{"id":16519,"date":"2013-03-15T08:46:22","date_gmt":"2013-03-15T07:46:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519"},"modified":"2013-03-15T11:13:47","modified_gmt":"2013-03-15T10:13:47","slug":"hinweise-des-tages-1839","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h01\">Papstwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h02\">Zehn Jahre Agenda 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h03\">Wasserprivatisierung Marsch! Wie EU und Bundesregierung Politik f&uuml;r Gro&szlig;konzerne betreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h04\">R&uuml;ckzahlung von Staatshilfen: Merkels Minusgesch&auml;ft mit der Commerzbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h05\">Realit&auml;tsverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h06\">Schlechtes Zeugnis f&uuml;r von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h07\">Die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung zur Bek&auml;mpfung von Lohndumping<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h08\">Armut ist Ausgrenzerin mit vielen Facetten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h09\">H&ouml;here Dividende: BMW-Rekordgewinn bringt Quandt-Familie 700 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h10\">Merkels Freundinnen in Ungarn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h11\">Hochschulen und Studium ver&auml;ndern sich rasant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h12\">Berufsbildungsbericht 2013: Votum der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h13\">WDR zahlte Honorar nach Quote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h14\">Wo bleibt das Positive?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519#h15\">Das Allerletzte: Stoiber und die Agenda:<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16519&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Papstwahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bergoglio und die argentinische Milit&auml;rjunta<\/strong><br>\nHat der neue Papst Franziskus die gewaltt&auml;tige rechtsgerichtete Diktatur in seiner Heimat unterst&uuml;tzt? [&hellip;]<br>\nGegen Bergoglio gibt es aber nicht nur die allgemeine Kritik, er habe als Kirchenvertreter zu dem Vorgehen der Milit&auml;rdiktatur geschwiegen. Es liegen konkrete Vorw&uuml;rfe vor: Im Jahr 2005 hat ihn der Menschenrechtsanwalt Marcelo Perrilli wegen seiner Rolle beim Verschwinden von zwei Jesuitenpriestern zu Beginn der Diktatur angeklagt. Die Priester Francisco Jalics und Orlando Yorio wurden 1976 von der Milit&auml;rjunta entf&uuml;hrt. F&uuml;nf Monate sp&auml;ter fand man die beiden halb nackt und bet&auml;ubt auf einem Feld.<br>\nDie beiden Priester machten nach ihrer Freilassung Bergoglio f&uuml;r ihre Entf&uuml;hrung mitverantwortlich. Sie hatten zuvor in den Slums von Buenos Aires Thesen der Befreiungstheologie gepredigt. Bergoglios  damalige Weigerung, sich hinter die Arbeit der beiden Priester zu stellen, sei einer Auslieferung an die Todesschwadronen der Diktatur gleichgekommen, sagte Jalics in einer Aussage nach seiner Befreiung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363239029076\/Bergoglio-und-die-argentinische-Militaerjunta\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der &ouml;sterreichische Standard berichtete &uuml;brigens schon 2011 kritisch &uuml;ber das gute Ergebnis Bergoglios <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1311802900216\/Ein-Diktatoren-Freund-als-Konkurrent-Ratzingers\">bei den letzten Papstwahlen<\/a>. Zitat: &bdquo;Papst Benedikt XVI. ist stockkonservativ. Aber es h&auml;tte schlimmer kommen k&ouml;nnen. Laut La Stampa, der in Sachen Vatikan verl&auml;sslichsten Tageszeitung, erwuchs 2005 dem damals obersten Glaubensh&uuml;ter der katholischen Kirche ein auch politisch ultrarechter Kardinal aus Argentinien als ernstzunehmender Konkurrent.&ldquo; Nun ist der &bdquo;politisch ultrarechte Kardinal aus Argentinien Papst&ldquo;. F&uuml;r Katholiken, die sich um solche Fragen scheren, ist dies wohl eine echte Hiobsbotschaft.<br>\n&Uuml;ber einen weiteren interessanten Nebenaspekt wird in den Medien jedoch nicht berichtet. Die Wahl des Jesuiten Bergoglio ist wahrscheinlich ein Rei&szlig;leine der Kurie, um den immer st&auml;rker werdenden Einfluss des ultrarechten Opus Dei <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelspecial\/a-350114.html\">(Santa Mafia)<\/a> einzud&auml;mmen. Bendedikt XVI galt stets als Freund des von Johannes Paul II gef&ouml;rderten Opus Dei. Was wirklich den R&uuml;cktritt Benedikts ausgel&ouml;st hat, ist &ouml;ffentlich nicht bekannt. Es ist jedoch nicht ausschlie&szlig;en, dass Machtk&auml;mpfe und Intrigen zwischen den verfeindeten Orden und Fraktionen der katholischen Kirche ausschlaggebend waren. In diesem Sinne k&ouml;nnte es sein, dass das Konklave einen &bdquo;politisch ultrarechten&ldquo; Jesuiten gew&auml;hlt hat, um den Einfluss des ultrarechten Opus Dei einzud&auml;mmen. Dominus vobiscum.