{"id":16941,"date":"2013-04-19T09:00:12","date_gmt":"2013-04-19T07:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941"},"modified":"2013-04-19T09:00:12","modified_gmt":"2013-04-19T07:00:12","slug":"hinweise-des-tages-1862","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h01\">Zypern-Kredite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h02\">Merkel verurteilt Lohnpolitik in Euro-Krisenl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h03\">FAZ, nimm das: Was die reichen Deutschen mit ihrem Ersparten tun sollten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h04\">&Ouml;konom Flassbeck: &bdquo;Wir sparen uns zu Tode!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h05\">Symbolpolitik gegen Steuerflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h06\">&bdquo;Thatcher ist Schuld an der Krise&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h07\">Ranking von &ldquo;Forbes&rdquo;: Die gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt sind chinesisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h08\">&Auml;rztekammer gegen SPD&bdquo;Angriff auf ethische Prinzipien&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h09\">Christian von Stetten: Wenn Politiker vor kritischen Fragen davonlaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h10\">M&uuml;nchner Chaostage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h11\">V&ouml;llig unbefangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h12\">Foltervorw&uuml;rfe gegen die CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h13\">Albrecht von Lucke &ndash; Im Geiste Carl Schmitts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h14\">Ein Paket voller Umgangsregeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h15\">Callcenter Kosovo: Bei Anruf Schmidt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h16\">Morgen ist ein neuer Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941#h17\">OECD: Synergies for Better Learning: An International Perspective on Evaluation and Assessment<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16941&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zypern-Kredite<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundestag sagt Ja zu Milliardenhilfen f&uuml;r Zypern<\/strong><br>\nDer Bundestag hat den Weg f&uuml;r das Zypern-Rettungspaket freigemacht. In namentlicher Abstimmung sprachen sich 487 von 602 anwesenden Abgeordneten daf&uuml;r aus, dass Kredithilfen von bis zu zehn Milliarden Euro flie&szlig;en sollen, um das Land vor dem drohenden Staatsbankrott zu retten. 102 Parlamentarier lehnten das Hilfsprogramm ab, 13 enthielten sich.<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Fraktionen von Union, FDP, SPD und Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzte erwartungsgem&auml;&szlig; das Hilfsprogramm. Neben der Fraktion der Linkspartei lehnten allerdings auch einzelne Abgeordnete aus dem Regierungslager die Pl&auml;ne ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/zypern-bundestag104.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die 602 abstimmenden Abgeordneten m&uuml;ssen die letzten Tage nur noch Tag und Nacht gelesen haben, um den Abstimmungsgegenstand zu erfassen. Hier ist der <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/130\/1713060.pdf\">Antrag der Bundesregierung [PDF &ndash; 21 MB]<\/a>. Vielleicht fragen Sie mal ihren Abgeordneten nach den Dingen, die Sie nicht verstanden haben.<br>\nLesen Sie dazu nochmals  von Jens Berger <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16659\">&bdquo;Zypern &ndash; Nach dem Rettungspaket ist vor dem Rettungspaket&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16567\">&bdquo;Zypern &ndash; wer rettet Europa vor diesen &bdquo;Eurorettern&ldquo;?