzeit beziehen zus&auml;tzlich Hartz IV. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor, die der taz vorliegt.<br>\nDanach erhielten im Juni 2011 54.620 Haushalte, in denen mindestens ein Leiharbeiter lebte, noch Geld vom Jobcenter. Den Staat kostete diese Subventionierung rund 347 Millionen Euro.<br>\nDie Bundesregierung verweist allerdings darauf, dass bei der Frage, warum der Lohn nicht reiche, auch der &ldquo;Arbeitsumfang&rdquo;, eine Rolle spiele sowie die Zahl der zu versorgenden Haushaltsmitglieder. Insofern geben die Zahlen nur erste, aber interessante Hinweise. Aus ihnen geht hervor, dass in 86 Prozent der Haushalte, die aufstocken, mindestens ein Leiharbeitnehmer in Vollzeit besch&auml;ftigt ist.<br>\nF&uuml;r die Gr&uuml;nen Grund genug darauf zu dr&auml;ngen, dass auch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ihre Vermittlung in Leiharbeit kritisch &uuml;berdenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/02\/27\/a0048\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu Eberhard Einsiedler, Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/121213_bundesagentur_analyse.pdf\">&bdquo;Perspektive Qualit&auml;t&ldquo; [PDF &ndash; 9.5 MB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Leiharbeiter als billige Amazon-Massenware? Koblenzer Zeitarbeitsfirma klagt an &ndash; Ein Blick in die Vertr&auml;ge<\/strong><br>\nRund um Koblenz scheint dieses Bem&uuml;hen des US-Giganten um eine wei&szlig;e Weste offensichtlich sehr wohlwollend aufgenommen worden zu sein. Die ma&szlig;geblichen politischen Kr&auml;fte m&uuml;hten sich im Gespr&auml;ch mit unserer Zeitung zuletzt offensiv darum, das positive Miteinander zwischen dem Online-Handelskonzern und der Region herauszustreichen&hellip;.<br>\nEin Blick in die Vertr&auml;ge:<br>\nVerrechnung des Lohns abseits der Tarife&hellip;<br>\nVerhandlungskampf mit harten Bandagen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rhein-zeitung.de\/nachrichten\/rz-thema_artikel,-Leiharbeiter-als-billige-Amazon-Massenware-Koblenzer-Zeitarbeitsfirma-klagt-an-%E2%80%93-Ein-Blick-in-die-V-_arid,560953_regid,1.html\">Rhein Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Aus dem Artikel geht ja u.a. auch hervor das es wohl Zeitarbeitsfirmen gibt die solche Vertr&auml;ge unterschreiben!<\/em><br>\n<em>Was bewegt sie dazu?<\/em><br>\n<em>Um was geht es der Politik? Hier im Besonderen den Kommunalpolitikern ? &ndash; Ich denke, dass es in der Hauptsache um die Profilierung vor Ort geht. Jeder kann, getreu nach dem vor Jahren gepr&auml;gten Slogan: &ldquo;Sozial ist was Arbeit schafft&rdquo; f&uuml;r seine Partei werben. Bei diesem eng gefassten Begriff von sozial muss auch niemand mehr hinter die Kulissen schauen. F&uuml;r Ethik und Moral sind ja schlie&szlig;lich die Unternehmer selbst zust&auml;ndig. Die Politik kann also hier maximal den Finger heben und die Unternehmen an gesellschaftliche Werte erinnern. Dass man die Menschen per Gesetz vor solchen Unternehmen sch&uuml;tzen kann, davon will niemand was wissen oder auch nur geh&ouml;rt haben. Der freie Markt l&auml;sst hier keine staatlichen Eingriffe zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutliche Zunahme der Arbeitsk&auml;mpfe im Jahr 2012 <\/strong><br>\nGro&szlig;e Warnstreikwellen in Metallindustrie und &ouml;ffentlichem Dienst sowie ein neuer H&ouml;chststand an Arbeitsk&auml;mpfen im Dienstleistungsbereich haben das Arbeitskampfgeschehen im Jahr 2012 gepr&auml;gt. Das zeigt die Jahresbilanz zur Streikentwicklung in 2012, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. Die Zahl der an  Streiks und Warnstreiks beteiligten Besch&auml;ftigten hat sich gegen&uuml;ber 2011  mehr als versechsfacht &ndash; sie stieg von rund 180.000 auf etwa 1,2 Millionen.<br>\nUrsache daf&uuml;r waren umfangreiche Warnstreiks in der Metallindustrie sowie im &Ouml;ffentlichen Dienst. Nicht zuletzt dadurch lag das Arbeitskampfvolumen 2012 mit sch&auml;tzungsweise 630.000 Ausfalltagen mehr als doppelt so hoch wie 2011.