{"id":16684,"date":"2013-03-28T09:01:17","date_gmt":"2013-03-28T08:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684"},"modified":"2013-03-28T09:43:54","modified_gmt":"2013-03-28T08:43:54","slug":"hinweise-des-tages-1848","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h01\">Thomas Fricke: Krisenmanager an den Kosten beteiligen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h02\">Sch&auml;uble: Arme Euro-L&auml;nder beneiden Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h03\">Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h04\">Die Krise schwelt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h05\">Mario Draghi&rsquo;s Economic Ideology Revealed?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h06\">Doppelt Cash f&uuml;r Deutschbanker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h07\">Bankenretter haben Millionen-Auftr&auml;ge freih&auml;ndig vergeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h08\">&ldquo;Wege aus der Staatsverschuldung&rdquo; aus aktueller linker sowie makro&ouml;konomischer Sichtweise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h09\">Aus Plus wird Minus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h10\">Schweizer Forscher widerlegen Klischee des zufriedenen Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h11\">Gr&uuml;ner Profit- die Biobranche zwischen Alternativrevolte und Dumpingkapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h12\">Demokratie in Krisenzeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h13\">CDU bekommt die meisten Spenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h14\">Zuwanderung ist ein Gewinn f&uuml;r unser Land \/ Erste Kommentierte Zuwanderungs- und Integrationsstatistik f&uuml;r NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h15\">Hoene&szlig;, Maschmeyer und Co. &ndash; Was Sie von den Investments der Reichen lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h16\">Buch &ldquo;Machtmaschine&rdquo;-  Warum Horst K&ouml;hler zur&uuml;cktrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h17\">Wir haben das Messer der EU im Nacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h18\">USA: Die Veteranen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h19\">Weltsozialforum in Tunesien: Die Revolution kriegt Besuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684#h20\">Frank Schirrmacher, in: Eins zu Eins. Der Talk<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16684&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thomas Fricke: Krisenmanager an den Kosten beteiligen<\/strong><br>\nVor zwei Wochen war (vergleichsweise) Ruhe im Eurokrisen-Karton, da hat der Deutsche geruhsam vor sich hin gespart und sich dar&uuml;ber gefreut, sich gelegentlich ordentlich &uuml;ber die instabilen S&uuml;dl&auml;nder furchtbar aufregen zu d&uuml;rfen. Jetzt zweifeln selbst die Deutschen an der Sicherheit ihrer Ersparnisse (sie sagen das zumindest)&hellip;<br>\nDas tr&auml;gt schon kriminelle Z&uuml;ge, wenn man &ndash; wie mit der Ank&uuml;ndigung, nun die Sparer zu schr&ouml;pfeen &ndash; derart lernresistent die falsche Krise bek&auml;mpft: in einer Finanz- und Bankenkrise geht es darum, alles zu garantieren, was irgendwie zu wackeln beginnt. Weil sonst nach Kurzem alles wackelt. Das haben ein paar hundert Jahre Finanz- und Bankenkrisen nunmal schlicht und einfach immer wieder gezeigt. Da hilft es auch nicht, darauf hinzuweisen, dass die zyprische Regierung das vorgeschlagen hat. Da w&auml;re es mal gut gewesen, eine offenbar v&ouml;llig &uuml;berforderte Regierung vor sich selbst zu sch&uuml;tzen.<br>\nVielleicht sollte man einfach mal im besten Sinne des Anreizgedankens dar&uuml;ber nachdenken, einen Mechanismus zu finden, die Herrschaften von IWF, EZB und EU-Kommission, ebenso wie Frau Merkel und Herrn Sch&auml;uble an den Kosten der Kriseneskalation zu beteiligen &ndash; statt Sparer, die nichts daf&uuml;r k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/03\/27\/nach-zypern-krisenmanager-an-den-kosten-beteiligen\/#more-22067\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sch&auml;uble: Arme Euro-L&auml;nder beneiden Deutschland <\/strong><br>\nWer die Rolle Deutschlands im Kampf gegen die Eurokrise kritisiert, ist nach Ansicht von Wolfgang Sch&auml;uble neidisch. Das sei zwar normal, aber nicht angemessen, findet der Finanzminister. Schlie&szlig;lich sei seine Politik &bdquo;vern&uuml;nftig&ldquo; &ndash; und Deutschland stehe zu seiner Verantwortung.<br>\n&bdquo;Ich glaube, wir haben immer klar gemacht: Wir stehen zu unserer Verantwortung&ldquo;, sagte Sch&auml;uble. Die Hilfsma&szlig;nahmen seien zudem in Deutschlands Interesse: &bdquo;Wir profitieren ja auch davon durch gro&szlig;e Absatzchancen, durch gro&szlig;e M&auml;rkte. Das ist alles vern&uuml;nftige, verantwortliche Politik.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/finanzminister-kritisiert-sparkritik-schaeuble-arme-euro-laender-beneiden-deutschland_aid_948183.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.P.:<\/strong> Hier zeigt sich mal wieder in deutlichster Weise, woran man Ideologien erkennen kann: sie b&uuml;geln jedwede Kritik mit fadenscheinigen Argumenten ab, die rein gar nichts mit den Fakten zu tun haben, alles ex kathedra verk&uuml;ndet, und die neoliberale Kathedrale steht zur Zeit vor allem in Deutschland. Die muss man anbeten und damit selbstredend auch das Land, in dem sie steht, das tugendhafte, flei&szlig;ige Deutschland. Ihr anderen L&auml;nder und V&ouml;lker, nehmt euch daran ein Beispiel und tut Bu&szlig;e, so lange bis es weh tut und ihr nix mehr zum Bei&szlig;en habt.