{"id":16766,"date":"2013-04-05T09:19:43","date_gmt":"2013-04-05T07:19:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766"},"modified":"2013-04-05T09:54:50","modified_gmt":"2013-04-05T07:54:50","slug":"hinweise-des-tages-1852","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h01\">Offshore-Leaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h02\">Christoph Butterwegge &ndash; Neoliberalismus als Spielart des Sozialdarwinismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h03\">Sigmar Gabriel: Wie w&auml;re es mit Aufkl&auml;rung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h04\">Ungleiche Verteilung der Einkommen bremst das Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h05\">Sparen in Gro&szlig;britannien: Reich gegen Arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h06\">Euro-da-F&eacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h07\">Gesundheitsausgaben im Jahr 2011 bei rund 294 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h08\">90 Prozent gehen in die Rente mit Abschl&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h09\">Patienten im Stich gelassen &ndash; Kassen dr&uuml;cken sich ums Krankengeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h10\">Gesetz gegen &Auml;rzte-Korruption &ndash;  Zum Nutzen der Patienten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h11\">Privatisierung: Die zweifelhafte Rolle der Gutachter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h12\">Privatisierung. Idee und Praxis seit den 1970er Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h13\">Strafanzeige gegen Bahn: &ldquo;S21 wird zum gr&ouml;&szlig;ten Betrugsprojekt der deutschen Nachkriegsgeschichte!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h14\">EU-Abgeordneter ver&ouml;ffentlicht mehr als tausend Lobby-Einladungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h15\">Vorw&uuml;rfe gegen Pfarrer K&ouml;nig &bdquo;an den Haaren herbeigeholt und absurd&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h16\">Bund: Nicht 900 Millionen Euro sondern 716 Millionen Euro f&uuml;r &ldquo;Bildungspaket&rdquo; 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h17\">INET Conferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766#h18\">Zu guter Letzt: Sie hassen uns wieder<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16766&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offshore-Leaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geheime Gesch&auml;fte in Steueroasen enttarnt<\/strong><br>\nWer steckt wirklich hinter zwielichtigen Briefkastenfirmen? Eine anonyme Quelle hat der SZ und anderen internationalen Medien einen Datensatz mit 130.000 Namen zug&auml;nglich gemacht. Experten sprechen vom &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Schlag gegen das gro&szlig;e schwarze Loch der Weltwirtschaft&rdquo;&hellip;<br>\n130.000 Personen aus mehr als 170 L&auml;ndern werden in den Unterlagen aufgelistet. Darunter sind Oligarchen, Waffenh&auml;ndler und Finanzjongleure. Auch Hunderte deutsche Treffer finden sich in den Daten; einen &Uuml;berblick wird die SZ in den kommenden Tagen geben. Prominentester Fall ist der in Franken geborene Gunter Sachs. Die Datenmenge aus insgesamt zehn Steueroasen umfasst 260 Gigabyte, es handelt sich um insgesamt 2,5 Millionen Dokumente.<br>\nDie Enth&uuml;llungen bieten einen bislang unbekannten Einblick in einen Zweig der Finanzindustrie, der von totaler Diskretion lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/offshore-leaks-geheime-geschaefte-in-steueroasen-enttarnt-1.1639751\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es gab immer wieder Studien wie etwa die des <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14210\">ehemaligen McKinsey-Managers James Henry<\/a>, die errechneten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6393\">dass Billionen(!)-Betr&auml;ge in Steueroasen verschwinden<\/a>. Schon seit Jahren und sehr h&auml;ufig haben wir auf den NachDenkSeiten auf diesen Skandal hingewiesen. Immer dann, wenn z.B. bei Zumwinkel ein Fall &ouml;ffentlich wurde, dann gab es einige Woche lang Emp&ouml;rung in den Medien und sogar in der Politik, aber passiert ist nichts. Der Grund ist relativ naheliegend:<\/em><br>\n<em>Die betreffenden Steuerhinterzieher und Schwarzgeld-Verschieber sind so gut mit den politischen Eliten vernetzt, dass sie den n&ouml;tigen Einfluss haben, um gesetzliche und kriminaltechnische Ma&szlig;nahmen zu ihrer Verfolgung zu verhindern.<\/em><br>\n<em>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spd-offshoreleaks100.html\">Nun emp&ouml;ren sich alle &uuml;ber Steueroasen<\/a>&ldquo; ist der Titel einer Meldung auf Tagesschau.de. Wenn man schon liest, dass der Kampf gegen die Steueroasen nur auf internationaler Ebene aufgenommen werden k&ouml;nne, kann man davon ausgehen, dass die Angelegenheit auf die lange Bank geschoben wird.