{"id":16775,"date":"2013-04-05T16:15:40","date_gmt":"2013-04-05T14:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775"},"modified":"2013-04-05T16:15:40","modified_gmt":"2013-04-05T14:15:40","slug":"hinweise-des-tages-ii-101","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h01\">Offshoreleaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h02\">Schlupfloch Grunderwerbssteuer &ndash; Die 95-Prozent-H&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h03\">Haut den Hollande!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h04\">Bilanztricksereien: Finanzaufsicht kn&ouml;pft sich Deutsche Bank vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h05\">Thomas Fricke &ndash; Gl&uuml;ckliche Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h06\">Daniel Gros: Die Bedeutung des Falls Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h07\">Der Euroraum in der Nachfragefalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h08\">Der Griechenland-Joker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h09\">Meisterspekulant Soros: &ldquo;Europa hat Japans Weg in den Tod eingeschlagen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h10\">Die Tragik der Eurokrise in einem Chart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h11\">Arm in einer reichen Stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h12\">Streik-Drohung: Arbeitskampf bei Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h13\">Ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte: Nicht mehr alle zum Taxifahren verdammt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h14\">Parteispenden: St&uuml;ckeln bis zur Unkenntlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h15\">Interner Bericht: Ministerien besch&auml;ftigen Dutzende Externe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h16\">Neue Uno-Zahlen: Ein Viertel aller Syrer ist auf der Flucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h17\">Wie viel Aufkl&auml;rung h&auml;tten Sie gern? Geschnitten oder am St&uuml;ck?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775#h18\">Das Letzte: Bewusstseinsspaltung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16775&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offshoreleaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Zeit ist reif f&uuml;r ein Europ&auml;isches FATCA<\/strong><br>\nJournalisten aus &uuml;ber 30 L&auml;ndern haben Daten von etwa 130.000 Personen ver&ouml;ffentlicht, die in Steueroasenfirmen, Steuerhinterziehungs- oder Steuervermeidungsaktivit&auml;ten involviert sind (1). Die Debatte um Steuergerechtigkeit und intransparente internationale Finanzstr&ouml;me, die zuletzt durch die FATCA-Initiative (2) der USA angesto&szlig;en wurde, erh&auml;lt dadurch neuen Schub. FATCA zwingt faktisch alle in den USA aktiven Finanzinstitutionen, automatisch ihnen bekannte Informationen &uuml;ber US-Steuerzahler an die amerikanische Finanzbeh&ouml;rde zu &uuml;bermitteln. Das gilt auch f&uuml;r Aktivit&auml;ten, die au&szlig;erhalb der USA zum Beispiel durch Tochter- oder Muttergesellschaften der amerikanischen Banken etc. get&auml;tigt werden. Damit die &uuml;bermittelten Daten vollst&auml;ndig und umfassend sind, schreibt FATCA den Finanzinstitutionen au&szlig;erdem vor, Eigentumsverh&auml;ltnisse in Firmen und Stiftungen zu ermitteln. So wird sichergestellt, dass keine Eink&uuml;nfte und Verm&ouml;gen amerikanischer Steuerzahler unerkannt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2013\/offshoreleaks-die-zeit-ist-reif-fur-ein-europaisches-fatca\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><strong>Zum Thema FACTA:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12942\">Ein Steuerabkommen mit Sollbruchstellen.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Steueroasen: Banken drohen harte Strafen<\/strong><br>\nUnter den Gro&szlig;banken, die ihre Kunden mit Steueroasen-Konstrukten versorgen, ist die Deutsche Bank nach Recherchen des NDR und der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; besonders aktiv. Die Bank bestreitet dies: &ldquo;Die Deutsche Bank bietet ihre Dienstleistungen f&uuml;r verm&ouml;gende Kunden auf der Grundlage an, dass die Kunden ihre Steuerangelegenheiten vollumf&auml;nglich regeln und dabei alle Steuergesetze und Meldeverpflichtungen befolgen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Wer sich systematisch beteiligt, kann die Lizenz verlieren&rdquo;<br>\nDoch so leicht wollen Politiker die Banken offenbar nicht davonkommen lassen, auch nicht die Berliner Regierung. Finanzstaatssekret&auml;r Steffen Kampeter sagte im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF zu den Enth&uuml;llungen der Deutsche-Bank-Gesch&auml;fte: &ldquo;Unabh&auml;ngig von dem Institut finde ich Beihilfe zur Steuerhinterziehung unanst&auml;ndig, sie ist ja auch strafrechtsbew&auml;hrt in Deutschland. Und ein Institut, das sich systematisch an solchen Aktivit&auml;ten beteiligt, kann nach dem deutschen Kreditwesengesetz ja auch seine Lizenz verlieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/home\/offshoreleaks179.