{"id":17021,"date":"2013-04-25T09:12:17","date_gmt":"2013-04-25T07:12:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17021"},"modified":"2020-02-20T10:25:10","modified_gmt":"2020-02-20T09:25:10","slug":"burokratische-dialoge-als-mittel-zur-losung-makrookonomischer-ungleichgewichte-in-der-ewu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17021","title":{"rendered":"B\u00fcrokratische Dialoge als Mittel zur L\u00f6sung \u201emakro\u00f6konomischer Ungleichgewichte\u201c in der EWU"},"content":{"rendered":"<p>Im Zuge verschiedener L&ouml;sungsvorschl&auml;ge f&uuml;r eine &Uuml;berwindung <em>der makro&ouml;konomischen Ungleichgewichte<\/em> in der EWU, die stets eine &Auml;nderung der bisherigen Rahmenbedingungen dieser Marktgemeinschaft voraussetzen, hat jetzt <em>Willi Koll<\/em> (langj&auml;hriger Experte aus dem wirtschaftspolitischen Apparat der EU-Kommission sowie der OECD) f&uuml;r das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) einen umfangreich begr&uuml;ndeten Vorschlag unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_30_2013.pdf\">&bdquo;Neue Wirtschaftsregierung und Tarifautonomie in der Europ&auml;ischen Union&ldquo; [PDF &ndash; 762 KB]<\/a> unterbreitet. Von seiner Zielstellung her ist diese IMK-Studie darauf gerichtet, die fatalen Geburtsschw&auml;chen der EWU durch eine Zentralisierung und Koordinierung der Lohnfindung zu &bdquo;heilen&ldquo;, indem die Tarifpolitik den neu etablierten 27 MED-Gremien zugeordnet wird und so den nationalen Gewerkschaften entzogen wird.  Dieser Vorschlag soll hier in einer Kurzanalyse u. a. in der sich bei diesem L&ouml;sungsvorschlag zugrunde liegenden Grundfrage, n&auml;mlich der Abstimmung der nationalen Tarifpolitiken untersucht und kommentiert werden. Von <strong>Karl Mai<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Koll<\/em> bringt seine Erfahrungen mit dem bisherigen Instrument des &bdquo;Makro&ouml;konomischen Dialogs&ldquo; (kurz: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/eu\/med\/index_de.htm\">MED<\/a>) ein. Er unterzieht diese Erfahrungen einer kritisch-selbstkritischen Sichtung und leitet daraus neue, erweiterte Vorstellungen zur k&uuml;nftigen Ausgestaltung ab. Hierbei st&ouml;&szlig;t er an die Grenzen der institutionellen Konsensf&auml;higkeit eines erweiterten &bdquo;Makro&ouml;konomischen europ&auml;ischen Dialogs&ldquo;, was zu zeigen sein wird.<\/p><p><strong>Zu den Ursachen der Ungleichgewichte<\/strong><\/p><p>Der Geburtsfehler der EWU besteht nach Koll &ndash; in &Uuml;bereinstimmung mit vielen bekannten &Ouml;konomen &ndash;  in der Ignorierung der makro&ouml;konomischen Wirkung zunehmend differenzierter <em>Lohnst&uuml;ckkosten<\/em> bei der Herausbildung von steigenden (positiven oder negativen)  Leistungsbilanzdefiziten in den EWU-Staaten, die keinen <em>automatischen<\/em> Marktausgleich finden k&ouml;nnen. <\/p><p>Danach bildete die Dynamik der Lohnst&uuml;ckkosten-Differenzen innerhalb der EWU-Staaten einen autonomen Mechanismus der Herausbildung von &bdquo;makro&ouml;konomischen Ungleichgewichten&ldquo; in Form der Leistungsbilanz<em>ungleichgewichte<\/em>. Zur&uuml;ckliegende Anstrengungen, in Gestalt eines &bdquo;makro&ouml;konomischen Dialogs&ldquo; (MED) auf EWU-Ebene, hiergegen anzusteuern, sind aus mehreren Gr&uuml;nden gescheitert. <\/p><p>So z. B. urs&auml;chlich, weil die Tarifautonomie in den einzelnen L&auml;ndern sich einer externen Einflussnahme entzog. Au&szlig;erdem