{"id":16596,"date":"2013-03-21T08:43:16","date_gmt":"2013-03-21T07:43:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596"},"modified":"2013-03-21T08:43:54","modified_gmt":"2013-03-21T07:43:54","slug":"hinweise-des-tages-1843","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h01\">Zypern-krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h02\">Sch&auml;uble versteht die EZB als Waffe gegen die Mitglieder des eigenen W&auml;hrungsraums, um die Politik auf Linie zu zwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h03\">Die Perspektiven der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h04\">M&auml;rchen aus der Deutschen Bank (6): H&ouml;here deutsche Importe helfen den Krisenl&auml;ndern kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h05\">Es sind die Reichen, Dummerchen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h06\">Porsche, Pi&euml;ch und Quandt in Panama<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h07\">Minijobber ohne Rechte &ndash; Arbeitnehmer zweiter Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h08\">&bdquo;Deutsche betreiben Sozialdumping&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h09\">Arbeitsagentur-Chef: Hartz IV zu wenig zum Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h10\">Eine neue Form prekarisierter Arbeitnehmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h11\">Bei Frauen in leitender Position ist der Einkommensr&uuml;ckstand zu M&auml;nnern besonders gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h12\">Forschungsprojekt zu Gewalttaten &ndash; &ldquo;Schulmassaker &auml;hneln Terroranschl&auml;gen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h13\">Kabinett sagt Nein zum NPD-Verbotsantrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h14\">Verdummung kann man auch nicht verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h15\">Sehen, wo die Nazis aufmarschieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h16\">Sigmar Gabriel poltert gegen Gr&uuml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h17\">Gutachten zu Forschung Innovation mahnt Reformen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h18\">Frankreichs Haushaltsminister Cahuzac tritt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h19\">Wo die Rentenl&uuml;cke lauert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h20\">Irak 2003 &ndash; Die Kehrseite des Krieges (1\/2)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zypern-krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Flassbeck: Sparer zu enteignen, ist kein Weg zur L&ouml;sung der Eurokrise<\/strong><br>\n&laquo;Willk&uuml;r in einer Dimension, die nicht mehr in Worte zu fassen ist.&raquo; So schreibt der renommierte &Ouml;konom &uuml;ber das, was am Wochenende in Zypern geschehen sollte. N&auml;mlich einfach jedem, der Geld auf einem Konto hat, einen Teil wegzunehmen. Ein Vertrauensbruch. Der jetzt zwar etwas ausgeb&uuml;gelt werden soll &ndash; aber: Beruhigt das die Gem&uuml;ter?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/tagesgespraech\/wirtschaftswissenschaftler-heiner-flassbeck\">Schweizer Radio und Fernsehen SRF Tagesgespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><strong>Ma&szlig;geschneiderte Rettung in Zypern?<\/strong><br>\nWenn Banken insolvent werden, sollten zun&auml;chst die Aktion&auml;re und dann &ndash; soweit vorhanden &ndash; die Rettungsfonds der Bankenverb&auml;nde herangezogen werden. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssten die Krisenbanken in ein geordnetes Insolvenzverfahren &uuml;bergef&uuml;hrt werden, bei dem zuerst die Aktion&auml;re, dann die Besitzer von nachrangigen Anleihen, schlie&szlig;lich diejenigen von vorrangigen Anleihen und ganz zuletzt die Einleger zur Kasse gebeten werden. Die Rettungsfonds des Finanzsektors sind erst im Aufbau und daher immer noch nicht funktionsf&auml;hig. Die &raquo;Bankenunion&laquo; in der EU schreitet zwar im Aufbau von b&uuml;rokratischen Strukturen voran, aber die EU-Staaten haben sich bislang noch nicht auf ein funktionierendes Insolvenzverfahren f&uuml;r Banken einigen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nWarum aber werden auch Guthaben unter 100.000 Euro belastet, obwohl die Einlagensicherung in der EU bis zu diesem Betrag reicht? Dem Vernehmen nach bef&uuml;rchteten die Verantwortlichen eine massive Kapitalflucht, sollten Betr&auml;ge &uuml;ber 100.000 Euro mit einer zweistelligen prozentualen Abgabe belegt werden. Unter 10% bleiben konnten sie aber nur bei einem Einbezug auch kleinerer Guthaben. Die Kehrseite dieses Hau-Ruck-Aktes ist ein Tabu-Bruch: S&auml;mtliche Einlagensicherungssysteme f&uuml;r Bankkunden werden ad absurdum gef&uuml;hrt!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/massgeschneiderte-rettung-in-zypern\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><strong>Linke fordert &raquo;isl&auml;ndische L&ouml;sung&laquo; f&uuml;r Zypern<\/strong><br>\nBei der Abstimmung im Parlament von Zypern hatte am Dienstagabend kein einziger der Abgeordneten die hoch umstrittene Zwangsabgabe auf Bankguthaben mitgetragen. Diese war Voraussetzung f&uuml;r das am Wochenende geschn&uuml;rte internationale Paket der Europartner. Sie sollte 5,8 Milliarden Euro einbringen, das w&auml;re der zypriotische Pflichtanteil f&uuml;r Kreditzusagen der Eurol&auml;nder im Umfang von 10 Milliarden Euro gewesen.