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Botschaft h&ouml;r ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>So funktionieren Steueroasen<\/strong><br>\nBetr&uuml;ger und Scheindirektoren, Banken und Anw&auml;lte, gro&szlig;e Namen und schwarzes Geld: Etwa 50 Staaten weltweit gelten als Steueroasen. Ein Streifzug durch die Heimat von Gier und Geiz zeigt, welche Menschen Offshore-Gesch&auml;fte machen und wie sie geheime Briefkastenfirmen aufsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/offshore-leaks-so-funktionieren-steueroasen-1.1640744\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>BBC &uuml;ber Offshore &ndash; Undercover in Panama<\/strong><br>\nMit versteckter Kamera besuchen BBC-Reporter das Steuerparadies und lassen sich beraten, wie man das Finanzamt austricksen kann. Der Verk&auml;ufer geheimer Stiftungen versichert dem potentiellen Kunden: &ldquo;Geschnappt zu werden ist so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/offshorebbcneu-offshorebbcneu-1.1640465\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>David Cameron urged to act over British Virgin Islands<\/strong><br>\nSecret offshore havens &lsquo;stain face of Britain&rsquo;, says Lib Dem peer, as evidence grows over sham directors and hidden cash [&hellip;]<br>\nDespite mounting evidence that British sham directors are selling their names as fronts for offshore secrecy, the UK&rsquo;s Department for Business, Innovation and Skills (BIS) signalled that politicians are reluctant to move against them.<br>\nA report on the sham directors scandal has already been sent to ministers by the BIS deputy head of corporate governance, Jo Shanmugalingam. This followed a Guardian-BBC investigation last year into the leaked data which revealed that two dozen Britons, giving obscure offshore addresses, were purporting to control thousands of companies.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/uk\/2013\/apr\/04\/david-cameron-british-virgin-islands\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nicht nur David Cameron, sondern auch K&ouml;nigin Elisabeth ist gefordert. Die Kanalsinseln Jersey, Isle of Man und Guernsey sind direkt der britischen Krone unterstellt. Antigua und Barbuda, die Bahamas, Barbados, Belize, die Cookinseln, Grenada, St. Kitts und Nevis, St. Lucia und St. Vincent und die Grenadinen geh&ouml;ren dem Conmmonwealth an und haben K&ouml;nigin Elisabeth als Staatsoberhaupt. Anguilla, die Bermudas, die Britischen Jungferninseln, die Cayman Islands, Gibraltar, Montserrat und die Turks- und Caicosinseln sind sogar britisches &Uuml;berseegebiet und unterstehen direkt der britischen Gesetzgebung. Damit ist rund die H&auml;lfte der &bdquo;traditionellen Steueroasen&ldquo; direkt oder indirekt Westminster und der britischen Krone unterstellt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schlupfloch Grunderwerbssteuer &ndash; Die 95-Prozent-H&uuml;rde<\/strong><br>\nBeim Verkauf von tausenden bundeseigenen Wohnungen m&uuml;ssen die L&auml;nder auf die Grunderwerbsteuer verzichten. Grund ist ein juristischer Trick. [&hellip;]<br>\nDen ostdeutschen Bundesl&auml;ndern entgehen Steuereinnahmen in Millionenh&ouml;he, weil die K&auml;ufer bundeseigener Wohnungen keine Grunderwerbsteuer zahlen (&hellip;) Konkret geht es um rund 11.500 Wohnungen der TLG-Wohnungsgesellschaft, die der Bund Ende vergangenen Jahres an die TAG Immobilien AG verkauft hat &ndash; f&uuml;r 471 Millionen Euro (&hellip;)<br>\nJetzt stellt sich heraus: Verkauft wurden die Wohnungen &ndash; unter anderem in Berlin, Dresden und Rostock gelegen &ndash; nicht an die TAG Immobilien AG, sondern an zwei Tochterunternehmen dieser Firma. Eine der T&ouml;chter erwarb 94,9 Prozent der TLG-Wohnungsgesellschaft, die andere 5,1 Prozent. Grund ist offensichtlich ein Schlupfloch im Grunderwerbsteuergesetz. Demnach f&auml;llt Grunderwerbsteuer nur an, wenn eine Person mindestens 95 Prozent einer Immobilie beziehungsweise Anteile an einer Immobiliengesellschaft erwirbt.&rdquo;&#8203;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Schlupfloch-Grunderwerbsteuer\/!114005\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Pressekonferenz &ndash; Neue Erkenntnisse &uuml;ber Verkauf der TLG-Wohnungen<\/strong><br>\nGregor Gysi und Steffen Bockhahn haben am Donnerstag &uuml;ber neue Erkenntnisse zum Verkauf der TLG Immobilien an die TAG Immobilien informiert. Offenkundig hat sich die Bundesregierung der umstrittenen &ldquo;Share-Deals&rdquo; bedient und so die ostdeutschen Bundesl&auml;nder um etwa 20 Millionen Euro Grunderwerbssteuer gebracht. