{"id":16485,"date":"2013-03-12T09:36:00","date_gmt":"2013-03-12T08:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16485"},"modified":"2015-07-15T09:26:06","modified_gmt":"2015-07-15T07:26:06","slug":"altkanzler-schroder-wer-sich-vorm-arbeiten-druckt-muss-mit-sanktionen-rechnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16485","title":{"rendered":"Altkanzler Schr\u00f6der: \u201eWer sich vorm Arbeiten dr\u00fcckt, muss mit Sanktionen rechnen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>10 Jahre nach der Agenda 2010  macht Schr&ouml;der in einem <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/gerhard-schroeder\/wir-brauchen-eine-agenda-2020-29449324.bild.html\">Interview mit der Bild-Zeitung<\/a> noch einmal in aller Klarheit deutlich, welcher geradezu absurden Gedankenwelt er aufgesessen ist. Schr&ouml;der hat sich r&uuml;ckw&auml;rts auf ein Pferd setzen lassen, das vom Schwanz her aufgez&auml;umt war und er hat bis heute nicht gemerkt, dass sich der Gaul nicht vorw&auml;rts sondern r&uuml;ckw&auml;rts bewegt.<br>\nNach dem Motto, &bdquo;was nicht wahr sein darf, nicht wahr sein kann&ldquo;, verf&auml;lscht er Tatsachen und biegt sein Bild in der Geschichte zurecht. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;W&auml;re Deutschland ohne Agenda in Not geraten&ldquo;, fragt Bild. Schr&ouml;der antwortet:<br>\n&bdquo;Die Gefahr bestand. Die Wirtschaftslage wurde schlechter, wir hatten 5 Millionen Arbeitslose. Deshalb mussten wir die sozialen Sicherungssysteme ver&auml;ndern, damit sie f&uuml;r den Steuerzahler und den Beitragszahler bezahlbar blieben. Wir mussten die Wirtschaft wettbewerbsf&auml;hig machen, denn Arbeitspl&auml;tze gibt es nur, wenn wir unsere Produkte auch exportieren k&ouml;nnen&hellip;&ldquo;<\/p><p>Das mit den 5 Millionen Arbeitslosen entspricht schon mal nicht den Tatsachen. Jedenfalls hatten wir im Vorfeld der Agenda 4 Millionen Arbeitslose und das noch ohne die kosmetischen Korrekturen, die es heute in der Statistik gibt. 5 Millionen Arbeitslose hatten wir 2005, also zwei Jahre nach der Agenda 2010 zu verzeichnen. (Was zugegebenerma&szlig;en auch mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende im SGB II also mit der Hartz-Gesetzgebung zusammenhing.) <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Arbeitsmarkt\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIV33.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF &ndash; 172 KB]<\/a> <\/p><p>Die oben stehende Balkengrafik zeigt deutlich, dass die Arbeitslosenzahlen und die Arbeitslosenquoten mit der deutschen Einheit anstiegen. Das hing vor allem damit zusammen, dass die Unternehmen in der ehemaligen DDR &bdquo;platt gemacht&ldquo; wurden und das Wirtschaftswachstum eingebrochen ist. Siehe die nachfolgenden Grafiken:<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/DocDL\/ifodb_2005_3_34-37.pdf\">Ifo Dresden berichtet [PDF &ndash; 103 KB]<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/08997.pdf\">Destatis [PDF &ndash; 910 KB]<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_04_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rla-texte.de\/texte\/2%20a%20SOEB\/SOEB%20Makro%20Okt%202009-12-01%20busch%20land.pdf\">RLA [PDF &ndash; 107 KB]<\/a> <\/p><p>Schaut man den Verlauf der Kurven  von Wachstum und Arbeitslosigkeit vor der Zeit der Verk&uuml;ndung der Agenda an, dann wird deutlich erkennbar, dass die hohen Arbeitslosenquoten eine Folge der jeweiligen wirtschaftlichen Entwicklung und im Vorfeld der Agenda vor allem des