<\/em><br>\n<em>Und wenn &ldquo;wir&rdquo; euch helfen, dann vor allem deshalb, um _unsere_ Absatzchancen auf den M&auml;rkten zu erh&ouml;hen, ihr seid nur die Deppen, die unsere Produkte kaufen sollen und sich dann als s&uuml;ndige Schuldner anschnauzen und sich von Deutschland belehren lassen d&uuml;rfen. Wir sind uns schlie&szlig;lich unserer Verantwortung bewusst, wenn es um das Wirtschaften in einer W&auml;hrungsunion geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zypern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein aufschlussreiches Interview mit dem zypriotischen Au&szlig;enminister Kasoulides:<\/strong><br>\nCypriot Foreign Minister Ioannis Kasoulides has admitted that Cyprus had not anticipated the Eurogroup&rsquo;s demand that Nicosia impose a deposit tax and that Luxembourg was the only country to support the Cypriot position publicly.<br>\n&ldquo;We were alone,&rdquo; Kasoulides told Skai TV&rsquo;s New Folders program. &ldquo;That&rsquo;s not to say Greece did not stand by us, as it always does, but we recognize its difficult position, as we recognize the difficult position of our Mediterranean partners. They told us behind the scenes they supported us but only Luxembourg spoke up in our favor during the Eurogroup and in general,&rdquo; he added.<br>\n&ldquo;France maintained silence. France&rsquo;s problems might appear in the future and then it will need the help of its partners.&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;It&rsquo;s clear that Germany wants to impose its views on the peoples of southern Europe, which need her at the moment. The toughest decision was that for Cyprus: it was a ruthless decision to wreck the country&rsquo;s economic system, which will have huge and unpleasant consequences.&rdquo;<br>\nKasoulides added that the German opposition Social Democrats (SPD) had played a part by adopting a tough line on Cyprus in the country&rsquo;s Parliament.<br>\n&ldquo;They wanted to show the Germany taxpayers&rsquo; money would not be used to bailout Russian deposits, some of which they claimed was of dubious origin. This is where the game began.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.kathimerini.gr\/\">Ekathimerini<\/a><\/li>\n<li><strong>Verd&auml;chtige Geldabfl&uuml;sse<\/strong><br>\nDas Vertrauen in Zyperns Zentralbank schwindet. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will das Parlament das Vorgehen der Notenbank in der Krise scharf kontrollieren. Syllouris Demetris, Leiter eines parlamentarischen Kontrollkomitees, habe am Mittwoch einen Brief an Zentralbankchef Panicos Demetriades geschickt, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Demetris habe darin zwei Forderungen erhoben.<br>\nErstens forderte das Parlament die Notenbank auf, die Namen aller Kunden von Privatbanken zusammenzutragen, die vor Schlie&szlig;ung der Banken gro&szlig;e Summen Geld abgehoben haben. Denn es gibt Anzeichen, dass vor dem Beschluss des ersten Rettungspakets in den fr&uuml;hen Morgenstunden des 16. M&auml;rz gro&szlig;e Mengen Kapital aus der Laiki Bank und der Bank of Cyprus abgeflossen sind.<br>\nZweitens forderte das Parlament eine Analyse der Wirtschaftsberatungsfirma Alvarez &amp; Marsal an. Diese pr&uuml;ft im Auftrag der zyprischen Zentralbank den Zustand des heimischen Finanzsektors.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zyperns-parlament-setzt-zentralbank-unter-druck-a-891249.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hat eigentlich jemand etwas anderes erwartet, als das die betr&uuml;gerischsten Anleger als erste ihre Sch&auml;fchen ins Trockene bringen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Krise schwelt weiter<\/strong><br>\nGemeinsame Diagnose des Makro-Konsortiums IMK (D&uuml;sseldorf), OFCE (Paris) und WIFO (Wien)<br>\n&hellip;Simulationen der mittelfristigen Entwicklung in Deutschland zeigen, dass sich die deutsche Wirtschaft weiterhin im Sog der europ&auml;ischen Krise befindet. Daf&uuml;r sind haupts&auml;chlich zwei Faktoren bestimmend: Die deutschen Exporte in den Euroraum werden durch die synchrone Sparpolitik drastisch ged&auml;mpft. Au&szlig;erdem wird die Fiskalpolitik auch in Deutschland restriktiv sein und Einkommen und Binnennachfrage d&auml;mpfen. Die durchschnittliche Wachstumsrate des BIP bis 2017 wird auf 1,3 % p.a. gesch&auml;tzt. Szenarien einer expansiven Wirtschaftspolitik zeigen, dass mit einem Investitionsprogram die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Euroraums und der einzelnen Mitgliedsl&auml;nder wesentlich g&uuml;nstiger verl&auml;uft als im Basisszenario.<br>\nDer wirtschaftliche Schrumpfungsprozess in den Krisenl&auml;ndern und die gegenw&auml;rtige Stagnation in den &uuml;brigen Mitgliedsstaaten der W&auml;hrungsunion m&uuml;ssen gestoppt und durch ein Wirtschaftswachstum ersetzt werden, das stark genug ist, die Kapazit&auml;tsauslastung zu erh&ouml;hen und die Arbeitslosigkeit zu senken. Der notwendige Entschuldungsprozess muss vorangetrieben und die Staatsfinanzen auf einen nachhaltigen Pfad gebracht werden. Gleichzeitig m&uuml;ssen die Leistungsbilanzungleichgewichte weiter abgebaut und der Finanzsektor stabilisiert werden. Die aktuelle wirtschaftspolitische Strategie, bestehend aus fiskalischer Austerit&auml;t und einer gest&ouml;rten Geldpolitik infolge von L&auml;nderrisiken, wird kaum in der Lage sein, nachhaltige Fortschritte in diesen vier Bereichen zu gew&auml;hrleisten.