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_wsi_2013_02_27.pdf\">WSI&nbsp;[PDF &ndash; 72.7 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>DIW: Demokratie und Arbeit sind den Menschen wichtiger als Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nEntwicklung des Bruttoinlandsprodukts ist nach Ansicht der Wahlberechtigten nicht entscheidend f&uuml;r Wohlstand und Lebensqualit&auml;t.<br>\nDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) spielt als Gradmesser f&uuml;r Wohlstand nach Ansicht der deutschen Bev&ouml;lkerung nur eine untergeordnete Rolle. Als weitaus wichtiger werden der Erhalt der Demokratie und eine hohe Erwerbst&auml;tigenquote eingesch&auml;tzt. Das geht aus einer repr&auml;sentativen Erhebung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit TNS Infratest hervor. &bdquo;Wohlstand und Lebensqualit&auml;t definieren sich f&uuml;r viele Menschen nicht vorrangig &uuml;ber die H&ouml;he des Durchschnittseinkommens und des Wirtschaftswachstums&ldquo;, sagt DIW-Experte Marco Giesselmann, einer der Studienautoren. &bdquo;Die Politik muss deshalb auch die weiteren Bed&uuml;rfnisse und Anforderungen der Menschen messbar machen und anerkennen.&ldquo; Hintergrund der Umfrage ist ein Vorschlag der Enquete-Kommission &bdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo;, die im Auftrag des Deutschen Bundestags eine Alternative zum BIP entwickeln soll und sich nun mehrheitlich f&uuml;r ein Konzept mit zehn Leitindikatoren ausgesprochen hat&hellip;<br>\nAuf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten das Pro-Kopf-Einkommen &ndash; als Indikator f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt &ndash; durchschnittlich mit einem Wert von 7,4. Damit liegt das BIP fast am Ende der Bedeutsamkeitsskala der zehn von der Enquete-Kommission vorgeschlagenen Indikatoren; lediglich einer Erh&ouml;hung der Lebenserwartung wird mit einem Durchschnittswert von 6,6 eine noch geringere Relevanz zugesprochen. Dem Erhalt der Demokratie und einer hohen Erwerbst&auml;tigenquote werden mit Durchschnittswerten von 9,4 beziehungsweise 9,2 die mit Abstand h&ouml;chsten Bedeutungen beigemessen. Die &ouml;kologischen Indikatoren f&uuml;r Aspekte wie Klimaschutz und Erhalt der Artenvielfalt liegen mit Mittelwerten von knapp &uuml;ber acht im Mittelfeld der Rangliste&hellip;<br>\nBedeutsame Unterschiede weist die Analyse f&uuml;r die W&auml;hler verschiedener Parteien aus: So wird die Relevanz des BIP vor allem bei W&auml;hlern der SPD sowie der Linken hoch eingestuft. Besonders deutlich spiegelt sich das parteipolitische Spektrum bei der Frage nach der Einkommensverteilung wider:<br>\nW&auml;hrend die W&auml;hler von SPD, Gr&uuml;nen und Linken das Gleichheitsziel im Schnitt um bis zu 1,5 Skalenpunkte wichtiger einsch&auml;tzen als CDU-W&auml;hler, wird dem Indikator unter FDP-W&auml;hlern lediglich eine deutlich unterdurchschnittliche Relevanz beigemessen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100319.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen.html?id=diw_01.c.416495.de\">Pressemitteilung des DIW Berlin vom 27.02.2013<\/a> \n<p><strong>Siehe dazu: Alternative Wohlstandsmessung: Neun Indikatoren k&ouml;nnen das Bruttoinlandsprodukt erg&auml;nzen und relativieren.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130228_bild01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130228_bild01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Auff&auml;llig ist, dass Menschen mit mittleren Haushaltseinkommen allgemeine Einkommens- sowie Gleichheitsziele statistisch signifikant h&ouml;her bewerten als Menschen in unteren und hohen Einkommensgruppen (um jeweils ungef&auml;hr einen halben Skalenpunkt).