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE und Aussagen des Finanzministeriums in der letzten Sitzung des Haushaltsausschusses hervor. Entgegen der stetigen &ndash; auch in offiziellen Unterrichtungen an den Deutschen Bundestag vorgebrachten &ndash; Aussagen, es habe nur eine K&auml;uferin gegeben, wurde an mehrere Gesellschaften verkauft. DIE LINKE hat begr&uuml;ndete Zweifel daran, dass hierbei der rechtliche Rahmen noch eingehalten wurde.<br>\nDaher stellt die Fraktion DIE LINKE nun weitere Fragen an die Bundesregierung und wird eine gesetzliche Initiative zur Unterbindung dieser M&ouml;glichkeit, zu Lasten der L&auml;nder f&auml;llige Steuern bei Immobiliengesch&auml;ften nicht zu zahlen, starten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Mp5LrFu2QPk&amp;list=UUF2SPLBq18sL88yZw9m-GZQ&amp;index=1\">Linksfraktion via YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Haut den Hollande!<\/strong><br>\nFrankreich kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Nach der Aff&auml;re um Ex-Haushaltsminister Cahuzac muss sich Pr&auml;sident Hollande jetzt auch noch mit Vorw&uuml;rfen gegen seinen fr&uuml;heren Wahlkampfmanager Augier herumschlagen. Und nun kommt auch noch SPD-Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck &ndash; quel malheur! [&hellip;]<br>\nDoch es sind kleine Fische im Vergleich zu den Vorw&uuml;rfen, denen sich etwa Finanzminister Sch&auml;uble in der CDU-Spendenaff&auml;re ausgesetzt sah. Sch&auml;uble ist wieder in Amt und W&uuml;rden, die Franzosen sind f&uuml;r immer verdammt.<br>\nDas hindert die deutschen Leitmedien aber nicht daran, Hollande in Grund und Boden zu schreiben und die &ldquo;Grande nation&rdquo; zu begraben. &ldquo;Horror f&uuml;r Hollande&rdquo; hei&szlig;t es auf SPON. Dabei hat der Negativ-Spin Methode &ndash; das doppelte Ma&szlig; auch.<br>\nWenn die deutsche Wirtschaft um 0,6 Prozent schrumpft, wie im 4. Quartal 2012 geschehen, ist das eine kleine Delle. Wenn die franz&ouml;sische im selben Zeitraum um 0,3 Prozent zur&uuml;ckgeht, eine schwere Krise.<br>\nWenn Kanzlerin Merkel den Wahlk&auml;mpfer Hollande schneidet, wie im letzten Jahr passiert, ist dies eine kleine Ungeschicklichkeit. Wenn Hollande den SPD-Kanzlerkandidaten empf&auml;ngt, ist dies eine gro&szlig;e Provokation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/haut-den-hollande\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bilanztricksereien: Finanzaufsicht kn&ouml;pft sich Deutsche Bank vor<\/strong><br>\nBundesbank und BaFin haben sich in die Ermittlungen der US-B&ouml;rsenaufsicht SEC gegen die Deutsche Bank eingeschaltet. Das gr&ouml;&szlig;te deutsche Geldinstitut steht unter dem Verdacht, seine Bilanzen manipuliert zu haben. Wie die &ldquo;Financial Times&rdquo; berichtet, sollen deutsche Beamte nach New York reisen. Der gr&ouml;&szlig;te deutsche Geldkonzern soll in den ersten Jahren der Finanzkrise Milliardenverluste bei Kreditderivaten verschleiert haben. Ende vergangenen Jahres hatte die &ldquo;FT&rdquo; berichtet, dass es bei den Vorw&uuml;rfen gegen die Deutsche Bank um verschleierte Verluste von bis zu zw&ouml;lf Milliarden Dollar gehe. Die Zeitung berief sich auf drei fr&uuml;here Mitarbeiter, die sich an die SEC gewandt h&auml;tten. Die Bank, die ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen ist, habe sich ihre Bilanz sch&ouml;ngerechnet. Der damalig Vorstandschef Josef Ackermann hatte &ouml;ffentlich gesagt, dass es eine Schande w&auml;re, wenn die Deutsche Bank Staatshilfen in Anspruch nehmen m&uuml;sste. Laut &ldquo;FT&rdquo; h&auml;tte die Bank ohne die Bilanztricksereien m&ouml;glicherweise aber genau das ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bilanztricksereien-bundesbank-knoepft-sich-deutsche-bank-vor-a-892408.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Spiegel macht wieder einmal recht rei&szlig;erisch auf. Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn der Spiegel versprechen w&uuml;rde, sich die Ergebnisse der Ermittlungen gr&uuml;ndlich &ldquo;vorzukn&ouml;pfen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Gl&uuml;ckliche Zeiten<\/strong><br>\nBevor die Finanzm&auml;rkte entfesselt wurden, funktionierte die Wirtschaft eigentlich ganz gut. H&ouml;chste Zeit also, die Banken wieder auf altes Ma&szlig; zurechtzustutzen.<br>\nGut 30 Jahre ist es jetzt her, dass die Welt in die Finanzglobalisierung startete und aus bescheidenen Banken allm&auml;hlich riesige Geldmaschinen wurden. Die Bilanz ist ersch&uuml;tternd. Da stehen Banken pl&ouml;tzlich vor dem Kollaps und Menschen wieder Schlange vor geschlossenen Schaltern. Da m&uuml;ssen Staaten enorme Schulden aufnehmen, um Finanzinstitute zu retten &ndash; Geld, mit dem sonst ganze Sozialbudgets zu finanzieren gewesen w&auml;ren. Da gibt es in vielen L&auml;ndern erstmals seit Jahrzehnten wieder Massenarbeitslosigkeit. Und da treiben pl&ouml;tzlich die Verursacher des Desasters die regierenden Retter. Bis denen selbst irgendwann das Geld ausgeht und aus der Banken- eine Staatsschuldenkrise geworden ist.