<br>\nWagenknecht forderte f&uuml;r Zypern nun &bdquo;die isl&auml;ndische L&ouml;sung&ldquo;. Nur so k&ouml;nne &bdquo;eine kontrollierte Schrumpfung des Bankensektors gelingen&ldquo;, bei der zugleich Steuerzahler und Kleinsparer geschont w&uuml;rden. &bdquo;Die ausl&auml;ndischen Gl&auml;ubiger m&uuml;ssen leer ausgehen, der Staat muss die Banken &uuml;bernehmen und regulieren und Kleinsparer m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden&ldquo;, forderte Wagenknecht. Nach Ansicht der Linkenpolitikerin w&uuml;rde eine Abgabe von 20 Prozent auf Einlagen &uuml;ber 500.000 Euro &bdquo;ausreichen, um die Sparer mindestens bis zur Grenze der Einlagensicherung von 100.000 Euro abzusichern&ldquo;.<br>\nAuch der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, Peer Steinbr&uuml;ck, kritisierte die Bundesregierung. Durch die geplante Beteiligung auch der kleinen Sparer seien &bdquo;&Auml;ngste ausgel&ouml;st worden, die die Krise noch versch&auml;rft haben. Das ist ein eklatanter politischer Fehler&ldquo;, sagte Steinbr&uuml;ck. &bdquo;Die Ablehnung des Rettungspakets durch das Parlament in Zypern zeigt, dass das unter ma&szlig;geblicher Mitwirkung von Finanzminister Sch&auml;uble und mit Billigung der Bundeskanzlerin verhandelte Rettungspaket zun&auml;chst gescheitert ist.&ldquo;<br>\nZugleich wies Steinbr&uuml;ck darauf hin, dass Zypern in der Verantwortung bleibe, &bdquo;seinen Beitrag zur L&ouml;sung der Krise zu leisten und daf&uuml;r auch die erforderlichen Beschl&uuml;sse herbeizuf&uuml;hren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/816371.linke-fordert-islaendische-loesung-fuer-zypern.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Cyprus Bailout Promises Crucial Test for Germany<\/strong><br>\nThe divisive international bailout deal for Cyprus, with its heavy burden for individual savers, has emerged as a potentially decisive test for the German-led push for discipline and austerity in the currency union&hellip;<br>\nHowever, a further fracturing of euro zone unity could show once and for all that Germany and its disciplinarian allies have overplayed their hand&hellip;<br>\nChancellor Angela Merkel of Germany has thus far set the tone in Europe, wielding the country&rsquo;s overwhelming economic strength and influence to ensure that austerity and budget consolidation dominate as the solution to a debt crisis now three years old. Recently, Italian voters sent a stiff rejoinder, rejecting the technocratic government of Prime Minister Mario Monti and giving more votes to the protest party of a comedian and even to the party of Ms. Merkel&rsquo;s b&ecirc;te noire, former Prime Minister Silvio Berlusconi&hellip;<br>\nThe cynical reading is that Ms. Merkel has stayed tough out of concern for her re-election chances in September&rsquo;s parliamentary elections&hellip;<br>\nThe Cyprus debacle could weaken Germany in debates about how to remodel the currency union so it is less prone to crisis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/03\/20\/world\/europe\/cyprus-bailout-backlash-promises-crucial-test-for-germany.html?pagewanted=all&amp;_r=1&amp;\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Bei der L&ouml;sung der Zypern-Krise f&uuml;hlt Russland sich &uuml;bergangen<\/strong><br>\nMit ungew&ouml;hnlichen harten Worten kritisierten Wladimir Putin und Dmitri Medwedew die geplante Bankkonten-Abgabe auf Zypern. Russland will einen bef&uuml;rchteten Milliardenverlust auf Zypern nicht widerspruchlos hinnehmen<br>\nDie Empfehlung der EU-Finanzminister f&uuml;r eine Zwangsabgabe auf Zypern war f&uuml;r die russische F&uuml;hrung eine &Uuml;berraschung. Der Kreml war nicht vorher informiert worden. Wladimir Putin reagierte auf die Entscheidung der EU-Finanzminister ver&auml;rgert. Die Entscheidung der EU sei &ldquo;ungerecht, unprofessionell und gef&auml;hrlich&rdquo;, lie&szlig; der Kreml-Chef &uuml;ber seinen Pressesprecher Dmitri Peskow mitteilen. Was Putin im Detail meinte, blieb unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38779\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sch&auml;uble versteht die EZB als Waffe gegen die Mitglieder des eigenen W&auml;hrungsraums, um die Politik auf Linie zu zwingen<\/strong><br>\nDass die Bankenkrise in Zypern aber vor allem eine Folge der gescheiterten &ldquo;Rettungspolitik&rdquo; in Griechenland ist, Sch&auml;uble lieferte ja das Stichwort mit dem Schuldenschnitt, haben viele &uuml;berhaupt nicht auf dem Schirm&hellip;<br>\nPer Knopfdruck aus Br&uuml;ssel k&ouml;nnen in der Eurozone inzwischen Konten eingefroren und Bankguthaben nach Belieben und vorzugsweise am Wochenende um willk&uuml;rliche Sonderabgaben gek&uuml;rzt werden. Nat&uuml;rlich ist die Journaille auf so ein geniales Instrument stolz. Zack, zack und &uuml;berfallartig umgesetzt. So liebt das der Deutsche, muss er doch bei anderen Projekten wie der Finanztransaktionssteuer immer l&auml;nger warten.<br>\nSch&auml;uble: &ldquo;Die beiden gro&szlig;en zyprischen Banken sind eigentlich insolvent, sie werden im Augenblick noch von der EZB mit der sog. Nothilfe liquide gehalten, aber immer unter der Voraussetzung, dass es ein dauerhaftes Hilfsprogramm f&uuml;r Zypern gibt.&rdquo;<br>\nDas hei&szlig;t Draghi darf Geld drucken, aber nur wenn Sch&auml;uble es erlaubt. