{"id":16659,"date":"2013-03-25T13:32:09","date_gmt":"2013-03-25T12:32:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16659"},"modified":"2015-07-22T10:31:11","modified_gmt":"2015-07-22T08:31:11","slug":"zypern-nach-dem-rettungspaket-ist-vor-dem-rettungspaket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16659","title":{"rendered":"Zypern \u2013 Nach dem Rettungspaket ist vor dem Rettungspaket"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem z&auml;hen Verhandlungsmarathon steht die Vorlage f&uuml;r die ESM-Kreditvergabe an die Republik Zypern nun. Beschlossen wurde, dass die Verluste der beiden gr&ouml;&szlig;ten zypriotischen Banken von den wohlhabenden Kunden der beiden Banken &uuml;bernommen werden. Die zweitgr&ouml;&szlig;te Bank des Landes soll sogar kontrolliert abgewickelt werden. Ein richtiger Schritt. Nach dem Desaster vom letzten Wochenende ist jedoch der Geist aus der Flasche und dem Land stehen nun schwere Zeiten bevor. Ging es bei diesem &bdquo;Zypern-Gipfel&ldquo; vornehmlich um die Banken des Landes, wird es beim n&auml;chsten &bdquo;Zypern-Gipfel&ldquo; um die zypriotischen Staatschulden gehen. Und hier sieht die Zukunft pechschwarz aus, denn die realwirtschaftlichen Kr&ouml;ten, die das Land schlucken muss, werden erst in den n&auml;chsten Wochen von der Troika festgelegt. Von <strong>Jens Berger<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nWenn die Tagesschau heute Morgen meldet, dass in der gestrigen Nacht der Staatsbankrott Zyperns in letzter Sekunde abgewendet wurde, so ist dies zwar nicht falsch, geht jedoch am eigentlichen  Problem vorbei. An den beiden letzten Wochenenden ging es ausschlie&szlig;lich darum, wer die Verluste der beiden gr&ouml;&szlig;ten zypriotischen Banken tragen muss. Die Bank of Cyprus und die Laiki Bank (engl.: Cyprus Popular Bank) hatten und haben vor allem mit Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und mit Krediten an die krisengeplagte griechische Realwirtschaft zu k&auml;mpfen und w&auml;ren ohne Kapitalspritzen schon seit einigen Monaten pleite. <\/p><p><strong>Wer zahlt die Zeche?<\/strong><\/p><p>Die entscheidende Frage lautete zu Beginn der ESM-Verhandlungen somit: Wer soll die Verluste dieser beiden Banken tragen? Im Raum standen folgende Alternativen:<\/p><ol type=\"a\">\n<li>Der ESM. Dies w&auml;re der Fall, wenn der ESM die Banken direkt rekapitalisiert h&auml;tte, wie er es beispielsweise in Spanien praktiziert. Dieses Modell stand jedoch nie ernsthaft zur Diskussion.<\/li>\n<li>Der zypriotische Staat. Dies w&auml;re der Fall, wenn Zypern die ESM-Mittel ohne Eigenbeteiligung bek&auml;me. Das war die Erwartung der zypriotischen Regierung, diese bei anderen s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern praktizierte M&ouml;glichkeit scheiterte jedoch am Widerstand IWFs und Deutschlands.<\/li>\n<li>Der zypriotische Staat und s&auml;mtliche Einleger der zypriotischen Banken werden herangezogen. Dies war das Ergebnis des Gipfels vom letzten Wochenende.<\/li>\n<li>Der zypriotische Staat und nur wohlhabende Einleger der zypriotischen Banken werden herangezogen. Der Einlagensicherungsfonds funktioniert f&uuml;r Kleinsparer bis 100.000 Euro.<\/li>\n<li>Die Aktion&auml;re, die Gl&auml;ubiger und die Besitzer von Bankeinlagen m&uuml;ssen bluten. Das w&auml;re das Ergebnis einer kontrollierten Abwicklung ohne Beteiligung des ESM der EZB oder des zypriotischen Staats.<\/li>\n<\/ol><p>Die heute Nacht verabschiedete L&ouml;sung ist eine Mischung aus (d) und (e). Die <a href=\"http:\/\/www.consilium.europa.eu\/uedocs\/cms_data\/docs\/pressdata\/en\/ecofin\/136487.pdf\">Entscheidung [PDF &ndash; 40 KB]<\/a> im Detail:<\/p><ol>\n<li>Die zweitgr&ouml;&szlig;te Bank des Landes (Laiki) wird mit sofortiger Wirkung abgewickelt.