wirtschaftlichen Einbruchs waren. <\/p><p>&Uuml;brigens unsere ach so klugen &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; verk&uuml;ndeten in ihrem Jahresgutachten Ende 2000 die Konjunktur &bdquo;laufe rund&ldquo;. Also tat die Regierung Schr&ouml;der nichts mehr f&uuml;r die Konjunktur und der damalige Finanzminister Eichel f&uuml;hlte sich in seinem &bdquo;Sparkurs&ldquo; best&auml;tigt und die Zentralbank verfolgte dar&uuml;ber hinaus auch noch eine restriktive Zinspolitik. Man tat also alles um die Konjunktur abzuw&uuml;rgen. Kein Wunder also, dass die Arbeitslosigkeit anstieg. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_05.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130312_schroeder_05_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Statistische-Analysen\/Analytikreports\/Zentrale-Analytikreports\/Jaehrliche-Analytikreports\/Generische-Publikationen\/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitreihen\/Analyse-Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitreihen-2011.pdf\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit [PDF &ndash; 968 KB]<\/a> <\/p><p>Statt aber nun alle wirtschafts- und finanzpolitischen M&ouml;glichkeiten zu ergreifen, die abgew&uuml;rgte Konjunktur wieder in Gang zu bringen und eine aktive Wirtschafts- und Finanzpolitik zu entwickeln, vergeudete die Regierung Schr&ouml;der und mit ihr nahezu die gesamte &bdquo;politische Klasse&ldquo; ihre gesamt politische Energie damit, mit den &bdquo;Arbeitsmarktreformen&ldquo; der Hartz-Gesetze Arbeitslose in Arbeit zu zwingen. Die Tatsache, dass wegen der wirtschaftlicher Flaute gar nicht ausreichend Arbeitspl&auml;tze vorhanden waren, wurde einfach verdr&auml;ngt. <\/p><p>Um es im Bild auszudr&uuml;cken: Man s&auml;umte das Pferd vom Schwanz her auf und wunderte sich, dass sich der Gaul in die falsche Richtung bewegte. <\/p><p>Wenn man ein &Uuml;berangebot an Arbeit hat und ein Unterangebot an Nachfrage nach Arbeit, dann kann der einzige Effekt nur sein, dass der Preis (die L&ouml;hne) und die Qualit&auml;t der Arbeit (prek&auml;re Arbeit) gesenkt und die Arbeit auf mehr K&ouml;pfe verteilt  wird (Teilzeitarbeit). Das war der &bdquo;Erfolg&ldquo; der Hartz-Gesetze, der bis heute wirkt.<\/p><p>Ab 2003 galt das Prinzip &bdquo;Arbeit, egal zu welchem  Preis und zu welchen Bedingungen&ldquo;.<\/p><p>Weil Schr&ouml;der das Problem vom falschen Ende anpackte und weil die hohe Arbeitslosigkeit mangels entsprechender Beitragszahlungen die Arbeitslosen-, die Kranken- und vor allem die Rentenversicherung gef&auml;hrden mussten, ging die damalige Bundesregierung den Irrweg weiter und baute s&auml;mtliche sozialen Versicherungssysteme ab. Ja, sie zerst&ouml;rten sie sogar, wie etwa die gesetzliche Rentenversicherung.<\/p><p>Schr&ouml;der noch heute: &bdquo;Deshalb mussten wir die sozialen Sicherungssysteme ver&auml;ndern, damit sie f&uuml;r den Steuerzahler und den Beitragszahler bezahlbar blieben.&ldquo;<\/p><p>Die dahinterliegende Logik spricht Schr&ouml;der ganz offen aus: &bdquo;Wir mussten die Wirtschaft wettbewerbsf&auml;hig machen, denn Arbeitspl&auml;tze gibt es nur, wenn wir unsere Produkte auch exportieren k&ouml;nnen.&ldquo; <\/p><p>Arbeitspl&auml;tze &bdquo;nur&ldquo; durch Export, das ist der Hintergrund f&uuml;r den deutschen &bdquo;Exportwahn&ldquo;.<br>\nSchon zu Zeiten der Verk&uuml;ndung der Agenda, war die angeblich mangelnde Wettbewerbsf&auml;higkeit eine Legende. Deutschland hatte einen deutlichen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss (2000: +59,1 Mrd. &euro;, 2001: +95,5 Mrd. &euro;). Die geringen Wachstumsraten waren eine Folge der schwachen Binnennachfrage.