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/03\/20\/schaeuble-tagesthemen-15646875\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Perspektiven der Krise<\/strong><br>\nIn einer aktuellen Analyse entwickelt die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) vier m&ouml;gliche Szenarien f&uuml;r die k&uuml;nftige Entwicklung der EU unter dem Druck der Euro-Krise. Wie die Stiftung berichtet, hat sie letztes Jahr in einer Serie von Konferenzen in diversen europ&auml;ischen L&auml;ndern ausgelotet, wie sich die Krise auf den Staatenbund auswirken k&ouml;nne. Das Resultat liegt in der nun publizierten Analyse vor. Demnach sei die Verdichtung der EU zu einer politischen Union &ldquo;w&uuml;nschenswert&rdquo;, aber nicht wahrscheinlich; eher sei mit der Bildung eines kleineren Zusammenschlusses um das deutsche Zentrum herum zu rechnen (&ldquo;Kerneuropa&rdquo;), bei gleichzeitigem Fortbestand der EU in Gestalt einer Art gr&ouml;&szlig;erer Freihandelszone. In letzterem Fall sei ebenso mit einer dramatischen Verelendung der EU-Peripherie zu rechnen wie bei einem m&ouml;glichen Totalzusammenbruch der Eurozone. Dieser wiederum habe das Potenzial, die Feindseligkeiten zwischen den verschiedenen Regionen der EU, etwa zwischen Nord und S&uuml;d, auf neue Eskalationsstufen zu treiben. Die Ebert-Stiftung ruft in Erinnerung, dass der Zerfall staatlicher B&uuml;ndnisse durchaus gewaltf&ouml;rmig enden kann: Man m&uuml;sse diese Gefahr &ldquo;ernst nehmen&rdquo;, warnt sie mit ausdr&uuml;cklichem Verweis auf das ehemalige Jugoslawien.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58566\">german-foreign-policy.com<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/09723.pdf\">Future Scenarios for the Eurozone 15 Perspectives on the Euro Crisis [PDF &ndash; 3.4 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>M&auml;rchen aus der Deutschen Bank (6): H&ouml;here deutsche Importe helfen den Krisenl&auml;ndern kaum<\/strong><br>\nMitte Februar hat Deutsche Bank Research (DBR) ein &bdquo;Research Briefing&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, in dem unter anderem die Forderung widerlegt werden soll, durch eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und der Importe in\/nach Deutschland den s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten zu helfen, ihre Au&szlig;enhandels-Ungleichgewichte auszugleichen. Es ist dies einmal mehr der Versuch, die neoliberale Austerit&auml;ts- und K&uuml;rzungspolitik pseudowissenschaftlich zu rechtfertigen&hellip;<br>\nEine nachfragegetriebene Steigerung des deutschen BIP um deutlich &uuml;ber 1 Prozent, zudem &uuml;ber mehrere Jahre hinweg, kann durchaus einen nennenswerten Beitrag zum exportseitigen Ausgleich der Au&szlig;enhandelsbilanzen in Griechenland, Spanien und Portugal leisten. Es ist folglich durchaus machbar, vorrangig auf dem Weg einer St&auml;rkung der Nachfrage in &Uuml;berschussl&auml;ndern die Au&szlig;enhandelssaldi in Europa &ndash; auch in den Defizitl&auml;ndern &ndash; auszugleichen. Dies erscheint aber letztlich nicht nur als machbar, sondern sogar als der einzig gangbare und realistische Weg. Zum Ausgleich der Au&szlig;enhandelssaldi m&uuml;ssen nicht nur Defizitl&auml;nder, sondern gerade auch &Uuml;berschussl&auml;nder beitragen. Denn die Alternative dazu ist eben jene Abw&auml;rtsspirale, in der sich Nachfrage, Investitionen und Produktion in Europa heute befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1147\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Es sind die Reichen, Dummerchen!<\/strong><br>\nNach Ausbruch der Finanzkrise forderten nicht nur die &uuml;blichen Finanzkapitalismuskritiker von Attac ein Ende des Laisser-faire auf den Finanzm&auml;rkten. Nie wieder d&uuml;rfe ein Staat von einer Bank erpresst werden k&ouml;nnen, sagte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf den Finanzm&auml;rkten sollten kein Ort und kein Akteur ohne Regulierung bleiben.<br>\nDie Staats- und Regierungschefs der G20, der gro&szlig;en Industrie- und Schwellenl&auml;nder, k&uuml;ndigten 2009 auf ihrem Gipfel in London eine ganze Reihe sinnvoller und zum Teil geradezu radikaler Reformen an. Dazu geh&ouml;rte unter anderem das Austrocknen der Steueroasen, die Schaffung eines grenz&uuml;berschreitenden Finanzaufsichtssystems, die &Auml;nderung der Verg&uuml;tungsregeln f&uuml;r Manager und nicht zuletzt auch eine Beteiligung der Banken an den Krisenkosten.<br>\nDie reichsten zehn Prozent der Deutschen verf&uuml;gen verschiedenen Quellen zufolge &uuml;ber 53 bis 66 Prozent des gesamten Verm&ouml;gens. Und weil Investitionen in der Realwirtschaft nur realistische &ndash; also vergleichsweise bescheidene &ndash; Renditen bringen, legen die Superreichen ihr Geld lieber auf den Finanzm&auml;rkten an, wo es sich mehrt und sie noch reicher macht. Mehr als 200 Billionen US-Dollar, das Dreifache des Weltsozialprodukts, kursieren dort. Die erzielten Profite bereichern auch die Finanzfirmen immer weiter. Mit dem Geld finanzieren sie Lobbys, die s&auml;mtliche Regulierungsbem&uuml;hungen verhindern oder zumindest windelweich kochen.<br>\nDie Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte kann man also vereinfacht so darstellen: Deregulierung f&uuml;hrt zu Spekulation f&uuml;hrt zu Reichtumskonzentration. Und diese f&uuml;hrt wiederum dazu, dass eine strengere Regulierung verhindert wird.