<br>\nForderungen nach einer Erh&ouml;hung von Bildungschancen und der Lebenserwartung<br>\nsind dagegen in unteren Einkommensgruppen besonders stark, w&auml;hrend die Wertungen von<br>\nSchuldenreduktion und Demokratieerhalt als Politikziel bei dieser Gruppe deutlich und statistisch signifikant unterdurchschnittlich sind<br>\nQuell: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php\/416403\">DIW Wochenbericht Nr. 9.2013, S. 3ff. [PDF &ndash; 374 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Interview mit dem DIW-Forscher Marco Giesselmann, Wissenschaftlicher<\/strong><br>\nMitarbeiter,<br>\nZum einen war f&uuml;r uns erstaunlich, dass Einkommensziele insbesondere in mittleren Einkommenslagen betont werden. In den unteren und h&ouml;heren Einkommensgruppen<br>\nbeobachten wir hingegen eine relativ geringe Wertung dieses Wohlstandsaspekts. Zum zweiten stellen wir fest, dass Gleichheits- und Einkommensaspekte selbst unter Konstanthaltung von unterschiedlichen &ouml;konomischen Positionen in Ostdeutschland h&ouml;her gewichtet werden als in Westdeutschland. Zudem &uuml;berrascht, dass Nachhaltigkeitspolitik insbesondere von &auml;lteren Personen priorisiert wird. Das hat uns erstaunt, weil die politischen Entscheidungen im &ouml;kologischen Bereich ja sehr langfristige Wirkungen haben. Das hei&szlig;t, die Leute, die pers&ouml;nlich weniger vom &ouml;kologischen Handeln betroffen sind, werten diese Aspekte trotzdem besonders hoch. Sie d&uuml;rften an ihre Kinder und Enkelkinder denken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php\/416403\">DIW Wochenbericht Nr. 9.2013, S. 13 [PDF &ndash; 374 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merkw&uuml;rdig bei dieser Untersuchung ist, dass bei den Beurteilungsm&ouml;glichkeiten, die als wichtig oder weniger wichtig eingestuft werden konnten, die wirtschaftliche Entwicklung oder dessen Ma&szlig;zahl das BIP gar nicht vorkommen. Dabei kann man den &ouml;konomischen Zusammenhang von &bdquo;Genug Arbeit&ldquo; oder das &bdquo;Pro-Kopf-Einkommen&ldquo; und der wirtschaftlichen Entwicklung kaum trennen.<\/em><br>\n<em>Auffallend ist, dass bei den &bdquo;Sorgen&ldquo; der Befragten, die Friedenserhaltung die h&ouml;chste Bedeutung hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Auswirkungen der Krisenbearbeitung in Griechenland<\/strong><br>\nDie griechische Krise und ihre Bearbeitung stehen stellvertretend f&uuml;r die Krisenpolitik (in) der Europ&auml;ischen Union. In den n&auml;chsten Monaten und Jahren wird sich entscheiden, ob dieser eingeschlagene Weg eines autorit&auml;ren und radikalisierten Neoliberalismus sich langfristig durchsetzen kann. Ein Blick nach Griechenland verdeutlicht, dass dies das Ende des Europ&auml;ischen Sozialmodells bedeuten w&uuml;rde, denn auch wenn dieses im Vertrag von Lissabon best&auml;tigt wurde, weist die derzeitige Krisenpolitik in den s&uuml;dlichen Krisenl&auml;ndern einen anderen Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/19-2013\/++co++747e3b70-800c-11e2-bda0-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dringender Korrekturbedarf: Ungleiche Verteilung und unterfinanzierte &ouml;ffentliche Haushalte<\/strong><br>\nZwei Themen sind Dauerbrenner in den wirtschaftspolitischen Debatten der vergangenen Jahre: Die finanzielle Situation der &ouml;ffentlichen Haushalte (einschlie&szlig;lich der Staatsverschuldung) auf der einen und die zunehmende Ungleichverteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen auf der anderen Seite. Zwischen beiden besteht ein unmittelbarer Zusammenhang.<br>\nDie Steuersenkungen der vergangenen Jahre, die insbesondere reichen Privathaushalten und dem Unternehmenssektor zu Gute gekommen sind, haben die Tendenz zu einer immer ungleicheren Verteilung zus&auml;tzlich verst&auml;rkt &ndash; und die &ouml;ffentlichen Kassen geleert. Die Haushalte von Bund, L&auml;ndern und Kommunen sind heute strukturell unterfinanziert: Selbst in konjunkturell guten Jahren weisen sie keine &Uuml;bersch&uuml;sse auf, wichtige Ausgaben etwa f&uuml;r &ouml;ffentliche Infrastruktur, f&uuml;r Bildung und Soziales oder f&uuml;r Erneuerbare Energien k&ouml;nnen nur unzureichend get&auml;tigt werden. W&uuml;rde aktuell noch das Steuerrecht des Jahres 1998 gelten, dann h&auml;tten die &ouml;ffentlichen Haushalte allein 2011 rund 50 Mrd. Euro mehr Einnahmen gehabt.