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kirche zwischen den Fronten des Kalten Krieges<\/strong><br>\nDie Befreiungstheologie stellte sich in Lateinamerika auf die Seite der Opfer der Diktaturen. In Argentinien unterst&uuml;tzte die Amtskirche allerdings die Milit&auml;rdiktatur, weshalb Kritiker noch heute Jorge Mario Bergoglio Opportunismus vorwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363239094611\/Kirche-zwischen-den-Fronten-des-Kalten-Krieges\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Pope Francis&rsquo; Junta Past: Argentine Journalist on New Pontiff&rsquo;s Ties to Abduction of Jesuit Priests<\/strong><br>\nWhile praised for his work with the poor, Cardinal Jorge Mario Bergoglio &mdash; now Pope Francis &mdash; has long been dogged by accusations of his role during Argentina&rsquo;s military dictatorship. We speak to Horacio Verbitsky, a leading Argentine journalist who exposed Francis&rsquo; connection to the abduction of two Jesuit priests. Verbitsky is an investigative journalist for the newspaper P&aacute;gina\/12, or Page\/12, and head of the Center for Legal and Social Studies, an Argentine human rights organization. [&hellip;]<br>\nHORACIO VERBITSKY: The main thing to understand about Francis I is that he&rsquo;s a conservative populist, in the same style that John Paul II was. He&rsquo;s a man of strong conservative positions in doctrine questions, but with a touch for popular taste. He preaches in rail stations, in the streets. He goes to the quarters, the poor quarters of the city to pray. He doesn&rsquo;t wait the people going into the church; he goes for them. But his message is absolutely conservative. He was opposed to abortion, to the egalitarian matrimony law. He launched a crusade against the evil when Congress was passing this law, and in the very same style that John Paul II. This is what I consider the main feature on the new pope.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2013\/3\/14\/pope_francis_junta_past_argentine_journalist\">Democracy Now!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> P&aacute;gina 12 titelte gestern zur Papstwahl <a href=\"http:\/\/www.pagina12.com.ar\/diario\/elpais\/1-215794-2013-03-14.html\">&bdquo;Irren ist g&ouml;ttlich&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Alter Sack der Xte<\/strong><br>\nDer neue Papst ist, den bislang vorliegenden Informationen nach zu urteilen, ein reaktion&auml;rer alter Sack wie sein Vorg&auml;nger, der seinerseits einem reaktion&auml;ren alten Sack gefolgt war, der wiederum einen reaktion&auml;ren alten Sack beerbt hatte. [&hellip;]<br>\nDer neue alte Sack, der k&uuml;nftig unter dem K&uuml;nstlernamen Franziskus auftreten wird, hat, so ist zu h&ouml;ren, als er noch Jorge Bergoglio hie&szlig; und Erzbischof von Buenos Aires war, gegen die Ehe von Lesben und Schwulen (&bdquo;Plan des Teufels&ldquo;) und die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare (&bdquo;Kindesmissbrauch&ldquo;) gek&auml;mpft. Noch fr&uuml;her soll er als Leiter der argentinischen Jesuiten ein enges Verh&auml;ltnis zur Milit&auml;rjunta (das waren jene Freaks, die auch die Falklands heimholen wollten) unterhalten haben.<br>\nAber ist das so verwunderlich? Und was hat man denn erwartet? Einen gutaussehenden schwulen Afrikaner, der George Bataille, Simone de Beauvoir und die Situationisten verehrt, der den Islam, das Judentum oder die Lehren irgendwelcher Bettelm&ouml;nche aus dem Anhaltischen f&uuml;r ebenb&uuml;rtige Wege zu Gott h&auml;lt, der den p&auml;pstlichen Anspruch auf F&uuml;hrung (&bdquo;Petrus-Primat&ldquo;) und Unfehlbarkeit (&bdquo;Ich hab recht, du nicht&ldquo;) sausen l&auml;sst und der nach der Sonntagsmesse mit einem Joint beim Formel-1-Rennen Entspannung sucht? [&hellip;]<br>\nUnd zugleich hegte man, es stand an dieser Stelle schon mal, die Hoffnung, der neue Papst w&uuml;rde den Z&ouml;libat abschaffen, gleichgeschlechtliche Ehen gestatten, Frauen zum Priesteramt erlauben, die Sache mit der unbefleckten Empf&auml;ngnis einer naturwissenschaftlichen Pr&uuml;fung unterziehen, das gemeinsame Abendmahl mit Hinz und Kunz zulassen, Abtreibung in Ma&szlig;en billigen und &uuml;berhaupt unter den Soutanen den Muff von 2000 Jahren l&uuml;ften.<br>\nDas ist die katholische Kirche, Himmelherrgott!<br>\nDoch selbstverst&auml;ndlich wird der neue alte Sack nichts von alledem tun. Und er muss es auch nicht. Denn er steht nicht einer Bruderschaft in S&uuml;dholland vor, sondern der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche; einem Verein, der es schafft, einen rauchenden Schornstein als globale Fernsehshow zu inszenieren, der aber auch, nun ja, seine Macken hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Franziskus\/!112813\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Y&uuml;cel trifft exakt ins Schwarze!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zehn Jahre Agenda 2010<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das neue Elend: Zehn Jahre Hartz-Reformen<\/strong><br>\nHartz war die gr&ouml;&szlig;te Arbeitsmarkt- und Sozialreform der Nachkriegszeit und &uuml;beraus erfolgreich. Dabei geht es nicht um einzelne Bausteine der vier Gesetze, sondern darum, dass Peter Hartz und der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der die Ersten waren, die offen gesagt haben, dass es mit dem ausufernden Sozialstaat so nicht weitergehen kann. Die Hartz-Gesetze bedeuteten das Ende der alten Bundesrepublik.