{"id":17039,"date":"2013-04-26T09:11:48","date_gmt":"2013-04-26T07:11:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039"},"modified":"2013-04-26T16:49:05","modified_gmt":"2013-04-26T14:49:05","slug":"hinweise-des-tages-1867","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h01\">Jens Berger &ndash; Die deutsche Tea Party<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h02\">Merkel warnt vor Geiselhaft durch Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h03\">Merkel bemitleidet Draghi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h04\">Wolfgang Sch&auml;uble: Der gef&auml;hrlichste Mann Europas &ndash; und ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h05\">Exportmodell: Verlorene &Uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h06\">Steuerhinterziehung: Wir sollten in Europa anfangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h07\">Twitter-Hack l&auml;sst Kurse kurzfristig einbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h08\">Rekordarbeitslosigkeit in Frankreich und Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h09\">Seehofer wusste seit Januar vom Fall Hoene&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h10\">Konjunktur: R&ouml;sler erwartet 2013 &ldquo;ein gutes Jahr&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h11\">Kinder im Alter von unter 15 Jahren in Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h12\">Besch&auml;ftigte profitieren nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h13\">DIW: Energiewende in Deutschland: Ausbau der Braunkohleverstromung und neuer Tagebau sind &uuml;berfl&uuml;ssig und umweltsch&auml;dlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h14\">Verstaatlicht die Telekom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h15\">Gr&uuml;ne fordern Verzicht auf Kampfdrohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h16\">Das Elend der SPD und wie sie ihm entkommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h17\">Senden, wenn keiner zuschaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039#h18\">Das Letzte: Sch&auml;ubles Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17039&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jens Berger &ndash; Die deutsche Tea Party<\/strong><br>\nEs war nur noch eine Frage der Zeit, dass auch das deutsche Parteiensystem durch eine b&uuml;rgerliche Protestpartei rechts von der Union erweitert w&uuml;rde. Jetzt, mit der Alternative f&uuml;r Deutschland, scheint sie da zu sein. Es ist ebenfalls keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung, dass die AfD in ersten Stellungnahmen von progressiven Geistern wegen ihrer &ndash; zweifelsohne vorhandenen &ndash; rechtspopulistischen Tendenzen gebrandmarkt wird.<br>\nDoch diese Kritik greift zu kurz, orientiert sie sich doch an der klassischen Ges&auml;&szlig;geografie, dem Rechts-links-Schema. Wer die AfD auf ihren Rechtspopulismus reduziert, verkennt die eigentliche ideologische Gefahr, die von dieser Partei ausgeht. [&hellip;]<br>\nEs ist erstaunlich, dass eine Partei mit einer derartigen Ideologie auch jenseits der traditionell marktradikalen Kreise Zustimmung findet. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov f&uuml;r die Zeit ergab, dass sich neben der W&auml;hlerschaft der FDP offenbar ausgerechnet die Klientel der Linken am ehesten vorstellen kann, ihr Kreuz bei der AfD zu machen. Es ist zu vermuten, dass einem Gro&szlig;teil dieser W&auml;hler die Ideologie der AfD fremd ist.