{"id":17009,"date":"2013-04-24T09:05:46","date_gmt":"2013-04-24T07:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009"},"modified":"2013-04-24T09:05:46","modified_gmt":"2013-04-24T07:05:46","slug":"hinweise-des-tages-1865","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h01\">Fall Hoene&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h02\">Robert von Heusinger &ndash; Der Sparkurs blamiert Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h03\">Grenze &uuml;berschritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h04\">INSM mit neuen Botschaftern &ndash; Issing: &bdquo;Jeder ist eingeladen, etwas zu unternehmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h05\">Merkel warnt vor Geiselhaft durch Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h06\">Athens Schulden steigen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h07\">Sch&auml;uble tut nicht, was er sagt: Attac, Netzwerk Steuergerechtigkeit und Transparency Deutschland fordern Ende anonymer Briefkastenfirmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h08\">Quote der &ldquo;Working Poor&rdquo; gestiegen &ndash; Knapp 68 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h09\">Petition: Sofortige R&uuml;cknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h10\">Rente: Politische L&ouml;sung der ungleichen Rentenwicklung notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h11\">Rehn sieht Deutschland auf dem absteigenden Ast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h12\">Jahrelanges Lobbying der Agrarkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h13\">Finanziert M&ouml;venpick-Milliard&auml;r AfD-Wahlkampf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h14\">Missbrauch von Werkvertr&auml;gen eind&auml;mmen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009#h15\">Das Letzte: Chef-Arbeiter-Samariter M&uuml;ntefering?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17009&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fall Hoene&szlig;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heribert Prantl &ndash; Kavaliersstrafrecht? Nein danke!<\/strong><br>\nDie Selbstanzeige ist eine Art Notlandung f&uuml;r Steuerhinterzieher. Und kann zu einer brutal harten Landung f&uuml;r den Beschuldigten f&uuml;hren: Zum Verlust von Reputation, Achtung, Ansehen. Doch sie stammt aus der Steuer-Steinzeit &ndash; und endet wom&ouml;glich jetzt. Mit dem Fall Hoene&szlig;.<br>\nAb einer Million wird es hochgef&auml;hrlich. Eine Million Euro Steuern hinterzogen: Das kann Gef&auml;ngnis ohne Bew&auml;hrung bedeuten. Das klingt brutal, ist es aber nicht. Es klingt nur deswegen brutal, weil das Strafrecht lange Zeit ein Strafrecht war f&uuml;r das Prekariat und die untere Mittelschicht. Bei Schwarzfahrern, Rauschgiftlern, Autoknackern und Schl&auml;gern packte es schon immer hart zu. Und bei Mord und Totschlag, den klassischen Kapitaldelikten also, l&auml;uft die Strafjustiz von jeher zu gro&szlig;er Form auf.<br>\nErst neuerdings gilt das aber auch bei Kapitaldelikten der anderen Art, den Delikten also, bei denen das Kapital eine Rolle spielt. Kavaliersstrafrecht? Nein danke! Das ist vorbei. Bei Steuerhinterziehung droht Haft.<br>\nDas Steuerstrafrecht, das lange Zeit f&uuml;r die besseren Kreise ein gut wattiertes und g&ouml;nnerhaftes Strafrecht war, ist zu einem echten, einem strafenden Strafrecht geworden. Das ist ein Menetekel f&uuml;r einen bisher ehrengeachteten Mann wie Uli Hoene&szlig;. F&uuml;r ihn geht es um alles oder nichts. [&hellip;]<br>\nEs ist dies eine im Wortsinn verr&uuml;ckte Konstellation: Die Strafbarkeit eines Beschuldigten h&auml;ngt allein von der Kunst dessen ab, der ihm die Selbstanzeige schreibt. Nun wei&szlig; man, dass ein T&auml;ter sehr oft mit einem guten Anwalt besser wegkommt. Bei der Selbstanzeige steht und f&auml;llt aber die ganze Strafbarkeit, die T&auml;terschaft als solche, mit der peniblen Einhaltung der Regeln. Schon dies zeigt: Die strafbefreiende Selbstanzeige, die es nur im Steuerstrafrecht gibt, geh&ouml;rt abgeschafft. Sie ist ein heilloses Instrument, das heillosen Regeln gehorcht.<br>\nDie Selbstanzeige stammt aus der Steuer-Steinzeit, aus dem 19. Jahrhundert. Der Staat stellte sein Interesse an Steuereinnahmen &uuml;ber alles andere; das Geld des Hinterziehers war ihm lieber als Strafgerechtigkeit. So wurden Steuerdelikte zu unechten Delikten &ndash; unecht, weil sich der T&auml;ter per Steuernachzahlung jederzeit selbst amnestieren konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hoeness-und-die-selbstanzeige-kavaliersstrafrecht-nein-danke-1.1656043\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Redezeit: Zumwinkel, Sachs, Hoene&szlig; &ndash; auf den Spuren der Steuerkriminellen &ndash; Gespr&auml;ch mit Reinhard Kilmer, Steuerfahnder a. D.