{"id":16540,"date":"2013-03-15T17:10:57","date_gmt":"2013-03-15T16:10:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540"},"modified":"2013-03-15T17:10:57","modified_gmt":"2013-03-15T16:10:57","slug":"hinweise-des-tages-ii-98","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h01\">Bewusste Irref&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h02\">Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;hgkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h03\">Umrisse einer solidarischen europ&auml;ischen Wirtschafts- und Finanzpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h04\">&bdquo;Die Agenda 2010 steht f&uuml;r schlechte Arbeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h05\">Bundestagsanh&ouml;rung zu Hedge Fonds &ndash; TJN-Stellungnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h06\">Griechenland: Die &Ouml;konomie ist &ldquo;klinisch tot&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h07\">Beppe Grillo irrt: Deutsche Banken geben Italienern wieder mehr Kredit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h08\">Willi Koll &amp; Andrew Watt: Eurokrise &ndash; die ganze Wahrheit bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h09\">Paul Krugman &ndash; Running Government Like A Business or Family<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h10\">JP Morgan soll von Milliarden-Zockereien gewusst haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h11\">Urteil zur Leiharbeit: Keine Nachzahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h12\">Sozialstaat oder Spenderstaat? Die Republik geht stiften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h13\">Fragw&uuml;rdige Quote &ndash; Warum Jobcenter die Leiharbeit puschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h14\">Irak: Hoher Preis nach einem Jahrzehnt der Menschenrechtsverletzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h15\">&bdquo;Wir unterst&uuml;tzen freien Zugang zur Forschung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h16\">Stiftungshochschule: Privatisierung auf Raten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h17\">Daniela Dahn: &bdquo;Zukunft ist zu Ende gebrachte Geschichte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h18\">zu guter Letzt: Entschleunigen mit Ramsauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540#h19\">Das Letzte: Papst: &ldquo;Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16540&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bewusste Irref&uuml;hrung<\/strong><br>\nNun wird Zypern also doch &bdquo;gerettet&ldquo;. Heute trifft sich die Eurogruppe, um den Weg f&uuml;r milliardenschwere Finanzspritzen freizumachen. Und wie der Zufall es so will, r&auml;umt die Bundesregierung pl&ouml;tzlich ein, dass sie keine Beweise f&uuml;r die Geldw&auml;sche russischer Oligarchen auf der Mittelmeerinsel hat. Wie bitte? [&hellip;]<br>\nDas ist nicht nur unseri&ouml;s, das ist eine bewusste Irref&uuml;hrung der &Ouml;ffentlichkeit. Nat&uuml;rlich wu&szlig;te die Regierung bereits im November, dass sich die BND-Behauptungen nicht belegen lassen.<br>\nUnd nat&uuml;rlich wu&szlig;te man, dass  Zypern Hilfe brauchte. Doch damals wollte Kanzlerin Merkel Ruhe an der Euro-Front; also lie&szlig; sie die Spekulationen ins Kraut schie&szlig;en und die Zyprioten zappeln.<br>\nNun, da die kommunistische durch eine konservative Regierung abgel&ouml;st wurde, macht Merkel den Weg frei. Doch die &bdquo;Rettung&ldquo;, die sich abzeichnet, ist noch schlimmer als die gescheiterte &bdquo;Anpassung&ldquo; Griechenlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/bewusste-irrefuhrung\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;hgkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Antwort auf die soziale Krise: Troika fu&#776;r alle!<\/strong><br>\nPakt(e) fu&#776;r Wettbewerbsf&auml;higkeit als n&auml;chste Etappe in der Entdemokratisierung<br>\nder Wirtschaftspolitik? Troika fu&#776;r alle<br>\nW&auml;hrend sich die Krise des Euros vorerst etwas entspannt hat, kam es 2012 zu einer drastischen Zuspitzung der sozialen Krise in Su&#776;deuropa. Dieser gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenbruch macht sich mittlerweile auch als Rezession der gesamten Eurozone bemerkbar. Dennoch planen die Fu&#776;hrungsfiguren des europ&auml;ischen Institutionengefu&#776;ges nicht eine Revision sondern die Ausweitung der dafu&#776;r verantwortlichen Politik: Die Einschnitte in das Kollektivvertragssystem, in die Pensionen und das Arbeitsrecht, die im su&#776;deurop&auml;ischen Laboratorium erprobt wurden, sollen durch vertragliche Vereinbarungen in ganz Europa verallgemeinert werden. Die Analyse der bisherigen Vorschl&auml;ge zeigt, dass diese weitere Neoliberalisierung erneut ohne ausreichende Rechtsgrundlage und auf Kosten der Demokratie erfolgen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130315_lukasoberndorfer_pakt_fuer_wettbewerbsf%C3%A4higkeit_infobrief_eu_international_1-13.pdf\">Arbeiterkammer Wien [PDF &ndash; 789 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; gef&auml;hrdet Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge und Demokratie<\/strong><br>\nAuf dem EU-Gipfel am 14.