<br>\nDas ist auch nicht verwunderlich. Schlie&szlig;lich versteht die AfD es sehr gut, sich als Einthemenpartei darzustellen. Hinter der Forderung nach R&uuml;ckkehr zur &bdquo;guten alten Mark&ldquo; lassen sich Positionen, die in Deutschland gl&uuml;cklicherweise nicht sonderlich popul&auml;r sind, gut verstecken. Wer jedoch die Eurokrise auf das blo&szlig;e Vorhandensein des Euros zur&uuml;ckf&uuml;hrt und in dem Ende der Gemeinschaftsw&auml;hrung die alleinige L&ouml;sung aller Probleme sieht, argumentiert unlauter. Die Ursache ist schon ein wenig komplexer und ist weitaus st&auml;rker in marktkonformer Politik begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Alternative-fuer-Deutschland\/!115108\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kurzanalyse der AfD<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Harald_Paetzold_AfD-Kurzanalyse.pdf\">Dr. Harald P&auml;tzolt [PDF &ndash; 15 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkel warnt vor Geiselhaft durch Banken<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch mit Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bezieht Bundeskanzlerin Angela Merkel klar Stellung: Die Politik sollte ihre Abh&auml;ngigkeit von der Finanzindustrie verringern. Dazu m&uuml;ssten die Schulden sinken. [&hellip;]<br>\nLaut Merkel gibt es viele Gr&uuml;nde f&uuml;r den Abbau von Schulden. &bdquo;Einmal, um unabh&auml;ngiger von internationalen Finanzmarktakteuren zu werden. Zum Zweiten, weil Banken dazu neigen, erst Staatsanleihen zu kaufen, bevor sie der Wirtschaft Kredite geben&ldquo;. Sie zeigte sich besorgt, dass die Versorgung mit Krediten &bdquo;in L&auml;ndern mit hoher Staatsverschuldung immer schwieriger sein&ldquo; werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-dinner-merkel-warnt-vor-geiselhaft-durch-banken\/8106518.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Man glaubt es nicht, aber Angela Merkel hat es wirklich gesagt und es geht kein &ouml;ffentlicher Aufschrei durch das Land:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Sie zeigte sich besorgt, dass die Versorgung mit Krediten &bdquo;in L&auml;ndern mit hoher Staatsverschuldung immer schwieriger sein&ldquo; werde (&hellip;) weil Banken dazu neigen, erst Staatsanleihen zu kaufen, bevor sie der Wirtschaft Kredite geben.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Kann es denn wirklich sein, dass die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland meint, die Banken h&auml;tten einen Sack mit Geld und der m&uuml;sse eben f&uuml;r alle reichen? Dass also alles Geld, dass f&uuml;r Staatsanleihen ausgegeben wird, f&uuml;r Kredite fehlt? Und dass deshalb, deshalb (!?), die Staaten sparen m&uuml;ssen?<br>\nHerr Berger, bitte bitte Ihren letzten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16845\">Videopodcast zum Thema Kreditsch&ouml;pfung<\/a> an das Bundeskanzleramt schicken. Dringend !<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkel bemitleidet Draghi<\/strong><br>\nWas kann die Europ&auml;ische Zentralbank gegen die Krise machen? Die EZB k&ouml;nnte den Leitzins senken, obwohl er schon auf Rekordtief ist. Allerdings bezweifeln auch die W&auml;hrungsh&uuml;ter, ob das irgendwie n&uuml;tzt. Da hat selbst die Kanzlerin Mitleid. [&hellip;]<br>\nKein Wunder einerseits, dass auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich des ansonsten ziemlich spr&ouml;den Zinsthemas annimmt &ndash; andererseits dennoch eine kleine Sensation: Notenbanker goutieren es nicht, wenn Politiker Ratschl&auml;ge erteilen. Doch Merkel tat etwas ganz anderes: Sie zeigte Verst&auml;ndnis. Die EZB befinde sich in einer &ldquo;ganz schwierigen Situation&rdquo;, sagte Merkel am Donnerstag auf dem Deutschen Sparkassentag in Dresden und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Sie m&uuml;sste f&uuml;r Deutschland im Augenblick die Zinsen im Grunde wahrscheinlich etwas erh&ouml;hen.