<br>\nWer die Krisenanf&auml;lligkeit des Systems wirklich bek&auml;mpfen will, braucht also nicht auf ein paar neue Finanzgesetze zu hoffen. Was es braucht, ist ein Ende der Umverteilung von unten nach oben. Eine Verm&ouml;genssteuer w&auml;re ein erster Schritt dahin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Zypern\/!113148\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Porsche, Pi&euml;ch und Quandt in Panama<\/strong><br>\nMehrere prominente deutscher Unternehmer und Privatleute, darunter etliche mit Verm&ouml;gen im Milliardenbereich, sind nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung als Direktoren oder Besitzer in Firmen in der Steueroase Panama verwickelt. Nach einem Bericht in der Mittwochsausgabe der S&uuml;ddeutschen Zeitung sind darunter auch Vertreter einiger der reichsten deutschen Familien, zum Beispiel der Familien Porsche, Pi&euml;ch und Quandt, au&szlig;erdem der Verleger Hubert Burda, die Kaffee-Dynastie Jacobs und die Bankiersfamilie von Finck&hellip;<br>\nManche der Firmen wurden erst in den vergangenen Jahren gegr&uuml;ndet, andere existieren schon seit Jahrzehnten. Ein Firmenzweck ist meist nicht wirklich ersichtlich &ndash; angeblich selbst f&uuml;r die Betroffenen&hellip;<br>\nPanama gilt seit Jahrzehnten als verschwiegene Steueroase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/deutsche-milliardaere-in-steueroase-porsche-pich-und-quandt-in-panama-1.1628885\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Minijobber ohne Rechte &ndash; Arbeitnehmer zweiter Klasse<\/strong><br>\nMillionen von Minijobbern werden ihnen zustehende Rechte von ihren Arbeitgebern nicht gew&auml;hrt. So haben vier von zehn geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten nach einer Studie des Rheinisch-Westf&auml;lischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (RWI) noch nie bezahlten Urlaub nehmen d&uuml;rfen, obwohl ihnen dies gesetzlich garantiert ist. &Auml;hnliche Befunde liefert die Untersuchung, zu der in NRW 25&#8197;000 geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte und 10&#8197;000 Arbeitgeber befragt worden waren, bez&uuml;glich der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall&hellip; 43 Prozent der geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten gaben an, keine Feiertagsentgelte zu erhalten. 39&#8197;Prozent wurden im Krankheitsfall nicht weiter bezahlt. Gut einem Viertel wurde der Anspruch auf Bezahlung im Mutterschutz vorenthalten &ndash; ein ebenfalls schwerwiegender Gesetzesversto&szlig;, zumal sechs von zehn Minijobbern Frauen sind&hellip;<br>\nBei alledem hat sich eine Hoffnung, die einst die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung 2003 mit der Reform der Minijobs verkn&uuml;pfte, nicht erf&uuml;llt: Der &Uuml;bergang in eine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung oder gar eine Vollzeitstelle gelingt eher selten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/minijobber-ohne-rechte-arbeitnehmer-zweiter-klasse,1472780,22146788.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Deutsche betreiben Sozialdumping&ldquo;<\/strong><br>\nDie belgische Regierung will Deutschland vor der Europ&auml;ischen Kommission wegen Sozialdumpings anklagen. Die deutsche Bundesregierung lasse es zu, dass insbesondere osteurop&auml;ische Arbeiter in Niedriglohnsektoren ausgebeutet w&uuml;rden, kritisieren Arbeitsministerin Monica de Coninck und Wirtschaftsminister Johan Vande Lanotte. Weil es keinen allgemeinen Mindestlohn gebe, k&ouml;nnten deutsche Schlachth&ouml;fe, Gartenbaubetriebe oder S&auml;gem&uuml;hlen ihre Dienste so g&uuml;nstig anbieten, dass ihre belgischen Wettbewerber nicht mehr mithalten k&ouml;nnten.<br>\nDieser unlautere Wettbewerb f&uuml;hre zur Verlagerung von Betrieben aus Belgien nach Deutschland. &bdquo;Wir suchen keine Konfrontation&ldquo;, sagte De Coninck. Aber die unw&uuml;rdigen Praktiken m&uuml;ssten aufh&ouml;ren. Die Europ&auml;ische Kommission schloss sich dem Vorwurf des Lohndumpings am Dienstag an. Die Kommission habe schon im vergangenen Jahr in ihren l&auml;nderspezifischen Empfehlungen f&uuml;r die Mitgliedstaaten kritisiert, dass die deutschen L&ouml;hne zu wenig, n&auml;mlich geringer als die Produktivit&auml;t, gestiegen seien, sagte der Sprecher von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor in Br&uuml;ssel.<br>\nDeutschland m&uuml;sse sicherstellen, dass sich das &auml;ndere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/niedriglohnsektor-deutsche-betreiben-sozialdumping-12120765.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die EU ist so konstruiert, dass selbst der &ndash; zurecht von europ&auml;ischen Nachbarstaaten kritisierte &ndash; deutsche Niedriglohnsektor juristisch abgesichert ist. Ein gesetzlicher Mindestlohn wie er in allen europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern vorzufinden ist, ist nationalstaatliche Angelegenheit. Derzeit ist nicht abzusehen, wann in Deutschland ein fl&auml;chendeckender Mindestlohn eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnte, da schwarz-gelb ihn ablehnt, rot-gr&uuml;n ihn bisher lediglich beabsichtigt und mit den Linken, die ihn seit Jahren einfordern, keiner koalieren m&ouml;chte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsagentur-Chef: Hartz IV zu wenig zum Leben<\/strong><br>\nHeinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, hat sich &uuml;berraschend deutlich &uuml;ber Hartz IV ge&auml;u&szlig;ert: Er findet, das Geld, das Langzeitarbeitslose bekommen, reiche nicht zum Leben &ndash; und &uuml;bt sich auch in Selbstkritik.