<\/strong><br>\nAls vor dreizehn Jahren die erste aus dem F&uuml;rstentum Liechtenstein anonym zugespielte CD mit Daten von Steuerfl&uuml;chtlingen im Briefkasten der Staatsanwaltschaft Bochum gefunden wurde, begann f&uuml;r Reinhard Kilmer und seine Kollegen eine aufregende Zeit: F&uuml;nf Jahre lang arbeitete er mit der Bochumer Staatsanw&auml;ltin Margrit Lichtinghagen an der Aufdeckung des Batliner-Komplexes, mehr als 200 Einzelf&auml;lle brachten dem Staat 100 Millionen Euro zur&uuml;ck. Es war das Vorspiel zur Zumwinkel-Aff&auml;re, in der nach dem Ankauf weiterer Steuer-CDs und eingehender Ermittlungen der Bochumer Fahnder 596 Strafverfahren eingeleitet wurden. Seitdem geh&ouml;rt der Ankauf von Daten-CDs augenscheinlich zur g&auml;ngigen Ermittlungspraxis &ndash; und das wird wohl auch so bleiben, denn das geplante Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz, das den Ankauf solcher CDs &uuml;berfl&uuml;ssig machen sollte, scheiterte an der Opposition im Bundesrat. Ein Effekt: die Selbstanzeige des FC Bayern-Pr&auml;sidenten Uli Hoene&szlig;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/23.04.2013-10.05\/b\/redezeit-zumwinkel-sachs-hoeness-auf-den-spuren-der-steuerkriminellen.html\">WDR5 (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1366710138\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20130423.mp3\">WDR5 (Audio)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gegen Ende des Gespr&auml;chs kommt Kilmer darauf zu sprechen, dass einige Bundesl&auml;nder (Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg und Hessen) sich bei Betriebspr&uuml;fungen und der Steuerfahndung bewusst zur&uuml;ckhalten. Eine Zur&uuml;ckhaltung  zum Nutzen der Standorte, der sich nicht nur unter reichen Deutschen, sondern auch bei Unternehmen herumgesprochen haben d&uuml;rfte &ndash; der S&uuml;den Deutschlands als die besonders bequeme Steueroase innerhalb des eigenen Landes. Und wie wird das erreicht? Es bedarf keiner besonderen Weisung, es wird einfach die die Belegschaft in Finanz&auml;mtern reduziert. In einem &auml;lteren Artikel der SZ hei&szlig;t es: &ldquo;Bei der Betriebspr&uuml;fung im Au&szlig;endienst sorgt die Unterbesetzung f&uuml;r groteske Ausw&uuml;chse: So wird ein Kleinstbetrieb in Bayern statistisch nur alle 250 Jahre einmal kontrolliert. Zwar ist nur etwa die H&auml;lfte der mehr als 1,1 Millionen Kleinstbetriebe pr&uuml;fungsrelevant. Doch selbst diese, B&auml;ckereien, Metzgereien oder Gastst&auml;tten, w&uuml;rden nur einmal im Jahrhundert kontrolliert. Es gilt die ungeschriebene Regel: Was der Pr&uuml;fer nicht schafft, wird eben nicht gepr&uuml;ft. &ldquo;Das ist ungerecht, aber politisch gewollt&rdquo;, sagt der Mitarbeiter des Finanzamts. Der Oberste Rechnungshof geht von Steuerausf&auml;llen im dreistelligen Millionenbereich insgesamt aus.&rdquo; Was sind das nur f&uuml;r Krokodilstr&auml;nen, die jetzt anl&auml;sslich Offshore-Leaks oder der Causa Hoene&szlig; flie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck will Straffreiheit bei Steuer-Selbstanzeige belassen<\/strong><br>\nIm Streit &uuml;ber den Umgang mit Steuerbetr&uuml;gern h&auml;lt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck an der M&ouml;glichkeit zur Selbstanzeige mit Straffreiheit fest.<br>\n&ldquo;Straffrei bleibt man nur, wenn einem die Steuerfahndung noch nicht auf die Spur gekommen ist. Das halte ich f&uuml;r richtig,&rdquo; sagte Steinbr&uuml;ck am Dienstag im RBB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE93M02920130423\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dazu f&auml;llt einem nur noch folgendes ein:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130424_01.jpg\" alt=\"Steinbr&uuml;ck gibt Hoene&szlig; Steilvorlage\" title=\"Steinbr&uuml;ck gibt Hoene&szlig; Steilvorlage\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerermittlungen: Uli Hoene&szlig; war auch Berater von Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\nDer wegen Steuerhinterziehung in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft geratene Uli Hoene&szlig; war in der Amtszeit von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck dessen Berater. Das berichtet die &bdquo;Leipziger Volkszeitung&ldquo; in ihrer Dienstag-Ausgabe. So kam Steinbr&uuml;ck mit seiner kleinen Prominenten-Beraterrunde, darunter unter anderem Hoene&szlig; und beispielsweise auch Margot K&auml;&szlig;mann, mindestens zwei Mal j&auml;hrlich zusammen. Das erste Treffen fand am 20. Dezember 