{"id":16619,"date":"2013-03-22T08:58:24","date_gmt":"2013-03-22T07:58:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619"},"modified":"2013-03-22T08:58:24","modified_gmt":"2013-03-22T07:58:24","slug":"hinweise-des-tages-1844","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h01\">Bundesbank-Studie: Verm&ouml;gen deutscher Haushalte kleiner als in Euro-Krisenl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h02\">Rentenerh&ouml;hung: Altersbez&uuml;ge auf kaltem Wege entwertet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h03\">Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h04\">EU ver&ouml;ffentlicht Pl&auml;ne f&uuml;r &ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h05\">Beherrscht die Finanz&ouml;konomie die produktive &Ouml;konomie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h06\">Managerverg&uuml;tungen: Der Aufsichtsrat soll entscheiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h07\">Ursula Engelen-Kefer: Die Frauenreserve<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h08\">Die aktuelle Entwicklung der Zuwanderung nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h09\">Placebos f&uuml;r politisches Handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h10\">Arme reiche Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h11\">Weltwassertag: Bekenntnis zu Menschenrecht auf Wasser &uuml;berf&auml;llig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h12\">Die unterschlagenen Toten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h13\">10 Jahre Irakkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h14\">WAZ: Unter dem Fallbeil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619#h15\">Zu guter Letzt: FDP verhindert NPD-Verbotsantrag, um nicht selbst unbeliebteste Partei zu werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16619&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesbank-Studie: Verm&ouml;gen deutscher Haushalte kleiner als in Euro-Krisenl&auml;ndern<\/strong><br>\nLaut einer Studie der Bundesbank liegen die Verm&ouml;gen deutscher Privathaushalte deutlich unter den Haushaltsverm&ouml;gen in Krisenl&auml;ndern wie Spanien und Italien. Allerdings haben deutsche Haushalte Verm&ouml;genswerte, die erst auf den zweiten Blick erkennbar sind &hellip;<br>\n Das mittlere Verm&ouml;gen deutscher Haushalte belaufe sich auf rund 51.400 Euro netto, teilte die Bundesbank am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. In Italien betrage das Haushaltsverm&ouml;gen rund 163.900 Euro, in Spanien rund 178.300 Euro.<br>\nIn Frankreich belaufe sich das Verm&ouml;gen der Haushalte im Mittel auf 113.500 Euro, erkl&auml;rte die Bundesbank weiter. Der f&uuml;r &Ouml;sterreich ermittelte Wert liege mit 76.400 Euro n&auml;her am deutschen Niveau. In Deutschland selbst falle das mittlere Verm&ouml;gen im Osten mit 21.400 Euro deutlich geringer aus als im Westen mit 78.900 Euro je Haushalt.<br>\nDie Bundesbank berechnete f&uuml;r die Untersuchung die mittleren Verm&ouml;gen der Haushalte mit dem sogenannten Median. Dabei handelt es sich zwar um einen Mittelwert, der aber auf andere Weise ermittelt wird als der herk&ouml;mmliche Durchschnittswert, das arithmetische Mittel. Der Median wird dadurch weniger stark durch Ausrei&szlig;erwerte nach oben und unten verzerrt. Besonders reiche oder arme Haushalte fallen also weniger ins Gewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/bundesbank-studie-vermoegen-deutscher-haushalte-kleiner-als-in-euro-krisenlaendern\/v_print\/7966930.html?p=\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Interessant w&auml;re hier eine &Uuml;berpr&uuml;fung von Methodik, Erfassung sowie der Repr&auml;sentativit&auml;t und Reliabilit&auml;t der empirischen Studie.<br>\nAuff&auml;llig ist, in wessen Auftrag die Studie durchgef&uuml;hrt wurde und das Erscheinungsdatum im Hinblick auf eine m&ouml;gliche Verteidigung der aktuellen Zwangsabgabe-Politik gegen&uuml;ber Zypern (und dessen parlamentarischer Weigerung das Rettungspaket anzunehmen).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die Bundesbank verwendet eine Stichprobe von nicht einmal 4.000 Befragten. Das mag f&uuml;r herk&ouml;mmliche Studien eine repr&auml;sentative Datenbasis sein, beim Thema Reichtum, bei dem wenige Zehntausend Superreiche den Durchschnitt massiv verzerren, ist hier jedoch einer Manipulation T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Oder glauben Sie, dass z.B. Frau Klatten an einer Befragung teilnimmt? Mit diesem Thema werden wir uns auf den NachDenkSeiten n&auml;chste Woche noch ausf&uuml;hrlicher auseinandersetzen.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu die Bundesbank-Studie: <strong>&bdquo;Private Haushalte und ihre Finanzen&ldquo; &ndash; Ergebnisse der Panelstudie zu Verm&ouml;gensstruktur und Verm&ouml;gensverteilung<\/strong><br>\nAus den Daten des PHF ergibt sich, mit Bezugszeitpunkt Ende 2010, ein gesch&auml;tztes durchschnittliches Verm&ouml;gen der privaten Haushalte von brutto 222.200 Euro und netto (abz&uuml;glich der Verschuldung) von 195.200 Euro.<br>\n Dies ist der Mittelwert, das hei&szlig;t die hochgerechnete Summe aller Verm&ouml;genswerte, dividiert durch die Anzahl der Haushalte.