&ldquo; Zehn Jahre nachdem Gerhard Schr&ouml;der seine Agenda 2010 in Gang setzte, lautet so die Bilanz von Peter Straubhaar, dem Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Diese Einsch&auml;tzung ist f&uuml;r den Elitendiskurs in Deutschland und Europa symptomatisch: Die Arbeitsmarktreformen m&ouml;gen f&uuml;r die Betroffenen hart und schmerzlich gewesen sein, der Gesellschaft haben sie gut getan und &ouml;konomisch waren sie ohnehin alternativlos. Und tats&auml;chlich &ndash; im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist die Bundesrepublik zur unangefochtenen F&uuml;hrungsmacht im krisengesch&uuml;ttelten Europa aufgestiegen. W&auml;hrend andere Staaten sich mit Wachstumsblockaden und hohen Arbeitslosenzahlen plagen, steht Deutschland mit seinen Wirtschaftsdaten auf den ersten Blick so gut da, wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. Besonders die Arbeitsmarktbilanz beeindruckt. In der internationalen Presse ist von einem &bdquo;deutschen Besch&auml;ftigungswunder&ldquo; oder gar von einem &bdquo;deutschen Jahrzehnt&ldquo; die Rede. Auf den ersten Blick sind auch die Fakten eindeutig. Deutschland hat die &bdquo;gro&szlig;e Wirtschaftskontraktion&ldquo; von 2008\/09 vergleichsweise gut verkraftet. Die Exportwirtschaft boomt, die Arbeitslosenzahlen bewegen sich erstmals seit vielen Jahren unter der Drei-Millionengrenze, die Erwerbsbeteiligung hat Rekordniveau erreicht, auf einigen Teilarbeitsm&auml;rkten macht sich Fachkr&auml;ftemangel bemerkbar und selbst ein erneuter Konjunktureinbruch scheint den robusten Arbeitsmarkt nicht ernsthaft zu bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/maerz\/das-neue-elendzehn-jahre-hartz-reformen-0?print\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Peter Bofinger &ndash; Die Mythen um Hartz IV<\/strong><br>\nLiest man die Kommentare zum zehnj&auml;hrigen Jubil&auml;um der Agenda 2010, k&ouml;nnte man leicht denken, mit Schr&ouml;ders Regierungserkl&auml;rung vom 14. M&auml;rz 2003 sei die deutsche Wirtschaft neu erfunden worden. Nach Jahren der Stagnation und der Massenarbeitslosigkeit habe sich Deutschland durch die Hartz-IV-Reformen wie Ph&ouml;nix aus der Asche erhoben und sei nun das Vorbild f&uuml;r alle L&auml;nder, die unter Problemen der Wettbewerbsf&auml;higkeit leiden.<br>\nUnstrittig d&uuml;rfte sein, dass die St&auml;rke der deutschen Wirtschaft in erster Linie auf seine Industrie und deren hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Mit seinen Premium-Automobilen und einem technologisch weltweit f&uuml;hrenden Maschinenbau war Deutschland optimal positioniert, um der Nachfrage von L&auml;ndern wie China oder Indien zu befriedigen.<br>\nAber was haben diese Exporterfolge mit Hartz IV zu tun? Kann man ernsthaft behaupten, BMW sei deshalb so stark auf dem chinesischen Markt, weil der Konzern im Zuge der Arbeitsmarktreformen in gr&ouml;&szlig;erer Zahl Mitarbeiter eingestellt habe, die vor Hartz IV als Langzeitarbeitslose Arbeitslosengeld II beziehen konnten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Agenda-2010-und-2020\/!112801\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bofinger schreibt in seinem  Artikel: &ldquo;Der Anteil der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Niedriglohnbereich ist von 18,5 Prozent im Jahr 2004 auf 20,8 Prozent im Jahr 2010 gestiegen.&rdquo;<br>\nEr bezieht sich dabei auf die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/09\/PD12_308_62.html\">Mitteilung des StaBu<\/a>. In der Mitteilung  schreibt das StaBU: &ldquo;Im Jahr 2010 arbeiteten 20,6 % aller Besch&auml;ftigten in Betrieben mit zehn und mehr Besch&auml;ftigten f&uuml;r einen Niedriglohn.  Sp&auml;ter hei&szlig;t es: &ldquo;Die meisten Besch&auml;ftigten, die 2010 einen Niedriglohn erhielten, waren atypisch besch&auml;ftigt&rdquo; und noch sp&auml;ter: &ldquo;Bei Besch&auml;ftigten in Normalarbeitsverh&auml;ltnissen lag der Anteil hingegen bei 10,8 %. Als Normalarbeitsverh&auml;ltnis gilt eine unbefristete Besch&auml;ftigung mit &uuml;ber 20 Wochenarbeitsstunden, die nicht als geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung und nicht als Zeitarbeit ausge&uuml;bt wird.&rdquo;<br>\nWenn ich das richtig lese, kann der Anteil der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Niedriglohnbereich nicht bei 20,8 Prozent im Jahr 2010 liegen.<br>\nDas IAQ kommt zu etwas anderen Zahlen. 23,2% der Besch&auml;ftigten arbeiteten 2010 im Niedriglohnbereich (ohne Einbeziehung von Sch&uuml;ler\/innen, Studierenden und Rentner\/innen).<br>\nDabei liegt der Anteil der Vollzeitbesch&auml;ftigten bei 15,5% der Gruppe.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Korrektur:<\/strong> Peter Bofinger hat mich darauf hingewiesen, dass er sich auf die Daten aus &ldquo;arbeitsmarkt aktuell&rdquo; Nr.6, 2012 <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=%22arbeitsmarkt%20aktuell%22%20nr.6%2C%202012%20%22vollzeitbesch%C3%A4ftigte%20mit%20niedriglohn%22&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;ved=0CDMQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dgb.de%2Fthemen%2F%2B%2Bco%2B%2Bac4f0354-fcb8-11e1-904f-00188b4dc422&amp;ei=4OlCUdyhKojJPPeegNgH&amp;usg=AFQjCNEwXeAl7Q8zKql57iHy_RHK5OLTPw&amp;bvm=bv.43828540,d.ZWU\">&ldquo;Vollzeitbesch&auml;ftigte mit Niedriglohn&rdquo;<\/a> bezieht.