{"id":1694,"date":"2006-03-05T15:09:22","date_gmt":"2006-03-05T13:09:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1694"},"modified":"2006-09-06T15:16:18","modified_gmt":"2006-09-06T13:16:18","slug":"hinweise-des-tages-196","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1694","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li>\n<strong>Thema Lohnh&ouml;he<\/strong><br>\nGleichgewicht im Verteilungskampf Eine Lohnentwicklung, die &uuml;ber Jahre geringer ist als verteilungsneutral, ist f&uuml;r die Preisstabilit&auml;t in Zukunft gef&auml;hrlich. Die Sozialpartner sind daher gut beraten, die Lohnentwicklung nicht weit vom Pfad der Verteilungsneutralit&auml;t abweichen zu lassen. Das ist ein Pfad, der mit der Zuwachsrate der Arbeitsproduktivit&auml;t und der normativen Preissteigerungsrate definiert wird. &ndash; Von Claus K&ouml;hler, von 1974 bis 1990 Direktoriumsmitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?client=fr&amp;cnt=819307&amp;ref=\/ressorts\/nachrichten_und_politik\/standpunkte\/\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>Besser statt billiger<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik steckt in der tiefsten Konsumkrise ihrer Geschichte. Das Mindeste, was die Lohnpolitik leisten muss, ist die Aussch&ouml;pfung des kostenneutralen Verteilungsspielraums. Das bedeutet: einen Ausgleich f&uuml;r die absehbare Preisentwicklung und einen Anstieg der Reall&ouml;hne im Ausma&szlig; des Produktivit&auml;tszuwachses. In der Summe sind das derzeit, auf die gesamte Wirtschaft gesehen, rund dreieinhalb Prozent. Gelingt es nicht, diese Grundregel der Lohnpolitik in Zukunft wieder zu erf&uuml;llen, kann das Konsequenzen weit &uuml;ber die deutschen Grenzen hinaus haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?client=fr&amp;cnt=819301&amp;ref=\/ressorts\/nachrichten_und_politik\/standpunkte\/\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<p><strong>Sind unsere L&ouml;hne zu hoch?<\/strong><br>\nSchlaflose N&auml;chte in der Basar&ouml;konomie &ndash; von Michael Dauderst&auml;dt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/03546.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung<\/a><\/p>\n<p><strong>Ein moderner Sklave<\/strong><br>\nVerdi startet Mitte M&auml;rz eine bundesweite Kampagne f&uuml;r Mindestl&ouml;hne. Sie sollen aufr&auml;umen mit Tarifen, die zwar regul&auml;re Vollzeitstellen, aber kein Auskommen bieten. Wie etwa f&uuml;r jenen Wachmann aus Offenbach, dem trotz 250 Arbeitsstunden monatlich nur 600 Euro f&uuml;rs Haushaltsbudget seiner dreik&ouml;pfigen Familie bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?client=fr&amp;cnt=819188&amp;ref=\/ressorts\/nachrichten_und_politik\/thema_des_tages\/\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn Arbeit arm macht<\/strong><br>\nModerne Wirtschaftspolitik: Wie die PIN AG dem Berliner Senat durch Dumpingl&ouml;hne bei seiner &ldquo;Haushaltskonsolidierung&rdquo; hilft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/03-03\/041.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Euro-H&uuml;ter f&uuml;rchten gute Zeiten<\/strong><br>\nKeine andere gro&szlig;e Notenbank hat es nach den Abst&uuml;rzen der vergangenen Jahre so schnell riskiert, einen Aufschwung zu bremsen, bevor er wirklich in Fahrt kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/53273.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Auch SAP braucht Mitbestimmung<\/strong><br>\nDie Strategie der SAP-Mitarbeiter ist f&uuml;r sie selbst gef&auml;hrlich. Solange Unternehmen so gl&auml;nzend verdienen wie SAP, l&auml;uft alles harmonisch. Erst in der wirtschaftlichen Krise werden sie merken, dass sie Konflikte erfolgreicher l&ouml;sen k&ouml;nnen, wenn sie sich organisieren. Daf&uuml;r gibt es Gewerkschaften. Siehe AEG: Dort hat der massive Arbeitskampf den Mitarbeitern j&uuml;ngst Abfindungen gesichert, die sie ohne Betriebsrat nie durchgesetzt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/03\/04\/a0127.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<p><strong>Kein Unfall in Italiens Geschichte<\/strong><br>\nDas Ph&auml;nomen Berlusconi ist keineswegs eine Anomalie im italienischen Mediensystem. Es f&uuml;gt sich vielmehr in die Entwicklung der journalistischen Kultur und die politischen Verflechtungen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/03\/03\/em\/articleDMEKE.print.html\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Kommentar:Die Verh&auml;ltnisse in Deutschland scheinen dem in mancherlei Hinsicht zu &auml;hneln:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li class=\"text\">Ferner verschwimmen &hellip; die Grenzen zwischen Public Relations und Journalismus. Zwischen Politikern und Journalisten entsteht ein kurioses freundschaftliches Klima, das einen beidseitig vorteilhaften Tauschhandel mit Informationen und medialer Aufmerksamkeit f&ouml;rdert.&rdquo;\n<\/li>\n<li class=\"text\">Im Unterschied zu anderen europ&auml;ischen Staaten oder dem angels&auml;chsischen Raum hat sich der Journalismus nicht von der Politik oder der Wirtschaft emanzipiert. Folglich konnte er nicht jenes Ma&szlig; an Unabh&auml;ngigkeit erreichen, das f&uuml;r eine ausgewogene politische Berichterstattung notwendig w&auml;re.&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1694","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1694"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1694\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}