<br>\nDas Verm&ouml;gen des &bdquo;mittleren&ldquo; Haushalts ist aber besser durch den Median beschrieben. Werden Haushalte nach ihren Verm&ouml;genswerten aufgereiht, so nimmt der Medianwert die mittlere Position ein: Es gibt ebenso viele reichere wie &auml;rmere Haushalte. Der Median des Bruttoverm&ouml;gens liegt bei 67.900 Euro, der Median des Nettoverm&ouml;gens betr&auml;gt 51.400 Euro.Diese Mediane liegen typischerweise deutlich unter den entsprechenden Durchschnitten: Die meisten Haushalte, in Gesamtdeutschland rund 73 %, haben ein &bdquo;unterdurchschnittliches&ldquo; Nettoverm&ouml;gen. Sowohl der Durchschnitt als auch der Median des Nettoverm&ouml;gens in Deutschland liegen damit niedriger als in anderen gro&szlig;en L&auml;ndern des Euro-Raums &hellip;<br>\nEin gebr&auml;uchliches Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit einer Verteilung ist der Gini-Index. Er betr&auml;gt 0 % bei vollkommen gleicher Verteilung und 100 % bei maximal ungleicher Verteilung. W&auml;hrend dieser Index f&uuml;r die Bruttoeink&uuml;nfte der Haushalte im PHF-Survey bei 42,8 % liegt, betr&auml;gt er f&uuml;r die Bruttoverm&ouml;gen 71,3 %und f&uuml;r die Nettoverm&ouml;gen 75,8 %. Das Verm&ouml;gen ist also ungleicher verteilt als das Einkommen &ndash; was durchaus &uuml;blich ist. Den reichsten 10 % der Haushalte (nach jeweiliger Definition) geh&ouml;ren 55,7 % des gesamten Bruttoverm&ouml;gens und 59,2 % des Nettoverm&ouml;gens aller Haushalte &hellip;<br>\nDer bedeutendste Aktivposten deutscher Haushalte stellt der eigengenutzte Immobilienbesitz dar. Im Durchschnitt &uuml;ber alle Immobilieneigent&uuml;mer liegt er bei 205.800 Euro (Median: 168.000 Euro). Die Eigent&uuml;merquote in Deutschland betr&auml;gt 44,2 %. Im Westen liegt sie mit 47,1 % deutlich h&ouml;her als im Osten (33,7 %). Der Anteil des von Eigent&uuml;mern selbstgenutzten Wohnraums ist im europ&auml;ischen Vergleich eher gering. In Frankreich wohnen etwa 58 % der Haushalte in der eigenen Immobilie, in Spanien (83 %) und Italien (69 %) noch deutlich mehr. Im Gegensatz zu diesen L&auml;ndern hat der deutsche Median-Haushalt keine eigengenutzte Immobilie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/BBK\/2013\/2013_03_21_phf.html\">Bundesbank Pressenotiz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_01.gif\" alt=\"Verteilung Nettoverm&ouml;gen: PHF und SOEP\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_02.gif\" alt=\"Verteilung Nettoverm&ouml;gen nach Haushalt\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130322_03.gif\" alt=\"Die gro&szlig;en L&auml;nder der Eurozone und &Ouml;sterreich\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle der Grafiken und Tabellen: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Presse\/Publikationen\/2013_03_21_phf_praesentation.pdf?__blob=publicationFile\">Pressegespr&auml;ch Heinz Herrmann und Ulf Kalckreuth [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die drastische Diskrepanz zwischen Durchschnitts- und Medianwerten wird damit erkl&auml;rt, dass der Durchschnitt von einer relativ kleinen Zahl reicher Haushalte nach oben gezogen wird. Menschen mit hohem Verm&ouml;gen k&ouml;nnen ein vergleichsweise niedriges Einkommen haben.<br>\nDie Unterschiede beim Verm&ouml;gen zwischen Deutschland und anderen gro&szlig;en europ&auml;ischen Staaten erkl&auml;ren sich auch damit, dass in anderen L&auml;ndern, die sozialen Sicherungssysteme in gr&ouml;&szlig;erem Umfang kapitalgedeckt sind.<br>\nIm Durschnitt liegt Deutschland nicht weit unter den anderen gro&szlig;en L&auml;ndern beim im Hinblick auf die Verteilung aussagekr&auml;ftigeren Medienwert jedoch deutlich niedriger.<br>\nInteressant ist auch die Angabe, dass nur 27% der Haushalte substantielle Verm&ouml;genstransfers durch Erbschaften und &Uuml;bertragungen haben.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Hohe Einkommen m&uuml;ssen st&auml;rker besteuert werden<\/strong><br>\nDie neuen Zahlen der Bundesbank zeigen: Top-L&ouml;hne und hohe Kapitaleinkommen m&uuml;ssen st&auml;rker besteuert werden. Von einer Verm&ouml;gensteuer sollte der Staat hingegen die Finger lassen &ndash; aus Gr&uuml;nden der Verl&auml;sslichkeit.<br>\nDie neuen Zahlen der Bundesbank, die jetzt eine noch weitere Spreizung des Verm&ouml;gens in Deutschland zeigen, d&uuml;rften ihnen neuen Schub bringen: Denn die zehn Prozent reichsten Haushalte verf&uuml;gen demnach &uuml;ber 58 Prozent des Verm&ouml;gens in Deutschland. Vor 15 Jahren, als das Statistische Bundesamt eine &auml;hnliche Untersuchung machte, waren es 45 Prozent gewesen, also satte 13 Prozentpunkte weniger.<br>\nDiesen Fehler k&ouml;nnte man nat&uuml;rlich mit einer Verm&ouml;gensabgabe oder &ndash;besteuerung korrigieren. Doch richtig w&auml;re das nicht &ndash; nicht nur, weil es so viele juristische und verwaltungstechnische Probleme bei der Umsetzung solcher Ma&szlig;nahmen gibt.<br>\nNein, der Grund liegt eher in der Natur des Verm&ouml;gens: Schlie&szlig;lich ist es immer altes, bereits versteuertes Einkommen. Und wer sein Einkommen einmal versteuert hat, der hat seine Schuldigkeit getan und soll sich darauf verlassen d&uuml;rfen, dass er jetzt damit machen kann, was er will. Diesen Grundsatz sollte der Staat beherzigen.<br>\nF&uuml;r die Politik bedeutet das, dass sie die Fehler der Vergangenheit nicht mehr korrigieren kann, aber k&uuml;nftige verhindern sollte. Also muss die Einkommensbesteuerung steigen, zumindest f&uuml;r die Top-L&ouml;hne und hohe Kapitaleinkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-hohe-einkommen-muessen-staerker-besteuert-werden\/7967272.html\">Handelsblatt<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> F&uuml;r das Handelsblatt ist dies ein bemerkenswerter Kommentar. Lediglich der Handelsblatt-Aussage zum Thema Verm&ouml;gensteuer w&auml;re zu widersprechen: &ldquo;Schlie&szlig;lich ist es immer altes, bereits versteuertes Einkommen. Und wer sein Einkommen einmal versteuert hat, der hat seine Schuldigkeit getan und soll sich darauf verlassen d&uuml;rfen, dass er jetzt damit machen kann, was er will.