{"id":16869,"date":"2013-04-15T08:50:12","date_gmt":"2013-04-15T06:50:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869"},"modified":"2013-04-15T08:50:12","modified_gmt":"2013-04-15T06:50:12","slug":"hinweise-des-tages-1858","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h01\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker &ndash; Die verm&ouml;genden Armen oder warum sich Immanuel Kant im Grabe umdreht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h02\">Sahra Wagenknecht &ndash; Steueroasen: Panama ist &uuml;berall!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h03\">Harald Schumann &ndash; Der deutsche Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h04\">Ein Gespr&auml;ch mit George Soros &ndash; Das wichtigste Thema &uuml;berhaupt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h05\">Deutsche Werte, deutsches Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h06\">EU-Kommissar: Reiche Sparer sollen schon bald f&uuml;r Banken haften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h07\">&raquo;Alle Thatcheristen&laquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h08\">Die W&uuml;rde des Menschen ist unauffindbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h09\">In aller Stille. Tarifverhandlungen zur Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h10\">B&uuml;ndnis UmFAIRteilen: Dokumentation der Rede von Ursula Engelen-Kefer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h11\">Medizinische Notwendigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h12\">Tod nach Zwangsr&auml;umung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h13\">Erleichterung &uuml;ber Karlsruher Beschluss zum NSU-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h14\">Die verschwiegene Rolle deutscher Stiftungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h15\">SPD-Slogan ist &ldquo;nicht nachvollziehbar&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h16\">HRK-Pr&auml;sident zur heutigen Einigung von Bund und L&auml;ndern: Hochschulpakt-Aufstockung auf Kante gen&auml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h17\">L&auml;mmer verwandeln sich dann in rei&szlig;ende W&ouml;lfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h18\">Auch das noch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869#h19\">Zu guter Letzt: Uns geht es doch super &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16869&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker &ndash; Die verm&ouml;genden Armen oder warum sich Immanuel Kant im Grabe umdreht<\/strong><br>\nEs ist schon fast komisch, in Deutschland werden immer die falschen Themen hochgespielt, w&auml;hrend man die richtigen weitgehend ignoriert. Das kann man u.a. wunderbar verfolgen in der Debatte um eine &bdquo;Studie&ldquo; der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) zum Thema Verm&ouml;gensverteilung in Europa, die erstaunlicherweise die Notenbanken durchgef&uuml;hrt haben. Diese hat in den deutschen Medien hohe Wellen geschlagen nach dem Motto: Die L&auml;nder im S&uuml;den Europas sind ja eigentlich reich, warum m&uuml;ssen wir als relativ armes Land denen auch noch helfen? Die FAZ bem&uuml;ht gar verschw&ouml;rungstheoretische &Uuml;berlegungen, die EZB habe die Daten &ldquo;zur&uuml;ckgehalten&rdquo;, bis die Rettung Zyperns beschlossen war. Der SPIEGEL macht dass gar zur Titelgeschichte in dieser Woche. Nun ist diese EZB-Studie f&uuml;r sich genommen schon sehr problematisch und wenig aussagekr&auml;ftig. Jens Berger hat dazu vor einigen Tagen einen lesenswerten kritischen Kommentar in den Nachdenkseiten publiziert und Stefan Dudey hat die entsprechende Ver&ouml;ffentlichung der Deutschen Bundesbank bereits vor zwei Wochen an dieser Stelle kritisch kommentiert.<br>\nWas wieder einmal &uuml;berhaupt nicht verstanden wird, ist der Zusammenhang zwischen Str&ouml;men und Best&auml;nden. Man arbeitet sich immer ungeheuer gern an den Best&auml;nden ab, also am Bestand des Verm&ouml;gens, der Schulden oder der Geldersparnisse. Diese sind f&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Krise, wie wir schon oft gezeigt haben, weitgehend uninteressant. Wichtig ist es, die Str&ouml;me in Ordnung zu bringen, also das Einkommen (Wachstum), die Nachfrage und die Investitionen. Das hei&szlig;t, selbst wenn es so w&auml;re, dass die L&auml;nder im S&uuml;den Europas oder die privaten Haushalte dort im Schnitt reicher im Sinne des absoluten Verm&ouml;gens w&auml;ren als diejenigen in Deutschland, dass ihnen das bei der Bew&auml;ltigung der Krise nichts n&uuml;tzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-vermogenden-armen-oder-warum-sich-immanuel-kant-im-grabe-umdreht-2\/\">Flassbeck-Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Steueroasen: Panama ist &uuml;berall!