{"id":16673,"date":"2013-03-27T08:43:46","date_gmt":"2013-03-27T07:43:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673"},"modified":"2013-03-27T22:41:02","modified_gmt":"2013-03-27T21:41:02","slug":"hinweise-des-tages-1847","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h01\">Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h02\">Broken Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h03\">Gr&ouml;&szlig;e des Bankensektors gemessen am BIP in Europa, USA und Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h04\">Arbeitskosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h05\">Die &ldquo;F&uuml;nf Wirtschaftsweisen&rdquo;: Neutrale und wissenschaftliche Politikberatung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h06\">Steuerparadiese &ndash; Was ist faul mit den Inseln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h07\">Kapitalverkehrskontrollen in der EU grunds&auml;tzlich verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h08\">Die steuerfreie Tour<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h09\">Euro-Krise hat negative Gesundheitsfolgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h10\">Mark Thoma &ndash; Why Don&rsquo;t Politicians Care about the Working Class?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h11\">Zahl der tariflichen Verg&uuml;tungsgruppen im Niedriglohnbereich erneut zur&uuml;ckgegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h12\">Londoner Unternehmer ist neuer DIHK-Pr&auml;sident. Eric Schweitzers Alba-Konzern hat seinen rechtlichen Sitz in der Finanzoase an der Themse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h13\">Ex-Deutsche-Bank-Rechnungspr&uuml;fer kommt f&uuml;r drei Jahre hinter Gitter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h14\">Im Tal der ahnungslosen Aufkl&auml;rer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h15\">Wie unsere Presse zum korrupten Desinformationsorgan verkommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h16\">Rezension: Daron Acemoglu, James A. Robinson: &ldquo;Warum Nationen scheitern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h17\">Ostermarsch 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673#h18\">Zu guter Letzt: Volker Pispers: Zypern ist gerettet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16673&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zypern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Harald Schumann: Zypern muss jetzt richtig geholfen werden<\/strong><br>\nSo richtig es ist, das parasit&auml;re Gesch&auml;ftsmodell der zyprischen Banken zu beenden, so falsch w&auml;re es, die Zyprer nun mit den Folgen alleine zu lassen. Denn Europas M&auml;chtige sind nicht ganz unschuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/eu-und-die-bankenkrise-zypern-muss-jetzt-richtig-geholfen-werden\/7983864.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wen erwischt es als N&auml;chsten?<\/strong><br>\nNach der Brachial-Reform auf Zypern fragen sich die Eurol&auml;nder, welche Spielregeln k&uuml;nftig f&uuml;r die Rettung gelten&hellip;<br>\nKlar ist derzeit nur eins: Alle Eurol&auml;nder m&uuml;ssen nach der deutschen Pfeife tanzen und ihr &ldquo;Gesch&auml;ftsmodell&rdquo; auf Vordermann bringen. Das hat Kanzlerin Merkel schon ganz offiziell angek&uuml;ndigt; beim EU-Gipfel im Juni will sie ein Programm f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit auflegen. Wer dann nicht spurt, muss sich auf das Schlimmste einstellen, wenn die Krise zuschl&auml;gt. Denn Merkel will k&uuml;nftig nur noch jenen L&auml;ndern helfen, die sich fit f&uuml;r die W&auml;hrungsunion gemacht haben. Das Vorbild steht auch schon fest: die Agenda 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/03\/26\/a0042\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu Tode gerettet: Zypern bekommt das volle Troika-Paket<\/strong><br>\nDurch das Rettungspaket wird Zyperns Staatsverschuldung deutlich steigen, auf etwa 150 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Sie soll aber durch die vereinbarten Ma&szlig;nahmen bis Ende 2020 auf 100 Prozent sinken&hellip;<br>\nDie Staatsschuldenquote Zyperns lag in den Jahren 2007 bis einschlie&szlig;lich 2011 noch unter der von Frankreich und von Deutschland&hellip;<br>\nZyperns Probleme r&uuml;hren nicht von unsolider Haushaltsf&uuml;hrung. Es sind die beiden hoch verschuldeten zyprischen Gro&szlig;banken, die Zyperns Finanzprobleme verursachten. Die Schieflage der Banken ist wiederum im Kern auf hohe Abschreibungen auf Forderungen gegen&uuml;ber dem griechischen Staat zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die bedingt durch den im M&auml;rz 2012 von der Troika im Zusammenhang mit dem zweiten Rettungspaket f&uuml;r Griechenland durchgesetzten Schuldenschnitt angefallen waren. Insgesamt mussten die privaten Gl&auml;ubiger Griechenlands 107 Milliarden Euro abschreiben. Die Bank of Cyprus und noch mehr die Laiki Bank waren im Unterschied zu allen anderen Banken in Zypern in Bezug auf Griechenland stark exponiert und wurden infolgedessen vom Schuldenschnitt schwer getroffen.