{"id":16874,"date":"2013-04-15T09:03:46","date_gmt":"2013-04-15T07:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16874"},"modified":"2015-08-07T09:29:33","modified_gmt":"2015-08-07T07:29:33","slug":"spd-wer-ist-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16874","title":{"rendered":"SPD: Wer ist Wir?"},"content":{"rendered":"<p>Der SPD-Kanzlerkandidat will die Umverteilung von unten nach oben umkehren, soziale Gerechtigkeit und &ouml;konomische Vernunft  zusammenbringen, die &bdquo;Fliehkr&auml;fte&ldquo; b&auml;ndigen und die Gesellschaft wieder &bdquo;ins Lot&ldquo; bringen: Er will die &bdquo;dynamische Wir-Gesellschaft&ldquo;. Die Frage ist nur, wer geh&ouml;rt zum &bdquo;Wir&ldquo;?<br>\n&Uuml;ber die Armutsgef&auml;hrdeten und Armen und &uuml;ber die Arbeitslosen und an den Rand Gedr&auml;ngten hat Peer Steinbr&uuml;ck nicht gesprochen, doch gerade sie h&auml;tten &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; und Solidarit&auml;t am meisten n&ouml;tig. Gerade ihr Vertrauen m&uuml;sste er gewinnen, wenn aus dem Kandidaten ein Kanzler werden sollte. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nOhne Zweifel der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbr&uuml;ck, hat die Delegierten des au&szlig;erordentlichen Parteitags mit seiner rhetorisch geschickten, gut aufgebauten und mit konkreten Beispielen bebilderten Rede angesprochen, ihnen Hoffnung gegeben und die schon Mutlosen motiviert den Wahlkampf aufzunehmen. Um seine B&uuml;rgern&auml;he zu demonstrieren, hat er Menschen eingeladen, die ihm auf seiner Tour durch Deutschland begegnet sind, und deren Biografien er geschickt in seine Botschaften einbaut.<\/p><p>Ich will die Rede nicht referieren. Was aus Sicht der Wahlstrategen in dieser Rede wichtig erscheint, k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/partei\/parteitag\/96458\/20130414_rede_steinbrueck.html\">hier<\/a> nachlesen. <\/p><p>Ich will klarstellen, dass ich Steinbr&uuml;cks Kritik an der Merkel-Regierung in Teilen zustimme: Nat&uuml;rlich sind eine Klientelpolitik gegen&uuml;ber Hoteliers, die Spaltung des Arbeitsmarkts, 100 Milliarden zus&auml;tzliche Schulden, die &bdquo;Investitionsbremse&ldquo; bei der Energiewende oder ein &bdquo;zusammenkart&auml;tschter&ldquo; sozialer Wohnungsbau keine &bdquo;sch&ouml;ne Bilanz&ldquo;. Nat&uuml;rlich entspricht das Betreuungsgeld dem &bdquo;Frauenbild von gestern&ldquo; und auch das Versprechen Steinbr&uuml;cks, mehr  f&uuml;r Frauen zu tun als &bdquo;Frau Bundeskanzlerin und die Frauenministerin&ldquo;, ist gut. Auch seine Breitseite gegen den &bdquo;Herrn Vizekanzler R&ouml;sler&ldquo; sa&szlig;. Es ist eben kein &bdquo;cooles Land&ldquo;, in dem 7 Millionen Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro, Zeitarbeiter 40% weniger und Frauen 22% weniger verdienen und 1,5 Millionen Menschen ohne Ausbildung sind und in dem die Wohnungspreise f&uuml;r viele unbezahlbar werden oder in dem die Steuerzahler f&uuml;r die Banker einstehen m&uuml;ssen. Der Vorwurf ist richtig, dass die Regierung mit der &bdquo;Lohnuntergrenze&ldquo; und dem &bdquo;Pflege-Bahr&ldquo; nur &bdquo;leere Schachteln&ldquo; ins Schaufenster stellt. Es ist n&ouml;tig, das &bdquo;Kurzzeitged&auml;chtnis&ldquo; aufzufrischen und darauf hinzuweisen, dass Sch&auml;uble gegen den Ankauf von Steuer-CDs und f&uuml;r das Steuerabkommen mit der Schweiz war und sich nun pl&ouml;tzlich als K&auml;mpfer gegen Steuerbetrug aufspielt, obwohl er jahrelang nichts dagegen unternommen hat. Und Steinbr&uuml;ck beschreibt  den Zustand der derzeitigen Regierungskoalition nicht falsch, wenn er diesen als &bdquo;Stillstand&ldquo; bezeichnet und daran erinnert, dass in den Koalitionsrunden weder etwas produziert, geschweige denn etwas geliefert werde und man dabei nicht einmal mehr den Unterschied