<\/strong><br>\nWikileaks, Vatileaks und nun Offshore-Leaks. Dem Internationalen Konsortium f&uuml;r investigative Journalisten (ICIJ) wurde ein Datensatz mit 2,5 Millionen Dokumenten &uuml;bermittelt. Darin werden 130.000 Personen aufgelistet, die Verm&ouml;gen in Steueroasen anlegten. Darunter hunderte Deutsche. Eine Homepage deckt die Namen von reichen Deutschen auf, die mit fadenscheinigen Gr&uuml;nden Briefkastenfirmen in Panama unterhalten.<br>\nSeit der Wirtschafts- und Finanzkrise wurden in der Europ&auml;ischen Union etwa 4,5 Billionen Euro in Banken gepumpt, etwa in die unter SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck teilverstaatlichte Commerzbank. Die warb weiter f&uuml;r Gesch&auml;fte in Steueroasen. Und wir wissen auch: Die Deutsche Bank hat der Steuer-Mafia gro&szlig;z&uuml;gige Hilfe geleistet. Experten sch&auml;tzen, dass in Offshore-Finanzzentren Verm&ouml;genswerte im zweistelligen Billionenbereich gebunkert werden. Geschehen ist nichts.<br>\nDer Kinderbuchautor Janosch titelte einst: &ldquo;Oh, wie sch&ouml;n ist Panama!&rdquo; Die Porsches, Pi&euml;chs, Quandts und die Kaffeedynastie Jacobs werden das unterschreiben. K&uuml;rzlich wurde bekannt, da&szlig; Personen aus diesen Familien- und Unternehmerclans &uuml;ber Briefkastenfirmen in der Steueroase Panama engagiert sind.<br>\nAuf der Homepage des Bloggers Dan O&rsquo;Huiginn kann in der &ldquo;Panama corporate database&rdquo; eigenst&auml;ndig recherchiert werden, welche Superreiche aus Deutschland Firmen in der Steueroase Panama registriert haben*. Unter den verm&ouml;genden Privatpersonen, die als Direktor oder Inhaber von Firmen in Panama registriert sind, befinden sich u.a. Angeh&ouml;rige der Familie Porsche, Pi&euml;ch und Quandt. Au&szlig;erdem der Verleger Hubert Burda, die Kaffee-Dynastie Jacobs und die Bankiers von Finck. [&hellip;]<br>\nWir fordern die Bundesregierung auf nach dem Vorbild der des FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) in den USA die in Deutschland t&auml;tigen Banken dazu zu zwingen, zuk&uuml;nftig Finanzanlagen deutscher Staatsb&uuml;rger im Ausland an die deutsche Finanzverwaltung weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/steueroasen-panama-ueberall\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Der deutsche Irrweg<\/strong><br>\nMario Draghi, Europas oberster Zentralbanker, ist Angela Merkels bester Mann. Das bewies er einmal mehr beim j&uuml;ngsten Gipfel von Europas Regierungschefs in Br&uuml;ssel. Zuvor hatte Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande den von der deutschen Kanzlerin forcierten Sparkurs hart kritisiert, weil dieser Europa in eine Dauerrezession treibe. Zur Freude von Merkel verk&uuml;ndete Draghi aber eine ganz andere Botschaft. Es gebe, erkl&auml;rte er bei einem Vortrag nach dem Abendessen, innerhalb der Eurozone zwei Arten von L&auml;ndern: Jene mit einem &Uuml;berschuss im innereurop&auml;ischen Handel und solche mit einem Defizit. Und nur letztere seien das Problem. Denn dort, in Spanien, Italien und Frankreich seien die L&ouml;hne seit dem Euro-Start weit schneller gestiegen als die Produktivit&auml;t, also die Wertsch&ouml;pfung pro Arbeitseinheit.<br>\nDarum seien diese L&auml;nder nicht wettbewerbsf&auml;hig, darum fehle ihnen Wachstum und steige ihre Verschuldung. Und damit es auch jeder verstand, hatte er Schaubilder verteilen lassen: Da standen bei den Verliererl&auml;ndern steil in die H&ouml;he schie&szlig;ende Lohnkurven &uuml;ber nur leicht steigenden Linien f&uuml;r den Fortschritt bei der Produktivit&auml;t. Bei Deutschland dagegen liefen auf seinem Bild beide Linien bis zur Finanzkrise ann&auml;hernd parallel. Folglich m&uuml;ssten die Defizitl&auml;nder ihre Arbeitsm&auml;rkte reformieren, sprich, die Lohnkosten senken, verk&uuml;ndete Draghi. Besonders hoch sei der Reformbedarf in Frankreich. Daraufhin, so kolportierten Teilnehmer der Runde, soll Hollande nur noch betreten geschwiegen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/europa-in-der-krise-der-deutsche-irrweg\/8062308.html\">tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Gespr&auml;ch mit George Soros &ndash; Das wichtigste Thema &uuml;berhaupt<\/strong><br>\nDer legend&auml;re Investor, Philanthrop und mit Sicherheit reichste Philosoph der Welt, George Soros, spricht &uuml;ber die Krise Europas, Angela Merkel und sein Leben als Milliard&auml;r<br>\nWenn ich die deutsche &Ouml;ffentlichkeit wachr&uuml;tteln k&ouml;nnte, dann w&auml;re das der kr&ouml;nende Abschluss meines Lebenswerks&ldquo;: George Soros<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/europas-zukunft\/ein-gespraech-mit-george-soros-das-wichtigste-thema-ueberhaupt-12147686.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Werte, deutsches Geld<\/strong><br>\n[&hellip;] Da ist es kein Wunder, wenn sich die braunlastige Klientel der Republik vor Freude nicht mehr einkriegt. In rechtspopulistischen Blogs wird die AfD als Hoffnungstr&auml;gerin gefeiert. Die Rechtspostille Junge Freiheit berichtete am Sonntag per Liveticker vom Parteitag &ndash; und die AfD hat diesen Liveticker kommentarlos auf ihrer Facebook-Seite verlinkt. Abgrenzung sieht anders aus.