&rdquo; Denn:  Auch bei der Mehrwertsteuer, der KFZ-Steuer oder der Mineral&ouml;lsteuer handelt es sich um Steuern auf bereits versteuertes Einkommen. H&auml;tte man die Wahl zwischen einer Erh&ouml;hung der Verm&ouml;gensteuer und der Erbschaftsteuer, so sollte die Pr&auml;ferenz allerdings auf einer Erh&ouml;hung der Erbschaftsteuer liegen. Denn die Erbschaftsteuer. die zu allem &Uuml;bel in den vergangenen Jahren von Rot-Gr&uuml;n, Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb mehrmals gesenkt wurde, wird von jenen Personen &ndash; den Erben (Kinder, Enkel, sonstige Dritte) &ndash; erhoben, die h&auml;ufig keinen eigenen Beitrag zur Schaffung dieser Verm&ouml;gen geleistet haben. Dieses den Erben zuflie&szlig;ende &ldquo;leistungslose Verm&ouml;gen&rdquo; sollte daher im Falle gro&szlig;er Erbschaften einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer unterzogen werden. Auch sollte in Abstimmung mit den &uuml;brigen europ&auml;ischen Staaten (besser noch: den OECD-Staaten) eine h&ouml;here Besteuerung gro&szlig;er Erbschaften angestrebt werden. Dies w&auml;re ein wichtiger Ansatzpunkt zur Eind&auml;mmung der in Folge der Finanzkrise sowie der Eurokrise angestiegenen  Staatsverschuldung in den Industriestaaten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Nach der Bundesbank-Studie ist die Spreizung bei den Bruttoeinkommen wesentlich geringer als beim Nettoverm&ouml;gen. Der Anteil des reichsten Dezils an den Bruttoeink&uuml;nften liegt &bdquo;nur&ldquo; bei 31,2%.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>UmFAIRteilen &ndash; Reichtum besteuern! Aktionstag am 13. April 2013<\/strong><br>\nUmfairteilen f&uuml;r Pflege, Bildung, Energiewende und viele anderen Bereiche, die in den vergangenen Jahrzehnten nicht gen&uuml;gend Unterst&uuml;tzung bekommen haben! Reichtum muss endlich angemessen besteuert werden &ndash; daf&uuml;r gehen wir am 13. April auf die Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/youtu.be\/E1fyBEeEAk0\">Mobilisierungsvideo mit Wilfried Schmickler<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/umfairteilen.de\/sammeln\/\">Sammeln Sie Unterschriften<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rentenerh&ouml;hung: Altersbez&uuml;ge auf kaltem Wege entwertet<\/strong><br>\nDie Renten werden ab 1. Juli erh&ouml;ht: Im Osten steigen sie um 3,29 Prozent, im Westen um gerade mal 0,25 Prozent. Doch auch bei dieser Anpassung wird das Rentenniveau erneut abgesenkt. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert ein Ende der Absenkungen. Denn schon mit einer geringen Anhebung des Beitragssatzes kann das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 stabilisiert werden &hellip;<br>\nDie positive Entwicklung im Osten kann jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass das Rentenniveau auch bei dieser Rentenanpassung weiter abgesenkt wird. So senkt der Nachhaltigkeitsfaktor die Rentenanpassung um circa. 0,7 Prozentpunkte, der Riesterfaktor um weitere 0,6 Prozentpunkte. Im Westen kommt noch ein Ausgleichsfaktor dazu, der die ohnehin geringe Rentenanpassung um etwa weitere 0,2 Prozentpunkte mindert &hellip;<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund hat im Juni 2012 ein neues Rentenkonzept vorgelegt. Mit diesem kann das heutige Rentenniveau gesichert werden, auch wenn der Rentenbeitrag &ndash; wie gesetzlich vorgesehen &ndash; auf 22 Prozent im Jahr 2030 begrenzt wird. Selbst unter diesen Bedingungen entstehen Spielr&auml;ume, um die Rente der Zukunft zu sichern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2c3d4d04-9229-11e2-b4e3-00188b4dc422\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++41d480b0-8d56-11e2-a4c3-00188b4dc422\">DGB-Rentenmodell 2013 Zahlen und Fakten (Download)<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Vorsorge-Atlas Deutschland: Wo die Rentenl&uuml;cke lauert<\/strong><br>\nEine erschreckende Summe verdeutlicht die Misere: 806 Euro. So viel Geld &ndash; nach heutiger Kaufkraft berechnet &ndash; wird jenen Verbrauchern im Alter Monat f&uuml;r Monat durchschnittlich fehlen, die sich ausschlie&szlig;lich auf die gesetzlich vorgeschriebene Altersversorgung verlassen. Und selbst wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat oder in den Genuss einer Betriebsrente kommt, ist noch nicht auf der sicheren Seite. Mehr als die H&auml;lfte der Betroffenen erh&auml;lt im Ruhestand voraussichtlich weniger als 55 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zu wenig, um den gewohnten Lebensstandard halten zu k&ouml;nnen &hellip;<br>\nTats&auml;chlich wird die Rentenl&uuml;cke aber gerade f&uuml;r viele junge Menschen noch weitaus gr&ouml;&szlig;er ausfallen &ndash; denn dass Arbeitnehmer &uuml;ber Jahrzehnte ununterbrochen in die Rentenkasse einzahlen, ist immer seltener die Regel. Die heute 20- bis 34-J&auml;hrigen k&ouml;nnen daher nur mit einer Rente in H&ouml;he von 38,4 Prozent ihres letzten Bruttogehalts rechnen.<br>\nImmerhin erreichen fast die H&auml;lfte aller Riester-Sparer im Alter mehr als 55 Prozent dieses Niveaus.<br>\nWer heute 20 bis 34 Jahre alt ist und riestert, wird im Alter im Schnitt 488 Euro Riester-Rente (nach heutiger Kaufkraft) beziehen, 22 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens &hellip;<br>\nDennoch sind dem Altersvorsorge-Atlas zufolge eigentlich nur jene gut abgesichert, die zu gesetzlicher und Riester-Rente zus&auml;tzlich Verm&ouml;gen aufbauen, etwa mit klassischen Spareinlagen, Aktien oder Immobilien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/vorsorge-atlas-wo-die-rentenluecke-lauert-a-889055.