<\/li>\n<li>Die &bdquo;guten&ldquo; Teile der Laiki werden in die gr&ouml;&szlig;te Bank des Landes, die Bank of Cyprus, transferiert. Die &bdquo;schlechten&ldquo; Teile der Laiki werden in eine Abwicklungsanstalt (Bad Bank) transferiert.<\/li>\n<li>Laiki-Kundeneinlagen bis zu 100.000 Euro pro Person werden in die Bank of Cyprus &uuml;berf&uuml;hrt. Kundeneinlagen &uuml;ber 100.000 Euro pro Person werden in die Abwicklungsanstalt transferiert.<\/li>\n<li>Die Bank of Cyprus wird durch einen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Debt_Equity_Swap\">&bdquo;Debt Equity Swap&ldquo;<\/a> auf Einlagen &uuml;ber 100.000 Euro pro Person rekapitalisiert. Wohlhabende Einleger der Bank of Cyprus werden so unfreiwillig zu Mitbesitzern der Bank.<\/li>\n<li>Die EZB-Kredite an die Laiki (neun Milliarden Euro) werden von der Bank of Cyprus &uuml;bernommen.<\/li>\n<li>Alle anderen Banken des Landes bleiben ungeschoren, ihre Kunden m&uuml;ssen keine Sonderabgabe zahlen.<\/li>\n<li>Die ESM-Kredite sollen nicht nur zur Rekapitalisierung der beiden gr&ouml;&szlig;ten Banken dienen.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Was sind die Folgen dieses Beschlusses?<\/strong><\/p><p>Die Abwicklungsanstalt (Bad Bank) der Laiki wird aller Voraussicht nach sehr hohe Abschreibungen vornehmen m&uuml;ssen. In dieser Abwicklungsanstalt landen alle Forderungen, die mehr oder weniger akut ausfallgef&auml;hrdet sind oder bereits ausgefallen sind. Die Abschreibungen werden auf die Einlagen in dieser Anstalt vorgenommen, also aus den eingefrorenen Einlagen (3) der jetzigen Laiki-Kunden mit einem Volumen von mehr als 100.000 Euro pro Person. Es ist zu erwarten, dass diese Einlagen komplett aufgezehrt werden. Offen ist, wer f&uuml;r Verluste der Abwicklungsanstalt haftet, die &uuml;ber das Volumen der eingefrorenen Konten wohlhabender Kunden hinausgehen. Offen ist auch, was eigentlich mit den Einlagen von Unternehmen geschieht. Diese Einlagen sind n&auml;mlich nicht durch die Einlagensicherung gesch&uuml;tzt. Leider findet sich in den offiziellen Papieren keine Aussage zu diesem heiklen Thema.<\/p><p>Etwas positiver sieht die Lage f&uuml;r die wohlhabenden Kunden der Bank of Cyprus aus. Deren Konten werden (4) ebenfalls erst einmal eingefroren und wenn sich der Nebel gelichtet hat, wird die Bank of Cyprus ihren Rekapitalisierungsbedarf anmelden. Diese Summe soll dann indirekt aus den eingefrorenen Konten beglichen werden. Wie hoch der Anteil ist, mit dem die wohlhabenden Kunden der Bank of Cyprus zur Kasse gebeten werden, ist momentan noch nicht absehbar. Die Sch&auml;tzungen der Experten reichen dabei mit Verlusten von 30% bis 100%. Wie das konkret vonstattengehen k&ouml;nnte, kann man sich folgenderma&szlig;en vorstellen: Wer heute ein Konto bei der Bank of Cyprus mit einem Kontostand von 500.000 Euro hat, kann weiterhin &uuml;ber 100.000 Euro gem&auml;&szlig; der Kapitalverkehrskontrollen frei verf&uuml;gen. Die &uuml;brigen 400.000 Euro kommen auf ein Sperrkonto. Bei einer Beteiligungsquote von 50% werden 200.000 Euro auf das regul&auml;re Konto zur&uuml;ckerstattet, w&auml;hrend der Konteninhaber gleichzeitig ein Aktienpaket der Bank of Cyprus im Wert von 200.000 Euro bekommt. Ob diese Aktien frei handelbar sind und zu welchem Wert sie herausgegeben werden und ob es sich &uuml;berhaupt um Aktien oder andere Formen der Beteiligung handelt, ist offen. Fest steht jedoch, dass dies f&uuml;r die unfreiwilligen Neu-Miteigent&uuml;mer kein gutes Gesch&auml;ft ist. Auch hier kann man momentan unm&ouml;glich seri&ouml;s beziffern, wie hoch die reale Ausfallquote sein wird. Durch die Medien geistert momentan eine Ausfallquote von 40%, eine Quote, die angesichts der Tatsache, dass die Bank of Cyprus nun (5) die ELA-Verpflichtungen der Laiki Bank i.H.v. neun Milliarden Euro &uuml;bernehmen muss, sogar vergleichsweise optimistisch scheint. Auch hier ist eine Verlustquote von 100% f&uuml;r die Bankeinlagen oberhalb von 100.000 Euro keinesfalls auszuschlie&szlig;en.