{"id":16461,"date":"2013-03-08T17:08:21","date_gmt":"2013-03-08T16:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16461"},"modified":"2013-03-08T17:39:43","modified_gmt":"2013-03-08T16:39:43","slug":"hinweise-des-tages-ii-97","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16461","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Linkspartei wittert Korruption bei Steinbr&uuml;ck und den Beratungen f&uuml;r das Finanzministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Br&uuml;derle h&auml;lt Euro-Austritt Italiens f&uuml;r m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Kahlschlag bei den Investitionen der Bundesl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ulrike Herrmann: Der unbekannte Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">US-B&ouml;rsenboom: Die Reichen jubeln, die Armen leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Who saw the economic crisis coming and why?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Work Hard &ndash; Play Hard<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Wem geh&ouml;rt das Wasser?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Bankenrettungsfonds zahlt 100 Millionen f&uuml;r Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">42.500  NS-Lager: Die Faszination der gro&szlig;en Zahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">S&uuml;dosteuropa: Wenig Optimismus und versch&auml;rfte Auseinandersetzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Iran-Konflikt: Das Jahr der Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Geheime Video-Aufnahmen im Irak: Im Folterkeller der US-Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ein luxuri&ouml;ses Lebensgef&uuml;hl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Schaut auf diese Stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Wissenschaft und Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zu guter Letzt: BER-Chef: so lacht das Web &uuml;ber Mehdorn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Linkspartei wittert Korruption bei Steinbr&uuml;ck und den Beratungen f&uuml;r das Finanzministerium<\/strong><br>\n[&hellip;] Man wolle &ldquo;alle Bankenrettungspakete einem Korruptionscheck unterziehen&rdquo;, sagte Linksparteichef Bernd Riexinger gegen&uuml;ber der Zeitung. &ldquo;Steinbr&uuml;ck kassiert eine sechsstellige Summe daf&uuml;r, dass er bei Banken und Bankenkanzleien auftritt, die selbst f&uuml;r siebenstellige Summen sein Ministerium und den von ihm verantworteten Bankenrettungsfonds dabei beraten haben, mit Steuergeld Banken zu retten&rdquo;, betonte Riexinger. &ldquo;Wer glaubt, dass das nicht nach Korruption riecht, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6351\/2429541\/lvz-linkspartei-wittert-korruption-bei-steinbrueck-und-den-beratungen-fuer-das-finanzministerium\">LVZ via Presseportal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Br&uuml;derle h&auml;lt Euro-Austritt Italiens f&uuml;r m&ouml;glich<\/strong><br>\nNach der Wahl in Italien h&auml;lt FDP-Spitzenkandidat Rainer Br&uuml;derle einen Austritt des EU-Gr&uuml;ndungsmitglieds aus der Euro-Zone f&uuml;r m&ouml;glich.<br>\nEs k&ouml;nne sein, &ldquo;dass sie rausgehen&rdquo;, sagte Br&uuml;derle am Donnerstagabend im ZDF laut Sendermitteilung. Italien m&uuml;sse sich entscheiden, ob es sich bei der gemeinsamen W&auml;hrung anpassen wolle. &ldquo;Und wenn sie das nicht wollen, m&uuml;ssen sie die Konsequenzen ziehen&rdquo;, f&uuml;gte der FDP-Fraktionsvorsitzende hinzu. Die Entscheidung liege allein bei Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE92700520130308\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;ber solche chauvinistischen Zoten Br&uuml;derles regt sich leider niemand auf. Hat Br&uuml;derle auch nur einen Schimmer davon, was der Austritt des Gr&uuml;ndungsmitglieds Italien, der drittst&auml;rksten Volkswirtschaft innerhalb der EU nach sich ziehen w&uuml;rde?<br>\nBr&uuml;derle betreibt das Gesch&auml;ft der Spekulanten und er treibt den Chauvinisten &agrave; la Berlusconi Wasser auf ihre M&uuml;hlen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und dabei hat sich Br&uuml;derle in der Illner-Sendung noch &uuml;ber das Stammtischniveau von Steinbr&uuml;ck lustig gemacht. Zusammen mit den wirtschaftsliberalen Hardliner und Parteigr&uuml;nder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14670\">Bernd Lucke<\/a> pr&auml;sentierte Br&uuml;derle gestern einmal wieder die h&auml;ssliche, nationalchauvinistische Seite Deutschlands. Und auch Oskar Lafontaine hatte trotz einiger wichtiger Einw&uuml;rfe gestern nicht seinen &uuml;berzeugendsten Tag.