blieben die gegensteuernden Impulse asymmetrisch, weil sie nur an den negativen Leistungsbilanzabweichungen sowie an den Staatsverschuldungsh&ouml;hen ausgerichtet waren. Gegen&uuml;ber den &Uuml;berschussl&auml;ndern  in der Leistungsbilanz wurde dagegen bisher kein Handlungsbedarf abgeleitet. So blieben die zur&uuml;ckliegenden Einflussnahmen des zentralen &bdquo;makro&ouml;konomischen Dialogs&ldquo; wirkungslos, wobei auch die betroffenen Regierungen mit Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen  meist ausweichend bzw. kaum reagierten. <\/p><p><strong>Ein neuer L&ouml;sungsvorschlag<\/strong><\/p><p><em>Koll<\/em> schl&auml;gt nun vor, den makro&ouml;konomischen Dialog bisheriger Art (bei der EU-Kommission) um einen ganzen Komplex weiterer Dialoge zu erg&auml;nzen &ndash; und zwar einmal auf national-staatlicher (MEDNAT) und zus&auml;tzlich auf EWU-Ebene (EUROMED). Hier sollen &bdquo;Abstimmungen&ldquo; zur Tarifpolitik <em>bei<\/em> <em>Bedarf<\/em> in Kombination mit flankierenden Ma&szlig;nahmen in der Finanzpolitik gegen die makro&ouml;konomischen Leistungsbilanzunterschiede getroffen werden, die dann &ndash; wohl im Konsens &ndash; zu verwirklichen w&auml;ren. Die Widerspr&uuml;che der bisherigen EWU-Konstruktion sollen also durch diese Vielheit von neuen nationalen Dialoggremien aufgel&ouml;st werden bzw. schrittweise gemildert werden, wobei das Ziel in der Minderung und Vermeidung von Leistungsbilanzungleichgewichten besteht. <\/p><p>Im Kern bedeutet dieser Vorschlag von Koll <strong>einen Verzicht auf die bisherige autonome Tarifbestimmung in der EWU<\/strong>, die bisher durch alleinige Impulse der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverb&auml;nde getragen wird &ndash; was immer zu national-spezifischen Differenzen der Lohnst&uuml;ckkosten auf den jeweils nationalen Ebenen innerhalb der EWU gef&uuml;hrt hatte.  Gleichzeitig wird die Beseitigung der noch bestehenden national-staatlichen Regulierungsbefugnisse durch die nationalen MED-Gremien bei der Lohnpolitik auch in den <em>Staatssektoren<\/em> der Wirtschaft vollzogen.<\/p><p><em>Koll<\/em> fordert daher: &bdquo;Hierf&uuml;r bedarf es aber insbesondere einer mehrfachen Verbesserung der Koordination erstens innerhalb und zwischen den Gewerkschaften auf nationaler Ebene, zweitens national &uuml;bergreifend zwischen den Gewerkschaften der Mitgliedstaaten und drittens zwischen Sozialpartnern, Fiskal- und Geldpolitik im makro&ouml;konomischen Policy-Mix auf EU- und EWU-Ebene.&ldquo; (S. 64) <\/p><p>Es ist kaum vorstellbar, dass dies ohne b&uuml;rokratisch-administrativen Druck von oben oder von au&szlig;en gelingen kann, wobei eine ausgewogene Wirkung kurzfristig fraglich bleibt und laufende &bdquo;Anpassungen&ldquo; vorprogrammiert sein d&uuml;rften. <\/p><p>Es erscheint ziemlich &bdquo;blau&auml;ugig&ldquo; zu glauben, dass die folgende Vision noch realistisch ist:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Je besser aber die Koordinierung innerhalb der Gewerkschaften gelingt, desto st&auml;rker k&ouml;nnen sie den anderen Mitspielern als makro&ouml;konomisch agierender Partner auf gleicher Augenh&ouml;he begegnen. In einem Gleichschritt von Geben und Nehmen aller Akteure k&ouml;nnen die Sozialpartner ihren Beitrag zu einer besseren Koordination leisten, um die Eurozone aus der derzeitigen Krise herauszuf&uuml;hren und die Voraussetzungen f&uuml;r eine nachhaltige, ausgeglichene stabilit&auml;ts-, wachstums- und