{"id":1659,"date":"2006-09-01T12:08:49","date_gmt":"2006-09-01T10:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1659"},"modified":"2016-01-28T11:12:12","modified_gmt":"2016-01-28T10:12:12","slug":"ahmadinedschad-veroffentlicht-seinen-brief-an-die-kanzlerin-schweigen-war-keine-kluge-antwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1659","title":{"rendered":"Ahmadinedschad ver\u00f6ffentlicht seinen Brief an die Kanzlerin. Schweigen war keine kluge Antwort."},"content":{"rendered":"<p>In einem Beitrag vom 24.7.06 haben wir auf den NachDenkSeiten Kanzlerin Merkel aufgefordert, <a href=\"?p=1436\">ein offizielles Schreiben des iranischen Pr&auml;sidenten &ouml;ffentlich bekannt zu geben<\/a>. Nun ist dieser Brief &ndash; und wir unterstellen, dass der Wortlaut identisch ist &ndash; auf der Website der &bdquo;Presidency of the Islamic Republic of Iran&ldquo; (P.I.R.I) in einer <a href=\"http:\/\/www.president.ir\/eng\/ahmadinejad\/cronicnews\/1385\/06\/06\/index-g.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.president.ir\/eng\/ahmadinejad\/cronicnews\/1385\/06\/06\/index-g.htm\">&Uuml;bersetzung aus dem Persischen ver&ouml;ffentlicht<\/a>.<br>\nUnsere Leser k&ouml;nnen sich nunmehr selbst ein Urteil &uuml;ber den Inhalt dieses Briefes bilden.<br>\n<!--more--><br>\nFrau Merkel hatte eine Ver&ouml;ffentlichung dieses Briefes und eine Antwort darauf in einem Sommerinterview des ZDF mit dem Hinweis abgelehnt, es beinhalte nur das alte Denken &bdquo;was f&uuml;r uns v&ouml;llig inakzeptabel ist&ldquo; und: &bdquo;Die Existenz Israels geh&ouml;rt f&uuml;r uns zur Staatsraison, und das wird immer wieder in Frage gestellt&ldquo;.<\/p><p>Warum sollte sich nicht jeder selbst von den &Auml;u&szlig;erungen Ahmadinedschads &uuml;berzeugen k&ouml;nnen? Warum gibt man den Text nicht frei? So hatten wir gefragt, weil wir &ndash; misstrauisch geworden wegen der offiziellen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Irak-Krieg &ndash; der Meinung sind, dass sich die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bei uns im Lande ein eigenes Urteil &uuml;ber die Positionen des iranischen Pr&auml;sidenten bilden k&ouml;nnen sollten.<\/p><p>Da der Brief nun ver&ouml;ffentlicht ist, kann und will ich mein Urteil nicht verschweigen:<\/p><p>F&uuml;r uns in einem s&auml;kularisierten Land Sozialisierten, in dem sich die Trennung von Kirche und Staat &uuml;ber mehrere Jahrhunderte rechtlich und kulturell herausgebildet hat, ist es fremd, um nicht zu sagen befremdlich, wenn ein Regierungschef &bdquo;im Namen des barmherzigen und gn&auml;digen Gottes&ldquo; spricht und schreibt. Darin spiegelt sich der im Iran trotz formal demokratischer Strukturen herrschende theologische Absolutismus, der einen Wertepluralismus bek&auml;mpft und dessen Vertreter, wie etwa den iranischen Philosophen Ramin Jahanbegloo, mundtot macht und sogar in Foltergef&auml;ngnisse steckt. Das ist leider kein Spezifikum des Iran, sondern trifft auf mehr oder weniger alle arabischen L&auml;nder zu, in denen der Islam Staatsreligion ist.<br>\nEin wenig Hoffnung auf Ver&auml;nderung macht, dass innerhalb der iranischen Intelligenz zunehmend Widerstand gegen Willk&uuml;r, Autoritarismus und Fundamentalismus des herrschenden Mullah-Regimes w&auml;chst. Man erinnere sich an die Begeisterung die etwa die Vortr&auml;ge im Rahmen eines interkulturellen Dialogs von J&uuml;rgen Habermas (2002) oder Richard Rotry (2004) in Teheran unter den Studierenden ausl&ouml;ste.