<br>\nIrland und Portugal hatten ebenfalls Probleme mit ihren Banken, die massiv auf die Staatsfinanzen durchschlugen und beide haben sich &ndash; so wie jetzt Zypern &ndash; unter das Diktat der Troika begeben m&uuml;ssen, um Hilfen von der Euro-Gruppe und dem IWF zu erhalten. Die Daten des IWF zeigen jedoch, dass in beiden L&auml;ndern die Staatsschuldenquote trotzdem von Jahr zu Jahr weiter angestiegen ist. In Irland von 25 Prozent (2007) auf 117 Prozent (2012) und in Portugal von 68 Prozent auf 119 Prozent. Allein das l&auml;sst vom nun f&uuml;r Zypern beschlossenen Rettungspaket nichts Gutes f&uuml;r Zypern erwarten. Anders als Irland und Portugal ist Zyperns Volkswirtschaft jedoch nahezu vollkommen von seinem Finanzsektor abh&auml;ngig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/zu-tode-gerettet-zypern-bekommt-das-volle-troika-paket\/\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><strong>Testfall Zypern: Bail-in und echte Verm&ouml;gensabgab<\/strong><br>\n[&hellip;] Statt nur die Bankeinlagen zu belasten, k&ouml;nnte dazu eine allgemeine Verm&ouml;gensabgabe auf s&auml;mtliche Verm&ouml;gen nach Abzug der Schulden erhoben werden. Da die Verm&ouml;gen deutlich konzentriert sind, kann eine solche Abgabe erhebliche Einnahmen erzielen, selbst wenn man sie erst ab einem gro&szlig;z&uuml;gigen Freibetrag erhebt. Sch&auml;tzungen f&uuml;r Deutschland zeigen, dass eine solche Verm&ouml;gensabgabe mit einem pers&ouml;nlichen Freibetrag von 250 000 Euro (500 000 Euro f&uuml;r Ehepaare) und einem Betriebsverm&ouml;gens-Freibetrag von 5 Millionen Euro eine Bemessungsgrundlage von 92 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erzielen k&ouml;nnte. Betroffen w&auml;ren die reichsten acht Prozent der erwachsenen Bev&ouml;lkerung. Selbst ein noch halbwegs moderater Abgabesatz k&ouml;nnte also erhebliche Einnahmen generieren. Die Abgabe m&uuml;sste nicht auf einen Schlag bezahlt, sondern k&ouml;nnte &uuml;ber 20 bis 30 Jahre verrentet werden. Dann greift sie auch nicht unmittelbar in die Verm&ouml;genssubstanz ein, sondern kann besser aus den laufenden Ertr&auml;gen bezahlt werden.<br>\nVermutlich k&ouml;nnten auch in Zypern erhebliche Gr&ouml;&szlig;enordnungen erzielt werden. In den letzten Jahren haben sich viele Wohlhabende auf der Insel angesiedelt. Nat&uuml;rlich muss man dazu die Immobilien und gr&ouml;&szlig;eren Betriebe bewerten, was nicht einfach ist. Kapitalflucht ist dagegen kein Thema, denn der Kapitalverkehr ist inzwischen weitgehend &uuml;berwacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.417904.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><strong>The Good, the Bad and the Extremely Ugly (aspects of the Cyprus deal)<\/strong><br>\nThere are some good features of the Cyprus deal and, of course, some bad aspects. However, its repercussions for the Eurozone as a whole are exceptionally ugly and will, I submit, mark a turning point for Europe; a point at which Europe took a nasty turn toward a set of mutually disagreeable outcomes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2013\/03\/25\/the-good-the-bad-and-the-extremely-ugly-aspects-of-the-cyprus-deal\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Broken Euro<\/strong><br>\nImagine you live in a prosperous country, with a lovely climate, beautiful beaches, blue seas. But there&rsquo;s something funny about this country. It doesn&rsquo;t have a functioning banking system.<br>\nYou can put money into your bank, but you can&rsquo;t get it out again. At least you can, through ATMs, but only in very small amounts.<br>\nIf you have money on deposit, you can&rsquo;t take the money out and close the account. And if it&rsquo;s a time deposit, when it reaches the end of its life, you can&rsquo;t have the money to spend. You have to roll it over into a new deposit&hellip;<br>\n This is Cyprus. Or rather, it will be &ndash; next week. When full capital controls are imposed. When Cyprus is ring-fenced from the Euro area and its membership of the European Union is effectively suspended.<br>\nI am not being dramatic. The above is a description of the effects of the capital control bill forced through the Cypriot parliament this weekend. From Tuesday, Cyprus becomes a black hole in the Eurozone: any money that goes into it stays there, and no money can leave&hellip;&hellip;From a safe distance, it will appear frozen in time, a small cash-based economy, isolated from the rest of the EU. While inside, invisible to all except those who actually go there &ndash; or live there &ndash; its social fabric is torn apart as its economy collapses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/coppolacomment.blogspot.de\/2013\/03\/the-broken-euro.html\">Coppola Comment<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Vollkommen zu Recht weist der Autor auf die absurde Pointe der &bdquo;Zypernrettung&ldquo;, n&auml;mlich der Abkopplung eines Euromitgliedstaates vom freien Kapitalverkehr, einer der vier sog. Grundfreiheiten des EU-Rechts, hin. Wie ahnungslos muss man eigentlich auf Seiten der deutsch-dominierten Eurogruppe sein, um nicht zu wissen, dass jede Form der Beteiligung der Einleger unvermeidlich zu einem bank-run und gesetzlichen Zwangsma&szlig;nahmen zu seiner Verhinderung f&uuml;hren musste ? Wie ahnungslos, dies im Nachhinein als neues Modell der &bdquo;Bankenrettung&ldquo; (Dijsselbloem) f&uuml;r den Euroraum zu propagieren ? Europa schachert um bail-outs und bail-ins und meint, f&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Eurokrise komme es darauf an, wer zahlt. Die