<br>\nIm internationalen Vergleich f&auml;llt der Anteil verm&ouml;gensbezogener Steuern (Erbschaftsteuer, Verm&ouml;gensteuer usw.) am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland besonders niedrig aus: Er ist mit unter einem Prozent nur etwa halb so hoch wie der Durchschnitt der OECD-L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/852\">annotazioni<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Nicht ganz stimmig ist allerdings dieser Satz: &bdquo;In einer modernen Volkswirtschaft steht jedem Euro Verm&ouml;gen notwendig genau ein Euro Schuld gegen&uuml;ber&ldquo;. Es stimmt zwar, dass jeder Euro Schuld genau einem Euro Verm&ouml;gen (in Form von Forderungen) gegen&uuml;bersteht. Aber nicht jeder Euro Verm&ouml;gen ist eine Forderung &ndash; ein abbezahltes Haus steht z.B. keinen Schulden gegen&uuml;ber.<\/em><br>\n<em>Es stimmt aber schon, dass der Abbau von Schulden per Definition den Abbau von Verm&ouml;gen in Form von Forderungen zur Folge hat. Und es ist nat&uuml;rlich ein Widerspruch an sich, den Abbau von Staatsschulden zu verlangen, und gleichzeitig den Aufbau von privaten Altersvorsorge zu fordern, die wiederum in Staatsschuldentitel investiert werden soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fraktion Die Linke will Riester-F&ouml;rderung in die gesetzliche Rente &uuml;berf&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke sieht mit Blick auf eine drohende Altersarmut weiter Teile der Bev&ouml;lkerung Handlungsbedarf. In ihrem Antrag &bdquo;Riester-F&ouml;rderung in die gesetzliche Rente &uuml;berf&uuml;hren&ldquo; (17\/12436) fordert die Linksfraktion die Bundesregierung unter anderem auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, &bdquo;mit dem das Ziel der Lebensstandardsicherung und Armutsvermeidung in der gesetzlichen Rentenversicherung verankert wird&ldquo;. Dazu m&uuml;sse das &bdquo;Sicherungsniveau vor Steuern auf mindestens 53 Prozent festgelegt, der Solidarausgleich ausgebaut und eine solidarische Mindestrente eingef&uuml;hrt&ldquo; werden, hei&szlig;t es in der Vorlage.<br>\nDie Fraktion schreibt weiter, dass die Riester-Rente die Vorsorgel&uuml;cke in Deutschland erwartungsgem&auml;&szlig; nicht schlie&szlig;en k&ouml;nne. Denn, so hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung, die Entwicklungen an den Finanzm&auml;rkten seien zu unsicher. Und &bdquo;zu intransparent und kostentr&auml;chtig haben die Versicherungsunternehmen die Vorsorgeprodukte gestaltet&ldquo;. Au&szlig;erdem sei von Anfang an zu vermuten gewesen, &bdquo;dass das sozialpolitische Ziel, die politisch gerissene Vorsorgel&uuml;cke zu schlie&szlig;en, nicht erreicht werde&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_02\/2013_100\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nicht-EU-Ausl&auml;nder: Fachkr&auml;fte sollen leichter nach Deutschland kommen<\/strong><br>\nQualifizierte Menschen aus L&auml;ndern au&szlig;erhalb der EU sollen leichter in Deutschland arbeiten k&ouml;nnen &ndash; auch wenn sie keinen akademischen Abschluss haben. Damit will die Bundesregierung Fachkr&auml;fte-Engp&auml;sse in bestimmten Berufen abmildern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/nicht-eu-auslaender-fachkraefte-sollen-leichter-nach-deutschland-kommen-12096252.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei fast 4 Millionen Arbeitslosen in Deutschland und weit &uuml;ber 20 Millionen in der EU ist Deutschland Fachkr&auml;fte aus dem Rest der Welt angewiesen???? Welchen Sinn soll so etwas haben, wenn nicht den offensichtlichen: die L&ouml;hne weiter unter Druck zu setzen und mit radikalem Lohndumping auch den letzten Unbotm&auml;&szlig;igen davon abzuhalten, einen Lohn zu fordern, von dem er\/sie leben kann. Ganz klar sollen s&auml;mtliche Marktmechanismen au&szlig;er Kraft gesetzt (g&auml;be es einen Fachkr&auml;ftemangel, dann stiegen auch die L&ouml;hne) und Armutsl&ouml;hne f&uuml;r alle Zeiten festgeschrieben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Bahn h&auml;lt an Stuttgart 21 fest<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn AG (DB AG) h&auml;lt die Fortf&uuml;hrung des Bauprojekts Stuttgart 21 f&uuml;r wirtschaftlicher als den Abbruch. Dies erkl&auml;rten Vorstandsmitglieder der DB AG am Mittwochmorgen im Ausschuss f&uuml;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, wo es um die Kostenentwicklung bei dem Projekt ging.