<br>\nSelten ist eine wirtschaftspolitische Gro&szlig;idee so krachend gescheitert wie diese. Nicht weil es ein paar schwarze Schafe gibt oder Banker per se unmoralisch sind. Quatsch. Sondern weil sich die Annahme als Unsinn erwiesen hat, wonach es in der sch&ouml;nen Bankenwelt immer weise Spekulanten gibt, die das System vor dem Kollaps sch&uuml;tzen, indem sie ungute Trends aus eigenem Interesse stoppen. Sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/finanzen\/:Thomas-Fricke--Glueckliche-Zeiten\/100050377.html\">Capital<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Daniel Gros: Die Bedeutung des Falls Zypern<\/strong><br>\nObwohl Zypern zu klein ist, um f&uuml;r die globalen Finanzm&auml;rkte von Belang zu sein, k&ouml;nnte sich die Krise als wichtiger Pr&auml;zedenzfall daf&uuml;r erweisen, wie die europ&auml;ische Politik mit k&uuml;nftigen Bankenproblemen umgeht. Insbesondere k&ouml;nnte sie die aktuellen Pl&auml;ne f&uuml;r eine &bdquo;Bankenunion&ldquo; beeinflussen, die drei Elemente umfassen muss: eine einzige Bankenaufsicht, eine gemeinsame Aufl&ouml;sungsbeh&ouml;rde und ein glaubw&uuml;rdiges System der Einlagensicherung. Die Zypernkrise h&auml;lt in Bezug auf alle drei Aspekte wichtige Lehren f&uuml;r uns parat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-lessons-of-the-cypriot-crisis-for-europe-s-banking-union-by-daniel-gros\/german#JZi6m09VbbitQJih.99\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Euroraum in der Nachfragefalle<\/strong><br>\nDie extrem schwache Konjunktur, die steigende Arbeitslosigkeit und deflation&auml;re Tendenzen zeigen an, dass die Eurozone immer noch, viereinhalb Jahre nach Lehman Brothers, von einem massiven Ausfall der Binnennachfrage betroffen ist. Auch mittelfristig sieht die Lage d&uuml;ster aus, sollten die Ursachen f&uuml;r die krisenhafte Entwicklung nicht rasch behoben werden. [&hellip;]<br>\nFiskalische Austerit&auml;t wurde sodann zum Leitprogramm erhoben mit dem Ziel, die &ouml;ffentlichen Schulden, die im Zuge von Bankenrettungsaktionen und der Wirtschaftskrise im Allgemeinen gestiegen waren, wieder zu senken. Zus&auml;tzlich sollten Strukturreformen die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Krisenl&auml;nder erh&ouml;hen. Beides sollte das Vertrauen auf den Finanzm&auml;rkten wieder herstellen und in der Folge &uuml;ber sogenannte nicht-keynesianische Effekte Wachstum erm&ouml;glichen. Diese Erwartungen waren allerdings nicht-selbsterf&uuml;llend &ndash; im Gegenteil. Wegen der angespannten Wirtschaftslage, der Nullzinsschranke, der Unm&ouml;glichkeit einer W&auml;hrungsabwertung gegen&uuml;ber den wichtigsten Handelspartnern, gestiegener Kreditbeschr&auml;nkungen und der mangelnden Zuversicht der Haushalte und Unternehmen hatten die Sparanstrengungen weit st&auml;rkere negative Nachfrageeffekte als urspr&uuml;nglich erwartet (u.a. Batini et al. 2012; Blanchard und Leigh, 2013; Mathieu und Sterdyniak, 2013; Theodoropoulou und Watt, 2011).  Die dadurch hervorgerufenen Steuerausf&auml;lle und nicht-diskretion&auml;ren Ausgabenerh&ouml;hungen kompensierten einen wesentlichen Teil der Einsparungen. Daher wurden die Budgetziele nicht erreicht, die Lage der Staatshaushalte verschlechterte sich weiter und die betroffenen Staaten reagierten mit einer weiteren Versch&auml;rfung der Sparma&szlig;nahmen. Gleichzeitig schlug die Fiskalpolitik auch in allen &uuml;brigen EU-Staaten einen restriktiven Kurs ein. Die synchrone Sparpolitik in der EU d&auml;mpfte die private Nachfrage derma&szlig;en, dass das BIP des Euroraums bereits 2012 wieder schrumpfte. Gleichzeitig steigen die Arbeitslosen- und Staatsschuldenquoten bis heute weiter an. Am meisten nahm die &ouml;ffentliche Verschuldung in jenen Eurol&auml;ndern zu, die die radikalsten Sparprogramme umsetzten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2013\/04\/der-euroraum-in-der-nachfragefalle\/?utm_source=feed&amp;utm_medium=main\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Griechenland-Joker<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Politik nutzt Griechenland als Ausrede f&uuml;r unliebsame Entscheidungen. Opfer werden zu T&auml;tern gemacht &ndash; mit fatalen Folgen f&uuml;r die Menschen vor Ort.