eigentliche Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen der ganzen Veranstaltung (statt immer mehr Schaden f&uuml;r L&auml;nder und Leute) bleibt unbeantwortet. Und so sehen wir, wie sich die Eurozone in der Hand ihrer Retter zunehmend selbst delegitimiert und unter der Hand zerbr&ouml;selt. Wer h&auml;tte sich &ndash; bei aller grunds&auml;tzlichen Skepsis &ndash; eine derartige Unf&auml;higkeit der politischen Klasse in Europa je tr&auml;umen lassen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;e des Bankensektors gemessen am BIP in Europa, USA und Japan<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bruegel.org\/publications\/publication-detail\/publication\/774-the-changing-landscape-of-financial-markets-in-europe-the-united-states-and-japan\/#.UVH0oFeRe7B\">The changing landscape of financial markets in Europe, the United States and Japan, Bruegel Institut, S. 26 und 57<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> IE steht f&uuml;r Irland, MT steht f&uuml;r Malta, CY f&uuml;r Zypern &hellip; Luxemburg, wo das Verh&auml;ltnis der Banken-Bilanzsumme zum BIP 25 : 1 ist, h&auml;tte die Balkengrafik gesprengt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitskosten<\/strong><br>\nDeutschland liegt bei den Arbeitskosten weiterhin im westeurop&auml;ischen Mittelfeld. Obwohl die Arbeitskosten in der Privatwirtschaft 2012 nach neuen Daten des Statistischen Bundesamtes etwas st&auml;rker angestiegen sind als im EU-Durchschnitt (2,8 Prozent vs. 2,1 Prozent), ist die Bundesrepublik gegen&uuml;ber 2011 vom siebten auf den achten Rang unter den EU-L&auml;ndern zur&uuml;ckgefallen. Neben Schweden, Belgien, D&auml;nemark, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden wies im vergangenen Jahr auch Finnland h&ouml;here Arbeitskosten als Deutschland auf. Im Vergleich der Arbeitskosten f&uuml;r das Verarbeitende Gewerbe liegt Deutschland weiterhin auf dem f&uuml;nften Platz. Darauf weist Prof. Dr. Gustav A. Horn hin, der wissenschaftliche Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\n&ldquo;Die Zahlen unterstreichen, was wir an vielen Parametern ablesen k&ouml;nnen: Deutschland ist ein Land mit hervorragender internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, sagt Horn. &ldquo;Wenn die Arbeitskosten nun zum zweiten Mal seit dem Jahr 2001 st&auml;rker gestiegen sind als im Mittel der EU-L&auml;nder, ist das ein richtiger erster Schritt in Richtung auf eine Normalisierung. Denn die Kehrseite der langj&auml;hrigen unterdurchschnittlichen Zuw&auml;chse war eine relativ schwache Entwicklung bei L&ouml;hnen und Binnennachfrage. Seit Jahren exportieren wir weitaus mehr als wir einf&uuml;hren. Die deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse sind nach wie vor so gro&szlig;, dass sie unsere Handelspartner in der europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion und auch au&szlig;erhalb unter gro&szlig;en Druck setzen, und das macht es so schwer, die Krise im Euroraum zu bew&auml;ltigen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/2728_42546.htm\">IMK<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Statistische Bundesamt weist jedoch auch darauf hin, dass in jedem Jahr des Zeitraums 2001 bis 2010 das Wachstum der Arbeitskosten der deutschen Privatwirtschaft unterhalb des EU-Durschnitts lag. Im selben Zeitraum sind die Arbeitskosten in Frankreich mit knapp 35% mehr als doppelt so stark gestiegen wie in Deutschland.<\/em><br>\n<em>Interessant ist weiter, dass die sog. &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; auf 100 Euro Bruttoverdienst zus&auml;tzlich 27 Euro betragen. Damit lagen diese sog. &bdquo;Lohnnebenkosten in Deutschland unter dem EU-Durschnitt von 32 Euro und damit auf Platz 16 im EU-weiten Ranking.<\/em> <\/p>\n<p><em>Dass das Statistische Bundesamt die Arbeitskosten so wichtig nimmt erstaunt nicht weiter, dienten diese Angaben doch den Arbeitgeberverb&auml;nden und ihren medialen Mietm&auml;ulern (Siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article114768692\/Deutsche-Arbeitskosten-ein-Drittel-ueber-EU-Schnitt.html\">die Schlagzeile in Springers Welt<\/a> und nat&uuml;rlich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitskosten-in-deutschland-ein-drittel-mehr-als-eu-durchschnitt-a-891011.html\">auch beim Spiegel<\/a>)  f&uuml;r ihre st&auml;ndige Propaganda, dass die Lohnkosten in Deutschland zu hoch seien. Dass allerdings das IMK nicht darauf hinweist, dass die Wettbewerbsf&auml;higkeit weniger von den Arbeitskosten sondern von den Lohnst&uuml;ckkosten (Lohnkosten in Relation zur Arbeitsproduktivit&auml;t) abh&auml;ngig ist, ist merkw&uuml;rdig. Wegen ihrer viel engeren Beziehung zur Preisbildung sind die Lohnst&uuml;ckkosten ein weitaus besserer Indikator f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit als das Arbeits- bzw. das Lohnkostenniveau. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Entwicklung der Lohn- und der Lohnst&uuml;ckkosten ging jedoch in den letzten beiden Dekaden weit auseinander:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/STATmagazin\/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen\/2012_04\/2012_04ProduktivitaetLohnkosten.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/em> <\/p>\n<p><em>Bis auf die Krisenjahre 2008\/2009 lag die Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten in Deutschland teilweise deutlich unter dem Niveau der EU 27<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_06.