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Sankt Martin und der Euro<\/strong><br>\n&bdquo;Zieht uns Italien in den Abgrund?&ldquo;, so fragte gestern Abend Maybrit Illner. Aber wie soll man eine richtige Antwort auf eine falsche Frage finden?<br>\n[&hellip;] Aber dieser Schnee von gestern ist im kommenden Fr&uuml;hling schon l&auml;ngst vergessen. &bdquo;Chaos, Clowns und Euro-Krise &ndash; zieht uns Italien in den Abgrund?&ldquo;, so hie&szlig; das Thema. Europa hat nun wirklich gen&uuml;gend Sorgen. Die Wichtigste sprach der B&ouml;rsenexperte Dirk M&uuml;ller in einem Nebensatz an: Wie schafft man ein Klima f&uuml;r Unternehmer und Verbraucher, damit im dritten Jahr der Krise im Euroraum endlich wieder investiert wird? So waren sich, mit Ausnahme des am kommenden Samstag auf dem FDP-Bundesparteitag zu k&uuml;renden Spitzenkandidaten Rainer Br&uuml;derle, alle G&auml;ste in einem Punkt einig. Mit der bisherigen Strategie, die Einkommen zu k&uuml;rzen, die Steuern zu erh&ouml;hen und die Staatsausgaben zu senken, wird das nicht gelingen. M&uuml;ller nannte diese Politik im Lichte der bisherigen Erfahrungen mit guten Gr&uuml;nden &bdquo;Wahnsinn&ldquo;. [&hellip;]<br>\nWo die Deutschen meinen, ihren Mantel wie der barmherzige St. Martin teilen zu m&uuml;ssen, haben also nicht nur Italiener den Eindruck, dass sie vielmehr ihren letzten Mantel verlieren werden.  Lucke formulierte gestern Abend ein gutes Argument. Italien m&uuml;sse gegen&uuml;ber Deutschland um 30 Prozent abwerten, wenn es wieder konkurrenzf&auml;hig werden wolle. Unter den Bedingungen einer gemeinsamen W&auml;hrung bedeute das Einkommensverluste in gleicher H&ouml;he. Wer wolle das den Italienern zumuten? Lafontaine wies dann auf das deutsche &bdquo;Lohndumping&ldquo; als eine der Ursachen der Krise hin. Tats&auml;chlich k&ouml;nnte Deutschland aufwerten, um den Italienern die Anpassung zu erleichtern. Das bedeutete h&ouml;here L&ouml;hne oder Renten.<br>\nDeutschland w&auml;re zwar nicht mehr &bdquo;wettbewerbsf&auml;higer&ldquo; als Italien, aber daf&uuml;r die B&uuml;rger reicher. In Deutschland l&ouml;st diese Perspektive seltsamerweise Angst und Schrecken aus, obwohl die Eurozone nur so funktionieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/faz-net-fruehkritik\/faz-net-fruehkritik-maybrit-illner-sankt-martin-und-der-euro-12107190.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kahlschlag bei den Investitionen der Bundesl&auml;nder<\/strong><br>\nSchon lange vor der Eurokrise hat der K&uuml;rzungswahn Europa erfasst: Die Idee eines &bdquo;schlanken Staates&ldquo; hat sich seit Jahrzehnten ausgebreitet. In Deutschland macht sie auch vor den Bundesl&auml;ndern nicht Halt. Die Schuldenbremse, die Verschuldung der Haushalte und die vorangegangenen Steuersenkungen der Regierungen Kohl, Schr&ouml;der und Merkel (beispielsweise Aussetzung der Verm&ouml;gensteuer, Senkung der K&ouml;rperschaftsteuer und des Einkommensteuer-Spitzensteuersatzes) belasten die Haushalte. Hinzu kommt f&uuml;r die ostdeutschen Bundesl&auml;nder eine schwache Entwicklung der Steuereinnahmen aufgrund nach wie vor bestehender wirtschaftsstruktureller Defizite. Allerdings m&uuml;ssen trotz nur unzureichend finanzierter &ouml;ffentlicher Haushalte Investitionen vorgenommen werden, um in Zukunft nicht vor maroden Geb&auml;uden und Stra&szlig;en zu stehen.<br>\nWer investiert, erwartet in der Zukunft einen Nutzen, der h&ouml;her ist als der Aufwand f&uuml;r diese Investition in der Gegenwart. Aus individueller Perspektive ist der Ausgangspunkt einer Investition daher eine Art Verzicht. F&uuml;r den Staat bedeutet dies eine Ausgabe, die im Zweifel andere Ausgaben verdr&auml;ngen k&ouml;nnte &ndash; zumindest wenn nicht zus&auml;tzliche Einnahmen erzielt werden.