<br>\nHier steht ausdr&uuml;cklich:<br>\n&ldquo;Da die Verdienststrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes etwa ein F&uuml;nftel aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten &ndash; mit meist unterdurchschnittlichen Verdiensten &ndash; nicht einbezieht, &uuml;berrascht es nicht, wenn der Niedriglohnsektor der &lsquo;Normalbesch&auml;ftigten&rsquo; deutlich niedriger ausgewiesen wird als in der DGB-Analyse. Zu ber&uuml;cksichtigten ist ebenso, dass Vollzeitbesch&auml;ftigte mit befristetem Arbeitsvertrag sowie in der Leiharbeit vom Statistischen Bundesamt den atypisch Besch&auml;ftigten zugerechnet werden. F&uuml;r die verbleibenden Normalarbeitnehmer\/innen wird der Anteil der Niedriglohnbesch&auml;ftigten f&uuml;r 2010 mit 10,8 Prozent angegeben.&rdquo;<br>\nDie Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sind als &ldquo;Rechnung&rdquo; nicht falsch. Aber die Daten, die Peter Bofinger verwendet, sind pr&auml;ziser, da der der DGB von einer breiteren Basis ausgeht als das Statistsche Bundesamt. &ndash; Wieder einmal zeigt sich, dass man bei Statisken genau hinschauen muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Das angebliche Jobwunder der Agenda-Politik ist ein Scheinwunder&ldquo;<\/strong><br>\nZum Jahrestag der Agenda 2010 hagelt es Lob und Kritik. Die Linke hat beim Arbeitsministerium nachgefragt: Haben die Arbeitsmarktreformen mehr Besch&auml;ftigung gebracht? Die Antwort gibt Anlass zur Kritik. Die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 haben nach einem Zeitungsbericht nicht mehr Besch&auml;ftigung gebracht. Die Zahl der Arbeitsstunden lag im vergangenen Jahr bei 58,1 Milliarden und damit 0,3 Prozent h&ouml;her als 2000, wie die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken zitierte.  Im gleichen Zeitraum habe die Zahl der Erwerbst&auml;tigen um 3,3 Millionen auf 39,9 Millionen zugenommen. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, sieht damit die Kritik ihrer Partei an den Arbeitsmarktreformen best&auml;tigt. &bdquo;Das angebliche Jobwunder der Agenda-Politik ist ein Scheinwunder. Es beruht auf der massiven Umverteilung sicherer Vollzeitjobs in viele kleine, prek&auml;re Billigjobs&ldquo;, sagte Zimmermann der Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/linken-politikerin-das-angebliche-jobwunder-der-agenda-politik-ist-ein-scheinwunder\/7925596.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Von neoliberalen Politikern und Medien wird mit Penetranz behauptet, die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; sei erforderlich gewesen, weil Deutschlands Wirtschaft nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig gewesen sei. So auch Ex-Kanzler Schr&ouml;der vor wenigen Tagen: &ldquo;Wir mussten die Wirtschaft wettbewerbsf&auml;hig machen, denn Arbeitspl&auml;tze gibt es nur, wenn wir unsere Produkte auch exportieren k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nWas Schr&ouml;der und zahlreiche &ldquo;Aganda&rdquo;-Propagandisten in Politik und Medien jedoch unterschlagen: Bereits zur Jahrtausendwende wies der deutsche Au&szlig;enhandel einen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss auf (2000: +59,1 Mrd. &euro;, 2001: +95,5 Mrd. &euro;) , was der von den Neoliberalen gestreuten Behauptung widerspricht, die seit Ende der 90er Jahre betriebene &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; sei zur Erlangung der deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit notwendig gewesen.<br>\nDie im OECD-Vergleich schwache Wirtschaftsentwicklung in Deutschland seit Ende der 90er Jahre bis zum Jahre 2005 (seinerzeit war die Rede von Deutschland als dem &ldquo;Kranken Mann Europas&rdquo;) hatte ihre Ursache nicht in mangelnder deutscher Wettbewerbsf&auml;higkeit, sondern in einer aus dem hiesigen Lohndumping resultierenden Binnenmarktschw&auml;che. Ab dem Jahre 2006 wurde diese Binnenmarktschw&auml;che durch das schrittweise Hochfahren der deutschen Exporte und Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse &uuml;berkompensiert. Die Negativfolgen dieser massiven deutschen Exportfixierung und dem daraus resultierenden drastischen Hochfahren der hiesigen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse haben in den vergangenen Jahren jedoch zu gravierenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone gef&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die deutsche Agenda und das schwere Schicksal Europas oder: Zehn Jahre alt und immer noch kein Grund zum Feiern<\/strong><br>\nMan ist ja manch&shy;mal mit Sachen geschlagen, f&uuml;r die man einfach nichts kann. Sie kaufen oder mieten ein Haus oder eine Wohnung und pl&ouml;tzlich stellen Sie fest, Ihre Nachbarn sind einfach nicht zum Aushalten. Nicht nur, dass sie die Nachtruhe nie einhalten, sie m&auml;hen auch noch den ganzen Sonntag Rasen und schmei&szlig;en alles, was sie nicht mehr gebrauchen k&ouml;nnen, &uuml;ber den Zaun. Schlimm, da kann man Streit anfangen, vor Gericht gehen oder sich nach einer neuen Wohnung umsehen. Letzteres ist immer die beste Wahl, wenn man sich das eigene Leben nicht f&uuml;r lange Zeit vermiesen lassen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-deutsche-agenda-und-das-schwere-schicksal-europas-oder-zehn-jahre-alt-und-immer-noch-kein-grund-zum-feiern\/\">Flassbeck-Economics<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Agenda-Politik