\/15. M&auml;rz soll &uuml;ber einen &ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, den Bundeskanzlerin Merkel im Januar vorgeschlagen hatte, beraten werden. Wenn der Pakt durchgesetzt wird, so Alexis Passadakis, w&uuml;rden  Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge und Mitsprache von Parlamenten erheblich gef&auml;hrdet, die Demokratie in Europa werde weiter zugunsten einer &ldquo;autorit&auml;ren Transformation&rdquo; ausgeh&ouml;hlt. W&auml;hrenddessen ist die Lage in s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern dramatisch, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland bewegt sich um die 60 Prozent. Dass so viele italienische W&auml;hler j&uuml;ngst f&uuml;r die &ldquo;F&uuml;nf-Sterne-Bewegung&rdquo; von Beppe Grillo gestimmt haben, sei, so Paola Giaculli, ein Zeichen daf&uuml;r, dass die Menschen die destruktive K&uuml;rzungspolitik, wie sie aus Br&uuml;ssel und Berlin diktiert wird, nicht mehr wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/331\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><strong>Nein zum Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit &ndash; Stellungnahme des Europ&auml;ischen Attac-Netzwerks<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/datum\/2013\/03\/12\/nein-zum-pakt-fuer-wettbewerbsfaehigkeit\/?no_cache=1&amp;cHash=caf601fbeb4f11f703261469d6a7b929\">attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umrisse einer solidarischen europ&auml;ischen Wirtschafts- und Finanzpolitik<\/strong><br>\nDie Euro-Krise wurde durch die internationale Finanzkrise wesentlich mit ausgel&ouml;st, hat aber sehr viel tiefer liegende Gru&#776;nde. Auch die Finanzkrise hat ihre Ursache nicht im Fehlverhalten einzelner Banker, sondern sie war Folge einer kriselnden Realwirtschaft und einer Deregulierungspolitik, die das Entstehen von Finanzblasen systematisch bef&ouml;rderte. Die Krise der Realwirtschaft und die Deregulierungspolitik sind ihrerseits Ausdruck einer bestimmten Auspr&auml;gung des Kapitalismus, die der &ouml;konomischen Entwicklung nicht entsprach. Die Krisenhaftigkeit ist dem Kapitalismus immanent. Als Institut Solidarische Moderne sind wir uns bewusst, dass wir uns heute in den Zw&auml;ngen des Kapitalismus bewegen. Wir machen uns keine Illusion daru&#776;ber, dass soziale Reformen dieses Strukturprinzip au&szlig;er Kraft setzen. Deshalb halten wir es fu&#776;r richtig, es zu benennen, zu kritisieren und nach Alternativen zu suchen. Wir wissen aber auch, dass Kapitalismus in verschiedenen Varianten existiert und es keinen Sinn hat, auf die Systemalternative zu warten. Deshalb k&auml;mpfen wir gegenw&auml;rtig fu&#776;r Projekte, die das Leben der Menschen verbessern.<br>\nDie Bew&auml;ltigung der &bdquo;Euro-Krise&ldquo; trifft das Mark dieser Gesellschaft. Staaten stehen vor der Insolvenz. Neoliberale fragen sich, ob die Linke nicht doch Recht hatte. Und egal, wohin man schaut, erlebt man<br>\nUnsicherheit. Mit diesem Papier ergreifen wir daher die Gelegenheit, einen Versuch der Einordnung und der Formulierung linker Alternativen zu machen &ndash; als Einladung zur Diskussion. Dabei kommen wir nicht umhin, einen Blick zuru&#776;ck zu werfen auf das, was passiert ist, was dessen Ursachen sind, um im Anschluss eine Perspektive linker Politik zu entwerfen.<br>\nDie Krise ist nicht vorbei. Ausgel&ouml;st durch das Platzen einer Immobilienblase in den USA im Sommer 2007 hat sie sich rasch nach Europa ausgebreitet. Den Rettungsaktionen mit &ouml;ffentlichen Haushaltsmitteln<br>\nfolgte in mehreren L&auml;ndern die Haushaltskrise mit drastischen Ku&#776;rzungsprogrammen und gro&szlig;en sozialen Schieflagen. In Griechenland und Spanien ist die Jugendarbeitslosigkeit mittlerweile auf u&#776;ber 50 Prozent<br>\ngeklettert. Armut breitet sich aus. Die Obdachlosigkeit nimmt zu. Immer mehr Menschen sind fu&#776;r ihre t&auml;gliche Ern&auml;hrung auf Almosen angewiesen. Kollabierende Gesundheitssysteme haben zur Folge, dass<br>\ngut behandelbare Krankheiten wieder zu einem t&ouml;dlichen Risiko werden. Rechtsradikale und rechtspopulistische Kr&auml;fte haben Zulauf. Anti-europ&auml;ischer Populismus feiert Urst&auml;nde. Ohnehin gesellschaftlich benachteiligte Gruppen wie Migrant_innen und ethnische Minderheiten werden zu Su&#776;ndenb&ouml;cken gemacht. Wir wollen Ursachen der Krise benennen und Wege zu ihrer &Uuml;berwindung, insbesondere auf der europ&auml;ischen Ebene, aufzeigen. Dabei kritisieren wir insbesondere die Haltung der Regierung Merkel. Als m&auml;chtigster Akteur der EU hat sie am nachdru&#776;cklichsten auf die unnachgiebige Austerit&auml;tspolitik in<br>\nden Euro-Krisenl&auml;ndern gedrungen &ndash; mit den bekannten Folgen. Fu&#776;r die daraus entstandenen politischen und &ouml;konomischen Sch&auml;den und das soziale und menschliche Leid tr&auml;gt sie wesentlich Verantwortung.<br>\nDas wiegt umso schwerer, als die Regierung Merkel anders h&auml;tte handeln k&ouml;nnen und auf die Wirtschaftskrise im eigenen Land &ndash; d.h. in Deutschland 2009\/2010 &ndash; eben nicht mit Kaputtsparen, sondern mit umsichtigen Konjunkturimpulsen reagiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/serveDocument.php?id=184&amp;file=5\/4\/c2c.pdf\">Institut Solidarische Moderne [PDF &ndash; 336 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Agenda 2010 steht f&uuml;r schlechte Arbeit&ldquo;<\/strong><br>\nNach Einsch&auml;tzung von Regierung und SPD ist die Agenda 2010, die genau heute vor zehn Jahren von Rot-Gr&uuml;n auf den Weg gebracht wurde, ma&szlig;geblich f&uuml;r die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland mitverantwortlich. Wasser in den Wein gie&szlig;t der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel. Mit ihm sprach unser Berliner Korrespondent Stefan Vette<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/berliner_buero\/art182516,4692460#.UUM1GVtqP0B\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundestagsanh&ouml;rung zu Hedge Fonds &ndash; TJN-Stellungnahme<\/strong><br>\nAm 13. M&auml;rz fand im Finanzausschuss des Bundestages eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung zum &bdquo;Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011\/61\/EU &uuml;ber die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz)&ldquo; statt.