<br>\nKritisch &auml;u&szlig;erte sich Alt jedoch zum Regelsatz f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher. &bdquo;Man kann davon auf Dauer nicht leben. Deshalb m&uuml;ssen die Menschen so schnell wie m&ouml;glich raus aus dieser Situation.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/kritik-an-buerokratie-chef-der-arbeitsagentur-hartz-iv-zu-wenig-zum-leben_aid_943856.html\">Focus<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist irritierend. Sie suggeriert Kritik am &bdquo;Hartz IV-System&ldquo;. Liest man den Text weiter, erf&auml;hrt die Leserschaft, dass die Kritik nur sehr marginal ist. Lediglich &bdquo;auf Dauer&ldquo; k&ouml;nne man von den ALG 2-Regels&auml;tzen nicht leben. &Uuml;ber eine Million Menschen erhalten jedoch seit 2005 durchg&auml;ngig diese Leistungen; <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eine-million-buerger-bekommt-seit-2005-hartz-iv-a-887452.html%20\">siehe dazu hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Herr Alt m&ouml;chte, dass sich Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mehr um berufliche Integration k&uuml;mmere. Angesichts des Verh&auml;ltnisses von offenen Stellen zu Stellensuchenden d&uuml;rfte das Anliegen schnell an seine Grenzen kommen:<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/jobboerse.arbeitsagentur.de\/vamJB\/startseite.html?kgr=as&amp;aa=1&amp;m=1&amp;vorschlagsfunktionaktiv=true\">3.084.449 Bewerberprofile bei 725.029 Stellen und 254.794 Ausbildungsstellen (Stand: 20.03.2013) &ndash; Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a><\/em><br>\n<em>Die Hartz-IV-Bezieher k&ouml;nnten auch vermehrt in mehr oder weniger sinnvolle Fort- und Weiterbildungskurse vermittelt werden, aber dann k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, dass es sich um eine Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahme f&uuml;r Bildungstr&auml;ger handelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine neue Form prekarisierter Arbeitnehmer<\/strong><br>\nDie erste umfassende Studie zur Situation von studentischen Hilfskr&auml;ften und Mitarbeitern entdeckt neue Lerntypen f&uuml;r den Arbeitsmarkt der Zukunft. Ein Gespr&auml;ch mit Autor Christian Schneickert<br>\nRund 400.000 studentische Hilfskr&auml;fte und Mitarbeiter sind an deutschen Hochschulen besch&auml;ftigt und &uuml;bernehmen hier wichtige Aufgaben in unterschiedlichsten Bereichen. Des Geldes wegen, versteht sich, aber sicher auch, um die eigene (wissenschaftliche) Karriere von Beginn an in die richtigen Bahnen zu lenken. Dass dieser Plan aufgeht, darf nach einer aktuellen Analyse bezweifelt werden.<br>\nChristian Schneickert beschreibt in seinem gerade erschienenen Buch &ldquo;Studentische Hilfskr&auml;fte und MitarbeiterInnen&rdquo; eine bildungs- und arbeitssoziologisch kaum erforschte Gruppe im Spannungsfeld von sozialer Ungleichheit und prek&auml;rem Arbeitnehmersein. Seine Studie basiert auf mehreren Leitfadeninterviews, einer bundesweiten Telefonbefragung von Personalr&auml;ten deutscher Universit&auml;ten, Gespr&auml;chen mit Lehrstuhlinhabern und einer bundesweiten Online-Befragung von 3.961 Hilfskr&auml;ften aus 139 F&auml;chern, die von Januar bis Mai 2011 durchgef&uuml;hrt wurde. Telepolis sprach mit Schneickert &uuml;ber die wichtigsten Erkenntnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38783\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bei Frauen in leitender Position ist der Einkommensr&uuml;ckstand zu M&auml;nnern besonders gro&szlig;<\/strong><br>\nF&uuml;r Frauen zahlt sich eine h&ouml;here Position im Beruf weniger aus als f&uuml;r M&auml;nner.<br>\nIhr Gehalt steigt mit der Qualifikation, doch gleichzeitig nimmt auch der R&uuml;ckstand gegen&uuml;ber m&auml;nnlichen Kollegen zu. So ist der Verdienstabstand zwischen Frauen und M&auml;nnern mit 22,4 Prozent am gr&ouml;&szlig;ten, wenn Besch&auml;ftigte in leitender Stellung (Bezeichnung in der amtlichen Statistik: Leistungsgruppe 1) verglichen werden. Bei den ungelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (Leistungsgruppe 5) verdienen Frauen im Durchschnitt dagegen 8,7 Prozent weniger als ihre m&auml;nnlichen Kollegen. Bei angelernten Besch&auml;ftigten und bei Fachkr&auml;ften liegt der geschlechtsspezifische Lohnabstand zwischen diesen Werten. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der viertelj&auml;hrlichen Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes f&uuml;r das WSI GenderDatenPortal hervor. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2012 (3. Quartal; alle Daten in der Tabelle weiter unten).<br>\nInsgesamt betr&auml;gt der durchschnittliche Gender Pay Gap in Deutschland 22 Prozent. Dass dieser Wert nicht identisch ist mit den oben genannten, hat im Wesentlichen zwei Gr&uuml;nde: Erstens werden in der Verdiensterhebung Minijobs nicht erfasst. Diese sind h&auml;ufig niedrig bezahlt und werden &uuml;berwiegend von Frauen ausge&uuml;bt. Das tr&auml;gt nicht unerheblich zum allgemeinen Lohnr&uuml;ckstand von Frauen bei.<br>\nZweitens verteilen sich Frauen und M&auml;nner unterschiedlich auf die einzelnen Leistungsgruppen: M&auml;nner sind in der h&ouml;chsten Leistungsgruppe fast doppelt so h&auml;ufig vertreten wie Frauen. Auch das vergr&ouml;&szlig;ert den allgemeinen Durchschnittswert des Pay Gaps f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten.<br>\nH&auml;ufig wird darauf verwiesen, ein Teil des Gender Pay Gaps k&ouml;nne dadurch erkl&auml;rt werden, dass Frauen seltener hohe Positionen einnehmen. &bdquo;Unsere Strukturanalysen zeigen aber, dass der Lohnr&uuml;ckstand von Frauen gerade dann besonders gro&szlig; ist, wenn sie in Bildung und Karriere investiert haben&ldquo;, sagt WSI-Forscherin Dr. Christina Klenner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_wsi_2013_03_20.pdf\">WSI [PDF &ndash; 45.4 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Forschungsprojekt zu Gewalttaten &ndash; &ldquo;Schulmassaker &auml;hneln Terroranschl&auml;gen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bezeichnung &ldquo;Amoklauf&rdquo; im Zusammenhang mit Gewalttaten an Schulen ist in der Wissenschaft h&ouml;chst umstritten. In der diagnostischen Psychologie und Psychiatrie bezeichnet &ldquo;Amok&rdquo; eine St&ouml;rung, die erstmals im s&uuml;dostasiatischen Raum beobachtet wurde. Charakteristisch ist ein spontaner, explosionsartiger Gewaltausbruch, der sich gegen zuf&auml;llig anwesende Personen richtet. Auf die allermeisten Schulmassaker treffen diese Merkmale nicht zu. Die T&auml;ter von Erfurt und Winnenden haben ihre Gewaltakte lange vorbereitet, und die Schulen wurden nicht wahllos attackiert, sondern gezielt. Von ihrer Entstehung her &auml;hneln solche Taten eher terroristischen Anschl&auml;gen.<br>\nTerroranschl&auml;gen wie Schulmassakern geht h&auml;ufig ein Radikalisierungsprozess der T&auml;ter voraus, nicht selten ausgel&ouml;st durch ein einschneidendes Erlebnis. In der Folge bauen sich die Betroffenen ein Feindbild auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/forschungsprojekt-zu-gewalttaten-schulmassaker-aehneln-terroranschlaegen-1.1628204\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kabinett sagt Nein zum NPD-Verbotsantrag<\/strong><br>\nFDP-Chef R&ouml;sler plauderte es schon aus, nun ist es beschlossen: Die Regierung hat offiziell entschieden, keinen eigenen NPD-Verbotsantrag zu stellen. Dennoch will sie weiter Beweismaterial gegen die NPD sammeln und den Vorsto&szlig; der L&auml;nder unterst&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nNun ist der Bundestag gefragt, der nach der Osterpause &uuml;ber sein Vorgehen beraten will. Ein Antrag des Parlaments ist durch die Festlegung der Regierung aber unwahrscheinlich geworden.<br>\nDie L&auml;nder hatten schon im Dezember im Bundesrat beschlossen, einen neuen Anlauf f&uuml;r ein Verbot der NPD zu starten. Vor zehn Jahren waren Regierung, Parlament und L&auml;nderkammer noch zusammen vor das Bundesverfassungsgericht gezogen: Der Antrag scheiterte damals allerdings, weil Informanten des Verfassungsschutzes auch in der F&uuml;hrungsebene der Partei t&auml;tig waren.<br>\nOffen ist nun, wie sich der Bundestag verh&auml;lt. Die SPD-Fraktion setzt sich vehement daf&uuml;r ein, dass das Parlament einen eigenen Antrag beschlie&szlig;t, und will dazu einen eigenen Vorsto&szlig; einbringen. Auch die Linksfraktion pl&auml;diert f&uuml;r einen Antrag des Bundestages. Die Gr&uuml;nen sind in der Frage gespalten. Die Aussichten sind d&uuml;rftig: Die Spitzen der Unions-Fraktion haben bereits durchblicken lassen, nach dem Kabinettsvotum sei es schwierig, unter den Abgeordneten von CDU und CSU eine Mehrheit f&uuml;r einen Verbotsantrag zu erreichen. Die FDP ist ohnehin dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/npd-verbot-kabinett-sagt-nein-zum-npd-verbotsantrag,1472596,22161582.html\">fr-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verdummung kann man auch nicht verbieten<\/strong><br>\nR&ouml;sler liegt richtig. Dummheit kann man nicht verbieten. So &auml;hnlich steht es schon in der Pr&auml;ambel des FDP-Gr&uuml;ndungspapiers. Und dieses Motto ist elit&auml;res Lebensgef&uuml;hl&hellip;<br>\nProblem ist nur, dass die NPD, die R&ouml;sler hier als parteiliche Dummheit bezeichnet hat, gar nicht dumm im Sinne von ahnungslos ist. Sie hat ganz genaue Ahnung von dem, was sie da verbreitet und als L&ouml;sungsvorschl&auml;ge anbietet; sie wei&szlig; ganz genau, dass sie mit ihren Radikalismus eine Klientel bedient, die ihr wiederum staatliche Gelder zur Parteienfinanzierung einbringt, wenn sie sie w&auml;hlt. Das ist nicht dumm &ndash; das ist raffiniert und durchtrieben und das ist ein gewaltiger Unterschied&hellip;<br>\nDie NPD mit Dummheit zu entschuldigen tr&auml;gt zur Verdummung bei. Und diese Verdummung kann man leider auch nicht verbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/03\/verdummung-kann-man-auch-nicht-verbieten.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sehen, wo die Nazis aufmarschieren<\/strong><br>\nSp&auml;testens die NSU-Morde haben uns gezeigt, dass die Neonazi-Szene in Deutschland nicht ignoriert werden darf. Doch es gibt immer noch mehr braune Bewegungen und Opfer rechter Gewalt als uns bewusst ist. Das Projekt Rechtes Land macht auf einer interaktiven Karte sichtbar, wor&uuml;ber die &Ouml;ffentlichkeit oft lieber schweigen w&uuml;rde.<br>\nEin Klick in der Men&uuml;leiste auf &bdquo;Todesopfer rechter Gewalt&ldquo; und die Karte wird mit roten Vierecken besprenkelt. Klickt man auf &bdquo;NSU-Morde&ldquo;, kommen weitere hinzu. rechtesland.de erinnert zwar im ersten Moment an Google Maps, doch die Seite zeigt uns nicht die schnellste Route in den Urlaub oder alle Friseursalons in unserer N&auml;he, sondern Orte, an denen Organisationen gegen Ausl&auml;nder aufmarschierten, rechte Bewegungen zur Gewalt aufriefen und an denen Menschen get&ouml;tet wurden.