zwischen &bdquo;Pepita und kleinem Karo&ldquo; erkennen k&ouml;nne. Merkel versuche davon abzulenken, dass sie &bdquo;Chefin&ldquo; ist, indem sie sich pr&auml;sidial abzuheben versuche und so tue, als habe sie mit den Problemen ihrer Regierung und in unserem Land nichts zu tun. Sigmar Gabriel erfand dazu den netten Begriff einer &bdquo;Anscheinserweckerin&ldquo;. Von der Regierung werde nur ein Feuerwerksk&ouml;rper nach dem anderen abgeschossen, in Europa folge ein folgenloser Gipfel nach dem anderen und anschlie&szlig;end sei bestenfalls Ruhe &uuml;ber allen Gipfeln. Diese Regierung habe keine Vorstellungen und keine Anweisungen mehr &uuml;ber die Fragen, wie wir leben wollen, sie hinterlasse &bdquo;Politikruinen&ldquo;. Gabriel nannte die Regierung eine &bdquo;Nichtregierungsorganisation&ldquo; und Merkel bezeichnete er als &bdquo;Angela Mimikry&ldquo;, die immer nur nachahme. <\/p><p>Man mag das oberfl&auml;chlich betrachtet so sehen, doch in Wahrheit verharmlost die SPD den radikalen Kurs der Austerit&auml;t der Bundesregierung nach innen, wie gegen&uuml;ber den europ&auml;ischen Nachbarn. Diese Schock-Therapie zu &uuml;bersehen, ist Beleg genug, dass die Sozialdemokraten an der Durchsetzung des von ihnen selbst in Gang gesetzten Agenda-Kurses letztlich keinerlei Abstand nehmen. <\/p><p>Ich kann die meisten konkreten Forderungen (und Versprechen) der gestrigen Steinbr&uuml;ck-Rede nur unterschreiben, als da w&auml;ren:<br>\nMehr f&uuml;r Bildung und wirtschaftsnahe Infrastruktur zu tun; die Kommunen zu st&auml;rken; bezahlbaren Wohnraum zu schaffen; Mindestlohn; gleiches Geld f&uuml;r gleiche Arbeit, Zur&uuml;ckdr&auml;ngung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen; Tarifvertr&auml;ge wieder st&auml;rken; Mietpreissteigerungen begrenzen; den Makler bezahlt, derjenige, der ihn bestellt; &Auml;ltere sollen in ihrer vertrauten Umgebung leben k&ouml;nnen; eine gesetzliche Frauenquote; Einf&uuml;hrung eines Trennbankensystems; Bankenrettungsfonds, die von den Banken selbst finanziert werden m&uuml;ssen; ungedeckte Leerverk&auml;ufe und Derivate, die nicht realwirtschaftliche unterlegt sind, verbieten; Verbot von Spekulationen mit Nahrungsmitteln; Steuer-FBI; Steueroasen (die &bdquo;Gerechtigkeitsw&uuml;sten&ldquo; seien) austrocknen; Steuergerechtigkeit; Abschaffung des Betreuungsgelds und stattdessen Geld f&uuml;r Kinderbetreuung in Kitas; doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft, die die famili&auml;ren Wurzeln nicht kappt; Partnerschaftstarif f&uuml;r alle statt Ehegattensplitting und noch einige Forderungen mehr.<\/p><p>Auch viele zuspitzende Formeln in Steinbr&uuml;cks Rede weisen in die richtige Richtung:<br>\n&bdquo;Fliehkr&auml;fte b&auml;ndigen&ldquo;; &bdquo;friedfertige Gesellschaft&ldquo;;  &bdquo;B&uuml;ndnis der Starken mit den Schwachen&ldquo; ; &bdquo;soziale Gerechtigkeit und &ouml;konomische Vernunft Hand in Hand&ldquo;;  &bdquo;Renaissance der sozialen Marktwirtschaft&ldquo;;  &bdquo;Eigentum verpflichtet&ldquo;; &bdquo;dem entfesselten Kapitalismus wieder Spiel- und Verkehrsregeln entgegensetzen&ldquo;;  Spekulanten d&uuml;rften nie wieder die Ersparnisse kleiner Leute in Frage stellen; Erpressung durch &bdquo;systemrelevante Banken&ldquo; durch ein anderes Bankensystem verhindern; &bdquo;ein Volk der guten Nachbarn&ldquo; sein wollen; statt der &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; Merkels eine &bdquo;demokratiekonforme Marktwirtschaft&ldquo;; &bdquo;Primat der Politik&ldquo; wieder herstellen;  &bdquo;&Ouml;konomie der Gerechtigkeit&ldquo;; &bdquo;weniger Ego, mehr Wir&ldquo;.<br>\n&bdquo;Wir stehen f&uuml;r weniger Ellenbogenmentalit&auml;t, weniger Ego. Wir stehen f&uuml;r mehr Zusammenhalt, mehr Zusammenstehen.