<br>\nTJN&rsquo;s Nicola Liebert nahm dort neben anderen Experten teil und deckte in ihrer Stellungnahme (pdf hier) auf, wie wenig erfolgversprechend ein Regulierungsansatz bleiben muss, der Steuer- bzw. Regulierungsoasen au&szlig;en vor l&auml;sst. Wie sehr diese Richtlinie darum Augenwischerei bleiben wird zeichnet sich schon in der Einleitung ab:<br>\n&ldquo;K&uuml;nftig soll es keine regulierungsfreien R&auml;ume (Steueroasen) oder Akteure (insbesondere Schattenbanken) mehr geben &ndash; das war die Lehre, die der G20-Gipfel in London 2009 aus der Finanzkrise zog. Die AIFM-Richtlinie &uuml;ber die Verwalter alternativer Investmentfonds (2011\/161\/EU) stellt den Versuch dar, eines der beiden Probleme anzugehen, indem es alternative Investmentfonds bzw. zumindest deren Verwalter einer gewissen Regulierung unterwirft. Da dabei jedoch das andere, damit in engem Zusammenhang stehende Problem der Steueroasen au&szlig;en vor gelassen wird, wird das Vorhaben nach &Uuml;berzeugung des Tax Justice Network letztlich nicht zum gew&uuml;nschten Erfolg f&uuml;hren, die systemischen Risiken zu vermindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2013\/03\/bundestagsanhorung-zu-hedge-fonds-tjn.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechenland: Die &Ouml;konomie ist &ldquo;klinisch tot&rdquo;<\/strong><br>\nIm Laufe der europ&auml;ischen Krise ist Griechenland zun&auml;chst als Einzelfall, dann als extremer Sonderfall der europ&auml;ischen Mittelmeerl&auml;nder betrachtet worden. Nach vorherrschender Deutung waren (und sind) s&uuml;deurop&auml;ischer Schlendrian in Verbindung mit balkanischer Vetternwirtschaft die grundlegende Ursache f&uuml;r die Krise der griechischen Staatsfinanzen. Sieht man einmal von den kulturrassistischen Untert&ouml;nen vieler Kommentare ab, so sticht in Griechenland in der Tat der zentrale Einfluss des Staates, die traditionell niedrige Steuerquote sowie der Umfang der Schattenwirtschaft hervor. Allerdings sind diese Faktoren nur von begrenzter Aussagekraft f&uuml;r die Frage, warum Griechenland zu einem zentralen europ&auml;ischen Krisenherd avanciert ist. Die These, dass Modernisierungsr&uuml;ckst&auml;nde eine der wesentlichsten Krisenursachen seien, ist nicht nur vor dem Hintergrund fragw&uuml;rdig, dass die Krise in den USA ihren Ausgang genommen hat. Sie verstellt auch den Blick auf die strukturellen Gemeinsamkeiten Griechenlands mit anderen L&auml;ndern der europ&auml;ischen Peripherie. Wie ich im Folgenden argumentiere, ist eher die Gegenthese zutreffend: Die unter neoliberalen Vorzeichen erfolgten wirtschaftlichen Wachstums- und Modernisierungsprozesse haben sich in Griechenland in einer besonders scharfen Widerspr&uuml;chlichkeit entfaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1130\">Annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beppe Grillo irrt: Deutsche Banken geben Italienern wieder mehr Kredit<\/strong><br>\nEin bemerkenswertes Interview hat Handelsblatt-Korrespondentin Katharina Kort mit Beppe Grillo gef&uuml;hrt. Die Zeitung hat es gestern gedruckt &ndash; darin sagt der Gr&uuml;nder der &bdquo;F&uuml;nf-Sterne-Bewegung&ldquo; so sch&ouml;ne verschw&ouml;rerische Sachen wie die hier:<br>\n&bdquo;(D)e facto ist Italien doch schon aus dem Euro raus. Das Land ist am Boden. Die nordeurop&auml;ischen Staaten halten uns noch so lange, bis sie die Investitionen ihrer Banken in italienischen Staatsanleihen wieder reingeholt haben. Dann werden sie uns fallen lassen wie eine hei&szlig;e Kartoffel.&ldquo;<br>\nDoch wie sieht es tats&auml;chlich aus mit den Forderungen der deutschen Banken (also haupts&auml;chlich Anleihebest&auml;nden) in Italien?<br>\nDie Bundesbank-Zahlen zeigen, dass die deutschen Institute ihren R&uuml;ckzug weitgehend beendet haben. Nach einem Minus von 15 Prozent 2011, bauten die Institute vergangenes Jahr ihre Forderungen nur noch um 5 Prozent ab. Grafisch sieht es allerdings so aus, als w&auml;re der Abw&auml;rtstrend sogar nahezu gestoppt worden. Und tats&auml;chlich: Deutsche Banken gaben den Italienern zuletzt sogar wieder merklich mehr Kredit (plus 1 Prozent): Seit Oktober gab es drei monatliche Zuw&auml;chse in Folge, wovon vor allem die Unternehmen und Privatpersonen profitiert haben &ndash; Kreditklemme hin oder her. Also Deutschland kann Grillo wohl nicht so richtig gemeint haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/03\/14\/bankaktiva-in-italien\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=bankaktiva-in-italien\">WeitwinkelSubjektiv<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Interview mit Italiens Protestpolitiker Grillo &ndash; &ldquo;Das Wort &lsquo;Regieren&rsquo; beunruhigt mich&rdquo;<\/strong><br>\nHeute kommt das neu gew&auml;hlte Parlament in Italien zur ersten Sitzung zusammen. Mit dabei: 162 Abgeordnete der F&uuml;nf-Sterne-Bewegung des &Uuml;berraschungswahlsiegers Grillo. Im Interview mit ARD-Korrespondent Bernhard Wabnitz spricht der fr&uuml;here Komiker &uuml;ber Parteienverdrossenheit, Clowns, den Euro und Regierungsverantwortung. [&hellip;]<br>\nGrillo: [&hellip;] Und dann muss man sofort Geld zur Schaffung eines Grundeinkommens f&uuml;r einkommensschwache Bev&ouml;lkerungsgruppen bereitstellen. Dann m&uuml;ssen wir einen Plan vergleichbar mit der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; in Deutschland bekommen. Was sich in Deutschland bew&auml;hrt hat, wollen wir auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/grillo-interview100.