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal hat Raffelh&uuml;schen f&uuml;r eine Kapitalanlagegesellschaft eine Auftragsarbeit abgeliefert. Bislang propagierte er die Riester-Rente in Erg&auml;nzung zur von ihm mit zerst&ouml;rten gesetzlichen Rente zur Sicherung einer ausk&ouml;mmlichen Altersvorsorge.<br>\nNachdem sich nun die Riester-Rente mehr und mehr als schlechtes Gesch&auml;ft f&uuml;r die Versicherten herausstellte und damit diese &bdquo;Goldader&ldquo; (Maschmeyer) f&uuml;r die Versicherungswirtschaft nicht mehr so gut sprudelt, muss die Finanzwirtschaft ihr Gesch&auml;ftsfeld der privaten Altersvorsorge ausdehnen und die Leute auf andere Kapitalanlagen, z.B. private Rentenversicherungen oder Aktien lenken.<br>\nRaffelh&uuml;schen sorgt auch hier wieder f&uuml;r die &bdquo;wissenschaftliche&ldquo; Begleitung f&uuml;r diesen Werbefeldzug der  &bdquo;Finanzdienstleister&ldquo;, diesmal im Auftrag der Kapitalanlagegesellschaft Union Investment, die ihr Geld auch mit privater Altersvorsorge verdient, wie immerhin auch der Spiegel anmerkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zypern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Zuspitzung der Krise ist bewusst gemacht<\/strong><br>\nGerade hat die EZB ein Ultimatum an die zyprische Regierung formuliert. Bis kommenden Montag muss eine L&ouml;sung her, sonst droht die Schlie&szlig;ung des Geldhahns. Prompt reagieren die M&auml;rkte mit einer Talfahrt. Als das zyprische Parlament den mit &Uuml;berraschungen versehenen Rettungsplan der Eurogruppe am Dienstagabend klar und deutlich ablehnte, blieb es an den B&ouml;rsen hingegen ruhig. Wie die Eurokrise funktioniert, wird besonders in dieser Woche sehr anschaulich vermittelt. Richtig war das Nein des zyprischen Parlaments. Damit bestand n&auml;mlich zum ersten Mal die Chance, das absurde Vorgehen und das schlechte Blatt der &bdquo;Euroretter&ldquo; auch f&uuml;r die Doofen an den deutschen Stammtischen sichtbar werden zu lassen. Leider wurde der kurze Moment des erhellenden Lichts durch das Gebr&uuml;ll von bornierten Kommentatoren mit Reichweite schrill &uuml;berdeckt. Dabei ist klar, kein Land der Eurozone kann pleitegehen. Die Konkursgefahr wird nur st&auml;ndig herbeigeredet, um politisch Druck aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen &hellip;<br>\nW&uuml;rde die Zentralbank stattdessen an ihrem urspr&uuml;nglichen Kurs festhalten, die Liquidit&auml;t in der Eurozone in jedem Fall sicherzustellen, w&auml;re weiterhin Ruhe im Karton. Dann h&auml;tten allerdings die &ldquo;Euroretter&rdquo; mit ihren Drohungen und Hilfsprogrammen keine Chance, sondern w&uuml;rden sich mit ihrer Rhetorik in Slapstick-Nummern verheddern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/03\/21\/zuspitzung-krise-bewusst-gemacht-15651592\/\">Tautenhahn-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble: Wir stehen weiterhin zu unserem Angebot an Zypern<\/strong><br>\nNotwendig sei aber auf jeden Fall, dass Zypern seinen Anteil zur Rekapitalisierung und Umstrukturierung des zypriotischen Bankensystems in H&ouml;he von insgesamt rund sieben Milliarden Euro bringen werde, sagte er weiter. Dies m&uuml;sse nicht durch eine einmalige Abgabe der Anleger geschehen &ndash; wie im Hilfsprogramm vorgeschlagen. Wie dies geschehen solle, sei alleine die Entscheidung der Zyprioten. Im &Uuml;brigen sei alles getan worden, dass die Krise Zyperns nicht auf den Euro &uuml;berschwappen k&ouml;nne &hellip;<br>\nF&uuml;r den Sprecher der SPD-Fraktion hat die Bundesregierung den Fall Zypern &bdquo;total untersch&auml;tzt&ldquo;. Es sei unverst&auml;ndlich, dass die europ&auml;ischen Finanzminister eine L&ouml;sung akzeptiert h&auml;tten, die das Vertrauen in die Einlagensicherung so ersch&uuml;ttern w&uuml;rde. Er betonte, dass seine Fraktion ebenfalls gefordert habe, dass die zypriotischen Anleger sich an der Bankenrettung beteiligen m&uuml;ssten. Es sei aber immer klar gewesen, dass es einen Freibetrag in H&ouml;he von 100.000 Euro geben m&uuml;sse.<br>\nDem stimmte auch die Sprecherin der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zu, deren Fraktion dies ebenfalls gefordert hatte. F&uuml;r die Linksfraktion war &bdquo;schon lange&ldquo; absehbar, dass das zypriotische Parlament nicht zustimmen werde. Deshalb sei die jetzige Situation &bdquo;einkalkuliert&ldquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_03\/2013_165\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiteres Beispiel daf&uuml;r, dass es im Bundestag nur noch ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16608\">Einparteiensystem mit vier Fl&uuml;geln<\/a> gibt. SPD und Gr&uuml;ne kritisieren nicht das Prinzip, sondern die Performance.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Lehren aus der Zypern-Krise: Jetzt hilft nur der Staatsbankrott<\/strong><br>\nAngela Merkel und Wolfgang Sch&auml;uble waren die Drahtzieher eines finanzpolitischen Attentats auf die zyprischen Sparkonten. Ich finde es erstaunlich, wie brav die deutschen Oppositionsparteien diesen von der Bundesregierung initiierten Beinahe-Super-GAU kommentieren. Erst als das Haus brannte, meldeten sie sich h&ouml;flichst zu Wort. So konnte Wolfgang Sch&auml;uble v&ouml;llig ungest&ouml;rt in den deutschen Medien die Ausrede wiederholen, das sei alles die Schuld des zyprischen Pr&auml;sidenten Nikos Anastasiades. Die Zyprer h&auml;tten schlie&szlig;lich die Heranziehung der Verm&ouml;gen der Kleinsparer bef&uuml;rwortet. Doch es war Sch&auml;ubles Ministerium, das die Verm&ouml;gensabgabe &uuml;berhaupt ins Spiel brachte &hellip;<br>\nDie Zypern-Krise ist das klassische Beispiel, warum eine W&auml;hrungsunion eine zentrale Bankenunion zwingend erfordert. Damit meine ich nicht die Bankenaufsicht, die man jetzt in Frankfurt zentralisiert, sondern eine zentrale Bankenabwicklung und Einlagensicherung. In einer echten W&auml;hrungsunion k&auml;me nicht Wladimir Putin zu Hilfe, wenn er denn &uuml;berhaupt kommt, sondern die Damen und Herren von der Bankenaufsicht.