<br>\nDennoch w&auml;re es falsch, die AfD als Haufen tumber Rechtspopulisten abzutun. Das gibt weder das Programm &ndash; das auch ein Arbeitsrecht f&uuml;r Asylbewerber fordert &ndash; noch die Liste der AfD-Initiatoren her.<br>\nDort hat sich ein Altherrenclub mit einer erstaunlichen Sammlung von Professorentiteln versammelt. D-Mark-Nostalgiker, die sich in der Krise nach der guten alten Zeit zur&uuml;cksehnen.<br>\nGenau das ist die St&auml;rke der AfD. In Zeiten globalisierter Un&uuml;bersichtlichkeit bietet sie ein kuscheliges Heimatgef&uuml;hl, das viele anspricht. Vom FDP-W&auml;hler, der um sein Erspartes f&uuml;rchtet, bis zum SPD-Anh&auml;nger, der noch heute davon schw&auml;rmt, dass die Br&ouml;tchen zu D-Mark-Zeiten nur 2 Groschen gekostet haben. Mit ihrer Selbststilisierung als Antiparteienpartei kann die AfD bei allen anderen Parteien W&auml;hler abluchsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-D-Mark-Nostalgiker\/!114511\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist nicht sonderlich hilfreich, bei der AfD das altbew&auml;hrte Rechts-Links-Schema anzuwenden. Wenn taz-Autor Asmuth schreibt, es sei &bdquo;falsch, die AfD als Haufe tumber Rechtspopulisten abzutun&ldquo;, hat er zweifelsohne Recht. Das Gef&auml;hrliche an der AfD ist nicht ihr Rechtspopulismus sondern ihre ultramarktliberale Positionierung. Die AfD ist eine Partei nach einem neuen &ndash; aus den USA stammenden &ndash; Schema, das am besten mit der amerikanischen Tea Party Bewegung vergleichbar ist. Politikwissenschaftlich trifft darauf nur das wenig bekannte Attribut &bdquo;pal&auml;olibert&auml;r&ldquo; zu. Und im Unterschied zum Rechtspopulismus gibt hier auch &bdquo;die Liste der AfD-Initiatoren&ldquo; eine derartige Einordnung zu.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">K&ouml;nnen Marktradikale und Nationalchauvinisten eine &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; sein<\/a>?<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Kommissar: Reiche Sparer sollen schon bald f&uuml;r Banken haften<\/strong><br>\nWer zahlt, wenn Europas Banken in Schieflage geraten? Im Notfall auch wohlhabende Sparer &ndash; so steht es in einem Gesetzesantrag von EU-Kommissar Michel Barnier. Das Papier legt eine klare Reihenfolge der Haftung fest. Der Rettungsfonds ESM soll nur in letzter Instanz einspringen. (&hellip;)<br>\nDer f&uuml;r Finanzmarktregulierung zust&auml;ndige EU-Binnenkommissar Michel Barnier hat nun Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Abwicklung von Banken vorgelegt. &ldquo;Zuerst die Aktion&auml;re, dann die Gl&auml;ubiger und dann die Anleger mit mehr als 100.000 Euro, wenn das notwendig ist, dann der Bankensicherungsfonds, dessen Aufbau wir von allen Mitgliedstaaten verlangen, wenn das noch nicht geschehen ist&rdquo;, umriss Barnier seine Forderungen. Den internationalen Rettungsfonds ESM &ndash; finanziert aus Steuergeldern &ndash; bezeichnete Barnier laut &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; als &ldquo;allerletzte R&uuml;ckfallposition&rdquo;. Das Papier solle im Juni in einen Gesetzentwurf einflie&szlig;en. (&hellip;)<br>\nDer EU-Richtlinienentwurf sieht bislang vor, private Gl&auml;ubiger erst ab 2018 f&uuml;r Banken-Schieflagen zur Kasse zu bitten. Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret h&auml;lt es jedoch f&uuml;r sinnvoll, &ldquo;die Einf&uuml;hrung einer europ&auml;ischen Abwicklungsordnung auf 2015 vorzuziehen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-kommissar-reiche-sparer-sollen-schon-bald-fuer-banken-haften-a-894163.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sp&auml;testens nach dieser Ank&uuml;ndigung werden &ndash; Offshore-Leaks hin, Offshore-Leaks her, in allen Steueroasen die Kassen klingeln. Der Abzug der Einlagen der &bdquo;reichen Sparer&ldquo; wird die Lage der angeschlagenen Banken dabei abermals verschlechtern und neue &bdquo;Rettungsmilliarden&ldquo; ausl&ouml;sen. Wie dumm kann ein EU-Kommissar eigentlich sein, Herr Barnier?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Alle Thatcheristen&laquo;?<\/strong><br>\nMargaret Thatcher hat mit eiserner H&auml;rte und Ausdauer den Umbau der britischen Gesellschaft durchgesetzt. Der sozialstaatlich regulierte Kapitalismus in Gro&szlig;britannien steckte, als sie an die Macht kam, tief in einer Krisensackgasse. Daher konnte Thatcher eine neue Entwicklungsrichtung durchsetzen und damit die Gesellschaft massiv ver&auml;ndern.