&ldquo;<\/a> und von Albrecht M&uuml;ller <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16616\">&bdquo;Emp&ouml;rung &uuml;ber das &bdquo;Gesch&auml;ftsmodell Zypern&ldquo; &ndash; warum erst jetzt und warum nur bei Zypern?&ldquo;<\/a> oder von Heiner Flassbeck <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16652\">&bdquo;Zypern &ndash; eine hilfreiche Gesamtschau&ldquo;<\/a>.<br>\nDamit Sie nicht immer nur lesen m&uuml;ssen, dass die Linksfraktion im Gegensatz zur &uuml;berwiegenden Mehrheit der Bundestagsfraktionen von CDU\/CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;nen den Zypern-Antrag der Bundesregierung nur abgelehnt hat, lesen Sie vielleicht auch noch den <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/reden\/wann-haften-endlich-banken-banken\/\">Debattenbeitrag von Gregor Gysi<\/a>.<br>\nMit dem Zypernbeschluss ist im &Uuml;brigen nat&uuml;rlich nicht nur die Abwicklung der Laiki Bank und die Heranziehung aller Konten &uuml;ber 100.000 Euro verbunden, sondern auch Auflagen &uuml;ber sog. &bdquo;Strukturreformen&ldquo;, will sagen ein Sozialabbauprogramm:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Abschlag f&uuml;r Fr&uuml;hverrentung; schrittweise Erh&ouml;hung Mindestalter f&uuml;r abschlagsfreie Renten u. Pensionen auf das regul&auml;re Renteneintrittsalter, automatische Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters bei Erh&ouml;hung der Lebenserwartung ab 2018;<\/em><\/li>\n<li><em>Begrenzung der mtl. Pensionenauf max. 50% des h&ouml;chsten Einkommens;<\/em><\/li>\n<li><em>Alle Rentenma&szlig;nahmen sind auch auf Pensionen anzuwenden;<\/em><\/li>\n<li><em>Grundlegende Reform der Lohnindexierung. Keine automatischen Lohnerh&ouml;hungen in Rezession. Ansonsten automatische Lohnerh&ouml;hungen nur um 50% der Inflation (bis dato: 100%);<\/em><\/li>\n<li><em>&Auml;nderungen beim Mindestlohn nur in Abstimmung mit der Troika;<\/em><\/li>\n<li><em>Und nat&uuml;rlich die Privatisierung von Staatsbetrieben. (S.6)<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Die &ldquo;Ja, aber&rdquo;-SPD<\/strong><br>\nDie SPD meckert &uuml;ber das Euro-Krisenmanagement der Bundesregierung &ndash; stimmt dann aber auch bei der Zypern-Hilfe mit ihr. Ein echtes Wahlkampfproblem.Um das Problem der SPD bei der Euro-Rettungspolitik zu verstehen, muss man sich nur Frank-Walter Steinmeier ansehen. Das, was er heute im Bundestag zum Zypern-Hilfspaket sagt. Und das, was er vor einigen Wochen zum gleichen Thema sagte.<br>\n&ldquo;Ja, meine Fraktion wird dem EU-Rettungspaket zustimmen&rdquo;, erkl&auml;rt der Fraktionsvorsitzende gleich zu Beginn. Er bleibt dann noch eine Viertelstunde am Rednerpult stehen und versucht zu erkl&auml;ren, warum die SPD eigentlich falsch findet, was die Regierung macht, aber doch fast geschlossen mit ihr stimmt.<br>\nVor vier Wochen klang das noch ganz anders. &ldquo;Die Kleinen h&auml;ngt man, die Gro&szlig;en l&auml;sst man laufen &ndash; das darf nicht die L&ouml;sung sein&rdquo;, erregte sich Steinmeier noch Ende M&auml;rz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-04\/SPD-Zypern-Euro-Bundestag\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi, DIE LINKE: Wann haften endlich Banken f&uuml;r Banken?<\/strong><br>\nLaut Bundesbank hat Deutschland bisher f&uuml;r Rettungspakete f&uuml;r europ&auml;ische Banken rund 65 Milliarden Euro und seit 2008 f&uuml;r die Rettung deutscher Banken 285 Milliarden Euro aufgebracht. 