<br>\nUnerl&auml;sslich f&uuml;r die Krisenbew&auml;ltigung ist es, die Geldpolitik in den Krisenl&auml;ndern wieder wirksam werden zu lassen in dem das Vertrauen in die Staatsanleihen der Krisenl&auml;nder wiederhergestellt wird. Zudem ist eine fiskalpolitische Umkehr erforderlich. Die Politik der Konsolidierung muss so gestaltet werden, dass sie die gesamtwirtschaftliche Aktivit&auml;t nicht beeintr&auml;chtigt.<br>\nDas Makrokonsortium schl&auml;gt eine europ&auml;ische Investitionsoffensive vor. Den Krisenl&auml;ndern sollte eine externe Finanzierung im Wert von 1 % des gegenw&auml;rtigen BIP &uuml;ber eine Periode von f&uuml;nf Jahren verbindlich zugesagt werden. Damit sollen &ouml;ffentliche Investitionen finanziert und\/oder die private Investitionst&auml;tigkeit finanziell unterst&uuml;tzt werden. Mitgliedsstaaten mit Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen, und insbesondere Deutschland, sollten expansive fiskalpolitische Ma&szlig;nahmen in H&ouml;he von mindestens 1 % des BIP implementieren, um eine Rolle als Konjunkturlokomotive zu &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_80_2013.pdf\">IMK Report 80 vom M&auml;rz 2013 [PDF &ndash; 3.2MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe die <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/03\/27\/zitat-des-tages-imk-mit-zuruckhaltung-gegen-radikalismus\/\">Kritik an der Konjunkturprognose des IMK<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mario Draghi&rsquo;s Economic Ideology Revealed?<\/strong><br>\nECB President Mario Draghi made a presentation to heads of state and government at last week&rsquo;s European Council on the economic situation in the euro area. His intent was to show the real reasons for the crisis and the counter-measures needed. In this he succeeded &ndash; although not in the way he intended.<br>\nThings are not as they seem, however. Draghi&rsquo;s presentation contains a simple but fatal error &ndash; or should that be misrepresentation? As the note to the graphs indicates, the productivity measure is expressed in real terms. In other words it shows how much more output an average worker produced in 2012 compared with 2000. So far so good. However, the wage measure that he uses, compensation per employee, is expressed in nominal terms (even if, interestingly, this is not expressly indicated on the slides).<br>\nIn other words the productivity measure includes inflation, the wage measure does not.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2013\/03\/mario-draghis-economic-ideology-revealed\/\">Social Europe Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Doppelt Cash f&uuml;r Deutschbanker<\/strong><br>\nGerade erst einigte sich die EU auf eine Begrenzung der Bonuszahungen f&uuml;r Banker &ndash; da ist die Neuregelung schon wieder Makulatur. Statt Boni sollen die Bosse nun eben kr&auml;ftig erh&ouml;hte Geh&auml;lter bekommen. Das jedenfalls empfahl am Freitag die externe Verg&uuml;tungskommission der Deutschen Bank. Laut EU-Beschluss d&uuml;rfen die Boni k&uuml;nftig nicht mehr h&ouml;her als das Grundgehalt sein. Denn die &uuml;berm&auml;&szlig;igen Erfolgspr&auml;mien gelten als Anreiz f&uuml;r allzu riskante Deals &ndash; und damit als ein Mitausl&ouml;ser der Finanzkrise. K&uuml;rzlich erst war bekannt geworden, dass ein wegen mutma&szlig;licher Zinsmanipulationen entlassener H&auml;ndler der Deutschen Bank 2008 einen Bonus von 80 Millionen Euro kassiert haben soll. Ausnahmen von den Boni-Regeln sind in der EU allerdings auch k&uuml;nftig m&ouml;glich. Wenn die Aktion&auml;re zustimmen, d&uuml;rfen die Pr&auml;mien auch doppelt so hoch ausfallen. Das genau empfiehlt nun die Verg&uuml;tungskommission des Branchenprimus den Aktion&auml;ren der Deutschen Bank. In ihrem Abschlussbericht hei&szlig;t es &uuml;berdies mit Verweis auf die neuen EU-Vorgaben, &ldquo;dass die Bank die Grundgehaltsniveaus f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte erh&ouml;hen muss, um ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit im Vergleich mit Banken zu erhalten, die nicht von diesen Einschr&auml;nkungen betroffen sind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F03%2F23%2Fa0149&amp;cHash=5c50e90119dce31a8c133101e1917d4f\">taz<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es stand zu bef&uuml;rchten, dass nach der Begrenzung der Boni die Erh&ouml;hung der Grundgeh&auml;lter einen Ausweg bieten w&uuml;rde, Einkommensverluste der Banker abzuwenden. Die Verg&uuml;tungskommission der Deutschen Bank bezieht sich dabei nicht nur auf die Vorstandsmitglieder, sondern auch auf andere F&uuml;hrungskr&auml;fte. Das Bild der von den N&ouml;ten der realen Welt abgehobenen Finanzwelt wird von einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters best&auml;tigt: Trotz Massenentlassungen und &ouml;ffentlicher Bescheidenheits-Bekundungen haben die 35 gr&ouml;&szlig;ten Banken der Welt im Jahr 2012  so viel Geld wie noch nie an ihre Mitarbeiter ausgesch&uuml;ttet: 275 Milliarden Euro. Im Schnitt verdiente jeder der 3,25 Millionen Banker im vergangenen Jahr 87.400 Euro.  Bei zwei Dritteln der 35 untersuchten Gro&szlig;banken legte die Bezahlung pro Mitarbeiter im vergangenen Jahr zu, wie die Reuters-Daten zeigen. Bei vielen Instituten stieg die Verg&uuml;tung st&auml;rker als der Gewinn. Einige H&auml;user sch&uuml;tten sogar mehr Geld an ihre Mitarbeiter aus, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article114344679\/Grossbanken-zahlen-Mitarbeitern-Rekordsumme.html\">obwohl der Gewinn zur&uuml;ckging oder die Bank rote Zahlen schrieb<\/a>.