&rdquo; Stimmt, in Deutschland klettern die Preise, h&auml;tte die Bundesbank allein das Sagen, sie w&uuml;rde die Zinsen f&uuml;r Deutschland wohl anheben. Aber die EZB ist f&uuml;r die ganze Euro-Zone zust&auml;ndig &ndash; sie kann die Situation nur im Mittel, nicht aber f&uuml;r Einzelstaaten steuern. [&hellip;]<br>\nDann bricht sie das Tabu und &auml;u&szlig;ert sich zur Zinspolitik der EZB. Bei den Sparkassen-Leuten keimte Hoffnung auf, doch Merkel schr&auml;nkte mit Blick auf die s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten sofort ein: &ldquo;Aber die EZB muss f&uuml;r andere L&auml;nder eigentlich noch mehr tun daf&uuml;r, dass wirklich wieder Liquidit&auml;t zur Verf&uuml;gung gestellt wird und vor allem, dass diese Liquidit&auml;t bei Unternehmensfinanzierungen ankommt.&rdquo; Doch was die EZB tun soll, sagte die Kanzlerin nicht. Dabei ist das die entscheidende Frage, wenn man wei&szlig;, dass die Zinssenkung da kaum weiterhilft.<br>\nDie EZB k&ouml;nnte etwa die Kreditpakete in Spanien und Italien aufkaufen, so bek&auml;me sie den Zins runter. Doch dann s&auml;&szlig;e die EZB auf den Risiken &ndash; und daf&uuml;r haftet, wenn alles schiefgeht, auch der deutsche Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/krisenpolitik-der-ezb-merkel-bemitleidet-draghi-1.1659092\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bei solchen Artikeln wei&szlig; man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Eigentlich m&uuml;sste man bei einer derartig eklatanten Inkompetenz (seitens Merkels und der S&uuml;ddeutschen Zeitung) einfach nur schallend lachen. Andererseits m&uuml;sste man jedoch auch weinen, da Merkel die Politik und Journalisten &aacute; la SZ die &ouml;ffentliche Meinung bestimmen. Woran liegt es denn, dass Unternehmen in den Krisenl&auml;ndern kaum Kredite nachfragen und die Banken hohe Risikoaufschl&auml;ge bei den Zinsen nehmen m&uuml;ssen? An der EZB? Wohl kaum. Und auf welcher Basis will Merkel eigentlich in Deutschland den Leitzins erh&ouml;hen? Weil die Konjunktur so wunderbar brummt und mit 0,5% Wachstum schon fast &uuml;berhitzt? Angela Merkel sieht wieder einmal den Wald vor lauter B&auml;umen nicht und die SZ steht als treuer &ndash; aber blinder &ndash; Vasall fest an Merkels Seite. Da ist es schon symptomatisch, dass im Schlusssatz einmal mehr die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">alte Unwahrheit<\/a> verbreitet wird, der Steuerzahler m&uuml;sse f&uuml;r EZB-Verluste haften. Es ist hoffnungslos.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wolfgang Sch&auml;uble: Der gef&auml;hrlichste Mann Europas &ndash; und ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nNach dem Interview, das der Bundesfinanzminister heute fr&uuml;h dem Deutschlandfunk gab, kann man es, ohne zu &uuml;bertreiben, so formulieren: Dieser Mann geht &uuml;ber Leichen.