<br>\n&bdquo;Deutschlandweit sind Neonazis am Werk. Das Wissen &uuml;ber sie ist regional verteilt; sich ein Gesamtbild zu verschaffen ist alles andere einfach. Rechtes Land will die Orte der extremen Rechten, ihre Verb&auml;nde, ihre Morde, ihre &Uuml;berf&auml;lle, ihre Termine und aktuelle Vorhaben kartieren. Um sie f&uuml;r alle sichtbar zu machen&ldquo;. Damit warb das &bdquo;Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin&ldquo; (apabiz) f&uuml;r sein Crowdfunding-Projekt. Mit Erfolg. Nach 30 Tagen auf <a href=\"http:\/\/www.startnext.de\/rechtesland\">startnext.de<\/a> war das Ziel zu 120 Prozent erreicht. &Uuml;ber 400 Menschen hatten zusammen 6000 Euro&nbsp; gespendet. Damit konnte das Projekt &bdquo;Rechtes Land &ndash; Atlas zur extremen Rechten und zur Nazi-Vergangenheit&ldquo; starten. Eine staatliche F&ouml;rderung habe man f&uuml;r das Datenjournalismusprojekt nie gewollt, erkl&auml;rt Ulli Jentsch von apabiz: &bdquo;Uns war eine unabh&auml;ngige Finanzierung wichtig. F&ouml;rderungen sind oft mit Auflagen verbunden, auch was Kritik an staatlichem Vorgehen betrifft.&ldquo; Rechtsextremismus sei au&szlig;erdem eine Angelegenheit der Zivilgesellschaft. Und die hat gezeigt, dass sie bereit ist ein Projekt wie &bdquo;Rechtes Land&ldquo; mitzufinanzieren.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/130321_bild01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/568320\/Atlas-gegen-Rechts\">s&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel poltert gegen Gr&uuml;ne<\/strong><br>\nDer SPD-Chef h&auml;lt die Gr&uuml;nen f&uuml;r eine Partei der Besserverdienenden, ohne Gesp&uuml;r f&uuml;r das Leben einfacher Arbeiter. Die gr&uuml;ne Idee des Grundeinkommens sei ein Affront.<br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Gr&uuml;nen mangelnden Sinn f&uuml;r die soziale Realit&auml;t der Menschen vorgeworfen. &ldquo;Die Gr&uuml;nen werden nie verstehen, wie eine Verk&auml;uferin bei Aldi denkt. Mit einem B3-Gehalt versteht man auch nicht, warum einer Krankenschwester nicht egal ist, wie viel der Strom kostet. Gr&uuml;ne werden nie verstehen, dass es auch eine Errungenschaft ist, wenn es billige Fl&uuml;ge nach Mallorca gibt&rdquo;, sagte Gabriel der ZEIT.<br>\nGr&uuml;ne Ideen vom bedingungslosen Grundeinkommen seien f&uuml;r arbeitende Menschen &ldquo;ein Affront&rdquo;, sagte Gabriel weiter. Gr&uuml;ne Ideen machen die SPD nicht &uuml;berfl&uuml;ssig, auch wenn die Gr&uuml;nen glaubten, sie seien die besseren Sozialdemokraten.<br>\nZuletzt hatten Gr&uuml;ne und SPD &uuml;ber den Umgang mit der Agenda 2010 gestritten, nachdem sich f&uuml;hrende Gr&uuml;ne von Exkanzler Gerhard Schr&ouml;ders Sozialreform distanziert hatten.<br>\nDer Spitzenkandidat der Gr&uuml;nen, J&uuml;rgen Trittin, entgegnete im Gespr&auml;ch mit der ZEIT: &ldquo;Ich habe Sigmar Gabriel gefragt: Wann warst du das letzte Mal bei McDonald&rsquo;s? (&hellip;) Da gibt es Latte macchiato, Espresso, und, halt dich fest, Bionade!&rdquo; Gr&uuml;ner Lebensstil sei l&auml;ngst keine soziale Frage mehr, sagte Trittin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-03\/gabriel-gruene-soziales-gespuer\">zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wie viel Gesp&uuml;r Sigmar Gabriel f&uuml;r das Leben einfacher Leute hat, konnte jede\/r erfahren als er die SPD-Politik der Agenda 2010 aus (traurigen!) Jubil&auml;umsgr&uuml;nden gelobt hatte. Er und &ndash; leider viel zu viele &ndash; andere Spitzenfunktion&auml;re der SPD scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, was f&uuml;r ein schwerer Vertrauensbruch die Agenda 2010 insbesondere f&uuml;r die &bdquo;einfachen Arbeiter&ldquo; bis heute darstellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gutachten zu Forschung Innovation mahnt Reformen an<\/strong><br>\nNicht alle Ziele f&uuml;r die noch laufende Legislaturperiode seien erreicht worden. Zwar sei die Einf&uuml;hrung der steuerlichen Forschungs- und Entwicklungsf&ouml;rderung und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Wagniskapital im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert worden, zu einer Umsetzung sei es jedoch nicht gekommen. Dar&uuml;ber hinaus gebe es dr&auml;ngende Aufgaben in der Gestaltung der Kooperation zwischen Bund und L&auml;ndern und in anderen Politikbereichen. Die von fast allen Parteien inzwischen als notwendig erachtete Korrektur der F&ouml;deralismusreform I stehe aus, wobei die Reform und ihr Zuschnitt zum politischen Spielball der Parteien geworden seien, und das obwohl zumindest hinsichtlich der institutionellen Unterst&uuml;tzung von Hochschulen durch den Bund prinzipielle Einigkeit bestehe.<br>\nZudem komme die Reform des deutschen Bildungssystems nur m&uuml;hsam voran. Die j&uuml;ngsten Ergebnisse (Dezember 2012) zur Situation an den Grundschulen h&auml;tten best&auml;tigt, dass Deutschland nur im oberen Mittelfeld rangiere. Auf Dauer sei eine solche Position gef&auml;hrlich, da sie den weiteren Ausbau des Innovationsstandorts Deutschland behindere. Ferner gebe es massive Schw&auml;chen in wichtigen Bereichen der Spitzentechnologie. Die Gutachter nennen die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und die Lebenswissenschaften. Diese seien bisher nicht &uuml;berzeugend angegangen worden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_03\/2013_159\/02.html\">Deutscher Bundestag Meldung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/126\/1712611.pdf\">Gutachten [PDF &ndash; 3.