2006 statt. In die Zeit dieser Promi-Beratung fiel unter anderem das sich sp&auml;ter als eher untauglich erwiesene Steuerhinterziehungsbek&auml;mpfungsgesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/leipzig\/polizeiticker\/polizeiticker-deutschland-international\/uli-hoeness-war-berater-von-bundesfinanzminister-steinbrueck\/r-polizeiticker-deutschland-international-a-184973.html\">Leipziger Volkszeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Robert von Heusinger &ndash; Der Sparkurs blamiert Deutschland<\/strong><br>\nEuropa steckt sich mit der Krankheit Rezession an, weil nirgendwo auch auf die Nachfrageseite geschaut wird. Dabei zeigt nicht zuletzt der Vergleich mit den USA: Die Sparpolitik von Merkel und Sch&auml;uble ist gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/wege-aus-der-euro-krise-der-sparkurs-blamiert-deutschland,1472602,22533526.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Wenn der schwarz-gelben Bundesregierung sowie den sie unterst&uuml;tzenden &bdquo;Wirtschaftsexperten&ldquo; und Medien tats&auml;chlich an einer Eind&auml;mmung der Staatsverschuldung gelegen sein sollte, dann m&uuml;&szlig;ten sie den Blick auf die Einnahmenseite der deutschen und europ&auml;ischen Staatshaushalte lenken und jene Spitzenverdiener und Verm&ouml;genden zur Kasse bitten, die in den vergangenen Jahrzehnten die eindeutigen Profiteure der neoliberalen Entwicklung in Deutschland und Europa waren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Grenze &uuml;berschritten<\/strong><br>\nNun r&uuml;ckt auch EU-Kommissionschef Barosso vom deutschen Sparkurs ab. Die Austerit&auml;tspolitik habe ihre Grenzen erreicht, sagte der Portugiese. Die Bundesregierung reagierte mit den &uuml;blichen Beschimpfungen. Dabei sind Merkel und Sch&auml;uble isoliert &ndash; Barroso vertritt (wie immer) den Mainstream.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/grenze-uberschritten\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>INSM mit neuen Botschaftern &ndash; Issing: &bdquo;Jeder ist eingeladen, etwas zu unternehmen&ldquo;<\/strong><br>\nProfessor Dr. Otmar Issing, Dr. J&uuml;rgen Stark und Dr. Walther Otremba sind seit April f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft. Gemeinsam mit den 24 bereits t&auml;tigen Botschaftern sowie dem Kuratorium unter Vorsitz von Wolfgang Clement unterst&uuml;tzen sie die inhaltliche Arbeit der INSM und verleihen der Sozialen Marktwirtschaft in der &Ouml;ffentlichkeit Stimme und Gewicht. Nach einer akademischen Karriere war Otmar Issing lange Jahre als Chefvolkswirt im Direktorium der Bundesbank und sp&auml;ter der Europ&auml;ischen Zentralbank t&auml;tig. Issing sieht im Botschafterkreis der INSM eine wichtige St&auml;rkung der Sozialen Marktwirtschaft: &bdquo;Das System der Sozialen Marktwirtschaft und seine unbestreitbaren Erfolge beruhen auf klaren Prinzipien wie Freiheit und Verantwortung. Jeder ist eingeladen, etwas zu unternehmen. Hierf&uuml;r will ich eintreten und werben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/meldung\/2456804\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft &uuml;ber Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei der Karriere von Otmar Issing wird in dieser Pressemitteilung verschwiegen, dass er nach Bundesbank- und EZB-Posten Berater beim Krisenprofiteur GoldmanSachs wurde und von dort Chef-Berater der Bundesregierung zur L&ouml;sung der Finanzkrise <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3521\">wurde<\/a>, also quasi die Lobby ins Kanzleramt brachte. Erste Wahl der Kanzlerin war &uuml;brigens ausgerechnet der damalige Aktivist der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Hans Tietmeyer; seine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3790\">Aufsichtsratsmitgliedschaft bei der Pleitebank HRE<\/a> war aber doch zu peinlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel warnt vor Geiselhaft durch Banken<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch mit Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bezieht Bundeskanzlerin Angela Merkel klar Stellung: Die Politik sollte ihre Abh&auml;ngigkeit von der Finanzindustrie verringern. Dazu m&uuml;ssten die Schulden sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-dinner-merkel-warnt-vor-geiselhaft-durch-banken\/8106518.