&ldquo;<\/p><p>Steinbr&uuml;ck kokettiert &uuml;ber sein loses Mundwerk und immerhin &uuml;bte Steinbr&uuml;ck endlich einmal &ndash; wenn auch &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltende &ndash; Selbstkritik. Auch die SPD und er selbst h&auml;tten sich der Deregulierung und dem Marktradikalismus &bdquo;nicht genug entgegen gestemmt&ldquo;, aber im Gegensatz zu CDU und FDP h&auml;tten die Sozialdemokraten &bdquo;wenigstens unsere Lektion gelernt&ldquo;. Die Finanzkrise sei ein &bdquo;Gezeitenwechsel&ldquo;. Ob diese zaghafte Selbstkritik reicht, um Steinbr&uuml;cks fr&uuml;heres Handeln als T&uuml;r&ouml;ffner des Finanzmarktkapitalismus vergessen zu machen?<\/p><p>Die FAZ h&auml;lt ihm prompt vor, dass Steinbr&uuml;ck sich selbst anprangere und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/spd-rueckkehr-zum-waermenden-staat-12148658.html\">selbst gei&szlig;le<\/a>. <\/p><p>Wie man aus dieser Rede allerdings wie der Phoenix-Moderator Alfred Schier nahezu bei jeder Moderation betonte oder wie die FAZ, die Zeit oder die gesamte konservative Presse schreibt einen &bdquo;Linksrutsch&ldquo; der SPD und von Steinbr&uuml;ck ableiten kann, ist eigentlich nur ein erschreckender Beleg daf&uuml;r, wie weit das politische Koordinatensystem in Deutschland und vor allem in den hiesigen Medien nach rechts gerutscht ist. (Daran tr&auml;gt nat&uuml;rlich die Agenda-SPD wesentlich selbst Schuld.)    <\/p><p>Ist also nach dieser Rede alles wieder gut? Kann man damit die Pannen des bisherigen Wahlkampfes vergessen machen? <\/p><p>F&uuml;r die Delegierten auf diesem Parteitag schien es so. Sie feierten Steinbr&uuml;ck schon beim Auftakt seiner Rede als diese damit begann: &bdquo;Ich will Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!&ldquo;  Und am Schluss seiner Rede wollte der Beifall nicht enden. <\/p><p>Nun will ich nicht besserwisserisch sein und es geht mir auch nicht darum nach Haaren in der Suppe zu suchen, doch wenn man erst einmal den spontanen Eindruck sacken lassen hat und die Rede Steinbr&uuml;cks noch einmal n&uuml;chtern analysiert, dann f&auml;llt einem doch Folgendes auf:<\/p><p>Er hat die Propagandaformel der Regierung bekr&auml;ftig: &bdquo;Dem Land geht es gut&ldquo; &ndash; auch wenn er dann kritisch hinzugef&uuml;gt hat: &bdquo;Viel zu vielen B&uuml;rgerinnen B&uuml;rgern geht es nicht gut.&ldquo;  Aber er hat in der 80-min&uuml;tigen Rede kein einziges Mal von Armut gesprochen oder das Wort &bdquo;Arbeitslosigkeit&ldquo; in den Mund genommen. Er hat zwar auf die Verdoppelung des Nettogesamtverm&ouml;gens auf 10 Billionen Euro hingewiesen und dagegen gestellt, dass die Arbeitnehmer nicht mehr in der Tasche h&auml;tten als vor 10 Jahren. Er hat auch die Umverteilung von unten nach oben beklagt, aber er hat z.B. keine h&ouml;heren L&ouml;hne zur Ankurbelung der Binnennachfrage gefordert. &Uuml;ber eine alternative Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland und, wie die Ungleichgewichte in Europa abgebaut werden k&ouml;nnten, hat er keine Silbe verloren. &Uuml;ber die Ursachen der Euro-Krise, &uuml;ber die deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse und die Defizite unserer europ&auml;ischen Nachbarn fiel kein Wort. Vorschl&auml;ge zur Bew&auml;ltigung der europ&auml;ischen Krise, die doch die Menschen im Land mit am meisten besorgt macht, fehlten &ndash; obwohl Steinbr&uuml;ck sich doch ansonsten doch allzu gern als gro&szlig;er Finanzexperte darstellt und loben l&auml;sst. <\/p><p>Man kann nat&uuml;rlich auch in einer langen Rede nicht alle Themen behandeln, aber wenn man die &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; zum Kern seiner Botschaft macht, dann m&uuml;sste man doch wenigstens ein paar S&auml;tze &uuml;ber die rund 7 Millionen Menschen  (immerhin fast ein Zehnter der Bev&ouml;lkerung) in unserem Land verlieren, die (statistisch erfasst) arbeitslos,  in die &bdquo;stille