350 Milliarden Euro. Wird dieses Geld je zur&uuml;ckflie&szlig;en? Sie sorgen im S&uuml;den Europas daf&uuml;r, dass diese L&auml;nder niemals in der Lage sein werden, das Geld zur&uuml;ckzuzahlen. Und von den Banken trauen sie es sich ja gar nicht ernsthaft zu fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5B8DwyWLPE8&amp;feature=youtu.be\">Fraktion &bdquo;Die Linke&ldquo; &uuml;ber YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkel verurteilt Lohnpolitik in Euro-Krisenl&auml;ndern<\/strong><br>\nDie Lohnpolitik ist f&uuml;r die Kanzlerin mit ein Grund f&uuml;r die Misere in Europas S&uuml;den. Die SPD-Politik hierzu h&auml;lt sie f&uuml;r eine Gefahr f&uuml;r den hiesigen Wirtschaftsstandort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-04\/merkel-euro-krise-mindestlohn-amtszeit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> An diesem Artikel ist weniger interessant, dass f&uuml;r die Bundeskanzlerin &bdquo;sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo;, weshalb Lohnzur&uuml;ckhaltung und steigende Kapitalrenditen (&bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;) elementare Bestandteile von Merkels &bdquo;sozialen Marktwirtschaft&ldquo; sind. Aus der Sicht einer Kanzlerin, die sich vornehmlich den Interessen der von ihr mit Deutschland identifizierten Besitzeliten verpflichtet f&uuml;hlt (&bdquo;Deutschland geht es gut&ldquo;), ist eine derartige Politik tats&auml;chlich sozial &ndash; f&uuml;r die Kapitalinhaber! Interessant &ndash; oder bessser uns&auml;glich &ndash; ist (wieder mal) die Reaktion der SPD-F&uuml;hrung auf die Aussagen der Bundeskanzlerin. Von einer SPD, die ernsthaft die Interessen der Arbeitnehmer vertritt, w&uuml;rde man erwarten, dass sie erkl&auml;rt, warum die Politik der Kanzlerin, die Arbeitnehmer den Kapitalinteressen weitgehend auszuliefern, mit einer sozialen Marktwirtschaft nichts zu tun hat und wie ein gesetzlicher Mindestlohn hier als Schranke wirken kann. Sie w&uuml;rde weiter auf die zahlreichen Studien verweisen, wonach ein gesetzlicher Mindestlohn die Arbeitslosigkeit nicht in die H&ouml;he treibt. Sie w&uuml;rde die Kanzlerin schlie&szlig;lich der L&uuml;ge hinsichtlich der Ursache f&uuml;r die Wirtschaftskrise in den Krisenl&auml;ndern &uuml;berf&uuml;hren und schildern, inwieweit die Kanzlerin selbst nach Kr&auml;ften zu dieser Krise beigetragen hat. Stattdessen glaubt die SPD-Spitze offenkundig ernsthaft, die wirtschaftlich relativ stabile Situation in Deutschland sei ihrer &bdquo;Agenda 2010&ldquo; geschuldet (und nicht etwa u.a. der &bdquo;keynesianischen&ldquo; Reaktion Deutschlands in der Krise) und ist beleidigt, dass die Kanzlerin dies nicht w&uuml;rdigt, sondern die &bdquo;Erfolge&ldquo; f&uuml;r sich vereinnahmt. Bei so viel Naivit&auml;t stockt einem glatt der Atem. Hilfe, wen soll man als Arbeitnehmer nur w&auml;hlen! Mit so einer Opposition kann die Kanzlerin solange regieren, wie sie will!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>BILD-Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: Ich will bis ins Jahr 2017 regieren!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/angela-merkel\/ich-will-bis-ins-jahr-2017-regieren-30047432.bild.html\">BILD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Die Aussagen der Kanzlerin klingen weniger wie ein Versprechen, sondern mehr wie eine Bedrohung. Die Karte &bdquo;Export&ldquo; wird auch k&uuml;nftig, so Merkels Kalk&uuml;l, die wichtigsten Stiche machen. Einen Einheits-Mindestlohn wird es unter dieser Kanzlerin sowieso nicht geben. Als puren Zynismus m&uuml;ssen unsere s&uuml;deurop&auml;ischen Nachbarn das Argument verstehen, die Arbeitlosenquoten w&auml;ren nur deshalb so hoch, weil Lohn und Leistung zu weit auseinander klafften. Ein Interview, das alles aber bestimmt keine Hoffnung macht. Aber das wussten wir ja schon vorher!