<br>\nDer Unterschied zwischen Investitionsg&uuml;tern und Konsumg&uuml;tern besteht darin, dass Investitionsg&uuml;ter nicht sofort verbraucht werden. Sie sind vielmehr langfristig im Gebrauch. Allerdings m&uuml;ssen auch abgenutzte Investitionsg&uuml;ter wieder ersetzt werden. Der bereits vorhandene Kapitalstock sollte in der Regel erhalten bleiben oder angepasst werden, wof&uuml;r Erhaltungsinvestitionen n&ouml;tig sind. Es n&uuml;tzt schlie&szlig;lich nichts, Geb&auml;ude und Stra&szlig;en einmal zu bauen und dann verfallen zu lassen. Sie m&uuml;ssen auch in Stand gehalten und saniert werden, um ihrem Zweck auf Dauer gerecht zu werden. Dar&uuml;ber hinaus sind auch immer wieder Neuinvestitionen erforderlich, um ein stabiles und nachhaltiges Versorgungsniveau zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1063\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Der unbekannte Reiche<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Armen wei&szlig; man alles &ndash; und &uuml;ber die wirklich Reichen fast nichts. Jeder Hartz-IV-Empf&auml;nger ist amtlich minuti&ouml;s erfasst, aber es gibt keine aussagekr&auml;ftigen Daten, wie viel die Verm&ouml;genden in Deutschland wirklich besitzen. In den Statistiken klaffen L&ouml;cher, die so gro&szlig; sind, dass Billionen von Euro verschwinden. Niemand wei&szlig;, wer dieses Geld hat. Auch der vierte Armuts- und Reichtumsbericht hilft da nicht weiter, der am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wurde. Denn in diesem Bericht k&ouml;nnen ja nur die Daten auftauchen, die es gibt. Die L&ouml;cher in der Statistik sind nicht verzeichnet. Schon die bekannten Daten sind erschreckend genug. Arm und Reich driften auseinander, auch wenn die FDP dies nicht zugeben wollte und den entsprechenden Satz streichen lie&szlig;. Diese Zensurbem&uuml;hungen sind jedoch v&ouml;llig sinnlos, denn die Zahlen sprechen f&uuml;r sich.<br>\nTats&auml;chlich d&uuml;rfte die Verm&ouml;gensverteilung sogar noch viel extremer sein, als sie sich im Bericht wiederfindet. Es gibt seri&ouml;se Sch&auml;tzungen, die davon ausgehen, dass das reichste eine Prozent bereits ein Drittel des Volksverm&ouml;gens besitzen k&ouml;nnte. Doch, wie gesagt, Genaues wei&szlig; man nicht. In Deutschland herrscht ein Daten-Nirwana, weil es keine Verm&ouml;gensteuer gibt &ndash; und damit keine Vollerhebung des individuellen Besitzes. Das ist kein Zufall. Die Reichen haben viel Lobbyarbeit investiert, um eine verl&auml;ssliche Statistik zu verhindern. Sie wissen genau, dass eine Verteilungsdiskussion nicht gef&uuml;hrt werden kann, wenn die Daten fehlen. &ndash; Der eigentliche Skandal ist also nicht, dass die FDP hilflos am Text herumredigiert hat &ndash; sondern dass sich Deutschland einen Armuts- und Reichtumsbericht leistet, der &uuml;ber Reichtum nichts zu sagen wei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F03%2F07%2Fa0142&amp;cHash=2be97abb149cde369f66986766c893d3\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-B&ouml;rsenboom: Die Reichen jubeln, die Armen leiden<\/strong><br>\nDie Wall Street schreibt t&auml;glich Rekorde, doch nicht alle k&ouml;nnen sich dar&uuml;ber freuen. Der Boom geht an den meisten Amerikanern vorbei. Das US-Spardiktat macht das nur schlimmer &ndash; die Kluft zwischen Arm und Reich w&auml;chst. [&hellip;]<br>\nDas brutale Spardiktat, das sich die USA jetzt aufgezwungen haben, wird vor allem die &Auml;rmsten treffen. Sollte es wirklich umgesetzt werden, wird die Kluft zur Schlucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/boersenboom-in-den-usa-waechst-die-kluft-zwischen-arm-und-reich-a-887572.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wenn man zwischen den Zeilen liest, entdeckt man Erstaunliches. Der SPIEGEL, der jedes noch so brutale &bdquo;Sparprogramm&ldquo; als alternativlos verteidigt und propagiert, spricht nun von einem &bdquo;Spardiktat&ldquo;. Gelten etwa f&uuml;r Europa und die USA unterschiedliche &ouml;konomische Regeln?<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Wealth Inequality in America<\/strong><br>\nInfographics on the distribution of wealth in America, highlighting both the inequality and the difference between our perception of inequality and the actual numbers. The reality is often not what we think it is.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=QPKKQnijnsM\">politizane via YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.M.:<\/strong> Eine gute Visualisierung der Einkommensverteilung in den USA. Ganz passend zu den wiederlichen B&ouml;rsenstands-Rekordmeldungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Who saw the economic crisis coming and why?<\/strong><br>\nHans-Olaf Henkel is Professor of Business Economics at the University of Mannheim. Previously he was chairman of IBM Europe, Middle East and Africa and President of the Association of German Industries (1995-2000). He is a leading advocate of a split of the eurozone.