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> H&auml;tte Steinbr&uuml;ck vorher gewusst, dass Beppe Grillo ein Fan der Agenda 2010 ist, h&auml;tte ihn sicher nicht als Clown bezeichnet. Wie dem auch sei, diese Aussagen werfen jedenfalls kein gutes Licht auf Grillo.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Willi Koll &amp; Andrew Watt: Eurokrise &ndash; die ganze Wahrheit bitte!<\/strong><br>\nDie Indizien sind eindeutig: exorbitante Leistungsbilanzdefizite, ausufernde Haushaltsl&ouml;cher und Staatsschulden, marode Banken, eine Zentralbank bereit zum Gelddrucken. Klar ist auch die Schuldfrage: es sind die S&uuml;dl&auml;nder, die Defizitl&auml;nder. Einhellig ist die &ouml;ffentliche Meinung auch im Strafma&szlig;: der S&uuml;den, vor allem der Grieche muss sparen, konsolidieren oder sogar, wie einige fordern, austreten, bevor er die gesamte Seilschaft mit in den Abgrund rei&szlig;t.<br>\nDiese Klarheit im Urteil ist nur dadurch zu verstehen, dass den B&uuml;rgern nie die Geschichte der Krise zur G&auml;nze erz&auml;hlt wird. Da ist zum einen zu fragen, wie es &uuml;berhaupt zu dieser krisenhaften Zuspitzung der Divergenzen im Euroraum kommen konnte. Ganz sicherlich muss man Rat und Kommission der EU, auch der EZB vorwerfen, die &bdquo;systemische&ldquo; (Ansteckungs-)Gefahr nicht rechtzeitig erkannt zu haben, die sich aus der ungehemmten Fortsetzung und Kumulation gesamtwirtschaftlich bedingter Fehlentwicklungen seit Bestehen der Eurozone ergeben hat. Die B&uuml;rger zahlen insofern f&uuml;r das Versagen ihrer Politiker, fehlgeleitet durch Interessenvertreter aus der Wirtschaft und Berater aus der Wissenschaft.<br>\nZum anderen: Wo &uuml;berbordende Defizite und Schulden sind, muss es &uuml;berbordende &Uuml;bersch&uuml;sse und Kredite geben. Wo ganze L&auml;nder &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt haben, m&uuml;ssen andere dauerhaft unter ihren M&ouml;glichkeiten geblieben sein. Konkret: in den &Uuml;berschussl&auml;ndern, allen voran Deutschland, sind &uuml;ber Jahre hinweg die L&ouml;hne weniger gestiegen als es von der Produktivit&auml;t der Besch&auml;ftigten her m&ouml;glich und von den unabdingbaren Regeln einer W&auml;hrungsunion geboten gewesen w&auml;re. Dadurch wurde die Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber den Partnern in der Eurozone k&uuml;nstlich verbessert und diese geradezu aus dem Markt wegkonkurriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/03\/14\/willi-koll-andrew-watt-eurokrise-die-ganze-wahrheit-bitte\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Running Government Like A Business or Family<\/strong><br>\n[&hellip;] The key point is realizing interdependence: your spending is my income, my spending is your income, and if we all try to slash spending at the same time the result is a depression. Somebody needs to step up and spend when others won&rsquo;t &mdash; and the government can and should be that somebody.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2013\/03\/14\/running-government-like-a-business-or-family\/\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Einfach und ohne Schn&ouml;rkel auf den Punkt gebracht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>JP Morgan soll von Milliarden-Zockereien gewusst haben<\/strong><br>\nDer US-Senat erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Gro&szlig;bank JP Morgan Chase: Das Institut habe in ihren extrem verlustreichen Derivategesch&auml;ften im Jahr 2012 Risiken ignoriert, Anleger get&auml;uscht, Regulierungsbeh&ouml;rden umgangen und Regeln verletzt, hei&szlig;t es in einem Bericht des Ausschusses, der den Fall untersucht hat. Ranghohe Manager der Bank seien schon Monate vor dem Verlust &uuml;ber die riskanten Derivate-Wetten informiert gewesen. Sie kosteten die Bank letztlich unglaubliche 6,2 Milliarden Dollar. Die Vorgesetzten h&auml;tten aber nichts unternommen, um die H&auml;ndler zu z&uuml;geln, hei&szlig;t es in dem mehr als 300 Seiten langen Dokument.<br>\nKonkret geht es um die Zockerei eines einzelnen H&auml;ndlers in London, Bruno Iksil, der unbehelligt Milliarden verlieren konnte. Die Finanzbranche gab ihm den Spitznamen &ldquo;der Wal&rdquo;, weil er sich auff&auml;llig verhielt wie ein Wal im Haifischbecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/untersuchung-des-us-senats-jp-morgan-soll-von-milliarden-zockereien-gewusst-haben-1.1625009\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Urteil zur Leiharbeit: Keine Nachzahlung<\/strong><br>\nDas Bundesarbeitsgericht Erfurt verhindert den Ausgleich zwischen Billigtarifen und Stamml&ouml;hnen. Damit d&uuml;rften die Anspr&uuml;che auf Nachzahlung fast verfallen sein.