<\/em><br>\n<em>Die USA haben es vorgemacht, dass man durchaus wirkungsvoll einseitig vorgehen k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Werner R&uuml;gemer &ndash; Der verlogene Kampf der Politik gegen Finanz- und Steueroasen<\/strong><br>\nAm Donnerstag titelte die S&uuml;ddeutsche Zeitung &bdquo;Geheime Gesch&auml;fte in Steueroasen enttarnt&ldquo;. Dabei geht es laut der Zeitung, um eine anonyme Quelle, die dem Internationalen Konsortium f&uuml;r investigative Journalisten in Washington einen Datensatz mit 130.000 Personen aus 170 L&auml;ndern &uuml;bermittelt hat. Der Vorgang sei vergleichbar mit den Steuer-CD&rsquo;s, die deutschen Bundesl&auml;ndern aus Liechtenstein oder der Schweiz angeboten wurden &ndash; nur viel gewaltiger in der Dimension.Laut Angaben des Netzwerks Steuergerechtigkeit sind in Steueroasen bis zu 30 Billionen Dollar geparkt. Den Steuerbeh&ouml;rden sollen dadurch bis zu 280 Milliarden Dollar entgangen sein &ndash; eine nicht unerhebliche Summe.<br>\nWir haben mit dem Finanz- und Bankenexperte Werner R&uuml;gemer gesprochen und wollten von ihm wissen, wie man Steueroasen austrocknen kann. Zun&auml;chst weist Werner R&uuml;gemer daraufhin, dass der Begriff Steueroase zu kurz greift, er pl&auml;diert f&uuml;r die Verwendung von Finanzoase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lora924.de\/?p=20911\">Lora 92.4 Radio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Werner R&uuml;gemer:<\/strong> Auch die SZ verharmlost die vier Dutzend Finanzoasen, in denen reiche Leute wie Gunter Sachs ihr Verm&ouml;gen verstecken und der Besteuerung entziehen. Das ist nun wirklich keine Sensation, sondern eine Banalit&auml;t. Interessant w&auml;ren allein Namen. Aber da wird lediglich noch der aserbaidschanische Pr&auml;sident nebst seiner zwei T&ouml;chter genannt. Sonst kein lebender Deutscher dabei? Vor allem aber: In Wirklichkeit handelt es sich um Finanzoasen, in denen auch und heute vor allem dunkle Gesch&auml;fte der Unternehmen und Banken abgewickelt werden. Sie wollen nicht nur Steuern &ldquo;gestalten&rdquo;, sondern auch &Ouml;ffentlichkeit, Gesch&auml;ftspartner und Finanzaufsichten t&auml;uschen, der Haftung entgehen. &Uuml;ber solche Briefkastenfirmen haben die Verursacher der Finanzkrise, vor allem Investmentbanken, Hedgefonds und Private Equity Fonds, beispielsweise die maroden Hypotheken-&ldquo;Wert&rdquo;papiere auf den Markt gebracht. Allein die Deutsche Bank unterh&auml;lt in 29 Finanzoasen Rechtskonstrukte, die Beteiligungen, Wertpapiere u.&auml;. verwalten, davon z.B. 443 in Delaware, 136 auf den Cayman Islands, 74 in Luxemburg und zuletzt 6 auch in Zypern (Stand 2011).<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Prominente lagern ihr Geld in Steueroasen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/prominente-mit-geld-in-steueroasen-fotostrecke-95170.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Unter 9 Prominenten ein paar Sternchen, dann zwei &ndash; zwei von neun &ndash; die mit Hollande verbandelt werden, und einer, der als Sohn einen Schatten auf den DDR-Spionagechef Markus Wolf und  Die Linke werfen soll. Kein Foto von einem aktiven deutschen prominenten Banker oder Unternehmensberater oder Industriekonzern o.&auml;. Das ist perfekte Ablenkung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aufgeflogen: Das globale Netz der Steuerhinterzieher<\/strong><br>\nIn den Datens&auml;tzen sollen auch Hunderte deutsche F&auml;lle dokumentiert sein. Allein bei deutschen Steuerhinterziehern d&uuml;rfte es weltweit um ein Volumen von rund 400 Milliarden Euro gehen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft (DSTG), Thomas Eigenthaler, der Nachrichtenagentur dpa. &bdquo;Wir wissen nat&uuml;rlich schon lange, dass weltweit ein solcher Wildwuchs besteht.&ldquo;&hellip;<br>\nDeutschen Politikern st&uuml;nde es allerdings gut zu Gesicht, erst einmal vor der eigenen Haust&uuml;r zu kehren. Der j&auml;hrlich vom Tax Justice Network (&bdquo;Netzwerk Steuergerechtigkeit&ldquo;) erstellte Index &uuml;ber die &bdquo;sch&auml;dlichsten Schattenfinanzzentren&ldquo; sieht Deutschland im Jahr 2011 an neunter Stelle. &bdquo;Der Schattenfinanzindex verdeutlicht die Mechanismen illegitimer Finanztransaktionen. Indem er zeigt, dass Schattenfinanzzentren nicht nur in der Karibik, sondern auch mitten in Europa liegen, unterstreicht er die zentrale Verantwortung der Industriel&auml;nder f&uuml;r Kapitalflucht und Steuervermeidung&ldquo;, hei&szlig;t es in der Pr&auml;sentation des Indexes.<br>\nDie Bundesrepublik sei ein &bdquo;wichtiger Spieler im globalen Netz aus Geheimhaltung und Intransparenz&ldquo;. Deutschland rangiert in der Liste nur knapp hinter L&auml;ndern wie der Schweiz, den Cayman Islands und Luxemburg &ndash; und noch vor den Steueroasen Panama, den Marshall-Inseln und den britischen Jungferninseln. Zum Vergleich: Das vermeintliche Geldw&auml;scheparadies Zypern steht auf Platz 20.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201304042519\/wirtschaft\/finanzwelt\/aufgeflogen-das-globale-netz-der-steuerhinterzieher.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bank half bei Offshore-Gesch&auml;ften<\/strong><br>\nWegen ihrer Gesch&auml;fte in Steueroasen steht nun auch die Deutsche Bank in der Kritik. Nach Recherchen des NDR und der S&uuml;ddeutschen Zeitung hat die Bank &uuml;ber ihre Niederlassung in Singapur mehr als 300 Firmen und Trusts in mehreren Steueroasen, gr&ouml;&szlig;tenteils auf den Britischen Jungferninseln.