<br>\nKein Politiker in Gro&szlig;britannien hat einen Gesellschaftsumbau so rigoros vorangetrieben, wie die erste und bisher einzige Premierministerin des Vereinigten K&ouml;nigreichs (1979-1990), die am Montag 87-j&auml;hrig in London an einem Schlaganfall gestorben ist. (&hellip;)<br>\nIhr Vorgehen bei der Aufl&ouml;sung der mixed economy war r&uuml;cksichtslos und er&ouml;ffnete eine l&auml;ngere Periode der Entfesselung der Markkr&auml;fte: Die Privatisierung begann mit Versorgungsbetrieben und Industrieunternehmen wie British Telecom, Cable and Wireless, British Gas, Strom und Wasser, British Airways, British Leyland, British Steel, British Aerospace und British Petroleum. Die &Uuml;berf&uuml;hrung der maroden, unterfinanzierten britischen Eisenbahnen in den Privatsektor wagte erst ihr Nachfolger, John Major. Der Umbau der Gesellschaft zeigte sich im Anstieg der Zahl der Aktion&auml;re w&auml;hrend ihrer Amtszeit von drei Mio. auf &uuml;ber 10 Mio. Die Londoner City wurde durch ihre &Ouml;ffnung (&raquo;Big Bang&laquo;) zum f&uuml;hrenden internationalen Finanzzentrum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/alle-thatcheristen\/\">Sozialismus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> In Deutschland brauchte es zwei Kanzler, die den Umbau der Gesellschaft gestalteten: Helmut Kohl, der viele Privatisierungen (zu denken ist u.a. an Post, Telefon und Bahn) einleitete und vollzog sowie Gerhard Schr&ouml;der, der den Sozialabbau so rigoros vorangetrieben hatte wie kein anderer.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Menschen ist unauffindbar<\/strong><br>\nAuch 20 Jahre nach Gr&uuml;ndung der ersten Tafel durch Sabine Werth in Berlin sind die Wissensl&uuml;cken &uuml;ber Tafeln in Medien und &Ouml;ffentlichkeit noch gravierend. Meist lassen sich Journalisten und Leser von der offiziellen PR-Perspektive abspeisen. Wer sich gegen die affirmative und scheinbar selbstverst&auml;ndliche Sichtweise der Tafeln stellt, muss lernen, dicke Bretter zu bohren. Zudem wird die &ouml;ffentliche Debatte zumeist aus der Perspektive freiwilliger Helfer und der Anbieter von Tafeln gef&uuml;hrt. Immer h&auml;ufiger fiel mir auf, dass die Menschen, um die es eigentlich geht, keine Stimme haben. Man sprach &uuml;ber sie, nicht mit ihnen.<br>\nAls Verfechter einer pluralistischen Gesellschaftsordnung wollte ich diese Definitionshoheit der Tafeln und ihrer Anh&auml;nger brechen. Daf&uuml;r war es unerl&auml;sslich, dass ich mich direkt mit den betroffenen Menschen traf &ndash; abstraktes Wissen hilft an dieser Stelle nicht weiter. Das war der Beginn meiner &ldquo;Soziologie im Au&szlig;endienst&rdquo;, einer Reise in Etappen durch das Land der Tafeln, Sozialkaufh&auml;user und Suppenk&uuml;chen. Zwischen 2009 und 2012 reiste ich von Castrop-Rauxel bis nach Berlin, von M&uuml;nchen bis nach Cuxhaven. Ich besuchte Tafeln, Suppenk&uuml;chen, Kleiderkammern, M&ouml;belshops, Sozialkaufh&auml;user und W&auml;rmestuben in vielen Teilen des Landes. In meiner vorlesungsfreien Zeit war ich immer wieder f&uuml;r zwei oder drei Wochen unterwegs, um ein Buch ganz konsequent aus der Perspektive von Armutsbetroffenen zu schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38915\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wie gut das Image der deutschen Tafeln ist, konnte auch auf dem Bundesparteitag der SPD in Augsburg verfolgt werden. Der Vorsitzende der Tafelbewegung, Gerd H&auml;user, wurde vom SPD-Vorsitzenden Gabriel &ndash; neben anderen G&auml;sten &ndash; ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t und die ehrenamtlichen T&auml;tigkeiten der Organisation gelobt.<\/em><br>\n<em>Es stimmt zornig, da&szlig; Gabriel die private Einrichtung honoriert anstatt f&uuml;r den Wiederaufbau des Wohlfahrtsstaates zu sorgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>In aller Stille. Tarifverhandlungen zur Leiharbeit<\/strong><br>\nIn der Leih- und Zeitarbeit gilt nach Gesetz &ldquo;equal pay und equal treatment&rdquo;. Zumindest, solange kein Tarifvertrag existiert, der anderes f&uuml;r die Branche regelt. Einen solchen Tarifvertrag gibt es aber. Und dieser wird derzeit neu verhandelt, obwohl die bisherige Ausrede, &ldquo;die Christlichen&rdquo; sich zur&uuml;ckgezogen haben! Allen Aufrufen, Unterschriftensammlungen und Protesten zum Trotz (so z.B. Niedriglohn per Tarifvertrag? Schluss damit! Wir fordern das Ende von DGB-Tarifvertr&auml;gen in der Zeitarbeit! und weitere, siehe Leiharbeit und Gewerkschaften) verhandelt die DGB-Tarifgemeinschaft seit dem 14. M&auml;rz &uuml;ber neue Tarifvertr&auml;ge mit den Leiharbeitsverb&auml;nden BAP und iGZ. Siehe dazu:<br>\nOffener Brief gegen DGB Zeitarbeits-Tarifverhandlungen: Equal Pay durchsetzen statt Lohndumping tarifieren &ndash; Nein zum DGB Tarifvertrag in der Zeitarbeit!<br>\n&ldquo;Liebe Kolleginnen und Kollegen, &uuml;berrascht und ver&auml;rgert haben wir, Mitglieder verschiedener DGB Gewerkschaften aus dem Bundesgebiet, von den Neuverhandlungen des Tarifvertrags zwischen der DGB Tarifgemeinschaft und den Leiharbeitsverb&auml;nden BAP und IGZ erfahren. Wir wenden uns deshalb mit diesem offenen Brief an euch.