<br>\nLeiharbeitnehmerInnen k&ouml;nnen in der Regel nur drei Monate lang den vollen Lohn einklagen &ndash; auch wenn ein Billigtarifvertrag f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt wurde. Das entschied am Mittwoch das Bundesarbeitsgericht in Erfurt&hellip;<br>\nLaut Gesetz m&uuml;ssen Leiharbeiter im Prinzip gleich bezahlt werden wie die Festangestellten. Es sei denn, es existiert ein spezieller Tarifvertrag f&uuml;r Leiharbeit. Auf diese Ausnahme berief sich DIEpA, denn die kleine christliche Leiharbeiter-Gewerkschaft CGZP hatte mit dem Arbeitgeberverband AMP einen Tarifvertrag geschlossen, der sehr niedrige L&ouml;hne vorsah.<br>\nBundesweit wurde in den Arbeitsvertr&auml;gen von rund 280.000 ZeitarbeiterInnen auf den CGZP-Tarifvertrag Bezug genommen. Die DGB-Gewerkschaften kritisierten, dass die CGZP keine richtige Gewerkschaft sei, weil sie nur rund 1.300 der 800.000 LeiharbeiterInnen organisiere und deshalb nicht durchsetzungsf&auml;hig sei.<br>\nTats&auml;chlich entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Dezember 2010, dass die CGZP nicht tariff&auml;hig sei. Damit waren alle von der CGZP geschlossenen Tarifvertr&auml;ge nichtig. 280.000 Leiharbeiter h&auml;tten also Anspruch auf gleiche Bezahlung gehabt&hellip;<br>\nDoch das BAG entschied nun, dass die Ausschlussfrist strikt zu beachten sei&hellip;Da fast alle Leiharbeiter-Vertr&auml;ge solche Ausschlussfristen vorsehen, d&uuml;rften damit die Anspr&uuml;che der Leiharbeiter auf Nachzahlung fast generell verfallen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Urteil-zur-Leiharbeit\/!112802\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Bundesarbeitsgericht: Gleiches Arbeitsentgelt f&uuml;r Leiharbeitnehmer<\/strong><br>\nDas Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz (A&Uuml;G) verpflichtet den Verleiher, dem Leiharbeitnehmer das gleiche Arbeitsentgelt zu zahlen, das der Entleiher vergleichbaren Stammarbeitnehmern gew&auml;hrt (&bdquo;equal pay&ldquo;). Von diesem Gebot der Gleichbehandlung erlaubt das A&Uuml;G ein Abweichen durch Tarifvertrag, wobei nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen arbeitsvertraglich vereinbaren k&ouml;nnen. Tarifvertr&auml;ge, die f&uuml;r Leiharbeitnehmer ein geringeres Arbeitsentgelt vorsehen, als es vergleichbare Stammarbeitnehmer des Entleihers erhalten, hat u.a. die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften Zeitarbeit und PSA (CGZP) mit Arbeitgeberverb&auml;nden der Leiharbeitsbranche geschlossen.<br>\nNachdem der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts am 14. Dezember 2010<br>\n(- 1 ABR 19\/10 -, vgl. Pressemitteilung Nr. 93\/10) festgestellt hat, dass die CGZP nicht tariff&auml;hig ist, haben bundesweit zahlreiche Leiharbeitnehmer auf Nachzahlung der Differenz zwischen der von ihren Arbeitgebern gew&auml;hrten Verg&uuml;tung und der eines vergleichbaren Stammarbeitnehmers geklagt. In f&uuml;nf dieser Verfahren hat der F&uuml;nfte Senat des Bundesarbeitsgerichts heute &uuml;ber die Revisionen verhandelt und entschieden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/juris.bundesarbeitsgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2013&amp;nr=16534&amp;pos=0&amp;anz=17&amp;titel=Gleiches_Arbeitsentgelt_f%FCr_Leiharbeitnehmer\">Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts vom 13.  M&auml;rz 2013 (Az.: 5 AZR 954\/11)<\/a> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sozialstaat oder Spenderstaat? Die Republik geht stiften<\/strong><br>\nDie Robert-Bosch-Stiftung f&ouml;rdert jetzt Berliner Schulen. W&auml;hrend die SPD-Politikerin Scheeres Private f&uuml;r soziale Projekte ins Boot holt, fordern ihre Bundesparteigenossen allerdings die Verm&ouml;genssteuer. M&uuml;sste Deutschland nicht verst&auml;rkt auf freiwilliges privates Engagement setzen? Vorbild ist das &bdquo;New Yorker Modell&ldquo;, eine Reihe von Schulprojekten in England, den Niederlanden und New York City, an denen die Stiftung ebenfalls beteiligt ist. &Uuml;berhaupt klingt das ganze ziemlich amerikanisch: Private springen ein, wo der Staat versagt. Wirtschaftsliberale d&uuml;rften sich best&auml;tigt f&uuml;hlen. F&uuml;r sie geh&ouml;rt es zum Glaubenskanon, dass die Wohlhabenden noch viel mehr stiften w&uuml;rden, w&auml;re die deutsche Steuerquote (rund ein Drittel) nur endlich so niedrig wie die in den USA (rund ein Viertel).<br>\nDer Traum vom philantropischen Superreichen hat zwei Haken. Der erste: Selbst wenn die Reichen von heute auf morgen ihre Stiftungsbereitschaft verdoppelten, w&uuml;rde das f&uuml;r das Sozial- und Bildungssystem insgesamt keine wesentliche Entlastung bedeuten. Zwischen drei und f&uuml;nf Milliarden Euro werden in Deutschland j&auml;hrlich von Privatpersonen f&uuml;r Projekte im In- und Ausland gespendet. 2008 gab die Bundesrepublik 770 Milliarden Euro f&uuml;r Sozialleistungen aus, 2012 etwa 110 Milliarden f&uuml;r Bildung. Der zweite und wichtigere Haken ist, wie das Geld verteilt wird. Keine Frage, die Robert-Bosch-Stiftung investiert an der richtigen Stelle und hat in Bildungsfragen eine enorme Expertise. Wahrscheinlich w&uuml;rden viele Deutsche dem Einsatz der Mittel zustimmen. Nur: Faktisch gibt es keine &uuml;bergeordnete Instanz, die entscheidet, wo die Mittel am besten eingesetzt werden. In einem st&auml;rker spendenfinanzierten Sozialstaat entscheiden dar&uuml;ber Stiftungen und Spender, nicht die Allgemeinheit. Und die Spender entscheiden h&auml;ufig nach Neigung.  So kommen in einem Jahr 670 Millionen Euro f&uuml;r Tsunami-Opfer zusammen &ndash; aber vielleicht gar nichts f&uuml;r die Betreuung von Intensivt&auml;tern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/sozialstaat-oder-spenderstaat-die-republik-geht-stiften\/7924164.