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein ersch&uuml;tternder Einblick in das &ouml;konomische Denken von Merkel. Jemand mit einem derart vulg&auml;r&ouml;konomischen Verst&auml;ndnis hat das Schicksal der EU und von Millionen Menschen in der Hand. Leider ist die Kritik der SPD nicht wesentlich fundierter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>FAZ, nimm das: Was die reichen Deutschen mit ihrem Ersparten tun sollten?<\/strong><br>\nVielleicht merkt es die FAZ auch einmal. Nat&uuml;rlich sind wir Deutschen gar nicht so arm, wie Wirtschaftsherausgeber Holger Steltzner uns weismachen will. Die Reichen in Deutschland sind einfach sehr viel reicher als die Reichen in Italien, Spanien oder Griechenland. Die aufgeheizte Debatte &uuml;ber die EZB-Verm&ouml;gensumfrage lenkt nur davon ab, dass die Verm&ouml;genden Deutschlands (und vor allem die Banken, auf die sie vertraut haben) in den Jahren vor der Finanzkrise ihr Erspartes falsch angelegt haben. Nun ist das Gejammer gro&szlig;, alle versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Das Dumme ist nur, fr&uuml;her haben es die Verm&ouml;genden nicht gemerkt, wie die Banken ihr Erspartes falsch anlegen. Und jetzt merken sie wieder nichts: Die Verluste dieser kolossalen Fehlinvestition an den R&auml;ndern Eurolands kann man nat&uuml;rlich so weit wie es geht auf die &auml;rmeren Volkswirtschaften abw&auml;lzen. (Wenn wir alle, auch die Armen, schon Eure Verluste aus Amerika tragen m&uuml;ssen.) Nur braucht man sich dann aber nicht wundern, dass die Armen in den &auml;rmeren Euro-L&auml;ndern rebellieren und gleich alle Deutschen zum Teufel jagen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/04\/16\/reiche-deutsche\/\">Weitwinkelsubjektiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;konom Flassbeck: &bdquo;Wir sparen uns zu Tode!&ldquo;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel ist strikt gegen einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Sie glaubt, dass dadurch Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrdet w&uuml;rden. Dem widersprechen mehrere Wirtschaftswissenschaftler, auch Heiner Flassbeck: &bdquo;Frau Merkel wird einseitig beraten&ldquo;, sagt er im Interview mit heute.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/%C3%96konom-Flassbeck-Wir-sparen-uns-zu-Tode-27570542.html\">Heute<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Symbolpolitik gegen Steuerflucht<\/strong><br>\nDie EU will das Bankgeheimnis abschaffen und Offshore-Finanzzentren austrocknen. Doch bisher hat sich nicht viel bewegt. Vor allem Deutschland und Gro&szlig;britannien stehen auf der Bremse<br>\nDie Erfolgs-Meldungen von der Steuerfront rei&szlig;en nicht ab. &bdquo;Steuerfahnder ermitteln gegen Schweizer Banken&ldquo;, titelte die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;, nachdem Rheinland-Pfalz am Dienstag eine Steuer-CD angekauft hatte. Kurz zuvor hatten die EU-Finanzminister angek&uuml;ndigt, den Kampf gegen die Steuerflucht zu versch&auml;rfen und den &ndash; bisher noch beschr&auml;nkten &ndash; Informationsaustausch mit den Banken massiv auszuweiten. Im Mai soll sich sogar ein Sonder-EU-Gipfel mit dem Thema besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38945\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Thatcher ist Schuld an der Krise&ldquo;<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien hat die verstorbene Margaret Thatcher noch immer viele Feinde. Der Politikwissenschaftler Colin Crouch macht die ehemalige Premierministerin sogar f&uuml;r die Krise