<br>\n&Uuml;berrascht sind wir nicht zuletzt, weil es in den letzten Monaten keinerlei demokratische Diskussion und Meinungsbildung innerhalb unserer Gewerkschaften gab&hellip;&rdquo; Offener Brief gegen DGB Zeitarbeits-TV vom 11. April 2013    , versandt mit 188 Erstunterschriften an DGB Bundesvorstand, ver.di Bundesvorstand, IG Metall Bundesvorstand, IG BCE Bundesvorstand, ver.di Tarifkommission Zeit-\/Leiharbeit und die tarifpolitische Grundsatzabteilung ver.di.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/leiharbeit\/tarifverhandlungen\/in-aller-stille-tarifverhandlungen-zur-leiharbeit\/\">LabourNet Germany<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>B&uuml;ndnis UmFAIRteilen: Dokumentation der Rede von Ursula Engelen-Kefer<\/strong><br>\nIm Folgenden dokumentieren wir die Rede von Ursula Engelen-Kefer, die sie gestern auf dem Aktionstag UmFAIRteilen in Berlin gehalten hat. Ursula Engelen-Kefer ist Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialversicherung des Sozialverband Deutschland (SoVD) und Mit-Herausgeberin von Wirtschaft und Gesellschaft &ndash; Analyse &amp; Meinung. (&hellip;)<br>\nAuch in der Bundesrepublik, dem derzeit wirtschaftlich st&auml;rksten Geberland in der EU,  nimmt die Spaltung der Gesellschaft zu.<br>\nMit bald einem Viertel haben Niedrigl&ouml;hne und Armut bei Arbeit sowie im Alter in wenigen Jahren Rekordwerte erreicht.<br>\nGleichzeitig verf&uuml;gen die reichsten 10 Prozent der Haushalte &uuml;ber mehr als die H&auml;lfte des gesamten Nettoverm&ouml;gens der Bundesrepublik; die gesamte untere H&auml;lfte der Einkommensbezieher nur etwa ein Prozent.<br>\nMit 7 Millionen Menschen ist fast ein Zehntel unserer Bev&ouml;lkerung in der Armutsfalle von Hartz IV gefangen.<br>\nUnsichere Arbeitsverh&auml;ltnisse nehmen drastisch zu: Junge Menschen werden oft nur noch befristet eingestellt;<br>\nSchlecker und Amazon sind nur die Spitze eines Eisbergs f&uuml;r die eklatanten Missbr&auml;uche bei der Leiharbeit; nicht existenzsichernde Werkvertr&auml;ge sowie Solo-Selbstst&auml;ndigkeiten sind auf dem Vormarsch.<br>\nDies gilt keinesfalls nur f&uuml;r Ungelernte, sondern auch f&uuml;r Qualifizierte bis in die Bereiche von Kultur, Bildung und Wissenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/04\/14\/bundnis-umfairteilen-dokumentation-der-rede-von-ursula-engelen-kefer\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Medizinische Notwendigkeit<\/strong><br>\noder Es gibt f&uuml;r die Medizin nicht die Notwendigkeit, jedem zu helfen.<br>\nIn Deutschland wird zu viel operiert. Der Gesundheitsminister will daher unn&ouml;tige Operationen k&uuml;nftig verhindern. Operationen, die nicht medizinisch notwendig seien, m&uuml;ssten demnach auf den Pr&uuml;fstand. Wer soll aber pr&uuml;fen, was medizinisch notwendig ist oder nicht? Der MDK vielleicht, der nebenher auch gleich AU-Bescheinigungen von Arbeitslosen auswerten soll.<br>\nNat&uuml;rlich lassen sich immer F&auml;lle auff&uuml;hren, in denen unn&ouml;tig operiert wurde. Das Morgenmagazin im Ersten f&uuml;hrte beispielsweise einen Mann auf, dessen Knie voreilig durch ein k&uuml;nstliches Gelenk ersetzt wurde. Gleichzeitig lie&szlig;en sich aber auch F&auml;lle aufzeigen, in denen notwendige Operationen verschleppt oder gar nicht gemacht wurden. Paradebeispiele f&uuml;r Sachverhalte jeglicher Art findet man in der Gesellschaft immer. Damit l&auml;&szlig;t sich also wenig beweisen. Und &Auml;rzte, die sich zusammen wie viele K&ouml;che am Brei verhalten, d&uuml;rften wohl auch keine &uuml;berparteiliche und neutrale Instanz sein. Da geht es immer um Profit, Launen und Revierstreitigkeiten gegen&uuml;ber Kollegen, die vielleicht schon vorher dem Patienten einen Befund ausgestellt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/04\/medizinische-notwendigkeit.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tod nach Zwangsr&auml;umung<\/strong><br>\nNach dem Tod einer Berliner Rentnerin, die vor zwei Tagen aus ihrer Wohnung ger&auml;umt wurde, ist die Betroffenheit gro&szlig;. Doch wird sich an der Praxis der Zwangsr&auml;umungen etwas &auml;ndern?<br>\nAm 11.April ist die Berliner Rentnerin R. F. im Alter von 67 Jahren gestorben. Sie musste die letzten Tage in einer Not&uuml;bernachtung verbringen. Sie war n&auml;mlich am 29. M&auml;rz aus ihrer Wohnung in Reinickendorf zwangsweise vertrieben worden. Die Frau bekam eine Rente vom Amt f&uuml;r Grundsicherung und bewohnte eine Eigentumswohnung zur Miete, die regelm&auml;&szlig;ig direkt vom Amt f&uuml;r Grundsicherung an die wechselnden Eigent&uuml;mer &uuml;berwiesen wurde. Durch Krankenhausaufenthalte von Frau F. und Eigent&uuml;merwechsel ist die Miete nicht rechtzeitig gezahlt worden. Der Rentnerin wurde gek&uuml;ndigt und die Eigent&uuml;mer bekamen vor Gericht Recht und besa&szlig;en so alle R&auml;umungstitel. So etwas passiert sehr oft in Deutschland und wird in der Regel nicht in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/154090\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erleichterung &uuml;ber Karlsruher Beschluss zum NSU-Prozess<\/strong><br>\nMit Erleichterung haben die Bundesregierung und Politiker aller Parteien den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Platzvergabe beim anstehenden NSU-Prozess in M&uuml;nchen aufgenommen. Das Oberlandesgericht M&uuml;nchen muss eine angemessene Zahl von Sitzpl&auml;tzen an t&uuml;rkische Journalisten vergeben, entschieden die Richter in Karlsruhe.