<br>\nAuf die Idee, dass Arbeitspl&auml;tze auch dadurch entstehen, dass die Binnenkonjunktur angekurbelt und die Nachfrage der hier lebenden Bev&ouml;lkerung durch h&ouml;here L&ouml;hne gesteigert wird, kommt Schr&ouml;der in seinem neoliberalen Wahn erst gar nicht. Getreu der &bdquo;Standort&ldquo;-Ideologie und dem Mantra der &bdquo;internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; gibt es Arbeitspl&auml;tze nur durch den Export &ndash;  also dem Niederkonkurrieren der anderen Volkswirtschaften.<\/p><p> Das Ergebnis dieses Irrglaubens liegt heute offen zu Tage: Wir haben tats&auml;chlich wie die Weltmeister exportiert  und unsere Nachbarn haben mehr und mehr importiert und haben sich bei uns, weil wir ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit (nicht nur, aber auch) durch die Agenda- &bdquo;Reformen&ldquo; (Lohndumping, Sozialdumping, Steuerdumping) unterlaufen haben, bei uns ma&szlig;los verschuldet. Wenn man einigerma&szlig;en bei Sinnen war, h&auml;tte man erkennen m&uuml;ssen, dass dieses Konzept auf Dauer nicht aufgehen konnte. Die Agenda 2010 hat die Deutschen zu stagnierenden L&ouml;hnen, zu einer Verschlechterung der Arbeitslosen- der Gesundheits- und der Altersversorgung gezwungen, damit die Exporteure nun auf Forderungen gegen&uuml;ber den  L&auml;ndern sitzen, in die wir exportiert haben. Und damit diese Forderungen nicht faul werden, d&uuml;rfen nun gerade wieder diejenigen, denen die Agenda 2010 Wohlstand und soziale Absicherung entzogen hat, noch einmal als Steuerzahler daf&uuml;r b&uuml;rgen oder wom&ouml;glich noch einmal bluten.<\/p><p>Aber diesen einfachen Gedanke, dass die (Export-)&Uuml;bersch&uuml;sse des einen immer die Leistungsbilanzdefizite des jeweils andern sind, blockiert Schr&ouml;der in seiner absurden Gedankenwelt bis heute. <\/p><p>Schr&ouml;ders Irrglaube wird noch an anderen Stellen des Interviews f&uuml;r jedermann erkennbar.<\/p><p>Statt, dass er auf die Idee k&auml;me, dass (auch) der Staat durch eine aktive Wirtschaftspolitik Arbeitspl&auml;tze schaffen k&ouml;nnte und m&uuml;sste, richtet sich sein Blick ausschlie&szlig;lich darauf, dass die Arbeitnehmer sich um Arbeit k&uuml;mmern m&uuml;ssten. &bdquo;Jeder hat das f&uuml;r ihn M&ouml;gliche zu tun&ldquo;. Der Staat hat also nicht die Aufgabe sich um Arbeitspl&auml;tze zu sorgen, sondern &bdquo;der Staat muss im Gegenzug helfen, damit ein Arbeitsloser wieder auf die Beine kommt&ldquo;. Will sagen, dass er den Arbeitslosen durch &bdquo;Fordern&ldquo; Beine macht. Gerade so als w&uuml;rde dadurch auch nur ein zus&auml;tzlicher Arbeitsplatz geschaffen. Weil Arbeitnehmer keine Arbeitspl&auml;tze schaffen k&ouml;nnen, ist es doch ganz logisch, dass bei einem Mangel an Arbeitspl&auml;tzen vorhandene Arbeit nur anders verteilt, also auf eine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16451#h03\">gr&ouml;&szlig;ere Zahl billiger Arbeitspl&auml;tze oder auf Teilzeitarbeit verteilt wird<\/a>. Und darauf war Schr&ouml;der sogar noch stolz: &bdquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt&ldquo; verk&uuml;ndete er 2005 <a href=\"http:\/\/www.gewerkschaft-von-unten.de\/Rede_Davos.pdf\">auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos [PDF &ndash; 23.1 KB]<\/a>.