<br>\nDer Vorstandsvorsitzende der DB AG, R&uuml;diger Grube, f&uuml;hrte dabei aus, dass im 2009 unterzeichneten Finanzierungsvertrag zwischen der DB AG und den weiteren Projektbeteiligten (unter anderem das Land Baden-W&uuml;rttemberg und die Stadt Stuttgart) Gesamtkosten von 4,09 Milliarden Euro vorgesehen seien. Diese Kostenkalkulation sei im vergangenen Jahr mit dem derzeitigen Planungsstand &uuml;berpr&uuml;ft worden. Dabei habe sich eine Kalkulationsdifferenz von rund 1,1 Milliarden Euro ergeben. Dar&uuml;ber hinaus gebe es weitere Risiken von mehr als einer Milliarde Euro. Diese Ergebnisse h&auml;tten im Dezember 2012 vorgelegen, seien bisher allerdings noch ungepr&uuml;ft. Der Vorstand habe den Aufsichtsrat umfassend informiert. Der Aufsichtsrat werde sich in einer au&szlig;erordentlichen Sitzung am 5. M&auml;rz mit dem Gesamtprojekt erneut befassen. Dies best&auml;tigte der Vorsitzende des Aufsichtsrates Professor Utz-Hellmuth Felcht.<br>\nDie DB AG wies daraufhin, dass der Ausstieg &bdquo;einvernehmlich&ldquo; zwischen allen Projektbeteiligten beschlossen werden m&uuml;sse und f&uuml;hrte weiter aus, dass das Land Baden-W&uuml;rttemberg auf Anfrage mitgeteilt habe, es stehe weiter zu dem Projekt. An den Mehrkosten werde sich aber nicht beteiligen. Dazu erkl&auml;rte die FDP-Fraktion, dass der Geist des Finanzierungsvertrages beinhalte, dass sich die Vertragspartner an den Mehrkosten beteiligen. Es k&ouml;nne nicht sein, dass nach Wahlen Vertr&auml;ge nicht mehr eingehalten w&uuml;rden.<br>\nDie CDU\/CSU-Fraktion betonte, dass die Union weiterhin zu dem Projekt stehen werde. Dies sei ein zentrales Infrastrukturprojekt nicht nur f&uuml;r die Region um Stuttgart, sondern f&uuml;r Deutschland und sogar f&uuml;r Europa. Ihr Sprecher forderte, dass auch die anderen Projektpartner Verantwortung &uuml;bernehmen m&uuml;ssten. Er hielt einen Abbruch des Projekts f&uuml;r falsch, da dieser teurer werden w&uuml;rde, als eine Fortsetzung.<br>\nDer Sprecher der SPD-Fraktion kritisierte vor allem die Informationspolitik der Bundesregierung. Er betonte, dass jede Investition der DB AG wirtschaftlich sein m&uuml;sste. Er habe nach der Neukalkulation Zweifel, ob die Wirtschaftlichkeit noch gegeben sei. Er forderte eine vollst&auml;ndige Transparenz bei den Entscheidungen f&uuml;r die Fortsetzung des Projekts, aber auch f&uuml;r einen Ausstieg und f&uuml;r andere Alternativen. Die Vertreter der Bundesregierung im Aufsichtsrat der DB AG sollten mitteilen, wie sie sich auf der n&auml;chsten Aufsichtsratssitzung verhalten w&uuml;rden. Dies lehnte die Bundesregierung ab, da der Sitzung nicht vorgegriffen werden sollte.<br>\nDie Vertreterin der Linksfraktion sprach sich daf&uuml;r aus, aus dem Projekt auszusteigen und beim derzeitigen Bahnhof zu bleiben. Durch den Neubau gebe es keine Kapazit&auml;tserh&ouml;hung. So w&uuml;rden Milliarden in einen Bahnhof gesteckt, der am Ende nicht besser sei als der jetzige Bahnhof.<br>\nDer Sprecher von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen vermutete, dass die Kostensteigerung schon l&auml;nger bekannt gewesen sei. Es gebe bei diesem Projekt immer neue Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Deshalb k&ouml;nne man keiner mehr vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_02\/2013_104\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bahnhofsprojekt S21 &ldquo;Das Ding wird gebaut&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bahnhof Stuttgart 21 sollte f&uuml;r Investoren ein gutes Gesch&auml;ft werden. Nun drohen ihre Tr&auml;ume zu platzen &ndash; die Stadt reagiert mit Trotz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-02\/stuttgart-21-immobilien\/komplettansicht\">Zeit.