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdige Quote &ndash; Warum Jobcenter die Leiharbeit puschen<\/strong><br>\n[&hellip;] Wir fragen nach bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, warum sie so stark auf die Vermittlung in Leiharbeit setzt? Ilona Mirtschin von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erkl&auml;rt: &ldquo;Das Potenzial der Zeitarbeit liegt vor allem in der Dynamik, die Zeitarbeit hat weil sie vielfach befristete Vertr&auml;ge abschlie&szlig;t sehr viele Stellen zu besetzen und unsere Aufgabe ist es die Stellen und die Arbeitssuchenden zusammenzubringen.&rdquo;<br>\nDen Grundstein daf&uuml;r legten die Hartz-Reformen vor zehn Jahren. Der Vorwurf damals: Die Bundesagentur sei zu verkrustet, sie solle st&auml;rker erfolgsorientiert arbeiten. Quotenvorgaben sollen das regeln. Um die zu erf&uuml;llen, setzt man auf die Zeitarbeitsbranche. 2007 werden deshalb Kooperationsvertr&auml;ge mit den Leiharbeitsfirmen geschlossen.<br>\nJetzt aber ist eine Entwicklung eingetreten, die so sicher keiner wollte, findet auch Arbeitsmarktexperte Dieter D&ouml;ring: &ldquo;In dem die Bundesagentur bei der Vermittlung sehr stark in Richtung Leiharbeit, in die Richtung dessen was leicht geht, marschiert, z&uuml;chtet sie nat&uuml;rlich eine Branche heran. Im Grunde hat die Bundesagentur ein Leiharbeitsbranchenf&ouml;rderprogramm aufgelegt ohne es so zu nennen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/hr\/2013\/fragwuerdige-quote-102.html\">plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Irak: Hoher Preis nach einem Jahrzehnt der Menschenrechtsverletzungen<\/strong><br>\nDer Bericht &ldquo;Ein Jahrzehnt der Menschenrechtsverletzungen&rdquo; dokumentiert eine Chronologie der Folter und anderer Misshandlungen von Gefangenen, die von den irakischen Sicherheitskr&auml;ften und ausl&auml;ndischen Truppen seit der Invasion im Jahr 2003 ver&uuml;bt wurden. Der Bericht unterstreicht das anhaltende Versagen der irakischen Beh&ouml;rden, ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit angesichts fortw&auml;hrender t&ouml;dlicher Angriffe durch bewaffnete Gruppen zu achten, die ihrerseits eine gef&uuml;hllose Missachtung des Lebens von Zivilpersonen demonstrieren. Die Todesstrafe wurde nach der Invasion im Jahr 2003 unter der US-gef&uuml;hrten Besatzung zun&auml;chst ausgesetzt, aber schnell von der ersten irakischen Regierung wieder eingef&uuml;hrt. Seit 2005 werden Hinrichtungen wieder vollstreckt. Seitdem wurden mindestens 447 Gefangene hingerichtet, darunter Saddam Hussein, einige seiner wichtigsten Mitarbeiter und mutma&szlig;liche Mitglieder bewaffneter Gruppen. Hunderte von Gefangenen sitzen im Todestrakt. Mit 129 Hinrichtungen &ndash; darunter f&uuml;nf Frauen &ndash; im Jahr 2012 geh&ouml;rt der Irak zu den weltweit f&uuml;hrenden Vollstreckern der Todesstrafe. Seit Dezember sind Tausende von Demonstranten in Gegenden, in denen sunnitische Muslime in der Mehrheit sind, auf die Stra&szlig;e gegangen. Sie protestieren gegen willk&uuml;rliche Inhaftierung und &Uuml;bergriffe gegen H&auml;ftlinge, gegen die Anwendung des Anti-Terror-Gesetzes und f&uuml;r ein Ende dessen, was sie als staatliche Diskriminierung gegen die sunnitische Bev&ouml;lkerung sehen. W&auml;hrenddessen greifen sunnitische bewaffnete Gruppen weiterhin Regierungsziele und schiitische Zivilisten, darunter religi&ouml;se Pilger, an. &ndash; &ldquo;Auf den Sturz von Saddam Hussein im Jahr 2003 h&auml;tte ein Prozess grundlegender Menschenrechtsreform folgen sollen. Stattdessen wandten die Besatzungsm&auml;chte fast vom ersten Tag an Folter und andere schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Gefangene an. Anschauliche Beispiele f&uuml;r Folter durch die Besatzungsm&auml;chte sind der der Abu Ghraib Skandal um US-Soldaten und die T&ouml;tung von Baha Mousa in Gewahrsam britischer Soldaten&rdquo;, erkl&auml;rte Hadj Sahraoui. In Gro&szlig;britannien und den USA hat es trotz Untersuchungen in einzelnen F&auml;llen keine systematischen Ermittlungen zu den weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen durch die eigenen Streitkr&auml;fte gegeben. Die Beh&ouml;rden in beiden L&auml;ndern haben darin versagt, die Verantwortlichen auf allen Ebenen zur Rechenschaft zu ziehen. Irakischen Opfern der Menschenrechtsverletzungen durch die USA wird die M&ouml;glichkeit einer Klageerhebung bei US-Gerichten verweigert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/2013\/3\/8\/irak-hoher-preis-nach-einem-jahrzehnt-der-menschenrechtsverletzungen?destination=suche%3Fwords-advanced%3Diraq%26country%3D%26topic%3D%26node_type%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26sort_type%3Ddesc%26page_limit%3D10%26form_id%3Dai_search_form%26go_x%3D25%26go_y%3D8\">Amnesty International Deutschland<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/library\/asset\/MDE14\/001\/2013\/en\/bbd876ee-aa83-4a63-bff3-7e7c6ee130eb\/mde140012013en.pdf\">Amnesty International Deutschland [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ja, Europa geht es schlecht. Und selbst in Deutschland sieht es lange nicht so rosig aus, wie viele aus Politik und Wirtschaft uns weismachen wollen. Armut, die Ausweitung sozialer Brennpunkte in den St&auml;dten, wie sie vor drei Jahrzehnten noch undenkbar schien, Reallohnverluste &uuml;ber Jahre, Niedrigl&ouml;hne zu Hauf, ein auf Zweiklassenmedizin zutreibendes