<br>\nHenkel is also a leading figure in a new political group, &ldquo;Alternative for Germany&rdquo;, which is expected to be an official party in time to contest the September general election. Its main plank is the abolishment of the euro. On March 4, Deutsche Bank Research published an analysis concerning its prospects.<br>\nIn the following article, Lars Schall revisits a debate over comments Henkel made in 2009 in which he attributed the cause of the sub-prime crisis and subsequent global financial crisis to political &ldquo;do-gooders&rdquo; ending the practice of banks in the US &ldquo;redlining&rdquo; specific areas, such as slums, often with a specific ethnic population, as no-go zone for home-loans.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/Global_Economy\/GECON-04-080313.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Work Hard &ndash; Play Hard<\/strong><br>\nIn der modernen Dienstleistungsgesellschaft bedeutet die Optimierung eines Betriebes die Optimierung der Mitarbeiter, des Human Capitals. Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat l&auml;ngst die Ressource Mensch entdeckt. Fesselndes Roadmovie in die Arbeitswelt unserer Zukunft.<br>\nWiederholung: 13.03.2013 (Nacht von Dienstag auf Mittwoch) um 3:20 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/041556-000\/work-hard-play-hard\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt das Wasser?<\/strong><br>\nWasser ist die lebenswichtigste Ressource der Erde. Der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasser-Reserven hat l&auml;ngst begonnen. Mehrere Weltkonzerne liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen &ndash; allen voran Coca Cola, Pepsi und Nestl&eacute;, der gr&ouml;&szlig;te Lebensmittelhersteller des Planeten.<br>\nDer Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erkl&auml;ren die Vereinten Nationen. Die Getr&auml;nkehersteller halten es dagegen f&uuml;r &bdquo;blaues Gold&ldquo;, ein Produkt, das seinen Preis haben m&uuml;sse. Nur, wer soll daf&uuml;r wie viel bezahlen &ndash; und wer verdient daran?<br>\nDie Wassergiganten kaufen rund um den Globus die besten Quellen auf und machen schon heute damit Milliarden Gewinne. Die weltweite Wasserprivatisierung hat ihren Preis, in manchen Regionen stieg er um bis zu 200 Prozent. Dort wo die gro&szlig;en Wasserkonzerne abpumpen, regt sich vielerorts Widerstand in den betroffenen Kommunen.<br>\ndie story folgt den Spuren der Milliardengesch&auml;fte mit dem Wasser rund um den Globus. Nestl&eacute; hat die Strategie f&uuml;r diese Gesch&auml;fte vorgegeben. Der fr&uuml;here Konzernchef Helmut Maucher forderte: &bdquo;Wasser wird weltweit immer knapper, deshalb wollen wir die Hand auf die Quellen halten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2013\/0318\/wasser.jsp\">WDR die story<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bankenrettungsfonds zahlt 100 Millionen f&uuml;r Berater<\/strong><br>\nGr&uuml;ne fordern Stellungnahme des Rechnungshofs \/ Linken-Politiker Ernst: &raquo;Jetzt ist die Bombe geplatzt&laquo;<br>\nDer Bankenrettungsfonds hat seit Herbst 2008 fast 100 Millionen Euro f&uuml;r externe Berater ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Klaus Ernst hervor. Zu den Auftragnehmern des umfangreichen Beratungsgesch&auml;fts geh&ouml;ren Banken wie Goldman Sachs, Credit Suisse und Deutsche Bank sowie Unternehmensberatungen wie McKinsey und Ernst &amp; Young. Auch die Wirtschaftskanzlei Freshfields erhielt Beraterauftr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/815022.bankenrettungsfonds-zahlt-100-millionen-fuer-berater.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>42.500  NS-Lager: Die Faszination der gro&szlig;en Zahl<\/strong><br>\nDie Zahl von 42.500 Lagern in der NS-Zeit, die US-Historiker herausgearbeitet haben, klingt spektakul&auml;r, aber das ist sie nicht. Sie sagt so gut wie nichts &uuml;ber den Holocaust und ist eine fragw&uuml;rdige Zusammenfassung unterschiedlichster Lager unter eine Kategorie &ndash; Nazilager. Medien und Wissenschaft folgen unterschiedlichen, manchmal kontr&auml;ren Logiken. Wissenschaft muss exakt arbeiten und pr&auml;zise Unterscheidungen treffen. Medien funktionieren manchmal nach der Devise &ldquo;mehr, neu, gr&ouml;&szlig;er&rdquo;. In dieses Schema passt die Botschaft &ldquo;42.500 Nazilager&rdquo;. Wir