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Ausgerechnet beim Thema Staatsverschuldung instrumentalisiert Merkel das publikumswirksamen Deckm&auml;ntelchen &bdquo;Reduzierung der Abh&auml;ngigkeit der Staaten von den Banken&ldquo; (was hat sie bisher an wirksamen Ma&szlig;nmahmen umgesetzt, um diese Abh&auml;ngigkeit zu verringern?), um so ihre eigentliche politische &bdquo;Agenda&ldquo; zu verschleiern: Europaweiter Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen. In der Vergangenheit wurde vor allem von den Konservativen immer wieder das Argument &bdquo;Steuerflucht&ldquo; vorgeschoben, um eine st&auml;rkere steuerliche Belastung von Spitzenverdienern sowie von gro&szlig;en Verm&ouml;gen und Erbschaften zu verhindern. Der Ankauf von Steuer-CDs sowie die massenhafte Ver&ouml;ffentlichung von Daten zu den Steueroasen macht dieses vorgeschobene Argument nochmals unglaubw&uuml;rdiger. Und trotzdem verengt Merkel beim Thema Staatsverschuldung den Blick auf die Ausgabenseite der Staatshaushalte. Zur Einnahmenseite und damit zu einer h&ouml;heren Besteuerung der in den vergangenen 20 Jahren mit erheblichen Steuersenkungen gepeppelten gesellschaftlichen &bdquo;Eliten&ldquo; verliert Merkel hingegen keine einzige Silbe. Was mu&szlig; noch alles geschehen, damit einer breiten &Ouml;ffentlichkeit die eigentliche politische &bdquo;Agenda&ldquo; Merkels klar wird?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Athens Schulden steigen weiter<\/strong><br>\nDie Rettungsma&szlig;nahmen in Griechenland haben den Schuldenstand des Landes 2012 zun&auml;chst einmal nicht gesenkt, sondern erh&ouml;ht. Und auch in den anderen L&auml;ndern im S&uuml;den Europas steigen die Schulden weiter an.<br>\nDas rezessionsgeplagte Griechenland hat im vergangenen Jahr seinen Schuldenstand weiter erh&ouml;ht. Die Neuverschuldung stieg 2012 um 0,5 Punkte auf 10,0 Prozent.<br>\nAuch Frankreich und Spanien haben 2012 mehr neue Schulden angeh&auml;uft als geplant. Das Defizit belaufe sich in Frankreich auf 4,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, teilte Eurostat weiter mit. Angestrebt war ein Minus von 4,5 Prozent. Spanien kam auf ein Defizit von 10,6 Prozent, w&auml;hrend die EU-Kommission mit 10,2 Prozent gerechnet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/eurostat-athens-schulden-steigen-weiter\/8102738.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber die Bundesregierung h&auml;lt nach wie vor daran fest, dass durch den Sparzwang gespart werden k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;uble tut nicht, was er sagt: Attac, Netzwerk Steuergerechtigkeit und Transparency Deutschland fordern Ende anonymer Briefkastenfirmen<\/strong><br>\n&ldquo;W&auml;hrend Finanzminister Sch&auml;uble die Herausgabe von Offshore-Leaks-Daten fordert, bremst sein Ministerium die Vorschl&auml;ge anderer EU-Staaten aus, genau solche Daten k&uuml;nftig besser zu erfassen und auswertbar zu machen. Auch Merkels gro&szlig;e Gesten gegen&uuml;ber dem britischen Premier Cameron in Bezug auf Steueroasen sind unglaubw&uuml;rdig, wenn sie gleichzeitig den wirksamsten Schritt gegen die Geheimniskr&auml;merei in britischen &Uuml;berseegebieten blockieren l&auml;sst.&rdquo;<br>\nDie EU-Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, wonach es k&uuml;nftig dem Vorstand von Briefkastenfirmen und Treuh&auml;ndern von Trusts &uuml;berlassen bleibt, deren Eigent&uuml;mer zu identifizieren. Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, unterst&uuml;tzt die deutsche Bundesregierung diesen sehr schwachen Vorschlag. Frankreich, &Ouml;sterreich und Italien hingegen setzen sich f&uuml;r zentrale Register der wahren Eigent&uuml;mer (&ldquo;beneficial owner&rdquo;) von Trusts, Stiftungen und Briefkastenfirmen ein, selbst wenn diese nur von Beh&ouml;rden eingesehen werden k&ouml;nnen. Treuhandschaften m&uuml;ssen in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich noch nicht einmal registriert werden.<br>\nAttac, Netzwerk Steuergerechtigkeit und Transparency Deutschland fordern die Aufnahme der wahren Eigent&uuml;mer (&ldquo;beneficial owner&rdquo;) in die &ouml;ffentlichen Unternehmensregister. Die Falschinformation der Unternehmensregister soll strafrechtlich verfolgt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109361&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=530224&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">attac in pressrelations<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Quote der &ldquo;Working Poor&rdquo; gestiegen &ndash; Knapp 68 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland von Armut bedroht<\/strong><br>\nSeit den Hartz-Reformen hat die Armut bei Menschen mit und ohne Job in Deutschland stark zugenommen. Dabei stieg der Anteil der &ldquo;Working Poor&rdquo; zuletzt erneut an, w&auml;hrend die Armutsquote unter Arbeitslosen auf hohem Niveau leicht r&uuml;ckl&auml;ufig war. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Auswertung aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nDie Zahl der Erwerbst&auml;tigen d&uuml;rfte in diesem Jahr einen neuen Rekordstand erreichen. Doch die Nachrichten vom Arbeitsmarkt seien nicht uneingeschr&auml;nkt positiv, betont WSI-Forscher Dr. Eric Seils: &ldquo;Der Anteil der Armen in der deutschen Erwerbsbev&ouml;lkerung ist heute deutlich h&ouml;her als 2004. Das gilt sowohl f&uuml;r Besch&auml;ftigte als auch f&uuml;r Arbeitslose.&rdquo;<br>\nDer Sozialwissenschaftler hat die neuesten verf&uuml;gbaren Zahlen aus der EU-weiten Erhebung von Armutsdaten ausgewertet. 2010 waren laut EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat in Deutschland 7,7 Prozent der Erwerbst&auml;tigen von Armut bedroht. Das hei&szlig;t, ihnen standen weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens zur Verf&uuml;gung &ndash; das ist die g&auml;ngige wissenschaftliche Schwelle der &ldquo;Armutsgef&auml;hrdung&rdquo;. In Deutschland liegt sie f&uuml;r einen Alleinstehenden bei 952 Euro im Monat. Von 2009 auf 2010 erh&ouml;hte sich die Quote der &ldquo;Working Poor&rdquo; um 0,6 Prozentpunkte. Im Vergleich zu 2004 ist sie um 2,9 Prozentpunkte oder fast 38 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt der EU lag der Anteil der armutsgef&auml;hrdeten Erwerbst&auml;tigen laut Eurostat 2010 bei 8,9 Prozent, das ist der gleiche Wert wie 2004. Im Mittel des Euroraums nahm die Quote seit 2004 um 1,4 Prozentpunkte zu. Der &uuml;berdurchschnittliche Anstieg f&uuml;hrte dazu, dass Deutschland bei der Arbeitsarmut mittlerweile im europ&auml;ischen Mittelfeld liegt. Die niedrigsten Quoten wiesen 2010 Finnland, Belgien und die Tschechische Republik mit rund vier Prozent auf. Die h&ouml;chsten Anteile verzeichneten Rum&auml;nien (18,7 Prozent), Spanien (12,2 %) und Griechenland (11,9%)<br>\nDie Quote der von Armut bedrohten Arbeitslosen sank in Deutschland von 2009 auf 2010 um gut zwei Prozentpunkte auf 67,7 Prozent. Damit blieb sie aber weiterhin auf dem mit Abstand h&ouml;chsten Niveau in der EU, wo der Durchschnitt bei rund 46 Prozent liegt. Zudem ist der Anteil der armutsgef&auml;hrdeten Arbeitslosen in der Bundesrepublik immer noch um 26 Prozentpunkte h&ouml;her als 2004.<br>\nDies habe mit der vierten Hartz-Reform zu tun, erkl&auml;rt WSI-Forscher Seils. Langzeitarbeitslose seien seit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe schlecht gegen Armut abgesichert. Nach einem Jahr &ndash; einer im Vergleich zu etlichen Nachbarl&auml;ndern relativ kurzen Frist &ndash; erhalten Arbeitslose kein einkommensabh&auml;ngiges Arbeitslosengeld I (ALG I) mehr, sondern nur noch das niedrigere ALG II als Grundsicherung. Und das reiche oft nicht mehr, um das Haushaltseinkommen &uuml;ber der Armutsgrenze zu halten. Da die Langzeitarbeitslosen vom Besch&auml;ftigungsaufbau der vergangenen Jahre am wenigsten profitiert haben, fielen sie statistisch zunehmend ins Gewicht, so Seils: &ldquo;Der Anstieg des Armutsrisikos unter Arbeitslosen stellt gewisserma&szlig;en die Schattenseite der in den vergangenen Jahren gesunkenen Arbeitslosigkeit dar.&rdquo;&hellip;<br>\nDie H&auml;lfte aller deutschen Arbeitslosen hat laut Seils 2010 sogar weniger als 793 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung gehabt (siehe Interview mit dem Forscher; Link unten). Das entspricht 50 Prozent des mittleren nationalen Einkommens und markiert die Schwelle, unter der Menschen von der Industriel&auml;nderorganisation OECD als &ldquo;arm&rdquo; bezeichnet werden. Auch dieser Wert ist nach Seils&acute; Auswertung der h&ouml;chste in der EU. Gut 19 Prozent der Menschen ohne Job sind in der Bundesrepublik sogar von &ldquo;strenger Armut&rdquo; (weniger als 40 Prozent des mittleren Einkommens) betroffen. Bei diesem statistischen Merkmal rangiert die Bundesrepublik im Mittelfeld der EU-Staaten. &Uuml;berdurchschnittlich hoch ist die Quote der Arbeitslosen in &ldquo;strenger Armut&rdquo; in den baltischen Staaten, Rum&auml;nien und Bulgarien, aber auch in Italien, Griechenland und Spanien. Besonders niedrig ist die Quote von Arbeitslosen in &ldquo;strenger Armut&rdquo; in D&auml;nemark und den Niederlanden, auch Belgien und Frankreich weisen relativ niedrige Werte aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_42746.htm\">WSI<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/16034_42743.htm\">Interview mit dem Forscher<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130424_02.jpg\" alt=\"Knapp 68 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland von Armut bedroht\" title=\"Knapp 68 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland von Armut bedroht\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=42608\">B&ouml;ckler Impuls 6\/2013<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Petition: Sofortige R&uuml;cknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann<\/strong><br>\nDie arbeitsrechtlichen Sanktionen gegen Frau Hannemann sind sofort zur&uuml;ck zu nehmen! Inge Hannemann ist Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Hamburg Altona.  