Gesundheitssystem, ein fehlfinanziertes Rentensystem, das die kommenden Generation in die Altersarmut f&uuml;hrt usw. Manche f&uuml;rchten, dass es in den Krisenstaaten Europas, in denen Armut, mangelnde medizinische Versorgung usw. ganz andere Ausma&szlig;e haben, zu Umst&uuml;rzen kommen k&ouml;nnte, die letztlich in diktatorische Gewaltregime enden k&ouml;nnten. Richten wir unseren Blick &uuml;ber das Mittelmeer, sehen wir, dass es noch schlimmer geht. In Tunesien, &Auml;gypten, welche eine relativ friedliche &ldquo;Revolution&rdquo; hinter sich haben, hat sich die sozi&ouml;konomische Lage nicht im Geringsten gebessert, eher verschlechtert. In L&auml;ndern wie dem Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan erfahren die Menschen, zwar in unterschiedlicher Weise, neben der materiellen Existenzbedrohung ein Ausma&szlig; an Gewalt, die in Europa Geschichte ist.<\/em><br>\n<em>Im Fall des Irak, k&ouml;nnte man sich fast fragen, ob  das Land mit Saddam Hussein nicht besser gefahren w&auml;re. Der Staatapparat, die gesamte materielle und immaterielle Infrastruktur ist zerst&ouml;rt. Nat&uuml;rlich haben die Menschen, vor allen die Schiiten, mehr Freiheiten, aber ein funktionierender Rechtsstaat, der fundamentale Menschenrechte respektiert, sieht anders aus. Es gibt Gesetze, die Folter verbieten und besagen, dass Gest&auml;ndnisse, die unter Folter erzwungen wurden, als Beweismittel ung&uuml;ltig sind. Aber wie so oft, die L&uuml;cke zwischen Gesetzestext und Umsetzung kann gewaltig sein. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir im Nachhinein sagen, die mit dem US-Einmarsch vollzogene Politik war falsch. Aber w&auml;re ein Aufstand, gar ein Sieg der schiitischen Mehrheit im Irak nicht auch in Gewaltexzessen geendet &ndash; mit Kampfhandlungen, die kein Ende finden? H&auml;tte das Regime von Saddam Hussein wirklich dazu gebracht werden k&ouml;nnen, seine diktatorische Macht abzugeben oder auch nur den Schiiten, den Kurden mehr Rechte einzur&auml;umen? Wir sehen doch am Beispiel Baschar al-Assads in Syrien, wie wenig Einfluss der Westen, Russland oder die arabische Welt auf eine friedliche Bereinigung der Konflikte hat, wenn ein Diktator bereit ist, bis auf das &Auml;u&szlig;erste zu gehen. Nat&uuml;rlich ist Folter, Ermordung von Zivilisten in heutigen Syrien allgegenw&auml;rtig und nicht auf das Assad-Regime beschr&auml;nkt, aber hatte die Au&szlig;enwelt je eine Chance, dies alles zu verhindern &ndash; zumal es in dieser gen&uuml;gend Kr&auml;fte gibt, die genau diesen B&uuml;rgerkrieg wollen. Und was geschieht, wenn eine Seite wirklich den Krieg gewinnt? Bestand im Irak auch auf lange Sicht je die Chance, einen B&uuml;rgerkrieg zu verhindern?  Und heute? Wie hilflos wirkt doch der Appell von Hadj Sahraoui von Amnesty: &ldquo;Es ist h&ouml;chste Zeit, dass die irakische Regierung ohne weitere Umschweife oder Verz&ouml;gerungen konkrete Schritte einleitet, um eine Kultur des Menschenrechtsschutzes zu verankern.&rdquo;-  Zumindest mir, tun sich Abgr&uuml;nde an Hoffnungslosigkeit auf , die einen sprachlos, hilflos verstummen lassen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Iraq war costs U.S. more than $2 trillion: study<\/strong><br>\nThe U.S. war in Iraq has cost $1.7 trillion with an additional $490 billion in benefits owed to war veterans, expenses that could grow to more than $6 trillion over the next four decades counting interest, a study released on Thursday said.<br>\nThe war has killed at least 134,000 Iraqi civilians and may have contributed to the deaths of as many as four times that number, according to the Costs of War Project by the Watson Institute for International Studies at Brown University.<br>\nWhen security forces, insurgents, journalists and humanitarian workers were included, the war&rsquo;s death toll rose to an estimated 176,000 to 189,000, the study said.<br>\nThe report, the work of about 30 academics and experts, was published in advance of the 10th anniversary of the U.S.-led invasion of Iraq on March 19, 2003.<br>\nIt was also an update of a 2011 report the Watson Institute produced ahead of the 10th anniversary of the September 11 attacks that assessed the cost in dollars and lives from the resulting wars in Afghanistan, Pakistan and Iraq.<br>\nThe 2011 study said the combined cost of the wars was at least $3.7 trillion, based on actual expenditures from the U.S. Treasury and future commitments, such as the medical and disability claims of U.S. war veterans.<br>\nThat estimate climbed to nearly $4 trillion in the update.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2013\/03\/14\/us-iraq-war-anniversary-idUSBRE92D0PG20130314?irpc=932\">Reuters<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Wir unterst&uuml;tzen freien Zugang zur Forschung&ldquo;<\/strong><br>\nWissenschaftsverlage stehen wegen ihrer teuren Zeitschriften in der Kritik. Angelika Lex, Vizepr&auml;sidentin des Elsevier-Verlags, verteidigt im Gespr&auml;ch die Preise und begr&uuml;ndet sie mit der aufwendigen Aufbereitung von Forschungsmaterial.<br>\nTagesspiegel: &ldquo;Hinter der Formulierung &bdquo;Golden Open Access&ldquo; versteckt sich ein neues Gesch&auml;ftsmodell: Wissenschaftler zahlen dem Verlag Geld, damit der Artikel sp&auml;ter f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit frei zug&auml;nglich ist. Ist das nicht eine Mogelpackung?