besch&auml;digt unsere Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Borchert ist Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Darmstadt. Er hat in den zur&uuml;ckliegenden Jahren Tausende Hartz-IV-Klagen behandelt und mit seinem Senat die Vorlage zur verfassungsgerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der Hartz-IV-Regels&auml;tze geliefert. Borchert (63) wohnt in Heidelberg. Die Agenda 2010 wurde vor zehn Jahren von Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rnz.de\/\/HP_Interview\/00_20130314112949_103566174_Die_Agenda_Politik_beschaedigt_unsere_Demokrat.php\">Rhein-Neckar-Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wer die Entstehungsgeschichte der Reformen irritierend findet,  versteht nicht, dass die Folgen politisch gewollt waren und beabsichtigt sind &ndash; bis hin zu wachsender Armut und einer f&uuml;r die Wirtschaft positiven Reservearmee von potentiellen billigen Arbeitskr&auml;ften. Sehr positiv ist Borcherts Rolle des Bundessuperministers a.D. Wolfgang Clement, der zun&auml;chst die Leiharbeit ausweitete und dann zu einer <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1779\">Adecco-Tochter<\/a> ging; das d&uuml;rfen wir jetzt sogar in einem zeitgleich erscheinenden <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/sozialrichter-juergen-borchert-warum-die-agenda-als-erfolg-begriffen-wird-ist-mir-ein-raetsel-1.1623776\">Interview in der S&uuml;ddeutschen<\/a> lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine soziale Agenda 2020<\/strong><br>\nZum 10. Jahrestag der &ldquo;Agenda 2010&rdquo;-Rede von Exkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) hat die Linkspartei ihre Kritik an dessen Reformen erneuert &ndash; aber den Ton ver&auml;ndert. Das sechsseitige Papier, das die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie Fraktionschef Gregor Gysi am Mittwoch vorstellten, enth&auml;lt sattsam bekannte Forderungen der Linkspartei &hellip;<br>\nDaneben schl&auml;gt die Linkspartei vier &ldquo;Bausteine&rdquo; vor, um die soziale Unwucht der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; bis 2020 zu korrigieren. Ziel ist, dass kein Vollzeitbesch&auml;ftigter mehr ein Bruttoeinkommen von unter 1.800 Euro erh&auml;lt. Zudem soll die sogenannte parit&auml;tische Finanzierung des Gesundheitssystems wieder hergestellt werden, die im Gefolge der Agenda 2010 faktisch abgeschafft wurde. Seitdem zahlen Arbeitnehmer mehr ein als Arbeitgeber: Die Linkspartei beziffert dieses Mehr auf insgesamt 120 Milliarden Euro seit 2004. Der Altersarmut will sie mit einer Mindestrente von 1.050 Euro und der R&uuml;ckkehr zur Rente mit 65 begegnen.<br>\nAuff&auml;llig an dem Papier ist der eher n&uuml;chterne Tonfall. Man verzichtet auf die fr&uuml;her &uuml;bliche, oft derbe Kritik Richtung SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/03\/14\/a0098\">taz<\/a>\n<p>Siehe dazu: <strong>10 Jahre Agenda 2010. Bilanz einer gescheiterten Politik. Bausteine einer neuen Agenda f&uuml;r soziale Gerechtigkeit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/fileadmin\/download\/nachrichten\/2013\/130312_handout_agenda2010.pdf\">DIE LINKE [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zehn Jahre &bdquo;Agenda 2010&ldquo;: &bdquo;Beifall nur von den Nichtbetroffenen&ldquo;<\/strong><br>\nVor zehn Jahren stellte Bundeskanzler Schr&ouml;der die Agenda 2010 vor. Seitdem spalten die Reformen das Land. Zwar sinkt die Arbeitslosigkeit, doch viele Menschen k&ouml;nnen von ihren L&ouml;hnen nicht leben. Der ehemalige SPD-Politiker und Finanzminister Oskar Lafontaine, sp&auml;ter Spitzenmann der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;, im Morgenecho-Interview &uuml;ber Gewinner und Verlierer der Reform.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/wdr5\/lafontaine106.html\">WDR5 (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/av\/audiointerviewmitoskarlafontaine100-audioplayer.html\">WDR5 (Audio)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wasserprivatisierung Marsch!<\/strong><br>\nWie EU und Bundesregierung Politik f&uuml;r Gro&szlig;konzerne betreiben<br>\nDie Nachricht hatte viele Menschen in Europa alarmiert. Ende letzten Jahres deckte MONITOR Pl&auml;ne der EU auf, die Wasserversorgung zu privatisieren. Unter dem Eindruck massiver B&uuml;rger-Proteste fordern CDU und CSU nun eine Abkehr von der geplanten Richtlinie. Wasser d&uuml;rfe nicht zum Spekulationsobjekt werden. Und auch EU-Kommissar Barnier gibt inzwischen vor, die N&ouml;te der Menschen verstanden zu haben. Er verspricht Nachbesserungen. Doch aktuelle MONITOR-Recherchen zeigen: Der Vorschlag von Barnier ist kaum mehr als eine Nebelkerze. Und die CDU betreibt ein bemerkenswertes Doppelspiel: In Deutschland wettert sie populistisch gegen die Privatisierung. In Br&uuml;ssel hingegen verfolgen Kanzlerin Merkel und die Konservativen weiter eine Politik, die Gro&szlig;konzernen das gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit der kommunalen Wasserversorgung erm&ouml;glichen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0314\/wasser.