<br>\nSie w&uuml;rden bei Nacht und Nebel einmarschieren, ausgestattet mit voller exekutiver Gewalt. Sie w&uuml;rden die Banken &uuml;bernehmen, den Kuckuck auf die T&uuml;r kleben und die Kleinsparer bis zur H&ouml;he der vereinbarten Versicherungsobergrenze auszahlen. Alles andere, was an Verm&ouml;gen noch da ist, w&uuml;rden sie kassieren &ndash; erst die Aktien, dann die nachrangigen festverzinslichten Wertpapiere, dann die vorrangigen und schlie&szlig;lich die Sparkonten oberhalb der Einlagensicherungsgrenze &hellip;<br>\nDas Problem in Europa ist, dass Deutschland nicht hinter der Bankenunion steht und Zypern sich eine Einmischung in interne Angelegenheiten verbittet. Damit ist f&uuml;r mich das Problem jetzt nicht mehr l&ouml;sbar, zumindest nicht innerhalb einer W&auml;hrungsunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/s-p-o-n-die-spur-des-geldes-hilfe-durch-staatsbankrott-a-889990.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Absolut leichtfertig finde ich M&uuml;nchaus z&uuml;ndeln mit einem Staatsbankrott. Ein Staatsbankrott ist schlie&szlig;lich nicht mit einer Unternehmenspleite vergleichbar. Wenn ein Unternehmen nicht mehr zahlungsf&auml;hig ist, dann wird es nach einem Insolvenzverfahren geschlossen. Die entlassenen Arbeitnehmer diffundieren auf dem Arbeitsmarkt oder sie erhalten ggf. eine staatliche Existenzsicherung. Eine ganze Bev&ouml;lkerung aus einem Pleitestaat l&auml;sst sich jedoch nicht einfach entlassen und der Staat kann nicht einfach geschlossen werden. Wer den Staatsbankrott als L&ouml;sung anbietet, der m&uuml;sste schon etwas konkreter sagen, was danach folgt und vor allem welche Wirkung das hat, nicht nur auf die Bev&ouml;lkerung sondern auch auf das Bankensystem der Gl&auml;ubigerstaaten &ndash; im Falle Zyperns also etwa Griechenlands -, schlie&szlig;lich ist der zypriotische Staat nicht nur bei seinen eigenen Banken verschuldet.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU ver&ouml;ffentlicht Pl&auml;ne f&uuml;r &ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat gestern ihre konzeptionellen Skizzen f&uuml;r einen Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit (&ldquo;Competitiveness and Convergence Instrument&rdquo;) sowie f&uuml;r eine Vorab-Koordinierung (&ldquo;Ex ante Koordinierung&rdquo;) der Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik der EU-Mitgliedsl&auml;nder vorgestellt Dazu erkl&auml;rt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:<br>\n&ldquo;Mit den neuen Pl&auml;nen der EU-Kommission soll der neoliberale Umbau beschleunigt und vertraglich abgesichert werden. Ziel ist es, die K&uuml;rzungspolitik in den s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten auf die ganze Eurozone auszudehnen&rdquo;, sagte Alexis Passadakis, Mitglied im bundesweiten Attac-Rat. &ldquo;Zu Gunsten der EU-Kommission sollen die nationalstaatlichen Parlamente an den Rand des politischen Prozesses gedr&auml;ngt werden&rdquo;.<br>\nIm Kern bestehen die EU-Pl&auml;ne aus einem System neuer Vertr&auml;ge zwischen der Kommission und den Mitgliedsstaaten &uuml;ber wirtschaftliche Reformen, neuen finanziellen Strukturmitteln und einem Mechanismus zur Vorabkoordination von wirtschaftlichen Reformen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109361&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=527138&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">attac<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/kurzlink.de\/EU-Plaene\">Commission sets out next steps towards a deep and genuine Economic and Monetary Union<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Beherrscht die Finanz&ouml;konomie die produktive &Ouml;konomie?<\/strong><br>\n&ldquo;Finanzialisierung&rdquo; hat sich als Oberbegriff f&uuml;r all diese Ph&auml;nomene der Dominanz, des Einflusses oder des Einwirkens der Finanz&ouml;konomie &uuml;ber bzw. auf die produktive &Ouml;konomie etabliert. Hierbei werden zwei Formen oder Manifestationen von Finanzialisierung unterschieden (Deeg 2011): &bdquo;profit financialization&ldquo; und &bdquo;control financialization&ldquo;. Finanzialisierung kann nach Krippner (2005: 174) als ein Muster der Akkumulation verstanden werden, bei dem Profite in erster Linie durch finanzielle Kan&auml;le anfallen, anstatt durch Handel oder Warenproduktion. Diese Definition und die daraus abgeleiteten Ma&szlig;zahlen entsprechen weitgehend dem, was Deeg (2011) als profit financialization fasst. Sie manifestiert sich einerseits in der wachsenden Aneignung von Profit durch den finanziellen Sektor gegen&uuml;ber dem aus dem Verkauf von Dienstleistungen und Waren. Andererseits wird profit financialization auch an dem wachsenden Anteil von Profiten aus finanziellen Aktivit&auml;ten von Nicht-Finanzunternehmen gemessen. Control financialization (Deeg 2011: 133) hingegen bezieht sich auf den wachsenden Einfluss (bzw. die Kontrolle) von Finanzakteuren und Finanzm&auml;rkten &uuml;ber die Priorit&auml;ten und Praktiken des Managements nicht-finanzieller Firmen. Das Konzept versucht die daraus entstehende wachsende Orientierung von Managern der Kapitalgesellschaften zu erfassen, die Profitabilit&auml;t zu maximieren, indem sie Finanzkennzahlen zur Steuerung von Unternehmensentscheidungen nutzen und zugleich k&uuml;rzere Zeithorizonte bei der Zielerreichung verfolgen &ndash; ein Vorgehen also, das &uuml;blicherweise als &bdquo;Shareholder Value&ldquo; etikettiert wird &hellip;<br>\nIn Deutschland zeigen nur wenige Indikatoren eine steigende profit financialization an &hellip;<br>\nDer Anteil der Profite aus Finanzgesch&auml;ften der Nicht-Finanzunternehmen im Verh&auml;ltnis zu den Gesamtprofiten ist in dem Zeitraum von 1994 bis 2007 tendenziell gesunken (von &uuml;ber 40 Prozent auf rund 25 Prozent).