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Frankreichs Haushaltsminister Cahuzac tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nWegen einer Aff&auml;re um angeblichen Steuerbetrug ist Frankreichs Haushaltsminister J&eacute;r&ocirc;me Cahuzac zur&uuml;ckgetreten.<br>\nDas franz&ouml;sische Enth&uuml;llungsportal Mediapart hatte im Dezember erstmals berichtet, Cahuzac habe heimlich ein Konto bei der Schweizer Gro&szlig;bank UBS besessen. Dieses soll er demnach 2010 geschlossen und das Geld nach Singapur transferiert haben. Anfang Januar nahm die Pariser Staatsanwaltschaft Vorermittlungen auf. Am Dienstag schlie&szlig;lich gab die Beh&ouml;rde bekannt, ein formelles Ermittlungsverfahren gegen den 60-J&auml;hrigen eingeleitet zu haben&hellip;<br>\nCahuzac war vor seiner politischen Karriere als Sch&ouml;nheitschirurg zu Geld gekommen. In der Regierung Hollande galt er als einer der Leistungstr&auml;ger, der ma&szlig;geblich f&uuml;r Milliardeneinsparungen im Staatshaushalt verantwortlich zeichnete, mit denen das franz&ouml;sische Defizit gesenkt werden sollte. Nachfolger soll der bisherige Europaminister Bernard Cazeneuve werden. Cazeneuve war bislang auch f&uuml;r die deutsch-franz&ouml;sischen Beziehungen zust&auml;ndig. Neuer Europaminister wird der 49 Jahre alte Thierry Repentin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/heimliches-konto-in-der-schweiz-frankreichs-haushaltsminister-cahuzac-tritt-zurueck-1.1628857\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wo die Rentenl&uuml;cke lauert<\/strong><br>\nEine erschreckende Summe verdeutlicht die Misere: 806 Euro. So viel Geld &ndash; nach heutiger Kaufkraft berechnet &ndash; wird jenen Verbrauchern im Alter Monat f&uuml;r Monat durchschnittlich fehlen, die sich ausschlie&szlig;lich auf die gesetzlich vorgeschriebene Altersversorgung verlassen. Und selbst wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat oder in den Genuss einer Betriebsrente kommt, ist noch nicht auf der sicheren Seite. Mehr als die H&auml;lfte der Betroffenen erh&auml;lt im Ruhestand voraussichtlich weniger als 55 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zu wenig, um den gewohnten Lebensstandard halten zu k&ouml;nnen. Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Vorsorgeatlas hervor, den die Wissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen und Christoph Metzger vom Forschungszentrum Generationenvertr&auml;ge der Uni Freiburg erstellt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/vorsorge-atlas-wo-die-rentenluecke-lauert-a-889055.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder einmal Volksverdummung und Propaganda f&uuml;r die Privatrente par excellence. Nat&uuml;rlich als Aufmacher auf Spiegel-Online. Quelle: eine umfassenden Studie zur Altersvorsorge in Deutschland von Bernd Raffelh&uuml;schen. Der ganze Artikel ist eine einzige Werbung f&uuml;r die Finanzindustrie. So etwas als readktionellen Beitrag zu verkaufen ist einfach unglaublich!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Die &bdquo;Studie&ldquo; wurde im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment erstellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Irak 2003 &ndash; Die Kehrseite des Krieges (1\/2)<\/strong><br>\nDie Operation &ldquo;Iraqi Freedom&rdquo; begann in den fr&uuml;hen Morgenstunden des 20. M&auml;rz 2003: 500 Panzerfahrzeuge und 170.000 Soldaten der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; unter F&uuml;hrung der USA drangen &uuml;ber Kuwait in den Irak ein. Ihr Ziel war der Sturz des Regimes von Saddam Hussein. Doch entgegen allen Ank&uuml;ndigungen der Washingtoner Strategen unter Pr&auml;sident George W. Bush zeichneten sich schon bald nach Einnahme der Hauptstadt Bagdad die Gefahren und der ungewisse Ausgang der Milit&auml;roperation ab.<br>\nDas amerikanische Engagement dauerte acht Jahre. Noch heute ersch&uuml;ttern die Auswirkungen der Invasion von 2003 die irakische Gesellschaft und beeintr&auml;chtigen das regionale geopolitische Gleichgewicht. Der Dokumentarfilm beschreibt die Ereignisse jenes Schicksalsjahres erstmals aus irakischer Sicht. Die Protagonisten &ndash; ob Journalist, Beamter, Arzt, Arbeiter, Schriftsteller, ehemaliger Geheimdienstagent oder General, einfacher Soldat, Handwerker oder Stammes&auml;ltester &ndash; geben vor laufender Kamera und h&auml;ufig unter gro&szlig;en Risiken sehr Pers&ouml;nliches preis. Ihre Zeugnisse f&uuml;gen sich zu einem detailreichen Gesamtbild der Kriegsvorbereitungen, des Verlaufs der Kampfhandlungen und der nachfolgenden langj&auml;hrigen Besatzungszeit.<br>\nEinige der Zeugen waren am bewaffneten Widerstand gegen die Amerikaner beteiligt. Sie schildern, wie sie zu Aufst&auml;ndischen und erbitterten Schattenk&auml;mpfern wurden &ndash; und zum Schreckbild der im Irak stationierten GIs. Doch auch amerikanische Irak-Veteranen kommen zu Wort, darunter ein Oberstabsfeldwebel der Marines, ein Oberst, der die Einnahme von Bagdad leitete, der Theoretiker der Aufstandsbek&auml;mpfung, der Chef des Bataillons, das mit der Gefangennahme von Saddam Hussein beauftragt war. (&hellip;)<br>\nweitere Ausstrahlungstermine: Freitag, 5. April 2013, 08:55 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/irak-2003-die-kehrseite-des-krieges-1-2--7384756.html\">ARTE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Teil 2 direkt im Anschluss.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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