<br>\n&ldquo;Es gibt leider immer in Einzelf&auml;llen schreckliche, auch falsche Entscheidungen und Verzweiflung. Es gibt &Uuml;bertreibungen in der Medienberichterstattung. Wir haben gerade auch eine Statistik von der Europ&auml;ischen Zentralbank bekommen, wie das Verm&ouml;gen in den Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union verteilt ist, und diese Statistik hat nicht gerade daf&uuml;r gesprochen, dass die Verm&ouml;gen in Deutschland am h&ouml;chsten sind, sondern gerade auch in den L&auml;ndern, von denen wir st&auml;ndig reden. Das hei&szlig;t, wenn man genauer hinschaut, was die Probleme sind, wenn man die Probleme richtig analysiert und nicht die Schuld beim anderen sucht, dann findet man auch die richtigen L&ouml;sungen&hellip;&ldquo;<br>\nEs ist die erschreckende Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber dem menschlichen Einzelschicksal, die Sch&auml;uble hier ausdr&uuml;ckt und die betroffen macht. Der Sprung von sterbenden Menschen zu einer Verm&ouml;gensstatistik der EZB ist irre..<br>\nDieser Mann zerst&ouml;rt Europa mit Worten, die wie Waffen wirken, nicht zuletzt durch den Druck, den Deutschland auf europ&auml;ischer Ebene damit erzeugt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/04\/25\/eurokrisewolfgang-schauble-der-gefahrlichste-mann-europas-und-ein-pladoyer-fur-europa\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Exportmodell: Verlorene &Uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nDie Auslandsverm&ouml;gen der Deutschen haben im Zuge der Finanzkrise stark an Wert verloren &ndash; ein weiteres Argument gegen dauerhaft hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse.<br>\nSeit den 1970er-Jahren verzeichnet die deutsche Volkswirtschaft fast durchg&auml;ngig &Uuml;bersch&uuml;sse in ihrer Leistungsbilanz. In den vergangenen zehn Jahren waren sie besonders hoch, lagen im Durchschnitt bei 5,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Sorgt Deutschland mit seiner alternden Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Zukunft vor, indem es hohe Verm&ouml;gen im Ausland bildet?<br>\nZwar wuchs das Nettoauslandsverm&ouml;gen seit 1999 enorm, von rund 7 Milliarden auf 1.013 Milliarden Euro bis zum dritten Quartal 2012. Der Leistungsbilanz&uuml;berschuss jedoch &ndash; die treibende Kraft hinter dem Aufbau von Auslandsverm&ouml;gen &ndash; summierte sich im selben Zeitraum auf 1.275 Milliarden Euro. Zusammen mit dem bereits vorhandenen Nettoauslandsverm&ouml;gen von 7 Milliarden Euro h&auml;tten die Deutschen also netto Forderungen in H&ouml;he von 1.282 Milliarden Euro anh&auml;ufen m&uuml;ssen &ndash; ein Unterschied von 269 Milliarden Euro oder 21 Prozent&hellip;<br>\nIm R&uuml;ckblick auf die vergangenen vier Jahrzehnte stelle die Anh&auml;ufung finanzieller Forderungen gegen&uuml;ber dem Rest der Welt somit eine betr&auml;chtliche Fehlleitung von Ressourcen dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2013_07_1.pdf\">B&ouml;ckler impuls 7\/2013 [PDF &ndash; 250 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung: Wir sollten in Europa anfangen<\/strong><br>\nExperten gehen davon aus, dass 15 Prozent bis rund ein Drittel des Auslandsverm&ouml;gens der Deutschen hinterzogen ist. Das entspricht 150 bis 300 Milliarden Euro. Ich halte das f&uuml;r eine realistische Sch&auml;tzung. Denn verschiedene Studien zeigen, dass die Steuerhinterziehung insgesamt in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist&hellip;<br>\nWir sollten in Europa anfangen. Denn &uuml;ber all den Offshore-Enth&uuml;llungen sollte man nicht vergessen: Wir hatten mitten in der EU bisher immer gen&uuml;gend Steueroasen, die f&uuml;r den Normalhinterzieher attraktiv waren. Es