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;ckzahlung von Staatshilfen: Merkels Minusgesch&auml;ft mit der Commerzbank<\/strong><br>\nCommerzbank-Chef Blessing will weg vom G&auml;ngelband der Regierung &ndash; und k&uuml;ndigt die R&uuml;ckzahlung milliardenschwerer Staatshilfen an. Sp&auml;testens jetzt wird klar: F&uuml;r die Steuerzahler war die Rettung der Bank ein Desaster. [&hellip;]Es kam alles ganz anders. Von Milliardengewinnen haben weder der Bund noch die anderen Aktion&auml;re viel gesehen. 2012 blieben unter dem Strich gerade mal sechs Millionen Euro &uuml;brig. Stattdessen krebst die Bank von einem Sanierungsprogramm zum n&auml;chsten. Gro&szlig;e Unternehmensteile wie die Immobilien- und die Schiffsfinanzierung werden abgewickelt. Tausende Mitarbeiter m&uuml;ssen gehen. [&hellip;]<br>\nStatt der versprochenen Rendite brachte das Investment des Staates bisher nur Miese: Von den 18,2 Milliarden Euro schweren Hilfen hat die Bank inklusive Zinsen und Ausgleichszahlungen gerade mal 14,5 Milliarden zur&uuml;ckgezahlt. Das Aktienpaket, das dem Bund noch bleibt, ist nur noch rund 1,8 Milliarden Euro wert. Bleibt also eine L&uuml;cke von knapp zwei Milliarden Euro, die nur dann einigerma&szlig;en geschlossen werden kann, wenn sich der Wert der Commerzbank-Aktie in Zukunft verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/commerzbank-nach-rueckzahlung-der-staatshilfen-bleibt-ein-verlust-a-888695.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Realit&auml;tsverlust<\/strong><br>\nBeim EU-Gipfel soll es um Wachstum und Besch&auml;ftigung gehen. Doch der Wachstumspakt, den die EU-Chefs im Juni 2012 beschlossen haben, ist immer noch nicht umgesetzt. Gleichzeitig behaupten die EU-Granden, es gebe gar keine Austerit&auml;tspolitik &ndash; ein klarer Fall von Realit&auml;tsverlust. Die Zahlen sind eindeutig. Nachdem die Eurozone im letzten Jahr in die Rezession gerutscht ist, leiden nun auch noch ihre drei selbst ernannten Anf&uuml;hrer, die mit dem &ldquo;Triple A&rdquo;: Deutschland, Finnland und die Niederlande. (&hellip;)  Doch die EU-Chefs tun immer noch so, als w&uuml;rden sie eine &ldquo;wachstumsfreundliche Haushaltskonsolidierung&rdquo; betreiben, wie man dies in Berlin nennt. Das hat genauso viel mit der Realit&auml;t zu tun wie die eierlegende Wollmilchsau. (&hellip;)  Und Rehns Chef&ouml;konom Buti spricht allen Ernstes von einem &ldquo;Religionskrieg&rdquo;. In einem Newsletter zieht er gegen den &ldquo;Austerit&auml;ts-Mythos&rdquo; zu Felde und behauptet, die EU sei einig mit anderen internationalen Organisationen. Falsch: der IWF ist l&auml;ngst von der EU-Sparpolitik abger&uuml;ckt, WHO und ILO prangern die Spaltung in ein armes, krankes und ein sattes, reiches Europa an, und die G20 weigern sich, den Spardiktaten aus Berlin zu folgen. Kurz: dieser Gipfel steht im Zeichen eines kompletten Realit&auml;tsverlustes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/realitatsverlust\/\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schlechtes Zeugnis f&uuml;r von der Leyen<\/strong><br>\nSubventioniertes Mittagessen, zehn Euro f&uuml;r den Sportverein, bezahlte Nachhilfe: Mit Hilfe des Bildungspakets der Arbeitsministerin sollen bed&uuml;rftige Kinder und Jugendliche unterst&uuml;tzt werden. Doch eine Befragung in 130 Kommunen zeigt: Die Hilfen erreichen viele Bed&uuml;rftige nicht. Der Wohlfahrtsverband bezeichnet die Ma&szlig;nahmen als gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/bildungspaket-schlechtes-zeugnis-fuer-von-der-leyen-1.1623775\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung zur Bek&auml;mpfung von Lohndumping<\/strong><br>\nDas Instrument der Allgemeinverbindlichkeit ist in Vergessenheit geraten. Dabei ist es aktueller denn je. Und genau deshalb ist es Ziel des DGB und seiner Einzelgewerkschaften, die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifvertr&auml;gen durch eine Reform wieder zu einem aktiven Gestaltungselement werden zu lassen. Was ist eine Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung (AVE)? Wo liegen gegenw&auml;rtig die Probleme? Wo setzt eine Reform an? Was w&auml;ren die Wirkungen? Darum soll es nachfolgend gehen. Im politischen Kern ist das Pl&auml;doyer f&uuml;r die Reform Allgemeinverbindlichkeit ein Pl&auml;doyer daf&uuml;r, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam und offensiv f&uuml;r ein funktionsf&auml;higes Tarifsystem in die Verantwortung gehen. Das Tarifvertragsgesetz sieht im Paragraphen 5 vor, dass die von den Tarifvertragsparteien vereinbarten Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge durch ein spezielles Verfahren auch auf alle Arbeitsverh&auml;ltnisse der &bdquo;Nichttarifgebundenen&ldquo; erstreckt werden k&ouml;nnen. Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass die tarifgebundenen Arbeitgeber nicht weniger als 50 Prozent der unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden ArbeitnehmerInnen besch&auml;ftigten (50 % Quorum) und die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung (im Folgenden AVE) im &ouml;ffentlichen Interesse ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/20-2013\/++co++32195240-8be4-11e2-8363-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Armut ist Ausgrenzerin mit vielen Facetten<\/strong><br>\nRoberto De Lapuente &uuml;ber Spezifiken der Armut in Deutschland<br>\nVor einigen Tagen musste sich die Bundesregierung mit der Kritik auseinandersetzen, dass ihr Armutsbericht gesch&ouml;nt sei. So die eine Lesart, der andere Teil des Journalismus kommentierte abf&auml;llig, dass in diesem Land niemand hungern m&uuml;sse. Ist Armut in Deutschland vergleichbar mit Reichtum light &ndash; einem Luxusleben auf etwas niedrigerem Level?