Sie betreibt aber auch einen Blog (altonabloggt.wordpress.com\/) in dem Sie sich kritisch mit Hartz 4 auseinander setzt und Tips f&uuml;r Arbeitssuchende gibt! F&uuml;r diesen Blog wird Sie bereits seit geraumer Zeit von Ihrer Beh&ouml;rde kritisiert und bedr&auml;ngt diesen einzustellen. Als vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt wurde Frau Hahnemann am 22.04.2013 von Ihrer T&auml;tigkeit als Arbeitsvermittlerin freigestellt und des Jobcenters verwiesen! Dies kann in einem Demokratischen Land nicht toleriert werden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/sofortige-ruecknahme-aller-sanktionen-gegen-die-arbeitsvermittlerin-inge-hannemann\">Open Petition<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Grund f&uuml;r eine Suspendierung von der Arbeit und weitere schlimmere arbeitsrechtliche Ma&szlig;nahmen ist sicher die (im weiteren Sinn) Gesch&auml;ftssch&auml;digung durch &ouml;ffentliche Kritik am eigenen Unternehmen. Hierbei wird &uuml;ber Umwege die Perversit&auml;t des Hartz-IV-Systems deutlich sichtbar. Der Gesch&auml;ftszweck der Argen und Jobcenter ist offenbar nicht die erfolgreiche Vermittlung in m&ouml;glichst gute und sichere Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sondern die Sanktionierung von Erwerbslosen und die Aufbesserungen von Statistiken sowie die Beihilfe zum Lohndumping durch Erzeugung eines Angstklimas; das Gegenteil m&ouml;ge bitte bewiesen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rente: Politische L&ouml;sung der ungleichen Rentenwicklung notwendig<\/strong><br>\nVon Gunnar Winkler, Pr&auml;sident der Volkssolidarit&auml;t<br>\nDas Rentenplus von 3,29 Prozent im Osten ist erfreulich und zeigt, was schon in den letzten Jahren m&ouml;glich gewesen w&auml;re, wenn nicht diverse K&uuml;rzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel gewirkt h&auml;tten. Die weit unter der Preissteigerungsrate liegende Anpassung in den alten L&auml;ndern um lediglich 0,25 Prozent ist aber eine &ldquo;bittere Pille&rdquo;. Es zeigt sich, dass die K&uuml;rzungsfaktoren nachhaltig das Rentenniveau absenken &ndash; und zwar in West und Ost. Deshalb m&uuml;ssen diese K&uuml;rzungsfaktoren weg. Der jetzt zu verzeichnende gro&szlig;e Abstand ist nicht das Resultat einer ungerechtfertigten Privilegierung von Ost-Rentnern, sondern das Ergebnis einer systematischen Beschneidung der Leistungen in der gesetzlichen Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/04\/23\/rente-politische-losung-der-ungleichen-rentenwicklung-notwendig-von-gunnar-winkler-prasident-der-volkssolidaritat\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Zur besseren Argumentation fehlt hier offenbar die Einsicht, dass eine Verschlechterung des Rentenniveaus von einer breiten parlamentarischen Mehrheit politisch gewollt ist, um das Gesch&auml;ftsfeld der kommerziellen Altersvorsorge zu st&auml;rken und die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge m&ouml;glichst niedrig zu halten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rehn sieht Deutschland auf dem absteigenden Ast<\/strong><br>\nS&uuml;deuropas Krisenstaaten sind nach Meinung von EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn gerade m&auml;chtig am Aufholen gegen&uuml;ber den Nordeurop&auml;ern. Das macht er an einem aktuellen Ereignis in Deutschland fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article115523241\/Rehn-sieht-Deutschland-auf-dem-absteigenden-Ast.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Lufthansa-Mitarbeiter gegen die drohende Entlassung und weitere Reallohnsenkungen streiken, dann droht also gleich der &bdquo;Abstieg&ldquo;. (Rehn bezeichnet den Proze&szlig; noch sehr viel positiver als &bdquo;Re-Balancieren&ldquo;; vielleicht macht erst die WELT daraus einen &bdquo;Abstieg&ldquo;.) Dabei ist der Verlust der viel zu hohen deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit dringend notwendig, ein Aufstieg f&uuml;r die deutschen Arbeitnehmer und auch notwendig f&uuml;r die europ&auml;ischen Partnerl&auml;nder; zu bef&uuml;rchten ist vielmehr, da&szlig; auch dieser Arbeitskampf seine Ziele nur unzureichend erreicht und die Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands weiter steigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jahrelanges Lobbying der Agrarkonzerne<\/strong><br>\nSeit etwa f&uuml;nf Jahren wird an einer &Uuml;berarbeitung des EU-Saatgutverkehrsrechts gearbeitet. In Br&uuml;ssel diskutiert man nun einen Vorschlag zu strengeren Auflagen und Normierung von Saatgut. Seltene Sorten k&ouml;nnen diese Tests nicht bestehen, und Agrarkonzerne seien einmal mehr Nutznie&szlig;er der strengeren Auflagen, so die Kritik der Umweltschutzorganisationen Global 2000 und Arche Noah.