<\/em><br>\n<em>Die Deutsche Bank, bei der die Pro-Kopf-Bezahlung im vergangenen Jahr trotz eines Gewinn-Einbruchs um sechs Prozent zulegte, verweist darauf, dass in den Zahlen auch Boni enthalten seien, die das Institut bereits 2009 zugesagt habe &ndash; das w&uuml;rde man gerne etwas genauer wissen. Wer bei der Empfehlung der Verg&uuml;tungskommission auf ihre Unabh&auml;ngigkeit verweisen m&ouml;chte, verkennt das Wesentliche, n&auml;mlich die Zugeh&ouml;rigkeit ihrer Mitglieder zum herrschenden plutokratischen Milieu. Der Vorsitzende der Verg&uuml;tungskommission ist J&uuml;rgen Hambrecht, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BASF. Die weiteren Mitglieder des Gremiums sind: Michael Dobson, CEO von Schroders  (ehemals Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank), Morris W. Offit, Chairman von Offit Capital und Mitglied des Aufsichtsrats von AIG, Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group, und Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister. Der Expolitiker Waigel geh&ouml;rt nat&uuml;rlich nicht zur plutokratischen Elite. Aber mit dem Sieg des Neoliberalismus als gesellschaftliche Formkraft, d.h. des einzelwirtschaftliche Nutzenmaximierers &uuml;ber das gesamtwirtschaftliche Interesse bzw. des Ineinssetzens des Strebens nach  privatem Nutzen und dem Gemeinwohl, werden die Akteure in den Systemen Politik und Wissenschaft, ob sie wollen oder nicht, immer mehr von einer plutokratisch gepr&auml;gten Wirtschaftselite dominiert. Es geht dabei nicht einfach um das Primat der &Ouml;konomie, sondern einer bestimmten Form von &Ouml;konomie, um die Vulgarisierung und zugleich der Erhebung der &ldquo;unsichtbaren Hand&rdquo; am Markt zum universalen Leitprinzip, das nicht nur den Nutzen des Einzelnen, sondern auch das Allgemeinwohl sichert. Wie die Zusammensetzung der Verg&uuml;tungskommission zeigt, lassen sich dabei Real&ouml;konomie und Finanz&ouml;konomie nicht mehr auseinander dividieren. Die gro&szlig;en Verm&ouml;gen wurzeln durchaus in der Realwirtschaft, sollen aber durch die Finanzwirtschaft bewahrt bzw. vermehrt werden. Es ist durchaus im Interesse der 1426 Milliard&auml;re der j&uuml;ngsten alle Rekorde brechenden Forbes-Liste (Gesamtverm&ouml;gen aller Superreichen 5,4 Billionen Dollar) ihre Agenten in der Finanzindustrie bei der Stange zu halten. &ndash; Aber auch innerhalb der Firmen vermischen sich Finanz- und Realkapital.  So haben im Januar die 1000 gr&ouml;&szlig;ten Industrie- und Dienstleistungsfirmen Europas nach Berechnungen der Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s  bei Barreserven und kurzfristig ver&auml;u&szlig;erbaren Wertpapieren erstmals die Eine-Billion-Euro-Marke &uuml;bersprungen &ndash;  und sie wissen nicht, wohin mit dem Geld. Investitionen  in Realkapital sind entgegen der Lehrbuchmeinung (Gewinne = Investitionen) nicht in Sicht. &ndash; Kaum zu verstehen &ndash; oder auch nur zu gut &ndash; dass europ&auml;ischen Regierungen gerade in diesen Krisenzeiten nichts davon absch&ouml;pfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bankenretter haben Millionen-Auftr&auml;ge freih&auml;ndig vergeben<\/strong><br>\nBerater haben w&auml;hrend der Finanzkrise Millionen-Einnahmen verzeichnet. Allerdings wurden ihre Auftr&auml;ge von der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzmarktstabilisierung nicht &ouml;ffentlich ausgeschrieben. Gr&uuml;ne fordern nun Aufkl&auml;rung.<br>\nDie finanziellen Hilfen f&uuml;r die deutschen Banken w&auml;hrend der Finanzkrise hat Anw&auml;lten und Unternehmensberatern Einnahmen in Millionenh&ouml;he beschert. Dadurch ger&auml;t die f&uuml;r die Auftragsvergabe zust&auml;ndige Bundesanstalt f&uuml;r Finanzmarktstabilisierung (FMSA) nun in Erkl&auml;rungsnot. Nach einem Bericht des Handelsblatts (Mittwochausgabe) aus Kreisen der FMSA wurden nahezu alle Beratungsleistungen, die sich von Oktober 2008 bis heute auf mehr als 100 Millionen Euro summieren, nicht &ouml;ffentlich ausgeschrieben. &bdquo;Rund 90 Prozent&ldquo; der Verfahren seien &bdquo;wegen Eilbed&uuml;rftigkeit und aus Geheimhaltungsgr&uuml;nden&ldquo; freih&auml;ndig vergeben worden, hei&szlig;t es dazu bei der FMSA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/soffin-bankenretter-haben-millionen-auftraege-freihaendig-vergeben\/7990512.html?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es war vorherzusehen, dass die Bankenrettung ein Millionengesch&auml;ft f&uuml;r die Beraterbranche werden w&uuml;rde. Vermutlich verdienen die gleichen Berater, die den Banken ihre faulen &bdquo;Finanzprodukte&ldquo; durch die Gesetzesl&uuml;cken geschleust haben, nun wieder daran die Banken zu retten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt: Politikberatung: Branche auf Treibsand<\/strong><br>\nDass Politiker das Wissen von Experten ben&ouml;tigen, um Entscheidungen zu treffen, liegt auf der Hand: Zu komplex und vielseitig sind die Probleme, die es zu l&ouml;sen gilt. Wenn die Legislative aber nicht unabh&auml;ngig, sondern von Interessengruppen beraten wird, kann das zum Problem werden. Lobbyismus sei eine latente Gefahr f&uuml;r den Rechtsstaat. Davor warnt zum Beispiel der fr&uuml;here Verfassungsrichter Hans-J&uuml;rgen Papier. Beispiele daf&uuml;r kennen wir gen&uuml;gend: aus Berlin etwa, wo Verbands-Vertreter als Berater in Bundesministerien an Gesetzestexten mitwirkten, oder aus Br&uuml;ssel, wo Lobbypapiere gro&szlig;er Technologie-Firmen offenbar w&ouml;rtlich ihren Weg in den Entwurf zur neuen Datenschutzverordnung der EU gefunden haben &ndash; wie die Webseite lobbyplag.eu zutage brachte. &ndash; Der Journalist und Politikwissenschaftler Thomas Leif kritisiert das System der Politikberatung in Deutschland. Er fordert eine Inventur der Branche, die er als &ldquo;Branche auf Treibsand&ldquo; bezeichnet. In seinem Vortrag &ldquo;Mythos Politikberatung &ndash; Zwischen Schattenmanagement und Lobbyarbeit&rdquo;, erkl&auml;rt er, worin f&uuml;r ihn die Probleme der nichtakademischen Politikberatung bestehen und macht konkrete Vorschl&auml;ge, wie das System seri&ouml;ser und effizienter werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/03\/07\/drw_201303072004_mythos_politikveratung_von_thomas_481906e3.