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/STATmagazin\/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen\/2012_04\/2012_04ProduktivitaetLohnkosten.html#Link3\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Zum Gl&uuml;ck lassen sich viele Menschen nicht mehr f&uuml;r dumm verkaufen. Siehe <a href=\"http:\/\/meta.tagesschau.de\/id\/71433\/arbeit-in-deutschland-teurer-als-im-eu-schnitt\">dazu die Kommentare bei der Tagesschau zu dieser Meldung<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift dieser vom Statistischen Bundesamt ver&ouml;ffentlichten Pressemitteilung ist eine propagandistische Zumutung. Denn der EU-Durchschnitt wird durch die niedrigen Arbeitskosten je Arbeitsstunde der osteurop&auml;ischen Staaten (deren Produktivit&auml;t deutlich unterhalb jener der mitteleurop&auml;ischen Staaten liegt) kr&auml;ftig nach unten gedr&uuml;ckt. Es darf vermutet werden, da&szlig; das organisatorisch dem Bundesinnenministerium unterstellte Statistische Bundesamt diese &Uuml;berschift mit der Absicht gew&auml;hlt hat, die v.a. im europ&auml;ischen Ausland ge&auml;u&szlig;erte Kritik an der deutschen Dumpingpolitik zu konterkarieren. So wurde beispielsweise in der vergangenen Woche von der belgischen Regierung bei der Europ&auml;ischen Kommision mit Veweis auf den deutschen Niedriglohnsektor Klage wegen Sozialdumping gegen Deutschland eingereicht. Die Europ&auml;ische Kommission schloss sich dem Dumpingvorwurf an. Die Kommission hatte schon im vergangenen Jahr in ihren l&auml;nderspezifischen Empfehlungen f&uuml;r die Mitgliedstaaten kritisiert, dass die deutschen L&ouml;hne zu wenig, n&auml;mlich geringer als die Produktivit&auml;t, gestiegen seien, sagte der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16596#h08\">Sprecher von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor in Br&uuml;ssel<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei den Arbeitskosten pro Arbeitsstunde in der Privatwirtschaft, die neben den Bruttoverdiensten der Arbeitnehmer auch die auf die Arbeitgeber entfallenden Lohnnebenkosten beinhalten, befindet sich Deutschland innerhalb der EU nur noch auf Platz 8. Unter Ber&uuml;cksichtigung des nicht zur EU z&auml;hlenden Norwegen nimmt Deutschland sogar nur Rang 9 ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Folgender Hinweis des Statistischen Bundesamtes zur Lohnentwicklung innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes soll wohl daf&uuml;r herhalten, den Dumpingvorwurf an die Adresse der deutschen Exportwirtschaft zumindest abzuschw&auml;chen:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland 2012 durchschnittlich 35,20 Euro. Hier lag Deutschland im EU-weiten Vergleich auf Rang f&uuml;nf. Eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie war 47 % teurer als im EU-Durchschnitt, aber 3 % billiger als in Frankreich.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Unter Einbeziehung Norwegens liegen die deutschen Arbeitskosten je Arbeitsstunde im Verarbeitenden Gewerbe somit auf Platz 6. Jedoch: Die Entwicklung der industriellen Lohnst&uuml;ckkosten (diese ber&uuml;cksichtigen neben den absoluten Arbeitskosten auch die Produktivit&auml;t) seit der Jahrtausendwende zeigt, da&szlig; auch vom Verarbeitenden Gewerbe &uuml;ber viele Jahre hinweg Lohndumping betrieben wurde. Und: Hinsichtlich der Frage, ob die deutsche Exportwirtschaft Lohndumping betreibt, ist es keinesfalls ausreichend, ausschlie&szlig;lich die Arbeitskosten der Stammbelegschaften in den Industrieunternehmen zu betrachten. Vielmehr sind auch jene Dumpingeffekte zu ber&uuml;cksichtigen, die von der im Verarbeitenden Gewerbe eingesetzten Leiharbeit sowie von den sonstigen zugekauften Dienstleistungen aus dem hierzulande im europ&auml;ischen Vergleich miserabel entlohnten Dienstleistungsektor bezogen werden. Zu diesen Aspekten siehe die Anmerkungen des NachDenkSeiten-Lesers <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15759#h16\">zum hier verlinkten Beitrag aus der Jungen Welt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Weiter hei&szlig;t es in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;In jedem Jahr des Zeitraums 2001 bis 2010 lag das Wachstum der Arbeitskosten in der deutschen Privatwirtschaft unterhalb des EU-Durchschnitts. In den Jahren 2011 und 2012 kehrte sich diese langfristige Entwicklung um: Die Arbeitskosten in Deutschland erh&ouml;hten sich st&auml;rker als in der EU. Dies zeigt sich auch bei einem Vergleich mit Frankreich: 2001 bis 2010 sind die Arbeitskosten in Frankreich mit knapp 35 % mehr als doppelt so stark gestiegen wie in Deutschland (+ 16 %). In den Jahren 2011 und 2012 war der Anstieg in Deutschland (+ 5,9 %) leicht &uuml;ber dem Wachstum in Frankreich (+ 5,4 %).