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/815780.armut-ist-ausgrenzerin-mit-vielen-facetten.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;here Dividende: BMW-Rekordgewinn bringt Quandt-Familie 700 Millionen Euro<\/strong><br>\nDer Autobauer BMW hat im Jahr 2012 einen Rekordgewinn von mehr als f&uuml;nf Milliarden Euro eingefahren. Vor allem au&szlig;erhalb Europas liefen die Gesch&auml;fte pr&auml;chtig. Rund ein Siebtel des &Uuml;berschusses streicht die Familie Quandt als Gro&szlig;aktion&auml;r ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dividende-rekordgewinn-bei-bmw-macht-familie-quandt-reicher-a-888909.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkels Freundinnen in Ungarn<\/strong><br>\nDu, du, du, soll Angela Merkel zu Viktor Orban gesagt haben, als der ungarische Regierungschef erneut an der ungarischen Verfassung herumfummelte. (&hellip;) Vor gut zwei Jahren peitschte Orban ein Pressegesetz durch das Parlament, dass einen von seiner Partei dominierten Rat zur &Uuml;berwachung der Medien installierte. (&hellip;) Auch damals konnte man ein flaues &ldquo;Du, du, du&rdquo; h&ouml;ren: Die Orban-Partei geh&ouml;rt im Europa-Parlament zur Fraktion der &ldquo;Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP)&rdquo;, der gr&ouml;&szlig;ten der Fraktionen. Und in dieser konservativen Sammlungs-Gruppe ist nat&uuml;rlich auch die CDU. Dem Kr&auml;henprinzip folgend wurde nach einer kurzen, folgenlosen Ermahnung nichts unternommen, um der Einschr&auml;nkung der ungarischen Demokratie entgegenzutreten. Antisemitismus und Rassismus pr&auml;gen, im Gefolge von Orbans Gro&szlig;-Ungarn-Ideologie, den ungarischen Alltag. Von Angela Merkel, die sich selbst als &ldquo;Freundin Ungarns&rdquo; bezeichnet, kein Ton. Und wer genau hinsieht, dem fallen weitere Gr&uuml;nde f&uuml;r das verstockte Schweigen der Merkel auf: Eine ihrer besten Freundinnen, Friede Springer, verdient sich in Ungarn dumm und dusselig. (&hellip;) Dem ungarischen Radio-Moderator Attila Mong fiel auf: &ldquo;Die wichtigen deutschen Medienkonzerne, die in Ungarn, sind praktisch stumm geblieben, bevor das (Medien-) Gesetz in Kraft trat und auch w&auml;hrend der Diskussion &uuml;ber das Gesetz.&rdquo; Zu den wichtigen deutschen Medienkonzern geh&ouml;rt auch der Sender RTL , der sich mit ProSiebenSat1 den ungarischen TV-Markt teilt. RTL ist im Besitz des Bertelsmann-Konzerns. Dieser G&uuml;tersloher Medien-Betrieb wird von Liz Mohn befehligt. Da auch Frau Mohn eine gute Freundin von Frau Merkel ist, ist das Schweigen der Merkel verst&auml;ndlich. Wer will schon jene beste Freundinnen gegen sich aufbringen, denen die mediale Macht gegeben ist jeden deutschen Wahlkampf zu entscheiden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/index_674.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Lasche &ldquo;Ermahnungen&rdquo; Merkels an die Adresse ihrer ungarischen Parteikollegen, damit ja keiner sagen kann, sie habe geschwiegen. Und nicht wenige deutsche Medien sch&auml;men sich nicht einmal dabei, solche Alibiveranstaltungen Merkels unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Merkel redet Klartext&rdquo; propagandistisch unters Volk zu bringen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist sicher eine interessante Frage wie sich die EU dazu aufstellen wird, dass Orban die ungarische Verfassung aushebelt. Wobei es mit der Demokratie innerhalb der EU oder dem Demokratieverst&auml;ndnis gerade der deutschen Regierung etwa hinsichtlich Griechenlands nicht gerade weither ist. Dort wird die Souver&auml;nit&auml;t des griechischen Paralments schon l&auml;nger von EU-Kommission, EWF und Merkel-Regierung mit F&uuml;&szlig;en getreten und die Austerit&auml;tspolitik mit nackten Drohungen durchgesetzt. Ebenso zeugt die direkte verbale und publizistische Einmischung deutscher Politiker und der Mainstreamjournaille in den italienischen Wahlkampf von einer ganz eigenen Sicht auf demokratische Wahlen. Oder man erinnere sich an die Rede Merkels auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Wo Merkel davon schwadronierte, dass sich nationale Parlamente gegen&uuml;ber der EU-Kommission zum dr&uuml;cken der Lohnzusatzkosten und Lohnst&uuml;ckkosten zu verpflichten h&auml;tten. Merkel h&auml;tte so am liebsten eine Agenda 2010 f&uuml;r ganz Europa. Sie muss dann nur noch erkl&auml;ren wie diese demokratisch legitimiert gegen die Mehrheit der B&uuml;rger durchgesetzt werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hochschulen und Studium ver&auml;ndern sich rasant<\/strong><br>\nDie deutschen Hochschulen haben sich im letzten Jahrzehnt massiv ver&auml;ndert. Die Umstellung auf Bachelor und Master f&uuml;hrte auch zu einer Ausdifferenzierung des Studienangebots. Dazu kommen immer mehr Zulassungsbeschr&auml;nkungen und speziellere Zulassungsvoraussetzungen. Zu diesen Entwicklungen sprach Studis Online mit Dr. Martin Winter und Annika Rathmann vom Institut