<\/p><p>Auch die ausschweifende, bildhafte und indirekte Sprache &ndash; auch mehr oder weniger &uuml;blich im arabischen Raum &ndash; ist f&uuml;r uns h&ouml;chst gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig und nicht immer leicht unserer (abendl&auml;ndisch, aufgekl&auml;rten) Interpretation zug&auml;nglich.<br>\nMerkw&uuml;rdig und in unseren Augen eher naiv oder belehrend f&uuml;r eine regierungsoffizielle Note lesen sich auch die allgemeinen Betrachtungen &uuml;ber das Wesen von Regierungen oder die geschichtsphilosophischen Interpretationen des Verh&auml;ltnisses der V&ouml;lker untereinander.<\/p><p>An dem Schreiben ist durchaus positiv zu w&uuml;rdigen, dass der iranische Pr&auml;sident die Wahrung der Menschenw&uuml;rde und Menschenrechte hervorhebt und f&uuml;r den Grundsatz eintritt, dass &bdquo;kein Mensch h&ouml;her und erhabener als der andere&ldquo; ist. Auch der erw&auml;hnte Grundsatz, dass keine &bdquo;Gesellschaft entrechtet, eingeschr&auml;nkt, erniedrigt und beim Fortschritt verhindert werden darf&ldquo; entspricht weitgehend dem geltenden V&ouml;lkerrecht. Es gibt noch eine Reihe anderer &Auml;u&szlig;erungen, bei denen man den persischen Pr&auml;sidenten in einem inter- oder transkulturellen Dialog beim Wort nehmen k&ouml;nnte, ja im Sinne der F&ouml;rderung eines &bdquo;demokratischen Universalismus&ldquo; der Menschenrechte (Jahanbegloo) sogar m&uuml;sste.<\/p><p>Wenn Ahmadinedschad in dem Brief danach fragt, warum &bdquo;man&ldquo; manchen L&auml;ndern nicht erlaube, sich &bdquo;als gro&szlig;e V&ouml;lker auf ihre eigenen historischen Errungenschaften zu st&uuml;tzen&ldquo;, sondern dass st&auml;ndig versucht werde, &bdquo;&uuml;ber ihnen eine schwarze Wolke der Erniedrigung und des Scham- und Schuldgef&uuml;hls zu halten&ldquo;, so mag man das noch als eine dem Verst&auml;ndnis vieler Perser entsprechende Interpretation einer (Opfer-)Rolle des iranischen Volkes abtun. Wenn er aber &ndash; sicherlich voller Absicht &ndash; Deutschland einbezieht, so ist das eine Anbiederung, die weder der historischen Entwicklung und schon gar nicht der Selbstbewertung jedenfalls der allermeisten Deutschen entspricht. Wenn er insinuiert, dass auch &uuml;ber dem deutschen Volke &bdquo;eine schwarze Wolke der Erniedrigung und des Scham- und Schuldgef&uuml;hls&ldquo; gehalten werde oder wenn er gar explizit sagt, dass das &bdquo;gro&szlig;e Deutschland&ldquo; von manchen Weltm&auml;chten und bestimmten Gruppen &bdquo;als Verlierer und &bdquo;Schuldner&ldquo; des Zweiten Weltkrieges dargestellt und es st&auml;ndig erpresst&ldquo; werde, so m&ouml;gen solche Weltbilder bei uns noch von Rechtsextremen gepflegt werden, sie sind aber schon seit dem ersten deutschen Bundespr&auml;sidenten, Theodor Heuss, nicht mehr der Stand unserer weitgehend allgemein getragenen Interpretation der Niederlage im Zweiten Weltkrieg und unserer kollektiven Verantwortung gegen&uuml;ber dem Holocaust. <\/p><p>Die Kapitulation im Jahre 1945 brachte den Deutschen eben auch und vor allem die &bdquo;Befreiung&ldquo; vom Nationalsozialismus und unsere kollektive &bdquo;Schuld&ldquo; gegen&uuml;ber dem Genozid an den Juden, wird seither bis ins konservative Lager als Scham und gleichzeitig als Bewusstsein unserer kollektiven historischen Verantwortung (Theodor Heuss) gegen&uuml;ber diesem Verbrechen im Namen der Deutschen verarbeitet.