&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Nochmals zur Wiederholung: Im Zeitraum 2000 bis 2010 sind die deutschen Arbeitskosten innerhalb der Privatwirtschaft gegen&uuml;ber den franz&ouml;sischen Arbeitkosten um 19 Prozent st&auml;rker angewachsen. Im Zeitraum 2011 bis 2012 &ndash; jenem Zeitraum, in welchem laut deutschen Medienberichten die hiesigen L&ouml;hne und Geh&auml;lter &ldquo;kr&auml;ftig angestiegen&rdquo; sind &ndash; haben sich die deutschen Arbeitskosten im Vergleich zu Frankreich um l&auml;cherliche 0,5 Prozent st&auml;rker entwickelt. Das von den deutschen neoliberalen Propagandisten in Politik, Medien und Wissenschaft propagierte Motto aus schlechten alten Zeiten &ndash; &ldquo;Am deutschen Wesen soll die Welt genesen&rdquo; &ndash; wird von diesen auch auf die Lohnpolitik &uuml;bertragen: Die &uuml;brigen Staaten der Eurzone sollen der Forderung der deutschen Neoliberalen folgend ihre L&ouml;hne auf ein &ldquo;wettbewerbsf&auml;higes Niveau zur&uuml;ckf&uuml;hren&rdquo;, sprich: die Reall&ouml;hne der dortigen Arbeitnehmer absenken. Gerade mit Blick auf Frankreich zeigt Heiner Flassbeck jedoch &uuml;berzeugend auf, da&szlig; in Sachen Lohnpolitik nicht Frankreich der &ldquo;S&uuml;nder&rdquo; ist, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15361\">sondern der selbsternannte Mustersch&uuml;ler Deutschland<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Wenn das gr&ouml;&szlig;te Land in der Eurozone gegen die zentrale gemeinsam vereinbarte Regel zur Inflationskonvergenz verst&ouml;&szlig;t und auf diese Weise die anderen L&auml;nder wirtschaftlich an die Wand dr&auml;ngt, kann auch die effizienteste Volkswirtschaft nicht ohne gewaltigen Schaden davonkommen. Das beste Beispiel ist Frankreich. Frankreich hat sich als so ziemlich einziges Land der entscheidenden Regel der W&auml;hrungsunion entsprechend verhalten und befindet sich jetzt doch in der gleichen Zwickm&uuml;hle wie alle anderen Schuldner, weil auch dort die Politiker nicht verstehen oder wahrhaben wollen, dass ein Land wie Deutschland, das in einer W&auml;hrungsunion mit Gewalt seine Wettbewerbsf&auml;higkeit verbessert, der eigentlich Schuldige ist.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>In einem aktuellen Beitrag zeigt Heiner Flassbeck am Beispiel der FAZ, wie hierzulande &ndash; teilweise unter kr&auml;ftiger Mithilfe der neoliberalen europ&auml;ischen &ldquo;Eliten&rdquo;  &ndash; mit wissenschaftlich unredlichen Methoden versucht wird, das von Deutschland seit Ende der 90er Jahre betriebene Lohndumping in Abrede zu stellen: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-faz-uber-die-schere-zwischen-lohn-und-produktivitat-oder-was-denkt-mario-draghi-wirklich\/\">Die FAZ &uuml;ber die Schere zwischen Lohn und Produktivit&auml;t oder: Was denkt Mario Draghi wirklich?<\/a>&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wettbewerbsf&auml;higkeit: Arbeit in Deutschland ein Drittel teurer als im EU-Schnitt<\/strong><br>\nArbeit in Deutschland wird teurer: 31 Euro zahlen die Arbeitgeber je geleistete Stunde, das ist ein Drittel mehr als der EU-Durchschnitt. Deutlich teurer ist Arbeit im Nachbarland Frankreich. [&hellip;]<br>\nBesonders teuer ist Arbeit in der Industrie, die stark im internationalen Wettbewerb steht. Hier kostete eine Stunde 35,20 Euro. Das waren 47 Prozent mehr als im EU-Schnitt, aber drei Prozent weniger als in Frankreich. &bdquo;Hier lag Deutschland im EU-weiten Vergleich auf Rang f&uuml;nf&ldquo;, konstatierten die Statistiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/wettbewerbsfaehigkeit-arbeit-in-deutschland-ein-drittel-teurer-als-im-eu-schnitt-12128470.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein plumper Manipulationsversuch &ndash; schlie&szlig;lich sagen die absoluten Arbeitskosten\/L&ouml;hne exakt nichts &uuml;ber die &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; der &Uuml;berschrift aus -, der aber genau deshalb sicher erfolgreich sein wird. Die FAZ &uuml;bersieht sogar die klaffenden Widerspr&uuml;che im eigenen Artikel &ndash; ausgerechnet die &ldquo;Industrie, die stark im internationalen Wettbewerb steht&rdquo; (und dabei mit Autos, Maschinen und chemischen Erzeugnissen au&szlig;ergew&ouml;hnlich erfolgreich ist), zahlt die h&ouml;chsten L&ouml;hne, was ganz offensichtlich die Wettbewerbsf&auml;higkeit kein bi&szlig;chen einschr&auml;nkt, im Zweifel sogar erheblich bef&ouml;rdert (f&uuml;r die h&ouml;chsten L&ouml;hne bekommt man schlie&szlig;lich die besten Mitarbeiter). Und ginge es nach der Logik der FAZ &ndash; Wettbewerbsf&auml;higkeit ist der einzige Ma&szlig;stab f&uuml;r die Wirtschaft, und die Wettbewerbsf&auml;higkeit l&auml;&szlig;t sich an der absoluten H&ouml;he der L&ouml;hne ablesen; beides nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Quatsch -, dann m&uuml;&szlig;te das bettelarme Bulgarien mit den niedrigsten L&ouml;hnen der EU (3,70 Euro pro Stunde) superwettbewerbsf&auml;hig, supererfolgreich und supergl&uuml;cklich sein. In Wahrheit liegt die Wirtschaft dort am Boden, und es kommt immer wieder zu Armutsprotesten; leider nimmt die FAZ dazu nicht Stellung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die &ldquo;F&uuml;nf Wirtschaftsweisen&rdquo;: Neutrale und wissenschaftliche Politikberatung?