<br>\nAll dies spricht nicht f&uuml;r eine ausgepr&auml;gte profit financialization in Deutschland. Es steht in starkem Kontrast zu Gro&szlig;britannien mit der Londoner City als globalem Finanzzentrum &hellip;<br>\nF&uuml;r eine zunehmende control financialization in Deutschland gibt es hingegen eine Reihe von Anzeichen (vgl. Faust et al. 2011: 29-46, 395-424; Faust 2011). Dies betrifft zun&auml;chst aktion&auml;rsfreundlichere institutionelle Regeln der Corporate Governance und der Aktienm&auml;rkte &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/20-2013\/++co++db6440fe-9160-11e2-9094-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mag sein, dass die &bdquo;control financialization&ldquo;, also die Kontrolle bzw. Steuerung der Nicht-Finanzunternehmen durch Finanzunternehmen in Deutschland weniger ausgepr&auml;gt ist als in angel-s&auml;chsischen L&auml;ndern, daf&uuml;r ist der Einfluss der Finanzindustrie auf die Politik umso mehr gewachsen. Ohne dass man f&uuml;r diese Tatsache auf theoretische oder empirische Analysen st&uuml;tzen m&uuml;sste, kann das jeder t&auml;glich verfolgen, wenn die Politik von nichts mehr getrieben wird, als von der Wiederherstellung des &bdquo;Vertrauens der (Finanz-) M&auml;rkte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Managerverg&uuml;tungen: Der Aufsichtsrat soll entscheiden<\/strong><br>\nDer Vorschlag der Bundesregierung, Managergeh&auml;lter k&uuml;nftig von der Hauptversammlung der Aktion&auml;re festlegen zu lassen, st&ouml;&szlig;t auf Kritik der Gewerkschaften. &bdquo;Der Aufsichtsrat, in dem auch Arbeitnehmervertreter sitzen, ist der richtige Ort zum Entscheiden&ldquo;, sagt DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel&hellip;Die Hauptversammlung w&auml;re auch deshalb falsch, weil ein Kapitalunternehmen nicht nur eine private Angelegenheit von anonymen Anlegern ist. Es sind stets unterschiedliche Stakeholder zu ber&uuml;cksichtigen, vor allem auch die Einkommen der Arbeitnehmer in dem jeweiligen Unternehmen&hellip;F&uuml;r die Gewerkschaften ist besonders kritisch, dass in einer Aktion&auml;rsversammlung Kleinanleger nicht ausreichend und Besch&auml;ftigte gar nicht vertreten sind. &bdquo;Das Sagen haben Banken und m&auml;chtige Fondsvertreter, die selbst kr&auml;ftig verdienen. In Deutschland muss der Aufsichtsrat entscheiden&ldquo; &hellip;<br>\n Der DGB schl&auml;gt vor, dass die jeweilige maximale Gesamtverg&uuml;tung der Vorstandsmitglieder pro Jahr eine bestimmte Relation zum durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen im Unternehmen nicht &uuml;berschreiten darf. Dieser Faktor (CEO to worker pay ratio) soll von jedem Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der jeweiligen unternehmens- und branchenspezifischen Entwicklung festgelegt werden. Notfalls muss daf&uuml;r der Gesetzgeber die Grundlage schaffen und vorschreiben, dass eine solche Festlegung getroffen werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++bfb8bdea-8fc0-11e2-ad15-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Die Frauenreserve<\/strong><br>\nAlle kennen den Slogan &bdquo;Armut ist weiblich&ldquo;. Das ist aber kein Naturgesetz. Die unselige Arbeitsmarktreform hat massiv dazu beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F03%2F21%2Fa0112&amp;cHash=86f1c614709287e535b0fb6c07554bea\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die aktuelle Entwicklung der Zuwanderung nach Deutschland<\/strong><br>\nSeit dem Tiefpunkt 2008, als netto 66.000 Menschen abwanderten, gibt es einen steten Trend zu mehr Zuwanderung. 2010 lag der Wanderungssaldo &ndash; also die Differenz von Zu- und Abwanderung &ndash; mit rund +128.000 wieder im positiven Bereich. 2011 wurde ein Saldo von 279.000 Personen erzielt &ndash; der h&ouml;chste Wert seit 1996 (vgl. Abb. 1). Endg&uuml;ltige Daten f&uuml;r 2012 liegen noch nicht vor. Sch&auml;tzungen zufolge k&ouml;nnte der Wanderungssaldo aber bis auf 400.000 angestiegen sein. W&auml;hrend in den Massenmedien aktuell vor allem von Zuwanderern aus S&uuml;deuropa die Rede ist, zeigt ein Blick auf die Wanderungsstatistiken ein differenzierteres Bild. Die zahlenm&auml;&szlig;ig bedeutsamsten Herkunftsstaaten lagen in den letzten Jahren in Mittel- und Osteuropa. Die Reaktionen auf den Anstieg der Zuzugszahlen fallen je nach Zuwanderergruppe unterschiedlich aus. Im Hinblick auf die Einwanderung von geringer qualifizierten Personengruppen &ndash; wie z.B. Roma aus Ostmitteleuropa, die h&auml;ufig als Asylbewerber kommen &ndash; gibt es starke Abwehrreaktionen. Die Zuwanderung aus den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten wird dagegen bislang &uuml;berwiegend positiv betrachtet, was vor allem am Profil der Zuwanderer liegt. Diese sind allem Anschein nach junge, gut ausgebildete und hoch motivierte Personen, die sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren und daf&uuml;r auch bereit sind, die Landessprache zu