besch&auml;ftigungsorientierte gesamtwirtschaftliche Entwicklung wiederherzustellen. Dieser Beitrag d&uuml;rfte sich nicht zuletzt in einem Zugewinn an Akzeptanz und Wertsch&auml;tzung kollektiver und zentraler Lohnfindung im Rahmen der<br>\nTarifautonomie auszahlen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p> (Koll, S. 13) <\/p><p>Eine solche Lohnfindung d&uuml;rfte wohl kaum die nationalen gewerkschaftlichen Interessenvertretungen der Arbeitnehmer im EWU-Gebiet begeistern, die sich pl&ouml;tzlich &uuml;berall dem Druck der anderen &bdquo;Sozialpartner&ldquo; mit unterschiedlichen Forderungen ausgeliefert sehen w&uuml;rden.<\/p><p><strong>Kann dieser Vorschlag von Koll funktionieren?<\/strong><\/p><p>Die Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung ist bekanntlich vom nationalen Trend der durchschnittlichen Bruttolohnkosten je Arbeitsstunde und von der durchschnittlichen <em>realen<\/em> Produktivit&auml;tsentwicklung determiniert &ndash; ein ziemlich komplexer Koeffizient. Das Ziel, diese in diesem Koeffizienten kombinierten Faktoren einzeln und gezielt zu steuern und mit sehr unterschiedlichen und h&auml;ufig wechselnde Vorgaben abzugleichen, w&auml;re eine auf allen MED-Ebenen zu betreibende Sisyphus-Aufgabe. <\/p><p>Hier w&auml;re es u.a. wichtig, die immanenten Schw&auml;chen der nationalen Statistiksysteme bei der Ermittlung zuverl&auml;ssiger Daten zum Wirtschaftswachstum zur bereits vollzogenen, aber insbesondere zur zuk&uuml;nftigen Entwicklung in den EWU-L&auml;ndern, zu beachten. Besonders schwer lassen sich bekanntlich die zuk&uuml;nftigen realwirtschaftlichen Produktionsergebnisse und Innovationsfaktoren prognostizieren, soweit sie von Zusch&uuml;ssen (St&uuml;tzungs- und F&ouml;rderma&szlig;nahmen) zehren. Beispiele f&uuml;r fast chaotische Reaktionen der unabh&auml;ngigen Unternehmensf&uuml;hrungen infolge von spontanen marktwirtschaftlichen Unsicherheiten gibt es genug, deren Auswirkungen erst im Zeitablauf erkennbar werden.<\/p><p>Auch wollen die meisten industriellen Global-Player keine R&uuml;cksichtnahme auf b&uuml;rokratische externe Festlegungen von MED-Gremien &uuml;ben, die ihre eigene Gesch&auml;ftspolitik einschr&auml;nkend beeinflussen. Sie werden gegen die meisten Vorgaben vermutlich erbittert ank&auml;mpfen, falls sie von den Gremien der MED-Tr&auml;ger zu konkreten, vor allem aber einschneidenden Anforderungen veranlasst werden. <\/p><p>Und glaubt jemand ernsthaft, die Vertreter der &Uuml;berschussl&auml;nder zu einem <em>konsensm&auml;&szlig;igen<\/em> Verzicht auf ihre Marktpositionen verleiten zu k&ouml;nnen? <\/p><p>Auf der Seite der L&auml;nder mit Leistungsbilanzdefiziten zeigt sich eine Achillesferse des Vorschlags von <em>Koll<\/em>. Die Vorstellung, &uuml;ber eine Senkung der nationalen Lohnst&uuml;ckkosten gezielt Wettbewerbsvorteile zu erreichen, ist f&uuml;r die Defizitl&auml;nder schier unm&ouml;glich, weil <em>die doppelte Spirale nach unten<\/em> von gleichzeitig sinkender Kaufkraft und staatlichen &bdquo;Sparprogrammen&ldquo; das nationale Wirtschaftswachstum drosseln muss. Hier muss jedenfalls jede optimistische Prognose reine Spekulation bleiben.