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Wege aus der Staatsverschuldung&rdquo; aus aktueller linker sowie makro&ouml;konomischer Sichtweise<\/strong><br>\nDer Hallenser &Ouml;konom Karl Mai wirft einen Blick auf die Kritik linker Wirtschaftswissenschaftler an den bisherigen &bdquo;gesamteurop&auml;ischen Probleml&ouml;sungen&ldquo; und auf deren L&ouml;sungsans&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schattenblick.de\/infopool\/politik\/wirtsch\/pwmg0024.html\">Schattenblick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r wirtschaftstheoretische interessierte interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aus Plus wird Minus<\/strong><br>\nTarifabschlu&szlig; f&uuml;r Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst soll in kaum einem Bundesland auf Beamte &uuml;bertragen werden. Mancherorts drohen sogar Nullrunden.<br>\n&hellip;Besonders von Ungleichbehandlung betroffen sind die h&ouml;her Bediensteten an Rhein und Ruhr. Am Montag hatte NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) bekanntgegeben, Beamten und Versorgungsempf&auml;ngern der obersten Besoldungsgruppen f&uuml;r das laufende und kommende Jahr keinen Cent mehr zu bewilligen. Lediglich bis zur Besoldungsgruppe A 10 soll es keine Abstriche geben. Nur die Bediensteten, die danach oder geringer verg&uuml;tet werden, erhalten das f&uuml;r 2013 und 2014 vor knapp zwei Wochen in Potsdam zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft der L&auml;nder (TdL) ausgehandelte Gehaltsplus von 5,6 Prozent in vollem Umfang. F&uuml;r Mehrverdiener mit einem Grundgehalt ab 3000 Euro ist der Zuschlag geringer. So werden etwa Lehrer mit einem Prozent pro Jahr mehr abgespeist. Studienr&auml;te, Richter oder auch Minister &ndash; welch eine Geste &ndash; gehen komplett leer aus. Verkauft wird das Ganze unter dem Label &raquo;soziale Staffelung&laquo;. Die Abstufung folge dem &raquo;Leitgedanken, da&szlig; st&auml;rkere Schultern mehr tragen k&ouml;nnen als schwache&laquo;, meinte dazu Kraft, und ihr Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SDP) freute sich &uuml;ber &raquo;eine L&ouml;sung, die niemandem etwas nimmt&laquo;. Das ist glatt gelogen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/03-26\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schweizer Forscher widerlegen Klischee des zufriedenen Arbeitslosen<\/strong><br>\nArbeitslosigkeit ist keine Gew&ouml;hnungssache. Auch nach l&auml;ngerer Zeit arrangieren sich Betroffene nicht mit ihrer Situation, sondern erleben sie als zunehmend belastend. Das belegen Wissenschaftler der Universit&auml;t Lausanne. Sie empfehlen daher eine konsequent aktivierende Arbeitsmarktpolitik statt Sanktionen&hellip;<br>\nWeder Dauer noch H&auml;ufigkeit mindern den Leidensdruck der Arbeitslosen, so die Forscher. Im Gegenteil verschlechtere sich das Wohlbefinden, je l&auml;nger die Arbeitslosigkeit andauere. Langzeitarbeitslose h&auml;tten eine deutlich geringere Lebenszufriedenheit als Kurzzeitarbeitslose. Personen mit einer mehr als ein Jahr andauernden Arbeitslosigkeit wiesen die geringste Lebenszufriedenheit auf.<br>\nDar&uuml;ber hinaus mache es keinen Unterschied, ob die Arbeitslosen in einer Region mit hoher oder niedriger allgemeiner Arbeitslosigkeit leben oder zu einer wirtschaftlichen Rezessions- oder Aufschwungphase. Arbeitslosigkeit belastet also nicht weniger, wenn viele Menschen davon betroffen sind. Von einem komfortablen Einrichten oder einer gewollten Arbeitslosigkeit k&ouml;nne also nicht gesprochen werden, so die Wissenschaftler, deren Ergebnisse auf Auswertungen des deutschen Sozio-&ouml;konomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 1984 bis 2009 und dem Schweizer Haushalts-Panel (SHP) der Jahre 2000 bis 2009 beruhen.<br>\nDie Forscher schlussfolgern daher, dass K&uuml;rzungen von Arbeitslosengeld und &bdquo;Hartz IV&ldquo;-Leistungen Arbeitslose kaum in Arbeit bringen. Sie machten &bdquo;ein schwieriges Leben nur elender&ldquo;. Den Hysterese-Effekt erkl&auml;ren sie folglich nicht mit einer sinkenden Arbeitsbereitschaft der (Langzeit-)Arbeitslosen. Stattdessen seien die l&auml;nger zur&uuml;ckliegende Arbeitserfahrung und ein geringeres Selbstbewusstsein gemeinsam mit Arbeitgebervorbehalten Hintergrund von Schwierigkeiten bei der Jobsuche.