<br>\nDer finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Gerhard Schick, kritisierte das Gesch&auml;ftsmodell international t&auml;tiger Geldinstitute wie der Deutschen Bank scharf. Die Wahrscheinlichkeit, dass Steueroasen &ldquo;f&uuml;r etwas Illegales&rdquo; genutzt werden, sei &ldquo;sehr gro&szlig;&rdquo;, sagte er der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Mit Offshore-Konstrukten k&ouml;nnten etwa &ldquo;Geldw&auml;sche, Steuerhinterziehung, Korruptionsgelder&rdquo; verschleiert werden, sagte Schick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/offshore-leaks-deutsche-bank-half-bei-offshore-geschaeften-1.1640404\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Eigentlich keine wirkliche &Uuml;berraschung oder Enth&uuml;llung. Das wird aber nichts daran &auml;ndern, dass die Vorst&auml;nde der Deutschen Bank weiterhin bei Merkel ein und aus gehen werden. Und es wird sicher auch nicht zu einem sch&auml;rferen Vorgehen gegen die Finanzindustrie f&uuml;hren. Nach der Bundestagswahl ist das wieder vom Tisch, wetten.<\/em><br>\n<em>Herzig der finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Gerhard Schick, der  wie folgt zitiert wird. &ldquo;Die Wahrscheinlichkeit, dass Steueroasen &ldquo;f&uuml;r etwas Illegales&rdquo; genutzt werden, sei &ldquo;sehr gro&szlig;&rdquo;, sagte er der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Mit Offshore-Konstrukten k&ouml;nnten etwa &ldquo;Geldw&auml;sche, Steuerhinterziehung, Korruptionsgelder&rdquo; verschleiert werden, sagte Schick.&rdquo; Ach wirklich, Herr Schick?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge &ndash; Neoliberalismus als Spielart des Sozialdarwinismus<\/strong><br>\nWer sich nicht rechnet, z&auml;hlt auch nicht. In der Dauerkrise nimmt der Neoliberalismus sozialdarwinistische Z&uuml;ge an<br>\nJe mehr die globale Finanz-, Weltwirtschafts- und W&auml;hrungskrise im Euro-Raum zur Normalit&auml;t wird, umso st&auml;rker ver&auml;ndert sie nicht blo&szlig; die Arbeits- und Lebensbedingungen, sondern auch das Alltagsbewusstsein der Menschen und die politische Kultur der betroffenen Staaten. Gleichwohl ist die Sensibilit&auml;t f&uuml;r etwaige Verwerfungen umso geringer, je st&auml;rker milliardenschwere &ldquo;Rettungsschirme&rdquo; f&uuml;r die Banken sowie den Euro (genauer: die Gl&auml;ubiger und Besitzer entsprechender Staatsschuldtitel) ins Zentrum der Politik ger&uuml;ckt sind.<br>\nArmut frisst sich in die Mitte der Gesellschaft<br>\nMittlerweile beherrscht die Sorge um die Stabilit&auml;t der europ&auml;ischen W&auml;hrung den &ouml;ffentlichen Diskurs so einseitig, dass die Polarisierung in Arm und Reich aus dem Blick und die soziale Gerechtigkeit unter die R&auml;der zu geraten droht. Zwar sind die Verelendungstendenzen hierzulande viel weniger dramatisch als etwa in Athen, wo Zehntausende von Obdachlosen durch die Stadt irren und die Suppenk&uuml;chen wie Pilze aus dem Boden sprie&szlig;en. Aber auch die deutsche Gesellschaft zerf&auml;llt immer mehr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363706934087\/Neoliberalismus-als-Spielart-des-Sozialdarwinismus\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel: Wie w&auml;re es mit Aufkl&auml;rung?<\/strong><br>\nDie Wirklichkeit im Jahre drei der Euro-Krise zeigt, dass eine blo&szlig; verwaltete Politik, die sich nicht mit Leidenschaft an Idealen und Werten orientiert, lebloses und technokratisches Krisenmanagement bleibt, weil sie auf Furcht und Unsicherheit setzt, aber nicht auf Mut und Aufkl&auml;rung&hellip;<br>\nNur wer bereit ist, die gegebenen Zust&auml;nde entlang von Werten und Prinzipien grundlegend progressiv zu ver&auml;ndern, &uuml;berschreitet die Grenzen von Realpolitik&hellip;<br>\nDie Politik muss den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern vor allem die Hoffnung geben, dass deren vereinte Anstrengung die Welt, wie sie ist, einem besseren Zustand ann&auml;hern kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/europa-wie-waere-es-mit-aufklaerung-12136147.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da hat der SPD-Vorsitzende nun mal einer Philosophin die Feder geliehen. Viel sch&ouml;nes Wortgeklingel &uuml;ber Aufkl&auml;rung und den klassischen Idealismus Kants.<\/em><br>\n<em>Aber kein Satz was Gabriel der &bdquo;blo&szlig; verwalteten Politik&ldquo; an Alternativen gegen&uuml;ber stellen w&uuml;rde. Die einzig konkreten Forderungen: wirksame Rechte f&uuml;r das Europ&auml;ische Parlament und einen Stopp der Zinsspekulationen gegen unsere Nachbarn und den Euro. Wie und wer diese Spekulationen stoppen k&ouml;nnte &ndash; Fehlanzeige. Der sch&ouml;nen Worte &uuml;ber die europ&auml;ische Idee sind genug gewechselt, sie erreichen angesichts der europ&auml;ischen Realit&auml;t die Menschen schon l&auml;ngst nicht mehr. Was fehlt sind alternative Konzepte zum gegenw&auml;rtigen politischen Kurs in Europa. Aber da wagt sich Gabriel nicht ran. Man kann das sogar im Hinblick auf die inzwischen erzeugte Stimmung im Lande verstehen. Der Merkelismus hat sich derart in den K&ouml;pfen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung festgesetzt, dass es im Hinblick auf die Bundestagswahl riskant w&auml;re, den von Deutschland bestimmten europ&auml;ischen Kurs in Frage zu stellen. Zumal sich nicht nur was den Agenda-Kurs anbetrifft, sondern auch die europ&auml;ische &bdquo;Rettungspolitik&ldquo;, die SPD sich ja von ihrer politischen Linie distanzieren m&uuml;sste. Auch in der Europapolitik hat die SPD nur immer an Merkel herumgem&auml;kelt, aber nie eine Alternative vertreten. Da braucht diese Partei sich nicht zu wundern, dass die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung glaubt, die Kanzlerin w&uuml;rde die deutschen Interessen gut vertreten.