&rdquo;<br>\nLex: &ldquo;Die Forderung, dass &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Forschung frei zug&auml;nglich sein soll, unterst&uuml;tzen wir voll und ganz. Nur wie setzt man das konkret um? Forschung und Publikation sind zwei unterschiedliche Prozesse. Um aus rohem Forschungsmaterial publizierbare Texte zu machen, braucht es bestimmte Qualit&auml;tsmechanismen. Da kommt der Mehrwert des Verlags hinzu. Der Verlag sorgt auch daf&uuml;r, dass es eine anerkannte Version der Forschungsarbeit gibt, die als Referenz benutzt werden kann. Und dass diese Version auch in 100 Jahren in einem entsprechenden Archiv verl&auml;sslich zur Verf&uuml;gung steht. Im Subskriptionsmodell zahlt der Leser f&uuml;r diese Leistungen des Verlags, im Open-Access-Modell zahlt der Autor.&rdquo;<br>\nTagesspiegel: &ldquo;Das Wissen kann also Ihrer Meinung nach nie ganz umsonst sein?&rdquo;<br>\nLex: &ldquo;Es ist heute schon m&ouml;glich, alle erdenklichen Inhalte ins Netz zu stellen. Nur wie k&ouml;nnen Sie als Nutzer dann sicher sein, dass Sie Informationen finden, auf die Sie sich verlassen k&ouml;nnen? F&uuml;r Mediziner zum Beispiel ist es absolut lebenswichtig, verl&auml;ssliche Daten vorzufinden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/verlage-und-open-access-wir-unterstuetzen-freien-zugang-zur-forschung\/7916530.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.B.:<\/strong> F&uuml;r den Open-Access Zugang ihrer Artikel zahlen die Autoren\/Einrichtungen nach meinem Kenntnisstand mehrere tausend Euro.<\/em><br>\n<em>Hier w&auml;re der Staat bzw. die Staatengemeinschaft doch gefragt, im Zuge einer unabh&auml;ngigen Wissenschaft, Verlage zu schaffen, die auf solche Geb&uuml;hren verzichten. Doch auch in der Wissenschaft und der Bildungspolitik folgt man dem Neoliberalismus hin zu einer &ldquo;unternehmerischen&rdquo; Universit&auml;t, anstatt sinnvoll Geld zu investieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stiftungshochschule: Privatisierung auf Raten<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2008 erkl&auml;rt Gesine Schwan, damals Rektorin, per Videogru&szlig;wort, dass die Universit&auml;t Viadrina nun eine Stiftungshochschule ist. &ldquo;Wir werden deutlich autonomer handeln k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rt sie. &ldquo;Und damit sind wir auch attraktiver f&uuml;r potenzielle Geldgeber.&rdquo; Weniger Staat, mehr privat: Die brandenburgische Viadrina ist nicht die einzige Hochschule im Stiftungsformat. Schon vor zehn Jahren hatte Niedersachsen begonnen, Unis dergestalt umzuwandeln. Die Umwandlung einer Universit&auml;t in eine Stiftung soll eine Privatisierung auf Raten einleiten: Das Land stellt in der Regel zwar den Hauptteil des Stiftungsverm&ouml;gens, aus dessen Ertr&auml;gen sich die Hochschule mit finanziert. Privatleute und Unternehmen k&ouml;nnen diesen Kapitalsockel aber durch Zustiftungen aufstocken &ndash; und so zu Miteignern werden. &ldquo;Eine Stiftungshochschule ist vielleicht autonom vom Staat, aber nicht von den Stiftern. Das muss nicht unbedingt besser sein&rdquo;, sagt Andreas Keller, Hochschulexperte der Bildungsgewerkschaft GEW. Eine weitere Hoffnung lautete: Als Stiftung falle es den Hochschulen leichter, Forschungsgelder bei der Wirtschaft einzuwerben. Einen zwingenden Grund f&uuml;r diese Annahme gibt es nicht. Dem Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE), das von der privaten Bertelsmann-Stiftung mitgetragen wird, f&auml;llt in einem Arbeitspapier vor allem ein Argument ein: Als Stiftung habe eine Hochschule ein wirtschaftsn&auml;heres Image.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F03%2F14%2Fa0132&amp;cHash=9e46b901a8430415b22d807a25d58322\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Daniela Dahn: &bdquo;Zukunft ist zu Ende gebrachte Geschichte&ldquo;<\/strong><br>\nNoch ist die dringend notwendige Bewegung zur &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse nicht auszumachen, da denkt Daniela Dahn gr&uuml;ndlich dar&uuml;ber nach wie denn die Herrschaftsverh&auml;ltnisse der neuen Gesellschaft aussehen k&ouml;nnten. Das ist so bei Revolution&auml;ren: Sie denken vor. Und dass die Autorin schon einmal an einer Revolution beteiligt war, jener, die mit der Losung &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; hoch gesprungen war und dann mit der Bitte um &bdquo;Ein Volk&ldquo; kl&auml;glich landete, sch&auml;rft das Denkverm&ouml;gen. Und an diesem Verm&ouml;gen l&auml;sst uns Frau Dahn mit ihrem neuen Buch WIR SIND DER STAAT gro&szlig;z&uuml;gig teilhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/archiv\/index_2_404.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Entschleunigen mit Ramsauer<\/strong><br>\nUnser Verkehrsminister zeigt, wie man komplett tiefenentspannt mit Deutschlands gescheiterten Gro&szlig;bauprojekten umgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extra5093.html\">extra 3<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: Papst: &ldquo;Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.&rdquo;<\/strong><br>\nIn seiner ersten Papstmesse, die sozusagen programmatisch f&uuml;r sein Pontifikat ist, hat der neue Papst Franziskus, laut domradio und anderen Quellen, vor der Hingabe an die Weltlichkeit gewarnt und u.a. gesagt &ldquo;Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.&rdquo;<br>\nNa, das kann ja heiter werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/15372\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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