<br>\nGerade die Vertreter t&uuml;rkischer Medien h&auml;tten ein besonderes Interesse an einer eigenst&auml;ndigen Berichterstattung &uuml;ber den Prozess, &raquo;da zahlreiche Opfer der angeklagten Taten t&uuml;rkischer Herkunft sind&laquo;, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung. Damit hatte ein Eilantrag der t&uuml;rkischen Tageszeitung &raquo;Sabah&laquo; Erfolg. (&hellip;)<br>\nWie das Oberlandesgericht (OLG) mit der Entscheidung umgeht, ist noch nicht klar. Zu den Konsequenzen aus der Karlsruher Entscheidung k&ouml;nne sie sich erst &auml;u&szlig;ern, wenn der Senat diese eingehend gepr&uuml;ft und &uuml;ber das weitere Vorgehen entschieden habe, teilte eine Gerichtssprecherin mit.<br>\nDer Prozess um die Terroranschl&auml;ge des &raquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&laquo; (NSU) soll am kommenden Mittwoch beginnen. T&uuml;rkische Medien waren bei der Vergabe der 50 reservierten Pressepl&auml;tze leer ausgegangen &ndash; obwohl acht von zehn Mordopfern t&uuml;rkische Wurzeln haben. Das Oberlandesgericht hatte die Akkreditierungen nach der Reihenfolge des Eingangs vergeben. Im Gegensatz zu anderen Strafverfahren gab es kein spezielles Kontingent f&uuml;r ausl&auml;ndische Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/818652.erleichterung-ueber-karlsruher-beschluss-zum-nsu-prozess.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die verschwiegene Rolle deutscher Stiftungen<\/strong><br>\nDie Durchsuchen deutscher Stiftungsb&uuml;ros in Russland gehen in erster Linie auf einen Konflikt um politische Einflussnahme zur&uuml;ck<br>\nDer Besuch Wladimir Putins in Deutschland am Montag wurde f&uuml;r beide Seiten zum Schaulaufen. Syrien, Nordkorea, Zypern-Krise: Zu allen gro&szlig;en aktuellen Themen der Au&szlig;enpolitik nahmen der russische Pr&auml;sident und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande der Messe Hannover Stellung. [&hellip;]<br>\nDer Putsch gegen die demokratisch gew&auml;hlte Regierung von Honduras Mitte 2009 etwa wurde von der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung offen unterst&uuml;tzt. (Honduras-Krise erreicht Europa), w&auml;hrend die Mehrheit der lateinamerikanischen und karibischen Staaten die Absetzung des damaligen Pr&auml;sidenten Manuel Zelaya durch Milit&auml;rs und rechtsgerichtete Widersacher deutlich verurteilte (Honduras und die deutschen verfassungstreuen &ldquo;Liberalen&rdquo;). Als die Kritik zu stark wurde, rief die FNS-F&uuml;hrung den damaligen Leiter des Stiftungsb&uuml;ros in der honduranischen Hauptstadt, Christian L&uuml;th, ab. Seither ist L&uuml;th im FDP-geleiteten Entwicklungsministerium f&uuml;r Personalplanung zust&auml;ndig. Der flie&szlig;ende Personalwechsel zwischen Ministerien und Stiftungen relativiert damit zugleich die These von der staatlichen Unabh&auml;ngigkeit. Tats&auml;chlich arbeiten Stiftungen und Ministerien in einem au&szlig;enpolitischen Kontinuum Hand in Hand.<br>\nMitte M&auml;rz dieses Jahres sorgte die Einladung des paraguayischen Au&szlig;enministers Jos&eacute; F&eacute;lix Fern&aacute;ndez Estigarribia nach Berlin f&uuml;r Proteste (Paraguay-Putschist sorgt in Berlin f&uuml;r Furore) Fern&aacute;ndez Estigarribia ist Teil der international isolierten De-facto-Regierung Paraguays. Er hat das Amt des Au&szlig;enministers &uuml;bernommen, nachdem der demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident Fernando Lugo im Juni vergangenen Jahres in einem parlamentarischen Staatsstreich seines Amtes enthoben wurde (Linker Pr&auml;sident in Paraguay abgesetzt). Mehrere Staaten Lateinamerikas sprachen daraufhin von einem Putsch, Paraguay wurde unter anderem aus dem Staatenbund Mercosur ausgeschlossen.<br>\nIn ihrer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten der Linkspartei, Heike H&auml;nsel, verteidigte die Bundesregierung die Anerkennung der Staatsf&uuml;hrung des s&uuml;damerikanischen Landes. Die Regierung des (derzeitigen Staatschefs) Federico Franco sei &ldquo;handlungsf&auml;hig und wird vom paraguayischen Volk akzeptiert&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung, die vom FDP-gef&uuml;hrten Au&szlig;enministerium formuliert wurde. Bei seinem Besuch war Fern&aacute;ndez Estigarribia auch bei der Naumann-Stiftung zu Gast. Vertreter von SPD, Gr&uuml;nen und Linken warfen der FDP daraufhin in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung Wahlkampfhilfe f&uuml;r die liberale Parte PLRA des De-facto-Pr&auml;sidenten Federico Franco vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38898\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD-Slogan ist &ldquo;nicht nachvollziehbar&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialdemokrat Rudolf Dre&szlig;ler &uuml;ber den Zustand der SPD und die neue Wahlkampf-Panne<br>\nNicht einmal im &ldquo;angetrunkenen Zustand&rdquo; k&ouml;nne er sich vorstellen, dass die SPD mit einem Slogan von Leiharbeitsfirmen in den Wahlkampf ziehe, kritisiert der SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dre&szlig;ler. Die Partei m&uuml;sse &ldquo;eine Kehrtwendung einleiten&rdquo;, Peer Steinbr&uuml;ck solle den Slogan zur&uuml;ckziehen.