erlernen. &ndash; Es spricht einiges daf&uuml;r, dass der Trend einer verst&auml;rkten Zuwanderung weiter anhalten wird. Einer Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts Kiel Economics zufolge k&ouml;nnten in den Jahren 2013 bis 2017 netto 2,2 Millionen Menschen einwandern. Die Zuwanderungszahlen h&auml;ngen dabei aber stark davon ab, ob die asymmetrische Wirtschaftsentwicklung in der EU anh&auml;lt oder sich sogar noch versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/migration\/dossier-migration\/155584\/deutschland?p=all\">bpb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In dem Bericht wird betont, dass die Medien vor allem die hohen Zuwachsraten aus den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;ndern aufgreifen, w&auml;hrend die absoluten Zahlen S&uuml;deuropas gegen&uuml;ber der Zuwanderung aus Osteuropa zur&uuml;ckfallen. 2011 zogen aus Griechenland 25.264 Personen nach Deutschland, w&auml;hrend aus Ungarn 41.980 zuzogen, aus dem bev&ouml;lkerungsreicheren Polen gar 172.674. Wir erleben heute das Zusammentreffen zweier Entwicklungen, die seinerzeit ganz anders prognostiziert wurden. Sowohl die mit viel wissenschaftlichem Aufwand beschriebenen Mechanismen im Binnenmarkt (inklusive Osterweiterung) als auch in der W&auml;hrungsunion haben nicht dazu beigetragen, das Entwicklungsgef&auml;lle in der EU zu beseitigen. Ergo wandern die Menschen, wie wir Deutsche unmittelbar bei der Zuwanderung aus den &ldquo;bl&uuml;henden Landschaften&rdquo; Ostdeutschlands beobachten konnten. Und Europa bzw. die Kommission tr&auml;umt weiter wie am Beispiel Lettlands gut zu sehen ist. Das Land wurde wegen hoher Wachstumsraten in letzten zwei Jahren zum Mustersch&uuml;ler der EU hochstilisiert und wird demn&auml;chst zum Euro-Mitglied erkl&auml;rt. Das Zwei-Millionenvolk ist in den vergangenen zehn Jahren aufgrund der desastr&ouml;sen sozio&ouml;konomischen Situation durch Abwanderung um mehr als 300.000 Menschen geschrumpft (Lettisches Statistikamt 2013). &ndash; Obiger Text ist Bestandteil der Dossiers Migration der <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/migration\/dossier-migration\/\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>.<br>\nHinzuweisen w&auml;re noch auf das Jahresgutachten des Sachverst&auml;ndigenrats deutscher Stiftungen f&uuml;r Integration und Migration (SVR), das im April 2013 erscheint und sich ausf&uuml;hrlich dem Ph&auml;nomen der Binnenmigration in der EU widmet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Placebos f&uuml;r politisches Handeln<\/strong><br>\nKeiner will schuld sein, wenn die Strompreise steigen, keiner g&ouml;nnt der jeweils anderen Seite einen Verhandlungserfolg. Schwarz-Gelb hier, Rot-Gr&uuml;n dort &ndash; vor dem Energiegipfel an diesem Donnerstag brandmarkt jeder das andere Lager als zerstrittenen Haufen. Ein Konzept f&uuml;r das Zusammenspiel alter und neuer Energien ist nirgends in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/energiegipfel-im-kanzleramt-placebos-fuer-politisches-handeln-1.1629729\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arme reiche Bahn<\/strong><br>\nIm Jahr 2012 hat die Deutsche Bahn einen Rekordgewinn von 2,7 Milliarden Euro verbucht. Erstmals war die Schienennetz-Sparte mit fast 900 Millionen Euro gr&ouml;&szlig;ter Gewinnbringer. Marode Strecken und heruntergekommene Bahnh&ouml;fe verschweigt die Bilanz. Den Armutsbericht der Bahn schreiben andere. Und die Ausstiegsdiskussion um Stuttgart 21 ist l&auml;ngst vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2013\/03\/arme-reiche-bahn\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Marode Bahnh&ouml;fe<\/strong><br>\nDie Bahn steckt viel Geld in prestigetr&auml;chtige Bahnh&ouml;fe in den Gro&szlig;st&auml;dten. Auf dem Land aber fehlen die Mittel f&uuml;r dringend n&ouml;tige Renovierungen. PLUSMINUS zeigt Beispiele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/plusminus\/marode-bahnhoefe?documentId=13808392\">ARD Mediathek<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weltwassertag: Bekenntnis zu Menschenrecht auf Wasser &uuml;berf&auml;llig!<\/strong><br>\nZum Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. M&auml;rz fordert Attac ein deutliches Bekenntnis der Abgeordneten auf Bundes- und EU-Ebene zum Menschenrecht auf Wasser.<br>\nWir appellieren an alle Abgeordneten des Bundestages, endlich ein klares Zeichen f&uuml;r Wasser in &ouml;ffentlicher Hand zu setzen und den Pl&auml;nen der EU-Kommission eine deutliche Absage zu erteilen!<br>\nDer geplanten Richtlinie zufolge w&uuml;rden nur Kommunen von der Ausschreibungspflicht ausgenommen, deren Wasserversorgung noch komplett in &ouml;ffentlicher Hand liegt. Damit w&auml;re eine Umkehr ausgeschlossen, sobald der Irrweg der Wasserprivatisierung einmal beschritten wurde. Dabei hat gerade die EU-Kommission die Kommunen in der Vergangenheit dazu aufgefordert, Private an der Wasserversorgung zu beteiligen. Viele St&auml;dte und Gemeinden folgten, weil sie verschuldet und chronisch unterfinanziert sind.<br>\nMittlerweise aber hat eine Reihe deutscher Kommunen damit begonnen, die Wasserversorgung wieder in &ouml;ffentliche Hand zu &uuml;berf&uuml;hren. Die Stadt Wuppertal beispielsweise entschied k&uuml;rzlich, die Wasserversorgung ab Mai wieder in &ouml;ffentlicher Hand zu betreiben. Dieser Trend muss fortgesetzt werden! Daseinsvorsorge darf nicht Profitinteressen unterworfen werden, sondern muss dem Wohl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger dienen und unter demokratischer Kontrolle stehen.