<br>\nIn Zahlen sieht das so aus: &bdquo;Wir haben etwa 6.500 Sorten in der Genbank, davon sind wohl 5.000 bis 6.000 nicht zugelassen&ldquo;, sagte Iga Niznik, bei Arche Noah f&uuml;r Saatgutpolitik zust&auml;ndig, im Gespr&auml;ch mit ORF.at. Die Pflanzenvielfalt sieht man durch die EU-Saatgutauflagen bedroht. Vor allem Gem&uuml;se-, aber auch Getreidesorten w&uuml;rden laut Niznik aus G&auml;rten und von &Auml;ckern verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2177429\/2177431\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanziert M&ouml;venpick-Milliard&auml;r AfD-Wahlkampf?<\/strong><br>\nDie CDU bef&uuml;rchtet, dass ein Hauptprofiteur der schwarz-gelben Steuersenkung f&uuml;r Hoteliers den Wahlkampf der Alternative f&uuml;r Deutschland finanzieren wird: M&ouml;venpick-Milliard&auml;r August von Finck. [&hellip;]<br>\nDarin wird ein gravierender Verdacht artikuliert. Den Wahlkampf der AfD k&ouml;nnte ausgerechnet ein alter Bekannter der schwarz-gelben Koalition finanzieren: August von Finck. Dieser bayerische Milliard&auml;r, der l&auml;ngst in der Schweiz lebt, soll einst Franz Josef Strau&szlig; und Edmund Stoiber, dann aber vor allem der FDP mit gro&szlig;en Spenden geholfen haben. [&hellip;]<br>\nIst nun die AfD die neue, die wahre M&ouml;venpick-Partei? Die CDU scheint dies zu f&uuml;rchten, denn in dem Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung wird Finck als Unterst&uuml;tzer der AfD aufgef&uuml;hrt: &ldquo;Es ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, dass Finck den Wahlkampf der AfD nicht an finanziellen Hindernissen scheitern lassen wird&rdquo;, wird in einer Anlage des Dokuments gewarnt: Die Partei werde &ldquo;f&uuml;r ihren von Marketingagenturen eingekauften und professionellen Wahlkampf viel Geld brauchen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDie Rechercheure der Adenauer-Stiftung wollen auch eine bereits existierende Verbindung der AfD zum M&ouml;venpick-Konzern gefunden haben: Beatrix von Storch, die als Vorsitzende der sogenannten Zivilen Koalition, einer Organisation, die viele Anti-Euro-Kampagnen initiiert hat, und als Unterst&uuml;tzerin auf der Webseite der AfD gef&uuml;hrt wird. &ldquo;Die Adresse der Zivilen Koalition stimmt mit der PR-Abteilung von M&ouml;venpick Germany, das zum August-von-Finck-Imperium geh&ouml;rt, &uuml;berein&rdquo;, steht in dem Dokument, mit dem sich die CDU-Politiker auf die Auseinandersetzung mit der Newcomer-Partei vorbereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article115512728\/Finanziert-Moevenpick-Milliardaer-AfD-Wahlkampf.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist zwar &bdquo;noch&ldquo; eine Spekulation. Wenn sie sich bewahrheiten sollte, findet hier jedoch zusammen, was zusammen geh&ouml;rt. Vor wenigen Wochen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">schrieben die NachDenkSeiten<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Pal&auml;olibert&auml;re Parteien gab es in der deutschen Parteienlandschaft bis dato noch nicht. Am ehesten passt wohl der fr&uuml;he &bdquo;Bund freier B&uuml;rger&ldquo; in dieses Spektrum, der 1994 aus Abweichlern des rechten Fl&uuml;gels der FDP entstand und sich sowohl durch eine deutlich antieurop&auml;ische als auch durch eine ultra-marktliberale Ausrichtung auszeichnete. Finanziert wurde der &bdquo;Bund freier B&uuml;rger&ldquo; von Baron August von Finck jr., dessen politische Ausrichtung von seinem langj&auml;hrigen Intimus Ferdinand Graf von Galen einst mit dem Satz &bdquo;Rechts vom Gustl steht blo&szlig; noch Dschingis Khan&ldquo; umschrieben wurde. Die AfD kann mit Fug und Recht als politische Erbin dieser Gruppierung angesehen werden, die in sp&auml;teren Jahren vollends ins rechtsextremisitische Spektrum abgedriftet ist. Die prominenten AfD-Gr&uuml;ndungsmitglieder Karl Albrecht Schachtschneider, Joachim Starbatty und Bruno Bandulet begannen allesamt ihre politische Karriere beim &bdquo;Bund freier B&uuml;rger&ldquo;.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Missbrauch von Werkvertr&auml;gen eind&auml;mmen!