w&auml;re viel gewonnen, wenn sich die EU-Staaten konsequent auf das Prinzip der Wohnsitzbesteuerung einigen k&ouml;nnten: Da wo der Mensch wohnt, wird er besteuert. Damit sinken die M&ouml;glichkeiten, Geld ins Ausland zu schleusen, weil es dort wieder nach dem Wohnsitzprinzip besteuert werden w&uuml;rde. Denn die ausl&auml;ndische Bank m&uuml;sste den Steuerbeh&ouml;rden am Heimatort automatisch melden, dass es ein Konto gibt und wie viel Geld darauf liegt. Diese Transparenz brauchen wir. Das halte ich f&uuml;r effektiver als neue Verfolgungsbeh&ouml;rden aufzubauen, also etwa ein deutsches &ldquo;Steuer-FBI&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/42759_42771.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Twitter-Hack l&auml;sst Kurse kurzfristig einbrechen<\/strong><br>\nDer Hack eines Twitter-Accounts und ein gef&auml;lschter Tweet haben an den US-M&auml;rkten am Dienstag zeitweise 200 Milliarden US-Dollar an Wert vernichtet. Der Vorfall unterstreicht eindrucksvoll die Anf&auml;lligkeit der Finanzm&auml;rkte, die sich auf elektronische Handelsprogramme verlassen, die ohne menschlichen Einfluss Aktien kaufen und verkaufen.<br>\nEin mutma&szlig;lich von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ver&ouml;ffentlichter Tweet berichtete von zwei Explosionen im Wei&szlig;en Haus, bei denen auch US-Pr&auml;sident Barack Obama verletzt worden sei. Die Ver&ouml;ffentlichung dieser Kurznachricht im sozialen Netzwerk schickte den Dow Jones Industrial Average innerhalb von Sekunden 145 Punkte in den Keller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887324474004578442291930053024.html\">Wall Street Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein Beispiel daf&uuml;r, dass die B&ouml;rsenkurse mit der realen Wirtschaft kaum etwas zu tun haben, hier wird nichts produziert oder auch wirklich etwas investiert, sondern sie werden einzig und allein gesteuert, dass die K&auml;ufer auf und abspringen &ndash; wom&ouml;glich noch ohne menschliches Zutun durch sog. Hochleistungsrechner.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rekordarbeitslosigkeit in Frankreich und Spanien<\/strong><br>\nDie EU-Schwergewichte Spanien und Frankreich m&uuml;ssen neue H&ouml;chstst&auml;nde bei den Arbeitslosenzahlen vermelden. Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens ist die Arbeitslosigkeit &uuml;ber die Sechs-Millionen-Grenze gestiegen. In Frankreich wurde der bisherige Negativ-Rekord von Januar 1997 &uuml;bertroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise-rekordarbeitslosigkeit-in-frankreich-und-spanien-12161686.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die FAZ folgt bei ihrer Ursachenanalyse, dem &auml;hnlich wie in Deutschland angebotsorientierten  Conseil d&rsquo;analyse &eacute;conomique wonach die Hauptursache f&uuml;r die hohe Arbeitslosigkeit die franz&ouml;sischen Lohnsteigerungen seien. In Spanien sind hingegen trotz der &bdquo;umfassenden Reform des Arbeitsmarktes&ldquo; mit drastischen Lohnsenkungen und Stellenstreichungen im &Ouml;ffentlichen Dienst inzwischen 6,2 Millionen Menschen arbeitslos.<br>\nIrgendwie m&uuml;sste doch auch der FAZ der Bruch in der Logik auffallen. Die L&ouml;hne k&ouml;nnen sinken oder steigen und die Arbeitslosigkeit steigt in beiden F&auml;llen. Da m&uuml;sste man doch auf die Idee kommen, dass die steigende Arbeitslosigkeit doch wohl eine andere Ursache haben muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Seehofer wusste seit Januar vom Fall Hoene&szlig;<\/strong><br>\nDie Steuerermittlungen gegen Uli Hoene&szlig; waren der bayerischen Landesregierung bereits fr&uuml;hzeitig bekannt. Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer wurde schon Ende Januar informiert. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der bayerischen Gr&uuml;nen hervor. Demnach hatte die Steuerfahndung das Ermittlungsverfahren gegen Hoene&szlig; am 25. Januar an die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen II abgegeben. Gleichzeitig wurde Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) dar&uuml;ber informiert, dass gegen Hoene&szlig; ermittelt wird. Das Finanzministerium war eine Woche vorher, am 17. Januar, &uuml;ber die Selbstanzeige von Hoene&szlig; informiert worden. Erst nach Seehofer, n&auml;mlich vorab m&uuml;ndlich am 1. Februar, wurde das Justizministerium vom Fall Hoene&szlig; unterrichtet. Die Generalstaatsanwaltschaft reichte am 4. Februar einen schriftlichen Bericht nach. Hoene&szlig; hatte gegen&uuml;ber Medien erkl&auml;rt, er habe am Samstag, den 12. Januar, die Selbstanzeige verfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/steueraffaere-seehofer-wusste-ab-januar-vom-fall-hoeness-a-896486.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Pr&auml;sident des Bundesfinanzhofs und fr&uuml;here Bundesverfassungsrichter Rudolf Mellinghoff <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/steuer-affaere-hoeness-jeder-muss-sich-auf-vertraulichkeit-verlassen-koennen-12162036.html\">hat gestern ausgef&uuml;hrt<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Finanzbeamten, Richtern, aber auch Ministern ist es grunds&auml;tzlich untersagt, &uuml;ber die pers&ouml;nlichen oder wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse zu berichten, die ihnen bekannt geworden sind. Das gilt auch f&uuml;r Strafverfahren im Zusammenhang mit einer Steuerhinterziehung. Die Verletzung des Steuergeheimnisses ist eine Straftat.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dar&uuml;ber hinaus scheint aber durchaus die Frage berechtigt: Seit wann ist die Selbstanzeige eines zwar prominenten aber f&uuml;r die Belange des Staat kaum relevanten B&uuml;rgers so bedeutend, dass der Ministerpr&auml;sident informiert werden muss?<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Hoene&szlig; und die Medien: Wenn Aufkl&auml;rung zu Abschirmung wird<\/strong><br>\nEs gibt ein deutliches Nord-S&uuml;d-Gef&auml;lle bei der Betrachtung des Falles Uli Hoene&szlig;. W&auml;hrend Medien im Norden eine gewisse H&auml;rte im Angriff demonstrieren, formiert sich in Bayern eine flexible Verteidigungslinie.<br>\nViele Journalisten m&ouml;gen Uli Hoene&szlig;, weil er sie verl&auml;sslich mit dramatischen Geschichten versorgt &ndash; innerhalb und au&szlig;erhalb der Allianz-Arena. Und weil sich m&auml;nnliche Journalisten fortgeschrittenen Alters demonstrativ f&uuml;r Fu&szlig;ball begeistern, haben sie auch einen gewissen Grundrespekt vor der Lebensleistung dieses Mannes. Sie wissen, dass der harte Uli &ndash; anders als der weiche Wulffi &ndash; seine Aff&auml;re &uuml;berleben wird, und dass sie hinterher, wenn die Geschichte vergessen ist, mit dem Uli weiter zusammen leben m&uuml;ssen d&uuml;rfen. Wenn der Uli dann einen Brass h&auml;tte auf sie (er vergisst ja nichts!!), w&auml;re das ziemlich unangenehm.