verantwortlich, weil sie dem Neoliberalismus T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/politikwissenschaftler--thatcher-ist-schuld-an-der-krise-,15187246,22389752.html\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ranking von &ldquo;Forbes&rdquo;: Die gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt sind chinesisch<\/strong><br>\n&ldquo;Gr&ouml;&szlig;tes und m&auml;chtigstes Unternehmen der Welt&rdquo; &ndash; nur ein Jahr durfte sich der US-Erd&ouml;lkonzern Exxon Mobil mit diesem inoffiziellen Titel schm&uuml;cken. Nun wurde er im Global 2000, dem Ranking des Forbes-Magazins, von der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) abgel&ouml;st. Die China Construction Bank r&uuml;ckt von Platz elf auf Platz zwei. Beide Banken geh&ouml;ren dem chinesischen Staat. Damit &uuml;bernehmen erstmals zwei chinesische Unternehmen die Spitzenpl&auml;tze. Die Bewertung des Magazins berechnet sich aus f&uuml;nf Faktoren: &ldquo;Umsatz&rdquo;, &ldquo;Gewinn&rdquo;, &ldquo;Verm&ouml;gen&rdquo; und &ldquo;Marktwert&rdquo;. Dominiert wird die Liste vor allem von Banken und anderen Finanzdienstleistern (469 Unternehmen). Darauf folgen &Ouml;l-und Gasunternehmen, Baustoffe und Versicherungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ranking-von-forbes-die-groessten-unternehmen-der-welt-sind-chinesisch-1.1651930\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/scottdecarlo\/2013\/04\/17\/the-worlds-biggest-companies-2\/\">Forbes<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass die bev&ouml;lkerungsreichste und zweitst&auml;rkste Wirtschaftsnation irgendwann einmal mit seinen Unternehmen in die Spitze des Forbes-Liste vorsto&szlig;en w&uuml;rde, war zu erwarten. Witzig ist, dass es keine Unternehmen sind, die allein auf sich gestellt im &ldquo;freien Wettbewerb&rdquo; diese Position errungen haben, sondern eben den Staat dieser Wirtschaftsmacht hinter sich hatten. Weniger witzig ist, dass diese Liste von Banken und anderen Finanzdienstleistern dominiert wird. Dabei ist doch, um es einmal verknappt zu formulieren, die &ldquo;Wertsch&ouml;pfung&rdquo; des Finanzsektors im Wesentlichen nichts anderes als eine von der Wertsch&ouml;pfung der Realwirtschaft abgeleitete Gr&ouml;&szlig;e.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Auml;rztekammer gegen SPD&bdquo;Angriff auf ethische Prinzipien&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Auml;rztepr&auml;sident Montgomery ist selbst SPD-Mitglied &ndash; positioniert sich aber gegen deren Gesundheitspolitik. Das Wahlprogramm der Sozialdemokraten sei ein &bdquo;Angriff auf die ethischen Prinzipien der deutschen &Auml;rzteschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/aerztekammer-gegen-spd-angriff-auf-ethische-prinzipien-12152317.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ach, ja. Nat&uuml;rlich ist die Bundes&auml;rztekammer f&uuml;r das Duale System in der Krankenversicherung, denn &Auml;rzte verdienen damit viel Geld. Montgomery ist in erster Linie Lobbyist. Und dass er als Lobbyist SPD-Mitglied ist, muss ja kein Widerspruch oder Gegensatz sein &ndash; s. die (ehemaligen) SPD-Mitglieder Wolfgang Clement, Klaus von Dohnanyi, Gerhard Schr&ouml;der, Rudolf Scharping, usw..