<br>\nEin Skandal ist auch, dass L&auml;nder, die unter den so genannten EU-Rettungsschirm ESM kommen, ihre Wasserversorgung privatisieren m&uuml;ssen. &Auml;hnlich erpresst werden andere L&auml;nder im Fall von EU- und bilateralen Freihandelsabkommen: Die EU ebenso wie die Bundesregierung forderten nach wie vor die Privatisierung der Wasserversorgung beziehungsweise so genannte &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/neuigkeiten\/detailansicht\/datum\/2013\/03\/21\/weltwassertag-bekenntnis-zu-menschenrecht-auf-wasser-ueberfaellig\/?no_cache=1\">attac<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16601\">&bdquo;Weltwassertag &ndash; einige gute Gelegenheit Ihre Abgeordneten auf ihr Abstimmungsverhalten zur Privatisierung der Wasserversorgung anzusprechen&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die unterschlagenen Toten<\/strong><br>\nDer NSU-Schock hat wenig bewirkt: Mindestens 152 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme T&auml;ter, doch der Staat z&auml;hlt noch immer weit weniger Tote.<br>\n&hellip; die zehn Opfer des NSU waren nicht die einzigen, die der Staat &uuml;bersah. Die offiziellen Statistiken von Menschen, die seit der Wiedervereinigung durch rechts motivierte Gewalt zu Tode kamen, verzeichnen momentan (und inklusive der NSU-F&auml;lle) lediglich 63 Personen. Recherchen von ZEIT ONLINE, ZEIT und Tagesspiegel aber zeigen: Die Zahl m&uuml;sste viel h&ouml;her liegen, wie die Sichtung Hunderter Lokalzeitungsartikel und Gerichtsurteile sowie Interviews mit Opferberatern, Anw&auml;lten und Strafverfolgern ergaben. Tats&auml;chlich starben zwischen 1990 und 2012 deutschlandweit mindestens 152 Menschen durch Gewalt von Rechtsau&szlig;en, bei 18 weiteren F&auml;llen liegt der Verdacht nahe. Mindestens 89 Tote also tauchen in den staatlichen Statistiken nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2013-03\/todesopfer-rechtsextremismus\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>10 Jahre Irakkrieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Es begann mit einer L&uuml;ge<\/strong><br>\nZehn Jahre nach dem Beginn des Irak-Krieges will die Dokumentation den Ereignissen im Vorfeld nachgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1861808\/Es-begann-mit-einer-Luege#\/beitrag\/video\/1861808\/Es-begann-mit-einer-Luege\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>Zehn Jahre nach der Invasion<\/strong><br>\nDie USA zerst&ouml;rten den Irak &ndash; die Kriegsverbrechen sind nach wie vor unges&uuml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201303202486\/globales\/kriege\/zehn-jahre-nach-der-invasion.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriegschronologie<\/strong><br>\nGedanken zum zehnten Jahrestag des Irak-Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201303202487\/politik\/welt\/kriegschronologie.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>WAZ: Unter dem Fallbeil<\/strong><br>\nHatte Petra Grotkamp einen Plan, als sie die Brost-Anteile an der WAZ-Gruppe kaufte? Wer das hoffte, m&uuml;sste ins Gr&uuml;beln gekommen sein. Die WAZ-Gruppe entl&auml;sst nicht nur schubweise Besch&auml;ftigte. Sie schlie&szlig;t nicht nur Redaktionen. Sie entkernt auch ganze Titel. Der Verlag &auml;ndert seine Unternehmenskultur. Entlassene k&ouml;nnen sehen, wo sie bleiben. Die Verschonten machen weiter. Aber wie? Mit Schwung und Tatkraft? Eher nicht. Sie werden demotiviert und eingesch&uuml;chtert sein. Wer zeigt schon Elan, wenn &uuml;ber ihm das Fallbeil schwebt? Solche Zust&auml;nde ruinieren den Ruf des Unternehmens. Bisher hat der Verlag, der nun Funke-Gruppe hei&szlig;t, vor allem Abriss praktiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/03\/21\/waz-unter-dem-fallbeil\/\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a>Zu guter Letzt: <strong>FDP verhindert NPD-Verbotsantrag, um nicht selbst unbeliebteste Partei zu werden<\/strong><br>\nWeil sich die Minister der FDP dagegen ausgesprochen haben, wird die Bundesregierung keinen eigenen Antrag f&uuml;r ein Verbot der rechtsextremen NPD beim Bundesverfassungsgericht stellen. Ein Insider verriet nun dem Postillon den eigentlichen Grund f&uuml;r die Entscheidung der Liberalen: Offenbar bef&uuml;rchtet die FDP endg&uuml;ltig zur unbeliebtesten Partei Deutschlands abzusteigen, wenn es die noch unbeliebtere NPD nicht mehr g&auml;be.<br>\n&ldquo;Seit Jahren ist die FDP die zweitunbeliebteste Partei im ganzen Land&rdquo;, so das FDP-Mitglied, das anonym bleiben will. &ldquo;Da w&auml;ren wir doch bescheuert, wenn wir mithelfen w&uuml;rden, die einzige Partei zu verbieten, die noch verhasster ist. Bevor Sie fragen: Ja, wir liegen knapp hinter den Violetten und der Partei Bibeltreuer Christen, aber immerhin mit einigem Abstand vor der NPD.&rdquo;<br>\nKritiker aus Union und Opposition werfen den Liberalen nun kurzsichtiges Handeln vor. Immerhin w&uuml;rde nach einem NPD-Verbot ohnehin binnen k&uuml;rzester Zeit eine neue Nazipartei gegr&uuml;ndet, von der die FDP wieder auf den sicheren vorletzten Platz in der Beliebtheitsskala gehievt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/03\/fdp-verhindert-npd-verbotsantrag-um.html\">Der Postillon<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Dummheit kann man nicht verbieten!<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/kari_20130321_Dummheit_kol.gif\" alt=\"FDP: Dummheit kann man nicht verbieten\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Abgehakt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extra5115.html\">xtra3<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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