haben es mit einem Kurzschluss zwischen wissenschaftlichem Vermarktungsinteresse und medialer Nachfrage nach schlagzeilenf&auml;higem Material zu tun. Das erweist sich beim Thema NS-Zeit als wenig brauchbare Methode. Denn die Forscher des Washington Memorial haben weitgehend Bekanntes neu verpackt und &ldquo;Sensation&rdquo; draufgeschrieben. Es ist aber nicht sinnvoll, Vernichtungslager mit Kriegs- und Zwangsarbeiterlagern der schrecklichen und ertr&auml;glicheren Art in einer Topf zu werfen. Dieses Verfahren dient nicht der historischen Aufkl&auml;rung. Es folgt den Direktiven der Erregungsdramaturgie. Solche Spekulationen mit der Faszination der gro&szlig;en Zahl sind ein nachl&auml;ssiger Umgang mit der Ressource Glaubw&uuml;rdigkeit, &uuml;ber die auch die Geschichtswissenschaft nicht in unendlichem Ma&szlig;e verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F03%2F06%2Fa0105&amp;cHash=85d72ddb1fa21efb70431497bd67575b\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Am 4. April habe ich auf einen Artikel der Zeit hingewiesen (&ldquo;Mehr als 40.000 Nazi-Zwangslager in Europa&rdquo;), der im wesentlichen auf einem Artikel der NYT basiert und dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16378#h14\">eine Anmerkung geschrieben<\/a>. Die Kritik von Stefan Reinecke in der taz zum Zeitartikel sind m.E. nicht nachzuvollziehen. Stefan Reinecke schreibt u.a., die Forscher des Washington Memorial h&auml;tten &ldquo;weitgehend Bekanntes neu verpackt&rdquo;. Die Forscher des Washington Memorial bestreiten doch gar nicht, dass sie sich u.a. auf vorhandene Untersuchungen st&uuml;tzen. Geoffrey Megargee sagt dazu: &ldquo;Das gr&ouml;&szlig;te Problem war das weit verstreute Wissen dazu. Viele Leute haben an einzelnen Aspekten, bestimmten Lagern oder kleinen Lager-Gruppen geforscht, unterteilt nach Kategorie oder Region. Bislang aber hatte niemand all diese Puzzleteile zusammengef&uuml;gt. Hinzu kam, dass einige der Orte noch nie genauer untersucht wurden. Wir fanden zum Beispiel mehr als 300 Gettos, die noch niemals zuvor katalogisiert worden waren.&rdquo; Im &uuml;brigen verweist Megargee durchaus auf die hervorragende Arbeit anderer Wissenschaftler: &ldquo;Wolfgang Benz hat mit seiner Arbeitsgruppe eine herausragende Dokumentation der Konzentrationslager und Unterlager erarbeitet, die detaillierter war, als wir das in unserem ersten von sieben geplanten B&auml;nden der Enzyklop&auml;die geschafft haben. Offenbar fehlte aber das Interesse, auch andere Typen von Lagern so genau zu untersuchen. Zumindest fehlte die finanzielle F&ouml;rderung. Ich wei&szlig; zum Beispiel von einer deutschen Arbeitsgruppe, die die Kriegsgefangenenlager erforschen wollte, aber niemanden finden konnte, der das <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/geschichte\/2013-03\/interview-holocaust-studie\">Projekt finanzieren wollte<\/a>.&rdquo; Die Zeit wie auch die NYT deutlich gemacht, dass es um eine Subsummierung diverser Lagertypen handelt. Darunter fallen Konzentrations- wie auch reine Vernichtungslager sowie deren Au&szlig;enlager, Gettos, Zwangsarbeitslager, Zwangsbordelle, Kriegsgefangenenlager, sogenannte Judenh&auml;user usw. Nun k&ouml;nnen nat&uuml;rlich Historiker einwenden, dass sich die Lebensbedingungen in diesen Lagern au&szlig;erordentlich unterschieden (Ulrich Herbert). Nur liegt diese Erkenntnis auf der Hand. Nat&uuml;rlich besteht Zwischen den &ldquo;Lebensbedingungen&rdquo; in einem Vernichtungslager mit der fabrikm&auml;&szlig;igen Ermordung von Menschen und einem Zwangsarbeiterlager ein Unterschied. Der Historiker Wolfgang Benz meint: &ldquo;Der jeweils eigene Mikrokosmos ist in den allermeisten F&auml;llen nicht erforscht. Seri&ouml;se Forschung zum nationalsozialistischen Lagersystem muss nicht einsammeln, sondern graben.&rdquo; So mag Benz verfahren, aber ist es nicht auch sinnvoll, bevor man gr&auml;bt, sich zuerst einmal eine &Uuml;bersicht zu verschaffen? Das wird allein schon dadurch deutlich, dass das Team um Megargee auf viele Lager erst durch die Berichte von Zeitzeugen gesto&szlig;en ist. Und von diesen gibt es bald keine mehr. Vielleicht sollte Benz erst einmal warten, bis das Projekt abgeschlossen ist. Dessen Leiter Megargee geht davon, dass bis dahin weitere zehn Jahre vergehen werden. Vielleicht stuft Benz dann das Material aus Washington <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F03%2F06%2Fa0070&amp;cHash=f79574e150a825723778e91a07ec31cf\">als &ldquo;enzyklop&auml;dief&auml;hig&rdquo; ein<\/a>. Und nat&uuml;rlich kann man all diese Lager nicht unter Holocaust subsummieren (Ulrich Herbert), aber mir ist nicht bekannt, dass dies am  Washingtoner Institut geschieht. Etwa weil das Institut &ldquo;Center for Advanced Holocaust Studies&rdquo; hei&szlig;t?