<\/strong><br>\nMit dem &bdquo;Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung&ldquo; &ndash; h&auml;ufig einfach nur als Sachverst&auml;ndigenrat bezeichnet &ndash; wurde 1964 erstmals ein Beratungsgremium geschaffen, um wirtschaftspolitische Entscheidungen wissenschaftlich zu unterst&uuml;tzen. Dieses Gremium, auch bekannt als die &bdquo;F&uuml;nf Wirtschaftsweisen&ldquo;, soll wertneutrale Aussagen &uuml;ber bestimmte wirtschaftliche Situationen treffen. Der Sachverst&auml;ndigenrat soll dabei unabh&auml;ngig agieren k&ouml;nnen und im Idealfall durch seine auf wissenschaftlicher Grundlage erstellten Jahresgutachten eine entpolitisierende Wirkung auf die Wirtschaftspolitik in Deutschland aus&uuml;ben. Bis heute spielen diese Jahresgutachten eine zentrale Rolle in wirtschaftspolitischen Debatten. Es stellt sich jedoch die grunds&auml;tzliche Frage, ob eine neutrale und rationale Politikberatung der Wirtschaftspolitik durch den Sachverst&auml;ndigenrat tats&auml;chlich gew&auml;hrleistet werden konnte und kann. Auch die Frage, welchen Einfluss die Gewerkschaften auf die Ratst&auml;tigkeit nehmen k&ouml;nnen, verdient eine genauere Betrachtung. Beide Fragen stehen im Mittelpunkt der nachfolgenden &Uuml;berlegungen.<br>\nEs war von Beginn an &ndash; und ist bis heute &ndash; das ausschlie&szlig;liche Recht der Bundesregierung, die Ratsmitglieder zu ernennen. Jedoch haben die Arbeitgeberverb&auml;nde und die Gewerkschaften ein Vorschlagsrecht f&uuml;r jeweils eine(n) Wissenschaftler(in). Die von gewerkschaftlicher Seite unterst&uuml;tzten Ratsmitglieder vertreten seit jeher meist keynesianische, nachfrageorientierte Ans&auml;tze. So betonen sie etwa die Bedeutung gesamtwirtschaftlicher Nachfrage in Folge h&ouml;herer L&ouml;hne oder Staatsausgaben. Abgesehen von den Anfangsjahren des Rates widersprachen sie damit dem wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream. Dieser setzte sich Mitte der 70er Jahre durch, er setzte auf angebotsorientierte Wirtschaftspolitik und erhoffte sich &ndash; etwa durch niedrigere L&ouml;hne, Deregulierung und K&uuml;rzung der Staatsausgaben &ndash; eine gr&ouml;&szlig;ere Investitions- sowie Wirtschaftsdynamik. Entsprechend besetzen die gewerkschaftlich unterst&uuml;tzten Mitglieder des Sachverst&auml;ndigenrats auch im Rat eine Minderheitenposition. Sie m&uuml;ssen ihren Standpunkt h&auml;ufig in Minderheitsvoten zum Jahresgutachten deutlich machen. Es z&auml;hlt zu den Finessen der politischen Regierungstaktik, diese Minderheitsvoten gekonnt zu ignorieren. Alternative Sichtweisen auf wirtschaftliche Prozesse und politische Instrumente k&ouml;nnen so keinen Zugang in die Regierungspolitik finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1014\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerparadiese &ndash; Was ist faul mit den Inseln?<\/strong><br>\nSteuerparadiese finden sich oft auf Inseln im Mittelmeer oder in der Karibik. Das Gesch&auml;ftsmodell ist nicht totzukriegen. Daran &auml;ndert auch Zypern nichts.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130327_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/steuerparadiese-was-ist-faul-mit-den-inseln-12126120.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kapitalverkehrskontrollen in der EU grunds&auml;tzlich verboten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung steht Kapitalverkehrskontrollen grunds&auml;tzlich skeptisch gegen&uuml;ber. Dies schreibt sie in ihrer Antwort (17\/12565) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/12326) zu Anpassungsprogrammen, Rezession und sozialer Notlage in Griechenland. Zwar will sich die Regierung nicht dazu &auml;u&szlig;ern, wie sich die Lage in Griechenland bei fr&uuml;hzeitigem Einsatz von Kapitalverkehrskontrollen entwickelt h&auml;tte, weist aber auf die sehr engen rechtlichen Grenzen f&uuml;r solche Kontrollen in der EU hin: &bdquo;Kapitalverkehrskontrollen innerhalb der EU sowie im Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten sind nach den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen im Interesse des Gemeinsamen Binnenmarktes grunds&auml;tzlich verboten. Innerhalb der EU sind Ausnahmen hiervon, das hei&szlig;t Beschr&auml;nkungen der Kapitalverkehrsfreiheit, nur bei Gef&auml;hrdung der &ouml;ffentlichen Sicherheit oder Ordnung denkbar.&ldquo; An dieses Erfordernis seien aber hohe Anforderungen zu stellen, schreibt die Regierung und stellt fest: &bdquo;Die Bundesregierung plant keine Initiativen, dies zu &auml;ndern.&ldquo; &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_03\/2013_176\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieses Verbot galt wohl nur bis zum Datum der Ver&ouml;ffentlichung der Antwort der Bundesregierung. Sch&auml;uble hat es am Wochenende mit den Beschl&uuml;ssen der Troika zu Zypern au&szlig;er Kraft gesetzt.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die steuerfreie Tour<\/strong><br>\nDiese Dokumentation auf Englisch aus dem niederl&auml;ndischen Fernsehen ist zu gut um sie unerw&auml;hnt zu lassen. Darin kommen William Brittain-Cattlin, Richard Murphy, Attiya Waris, Jim Henry neben anderen ausf&uuml;hrlich zu Wort. Die Doku spannt den Bogen zwischen westlicher Welt und deren Konzernsteuervermeidung und der Situation in Entwicklungsl&auml;ndern, wo Steuertricks ebenfalls gro&szlig;en Schaden anrichten. Sehr empfehlenswert!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2013\/03\/die-steuerfreie-tour.