<\/em><br>\n<em>Wieder einmal ist die SPD Gefangene ihres vorausgegangenen Tuns. Die Flucht in die Philosophie wird sie von diesem Dilemma nicht befreien.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu passt: Wolfgang M&uuml;nchau: Die Spur des Geldes &ndash; Zeit f&uuml;r eine neue Sozialdemokratie<\/strong><br>\nIn Europa w&uuml;tet eine Rezession, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf neue H&ouml;hen &ndash; und was machen die Sozialdemokraten? Nichts. Sprachlos verfolgen sie die verheerende Sparpolitik der Konservativen. Es ist an der Zeit, dass sie ihren politischen Instinkt wiederfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rezession-im-euro-raum-wie-die-spd-aus-krise-kapital-schlagen-koennte-a-892286.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Einen Haken hat die Argumentation M&uuml;nchaus dann doch. Wie kann er einerseits fordern, dass eine Volkswirtschaft in einer Rezession nicht sparen d&uuml;rfe, andererseits darauf dr&auml;ngen, dass die S&uuml;dl&auml;nder &ldquo;weiterhin ihre Haushalte konsolidieren&rdquo; sollten. &ldquo;Weiterhin konsolidieren&rdquo; hei&szlig;t doch, die radikalen Austerit&auml;tsprogramme der Troika weiterhin umzusetzen. Oder versteht M&uuml;nchau unter Konsolidieren etwas anderes. Intelligenteres Sparen, zeitliches Strecken der Sparvorhaben? Sicherlich lie&szlig;e sich z.B. in Italien beim ineffizienten und teuren Staatsapparat einiges einsparen. Andererseits braucht Italien dringend ein nichtakademisches Ausbildungssystem, ein Sicherungssystem f&uuml;r Arbeitslose, das diesen Namen verdient. Derzeit f&uuml;hrt fast jede Entlassung &uuml;ber kurz oder lang in katastrophen&auml;hnliche Zust&auml;nde. M&uuml;nchau m&uuml;sste hier konkret werden, um sich vom Mainstream abzusetzen. Aber auch der Gedanke einer expansiven Wirtschaftspolitik in der Nord-EU hat seine Haken und &Ouml;sen. Wir diskutieren diese M&ouml;glichkeit auch in der Forderung nach einer angemessenen Lohnerh&ouml;hung. Keine Frage, die deutsche Wirtschaft inklusive der Gewerkschaften haben sich an ihren Arbeitnehmern schwer vers&uuml;ndigt, indem dem sie ihnen &uuml;ber Jahre keine angemessene L&ouml;hne zugestanden haben, aber unangemessene Profite f&uuml;r die Unternehmen. Nur, offen bleibt die Frage, in welchem Umfang Lohnerh&ouml;hungen und\/oder eine expansive Wirtschaftspolitik tats&auml;chlich eine Nachfrage nach s&uuml;deurop&auml;ischen Exporten generiert. Angesichts ihrer Industrie- bzw. Exportstruktur haben die Krisenl&auml;nder kurzfristig wenig zu bieten. Desweiteren w&auml;re konkret zu untersuchen, in welchem Umfang die chinesische Exportpalette das Angebot die S&uuml;dl&auml;nder wegkonkurriert hat. Die nordeurop&auml;ischen Volkswirtschaften sind ja nicht nur gegen&uuml;ber den europ&auml;ischen M&auml;rkten offen. Nat&uuml;rlich ben&ouml;tigt Deutschland ein h&ouml;heres Lohnniveau und eine expansive Politik ist angesichts rezessiver Tendenzen sowieso angesagt, aber wir d&uuml;rfen uns nicht wundern, wenn die gesteigerte Nachfrage des Nordens, zu einem gro&szlig;en Teil in S&uuml;dostasien wirksam wird. Wirklich wichtig ist die Frage, wie wir die industrielle Basis in den Krisenl&auml;ndern st&auml;rken k&ouml;nnen. Die viel geforderte Steigerung der preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit bringt gar nichts, wenn eine konkurrenzf&auml;hige Produktion gar nicht vorhanden ist. &ndash; Und nat&uuml;rlich sind das ausgesprochene Langfristprojekte, die Geld (auch unser Geld), Geduld und Intelligenz erfordern. Aber was geschieht bis dahin?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungleiche Verteilung der Einkommen bremst das Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nAnfang 2013 wird die Lage der deutschen Wirtschaft &ndash; trotz einer gewissen Skepsis &uuml;ber die weitere konjunkturelle Entwicklung &ndash; grunds&auml;tzlich in rosigen Farben gemalt. Aber die zutage getretenen strukturellen Schw&auml;chen mancher Staaten wie in S&uuml;deuropa sollten nicht als Ma&szlig;stab dienen, um der eigenen Position eine St&auml;rke zuzuschreiben. Wenig &uuml;berzeugend ist auch die in den Medien und auch in gro&szlig;en Teilen der Wissenschaft vertretene Auffassung, dass durch die Arbeitsmarktreformen der zuvor angeblich &ldquo;kranke Mann&rdquo; genesen und mutiert ist und nun eine &ldquo;starke Frau&rdquo; mit neu gewonnener Kraft auf der internationalen B&uuml;hne agieren kann.<br>\nDie deutsche Wirtschaft hatte nie Probleme mit der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit, sondern war in der ersten H&auml;lfte der vergangenen Dekade einer konjunkturellen Schw&auml;chephase ausgesetzt, deren &Uuml;berwindung durch eine f&uuml;r Deutschland zu restriktive Geldpolitik der EZB erschwert wurde. Damals war die binnenwirtschaftliche Nachfrage das Problem und nicht so sehr die Au&szlig;enwirtschaft, denn es wurden auch damals Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielt. In der Handelsbilanz ist das &uuml;brigens von 1952 bis heute Jahr f&uuml;r Jahr der Fall gewesen&hellip;<br>\nDie Arbeitsmarktreformen haben indes kaum nachweisbare Wirkung entfaltet; das gilt vor allem f&uuml;r deren Kernst&uuml;ck &ndash; die Hartz-IV-Reform. Weder lie&szlig; sich nachweisen, dass die Verweildauer der entsprechenden Erwerbslosen in der Arbeitslosigkeit gesunken war, noch dass sich deren Suchverhalten, die H&ouml;he der bei der Aufnahme eines Jobs geforderten Entlohnung oder ihre Arbeitsbereitschaft nach der Reform ver&auml;ndert hat.