<br>\nSinnvolle Arbeitsmarktpolitik solle sich daher weniger auf Sanktionen und mehr auf eine Steigerung der Arbeitskr&auml;ftenachfrage und effektive Qualifizierung und Unterst&uuml;tzung von (Langzeit-)Arbeitslosen bei der Arbeitssuche konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-aktuell\/schweizer-forscher-widerlegen-klischee-des-zufriedenen-arbeitslosen%20\">O-Ton<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gr&uuml;ner Profit- die Biobranche zwischen Alternativrevolte und Dumpingkapitalismus<\/strong><br>\nWer bio kauft, kauft bewusst &ndash; und hat dabei selbstverst&auml;ndlich die Umwelt und Lebensbedingungen der Tiere genau im Blick. Doch wie steht es mit den Arbeitsbedingungen der Besch&auml;ftigten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gffstream-8.vo.llnwd.net\/c1\/radio\/dok5_feature\/wdr5_dok_5_das_feature_20130317_1200.mp3\">WDR 5 <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Demokratie in Krisenzeiten<\/strong><br>\nDie Parlamente und die Bev&ouml;lkerung werden aus den Willensbildungsprozessen also weitgehend ausgeschlossen. Die Beschl&uuml;sse des Finanzpakts Ende Januar 2012 (Einf&uuml;hrung der Schuldenbremse, Festlegung des Schuldenabbaus, Automatismus von Sanktionen, ein Strukturanpassungsprogramm, das sich vor allem gegen die sozialen Rechte der Lohnabh&auml;ngigen wendet) wurden im Rahmen eines zwischenstaatlichen Vertrags au&szlig;erhalb des EU-Gesetzesrahmens und entsprechender Verfahren vereinbart. Damit kommen Vertragsverhandlungen, Beschl&uuml;sse und die Umsetzung in hohem Ma&szlig;e au&szlig;erhalb des Rahmens von demokratischen Verfahren und &ouml;ffentlich kontrollierten Verantwortlichkeiten zustande. Das Krisenmanagement steht eng unter der Kontrolle von Vertretern der Verm&ouml;gensbesitzer, die ihre Ma&szlig;nahmen in einer Serie von notstandsstaatlichen Operationen verfolgen. Der formelle, demokratisch-parlamentarische Staat wird also nicht verdr&auml;ngt oder ersetzt, wie das der Fall ist bei Ausnahmestaatsformen, sondern eher erg&auml;nzt durch eine Art parallel wirkendes Notstandsregime.<br>\nAuch in b&uuml;rgerlichen Kreisen st&ouml;&szlig;t dies mittlerweile offensichtlich auf Unbehagen. &bdquo;Auf europ&auml;ischer Ebene verabschieden Ad-hoc-Gremien und undurchsichtige Institutionen, die morgen schon verschwunden sein k&ouml;nnen, Milliardensummen in Nachtsitzungen. In Italien und Griechenland amtieren zu diesem Zweck berufene Expertenkabinette mit fraglicher politischer Legitimit&auml;t. Wahlen oder Referenden werden nirgends so gern gesehen, denn Demokratie braucht Zeit, und die ist Geld, und das ist nie genug.&ldquo; (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.3.2012) Solche notstandsstaatlichen Praktiken, die die Demokratie unterlaufen, sind aber mit einem Kontext verbunden, der durch weitere demokratiefeindliche Dynamiken gekennzeichnet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/20-2013\/++co++d84ccf60-953b-11e2-990e-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CDU bekommt die meisten Spenden<\/strong><br>\nDie CDU hat auch 2011 mit insgesamt 21,8 Millionen Euro die meisten Spenden unter allen Parteien erhalten. 14,55 Millionen Euro stammten dabei von B&uuml;rgern (&ldquo;nat&uuml;rlichen Personen&rdquo;), weitere 7,27 Millionen Euro von Vereinigungen oder Firmen (&ldquo;juristischen Personen&rdquo;). Dies meldete der Bundestagspressedienst am Dienstag unter Berufung auf die jetzt dem Parlament vorgelegten Rechenschaftsberichte der Parteien f&uuml;r das Jahr 2011.<br>\nDie SPD bekam knapp 9,61 Millionen Euro Spenden von B&uuml;rgern, weitere 2,5 Millionen stammten von Vereinigungen und Firmen. Bei den Gr&uuml;nen waren es fast 3,99 Millionen Euro von Einzelpersonen, weitere gut 860 000 Euro von Vereinigungen und Firmen. Die FDP weist in ihrem Bericht Spenden &ldquo;nat&uuml;rlicher Personen&rdquo; in H&ouml;he von mehr als 4,87 Millionen Euro auf sowie knapp 1,74 Millionen Euro von &ldquo;juristischen Personen&rdquo;. Die Linke verzeichnete fast 1,91 Millionen Euro Spenden von Einzelpersonen sowie gut 29 000 Euro von Vereinigungen und Firmen. Die CSU verbuchte fast 3,59 Millionen Euro an Spenden &ldquo;nat&uuml;rlicher Personen&rdquo; sowie gut 2,28 Millionen Euro an Spenden &ldquo;juristischer Personen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mobil.stern.de\/politik\/deutschland\/rechenschaftsbericht-2011-cdu-bekommt-die-meisten-spenden-1989846.html?mobil=1\">stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von den insgesamt 48,3 Millionen Euro Spenden bekamen CDU und CSU mit &uuml;ber 27 Millionen Euro weit mehr als die H&auml;lfte nimmt man noch die FDP als Regierungspartei hinzu bekam das Regierungslager mit &uuml;ber 34 Millionen &uuml;ber 70 Prozent der Spenden.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zuwanderung ist ein Gewinn f&uuml;r unser Land \/ Erste Kommentierte Zuwanderungs- und Integrationsstatistik f&uuml;r NRW<\/strong><br>\nZuwanderung stabilisiert die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. Dies ist ein Ergebnis der ersten Kommentierten Zuwanderungs- und Integrationsstatistik f&uuml;r das Land NRW, die Integrationsminister Guntram Schneider vorgelegt hat. &bdquo;Ohne Zuwanderung h&auml;tte NRW nur noch 14 Millionen Einwohner. Und ganz aktuell stellen wir fest, dass die seit dem Jahr 2000 zu uns gekommenen Zuwanderinnen und Zuwanderer nicht nur j&uuml;nger sind als unser Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt, sondern auch besser ausgebildet&hellip;<br>\nNach Jahren geringer Zuwanderung gab es in letzter Zeit wieder einen deutlichen Wanderungsgewinn: Bei den Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;ndern lag er im Jahr 2011 bei 56.442 Personen, nach einem Tiefstand im Jahr 2008 mit nur 30 Personen. Bei den Deutschen ist die Wanderungsbilanz dagegen seit Jahren negativ, das hei&szlig;t, es ziehen mehr Deutsche ins Ausland als aus dem Ausland zuwandern: Nach minus 12.777 im Jahr 2008 lag die Wanderungsbilanz der Deutschen im Jahr 2011 bei minus 3.867. Die insgesamt positive Bilanz resultiert also aus der Zuwanderung von Ausl&auml;ndern.