<\/p><p>F&uuml;r die &Uuml;berschussl&auml;nder bei den Leistungsbilanzen wiederum gilt, dass eine gezielte Anhebung der Lohnst&uuml;ckkosten auf den Widerstand vor allem jener Wirtschaftskreise sto&szlig;en muss, deren Exportst&auml;rke darunter leiden w&uuml;rde. Freiwillig d&uuml;rfte auf diese Marktst&auml;rke von den exportorientierten Unternehmen nicht verzichtet werden, wobei nat&uuml;rlich auch das Argument vom &bdquo;Erhalt der Arbeitspl&auml;tze&ldquo; der leistungstragenden &Uuml;berschuss-Wirtschaftszweige eine wichtige politisch-psychologische Rolle spielen d&uuml;rfte. Wie erfolgreich die Interessen z. B. der Waffen-Exportindustrie verteidigt werden, zeigt die stetige Steigerung der Waffenverk&auml;ufe der 3 Hauptl&auml;nder dieses &bdquo;Wirtschaftszweiges&ldquo; (USA, Deutschland, Russland) und deren starkem Einfluss  auf die jeweilige nationale Politik.<\/p><p>Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass innerhalb der EWU durch eine <em>symmetrisch<\/em> auf die L&auml;nder mit positiver <em>und<\/em> negativer Leistungsbilanz gleicherma&szlig;en gerichtete, aber stark differenzierte Ma&szlig;nahmen beinhaltende Vorgaben, die gew&uuml;nschten nachhaltigen Wirkungen zum Ausgleich der Leistungsbilanzen erzielt werden k&ouml;nnen. Eine erfolgreiche formale &bdquo;Beherrschung&ldquo;  von insgesamt  27 + 1 Dialog-Gremien durch die aufsichtf&uuml;hrende EU-Kommission scheint obendrein ziemlich unrealistisch.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Von seiner Zielstellung her ist die IMK-Studie darauf gerichtet, die fatalen Geburtsschw&auml;chen der EWU durch eine Zentralisierung und Koordinierung der Lohnfindung zu &bdquo;heilen&ldquo;, indem die Tarifpolitik den neu etablierten 27 MED-Gremien zugeordnet wird und so den nationalen Gewerkschaften entzogen wird. <\/p><p>Nachdem die EWU-Finanzmarktkrise Auseinanderdriften der Staaten nach ihren jeweiligen Bilanz&uuml;bersch&uuml;ssen und &ndash;defiziten verst&auml;rkt hat, ist der k&uuml;nftig empfohlene und koordinierte Druck auf die Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung eine rabiate &bdquo;Flucht nach vorn&ldquo;. Sie f&uuml;hrt allerding eher in eine Zukunft weiterer Haushaltsdefizite und Leistungsbilanzdefizite der mehr oder weniger stark zur&uuml;ckgebliebenen EU-L&auml;nder und keineswegs in eine harmonische EWU-Wirtschaft mit stabiler und solidarischer Sozialpolitik. Die derzeitige Krisenpolitik in der EWU mit ihren schwerwiegenden Folgen w&uuml;rde unter neuem Vorzeichen einer faktischen &uuml;bernationalen &bdquo;Wirtschaftsregierung im Dialog&ldquo; (MEDEURO) fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge verschiedener L&ouml;sungsvorschl&auml;ge f&uuml;r eine &Uuml;berwindung <em>der makro&ouml;konomischen Ungleichgewichte<\/em> in der EWU, die stets eine &Auml;nderung der bisherigen Rahmenbedingungen dieser Marktgemeinschaft voraussetzen, hat jetzt <em>Willi Koll<\/em> (langj&auml;hriger Experte aus dem wirtschaftspolitischen Apparat der EU-Kommission sowie der OECD) f&uuml;r das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) einen umfangreich begr&uuml;ndeten Vorschlag unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_30_2013.pdf\">&bdquo;Neue<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17021\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[30],"tags":[499,453,333],"class_list":["post-17021","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-handelsbilanz","tag-hans-boeckler-stiftung","tag-lohnstueckkosten"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17021"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58655,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17021\/revisions\/58655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}