<br>\nGabi Wuttke: &ldquo;Peer Steinbr&uuml;ck ist Merkels bester Mann&rdquo; &ndash; eine Schlagzeile, die die Fakten auf den Punkt bringt. Der Kanzlerkandidat der SPD geht mit dem Slogan &ldquo;Das Wir entscheidet&rdquo; in die hei&szlig;e Wahlkampfphase. Ausgerechnet eine Leiharbeitsfirma wirbt schon seit Jahren damit. P&uuml;nktlich zu diesem Fauxpas ver&ouml;ffentlicht Forsa die Meinung der W&auml;hler: Erstmals seit drei Jahren liegt Schwarz-Gelb wieder vorn, die SPD nur noch bei 23 Sympathieprozenten.<br>\nRudolf Dre&szlig;ler ist jetzt am Telefon, seit 44 Jahren Genosse und langj&auml;hriger Sozialexperte, seit Langem best&uuml;rzt &uuml;ber den Geist, der in seine Partei eingezogen ist, und trotzdem ist er der &ldquo;Alten Tante SPD&rdquo; treu geblieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/2071379\/\">dradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Rudolf Dre&szlig;lers Worte beschreiben die Situation der SPD und ihres derzeitigen Kanzlerkandidaten sehr treffend. Ob ein Team allerdings die offensichtliche L&uuml;cke von Steinbr&uuml;ck zum Thema soziale Gerechtigkeit schlie&szlig;en k&ouml;nnte, kann bezweifelt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>HRK-Pr&auml;sident zur heutigen Einigung von Bund und L&auml;ndern: Hochschulpakt-Aufstockung auf Kante gen&auml;ht<\/strong><br>\nDie Aufstockung des Hochschulpaktes ist aber auf Kante gen&auml;ht. Der Bund hat 2,2 Milliarden Euro zugesagt. Die L&auml;nder sprechen nur von einer &bdquo;vergleichbaren&ldquo; Gegenfinanzierung. Das ist nicht die erforderliche 1:1-Beteiligung. Es zeichnet sich ab, dass die urspr&uuml;nglich im Hochschulpakt vorgesehenen 26.000 Euro pro zus&auml;tzlichen Studienanf&auml;nger nicht in vollem Umfang an den Hochschulen ankommen, weil der Pakt insgesamt nicht ausreichend finanziert wird. Und dann reicht es nur f&uuml;r weniger Studienpl&auml;tze und nur f&uuml;r kosteng&uuml;nstigere Studienf&auml;cher.<br>\nVermehrte lokale Zulassungsbeschr&auml;nkungen k&ouml;nnen deshalb trotz der heutigen Einigung nicht ausgeschlossen werden.<br>\nDar&uuml;ber hinaus ist der n&ouml;tige Ausbau der Master-Studienpl&auml;tze ungel&ouml;st.<br>\nAlle diese L&uuml;cken m&uuml;ssen so schnell wie m&ouml;glich geschlossen werden. Damit appelliere ich vor allem an die L&auml;nder. Der Bund finanziert zwar knapp aber zuverl&auml;ssig einen Bereich, den eigentlich die L&auml;nder f&uuml;r sich reklamieren.<br>\nDie heutige Einigung zeigt aber, dass schon jetzt nicht alle L&auml;nder ihren Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen k&ouml;nnen. Die Schuldenbremse kommt k&uuml;nftig noch hinzu. Daher fordert die HRK seit Langem eine Grundgesetz&auml;nderung, damit der Bund direkt und nachhaltig die Grundfinanzierung der Hochschulen erg&auml;nzen kann. Die L&auml;nder m&uuml;ssen aber ihrerseits das Niveau der Hochschulfinanzierung aufrecht erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.idw-online.de\/de\/news528274\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>L&auml;mmer verwandeln sich dann in rei&szlig;ende W&ouml;lfe<\/strong><br>\nEiner der bekanntesten Korruptionsexperten warnt vor der Eskalation der Krise. W&uuml;rden die B&uuml;rger erkennen, dass sie f&uuml;r Fehler von Politik und Finanzindustrie zahlen, drohten Unruhen &ndash; auch bei uns.<br>\nWolfgang Hetzer war zwischen 2002 und 2011 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Europ&auml;ischen Amt f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung (OLAF) in Br&uuml;ssel Leiter der Abteilung &ldquo;Intelligence: Strategic Assessment &amp; Analysis&rdquo; und Berater des Generaldirektors des OLAF f&uuml;r Fragen der Korruptionsbek&auml;mpfung. Zuvor war er Referatsleiter im Bundeskanzleramt, zust&auml;ndig f&uuml;r die Aufsicht &uuml;ber den Bundesnachrichtendienst (BND) in den Bereichen Organisierte Kriminalit&auml;t, Geldw&auml;sche, Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen und strategische &Uuml;berwachung der Telekommunikation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article115185760\/Laemmer-verwandeln-sich-dann-in-reissende-Woelfe.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Auch das noch!