<br>\nDie seit dem Jahr 2000 Zugewanderten bringen ein hohes Qualifikationsniveau mit: 40,2 Prozent haben die Fach- oder Hochschulreife. Damit schneiden sie besser ab als die Menschen ohne Zuwanderungshintergrund in NRW &ndash; bei ihnen betr&auml;gt dieser Anteil 38,0 Prozent&hellip;<br>\nViele Menschen mit Migrationshintergrund sind als Selbstst&auml;ndige t&auml;tig, insgesamt sind es in NRW 149.000 Zuwanderinnen und Zuwanderer. Mit 8,9 Prozent liegt die Selbstst&auml;ndigenquote der Zugewanderten nur wenig hinter der der Einheimischen (10,2 Prozent). Bei den seit 2000 aus Polen Zugewanderten betr&auml;gt die Quote sogar 28,1 Prozent.<br>\nInsgesamt sind in NRW 1,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund erwerbst&auml;tig. Am h&ouml;chsten ist die Erwerbst&auml;tigenquote der Migrantinnen und Migranten im l&auml;ndlichen Raum&hellip; Niedrige Erwerbst&auml;tigenquoten finden sich beispielsweise in den St&auml;dten des Ruhrgebietes (M&uuml;lheim an der Ruhr mit 49,0 Prozent, Gelsenkirchen mit 49,5 Prozent und Recklinghausen mit 50,0 Prozent)&hellip;<br>\nInsgesamt haben mehr als 4,1 Millionen der rund 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in NRW einen Migrationshintergrund. Die gr&ouml;&szlig;ten Gruppen sind die t&uuml;rkeist&auml;mmigen Menschen und die Aussiedlerinnen und Aussiedler und ihre Nachkommen. Im Jahr 2011 lebten insgesamt 630.000 Personen in Nordrhein-Westfalen, die zwischen den Jahren 2000 und 2011 zugezogen sind. Das sind rund 3,5 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Rund die H&auml;lfte (318.000) davon kam aus einem ost- bzw. ostmitteleurop&auml;ischen Land. Davon stammt der gr&ouml;&szlig;ten Teil aus der ehemaligen Sowjetunion (166.000). 79.000 Personen stammen aus Polen, 41.000 aus dem ehemaligen Jugoslawien und weitere 31.000 aus einem anderen Land Ost- und Ostmitteleuropas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrw.de\/landesregierung\/schneider-zuwanderung-ist-ein-gewinn-fuer-unser-land-14226\/\">Landesregierung NRW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Statistik widerlegt manche Vorurteile.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hoene&szlig;, Maschmeyer und Co. &ndash; Was Sie von den Investments der Reichen lernen<\/strong><br>\nObwohl sie sich teure Anlageberater leisten k&ouml;nnen, verlieren auch Million&auml;re wie Uli Hoene&szlig; bei ihren Investments oft viel Geld. Welche Anlagen der Reichen sich lohnen und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/hoeness-maschmeyer-und-co-was-sie-von-den-investments-der-reichen-lernen\/7969164.html\">Wirtschaftswoche<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r manchen vielleicht ganz interessant, wo Maschmeyer und Co. &Uuml;berall eingestiegen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Buch &ldquo;Machtmaschine&rdquo;-  Warum Horst K&ouml;hler zur&uuml;cktrat<\/strong><br>\nAlle r&auml;tselten jahrelang: Warum trat Horst K&ouml;hler im Mai 2010 vom Amt des Bundespr&auml;sidenten zur&uuml;ck? Eine Antwort versucht das neue Buch des ARD-Journalisten Adamek. Sie lautet: wegen Angela Merkel&hellip;<br>\nBuchautor Adamek res&uuml;miert im Gespr&auml;ch mit stern.de: &ldquo;Der Umgang Merkels mit K&ouml;hler entsprang einer taktischen, nicht von Respekt vor dem h&ouml;chsten Amt im Staat getragenen Haltung, die man eigentlich von einer Kanzlerin erwarten muss.&rdquo; Sie habe einen schwachen Pr&auml;sidenten gewollt, was K&ouml;hler nicht war. Sie habe dann Christian Wulff als Nachfolger bevorzugt, weil er sich bereits mit den Worten empfohlen hatte, er sei &ldquo;kein Alphatier&rdquo; und wolle nicht Kanzler werden. Da sei sie sicher gewesen, dass von einem Pr&auml;sidenten Wulff keine Gefahr ausgehen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/buch-machtmaschine-warum-horst-koehler-zuruecktrat-1989411.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wir haben das Messer der EU im Nacken<\/strong><br>\nNamibische Politiker haben Vorbehalte gegen von Europ&auml;ischer Union forciertes Handelsabkommen EPA.<br>\n&hellip; Die Art, wie dieses Abkommen Namibia aufgezwungen werden soll, halte ich f&uuml;r sehr unfair. Wenn man Partnerschaft will, mu&szlig; man die Ansichten beider Partner ber&uuml;cksichtigen, beide m&uuml;ssen Vorteile haben, EPA ist aber ein sch&auml;dliches Abkommen. Es zerst&ouml;rt Strukturen, die Namibia geschaffen hat, um Arbeitslosigkeit und Armut zu bek&auml;mpfen, insbesondere Kleinunternehmen. Wenn die Europ&auml;er Demokratie und Fortschritt in Afrika wollen, k&ouml;nnen sie uns nicht ein Programm aufzwingen, das unser Land in Schwierigkeiten bringt. Ich sehe EPA als Konzept, das uns Afrikaner am Fortschritt hindern soll und uns zur&uuml;ckwirft. Ich appelliere an die Europ&auml;er, dies ernsthaft zu &uuml;berdenken. Wir exportieren Fleisch, Fisch und Weintrauben nach Europa, aber jetzt haben wir das Messer im Nacken: Entweder ihr unterzeichnet 2014 oder wir stoppen die Importe. Was soll das?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/03-27\/032.