<br>\nDie Hartz-IV-Reform basierte auf der Annahme, dass es den Arbeitslosen an der Arbeitsmoral mangeln w&uuml;rde. Allerdings war aber schon zuvor bekannt, dass das lediglich f&uuml;r eine kleine Minderheit zutraf. Es fehlte nicht an der Arbeitsbereitschaft, es gab zu wenige Arbeitspl&auml;tze&hellip;<br>\nNicht nur etliche europ&auml;ische Volkswirtschaften, sondern auch die deutsche Wirtschaft (und damit die Gesellschaft) weisen strukturelle Probleme auf. Die deutsche Volkswirtschaft war und ist zwar leistungsf&auml;hig, aber sie ist au&szlig;erordentlich stark vom Au&szlig;enhandel abh&auml;ngig. Das ist einerseits eine St&auml;rke, andererseits aber auch eine Schw&auml;che, da die deutsche Volkswirtschaft und somit ihr Einkommen von Einfl&uuml;ssen und Entwicklungen abh&auml;ngen, die nur begrenzt und zu einem gro&szlig;en Teil &uuml;berhaupt nicht national steuerbar sind. In Deutschland bel&auml;uft sich der Wert der exportierten G&uuml;ter auf reichlich die H&auml;lfte des BIP; etwas kleinere Staaten wie Frankreich oder Gro&szlig;britannien kommen nur auf etwa halb so hohe Werte, die USA und Japan jeweils auf ein Siebtel. Das macht die deutsche Wirtschaft sehr anf&auml;llig gegen&uuml;ber Schwankungen der Auslandsnachfrage. Vor allem fallen aber permanent Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse an. Das st&ouml;&szlig;t in Europa zunehmend auf politische Widerst&auml;nde, weil die deutsche Zur&uuml;ckhaltung bei den Importen die Absatzchancen von ausl&auml;ndischen Anbietern schm&auml;lert.<br>\nDieses schon lange Zeit zu beobachtende Ph&auml;nomen ist ein hausgemachtes deutsches Problem. Dessen Kern ist auf die Auseinanderentwicklung der funktionalen Einkommen und damit auf eine gewachsene soziale Ungleichheit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nDas wirft nicht nur Gerechtigkeitsfragen, sondern auch Fragen nach der Tragf&auml;higkeit eines &uuml;berm&auml;&szlig;ig auf Exporterfolge ausgerichteten wirtschaftlichen Wachstumsmodells auf.<br>\nSchlie&szlig;lich steht dem Leistungsbilanz&uuml;berschuss ein &Uuml;berschuss der Ersparnisse &uuml;ber die Investitionen &ndash; jedenfalls im Inland &ndash; gegen&uuml;ber. Deutschland lebt somit permanent unter seinen Verh&auml;ltnissen, da im Inland zu wenig an G&uuml;tern verbraucht, also zu wenig konsumiert und investiert wird. Verm&ouml;gende und reicher gewordene Haushalte m&ouml;gen zwar absolut gesehen viel ausgeben und sich auch Luxusg&uuml;ter anschaffen, insgesamt aber sparen sie einen erheblichen Teil ihrer Eink&uuml;nfte; ein Teil der Kaufkraft wird deshalb nicht genutzt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hwt01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>&hellip;Die Arbeitnehmerentgelte waren in der Summe bis 2006 r&uuml;ckl&auml;ufig, erst danach kam es zu einer, wenn auch nicht starken Aufw&auml;rtsbewegung&hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hwt02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hwt02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Mit Blick auf die Einkommensentwicklung hatten die Arbeitnehmer also das Nachsehen, denn von den &ndash; wenn auch nicht gerade starken &ndash; Zuw&auml;chsen bei der Wirtschaftsleistung hatten sie kaum etwas&hellip;<br>\nWer ein hohes Einkommen erzielt, kann davon auch viel zur&uuml;cklegen. Wer dagegen nur wenig an Eink&uuml;nften hat, muss sehen, wie er damit durch den Alltag kommt; f&uuml;r R&uuml;cklagen bleibt oft nichts oder nicht viel&hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hwt03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hwt03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2013\/2\/2932\/\">Wirtschaftsdienst 2013\/2<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sparen in Gro&szlig;britannien: Reich gegen Arm<\/strong><br>\nDie Vergabe von Sozialhilfe in Gro&szlig;britannien wird grunds&auml;tzlich neu geregelt. Besonders umstritten ist die sogenannte &ldquo;bedroom tax&rdquo;. Bewohner von Sozialwohnungen m&uuml;ssen k&uuml;nftig Einbu&szlig;en in der Sozialhilfe hinnehmen, wenn sie &uuml;ber ein freies Schlafzimmer verf&uuml;gen&hellip;<br>\nEin weiterer wesentlicher Posten ist die K&uuml;rzung beziehungsweise Streichung der Rechtsbeihilfe. Haushalte, die mehr als 32.000 Pfund (rund 38.000 Euro) im Jahr verdienen, sind k&uuml;nftig von der Beihilfe ausgeschlossen. Haushalte, die zwischen 14.000 und 32.000 Pfund im Jahr verdienen, m&uuml;ssen sich einer Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung unterziehen, wenn sie Beihilfe beantragen&hellip;<br>\nRund sechs Millionen Familien mit niedrigem Einkommen sind zudem von der in Gro&szlig;britannien &uuml;blichen Gemeindesteuer (council tax) ausgenommen. Die Entscheidung &uuml;ber die Ausnahmen oblag bisher dem Arbeitsministerium. Sie wird nun von den Gemeinden selbst gef&auml;llt, was bedeutet, dass mehr Familien die Abgabe zumindest zum Teil zahlen m&uuml;ssen&hellip;<br>\nDie Sozialhilfe wird in den