<br>\nIn der europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit denkt man beim Stichwort &bdquo;Griechische Krise&ldquo; automatisch an Korruption, armselige Regierungen und sozialen Aufruhr. Diesen Eindruck nutzen Regierungen anderer L&auml;nder und politische Kommentatoren, um in ihren eigenen L&auml;ndern politische Ver&auml;nderung zu provozieren. Mit Drohungen von einer Zukunft &bdquo;mit griechischen Verh&auml;ltnissen&ldquo; werden unpopul&auml;re Reformen gerechtfertigt und interne Aufst&auml;nde angeheizt. Mit Phrasen wie &bdquo;Griechische Trag&ouml;die&ldquo;, &bdquo;Griechenland soll uns eine Warnung sein&ldquo;, &bdquo;Griechische Alternative&ldquo; und &bdquo;Griechenland in die Krise folgen&ldquo; wird angstgetriebene Politik vorangetrieben, die auf Krisen- und Unsicherheitsrhetorik basiert. [&hellip;]<br>\nDie Krise in Griechenland ist mittlerweile eine rhetorische Figur im politischen Theater Europas. Sie wird als eine Art Schock-Taktik eingesetzt, um gesellschaftspolitische Ver&auml;nderungen zu rechtfertigen. [&hellip;] Zudem wird das griechische Volk als Ausl&ouml;ser der Krise dargestellt, nicht als ihr Opfer. Zusammen mit immer neuen Sch&uuml;ben der Sparpolitik schafft diese Erz&auml;hlung den Eindruck von Verfolgung und Elend unter den Griechen. Vor Ort ist die Krise st&auml;ndig pr&auml;sent. Fortdauernde Nachrichten- und Diskussionssendungen thematisieren die steigende soziale Armut, neue Korruptionsskandale oder die neusten Versprechen der Politik. Jede Woche ist die &bdquo;kritische Woche&ldquo; f&uuml;r die Zukunft des Landes. Und doch geht das Leben weiter. Zumindest an der Oberfl&auml;che ist von den Auswirkungen der Krise im allt&auml;glichen Leben wenig zu sehen. &Ouml;ffentliche Demonstrationen sind nur klein und finden unregelm&auml;&szlig;ig statt. Die Menschen gehen ihren t&auml;glichen Verpflichtungen nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/daniel-m-knight\/6609-griechische-krise-und-politischer-opportunismus#6609\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Meisterspekulant Soros: &ldquo;Europa hat Japans Weg in den Tod eingeschlagen&rdquo;<\/strong><br>\nEuropa befindet sich auf dem Weg in die wirtschaftliche Depression. Mit deutlichen Worten hat der US-Starinvestor George Soros den alten Kontinent vor einer Katastrophe gewarnt. &ldquo;Europa hat einen Weg eingeschlagen, der Japan in den vergangenen 25 Jahren in den langsamen Tod gef&uuml;hrt hat&rdquo;, sagte Soros dem amerikanischen Fernsehsender CNBC. Das m&uuml;sse jetzt verhindert werden&hellip;<br>\nSchon h&auml;ufiger hat er Deutschland die Schuld an der Misere in der Euro-Zone gegeben. Mit seinem harschen Sparkurs, das es den anderen Mitgliedern der Euro-Zone aufdr&auml;nge und seinen antiquierten Ideen einer harten Geldpolitik werde Deutschland Europa in die Katastrophe f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article115028825\/Europa-hat-Japans-Weg-in-den-Tod-eingeschlagen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Als Kritiker von links kann man ja Soros wirklich nicht bezeichnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Tragik der Eurokrise in einem Chart<\/strong><br>\nSowohl in Deutschland wie auch in der gesamten Eurozone liegt die Arbeitslosenrate derzeit auf einem Rekordniveau. Bloss sind es zwei komplett divergierende Rekorde.\n<p>Die folgende Grafik zeigt das eindr&uuml;cklich (Quelle: Eurostat via Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale):<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hw2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130405_hw2_small.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>In Deutschland (rote Kurve) betr&auml;gt die Arbeitslosenrate gem&auml;ss Eurostat aktuell 5,4 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit dem Start der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion im Jahr 1999.<br>\nIn der gesamten, 17 L&auml;nder umfassenden Eurozone (schwarze, perforierte Kurve) liegt sie derweil auf 12 Prozent. Das ist der h&ouml;chste verzeichnete Wert seit dem Beginn der W&auml;hrungsunion. Der guten Ordnung halber haben wir in der Grafik noch Frankreich, das zweite &laquo;Kernland&raquo; der Union, eingef&uuml;gt (blaue Kurve): Mit 10,8 Prozent wird auch dort ein rekordhoher Wert verzeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/12355\/die-tragik-der-eurokrise-in-einem-chart\/\">Tagesanzeiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das in dem Artikel angebotene Ventil um die Ungleichgewichte auszugleichen, n&auml;mlich dass die Arbeitslosen S&uuml;deurop&auml;er Arbeit in Nordeuropa suchen, ist nat&uuml;rlich absurd. Auch dass die Arbeitslosenstatistik in Deutschland gesch&ouml;nt ist, ist ja bekannt.  Aber richtig ist, dass Deutschland mit seinen Export&uuml;bersch&uuml;ssen in die s&uuml;dlichen Eurol&auml;nder auch Arbeitslosigkeit nach dorthin exportiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arm in einer reichen Stadt<\/strong><br>\nWo jeder reich ist, geht Armut unter &ndash; Luxuskaufh&auml;user, Autokonzerne und Werbeplakate sind perfekte Scheuklappen. Betroffene sehen die Stadt mit anderen Augen. Auch, weil sie selbst oft &uuml;bersehen werden. In Stuttgart sind mehr als 90 000 Menschen armutsgef&auml;hrdet.