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>USA: Die Veteranen<\/strong><br>\nAu&szlig;er einem &ldquo;Dankesch&ouml;n&rdquo; hat Amerika seinen Kriegsversehrten nicht viel zu bieten. VeteranInnen werden in den Flugh&auml;fen der USA weiterhin als Erste in der Maschine gehen &ndash; oder humpeln, wenn sie eine oder mehrere Extremit&auml;ten im &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; gelassen haben. Doch jenseits dieser Privilegien, sind die eine Million jungen US-AmerikanerInnen, die seit 2003 im Irak gek&auml;mpft haben und von denen viele zwei, drei und vier Mal zum Einsatz in dem Kriegsgebiet waren, mit sich und ihren Kriegstraumata allein. &ndash; Wie schwer die Last der VeteranInnen ist, kristallisiert sich erst ganz allm&auml;hlich heraus. Relativ offensichtlich ist, dass 33.183 US-SoldatInnen mit schweren Kriegsverletzungen aus dem Irak zur&uuml;ckkamen. Doch hinzu kommen mindestens 200.000 Irak-VeteranInnen, die schon jetzt nachweislich am Posttraumatischen Stresssyndrom (PTSD) leiden. Die Dunkelziffer dieses Sch&auml;deltraumas d&uuml;rfte nach Ansicht von ExpertInnen ein Vielfaches h&ouml;her sein, denn die Krankheit bricht oft erst nach jahrelanger Latenz aus. Zunehmend dr&uuml;ckt sich die Not der VeteranInnen in Selbstmorden aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F03%2F20%2Fa0087&amp;cHash=343e6d158454f272831835e37f9313b0\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Lassen wir einmal au&szlig;en vor, wie t&ouml;richt der Irak-Krieg war, wie einfach es wohl gewesen w&auml;re, mit dieser Kriegsmacht im R&uuml;cken das Regime im Irak zum R&uuml;ckzug zu bewegen und die unvermeidlichen Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten auf ein ertr&auml;gliches Ma&szlig; zu reduzieren, und lassen wir einmal au&szlig;en vor, wie viele irakische Opfer bis auf den heutigen Tag zu beklagen sind. Was sagt uns der Zustand der US-Soldaten? Der Mensch ist nicht f&uuml;r den Krieg geschaffen. Wenn es ihn nicht Leib und Leben kostet, so wird doch die Seele verwundet, ja unheilbar verkr&uuml;ppelt. Die obigen Zahlen sind offizielle Zahlen. Viele Soldaten melden sich gar nicht. Soldaten sind ja keine Weicheier.  In obigem Artikel ist von PTSD die Rede, dabei steht eher die Nichtverarbeitung  des Unheils im Vordergrund, die sie selbst mit ihren Waffen angerichtet haben. Diffuse Schuldgef&uuml;hle bis hin zu nicht mehr zu verdr&auml;ngenden Bildern von Leichen, dem Geruch verbrannten Fleisches usw. Nicht zur Sprache kommen Gefechts-Stress-Reaktionen (GSR), die in der eigenen Todesangst wurzeln. Aus den israelischen Kriegen wissen wir, dass eine hohe Zahl an Soldaten ausgefallen sind, da sie diese Todesangst emotional nicht bew&auml;ltigen konnten. Doch damit nicht  genug, f&uuml;hrt dieses Verhalten zu einer Selbstverurteilung als Feigling und damit zu einem radikalen Verlust an Selbstwert. In einer Zusammenfassung des Trauma-Informations-Zentrums Hei&szlig;t es: &ldquo;Veteranen, die in der m&auml;nnlichen Rolle des Soldaten zusammengebrochen sind, sowie Veteranen, die PTBS-Symptome entwickeln, die ihre F&auml;higkeit einschr&auml;nken, die Rolle des Familienoberhaupts einzunehmen, tendieren dazu, sehr sensibel auf alle Themen zu reagieren, <a href=\"http:\/\/www.t-i-z.de\/trauma-info\/traumata-%C3%BCberblick\/israelische-kriege\/\">die ihre M&auml;nnlichkeit in Frage stellen k&ouml;nnten<\/a>.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Familien leiden darunter, zerbrechen und manche Veteranen integrieren sich nie wieder in die Gesellschaft. Siehe zum Beispiel den hohen Anteil an obdachlosen Vietnam- und Irakveteranen. &ndash;  Ich m&ouml;chte mir jetzt nicht auch noch antun, die deutschen Zahlen zum deutschen Kriegseinsatz in Afghanistan zu recherchieren. Traumata und Traumatafolgen d&uuml;rften auch hier nicht zu vernachl&auml;ssigen sein. Umso best&uuml;rzender, wie leichtfertig unsere Regierungen diese jungen Soldaten in diesen sinnlosen, nicht zugewinnenden Krieg geschickt haben. Leider haben die &ldquo;staatstragenden&rdquo; Parteien mit der Aufhebung der Wehrpflicht, genauso wie in den USA, daf&uuml;r gesorgt, dass dieser Einsatzbefehl wie auch die kommenden sich nicht mehr den kritischen Fragen quer durch alle Bev&ouml;lkerungsschichten stellen m&uuml;ssen. Ob die Eltern, Geschwister, Eheleute in den USA sich genauso diesem unreflektierten Patriotismus vor dem Irakeinsatz hingegeben h&auml;tten, wenn sie gewusst h&auml;tten, dass alle ihre Kinder, ihre Geschwister und ihre Eheleute drauf gehen k&ouml;nnten &ndash; tot, verkr&uuml;ppelt oder mit unheilbaren Traumata zur&uuml;ckk&auml;men. Dass es jeden treffen k&ouml;nnte, und nicht nur diejenigen, die f&uuml;r diesen &ldquo;Job&rdquo; bezahlt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Weltsozialforum in Tunesien: Die Revolution kriegt Besuch<\/strong><br>\nDas Weltsozialforum findet erstmalig in einem arabischen Land statt.<br>\nViele glaubten, es sei zu fr&uuml;h. Nun gibt es einen Deal: Keine Kritik am tunesischen Regime.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Weltsozialforum-in-Tunesien\/!113310\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Frank Schirrmacher, in: Eins zu Eins. Der Talk<\/strong><br>\nWer z.B. &uuml;ber Ostern einmal die Gelegenheit nutzen will, in die Gedankenwelt von Frank Schirrmacher einsteigen will &ndash; ohne gleich das ganze Buch zu lesen, der kann das in dieser Radiosendung machen ( = knappe Stunde)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/sendung506968.html\">BR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16684"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16697,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16684\/revisions\/16697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}