<br>\nUnd weil man als m&auml;nnlicher Journalist fortgeschrittenen Alters in S&uuml;dbayern ganz nah dran ist am Geschehen, &uuml;berlegt man auch drei Mal, ob man sich einen Hoene&szlig; zum Feind macht. Denn wenn der Uli zur&uuml;ck haut (weil er ein so gro&szlig;es Herz hat!!), tut das ziemlich weh.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/57340\/hoenes-und-die-medien-wenn-aufklarung-zu-abschirmung-wird\/\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Konjunktur: R&ouml;sler erwartet 2013 &ldquo;ein gutes Jahr&rdquo;<\/strong><br>\nVon der tr&uuml;ben Stimmung vieler Firmen l&auml;sst sich der Wirtschaftsminister nicht beirren: F&uuml;nf Monate vor der Wahl preist R&ouml;sler die deutsche Erfolgsstory und verspricht einen Aufschwung. (&hellip;) &ldquo;Deutschland wird auch in diesem Jahr eine Erfolgsgeschichte und ein Stabilit&auml;tsanker in Europa bleiben&rdquo;, sagte Wirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) am Donnerstag bei der Vorlage der neuen Konjunktursch&auml;tzung der Bundesregierung. (&hellip;) Zwar hob die Regierung ihre Wachstumsprognose f&uuml;r 2013 nur leicht von 0,4 auf 0,5 Prozent an. Die wirtschaftliche Dynamik sei Um den erwarteten Aufschwung nicht zu gef&auml;hrden, m&uuml;sse der strikte Sparkurs in den Euro-L&auml;ndern fortgesetzt werdenmomentan aber mehr als dreimal so stark wie im Vorjahreszeitraum. Die Sorge vieler Unternehmen wegen anhaltender Probleme im Euro-Raum sieht der FDP-Chef deshalb nicht als schlechtes Vorzeichen. (&hellip;) Im n&auml;chsten Jahr sei ein Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 1,6 Prozent drin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/r%C3%B6sler-erwartet-2013-ein-gutes-jahr\/a-16772485\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Nach der von der Bundesregierung beauftragten Gemeinschaftsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute legt nun auch FDP-&ldquo;Wirtschaftsexperte&rdquo; R&ouml;sler seine Konjunkturprognose f&uuml;r 2013 und 2014 vor. Der gestern vermeldete Einbruch des Ifo-Index im April (nachdem dieser auch im M&auml;rz bereits gesunken war) h&auml;lt den FDP-Wahlk&auml;mpfer R&ouml;sler nicht davon ab, die &ldquo;deutsche Erfolgsstory&rdquo; zu bejubeln und die Wachstumsprognose f&uuml;r 2013 um 0,1 Prozentpunkte geringf&uuml;gig auf 0,6 Prozent anzuheben (ist diese Mini-Anhebung um 0,1 Prozentpunkte sachlich begr&uuml;ndet oder wollte R&ouml;sler nur mal wieder eine positive Wahlkampfmeldung lancieren?). R&ouml;sler streut durch seinen Bezug auf &ldquo;Deutschland&rdquo; den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern Sand in die Augen. Er verschweigt, da&szlig; die von ihm behauptete &ldquo;deutsche Erfolgsstory&rdquo; Hand in Hand geht mit einem massiv angewachsenen Niedriglohnsektor, einer deutlichen Zunahme befristeter Arbeitsvertr&auml;ge, der h&ouml;chsten Armutsgef&auml;hrdung f&uuml;r Arbeitslose innerhalb der EU (Deutschland: 67,7 Prozent, EU-Durchschnitt: 46 Prozent) sowie mit drastischen Einschnitten bei der Altersversorgung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. R&ouml;sler pr&auml;sentiert sich einmal mehr als Interessenvertreter der gut situierten Kreise.<br>\nWenn R&ouml;sler Deutschland als &ldquo;Stabilit&auml;tsfaktor in Europa&rdquo; bezeichnet, dann soll das wohl ein schlechter Scherz sein. Die seit Ende der 90er Jahre von Deutschland betriebene Dumpingpolitik bei L&ouml;hnen, Sozialleistungen (z.B. Hartz IV) und Unternehmenssteuern hat in Europa das genaue Gegenteil von &ldquo;Stabilit&auml;t&rdquo; bewirkt: Massive &ouml;konomische Schieflagen und Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten zahlreicher Staaten der Eurozone. Das genaue Gegenteil von &ldquo;Stabilit&auml;t&rdquo; verursachen auch die unter ma&szlig;geblichem Druck Berlins diktierten europ&auml;ischen Kaputtsparprogramme. R&ouml;sler fabuliert: &ldquo;Um den erwarteten Aufschwung nicht zu gef&auml;hrden, m&uuml;sse der strikte Sparkurs in den Euro-L&auml;ndern fortgesetzt werden.