<\/p><p>Besonders interessant ist, dass (7) die Troika darauf besteht, dass die ESM-Kredite nicht zur Rekapitalsisierung der beiden gro&szlig;en Banken verwendet werden sollen. Diese Forderung ist sehr &uuml;berraschend und stellt eine 180-Grad-Wende zum Beschluss vom letzten Wochenende dar. Immerhin stand noch am letzten Wochenende f&uuml;r die beiden gr&ouml;&szlig;ten Banken ein Rekapitalisierungsbedarf in H&ouml;he von elf Milliarden Euro im Raum. Wenn Zypern die Vorgabe einh&auml;lt, die ESM-Kredite nicht nur Rekapitalisierung zu nutzen, w&uuml;rde dies bedeuten, dass die wohlhabenden Kunden von Laiki und Bank of Cyprus weitaus st&auml;rker zur Kasse gebeten werden m&uuml;ssen, als es momentan den Anschein hat. <\/p><p><strong>Lektion gelernt?<\/strong><\/p><p>Insgesamt ist der heutige Entschluss &ndash; auch wenn es noch offene Fragen gibt &ndash; im Vergleich zum Entschluss vom letzten Wochenende eine klare Verbesserung. Wo ein wenig Licht ist, ist jedoch auch sehr viel Schatten. Mit dem Konzept, die bereits angefallenen und k&uuml;nftig auftretenden Verluste ausschlie&szlig;lich Kunden der tats&auml;chlich maroden Banken aufzub&uuml;rden, hat die Troika Neuland betreten. Griechischen Presseberichten zufolge, forderte die Troika urspr&uuml;nglich sogar, dass neben der Laiki Bank auch die Bank of Cyprus auf Kosten der wohlhabenden Bankkunden abgewickelt werden soll. Diese Forderung konnte der zypriotische Pr&auml;sident nur durch seine R&uuml;cktrittsandrohung abwehren. <\/p><p>F&uuml;r wohlhabende Anleger in L&auml;ndern, die von der Troika f&uuml;r nicht systemrelevant gehalten werden, hei&szlig;t dies konkret, dass sie bei der Wahl ihrer Bank in Zukunft mit Bedacht vorgehen m&uuml;ssen. Dies k&ouml;nnte sich jedoch f&uuml;r angeschlagene Banken in anderen L&auml;ndern als fatal herausstellen. Es besteht die Gefahr, dass nun die Kunden der spanischen Problembank &bdquo;Bankia&ldquo; scharenweise ihre Einlagen zu anderen, (vermeintlich) sichereren Banken umschichten. In Folge m&uuml;ssten dann die Problembanken erneut rekapitalisiert werden. Damit k&ouml;nnte die Troika jedoch mehr Probleme schaffen, als sie an diesem Wochenende angeblich gel&ouml;st haben will. <\/p><p>Alleine durch den fatalen Entschluss vom letzten Wochenende, alle Bankkunden zur Rekapitalisierung des Bankensystems zur Kasse zu beten, hat die Troika den b&ouml;sen Geist aus der Flasche gelassen. Seit letztem Wochenende kann sich kein Bankkunde mehr sicher sein, dass sich dieser S&uuml;ndenfall nicht wiederholt, sei es durch Beschluss der eigenen Regierung, sei es erzwungen durch die Troika. Ob und in welchem Ma&szlig;stab dies zu einer Kapitalflucht aus den angeschlagenen L&auml;ndern f&uuml;hrt, wird sich in den n&auml;chsten Wochen und Monaten zeigen. Besonders Zypern selbst steht nun vor diesem Problem. Was heute die Laiki Bank und die Bank of Cyprus sind, kann morgen auch jede andere Bank des Landes sein. Und die grob fahrl&auml;ssig ausgel&ouml;ste Unsicherheit und die damit angesto&szlig;ene Kapitalflucht verst&auml;rkt die Gefahr, dass schon bald die n&auml;chsten Banken fallen k&ouml;nnten. Dies ist wie eine negative R&uuml;ckkoppelung: Je h&ouml;her die Gefahr einer Bankenabgabe, desto gr&ouml;&szlig;er der Anreiz zur Kapitalflucht; je gr&ouml;&szlig;er die Kapitalflucht, desto niedriger die Eigenkapitalquote der betroffenen Banken; je niedriger die