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Senat stoppt Geburts-TV im Klinikum Friedrichshain<\/strong><br>\n27 Kameras sind in einem Teil der Entbindungsstation installiert. Sie filmen das dortige Geschehen bei den Geburten. Doch der Senat sieht die Pers&ouml;nlichkeitsrechte der Kinder und der Arbeitnehmer in Gefahr.<br>\nWie berichtet, filmen derzeit in einem begrenzten Bereich der Entbindungsstation 27 installierte Kameras das dortige Geschehen f&uuml;r das geplante RTL-Format &bdquo;Babyboom &ndash; Willkommen im Leben&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/umstrittenes-fernsehprojekt-senat-stoppt-geburts-tv-im-klinikum-friedrichshain\/7844724.html\">Tagesspiegel<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kreisssaal-tv-geboren-fuers-fernsehen\/7840922.html\">Ab dem ersten Atemzug ein Star?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bertelsmann: Adressenjagd auf Minderj&auml;hrige?<\/strong><br>\nDass Datensch&uuml;tzer einen von Lobbyisten lancierten Ausverkauf von Meldedaten an Adressh&auml;ndler im letzten Augenblick verhindert haben, l&auml;sst Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten Medien-Konzern v&ouml;llig unger&uuml;hrt.<br>\nDenn mit Millionen Gutscheinen, die Bertelsmann an deutschen und &ouml;sterreichischen Schulen verteilt, macht der Konzern jetzt in gro&szlig;em Stil Jagd auf Adressen Minderj&auml;hriger &ndash; und l&auml;uft Sturm gegen die geplante Datenschutzverordnung in Br&uuml;ssel. Gest&uuml;tzt wird dieser (keineswegs neue) Vorwurf durch zahlreiche Dokumente der Anti-Korruptionsplattform &ldquo;LobbyPlag&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-stimmen.de\/?p=20501\">gegen-stimmen.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Den USA droht ein &ldquo;m&ouml;rderisches Sparprogramm&rdquo; &mdash; was aber droht Europa?<\/strong><br>\nLaut Spiegel&ndash;Online droht den USA ein m&ouml;rderisches Sparprogramm, wenn &uuml;bermorgen die automatischen K&uuml;rzungen im Staatshaushalt greifen. Das stimmt, es ist vollkommen absurd, in einer Schw&auml;chephase der Wirtschaft (obwohl die Konjunktur in den USA noch viel besser l&auml;uft als in Europa) die Staatsausgaben zu k&uuml;rzen, weil die K&uuml;rzungen die wirtschaftliche Entwicklung abschw&auml;hen. Mit der allgemeinen Abschw&auml;chung sinken dann auch die Einnahmen des Staates und seine Ausgaben steigen, z. B., weil es mehr Arbeitslose gibt, die er zu unterst&uuml;tzen&nbsp;hat.<br>\nWie schon bei der Diskussion des &bdquo;fiscal cliff&ldquo; vor Weihnachten hat man den Eindruck, dieser einfache Zusammenhang gelte nur f&uuml;r die USA. In vielen Meinungs&auml;u&szlig;erungen unserer Leitmedien werden n&auml;mlich die extremen und dauerhaft restriktiven Eingriffe in die Staatshaushalte in der europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion niemals als &bdquo;m&ouml;rderisch&ldquo; bezeichnet. Warum eigentlich? Die Austerit&auml;tsProgramme, die Br&uuml;ssel und Berlin den kleineren s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern schon verordnet haben und Frankreich und Italien noch verordnen wollen, sind mindestens so &bdquo;m&ouml;rderisch&ldquo; wie die drohenden K&uuml;rzungen in den USA. Wieso wundern wir uns dann, dass in Italien die sogenannten europakritischen Parteien (die aber eigentlich nur gegen&uuml;ber einem Europa mit m&ouml;rderischen Programmen kritisch sind) mehr als f&uuml;nfzig Prozent bekommen&nbsp;haben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/den-usa-droht-ein-morderisches-sparprogramm-was-aber-droht-europa\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Zwei Faktoren d&uuml;rften f&uuml;r diese scheinbar schizophrene Bewu&szlig;tseinsspaltung bei weiten Teilen der deutschen Politik, Medien und Wirtschafts-&ldquo;Experten&rdquo; ma&szlig;geblich sein:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Zum einen ist diese dem Ansinnen der hiesigen Neoliberalen geschuldet, &uuml;ber das Erzwingen einer europaweiten Austerit&auml;tspolitik gegen&uuml;ber den Bev&ouml;lkerungen Europas eine &ldquo;Agenda 2020&rdquo; durchzusetzen.