<\/strong><br>\nWaren noch vor 30 Jahren Entwicklung, Fertigung und Vertrieb eines Produktes in einem Unternehmen organisiert, wirken heute viele Zuliefer- und Serviceunternehmen in einer Wertsch&ouml;pfungskette in unterschiedlichen Betrieben. Hintergrund dieser Strategie waren Konzepte des KVP, Make or Buy oder das Toyota Produktionssystem. Ihr Ziel ist es eine straffere Wertsch&ouml;pfungskette mit schnellen M&ouml;glichkeiten zu schaffen, auf Auftragsschwankungen zu reagieren, die Produktionskosten durch Outsourcing zu senken und den zeitlich befristeten Zukauf von Know-How zu gew&auml;hrleisten. Heute werden diesem Trend folgend T&auml;tigkeiten als Dienstleistung definiert, die notwendig sind, um die Wertsch&ouml;pfungskette funktionsf&auml;hig zu halten. Es geht dabei nicht nur um einfache T&auml;tigkeiten wie den Betrieb der Werkskantine oder die Reinigung von B&uuml;rogeb&auml;uden. Auch hochwertige Engineering- und Facharbeit (z.B. im IT-Bereich) wird heute als Dienstleistung &uuml;ber Werkvertr&auml;ge fremdvergeben. (&hellip;)<br>\nIm Vordergrund steht ein Mitbestimmungsrecht von Betriebsr&auml;ten in F&auml;llen, wenn durch Leiharbeit oder Fremdvergabe Arbeitspl&auml;tze im Stammbetrieb gef&auml;hrdet sind.<br>\nIm Detail fordern wir:\n<ul>\n<li>die klare Abgrenzung zwischen Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen.<\/li>\n<li>dass bei Scheinwerkvertr&auml;gen ein Arbeitsverh&auml;ltnis mit dem Auftraggeber die Folge sein sollte, wenn der Werkvertragsarbeitnehmer nicht widerspricht.<\/li>\n<li>die St&auml;rkung von Interessenvertretungen durch bessere Betriebsratsrechte bei Werkvertr&auml;gen. Konkret hei&szlig;t das: die Pr&auml;zisierung der Informations- und Beratungsrechte \/ die Anwendung des &sect; 87 Nr. 1,6,7,8,9 BetrVG f&uuml;r den Einsatzbetriebsrat auch auf Werkvertragsarbeitnehmer \/ ein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei Outsourcing, Insourcing, Fremdvergabe \/ &sect; 99 BetrVG bei jeder Besch&auml;ftigung im Betrieb, auch bei Werkvertr&auml;gen; &Auml;nderung des &sect; 100 BetrVG, weil er den &sect;99 quasi au&szlig;er Kraft setzt.<\/li>\n<li>die Begrenzung von Kettenwerkvertr&auml;gen.<\/li>\n<li>den besseren Schutz entsandter Arbeitnehmer\/innen und ausl&auml;ndischer (Schein)-Selbst&auml;ndiger.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem m&uuml;ssen die Kontrollen verbessert werden und konsequenter erfolgen. Die IG Metall fordert die &Uuml;bertragung der &Uuml;berwachung von Werkvertr&auml;gen auf die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS). Die Zusammenarbeit zwischen FKS und der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit sollte dabei intensiviert werden. Eine Aufstockung der personellen und finanziellen Ressourcen ist n&ouml;tig, um eine konsequente Kontrolle zu erm&ouml;glichen. Dar&uuml;ber hinaus muss ein Beschwerdemanagement eingerichtet werden, das Besch&auml;ftigten, aber auch Gewerkschaften und Betriebsr&auml;ten, die M&ouml;glichkeit bietet, konkrete Hinweise auf den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen zu melden.<br>\nDie IG Metall will sichere und faire Arbeit f&uuml;r Alle! Die Prekarisierung und Entwertung von Arbeit sind nicht ausweglos. Wir stellen uns dieser Entwicklung entgegen, betriebs-, tarif- und gesellschaftspolitisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/20-2013\/++co++93c82916-a8f0-11e2-9eac-52540066f352\">gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Chef-Arbeiter-Samariter M&uuml;ntefering?<\/strong><br>\nManchmal glaubt man &ndash; obwohl man ja nun wirklich einiges gewohnt ist &ndash; immer noch nicht seinen Augen zu trauen, aber es scheint tats&auml;chlich wahr zu sein: Franz M&uuml;ntefering soll Pr&auml;sident des Arbeiter-Samariter-Bundes werden.<br>\nNat&uuml;rlich sucht man da als gewissenhafter Journalist sogleich nach Erkl&auml;rungen. Denn wie kann es angehen, dass einer, der so kr&auml;ftig an der Zerst&ouml;rung unseres gesetzlichen Rentensystems mitgearbeitet, uns allen ein paar Jahre Mehrarbeit f&uuml;r weniger Rente aufgebrummt und die Agenda 2010 gelobt hat, Pr&auml;sident einer Wohlfahrtsorganisation wird?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/04\/23\/munteferingarbeiter-samariter-bund-chef-arbeiter-samariter-muntefering-aus-der-entstehung-des-asb-heraus-nur-konsequent\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17009","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17009"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17009\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17011,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17009\/revisions\/17011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}