Reserve&ldquo; abgedr&auml;ngt oder unterbesch&auml;ftigt sind. Wie stellt sich Steinbr&uuml;ck eine aktive Besch&auml;ftigungspolitik vor, die mehr Menschen in Arbeit bringen k&ouml;nnte? F&uuml;r diese von Arbeit ausgegrenzten Menschen helfen weder Mindestlohn, noch gleicher Lohn. <\/p><p>Das Wort &bdquo;Hartz&ldquo; ging dem Kanzlerkandidaten nicht &uuml;ber die Lippen. Er hat keinerlei Andeutungen gemacht, hier auch nur ein Jota &auml;ndern zu wollen. Er sprach umgekehrt davon, dass man Starke nur &uuml;berzeugen k&ouml;nne, einen h&ouml;heren Beitrag zu leisten, wenn &bdquo;Schw&auml;chere ihren Beitrag leisten, das Solidarsystem zu entlasten.&ldquo; Ein Satz der an die Agenda-Rede Schr&ouml;ders von vor 10 Jahren erinnert. Wie will Steinbr&uuml;ck &ndash; &uuml;ber einen keineswegs armutsfesten Niedriglohn von 8,50 Euro hinaus &ndash; faire L&ouml;hne erreichen, ohne den Mechanismus des Lohndumpings, n&auml;mlich Hartz IV zu ver&auml;ndern?<\/p><p>Steinbr&uuml;ck sprach davon, dass durch die &bdquo;wachsende Ungleichheit&ldquo;, das &bdquo;Aufstiegsversprechen&ldquo; verloren gegangen sei. Die SPD m&uuml;sse Politik &bdquo;f&uuml;r selbstbewusste und selbstbestimmte Menschen in unserem Land&ldquo; machen, sie m&uuml;sse &bdquo;Anwalt der Existenzgr&uuml;nder sein&ldquo;. Er wende sich an alle, die &bdquo;etwas vorhaben&ldquo;, die &bdquo;t&uuml;chtigen und flei&szlig;igen Menschen&ldquo;. <\/p><p>Nichts dagegen, aber was ist mit dem Teil der Gesellschaft, der wirtschaftlich benachteiligt ist, dem Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung genommen wurden und der t&uuml;chtig und flei&szlig;ig sein will und dennoch auf keinen gr&uuml;nen Zweig kommt? Das ist gerade der Teil der Gesellschaft, der die Solidarit&auml;t am meisten brauchte. Die armutsgef&auml;hrdeten und wirklich Armen hat Steinbr&uuml;ck in seiner Rede offenbar vergessen. Sie kommen in seiner Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit nicht (mehr) vor. Sind es aber doch gerade sie, die die &bdquo;Triebkr&auml;fte&ldquo; am weitesten an den Rand gedr&auml;ngt haben, noch mehr, die von der Gesellschaft schon abgespaltet sind.<\/p><p>Steinbr&uuml;ck positioniert die SPD auf eine Partei, die sich um die (untere bis obere) Mittelschicht k&uuml;mmern will, die Unterschicht wird schlicht ausgeblendet oder abgeschrieben. <\/p><p>Wenn die SPD eine Chance haben will, ihre derzeitigen Umfragewerte zu verbessern, dann muss sie aber gerade auch diejenigen erreichen, die ausgegrenzt sind und den noch viel gr&ouml;&szlig;eren Kreis derjenigen, die sich von Ausgrenzung bedroht f&uuml;hlen und die deshalb nicht mehr zur Wahl gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der SPD-Kanzlerkandidat will die Umverteilung von unten nach oben umkehren, soziale Gerechtigkeit und &ouml;konomische Vernunft zusammenbringen, die &bdquo;Fliehkr&auml;fte&ldquo; b&auml;ndigen und die Gesellschaft wieder &bdquo;ins Lot&ldquo; bringen: Er will die &bdquo;dynamische Wir-Gesellschaft&ldquo;. Die Frage ist nur, wer geh&ouml;rt zum &bdquo;Wir&ldquo;?<br \/> &Uuml;ber die Armutsgef&auml;hrdeten und Armen und &uuml;ber die Arbeitslosen und an den Rand Gedr&auml;ngten hat Peer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16874\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[146,191,190],"tags":[718,854,253],"class_list":["post-16874","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-soziale-gerechtigkeit","category-spd","category-wahlen","tag-bundestagswahl","tag-mittelschicht","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16874"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16874\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27071,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16874\/revisions\/27071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}