<\/em><\/li>\n<li><em>Zum anderen bef&uuml;rchten unsere auf das parasit&auml;re deutsche &ldquo;Exportmodell&rdquo; fixierten Neoliberalen, die deutschen Exporte zum nach Frankreich zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Handelspartner USA k&ouml;nnten als Folge einer US-Austerit&auml;tspolitik einbrechen. Im Jahre 2012 waren die deutschen Exporte in die USA gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 18 Prozent angestiegen, wodurch ein Gegengewicht zu den r&uuml;ckl&auml;ufigen Exporten in die europ&auml;ischen Staaten geschaffen wurde.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Fazit: Die scheinbare Schizophrenit&auml;t der hiesigen Neoliberalen erkl&auml;rt sich aus deren ideologischer Fixierung auf den ungebremsten Durchmarsch des Neoliberalismus innerhalb der Eurozone sowie aus den &ouml;konomischen Interessen der politisch sehr einflu&szlig;reichen deutschen Exportwirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Wahl in Italien: Die Verliererin hei&szlig;t Angela Merkel<\/strong><br>\nAngela Merkel ist die wahre Verliererin der italienischen Wahlen. Denn ihre Euro-Krisenpolitik hat sich in den vergangenen Tagen als der gro&szlig;e Irrtum erwiesen, der er immer war. Und meine Erwartung ist, dass uns diese Politik bald um die Ohren fliegen wird. Die Politik bestand darin, dass man Schulden- und Wettbewerbskrise s&uuml;deurop&auml;ischer L&auml;nder mit einem Schlag durch einseitige Anpassung l&ouml;st. Griechenland, Portugal, Spanien und Italien erwirken durch staatliche Einsparungen eine R&uuml;ckzahlung der Schulden, indem sie Lohnk&uuml;rzungen im Staatssektor erzwingen, die sich auf den Rest der Wirtschaft auswirken. Damit h&auml;tte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Hoffnung war, dass nach einem kurzen, scharfen Schock, Schulden- und Lohnniveau so wieder ins Lot kommen. Richtig clever, oder nicht? Pustekuchen. Weder die &Ouml;konomie noch die Politik funktionieren so, wie man sich das in Deutschland vorgestellt hat. &Ouml;konomisch war das eine Milchm&auml;dchenrechnung ohne R&uuml;cksicht auf die verheerenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/merkel-ist-die-verliererin-der-italienischen-wahlen-a-885870.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Clowns-&Auml;u&szlig;erung &ndash; Napolitano sagt Gespr&auml;ch mit Steinbr&uuml;ck ab<\/strong><br>\nDie Absage des Gespr&auml;chs wurde von der italienischen Botschaft ohne Angabe von Gr&uuml;nden best&auml;tigt. Auch Steinbr&uuml;cks Sprecher Michael Donnermeyer best&auml;tigte den Vorgang, er gab umstrittene &Auml;u&szlig;erungen des SPD-Politikers zum Wahlausgang in Italien an&hellip;<br>\n&ldquo;Bis zu einem gewissen Grad bin ich entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck&hellip;Einer, sagte er, sei &ldquo;ein beruflich t&auml;tiger Clown, der auch nichts dagegen hat, wenn man ihn so nennt&rdquo;, der andere sei Berlusconi, &ldquo;ein Clown mit einem besonderen Testosteronschub&rdquo;, so Steinbr&uuml;ck. &ldquo;Mein Eindruck ist, dass zwei Populisten gewonnen haben&rdquo;, sagte der SPD-Mann: &ldquo;Das &ndash; in dieser Lage &ndash; wird, wie ich glaube, zu wieder gr&ouml;&szlig;eren Problemen in der Euro-Zone beitragen.&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;Ob die Menschen danach abgestimmt haben, uns ist zu sehr die Keule des Sparens &uuml;ber den Sch&auml;del gezogen worden, wei&szlig; ich nicht &ndash; oder ob sie eher danach abgestimmt haben, wer ihnen popul&auml;rere und damit auch etwas angenehmere Botschaften vertreten hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/napolitano-sagt-gespraech-mit-steinbrueck-ab-a-885902.