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Euro-Krise hat negative Gesundheitsfolgen<\/strong><br>\nDie Kommission habe die &Uuml;berpr&uuml;fung der Auswirkungen ihrer Politik auf die Gesundheit verabs&auml;umt<br>\nGesundheitsexperten haben den Politikern in Europa vorgeworfen, die Folgen der j&uuml;ngsten Sparprogramme auf die Gesundheit ihrer B&uuml;rger zu leugnen. Die tiefen Haushaltseinschnitte und steigende Arbeitslosigkeit f&uuml;hrten unter anderem zu fallenden Einkommen, weswegen weniger Menschen zum Arzt gingen oder sich Medikamente kauften, hie&szlig; es in einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie in der medizinischen Fachzeitschrift &ldquo;The Lancet&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363706145176\/EU-Sparpolitik-hat-negative-Folgen-fuer-Gesundheit\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mark Thoma &ndash; Why Don&rsquo;t Politicians Care about the Working Class?<\/strong><br>\nIf we want to ensure that our children and grandchildren have the brightest possible future, the national debt is not the most important problem to address. Reversing the polarization of the labor market &ndash; the hollowing out of the middle class and the associated rise in inequality over the last thirty years or so &ndash; is much more important. But money driven politics and a political class that has all but forgotten about the working class &ndash; Democrats in particular have forgotten who they are supposed to represent &ndash; stand in the way of progress on this important problem.<br>\nAs everyone surely knows by now, the last few decades have not been kind to workers in the middle and lower parts of the income distribution. Technological change, globalization, and the decline of unions that gave workers political clout and countervailing power in negotiations over wages, benefits, and working conditions have eroded the economic opportunity and security that the post World War II era brought to working class households.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thefiscaltimes.com\/Columns\/2013\/03\/26\/Why-Dont-Politicians-Care-About-the-Working-Class.aspx#page1\">The Fiscal Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zahl der tariflichen Verg&uuml;tungsgruppen im Niedriglohnbereich erneut zur&uuml;ckgegangen<\/strong><br>\nDie Zahl der tariflichen Verg&uuml;tungsgruppen mit Stundenl&ouml;hnen unter 8,50 Euro ist in den vergangenen anderthalb Jahren erneut zur&uuml;ckgegangen&hellip;Das WSI-Tarifarchiv untersuchte rund 4.700 Verg&uuml;tungsgruppen aus 41 Branchen und Wirtschaftszweigen. Im Dezember 2012 sahen 11 Prozent davon Stundenl&ouml;hne von weniger als 8,50 Euro vor. Im September 2011 lag dieser Anteil noch bei 13 Prozent, im M&auml;rz 2010 bei 16 Prozent.<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit, rund 89 Prozent der Verg&uuml;tungsgruppen aus Tarifvertr&auml;gen, die DGB-Gewerkschaften abgeschlossen haben, sieht dementsprechend Stundenl&ouml;hne von 8,50 Euro und mehr vor. Insgesamt 78 Prozent der Verg&uuml;tungsgruppen beginnen mit einem Stundensatz von mindestens 10 Euro&hellip;<br>\nIn 528 (11 Prozent) der untersuchten Verg&uuml;tungsgruppen ist das jedoch anders, so die aktuelle Analyse von Dr. Reinhard Bispinck, dem Leiter des Tarifarchivs. 6 Prozent aller Gruppen sehen Einstiegsl&ouml;hne unter 7,50 Euro vor, weitere 5 Prozent liegen zwischen 7,50 und 8,50 Euro pro Stunde&hellip;<br>\n&ldquo;Gewerkschafter stehen in solchen Branchen bei Tarifverhandlungen immer wieder vor der Alternative, niedrigen Tarifen zuzustimmen oder ganz auf eine tarifliche Regulierung der Arbeitsbedingungen zu verzichten&rdquo;, sagt Bispinck.<br>\nDie Ergebnisse der Analyse sprechen nach Auffassung des Tarifexperten Bispinck f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro. &ldquo;Er w&uuml;rde auch f&uuml;r viele Tarifbesch&auml;ftigte eine effektive Erh&ouml;hung ihrer Einkommen bedeuten&rdquo;, so der Wissenschaftler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/2877_42535.htm\">WSI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Londoner Unternehmer ist neuer DIHK-Pr&auml;sident. Eric Schweitzers Alba-Konzern hat seinen rechtlichen Sitz in der Finanzoase an der Themse<\/strong><br>\nDie versammelten Unternehmer-Funktion&auml;re der deutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) w&auml;hlten am 20. M&auml;rz Eric Schweitzer zum Pr&auml;sidenten ihres Dachverbands, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Das ist einer der vier Spitzenverb&auml;nde der deutschen Wirtschaft. Zuvor hatte Schweitzer, Chef der M&uuml;llentsorgungsfirma ALBA, acht Jahre lang als Pr&auml;sident der IHK Berlin amtiert.<br>\nDie Alba Group plc &amp; Co. KG ist entgegen dem, was ihr Eigent&uuml;mer erz&auml;hlt, kein deutsches Unternehmen. Mithilfe des Briefkastenverwalters Hackwood Secretaries verlegte Schweitzer 2011 den rechtlichen Sitz nach United Kingdom, London, 1 Silk Street. Hackwood Secretaries ist eine Tochterfirma der Wirtschaftskanzlei Linklaters. So konnte Schweitzer mit der Verlagerung die Gr&uuml;ndung eines Aufsichtsrates verhindern, in dem auch Besch&auml;ftigte vertreten w&auml;ren, so Rechtsanwalt Stefan K&uuml;hn in plusminus&hellip;<br>\nIn der Londoner Registereintragung von ALBA Group Europe, zuletzt aktualisiert am 13.12.2012, sind die Verantwortlichen eingetragen. Bei Markus Guthoff ist als T&auml;tigkeit &raquo;Banker&laquo; vermerkt, bei Joachim Wagner &raquo;Director&laquo;. Bei Eric Schweitzer hei&szlig;t es in der Rubrik T&auml;tigkeit: NONE, keine. So wurde ein Londoner Kapitalschl&auml;fer zum Pr&auml;sidenten des DIHK gew&auml;hlt. Gl&uuml;ckwunsch, Deutschland!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/03-27\/027.