<br>\nAlexandra Mahnke ist arm, und schuld ist ihre gro&szlig;e Liebe &ndash; die Kunst. Die 35-J&auml;hrige mit dem roten Bubikopf nippt in einer Szenekneipe an einem Milchkaffee und saugt mit ihren braunen Augen f&ouml;rmlich die Atmosph&auml;re auf. Hier f&auml;llt sie nicht auf in ihrem langen schwarzen Mantel und den grauen Schlupfstiefeln aus weichem Leder. Ob die Leute ahnen, dass die Tasse Kaffee f&uuml;r sie ein Luxus ist? Dass sie einen Lagerraum als Wohnung nutzt, um Geld zu sparen? Dass ihre Mutter alte Kleidung umn&auml;ht, wenn sie Lust auf etwas Neues hat, aber das Geld mal wieder fehlt? Dass sie ein Abonnement k&uuml;ndigen musste, weil sogar die Monatszeitschrift zu teuer ist?<br>\nF&uuml;r Alexandra Mahnke ist das alles seit acht Jahren ganz normal. &ldquo;Wenn ich den Menschen von meiner Situation erz&auml;hle, sind sie meist total &uuml;berrascht&rdquo;, sagt die Choreografin. Ihre Situation, das ist ein Einkommen von 700 Euro im Monat. Oft weniger. Trotz Diplom, Flei&szlig; und Talent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2013\/04\/arm-in-einer-reichen-stadt\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streik-Drohung: Arbeitskampf bei Amazon<\/strong><br>\nSeit der ARD-Reportage &ldquo;Ausgeliefert&rdquo; hat Amazon ein ernsthaftes Problem in der Au&szlig;endarstellung als fairer Arbeitgeber. Das Negativimage k&ouml;nnte sich ab der n&auml;chsten Woche noch verst&auml;rken. Dann droht &ndash; zumindest in Leipzig und Bad Hersfeld &ndash; erstmals ein Streik beim Online-Versender. Mit 97 Prozent haben sich die Ver.di-Mitglieder in Sachsen f&uuml;r Arbeitsniederlegungen ausgesprochen. Dort fordert die Gewerkschaft erst einmal gar nicht mehr Geld, sondern &uuml;berhaupt nur die Aufnahme von Tarifverhandlungen.<br>\nTheoretisch k&ouml;nnte es bereits in der kommenden Woche zu den ersten Streiks kommen. Allerdings will Ver.di &uuml;ber Umfang und Zeitpunkt m&ouml;glicher Aktionen erst einmal intern beraten. Wie der MDR berichtet, beteiligten sich an der Abstimmung in Leipzig 500 der etwa 520 Gewerkschafts-Mitglieder. Insgesamt sollen &ndash; laut Ver.di &ndash; rund 1.200 Festangestellte und rund 800 befristete Mitarbeiter beim Online-Versender in Leipzig arbeiten. Die Arbeitgebervertreter fordern eine Untergrenze beim Lohn von 10,66 Euro f&uuml;r alle am Standort Besch&auml;ftigten, sowie ein tarifliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/internet\/streik-drohung-arbeitskampf-bei-amazon\/2013\/04\/05.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte: Nicht mehr alle zum Taxifahren verdammt<\/strong><br>\nSeit einem Jahr werden Berufsabschl&uuml;sse besser anerkannt. Das Interesse ist gro&szlig;, doch manche L&auml;nder hinken noch hinterher. Seit einem Jahr k&ouml;nnen Zuwanderer ihre ausl&auml;ndischen Berufsabschl&uuml;sse leichter anerkennen lassen. Kritiker monieren, dass die Zahl der tats&auml;chlichen Anerkennungen noch immer zu gering sei. Auch seien die Kosten daf&uuml;r zu hoch, sie k&ouml;nnen 100 bis 1.000 Euro betragen. Rund 3 Millionen Menschen in Deutschland haben ihren Berufsabschluss im Ausland erworben. Mindestens 300.000 Zuwanderer sollen hierzulande unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten. &ldquo;Der gro&szlig;e Fortschritt des Gesetzes ist: Es macht Schluss mit der Diskriminierung nach Staatsangeh&ouml;rigkeit&rdquo;, findet Michael Gwosdz, der in der Zentralen Beratungsstelle bei der Diakonie Hamburg arbeitet. Einst wurde ausl&auml;ndischen &Auml;rzten im Regelfall die Approbation verweigert &ndash; selbst wenn sie in Deutschland studiert hatten. &ldquo;Deswegen gibt es gerade bei &Auml;rzten jetzt so eine Flut von Antr&auml;gen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F04%2F04%2Fa0119&amp;cHash=39d106a9cf70ba52b35d1efdf125dadf\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Desweitern erz&auml;hlt die <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F04%2F04%2Fa0121&amp;cHash=2807a853abed2400bada9da1754332d1\">taz vom Frust<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F04%2F04%2Fa0120&amp;cHash=00fcae6e10b8d5cc2d985bc266b4efbb\">Erfolg<\/a> zweier Zuwanderer in ihrer Bem&uuml;hung um Ausbildungsanerkennung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Parteispenden: St&uuml;ckeln bis zur Unkenntlichkeit<\/strong><br>\nDrei Viertel aller Spenden an die Parteien bleiben f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit intransparent. Das hat die Initiative Lobbycontrol anhand der neuen Rechenschaftsberichte der Parteien ausgerechnet. Laut Gesetz m&uuml;ssen Spenden erst dann mit Namen und Adresse des Spenders ver&ouml;ffentlicht werden, wenn sie 10.000 Euro im Jahr &uuml;berschreiten. Die Berechnung hat nun gezeigt, dass nur 26 Prozent aller Spenden bei &uuml;ber 10.000 Euro liegen: Von insgesamt 53 Millionen Euro Spenden im Jahr 2011 an alle Parteien blieb damit bei 39 Millionen die Herkunft nicht nachvollziehbar. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass Unternehmen den Parteien gr&ouml;&szlig;ere Summen zukommen lassen k&ouml;nnen, ohne dass die &Ouml;ffentlichkeit davon erf&auml;hrt. So hat der Waffenhersteller Heckler &amp; Koch seit 2002 mindestens 93.000 Euro an die Parteien gespendet, 70.000 davon an die CDU. Das Unternehmen spendete jedes Jahr Betr&auml;ge, die knapp unter der Ver&ouml;ffentlichungsgrenze liegen. &ndash; Spenden &uuml;ber 10.000 Euro werden derzeit in den Rechenschaftsberichten erst mit einer Verz&ouml;gerung von mindestens ein bis zu zwei Jahren ver&ouml;ffentlicht. Darum liegen jetzt erst die Spenden f&uuml;r 2011 vor. Lobbycontrol fordert neben der Herabsetzung der Ver&ouml;ffentlichungsgrenze auf 2.000 Euro au&szlig;erdem, dass gr&ouml;&szlig;ere Spenden von &uuml;ber 10.000 Euro sofort ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;ssen. Derzeit m&uuml;ssen Spenden erst unmittelbar angezeigt werden, wenn sie &uuml;ber 50.000 Euro liegen. Und auch diese Regel l&auml;sst sich leicht umgehen: Wenn ein Unternehmen mehrmals im Jahr Betr&auml;ge unter 50.000 Euro an eine Partei &uuml;berweist, m&uuml;ssen diese nicht zu einer Gro&szlig;spende zusammengerechnet und ver&ouml;ffentlicht werden. Sie werden wie mehrere Einzelspenden betrachtet, die erst verz&ouml;gert publiziert werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F04%2F02%2Fa0054&amp;cHash=474635f3b31e3f87631fe651973c7c26\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interner Bericht: Ministerien besch&auml;ftigen Dutzende Externe<\/strong><br>\n48 externe Mitarbeiter sind in Bundesministerien besch&auml;ftigt &ndash; die Dauer ihres Einsatzes &uuml;berschreitet laut einem neuen Bericht des Innenministeriums h&auml;ufig die Regelzeit. Was treiben die Externen in den Bundesbeh&ouml;rden?<br>\nSie kommen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Deutschen Zentrum f&uuml;r Luft- und Raumfahrt oder etwa dem VDI-Technologiezentrum: 48 externe Personen waren im zweiten Halbjahr 2012 in Bundesministerien besch&auml;ftigt. Das geht aus einem Bericht des Innenministeriums hervor, der SPIEGEL ONLINE vorliegt. [&hellip;]<br>\nDie Transparenz-Initiative LobbyControl fordert &ldquo;eine vollst&auml;ndige Beendigung der Praxis der externen Mitarbeiter&rdquo;. LobbyControl sei zwar daf&uuml;r, dass Sachverstand von au&szlig;en in die Ministerien gelange, dies solle aber auf transparentem Wege geschehen, sagte Timo Lange. &ldquo;Es ist kritisch, dass einzelne Organisationen wie der BDI einen privilegierten Zugang in die Ministerien haben, andere Organisationen wie Umweltverb&auml;nde hingegen nicht.&rdquo;<br>\nEin BDI-Mitarbeiter k&uuml;mmert sich im Ausw&auml;rtigen Amt von Guido Westerwelle (FDP) seit dem Jahr 2011 um die Au&szlig;enwirtschaftsf&ouml;rderung und die &ldquo;strukturelle Verbesserung der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverb&auml;nden&rdquo;. In Dirk Niebels (FDP) Ministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit hilft ein BDI-Mitarbeiter dem zust&auml;ndigen Referenten, Positionen des Ministeriums zu erarbeiten und zu koordinieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ministerien-beschaeftigen-externe-mitarbeiter-oft-laenger-als-geplant-a-892732.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neue Uno-Zahlen: Ein Viertel aller Syrer ist auf der Flucht<\/strong><br>\nAllein innerhalb des Landes gebe es derzeit rund vier Millionen Betroffene, erkl&auml;rte eine Sprecherin des Uno-Fl&uuml;chtlingshilfswerks (UNHCR). Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen Syrer, die angesichts der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Ausland geflohen sind. In Syrien lebten vor Beginn des Aufstands gegen Pr&auml;sident Baschar al-Assad 22,5 Millionen Menschen. Zahlreiche B&uuml;rger fl&uuml;chteten nicht nur vor der Gewalt, sondern auch, weil es oftmals f&uuml;r sie keine Lebensgrundlage mehr im Land gegeben habe, sagte die Fl&uuml;chtlingsbeauftragte im US-Au&szlig;enministerium, Kelly Clements. Die grundlegende Versorgung funktioniere vielfach nicht mehr, Schulen seien geschlossen, das Gesundheitssystem funktioniere nicht. Die humanit&auml;re Lage in Syrien hat sich auch nach Einsch&auml;tzung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) dramatisch verschlechtert. Die Not der Zivilbev&ouml;lkerung habe in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich zugenommen. Die internationalen Organisationen k&ouml;nnten weiterhin nur eingeschr&auml;nkt helfen, sagte IKRK-Pr&auml;sident Peter Maurer am Donnerstag. Konvois mit dringend ben&ouml;tigten Hilfsg&uuml;tern w&uuml;rden immer noch beschossen und m&uuml;ssten daher