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Tja, und die SPD hat ihren Clown als Kanzlerkandidaten, der zuverl&auml;ssig von einem Fettn&auml;pfchen ins n&auml;chste tritt. Zudem best&auml;tigt Steinbr&uuml;ck wieder eindrucksvoll seine komplette &ouml;konomische Inkompetenz, wenn er das merkelsche Austerit&auml;tsdiktat &uuml;ber Europa nicht als Problem erkennt. Das l&auml;sst Schlimmes erahnen, dass n&auml;mlich, f&uuml;r den unwahrscheinlichen Fall einer rot-gr&uuml;nen Koalition, die aberwitzige &ldquo;Sparpolitik&rdquo; auch unter einem Kanzler Steinbr&uuml;ck fortgesetzt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Steinbr&uuml;ck ist keine Alternative zu Merkel&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der Schweriner Volkszeitung am 26.02.2013<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1536.steinbrueck-ist-keine-alternative-zu-merkel.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Viel N&auml;he, wenig Distanz: Journalisten sind Teil der Elitenetzwerke<\/strong><br>\nUwe Kr&uuml;ger im Gespr&auml;ch mit Brigitte Baetz<br>\n&ldquo;Meinungsmacht&rdquo;, so hei&szlig;t ein neues Buch, das sich mit dem Problem von Distanz und N&auml;he im Journalismus besch&auml;ftigt. Geschrieben hat es der Leipziger Medienforscher Uwe Kr&uuml;ger. Er hat in einer wissenschaftlichen Studie untersucht, wie eng die f&uuml;hrenden Journalisten des Landes mit den Eliten aus Politik, Milit&auml;r und Wirtschaft verbunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/marktundmedien\/2020334\/\">dradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Welch eine Verschwendung: Nachruf auf die Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nStudiengeb&uuml;hren sind ein sozial gerechtes Erfolgsmodell. Nun hat die Politik das wichtige Geldgeschenk f&uuml;r die Hochschulen verspielt &ndash; aus Populismus und Kurzsichtigkeit. Warum moderate Beitr&auml;ge sinnvoll waren und eigentlich auch k&uuml;nftig n&ouml;tig w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/nachruf-auf-die-studiengebuehren-welch-eine-verschwendung-1.1610885\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Unglaublich, der Mann ist anscheinend Universit&auml;tsprofessor und simpler Logik unf&auml;hig: Sonst m&uuml;sste er ja erkennen, dass es gerade umgekehrt ist &ndash; Bildungsfinanzierung durch Einkommensteuer trifft ja wegen der Besteuerung nach Leistungsf&auml;higkeit gerade auch die Akademiker, die wirtschaftlich erfolgreich sind. Jedenfalls wenn das Steuersystem auch so praktiziert wird. Aber Steuern muss er heute halt auch zahlen, w&auml;hrend sein Studium noch geb&uuml;hrenfrei war. Vielleicht erkl&auml;rt das seine schiefe Logik.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Welch eine Verdrehung. Hier wird vorgef&uuml;hrt, wie man einfache Logik verdrehen kann, um Sachverhalte auf den Kopf zu stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>St&eacute;phane Hessel ist tot<\/strong><br>\nDer Autor der Streitschrift &ldquo;Emp&ouml;rt Euch!&rdquo;, St&eacute;phane Hessel, ist tot. Der Autor des globalisierungskritischen Bestsellers &ldquo;Emp&ouml;rt Euch!&rdquo; (&ldquo;Indignez-vous!&rdquo;) starb in der Nacht zum Mittwoch, wie seine Frau Christiane Hessel-Chabry der franz&ouml;sischen Nachrichtenagentur AFP best&auml;tigte. Der Schriftsteller wurde 95 Jahre alt.<br>\nMit der im Oktober 2010 ver&ouml;ffentlichten Streitschrift &ldquo;Emp&ouml;rt Euch&rdquo; hatte Hessel im hohen Alter noch einen Sensationserfolg gefeiert. Das schmale Protestbuch des ehemaligen R&eacute;sistancek&auml;mpfers erreichte eine Millionenauflage und wurde weltweit zu einer Art Bibel von Globalisierungsgegnern und Anh&auml;ngern der Occupy-Bewegung. In 35 L&auml;ndern wurden mehr als 4,5 Millionen Exemplare der Schrift verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/autor-von-empoert-euch-stephane-hessel-ist-tot-1.1610917\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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