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ex-Deutsche-Bank-Rechnungspr&uuml;fer kommt f&uuml;r drei Jahre hinter Gitter<\/strong><br>\n42 Monate Haft und 100 Millionen US-Dollar Entsch&auml;digung f&uuml;r den Ex-Rechnungspr&uuml;fer der Deutschen Bank. Ein New Yorker Richter verurteilte David Parse f&uuml;r seine Rolle in einem Steuerbetrugs-Fall&hellip;<br>\nParse wurde vorgeworfen, dass er gezielt betr&uuml;gerische Steuersparmodelle entwickelt und vermarktet h&auml;tte. Indem er verschiedenste Kunden auf diese Steuersparmodelle aufmerksam machte und ihr Geld an den Steuerbeh&ouml;rden vorbei lenkte, verdiente Parse drei Millionen US-Dollar&hellip;<br>\nDer New Yorker Richter William Pauley sagte in seiner Urteilsverk&uuml;ndung: &bdquo;Leider hat Sie ihr Eigennutz hierher gebracht. Was haben Sie sich gedacht? Wahrscheinlich, dass Sie niemals erwischt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/steuerhinterziehung-ex-deutsche-bank-rechnungspruefer-kommt-fuer-drei-jahre-hinter-gitter\/7975144.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Tal der ahnungslosen Aufkl&auml;rer<\/strong><br>\n&bdquo;Netzwerk des NSU war gr&ouml;&szlig;er als angenommen&ldquo; (Zeit) &ndash; &bdquo;Neonazi-Trio hatte 129 Helfer und Helfershelfer&ldquo; (Bild)Mit dieser scheinbaren Sensation warten auflagestarke Medien im M&auml;rz 2013 auf. Nicht minder erstaunlich ist, dass sich auch der in Berlin tagende NSU-Ausschuss best&uuml;rzt zeigt.<br>\nDer publizistische Versuch, jetzt erst das Ausma&szlig; neonazistischen Terrors begreifen zu wollen, ist nicht Teil der Aufkl&auml;rung, sondern Teil der fortgesetzten Verschleierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130325_netzwerk_des_nsu-2013.pdf\">Wolf Wetzel [PDF &ndash; 116.3 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie unsere Presse zum korrupten Desinformationsorgan verkommt<\/strong><br>\nEs gab mal eine Zeit, in der verstanden sich Journalisten als welche, die untersuchen, aufdecken, konfrontieren, &uuml;berpr&uuml;fen. Die nichts glauben, die nichts abschreiben, sondern der Sache auf den Grund gehen. Diese Journalisten gibt es (fast) nicht mehr&hellip;<br>\nJournalisten verstehen sich nicht mehr als Verpflichtete oder Verantwortliche, sondern als Berechtigte, als mit Macht ausgestattete&hellip;<br>\nEs gab eine Zeit, in der verstanden sich Journalisten als Vertreter und Dienstleister ihrer Leser. Heute ist das genau andersherum. Heute versteht man sich als Vertreter und Dienstleister von Politik, Lobbyisten und Ideologien, und die Leser als Formungsmasse. Als Schafherde, die man lenken will&hellip;<br>\nDazu kommt, dass Journalisten immer st&auml;rker vernetzt und in gegenseitiger Abh&auml;ngigkeit sind.<br>\nUrsachen daf&uuml;r sind:\n<ul>\n<li>Die st&auml;rkere Zentralisierung auf wenige Medienkonzerne&hellip;<\/li>\n<li>Die zunehmende Professionalisierung der Au&szlig;endarstellung der Politik, zu der auch immer st&auml;rker die Steuerung und Einflussnahme auf die Redaktionen und sogar deren Besetzungen (etwa im &ouml;ffentlichen Fernsehen) geh&ouml;rt&hellip;<\/li>\n<li>Finanzielle Zw&auml;nge durch die sinkenden Ums&auml;tze. Das f&uuml;hrt zu immer kleineren Redaktionen&hellip;<\/li>\n<li>Immer st&auml;rkeres Abschreiben&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/cuncti.net\/streitbar\/373-wie-unsere-presse-zum-korrupten-desinformationsorgan-verkommt\">Cuncti<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rezension: Daron Acemoglu, James A. Robinson: &ldquo;Warum Nationen scheitern&rdquo;<\/strong><br>\nWarum manche Regionen der Erde vom Wohlstand abgeschnitten sind und andere prosperieren &ndash; diese Frage steht im Mittelpunkt des Buches der beiden &Ouml;konomen Daron Acemoglu und James A. Robinson. Sie analysieren die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Erfolg und leiten daraus Empfehlungen f&uuml;r die Zukunft ab&hellip;<br>\nIn Mexiko blockiere ein einzelner Milliard&auml;r mit seinen Monopolen Innovation, die jenseits der Grenze in den USA m&ouml;glich sei. Doch Autor Acemoglu sieht auch dort Probleme bei der Nutzung des kreativen Potenzials, weil Amerikas Institutionen nicht mehr so funktionierten wie gehofft:<br>\n&ldquo;Wir erleben dort einen massiven Anstieg von sozialer Ungleichheit &ndash; und vor allem, was besonders besorgniserregend ist, einen dramatischen Anstieg von politischer Ungleichheit. Historisch gesehen waren die USA daf&uuml;r ber&uuml;hmt, breiten Zugang zum politischen Entscheidungsprozess zu bieten, aber das stimmt nicht mehr &ndash; nun aber k&ouml;nnen nur noch Gro&szlig;spender leicht Zugang zu Politikern erhalten. Und das ist eine echte Gefahr f&uuml;r Amerikas Institutionen. Wenn die politische Ungleichheit so ausgepr&auml;gt ist, beeinflusst dies auch die wirtschaftliche Entwicklung negativ.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/2052588\/\">DLF Andruck<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ostermarsch 2013<\/strong><br>\nAufrufe &ndash; Reden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/bewegung\/ostermarsch2013\/Welcome.html\">AG Friedensforschung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers: Zypern ist gerettet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/home\/podcasts\/channelausspielung.phtml?channel=wdr2kabarett\">WDR 2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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