kommenden Jahren nicht mehr wie bisher um die Inflationsrate steigen, sondern um lediglich ein Prozent&hellip;<br>\nZugleich ordnet Osborne das Steuersystem neu. Haushalte, die weniger als 10.000 Pfund verdienen, sollen k&uuml;nftig keine Steuern zahlen. Zugleich wird der Spitzensteuersatz von 50 auf 45 Prozent gesenkt&hellip;<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten &Auml;nderungen nimmt die Regierung im Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) vor. Der Gesundheitssektor soll k&uuml;nftig offener f&uuml;r Wettbewerb von privaten Anbietern sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sparen-in-grossbritannien-reich-gegen-arm-1.1638630\">SZ<\/a> \n<p><strong>Dazu passt: 30.000 K&auml;ltetote in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nDer Schwerpunkt der K&auml;ltetode liegt nicht etwa im Norden oder im gebirgigen Wales, sondern in London. Dies h&auml;ngt der Organisation Age UK nach damit zusammen, dass in diesem extrem teuren Ballungsraum viele Rentner nicht mehr genug Geld &uuml;brig haben, um ordentlich zu heizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38871\/1.html\">Telepolis<\/a> <\/p>\n<p><strong>Siehe auch: Online-Petition will britischen Minister am Existenzminimum sehen <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nach-bbc-interview-online-petition-will-britischen-minister-am-existenzminimum-sehen-1.1639771\">SZ<\/a> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Euro-da-F&eacute;<\/strong><br>\nNonplussed by this week&rsquo;s unemployment report showing the Eurozone jobless rate rising to an unprecedented 12%, members of the European Parliament and Europe&rsquo;s national governments pressed ahead on Wednesday with passage of a stringent new package of austerity measures.  Dubbed &ldquo;hyperaust&eacute;rit&eacute;&rdquo; or &ldquo;&Uuml;bersparpolitik&rdquo; by its backers, the new program of ruthless cuts and social demolition promises to deliver even higher levels of joblessness, misery and hopelessness than has been achieved so far by earlier rounds of austerity.<br>\nAlong with the new economic measures, the European Union (EU) also announced its intention to change its name to the &ldquo;European Sadomasochistic Cult.&rdquo;  The new ESC will take the leading role in the implementation of European hyperausterity.<br>\n&ldquo;Nothing is really changing,&rdquo; stated Dutch finance minister and Eurogroup chairman Jeroen Dijsselbloem.  &ldquo;We&rsquo;re just acknowledging the next phase in the natural evolution of the European system.   Europeans need an effective transnational vehicle for the political expression of spite, self-mutilation and cruelty.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neweconomicperspectives.org\/2013\/04\/euro-da-fe.html\">New Economic Perspectives<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gesundheitsausgaben im Jahr 2011 bei rund 294 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Ausgaben f&uuml;r Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2011 bei insgesamt 293,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anl&auml;sslich des Weltgesundheitstages mitteilt, waren das 5,5 Milliarden Euro oder 1,9 % mehr als 2010. Auf jeden Einwohner entfielen gut 3 590 Euro (2010: 3 530 Euro).<br>\nDie Gesundheitsausgaben betrugen damit 11,3 % des Bruttoinlandsproduktes. In den beiden Vorjahren lag dieser Wert noch bei 11,5 % (2010) beziehungsweise 11,8 % (2009). Der fortgesetzte R&uuml;ckgang ist auf die anhaltend starke Wirtschaftsleistung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, w&auml;hrend sich das Wachstum der Gesundheitsausgaben in den beiden letzten Jahren stetig abschw&auml;chte. Im Jahr 2011 lag der Anstieg der Gesundheitsausgaben deutlich unter der durchschnittlichen j&auml;hrlichen Steigerungsrate zwischen 2000 und 2010 von 3,1 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/04\/PD13_128_23611.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von einer &bdquo;Explosion der Gesundheitskosten&ldquo; kann also keine Rede sein.<\/em><br>\n<em>Die Gesundheitsausgaben stiegen in etwa in H&ouml;he der Inflationsrate und gemessen an ihrem Anteil am BIP gingen sie sogar deutlich zur&uuml;ck. <\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe jedoch Spiegel Online: Gesundheitskosten in Deutschland steigen weiter<\/strong><br>\nDie Gesundheitsausgaben in Deutschland steigen weiter: Fast 300 Milliarden Euro waren es im Jahr 2011 &ndash; rund 3600 Euro pro Kopf. Der gr&ouml;&szlig;te Teil davon entfiel zwar auf die gesetzliche Krankenversicherung, die Privatkassen und die privaten Haushalte holten aber auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/gesundheitsausgaben-in-deutschland-steigen-auf-300-milliarden-a-892469.html\">Spiegel<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Gesundheitskosten in Deutschland steigen weiter&rdquo; &ndash; so wie das Bruttosozialprodukt, die Steuereinnahmen und der gesamtgesellschaftliche Reichtum. Und wenn man dann im Text (&ldquo;im Kleingedruckten&rdquo;) genau nachliest, dann findet man, dass der prozentuale Anteil der Kosten f&uuml;r das Gesundheitswesen von 2009 bis 2011 &ldquo;geschrumpft&rdquo; ist und die Gesundheitskosten nicht einmal mit der Inflationsrate gestiegen sind. Das aber w&auml;re kein Skandal gewesen und h&auml;tte auch nicht in die (auch im SPIEGEL) massive Propaganda von den &ldquo;zunehmenden Gesundheitskosten einer alternden Gesellschaft&rdquo; gepasst, deretwegen &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo; das Gesundheitssystem &ldquo;reformiert&rdquo; und die Arbeitgeber immer st&auml;rker von Krankenversicherungspr&auml;mien &ldquo;entlastet&rdquo; werden &ldquo;m&uuml;ssen&rdquo;. &Uuml;berhaupt: wie erkl&auml;rt SpOn sich selbst und uns, dass in einer alternden Gesellschaft die Gesundheitskosten &ldquo;sinken&rdquo;, v&ouml;llig kontr&auml;r zum neoliberalen Geschw&auml;tz?