<\/p><p>Was die Aufarbeitung unserer neueren Geschichte anbetrifft, brauchen wir &ndash; jedenfalls vom iranischen Pr&auml;sidenten &ndash; weder Nachhilfeunterricht noch gar eine Exkulpation. Dennoch h&auml;tte ich es &ndash; auch um &bdquo;Unverbesserlichen&ldquo; bei uns f&uuml;r ihre Propaganda nicht iranische Unterst&uuml;tzung zu liefern &ndash; richtig und gut gefunden, wenn unsere Regierung zu solchen Fragen in aller Klarheit Stellung bezogen h&auml;tte. Das h&auml;tte zumindest zur M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Debatte innerhalb des Irans, jedenfalls aber bei uns im Lande gef&uuml;hrt. Es w&auml;re eine sinnvolle Debatte gewesen f&uuml;r uns im innern wie nach drau&szlig;en.<\/p><p>Es ist immerhin bemerkenswert, dass Ahmadinedschad die 60 Millionen &bdquo;Opfer&ldquo; des Zweiten Weltkriegs anspricht, wenn ihm dazu aber nur die Formel einf&auml;llt, dass es &bdquo;bedauernswert und schmerzhaft (ist), wenn Menschen get&ouml;tet werden&ldquo;, so ist das aus meiner Sicht eine floskelhafte Relativierung des Leids.<\/p><p>Angesichts des sonstigen Pathos in der Sprache, wirkt auch das nachfolgende Bekenntnis zu den Menschenrechten nicht gerade &uuml;berzeugend: &bdquo;In allen monotheistischen Religionen und im Bewusstsein aller aufgekl&auml;rter Menschen reiner Natur (?) verdienen das Leben, das Eigentum und die famili&auml;re Sph&auml;re der Menschen mit jeglicher Religion und Rasse und an jedem Ort der Welt hohen Respekt.&ldquo; Dass die universellen Menschenrechte unantastbar sind und nicht nur &bdquo;hohen Respekt&ldquo; genie&szlig;en, l&auml;sst sich aus solchen Formulierungen nicht ableiten.<br>\nImmerhin k&ouml;nnte man aber auch hier einen Ankn&uuml;pfungspunkt f&uuml;r einen interkulturellen Dialog sehen, bei dem man zumindest die Belastbarkeit solcher &bdquo;Bekenntnisse&ldquo; zu einem universellen Wertekanon pr&uuml;fen k&ouml;nnte.<\/p><p>Ahmadinedschad wird vorgeworfen, er leugne den Holocaust. Er spricht das Thema in seinem Brief zwar an, aber er weicht ihm aus, indem er schreibt, er &bdquo;habe nicht vor, der Frage des Holocausts auf den Grund zu gehen.&ldquo; Er unterstellt der Holocaust sei als (blo&szlig;er ?) &bdquo;Vorwand&ldquo; zur Erniedrigung und zur Verhinderung der (deutschen) Souver&auml;nit&auml;t benutzt und er sei machtpolitisch instrumentalisiert worden: &bdquo;Neben dem deutschen Volk sind auch die V&ouml;lker im Nahen und Mittleren Osten und sogar die Menschheit durch die Thematisierung des Holocausts zu Schaden gekommen.&ldquo; <\/p><p>Das sind Verdrehungen von Ursache und Folge und Infragestellungen, die auch bei uns als Nazi-Parolen kursieren. Wer mit dem Holocaust nicht als ein singul&auml;res historisches Faktum umgeht sondern ihn als &bdquo;Vorwand&ldquo; abtut, verharmlost diesen V&ouml;lkermord nicht nur, er verweigert sich der Geschichte und der v&ouml;lkerrechtlichen &Auml;chtung des Genozids.<\/p><p>Diese Verharmlosung und Verweigerung werden von solchen S&auml;tzen belegt: &bdquo;Durch die Idee der notwendigen Verlegung von Hinterbliebenen des Holocausts nach Pal&auml;stina hat man eine st&auml;ndige Bedrohung im Nahen Osten erwirkt.&ldquo; Oder: &bdquo;Wenn die Siegerm&auml;chte, und vor allem Gro&szlig;britannien, ein Verantwortungsgef&uuml;hl gegen&uuml;ber den Hinterbliebenen des Holocausts hatten, warum haben sie diese nicht in ihre eigenen L&auml;nder verlegt? Warum haben sie durch die Antisemitismusdebatte die Hinterbliebenen des Holocausts gezwungen, in das Land anderer V&ouml;lker auszuwandern? Warum haben sie unter dem Vorwand der Unterbringung von Holocaust-Hinterbliebenen die Juden aus aller Welt dazu bewogen, nach Pal&auml;stina auszuwandern, so dass heute ein betr&auml;chtlicher Teil der Bewohner des besetzten Pal&auml;stinas nichteurop&auml;ische Juden sind?