<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung einer Leserin:<\/strong> Es wurde ja auch wieder Zeit, mit dieser Propaganda aufzuwarten. Das M&auml;rchen, die Privatversicherten w&uuml;rden die Innovationen f&uuml;r Kassenpatienten finanzieren, wird seit mindestens 30 Jahren heruntergeleiert. So ist es aber nicht: Krankenh&auml;user beispielsweise werden &ndash; je nach Bundesland &ndash; in Bezug auf Neu- und Umbauten von den L&auml;ndern finanziert, der laufende Betrieb aus den mit der GKV verhandeltem Budget. Die Einnahmen aus der Behandlung privat Versicherter sind dagegen ein Sahneh&auml;ubchen auf dem gro&szlig;en Tortenst&uuml;ck &ldquo;Budget&rdquo;. Diese Einnahmen werden generiert auf dem R&uuml;cken der Kassenpatienten und der Angestellten, in dem Ressourcen zu einem nicht geringen Teil f&uuml;r die Behandlung der &ldquo;Privaten&rdquo; abgezweigt werden. Den Nutzen haben vor allem die Chef&auml;rzte, die privat liquidieren d&uuml;rfen und eventuell die Privatversicherten, denen man auch vieles nicht medizinisch Notwendige angedeihen l&auml;sst. Die &ldquo;Privaten&rdquo; werden also aus Steuermitteln und indirekt aus den Beitr&auml;gen der GKV verh&auml;tschelt. Der Angriff auf die ethischen Prinzipien ist gegeben, allerdings nicht wie dargestellt, sondern genau umgekehrt: Auch auf dem Gebiet der Krankenversicherung wird immer massiver von unten nach oben verteilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Christian von Stetten: Wenn Politiker vor kritischen Fragen davonlaufen<\/strong><br>\nBei Fragen zu seinem Ex-Praktikanten Bushido und einer zwielichtigen Gesch&auml;ftsbeziehung reagiert der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten auf seine eigene Art: Er l&auml;uft einfach davon. Auch in anderen F&auml;llen gehen Politiker auf Tauchstation anstatt f&uuml;r Aufkl&auml;rung zu sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/08\/21\/wenn-politiker-vor-kritischen-fragen-davonlaufen\/\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Chaostage<\/strong><br>\nDie Verschiebung des NSU-Prozesses in M&uuml;nchen hat nur vordergr&uuml;ndig etwas mit dem Streit um die Vergabe von Pressepl&auml;tzen zu tun. Tats&auml;chlich geht es um den explosiven politischen Hintergrund der Terrormorde, der in den letzten Wochen immer offensichtlicher wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2013\/04\/muenchner-chaostage\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>V&ouml;llig unbefangen<\/strong><br>\nAm Amtsgericht Stuttgart tut eine Richterin Dienst, die einen Prozessmarathon vor sich hat &ndash; gegen 48 Beschuldigte, denen &bdquo;besonders schwerer Landfriedensbruch&ldquo; vorgeworfen wird. Die Richterin hat in einer Selbstanzeige erkl&auml;rt, sie sei in dem Fall nicht befangen, obwohl es gute Gr&uuml;nde gibt, genau das anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2013\/04\/voellig-unbefangen\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Foltervorw&uuml;rfe gegen die CIA<\/strong><br>\nAls Obama US-Pr&auml;sident wurde, wollte er die Praktiken der CIA unter seinem Vorg&auml;nger nicht pr&uuml;fen lassen. Ein Thinktank hat nachgeforscht und wirft George W. Bush in einer 577-Seiten-Studie vor, Folter gebilligt zu haben. Auch Obama wird von den Experten kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/studie-zu-guantanamo-foltervorwuerfe-gegen-die-cia-1.1651112\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Albrecht von Lucke &ndash; Im Geiste Carl Schmitts<\/strong><br>\nDas Interesse an einer funktionierenden Weltwirtschaft dominiert die neue Weltordnung. Und wo bleiben die Menschenrechte? [&hellip;]<br>\nVor einem Dreivierteljahrhundert entwickelte der konservative, mit dem Faschismus sympathisierende Staatsrechtler Carl Schmitt seine &bdquo;V&ouml;lkerrechtliche Gro&szlig;raumordnung mit Interventionsverbot f&uuml;r raumfremde M&auml;chte&ldquo;, die der heutigen Welt erschreckend &auml;hnelt. Aus einem Universum wird bei Schmitt das Pluriversum, anstelle der einen Weltordnungsinstanz des V&ouml;lkerbundes beziehungsweise der UNO gibt