<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>90 Prozent gehen in die Rente mit Abschl&auml;gen<\/strong><br>\nF&uuml;r Klaus Barthel (SPD) sind Voraussetzungen f&uuml;r Rente mit 67 noch nicht erreicht<br>\nLaut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat die Zahl der Berufst&auml;tigen &uuml;ber 60 Rekordstand erreicht. Trotzdem sei es ein langer Weg bis zur Rente mit 67, meint der Vorsitzende der SPD-Arbeitnehmer, Klaus Barthel. Die Anhebung des Zugangsalters mache sich jedoch zu stark als Rentenk&uuml;rzung bemerkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2062528\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Patienten im Stich gelassen &ndash; Kassen dr&uuml;cken sich ums Krankengeld<\/strong><br>\nZahlreiche Versicherte beschweren sich &uuml;ber ihre Kassen, klagen zunehmend &uuml;ber deren hartes Vorgehen, wenn die Betroffenen l&auml;nger arbeitsunf&auml;hig sind. So verschicken Kassen Selbstauskunftsb&ouml;gen mit intimen Fragen, lassen Gutachten nach Aktenlage erstellen, setzen Patienten telefonisch unter Druck. Insider best&auml;tigen, dass die Kassen vor allem Geld sparen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Frontal-21\/Die-Themen-der-Sendung-vom-2.-April-2013-27239060.html\">Frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesetz gegen &Auml;rzte-Korruption &ndash;  Zum Nutzen der Patienten<\/strong><br>\nKorruption ist ein Gift, das allen schadet: Gesundheitsminister Bahr will nun per Gesetz gegen Bestechung von niedergelassenen &Auml;rzten vorgehen. Bisher fehlte f&uuml;r Freiberufler ein strafrechtliches Verbot. Das &auml;ndert sich nun &ndash; endlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/gesetz-gegen-aerzte-korruption-zum-nutzen-der-patienten-1.1639732\">S&uuml;ddeutsche<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Hoffnung der Kommentatorin Nina von Hardenberg in Ehren, das Gesetz d&uuml;rfte sicher nicht mehr vor der Bundestagswahl kommen. Insofern ist die Ank&uuml;ndigung von FDP-Minister Bahr reine Wahlpropaganda zu einem Thema, das viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger umgetrieben hat. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Privatisierung: Die zweifelhafte Rolle der Gutachter<\/strong><br>\nDoch tats&auml;chlich entpuppt sich die vermeintliche Zauberformel PPP immer wieder als besonders teure L&ouml;sung, n&auml;mlich dann, wenn die Rechnungsh&ouml;fe von Bund und L&auml;ndern die Projekte genauer unter die Lupe nehmen. In einem gemeinsamen, 81 Seiten starken Bericht fassten sie ihre Pr&uuml;fungen der Wirtschaftlichkeit von PPP-Projekten zusammen. Das Resultat: Die Effizienzvorteile seien &ldquo;h&auml;ufig zu hoch ermittelt oder nicht schl&uuml;ssig nachgewiesen&rdquo;. Mit anderen Worten: Es wird k&uuml;nstlich billig gerechnet, was am Ende oft teurer kommt.<br>\nDoch wie kann es zu so etwas kommen? F&uuml;r PPP-Projekte gibt es eine hohe H&uuml;rde: Ein Gutachter muss best&auml;tigen, dass PPP wirtschaftlicher ist, als wenn der Staat selbst baut. Diese Wirtschaftlichkeitsgutachten werden nicht etwa von &ouml;ffentlichen Einrichtungen erstellt, sondern von privaten Beratern. Wenn deren Gutachten zu dem Schluss gelangt, PPP sei g&uuml;nstiger, und die Kommune daraufhin die private L&ouml;sung w&auml;hlt, ben&ouml;tigt sie weitere Beratung, etwa bei Ausschreibung, Vergabe und Controlling  &ndash; ein starker Anreiz f&uuml;r die Gutachter, PPP zu bevorzugen, um v&ouml;llig legal lukrative Folgeauftr&auml;ge einzuheimsen.<br>\nDenn diese Beratungsleistungen w&uuml;rden in der Regel nicht anfallen, wenn der Staat selbst bauen w&uuml;rde. F&uuml;r die Berater ein lohnendes Gesch&auml;ft&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2013\/ppp107.html\">ARD Panorama<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man sollte bei allen Privatisierungsprojekten immer zun&auml;chst danach fragen: Wer verdient daran? Wenn man diese Frage hinreichend beantworten kann, dann wei&szlig; man in aller Regel auch, warum daf&uuml;r &ouml;ffentlich Stimmung gemacht wird und warum die Politik dieser Stimmung folgt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Privatisierung. Idee und Praxis seit den 1970er Jahren<\/strong><br>\nRezensiert f&uuml;r H-Soz-u-Kult von Marcus B&ouml;ick, Historisches Institut, Ruhr-Universit&auml;t Bochum Es ist durchaus nicht zu hoch gegriffen, den Sammelband von Norbert Frei und Dietmar S&uuml;&szlig; als Pionierarbeit zu w&uuml;rdigen. Wohl selten wird man bei der Lekt&uuml;re dieses Formats auf derart viel &Uuml;berraschendes im Generellen wie im Detail sto&szlig;en: Von der Umgestaltung der bundesdeutschen Nassbaggerwirtschaft in den 1980er-Jahren &uuml;ber die egozentrischen Selbstverkl&auml;rungen