{"id":16747,"date":"2013-04-04T08:34:11","date_gmt":"2013-04-04T07:34:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16747"},"modified":"2015-07-28T08:51:27","modified_gmt":"2015-07-28T06:51:27","slug":"die-deutschen-zwischen-verfolgungs-und-grosenwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16747","title":{"rendered":"Die Deutschen zwischen Verfolgungs- und Gr\u00f6\u00dfenwahn"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man dieser Tage die Verlautbarungen der Politiker und die Kommentare in den Medien verfolgt, dann kann einem nur noch Angst und Bange werden. Es herrscht eine Stimmung, wie man sie in der Literatur oder in der kritischen Geschichtsschreibung vor exakt einhundert Jahren, n&auml;mlich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges beschrieben findet.<br>\nWir Deutschen sind die Erfolgreichsten, wir sind diejenigen die wirtschaftlich am besten dastehen, wir haben die die richtigen wirtschaftspolitischen Konzepte,  wir b&uuml;rgen und zahlen f&uuml;r die anderen, wir sind die Retter Europas, am deutschen Modell soll Europa genesen. So h&ouml;rt und liest man allenthalben. Dieses Selbstlob, ja diese Selbst&uuml;bersch&auml;tzung tr&auml;gt Z&uuml;ge von Gr&ouml;&szlig;enwahn.<br>\nAuf der anderen Seite beklagt man die Kritik unserer Nachbarn an der ma&szlig;geblich von der deutschen Regierung gepr&auml;gten Austerit&auml;tspolitik mit einer Weinerlichkeit, die man nur noch als Verfolgungswahn bezeichnen kann. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8051\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-16747-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=16747-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"130408_Groessen_und_Verfolgungswahn_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Von Portugal, &uuml;ber Spanien, Italien, Griechenland und jetzt auch in Zypern gehen die Menschen auf die Stra&szlig;e und lassen ihre Wut gegen die Kanzlerin, gegen die Deutschen aus. Nazi-Symbole werden uns Deutschen entgegengehalten und Angela Merkel mit Hitler-B&auml;rtchen auf Plakate gemalt. Auch das sieht man fast jeden Abend in der Tagesschau.<\/p><p>Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<em>Auf sie mit Gebr&uuml;ll<\/em>&ldquo; beklagt sich der Leiter des Br&uuml;sseler B&uuml;ros der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kritik-an-deutschland-in-der-eu-auf-sie-mit-gebruell-1.1637440\">S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>, der doch eigentlich ansonsten sehr ausgewogen berichtende Martin Winter &uuml;ber die &bdquo;<em>feindselige Stimmung<\/em>&ldquo; und &bdquo;<em>die Wut in den Krisenl&auml;ndern gegen die Deutschen<\/em>&ldquo;. Auch in vielen anderen Medien finden sich solche Beitr&auml;ge voller Selbstmitleid. Diese in Deutschland um sich greifende Weinerlichkeit wiederum tr&auml;gt  Z&uuml;ge von Verfolgungswahn. Wie so h&auml;ufig treffen Gr&ouml;&szlig;en- und Verfolgungswahn  zusammen. <\/p><p>An Martin Winters Kommentar habe ich mich besonders gesto&szlig;en, weil ja &bdquo;die S&uuml;ddeutsche&ldquo; nicht nur die gr&ouml;&szlig;te deutsche Tageszeitung im Lande ist, sondern weil sie entgegen ihrem Regionalbezug im Namen, eher als europafreundlich, liberal und tolerant gilt. Von Springers Welt oder Bild erwartet man ja ohnehin nur offen oder versteckt nationalistische oder gar chauvinistische T&ouml;ne.   <\/p><p>Der Kommentar in der SZ ist also ein Warnzeichen daf&uuml;r, wie weit die Weinerlichkeit nach innen bei gleichzeitiger Feindseligkeit nach au&szlig;en schon ins b&uuml;rgerliche Bewusstsein vorgedrungen ist.  <\/p><p>Die Selbstbezogenheit in diesem Artikel beginnt schon in der Anmoderation: &bdquo;<em>Die st&auml;ndig gesch&uuml;rten Vorurteile gef&auml;hrden das Fundament der EU.<\/em>&ldquo; Die Vorurteile sind also nur bei den &bdquo;<em>vielen Nachbarl&auml;ndern<\/em>&ldquo; zu finden, bei uns Deutschen nat&uuml;rlich nicht. <\/p><p>Dass w&auml;hrend der gesamten Euro-Krise in Deutschland Stimmung gegen die faulen und korrupten Griechen, gegen die lahmen und fu&szlig;kranken Portugiesen, gegen die mafiosen und testosteron&uuml;bersch&uuml;ssigen Italiener, gegen die gesamten PIGS-Staaten (pigs= englisch Schweine) gemacht wurde, hat Martin Winter offenbar verdr&auml;ngt. Nach seiner Meinung weht ausschlie&szlig;lich &bdquo;<em>den Deutschen &hellip;in Europa ein rauer Wind um die Ohren<\/em>&ldquo;.  