es dort mehrere Gro&szlig;m&auml;chte, die im eigenen Herrschaftsbereich nach Gutd&uuml;nken schalten und walten. [&hellip;]<br>\nDie Menschenrechte als s&auml;kularisiertes Heilsversprechen stehen heute, auch dank des moralischen Versagens des Westens, unter massivem Ideologieverdacht. Dabei hatten gerade sie in den sp&auml;ten Jahren des Kalten Krieges den Dissidenten und B&uuml;rgerrechtlern des Ostblocks als Berufungsgrundlage f&uuml;r die am Ende erfolgreiche Demokratisierung gedient. Und vor exakt 20 Jahren wurde auf der Wiener &bdquo;Weltkonferenz &uuml;ber Menschenrechte&ldquo; deren globale Geltung noch einmal von 171 Staaten beglaubigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Debatte-Menschenrechte-vs-Wirtschaft\/!114706\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Paket voller Umgangsregeln<\/strong><br>\nZeit f&uuml;r Wahlprogramme. &Uuml;berall schie&szlig;en sie nun aus dem Boden. Alle verabschieden welche. Wer sich eines zulegt, gibt lediglich die politolinguistische Richtung f&uuml;r die n&auml;chsten Monate vor. Der Inhalt des Wahlprogrammes besteht nicht aus Konzepten, die gesellschaftlich organisiert werden sollen, sondern es handelt sich um reine Sprachkonzepte.<br>\nDie Sozialdemokratie zum Beispiel, die hat sich ein Wahlprogramm zugelegt, in dem der Begriff soziale Gerechtigkeit Platz findet. Verabschiedet wurde es auf Initiative jener parteilichen Avantgarde, die die soziale Gerechtigkeit vor einigen Jahren noch als Sozialromantik abtat. Es geht dabei aber auch nicht um handfeste Vorhaben, sondern um die Vereinbarung dar&uuml;ber, in den n&auml;chsten Monaten verst&auml;rkt und nachdr&uuml;cklich der sozialen Gerechtigkeit das Wort zu reden. Es ist eine Sprachregelung, &uuml;ber die die Partei abgestimmt, die sie sich selbst auferlegt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/04\/ein-paket-voller-umgangsregeln.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Callcenter Kosovo: Bei Anruf Schmidt<\/strong><br>\nAm Telefon meldete er sich als Thomas K&ouml;nig, Niklas Schmidt oder Luigi Giacometti. Denn niemand sollte ahnen, woher er anruft. F&uuml;nf Jahre lang hat Beka als Telefonagent f&uuml;r Callcenter im Kosovo gearbeitet; f&uuml;r Firmen, die systematisch Verbraucher in Deutschland und der Schweiz betrogen haben sollen. Deshalb m&ouml;chte er seinen echten Namen nicht in der Zeitung lesen &ndash; auch wenn er nicht daran glaubt, dass ihn das deutsche Gesetz im Kosovo erreichen kann. Das denken anscheinend auch die Betreiber der illegalen Callcenter. Allein in der Umgebung von Prishtina soll es an die hundert solcher dubiosen Telefonzentralen geben. Von dort aus locken sie Anleger in ruin&ouml;se Aktiendeals, verkaufen Zeitschriften-Abos mit falschen Preisversprechen oder vermitteln zweifelhafte Coaching-Seminare &ndash; bevorzugt an Deutsche, Schweizer oder &Ouml;sterreicher. Einige Callcenter-Bosse sollen mit derartigen Betr&uuml;gereien reich geworden sein. Ein fr&uuml;herer Chef von Beka steht derzeit in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;iger Betrug vorgeworfen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft bei ihm rund 1,6 Millionen Euro Verm&ouml;genswerte sichergestellt. Die Mitarbeiter der Callcenter profitierten in weit geringerem Ma&szlig;e: Zwischen 400 und 500 Euro Lohn habe er im Monat verdient, berichtet Beka. F&uuml;r Kosovo immer noch ein gutes Gehalt &ndash; und zugleich wenig genug, um Kosovo als Outsourcing-Standort attraktiv zu machen. Inzwischen lassen auch deutsche Marktforschungsunternehmen ihre Umfragen in Prishtina durchf&uuml;hren. Andere Firmen lagern die Kundenbetreuung aus oder gleich das gesamte Sekretariat. Das ist vollkommen legal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F04%2F19%2Fa0077&amp;cHash=7b414e84322f1b05db74749dfb77d8e4\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Morgen ist ein neuer Tag<\/strong><br>\nDas Innenministerium spricht nach Boston davon, dass eine abstrakte Anschlagsgefahr weiterhin bestehe, konkrete Hinweise auf Anschl&auml;ge aber nicht existierten. Was soll eine solche inhaltslose Wasserstandsmeldung? Sie hat den informativen Gehalt von S&auml;tzen wie: Morgen ist ein neuer Tag.