wieder umkehren. Der libanesische Pr&auml;sident Michel Suleiman appellierte am Donnerstag an die internationale Gemeinschaft, in Syrien selbst Uno-gesch&uuml;tzte Hilfscamps zu errichten. Er rief zu einer Krisenkonferenz auf. Die Lager sollten &ldquo;innerhalb Syriens, weit von den Konfliktzonen entfernt, von Uno-Truppen gesch&uuml;tzt und nahe der libanesischen, jordanischen, t&uuml;rkischen und irakischen Grenzen errichtet werden&rdquo;, forderte der Staatschef. Dar&uuml;ber hinaus empfahl Suleiman, alle neu im Libanon ankommenden Fl&uuml;chtlinge &ldquo;auf verbr&uuml;derte und befreundete Staaten aufzuteilen&rdquo;. Zur Zeit sind nach einer Uno-Z&auml;hlung allein im Libanon mehr als 400.000 syrische Fl&uuml;chtlinge registriert. &ldquo;Es werden noch mehr Fl&uuml;chtlinge kommen. Der Libanon kann das nicht mehr bew&auml;ltigen&rdquo;, sagte eine nicht n&auml;her genannte Quelle aus Suleimans Umfeld. Um den Fl&uuml;chtlingsansturm zu bew&auml;ltigen, brachten zwei russische Flugzeuge am Donnerstag je 40 Tonnen Hilfsg&uuml;ter wie Stromgeneratoren, Decken und Lebensmittelkonserven in den Libanon und nach Jordanien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/uno-ein-viertel-der-syrer-mittlerweile-auf-der-flucht-a-892630.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nach den Milit&auml;reins&auml;tzen im Irak oder in Afghanistan d&uuml;rfte sich wohl keine westliche Macht in Syrien die Finger verbrennen wollen, auch wenn sicherlich im Geheimen milit&auml;rische und logistische Hilfen an die Aufst&auml;ndischen geleistet werden &ndash; trotz Embargo.  Nat&uuml;rlich will das Ausland Einfluss auf die Entwicklung in Syrien nehmen &ndash; vor allem hinsichtlich der Nach-Assad-&Auml;ra. Nur l&auml;sst sich am Beispiel des Irak deutlich zeigen, dass westliche Einflussm&ouml;glichkeiten letztlich sogar verloren gehen k&ouml;nnen &ndash; trotz, wegen massiver Intervention. Manche tr&auml;umen von Verhandlungsoptionen (Genfer Abkommen), aber wer mit wem?  Die Opposition ist heillos zerstritten, geeint nur im Wunsch, Assad zu st&uuml;rzen. Allein schon der Gegensatz von liberalen\/s&auml;kularen und religi&ouml;sen Kr&auml;ften stellt Syrien wie alle Staaten der arabischen &ldquo;Revolution&rdquo; vor gewaltige Probleme. &ndash; Der Westen k&ouml;nnte sich  in der arabischen Welt zurzeit vor allem dadurch positiv in Erinnerung bringen, dass er den syrischen Fl&uuml;chtigen in den jeweiligen L&auml;ndern substanzielle Hilfe zu kommen lie&szlig;e.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie viel Aufkl&auml;rung h&auml;tten Sie gern? Geschnitten oder am St&uuml;ck?<\/strong><br>\nSusan Neiman, Direktorin des Einstein-Forums in Potsdam, und Sigmar Gabriel, Vorsitzender der SPD, schreiben in der Printausgabe der FAZ vom  3. April einen Essay unter dem Titel: Europa: Wie w&auml;re es mit Aufkl&auml;rung?<br>\n&hellip;So seltsam das an dieser Stelle klingen mag: Es gibt keine Alternative zu pragmatischer Politik, auf lange Zeit gibts die nicht. Wer einen anderen Eindruck erweckt und nach Ideen und Konzepten f&uuml;r Europa ruft, stellt sich selbst unter den Verdacht, mit ideologischem Budenzauber die eigene Beteiligung an einer teilweise verfehlten pragmatischen Politik vergessen zu machen. Mit Budenzauber ist es nicht getan. Wie k&ouml;nnte ein besserer politischer Pragmatismus aussehen?&hellip;<br>\nDer Leidenschaft, den Idealen und Werten ist mehr als blo&szlig; die Gesch&auml;ftsgrundlage abhandengekommen. Der Ruf danach wirkt hohl.<br>\nWarum versuchen sie nicht genauer mitzuteilen, was f&uuml;r unsere Zeit unter dem &ldquo;Ausgang aus selbst verschuldeter Unm&uuml;ndigkeit&rdquo; zu verstehen sei. Weil sie sich diese M&uuml;he ersparen, k&ouml;nnen sie auch die Frage nicht beantworten, welche Alternative sie einer &ldquo;alternativlosen Politik&rdquo; entgegen setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2013\/04\/04\/wieviel-aufklarung-hatten-sie-gern-geschnitten-oder-am-stuck\/#comments\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Bewusstseinsspaltung<\/strong><br>\nLaut ARD-Deutschlandtrend meinen 75 Prozent der Deutschen (plus 5 gegen&uuml;ber Januar), dass der &ldquo;schlimmste Teil der Euro- und Schuldenkrise&rdquo; noch bevorsteht. Aber gleichzeitig urteilen 65 Prozent (plus sechs Prozent gegen&uuml;ber M&auml;rz), dass Merkel &ldquo;in der Eurokrise richtig und entschlossen gehandelt&rdquo; habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend1712.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16775","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16775"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16775\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16778,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16775\/revisions\/16778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}