<br>\nDie Zahl &ldquo;42.500&rdquo;  macht schlaglichtartig deutlich, wie unglaubw&uuml;rdig der Satz ist: &ldquo;Wir haben das nicht gewusst.&rdquo; Die Bev&ouml;lkerung in den D&ouml;rfern und St&auml;dten konnte das menschenverachtende System der NS-Lager nicht &uuml;bersehen. Megargee schlussfolgert in seinem Interview, dass die Deutschen generell &ldquo;generell von solchen Lagern wussten, selbst wenn sie das Ausma&szlig; des Systems dahinter nicht begriffen oder nicht in jedem Fall &uuml;ber die Umst&auml;nde in den Lagern Bescheid wussten.&rdquo; In meiner Anmerkung habe ich auf die drei Au&szlig;enlager Barkhausen, Neesen\/Lerbeck und Hausberge an der Porta Westfalica hingewiesen. Der Aufsatz <a href=\"http:\/\/www.nhporta.de\/kz-aussenlager.html\">von Reinhard Busch<\/a>, der sowohl im Internet als auch im Buch &ldquo;Das Leben ist sch&ouml;n. &Uuml;berlebensstrategien eines H&auml;ftlings im KZ Porta&rdquo; zu lesen ist, verweist darauf, dass bergm&auml;nnische und andere Facharbeiten von deutschen Fachkr&auml;ften ausgef&uuml;hrt wurden, die &ldquo;zum Teil aus der unmittelbaren Umgebung kamen, zum Teil von ausw&auml;rtigen Firmen nach Porta entsandt wurden.&rdquo; Es unter diesen Umst&auml;nden mit Gewissheit anzunehmen, dass die Zivilbev&ouml;lkerung von den Zust&auml;nden in den Lagern wusste. Sicherlich waren dies keine Vernichtungslager, aber die Todesrate (nicht die absoluten Zahlen) in Barkhausen war au&szlig;erordentlich hoch, laut Busch h&ouml;her als in Buchenwald oder Mauthausen. Bezieht man mit ein,  dass nach der Aufl&ouml;sung des Portaner KZ allein auf dem Transport ca. 2400 der 4000 H&auml;ftlinge starben, erscheint mir die Aussage und Formulierung von Stefan Reinecke , &ldquo;Vernichtungslager&rdquo; seien nicht &ldquo;mit Kriegs- und Zwangsarbeiterlagern der schrecklichen und ertr&auml;glicheren Art in einer Topf zu werfen&rdquo;, unangemessen. Kann man tats&auml;chlich NS-Lager in &ldquo;Lager der der schrecklichen und ertr&auml;glicheren Art&rdquo; einteilen. Was ist denn an einem &ldquo;Judenhaus&rdquo; ertr&auml;glich? Das System des NS- Terrors kann sehr wohl mit einer bis dato nicht genannten Zahl in Erinnerung gebracht werden. Leider haben Wissenschaftler wie Ulrich Herbert oder Michael Wildt, die die Zahl 42.500 jetzt f&uuml;r &ldquo;realistisch&rdquo; einsch&auml;tzen, diese nicht schon fr&uuml;her genannt. Dass die Zahl Wirkung zeigt, davon zeugen z.B. die entsetzten aber auch ungl&auml;ubigen Reaktionen der Leser des Zeitartikels.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S&uuml;dosteuropa: Wenig Optimismus und versch&auml;rfte Auseinandersetzungen<\/strong><br>\nNach zwei Jahren sehr verhaltenen Wachstums ist S&uuml;dosteuropa in eine weitere Rezession gerutscht. Die Doppelrezession hat besonders den Westbalkan schwer getroffen.<br>\nVon hoher Arbeitslosigkeit ist besonders die Jugend betroffen. In Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien betr&auml;gt die Arbeitslosigkeit der 15 &ndash; 24-J&auml;hrigen mittlerweile &uuml;ber 50 Prozent, im Kosovo sogar 70 Prozent. Die niedrigsten Werte in der Region weisen Rum&auml;nien und Slowenien (25% und 23%) auf.<br>\nZu beobachten ist ein Trend zur Erosion der Normalarbeitsverh&auml;ltnisse. In einer Reihe von L&auml;ndern wurde die Arbeitsgesetzgebung zugunsten befristeter Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse gelockert (Bosnien-Herzegowina, Rum&auml;nien, Mazedonien, Slowenien).<br>\nBefristete Arbeitsvertr&auml;ge sind besonders bei der Jugend auf dem Vormarsch. Zudem wird das Tarifrecht schleichend de facto ausgeh&ouml;hlt. Gleichzeitig zeigten die Arbeitgeber zunehmend geringes Interesse am Abschluss von Branchentarifvertr&auml;gen.<br>\nIn den letzten drei Jahren haben Aktionen der Gewerkschaften erheblich zugenommen. Als neue Aktionsform ist die Einleitung von Volksentscheiden wie in Kroatien und Slowenien gegen Flexibilisierungen des Arbeitsmarks und Verschlechterung der Renten hinzugekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id-moe\/09708.