ehemaliger Kommunarden (&bdquo;Ich bin gut&ldquo; von Raymond Martin) bis hin zu einem vor den T&uuml;cken eines ungebremsten Kapitalismus warnenden Ralf Dahrendorf, der 1990 einen Brief nach Warschau schickt. All dies vermittelt einen Eindruck von der thematischen wie methodischen Spannweite des Buches, dessen Beitr&auml;ge gr&ouml;&szlig;tenteils auf ein Jenaer Symposium im Dezember 2010 zur&uuml;ckgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/rezensionen\/type=rezbuecher&amp;id=18725&amp;view=print\">H-Soz-u-Kult<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Schon Werner R&uuml;gemer&acute;s &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dampfboot-verlag.de\/buecher\/630-3.html\">Privatisierung in Deutschland &ndash; eine Bilanz<\/a>&rdquo; von 2008 war eine Pionierarbeit zum Thema Privatisierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Strafanzeige gegen Bahn: &ldquo;S21 wird zum gr&ouml;&szlig;ten Betrugsprojekt der deutschen Nachkriegsgeschichte!&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2013\/04\/04\/strafanzeige-gegen-bahn-s21-wird-zum-grosten-betrugsprojekt-der-deutschen-nachkriegsgeschichte\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU-Abgeordneter ver&ouml;ffentlicht mehr als tausend Lobby-Einladungen<\/strong><br>\nEine Reise nach China, eine Gratismassage und viele Abendessen &ndash; der &ouml;sterreichische EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin hat in zwei Jahren mehr als 1400 Schreiben von Lobbyisten gesammelt. &ldquo;Wir werden regelrecht &uuml;berschwemmt&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-abgeordneter-martin-veroeffentlicht-lobby-einladungen-a-892465.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vorw&uuml;rfe gegen Pfarrer K&ouml;nig &bdquo;an den Haaren herbeigeholt und absurd&ldquo;<\/strong><br>\nEine Reihe von Merkw&uuml;rdigkeiten im Verfahren gegen den Jugendpfarrer Lothar K&ouml;nig hat der s&auml;chsische Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi (B 90\/Gr&uuml;ne) ausgemacht. Bei dem Verfahren gehe es offensichtlich darum, &ldquo;alle die Personen, die gegen die Neonazis demonstrieren wollen, abzuschrecken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a> \n<p><strong>Dazu: &ldquo;B&ouml;swillig, erstunken und erlogen&rdquo;<\/strong><br>\nEr soll bei der Demonstration gegen einen Aufmarsch Rechtsextremer zur Gewalt gegen Polizisten aufgerufen haben &ndash; jetzt steht der Jenaer Pfarrer Lothar K&ouml;nig in Dresden vor Gericht. Sein krawallhumoriger Anwalt erhebt beim Prozessauftakt schwere Anschuldigungen. Indirekt wirft er Sachsen eine Gesinnungsjustiz vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/prozessauftakt-gegen-pfarrer-koenig-boeswillig-erstunken-und-erlogen-1.1640518\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bund: Nicht 900 Millionen Euro sondern 716 Millionen Euro f&uuml;r &ldquo;Bildungspaket&rdquo; 2012<\/strong><br>\nAnders als in vielen Medienberichten der vergangenen Tage (1. bis 3. April 2013) dargestellt, hat der Bund den L&auml;ndern (Kommunen) 2012 nicht 900 Millionen Euro f&uuml;r Leistungen f&uuml;r &ldquo;Bildung und Teilhabe&rdquo; bereitgestellt, sondern nach Berechnungen des Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) lediglich etwa 716 Millionen Euro. Die laut dieser Medienberichte vom Bundessozialministerium genannten &ldquo;rund 900 Millionen Euro&rdquo;, ergeben sich, gro&szlig;z&uuml;gig aufgerundet, aus diesen 716 Millionen Euro und 159 Millionen Euro, die den L&auml;ndern (Kommunen) f&uuml;r die Verwaltung des &ldquo;Bildungspakets&rdquo; &uuml;berwiesen wurden. (incl. Verwaltungsmittel: 875 Millionen Euro)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/350-bundesmittel-bildungspaket-nicht-900-millionen-euro-sonderm-716-millionen-euro.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>INET Conferenz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ineteconomics.org\/conference\/hongkong\">INET<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die aktuelle Konferenz des Institute for New Economic Thinking (INET) findet zur Zeit in Hong Kong statt. Das Programm, eine Live-&Uuml;bertragung und viele zus&auml;tzliche Informationen finden Sie auf den Seiten des INET. Dieses Jahr sind u.a. Barry Eichengreen, Niall Ferguson, Simon Johnson, Steve Keen, Joseph Stiglitz und Robert Skidelsky dabei. F&uuml;r &ouml;konomisch Interessiert d&uuml;rfte dies spannend werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Sie hassen uns wieder<\/strong><br>\nChanson des Monats April 2013 von Thomas Pigor<br>\nWir waren ganz ganz knapp davor cool zu sein&hellip; doch dann &ndash; gr&auml;tschte die Finanzpolitik zwischenrein&hellip; Und jetzt? &ldquo;Sie hassen uns wieder. Wir ham es geschafft. Sie hassen uns wieder. Nicht nur wegen unsrer Kaufkraft. Sie hassen uns wieder. Ob offen oder subtil. Da ist es wieder, dieses vertraute ungute Gef&uuml;hl.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/swr2-chanson-des-monats-pigor\/-\/id=7576\/nid=7576\/did=7365184\/mpdid=11228326\/13m42zo\/index.html\">SWR 2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16766"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16773,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16766\/revisions\/16773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}