Dass es vor allem der Einfluss der deutschen Politik in Br&uuml;ssel war, der f&uuml;r Millionen Europ&auml;er nicht nur &bdquo;rauen Wind&ldquo; wehen lie&szlig;, sondern handfeste Not brachte, wird kritiklos f&uuml;r richtig und gut gehalten. <\/p><p>&bdquo;<em>Die eine oder andere Regierung eines Krisenlandes<\/em>&ldquo; schiebe Berlin &bdquo;<em>die Schuld an den schmerzhaften Folgen des Krisenmanagements<\/em>&ldquo; zu, &bdquo;<em>um vom eigenen Versagen abzulenken<\/em>&ldquo;.  Es sind nur die anderen, die &bdquo;<em>versagt<\/em>&ldquo; haben und deswegen muss das &bdquo;<em>Krisenmanagement<\/em>&ldquo; nat&uuml;rlich &bdquo;<em>schmerzhafte Folgen<\/em>&ldquo; haben, denn dieses &uuml;ber der Demokratie stehende Management ist ja nach Winters Meinung offenbar alternativlos und &bdquo;<em>schuld<\/em>&ldquo; sind sowieso immer nur die anderen.  Als &bdquo;<em>gr&ouml;&szlig;tes, wirtschaftlich erfolgreichstes und in der Krisenbew&auml;ltigung m&auml;chtigstes Land<\/em>&ldquo; kann Deutschland ja gar keine &bdquo;<em>Schuld<\/em>&ldquo; haben. Denn der Erfolg heiligt schlie&szlig;lich alle Mittel. Auch die Mittel in einer W&auml;hrungsunion seine Nachbarn mit Lohn-, Sozial- und Unternehmensteuer-Dumping nieder zu konkurrieren oder seine wirtschaftlichen Erfolge nahezu ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse aufzubauen und andere auf Dauer zwingend in die Verschuldung zu treiben. <\/p><p>F&uuml;r Martin Winter ist es geradezu Majest&auml;tsbeleidigung, dass sich etwa die Belgier erdreisten, Deutschland bei der EU-Kommission anzuzeigen, &bdquo;<em>weil sich das Land mit niedrigen L&ouml;hnen angeblich unfaire Wettbewerbsvorteile in der EU verschafft<\/em>&ldquo;. Diese Anzeige durch Belgiens Regierung &bdquo;<em>zeugt von schlechtem europ&auml;ischen Geist<\/em>&ldquo;. Guter europ&auml;ischer Geist ist also f&uuml;r den Kommentator im Umkehrschluss, dass Deutschland durch Lohnstagnation sowie aus einer notorisch schwachen Binnennachfrage resultierende niedrigere Inflationsrate die kleineren Nachbarn &ouml;konomisch an die Wand gedr&uuml;ckt hat.<\/p><p>F&uuml;r die S&uuml;ddeutsche Zeitung ist es hingegen nur eine &bdquo;<em>im S&uuml;den der Europ&auml;ischen Union beliebte These<\/em>&ldquo;, dass &bdquo;<em>die Deutschen .. ihre europ&auml;ischen Partner mit Dumpingl&ouml;hnen nieder<\/em>&ldquo; halten.<\/p><p>Diese f&uuml;r den Kommentator dieser Zeitung nat&uuml;rlich grundfalsche These, verleihe ihr &bdquo;<em>eine zerst&ouml;rerische Wucht<\/em>&ldquo;.  Zerst&ouml;rerisch ist nicht etwa die offenkundige Tatsache, dass Deutschland seine &bdquo;Erfolge&ldquo; auf Kosten der Nachbarstaaten in einer W&auml;hrungsunion erzielen konnte und nach dem Motto vorgingen: Der Euro ist unsere W&auml;hrung, aber euer Problem. <\/p><p>Keine deutsche Regierung k&ouml;nne &bdquo;<em>eine Umkehr der Verantwortung f&uuml;r wirtschaftliches Versagen akzeptieren. Berlin hat weder die Griechen, noch Italiener oder Franzosen gezwungen, ihre L&auml;nder nicht zu reformieren<\/em>&ldquo;.  F&uuml;r Martin Winter ist also v&ouml;llig klar, dass die deutschen &bdquo;<em>Reformen<\/em>&ldquo; nicht nur richtig waren, sondern dass die anderen L&auml;nder genau diese &bdquo;<em>Reformen<\/em>&ldquo; durchsetzen m&uuml;ssen, und wenn es sein muss, eben gegen die Bev&ouml;lkerung der jeweiligen L&auml;nder mit Hilfe des europ&auml;ischen &bdquo;<em>Krisenmanagements<\/em>&ldquo;.  <\/p><p>&bdquo;<em>Es war die zyprische Regierung, die ein Gesch&auml;ftsmodell f&uuml;r ihre Banken erm&ouml;glichte, das zum Debakel f&uuml;hrte<\/em>&ldquo;, schreibt Winter. Hat aber nicht etwa die deutsche Regierung solche Gesch&auml;ftsmodelle nicht nur geduldet, sondern hat sogar den Banken mit der Deregulierung des Finanzsektors auch in Deutschland nicht gerade solchen &bdquo;<em>Gesch&auml;ftsmodellen<\/em>&ldquo; T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet? <\/p><p>Wenn der luxemburgische &bdquo;<em>Obereuro&auml;er<\/em>&ldquo; Jean-Claude Juncker das abrupte Verlassen der bisherigen europ&auml;ischen Linie der Rettung &bdquo;<em>systemrelevanter<\/em>&ldquo; Banken beklagt, dass Berlin den kleinen L&auml;ndern vorschreiben wolle, wie sie ihre Wirtschaft betreiben sollten und dem Rest Europas sein Modell aufzwingen wolle, so sei das &bdquo;<em>der Weg zur gezielten Wiederbelebung von Vorurteilen zum Zweck der Einsch&uuml;chterung<\/em>&ldquo; , schreibt Winter. Nat&uuml;rlich ist die Zerschlagung der beiden gr&ouml;&szlig;ten zypriotischen Banken auch ein Schlag gegen das Gesch&auml;ftsmodell Luxemburgs, aber wo hat die deutsche Politik bisher etwas gegen Schwarzgeld- und Steuerhinterziehungsoasen in Liechtenstein, den Kanalinseln, der Londoner City oder sonstwo unternommen. Hat nicht vor kurzem noch Finanzminister Sch&auml;uble mit seinem gescheiterten Steuerabkommen mit der Schweiz solchen &bdquo;<em>Gesch&auml;ftsmodellen<\/em>&ldquo; noch die Absolution erteilen wollen? <\/p><p>Und weil f&uuml;r Martin Winter der Feinde Deutschlands noch nicht genug sind, muss nun auch noch der franz&ouml;sische Pr&auml;sident als Feindbild herhalten. Francois Hollande habe die Kooperation mit Berlin &bdquo;<em>auf Eis gelegt<\/em>&ldquo;. F&uuml;r den Kommentator hat nat&uuml;rlich nur der Franzose Schuld, dass nun &bdquo;<em>die Bundesregierung ohne gewichtigen Partner<\/em>&ldquo; dasteht und &bdquo;<em>angreifbar<\/em>&ldquo; ist. Hat Merkel Hollande, wenn schon keine Br&uuml;cke, so doch wenigstens einen kleinen Steg gebaut?<\/p><p>&bdquo;<em>Wer die Deutschen isoliert, der r&uuml;ttelt an den Grundfesten der europ&auml;ischen Konstruktion<\/em>&ldquo;, schreibt Winter. Auf die Idee, dass sich umgekehrt die Deutschen von den Portugiesen, den Spaniern, den Italienern, den Griechen, den Zyprioten, den Belgiern oder den Franzosen isoliert haben k&ouml;nnten und damit die Europ&auml;ische Union zerst&ouml;ren k&ouml;nnten, kommt er gar nicht. Im Gegenteil, die Deutschen m&uuml;ssen sich nach seiner Meinung &bdquo;<em>unverstanden f&uuml;hlen<\/em>&ldquo;. <\/p><p>Das ist die typisch Mischung aus deutschem Gr&ouml;&szlig;en- und Verfolgungswahn, der im letzten Jahrhundert Europa zweimal in die Katastrophe gef&uuml;hrt hat. Die zweite deutsche Demokratie ist auf dem Weg zur ersten.<\/p><p>Die deutsche Gro&szlig;spurigkeit, dass der deutsche Agenda-Kurs alternativlos sei und alle anderen diesem Kurs folgen m&uuml;ssten, koste es was es wolle, ist meilenweit von der Haltung entfernt, mit der Deutschland nicht nur seine Einheit wiedergewonnen hat, sondern zu einem angesehenen und erfolgreichen Glied der europ&auml;ischen und auch der Weltgemeinschaft geworden ist. <\/p><p>&bdquo;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn werden im Innern und nach au&szlig;en&ldquo;, sagte Willy Brandt in seiner Regierungserkl&auml;rung im Jahre 1969. Gute Nachbarn sind nur, die sich dem deutschen Modell unterordnen, hei&szlig;t es heute. <\/p><p>Merkel und Sch&auml;uble haben offenbar aus der der deutschen Geschichte nichts gelernt.<\/p><p>Es ist katastrophal, dass die deutschen Medien den Deutschen wieder einmal die teutonische Gro&szlig;mannssucht anstacheln und sich dabei gleichzeitig als Opfer hinzustellen versuchen.  Geschichte wiederholt sich als Trag&ouml;die oder als Farce. Man kann nur hoffen, dass es bei der Posse bleibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man dieser Tage die Verlautbarungen der Politiker und die Kommentare in den Medien verfolgt, dann kann einem nur noch Angst und Bange werden. Es herrscht eine Stimmung, wie man sie in der Literatur oder in der kritischen Geschichtsschreibung vor exakt einhundert Jahren, n&auml;mlich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges beschrieben findet.<br \/> Wir Deutschen sind<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16747\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,123,161],"tags":[423,282,460],"class_list":["post-16747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wertedebatte","tag-austeritaetspolitik","tag-buergerproteste","tag-sz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16747"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26953,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16747\/revisions\/26953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}