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 800 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Iran-Konflikt: Das Jahr der Entscheidung<\/strong><br>\nIn Israel die Wahlniederlage von Ministerpr&auml;sident Netanjahu, in den USA die keineswegs als Hardliner geltenden neuen Minister John Kerry (&Auml;u&szlig;eres) und Chuck Hagel (Verteidigung): Vieles scheint derzeit f&uuml;r Entwarnung im Konflikt zwischen dem Iran und dem Westen zu sprechen. Dazu passt, dass US-Vizepr&auml;sident Joe Biden auf der j&uuml;ngsten M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz direkte Gespr&auml;che mit dem Iran in Aussicht stellte, die Revolutionsf&uuml;hrer Khamenei jedoch ablehnte. Allerdings weniger aus grunds&auml;tzlichen als vielmehr aus taktischen Erw&auml;gungen: Parallel zu den wiederholten Gespr&auml;chsangeboten versch&auml;rft Washington kontinuierlich die gegen den Iran verh&auml;ngten Sanktionen.<br>\nTats&auml;chlich ist der US-Kurs keineswegs eindeutig. Einmal abgesehen davon, dass sich direkte Verhandlungen kaum &uuml;ber mediale Verlautbarungen ergeben, haben bislang nur wenige Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Delegationen stattgefunden. Nach allem, was man erf&auml;hrt, sind sie eher frostig verlaufen. Die ideologischen Differenzen und Interessengegens&auml;tze beider Seiten erscheinen nach wie vor tief und nur schwer zu &uuml;berwinden.<br>\nOffenbar sucht Barack Obama weniger den grunds&auml;tzlichen politischen Neuanfang mit Teheran als vielmehr die Entsch&auml;rfung der bestehenden Spannungen. Seit der iranischen Revolution 1979 hat es bilaterale Kontakte kaum gegeben. Umso erstaunlicher, dass sich Obama selbst unter Zeitdruck gesetzt hat: Wiederholt lie&szlig; er verlauten, dass er bis Mitte 2013 einen Durchbruch erwarte. Andernfalls seien erneut &bdquo;alle Optionen auf dem Tisch&ldquo; &ndash; ein Euphemismus f&uuml;r Angriff und Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/maerz\/iran-konflikt-das-jahr-der-entscheidung\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geheime Video-Aufnahmen im Irak: Im Folterkeller der US-Soldaten<\/strong><br>\nDie Bilder sind ersch&uuml;tternd: Gefangene kauern mit Plastikt&uuml;ten &uuml;ber dem Kopf am Boden, m&uuml;ssen irakischen Soldaten als Versuchsobjekte f&uuml;r Folterpraktiken dienen. Gedreht hat die Aufnahmen ein ARD-Team im Fr&uuml;hjahr 2004 in einem US-Geheimgef&auml;ngnis im Irak &ndash; unter h&ouml;chster Lebensgefahr.<br>\nBritische Medien erheben einen brisanten Vorwurf: &ldquo;Guardian&rdquo; und BBC zufolge sollen US-Soldaten w&auml;hrend der amerikanischen Besatzung im Irak zwischen M&auml;rz 2003 und Dezember 2011 ein Folternetzwerk aufgebaut und &uuml;berwacht haben. Vom Pentagon sanktioniert, regelten sie laut dem Bericht die systematische Misshandlung ungez&auml;hlter Gefangener in den sogenannten &ldquo;Black Sites&rdquo;, geheimen Foltergef&auml;ngnissen.<br>\nDer langj&auml;hrige ARD-Reporter Christoph Maria Fr&ouml;hder hat im Fr&uuml;hjahr 2004 eine solche &ldquo;Black Site&rdquo; besucht &ndash; und dort unter Lebensgefahr mit seinem Team Filmaufnahmen gemacht. Auf SPIEGEL ONLINE schildert er seine Erlebnisse und zeigt sein Video.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/irak-filmaufnahmen-aus-einem-folter-gefaengnis-der-amerikaner-a-887519.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein luxuri&ouml;ses Lebensgef&uuml;hl<\/strong><br>\n[&hellip;] Im Dunst jenes Liberalismus, der sich neu nennt, der aber nur &ouml;konomisch angewandt wird, sind stinknormale Redewendungen urpl&ouml;tzlich auch aus dekadenter Perspektive zu verstehen. Wer einem die Suppe versalzt: Wie kommt der an so viel Salz? Oder &ldquo;zum Sauf&uuml;ttern&rdquo;: Der muss es ja haben! Noch kann man frei sagen, die Luft sei zum Atmen, was aber, wenn irgendwann ein Konzern auf die Idee kommt, dass Luft ein Rohstoff ist, der in seinen Bereich f&auml;llt? Wie in Cochabamba, wo man die Wasserversorgung privatisierte und das Konsortium Aguas de Tunari glaubte, auch das Regenwasser geh&ouml;re zum Betriebskapital, denn finge man es nicht in F&auml;ssern und Sch&uuml;sseln auf, w&uuml;rde es im Boden versickern und Aguas de Tunari zur Verf&uuml;gung stehen. Und genau das taten die Menschen in Cochabamba, sie fingen das Wasser auf, weil jenes Konsortium unter Beteiligung der Firmen Bechtel, Edison und Abengoa, den Wasserpreis schlagartig um den Faktor Drei erh&ouml;hte. Das Ende ist bekannt &ndash; oder sollte es wenigstens sein.