<\/p><p>&bdquo;Diejenigen, die arbeitsf&auml;hig sind, aber sich verweigern, m&uuml;ssen mit Sanktionen rechnen. Das ist auch richtig so&ldquo;, sagte Schr&ouml;der der Bild-Zeitung. Auch hier zeigt sich, dass er die Schuld f&uuml;r die Arbeitslosigkeit in zynischer Weise ausschlie&szlig;lich bei den &bdquo;Verweigerern&ldquo; sieht und der Grund nicht etwa in fehlenden Arbeitspl&auml;tzen zu suchen ist. Sicherlich es gibt viele, die resigniert haben, aber es gibt Millionen, die f&uuml;r etwas sanktioniert werden, f&uuml;r das sie nichts k&ouml;nnen und schon gar nicht die Verantwortung tragen. Auch durch die sch&auml;rfsten Sanktionen, wird kein einziger Arbeitsplatz neu geschaffen. Bestenfalls werden Menschen um wenigstens ihre Existenz zu fristen gezwungen, sich unter unw&uuml;rdigsten Bedingungen Unternehmen anzubieten, die auf ihnen als Arbeitssklaven ihre Gesch&auml;ftsmodelle aufbauen<br>\n(Siehe j&uuml;ngst Amazon).<\/p><p>In dem Interview behauptet Schr&ouml;der weiter: &bdquo;Wir h&auml;tten damals auch gerne versucht, parallel zur Agenda Mindestl&ouml;hne durchzusetzen, aber es gab keine Mehrheit im Bundesrat.&ldquo;<br>\nDas ist glatt gelogen. Er und vor allem sein Wirtschaftsminister Clement haben <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article335889\/Mindestlohn-fuer-Bundesregierung-kein-Thema.html\">einen Mindestlohn in ihrer Regierungszeit stets abgelehnt<\/a>.<\/p><p>Es versteht sich von selbst, dass der eitle Schr&ouml;der seine &bdquo;Reformen&ldquo; f&uuml;r erfolgreich h&auml;lt: &bdquo;Es hat sich ja herumgesprochen, dass die Reformen erfolgreich waren. Man sieht ja jetzt: Deutschland ist besser durch die Krise gekommen als alle anderen europ&auml;ischen L&auml;nder&ldquo;, sagt der Altkanzler und &uuml;bernimmt dabei w&ouml;rtlich das Selbstlob seiner Nachfolgerin im Amt. <\/p><p>Wenn es ein &bdquo;Erfolg&ldquo; ist, dass Deutschland besser durch die Krise gekommen ist als vor allem unsere s&uuml;dlichen Nachbarn in Europa, dann ist es ein Erfolg, der zu Lasten anderer ging, n&auml;mlich der deutschen Arbeitnehmer und danach ganzer V&ouml;lker im S&uuml;den der Euro-Zone. <\/p><p>Wo sind die Erfolge bei der Rente? Wo sind die Erfolge auf dem Lohnzettel der Arbeitnehmer? Ist es ein Erfolg, dass jeder f&uuml;nfte Arbeitnehmer f&uuml;r einen Niedriglohn arbeiten muss? Sind knapp f&uuml;nfeinhalb Millionen Arbeitslosengeldempf&auml;nger\/inne sind &uuml;ber 4 Millionen Unterbesch&auml;ftigte ein Erfolg? <\/p><p>Schr&ouml;der hat &ndash; was Kohl nicht gewagt hat &ndash; in Deutschland der neoliberalen Ideologie zum Durchbruch verholfen, er hat die Schockwelle ausgel&ouml;st, auf der Merkel weitersurfen konnte. Und anders als sein Superminister Clement, der heute die FDP unterst&uuml;tzt, hat er die SPD nie verlassen, so dass sie bis heute an ihn und seiner Agenda 2010 gefesselt ist.  <\/p><p>(Dass sich die Erfolgsmeldungen Schr&ouml;ders auf einer gro&szlig;en Illusion gr&uuml;nden, haben gerade wieder einmal &Ouml;konomen um Gustav Horn <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16451#h03\">in einer Studie nachgewiesen<\/a>. Die NachDenkSeiten werden auf diese Sch&ouml;nrederei am 10. Jahrestag der Agenda 2010 nochmals ausf&uuml;hrlicher eingehen.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10 Jahre nach der Agenda 2010 macht Schr&ouml;der in einem <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/gerhard-schroeder\/wir-brauchen-eine-agenda-2020-29449324.bild.html\">Interview mit der Bild-Zeitung<\/a> noch einmal in aller Klarheit deutlich, welcher geradezu absurden Gedankenwelt er aufgesessen ist. 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