f&uuml;r Hochschulforschung (HoF) der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg, die eine umfassende Studie zum Thema Entwicklungen im deutschen Studiensystem mitverfasst haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1509-entwicklungen-studiensystem.php\">studis online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berufsbildungsbericht 2013: Votum der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf<\/strong><br>\nTrotz der demographischen Entspannung bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entt&auml;uschend. Die Wirtschaft hat sinkende Bewerberzahlen &ndash; seit 2001 gab es einen R&uuml;ckgang um rund 178.000 &ndash; kaum genutzt, um junge Menschen auszubilden, die bisher keine Chance hatten. Im Gegenteil, das Ausbildungsengagement der Unternehmen hat einen historischen Tiefstand erreicht: Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge ist auf 551.271 Neuabschl&uuml;sse gefallen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 3,2 Prozent.<br>\nEinen niedrigeren Wert gab es seit der Wiedervereinigung lediglich im Jahr 2005.<br>\nDie Quote der ausbildenden Betriebe hat ebenfalls ein historisches Tief erreicht. Nur noch 21,7 Prozent der Betriebe bildeten im Jahr 2011 aus (2010: 22,5 Prozent, 2009: 23,5 Prozent, 2008: 24 Prozent, 1999: 23,6 Prozent).<br>\nVor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, dass der Berufsbildungsbericht 2013 von einer guten Situation f&uuml;r &bdquo;viele Jugendliche&ldquo; spricht. Trotz des vermeintlich entspannten Ausbildungsmarkts liegt der Anteil der Menschen ohne Berufsabschluss weiterhin hoch. Allein 1,39 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren sind ohne Berufsabschluss. Damit liegt der Anteil der ausbildungslosen Jugendlichen bei 14,1 Prozent. Die hohe Zahl der jungen Menschen ohne Berufsabschluss passt nicht zu den Erfolgsmeldungen &hellip;<br>\nDiese Statistik zeigt, dass von den 824.626 jungen Menschen, die im Laufe des Berichtsjahres 2012 ein ernsthaftes Interesse an einer Ausbildung hatten &ndash; und als &bdquo;ausbildungsreif&ldquo; deklariert wurden &ndash; lediglich 551.271 einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben. Damit haben nur 66,9 Prozent dieser jungen Menschen einen Ausbildungsplatz gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/f_AN_Stellungnahme_BBB_2013.pdf\">DGB [PDF &ndash; 75 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>WDR zahlte Honorar nach Quote<\/strong><br>\nDer WDR hat Sandra Maischberger f&uuml;r ihre Talkshow &ldquo;Menschen bei Maischberger&rdquo; ein quotenabh&auml;ngiges Honorar gezahlt. Diese Nachricht sorgt zurzeit beim WDR f&uuml;r Aufregung. Unterhaltungschef Siegmund Grewenig best&auml;tigte die Honorierung am Montagnachmittag in der Redakteursversammlung des Senders auf Nachfrage einer Redakteurin: Das Honorar f&uuml;r ihre Talkshow sei bis vor kurzem quotenabh&auml;ngig gewesen. Diese Regelung sei allerdings Anfang des Jahres ge&auml;ndert worden, sagte Grewenig. Doch viele Mitarbeiter der gr&ouml;&szlig;ten ARD-Anstalt wundern sich, dass ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender &uuml;berhaupt zu einer solchen Entscheidung kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/medien\/maischberger-wdr-zahlte-honorar-nach-quote,15189656,22099156.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu noch einmal <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12591\">&bdquo;Die Quote ein Hindernis f&uuml;r die Erf&uuml;llung des &ouml;ffentlichen-rechtlichen Programmauftrags?&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wo bleibt das Positive?<\/strong><br>\nWenn Politiker massiv an Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren und Parteien kaum noch unterscheidbar sind, schl&auml;gt die Stunde der Kabarettisten. Zumindest in Deutschland. Und da Kabarett selbst bei einem Exportweltmeister nicht zum Export taugt, erfreut sich die Binnenkonjunktur in diesem Produktionszweig eines erfreulichen Zuwachses. Der Nachfrage nach hochkar&auml;tigen politischen Kabarettisten steht auf der Angebotsseite ein breites, qualitativ hochwertiges Spektrum gegen&uuml;ber. Von einer S&auml;ttigung des Marktes kann man noch lange nicht sprechen, da die Auftritte fast aller politischen Spa&szlig;macher bereits Monate im voraus ausgebucht sind. Neben Altmeister Dieter Hildebrandt (&raquo;Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr l&auml;&szlig;t&laquo;), der &ndash; immerhin 85 &ndash; gerade seinen Internet-St&ouml;rsender in Gang setzt, gibt es in dieser Republik eine wachsende Zahl von Kabarettisten, die &uuml;brigens fast allesamt s&uuml;dlich des Wei&szlig;wurst&auml;quators beheimatet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/513b51c942699\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Stoiber und die Agenda:<\/strong><br>\n&bdquo;Stellen Sie sich mal vor, ich h&auml;tte als Unionskanzler diese Positionen und diese Reformen durchzusetzen versucht, dann h&auml;tten wir nicht nur Montagsdemonstrationen gehabt &hellip;&ldquo;<br>\nSchr&ouml;der nickte zustimmend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/ondemand100~_id-video1279442.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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