<br>\nDieser Liberalismus verw&auml;ssert auch &ndash; und leider nicht ausschlie&szlig;lich &ndash; die Umgangssprache, macht sie zu einem herablassenden Duktus, zu einer hochn&auml;sigen Sprechweise. Wenn fortan jemand etwas ausbaden muss, sollte er auch seine Wasserrechnung beglichen haben. Blut und Wasser schwitzen? Was kommt billiger? Stille Wasser sind tief? Und vermutlich nicht arm, denn tiefe Wasser muss man sich erstmal leisten. Und auf dem Schlauch zu stehen ist sodann nicht mehr Ausdruck von Begriffsstutzigkeit sondern von Sparsamkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/03\/ein-luxurioses-lebensgefuhl.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schaut auf diese Stadt<\/strong><br>\nWas passiert, wenn alle Jugendlichen ihre Region verlassen und die Demokratie den Falschen in die H&auml;nde f&auml;llt? Seit 1990 hat die Stadt fast ein Drittel ihrer Einwohner verloren. Jahr f&uuml;r Jahr verlassen Menschen die Region, vor allem die gut ausgebildeten und motivierten. Die ganze Stadt ist Zeuge dieser Abstimmung mit den F&uuml;&szlig;en. Jeder hier hat miterlebt, wie immer mehr Freunde und Verwandte weggingen, wie Hoffnung dem Zynismus gewichen ist und der Glaube an einen rettenden Investor verschwand. Trotzdem gibt es Jugendliche in der Stadt, die hier erwachsen werden und ihren Platz suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/567360\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wissenschaft und Macht<\/strong><br>\nWie Politiker und Wissenschaftler sich in schwierigen Fragen gegenseitig die Verantwortung zuschieben.<br>\nAuf dem Papier ist die Forschung frei von Einfl&uuml;ssen aus der Regierung. Praktisch beeinflussen sich Wissenschaftler mit ihren Prognosen und Politiker mit ihrer Macht gegenseitig. Das kann wie im Fall der Finanzkrise ins Desaster f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/studiozeit-ks\/2033170\/\">dlf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: BER-Chef: so lacht das Web &uuml;ber Mehdorn<\/strong><br>\nHartmut Mehdorn wird Chef des Berliner Pannenflughafens. Das klingt wie ein schlechter Witz, ist aber ernst gemeint. Auf Twitter haben viele Nutzer f&uuml;r die Nachricht nur Spott &uuml;brig. Sogar Nachrichtenseiten und Politiker kommen der Meldung nur mit Augenzwinkern bei. Da ist von Realsatire die Rede und einige f&uuml;rchten bereits, Berufskomiker seien bei derartigen Nachrichten bald arbeitslos. Was k&ouml;nnte darauf noch folgen? Benedikt als Bahnchef? Ackermann als &bdquo;Brot f&uuml;r die Welt&ldquo;-Vorsitz?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/internet\/ber-chef-so-lacht-das-web-ueber-mehdorn\/2013\/03\/08.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a>\n<p><strong>Umfrage: Mehrheit dachte, Mehdorn w&auml;re schon l&auml;ngst Chef von Berliner Flughafen BER<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Die Nachricht, dass Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn k&uuml;nftig den Berliner Hauptstadtflughafen BER leiten wird, sorgte heute Morgen f&uuml;r gro&szlig;e Verwirrung. Angesichts der zahlreichen Pannen und Verz&ouml;gerungen beim Bau, hat eine gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung angenommen, dass Hartmut Mehdorn schon l&auml;ngst Chef des Flughafens sei. Zu diesem Ergebnis kam eine im Auftrag des Postillon durchgef&uuml;hrte Blitzumfrage unter 1007 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten Bundesb&uuml;rgern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/03\/umfrage-mehrheit-dachte-mehdorn-ware.html\">Der Postillon<\/a><\/p>\n<p><em>passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/529680_492575534134853_487109706_n.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/529680_492575534134853_487109706_n_th.jpg\" alt=\"BER sucht Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer\" title=\"BER sucht Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=492575534134853&amp;set=a.207013419357734.51100.171844246207985&amp;type=1\">taz via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16461","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16461"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16461\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16464,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16461\/revisions\/16464"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}