<br>\nAbstrakte Gefahren lauern &uuml;berall. Theoretisch ist die Gefahr stetiger Begleiter. Wenn ein Ministerium so tut, als sei die Gefahr f&uuml;r die Allgemeinheit etwas, was nicht &uuml;blich sei, dann hat es das Wesen der Menschheit nicht begriffen. Verr&auml;terisch ist dabei das W&ouml;rtchen &bdquo;weiterhin&ldquo;. Es suggeriert hier, als habe es menschliche Gesellschaft auch mal ohne etwaiges abstraktes Gefahrenpotenzial gegeben. Mit &bdquo;intellektuellen Niedergang&ldquo; alleine kann man dergleichen Statements nicht erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/819113.morgen-ist-ein-neuer-tag.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>OECD: Synergies for Better Learning: An International Perspective on Evaluation and Assessment<\/strong><br>\nIn D&auml;nemark, Island und Neuseeland erhalten Grundsch&uuml;ler keine Noten. In Ungarn, Italien, Mexiko oder den Niederlanden dagegen erfolgt die Beurteilung der Sch&uuml;ler vor allem durch Zensuren. Auch Lehrerleistungen, Schulen und Bildungssysteme werden von Land zu Land mit unterschiedlichen Methoden bewertet und gemessen. Authentische und verl&auml;ssliche Evaluationen sind unverzichtbar, um die Lehre und das Lernen zu verbessern.<br>\nWie Bewertungen koordiniert erfolgen k&ouml;nnen, er&ouml;rtert der neue OECD-Bericht. Er gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die St&auml;rken und Schw&auml;chen der Beurteilungssysteme von 28 OECD-L&auml;ndern und enth&auml;lt Empfehlungen f&uuml;r einheitliche Bewertungsrahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/publikationen\/better-learning.htm\">OECD (dort auch der Bericht zum Download)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.L.:<\/strong> Die OECD hat neues Bet&auml;tigungsfeld gefunden: L&auml;ndern, die (o-Gott-o-Gott) in ihren Grundschulen (noch?) keine Noten kennen und wo die Kinder trotzdem gl&uuml;cklich sind und, wie dieselbe OECD gezeigt hat, gute Testleistungen erbringen.<br>\nEs sind nicht die d&uuml;mmsten Kinder, die ohne Noten lernen d&uuml;rfen. Im Gegenteil.<br>\nHoffentlich zielt die OECD-Initiative nicht darauf, &uuml;berall Noten einzuf&uuml;hren.<br>\nDie Formulierung &ldquo;Authentische und verl&auml;ssliche Evaluationen sind unverzichtbar&rdquo; sollte als Warnung verstanden werden, dass genau diese beabsichtigt ist. Warum sollten sie &ldquo;unverzichtbar&rdquo; sein?<br>\nDarf es keine L&auml;nder mehr geben, in denen Kinder gl&uuml;cklich und erfolgreich, aber ohne Notendruck lernen? Warum? Weil das die Kinder anderer L&auml;ndern, die ihr h&ouml;chsten Gl&uuml;ck im Notenterror sehen, auf den Gedanken bringen k&ouml;nnten, auch dort die Noten abzuschaffen und damit einige Leute bei der OECD arbeitslos zu machen? (Vorsicht, bei Teilen dieses Textes handelt es sich um Satire.)<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-16941","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16941"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16943,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16941\/revisions\/16943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}