Eigenkapitalquote, desto gr&ouml;&szlig;er die Gefahr einer Bankenabgabe. Und hier schlie&szlig;t sich der Teufelskreis. Dies w&auml;re nur zu verhindern, wenn man nicht nur die Kunden der maroden Banken, sondern die wohlhabenden B&uuml;rger auch des betreffenden Landes (beispielsweise in Form einer Verm&ouml;gensabgabe) zur Kasse bitten w&uuml;rde. Dann &ndash; und nur dann &ndash; h&auml;tten diese B&uuml;rger auch einen echten Anreiz, ihrerseits Druck auf die Politik auszu&uuml;ben, um die Banken des Landes vern&uuml;nftig zu regulieren und Fehlentwicklungen im Bankensektor wie in Zypern, aber auch in Luxemburg und durchaus auch in Deutschland zu verhindern. <\/p><p><strong>Kommende Probleme<\/strong><\/p><p>Die sich bereits anbahnende <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/zypern\/entscheidung-in-nikosia-auffaellig-hohe-geldabfluesse-aus-zypern-12126658.html\">Kapitalflucht<\/a> k&ouml;nnte dem gesamten zypriotischen Bankensystem nun endg&uuml;ltig das Genick brechen. Nach der Rettung ist vor der Rettung. Aber die eigentliche Gefahr lauert ganz wo anders. Neben den heute beschlossenen finanzpolitischen Ma&szlig;nahmen, wird Zypern in den n&auml;chsten Wochen noch einen Katalog mit realwirtschaftlichen  Forderungen aufgedr&uuml;ckt bekommen. Welche &bdquo;Grausamkeiten&ldquo; das Land &uuml;ber sich ergehen lassen muss, ist momentan noch nicht zu sagen. Es ist jedoch zu bef&uuml;rchten, dass Zypern sich einer desastr&ouml;sen K&uuml;rzungspolitik verschreiben muss. Dies w&auml;re auch und vor allem eine volkswirtschaftliche Katastrophe. Zumindest scheint Zypern durch den 10 Mrd. Eurokredit des ESM, der ja nicht f&uuml;r die Rekapitalisierung der Banken eingesetzt werden soll, sich f&uuml;r l&auml;ngere Zeit keine Sorgen machen zu m&uuml;ssen, woher es die Mittel nimmt, um die zu erwartenden Steuerl&ouml;cher zu stopfen. Aber das ist auch kein Trost, da die Kredite ja verzinst zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;ssen. <\/p><p>Dem Land steht nun erst einmal ein herber Schock wegen der Bankenabwicklung und der bevorstehenden Kapitalflucht bevor. Wenn Zypern derart geschw&auml;cht, auch noch die Realwirtschaft, die freilich auch von der Bankenabwicklung betroffen ist, zus&auml;tzlich durch eine prozyklische Austerit&auml;tspolitik abgew&uuml;rgt wird, stehen dem Land pechschwarze Zeiten bevor. Durch die damit zu erwartende Rezession werden zudem die zaghaften Fortschritte mit der heute beschlossenen Bankenabwicklung in Frage gestellt. Neben Griechenland ist Zypern selbst das mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Ziel f&uuml;r die vergebenen Kredite des zypriotischen Bankensystems. Die realwirtschaftliche Krise in Griechenland hat die Krise des zypriotischen Bankensystems mit ausgel&ouml;st, eine Versch&auml;rfung der realwirtschaftlichen Krise in Zypern w&uuml;rde dem Land den sicheren Todessto&szlig; versetzen. Und nicht nur das: Eine Versch&auml;rfung der realwirtschaftlichen Krise w&uuml;rde auch die Staatschuldenquote Zyperns in ungeahnte H&ouml;hen treiben und damit die R&uuml;ckzahlung der ESM-Kredite in weite Ferne r&uuml;cken. Kann Europa das wollen?<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/a619d0b6cdae4a8eb3df9a9aaa05d70a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem z&auml;hen Verhandlungsmarathon steht die Vorlage f&uuml;r die ESM-Kreditvergabe an die Republik Zypern nun. Beschlossen wurde, dass die Verluste der beiden gr&ouml;&szlig;ten zypriotischen Banken von den wohlhabenden Kunden der beiden Banken &uuml;bernommen werden. Die zweitgr&ouml;&szlig;te Bank des Landes soll sogar kontrolliert abgewickelt werden. Ein richtiger Schritt. 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