<\/strong><br>\nSo was hat man noch nicht erlebt: zwei deutsche Mannschaften im Halbfinale der Champions League. Nicht genug, dass Deutschlands Wirtschaft in der Weltwirtschaftsliga einen vorderen Platz einnimmt und regelm&auml;&szlig;ig um den Titel des Exportweltmeisters spielt; nicht genug damit, dass das Wort der deutschen Kanzlerin in der europ&auml;ischen Krisenpolitik ziemlich schwer wiegt und damit anderen schwer im Magen liegt &ndash; nein, jetzt sind die Deutschen gleich im Doppelpack auf dem Weg zum Gipfel der europ&auml;ischen Fu&szlig;ballwelt. Im Aufstieg lie&szlig;en sie einen italienischen und einen andalusischen Traum platzen, letzteren auf besonders grausame Art. (&hellip;)  Hier oder sp&auml;testens im Finale kommt es dann zum spanisch\/katalanisch-deutsch\/bayerischen Vergleich, zu einem . Vor dem geistigen Auge kann man schon jetzt die rhetorischen Bengalos sehen, die in den kommenden Wochen gez&uuml;ndet werden: Da werden die Deutschen, die Zusammenprall der Kulturen, zu der ultimativen Nord-S&uuml;d-Schlacht in Zeiten der Euroschuldenkriseden S&uuml;deurop&auml;ern angeblich so viel Schlimmes zumuten (das Sparen), ihr vor Ressentiment triefendes Fett wegbekommen. Aber wer wei&szlig;, vielleicht sind sie ja auch auf dem gr&uuml;nen Rasen mittlerweile stark, stabil &ndash; und h&ouml;chst wettbewerbsf&auml;hig. Das ist ja das Lieblingsmotto der Kanzlerin, die, den Spekulanten nicht trauend, im &Uuml;brigen nicht daran denkt, aus dem Euro auszusteigen. Mal im Ernst: Niemand braucht Angst vor einer deutschen Hegemonie zu haben, auch im Fu&szlig;ball nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/europa-auch-das-noch-12145831.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Das ist wohl der Versuch, mittels Anheizung eines selbstgerechten Hurrapatriotismus die hierzlande vorhandene Fu&szlig;ballbegeisterung dazu zu missbrauchen, die den europ&auml;ischen Krisenstaaten aufgezwungene Austerit&auml;ts- und &ldquo;Agenda&rdquo;-Politik gegen&uuml;ber der hiesigen Bev&ouml;lkerung hoff&auml;hig zu machen. Auch kommt dem FAZ-Redakteur Klaus-Dieter Frankenberger bei dem von ihm bem&uuml;hten Konstrukt vom &ldquo;spanisch\/katalanischen-deutsch\/bayerischen Vergleich&rdquo; allem Anschein nach zupass, da&szlig; bei seinem daherschwadronierten &ldquo;Zusammenprall der Kulturen, der ultimativen Nord-S&uuml;d-Schlacht in Zeiten der Euroschuldenkrise&rdquo; nur von Bayern die Rede ist, das nicht von den Konservativen regierte Nordrhein-Westfalen hingegen nicht eigens hervorgehoben wird.<\/em><br>\n<em>Die &ldquo;rhetorischen Bengalos&rdquo; werden lt. Klaus-Dieter Frankenberger selbstverst&auml;ndlich nur in Spanien gez&uuml;ndet. Springer, FAZ und die &uuml;brigen deutschen Leitmedien treten wohl samt und sonders im Gewande der reinen Unschuld vom Lande auf, die kein W&auml;sserchen zu tr&uuml;ben vermag. &ldquo;Rhetorische Bengalos&rdquo; hat es bei diesen ganz selbstverst&auml;ndlich weder in der Vergangenheit gegeben, noch wird es sie in Zukunft geben. Und: Unsere Kanzlerin &ldquo;traut den Spekulanten nicht&rdquo;. Aha! Woher nimmt der FAZ-Redakteur Frankenberger dieses der Kanzlerin schmeichelnde Wissen? Da&szlig; &ldquo;unsere&rdquo; Wirtschaft so &ldquo;erfolgreich&rdquo; ist, hat selbstverst&auml;ndlich &uuml;berhaupt nichts mit der hierzulande betriebenen Dumpingpolitik zu tun: &ldquo;Schicksalhaft ist das nicht, sondern Ergebnis von Innovation, Effizienz, Flei&szlig; und Kreativit&auml;t.&rdquo; In diesem Zusammenhang sei Klaus-Dieter Frankenberger folgender Beitrag Friederike Spiekers empfohlen: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/zur-lohnrunde-2013-teil-4-doping-durch-dumping\/\">Doping durch Dumping<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Auch der von zahlreichen deutschen Medien betriebene Versuch, die anstehenden Spiele in der Champions League von der Vereinsebene auf die nationale Ebene zu hievien (h&auml;ufig ist die Rede von &ldquo;Deutschland gegen Spanien&rdquo; &ndash; haben z.B. alle Dortmund- und M&uuml;nchen-Spieler die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft?) l&auml;&szlig;t ahnen, da&szlig; die von der Austerit&auml;ts- und Dumpingpolitik verursachten &ouml;konomischen und sozialen Verwerfungen in Europa (&uuml;ber kurz oder lang auch in Deutschland) in den kommenden Monaten auch durch die missbr&auml;uchliche Instrumentalisierung des Fussballs unter einen nationalen Teppich gekehrt werden sollen. Die Bundestagswahlkampfgremien von Union und FDP d&uuml;rften sich bereits vor Freude kr&auml;ftig die H&auml;nde reiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Uns geht es doch super &hellip;<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130415_zgl.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur_4831.html\">stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16869","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16869"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16873,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16869\/revisions\/16873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}