&ldquo;<br>\nDas sind zwar im Nahen Osten verbreitet gestellte Fragen, warum gerade die muslimische Welt durch Abtretung eines (kleinen) Teils ihres Gebietes f&uuml;r den in Europa grassierenden und w&uuml;tenden Antisemitismus und den von den Deutschen zu verantwortenden Holocaust &bdquo;b&uuml;&szlig;en&ldquo; m&uuml;sse.<br>\nEs sind aber zugleich Fragen, die man als Infragestellung des Staates Israel, als Antisemitismus und als Revanchismus deuten kann und (aus meiner Sicht) verurteilen muss, zu denen man aber argumentativ Stellung nehmen muss. <\/p><p>Was w&auml;ren sinnvolle Reaktionen darauf?<br>\nIst es damit getan, den Iran &ndash; wie es Bush tat &ndash; der &bdquo;Achse des B&ouml;sen&ldquo; zuzuordnen und ihn in den &bdquo;globalen Krieg gegen den Terror&ldquo; einzubeziehen?<br>\nIst das Verschweigen eines Briefes und die Verweigerung einer Antwort durch die deutsche Bundeskanzlerin eine ad&auml;quate Form der Auseinandersetzung mit dem erstarkenden Islamismus?<br>\nH&auml;tte man nicht ahnen k&ouml;nnen, dass Ahmadinedschad seinen Brief an die deutsche Kanzlerin (wie auch seinen Brief an Bush) innenpolitisch zu agitatorischen Zwecken nutzt, um sich innenpolitische Gefolgschaft zu sichern?<br>\nW&auml;re es schon deshalb nicht vern&uuml;nftiger gewesen, die deutschen Positionen argumentierend dagegen zu stellen? H&auml;tte man nicht dabei auch erl&auml;utern k&ouml;nnen, warum die Existenz Israels gerade zur deutschen &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; (Merkel) geh&ouml;rt und vor allem was man darunter versteht?<\/p><p>Schweigen ist nicht unbedingt eine falsche Antwort, aber es ist keine kluge Antwort. Das iranische Regime hat schon jetzt alles getan, um diese Abfuhr als typischen Ausdruck westlicher Arroganz und &Uuml;berheblichkeit gegen&uuml;ber dem Iran und vor allem seinem Volk einzuordnen.<br>\nIst es aber nicht gerade diese &Uuml;berheblichkeit gepaart mit einem (durchaus realen) Vormachtstreben, allen voran der Vereinigten Staaten, die den Westen und das verb&uuml;ndete Israel immer wieder als Fremdk&ouml;rper in der arabischen Region wahrnehmen lassen und das dem islamischen Fundamentalismus als Gegen-Konfrontation immer neue Nahrung gibt und in diesen L&auml;ndern den (durchaus vorhandenen) politischen Widerstand gegen ein Regime, wie das von Ahmadinedschad schw&auml;cht. <\/p><p>Diplomatie hei&szlig;t eben reden, statt Waffen sprechen zu lassen.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Beitrag vom 24.7.06 haben wir auf den NachDenkSeiten Kanzlerin Merkel aufgefordert, <a href=\"?p=1436\">ein offizielles Schreiben des iranischen Pr&auml;sidenten &ouml;ffentlich bekannt zu geben<\/a>. Nun ist dieser Brief &ndash; und wir unterstellen, dass der Wortlaut identisch ist &ndash; auf der Website der &bdquo;Presidency of the Islamic Republic of Iran&ldquo; (P.I.R.I) in einer <a href=\"http:\/\/www.president.ir\/eng\/ahmadinejad\/cronicnews\/1385\/06\/06\/index-g.htm\" title=\"Externer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1659\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,35,198,20],"tags":[951,305,416],"class_list":["post-1659","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-landerberichte","tag-iran","tag-menschenrechte","tag-nationalsozialismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1659"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30649,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659\/revisions\/30649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}