&rdquo; Dieses Geschw&auml;tz wurde k&uuml;rzlich wieder einmal durch die aufgedeckten peinlichen Rechenfehler und Sch&ouml;nf&auml;rbereien des Professorengespanns Reinhart-Rogoff ad absurdum gef&uuml;hrt. Und: Auch IWF-Chef&ouml;konom Olivier Blanchard mu&szlig;te bereits vor mehreren Monaten einr&auml;umen, sich hinsichtlich der desastr&ouml;sen &ouml;konomischen Folgen einer hemmungslosen Austerit&auml;tspolitik &ldquo;verrechnet&rdquo; zu haben &ndash; siehe Jens Bergers Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15789\">&ldquo;Der Irrtum der Euroretter und das Schweigen im Bl&auml;tterwalde&rdquo;<\/a>.<br>\nDies alles h&auml;lt den FDP-Wahlk&auml;mpfer R&ouml;sler jedoch keineswegs davon ab, die Fortsetzung dieser Austerit&auml;tspolitik als angebliche Voraussetzung f&uuml;r einen Wirtschaftsaufschwung in Europa zu fordern. Auch die deutschen Leitmedien &ndash; so auch der Redakteur des vorliegenden &ldquo;Deutsche Welle&rdquo;-Beitrags  &ndash; lassen es der schwarz-gelben Bundesregierung ungestraft durchgehen, die Faktenlage zu igonorieren und stattdessen unbeirrt am neoliberalen Mantra festzuhalten.<br>\nZu der von R&ouml;sler und den Wirtschaftsforschungsinstituten abgegebenen Kaffeesatz-Prognose f&uuml;r das Jahr 2014 (das Wirtschaftswachstum soll lt. R&ouml;sler auf 1,6 Prozent ansteigen) bleibt den <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-gemeinschaftsdiagnose-der-wirtschaftsforschungsinstitute-oder-wie-man-mit-sinn-uber-die-zukunft-reden-musste\/\">Worten Heiner Flassbecks<\/a> nichts hinzuzuf&uuml;gen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Hilfreich ist es allerdings, bevor man die Analyse der Zahlen beginnt, einen dicken Filzstift zu nehmen und die Spalte, &uuml;ber der &bdquo;2014&ldquo; steht, so fett durchzustreichen, dass man nicht mehr in Versuchung kommt, diese Zahlen auch nur anzuschauen. Die Unsitte, ein zweites Jahr zu &bdquo;prognostizieren&ldquo;, obwohl man kaum etwas &uuml;ber das erste wei&szlig;, hat inzwischen zu einem geradezu manischen Drang gef&uuml;hrt, das zweite Jahr&nbsp;systematisch zu einem guten Jahr zu erkl&auml;ren&nbsp;und der Wirtschaftspolitik damit von vorneherein die M&ouml;glichkeit zu geben, Nichtstun als kluge Politik zu verkaufen.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kinder im Alter von unter 15 Jahren in Hartz IV<\/strong><br>\nIm Dezember 2012 lebten in der Bundesrepublik Deutschland 1,603 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren in sog. SGB II-Bedarfsgemeinschaften (Hartz IV). Dies waren etwa 11.000 weniger als ein Jahr zuvor und 251.000 weniger als Ende 2007. Gleichzeitig ist die Zahl der Kinder gestiegen, deren Eltern nicht leistungsberechtigt (SGB II) sind, aber in finanziellen Verh&auml;ltnissen leben, die in etwa dem Hartz IV-Niveau entsprechen.<br>\nDie Hilfequoten (Bund: 14,8 Prozent) reichen auf Kreisebene von 35,1 Prozent in der Stadt Bremerhaven bis 1,8 Prozent im Landkreis Eichst&auml;tt, auf L&auml;nderebene von 33,6 Prozent in Berlin bis 6,7 Prozent in Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/360-kinder-unter-15-in-hartz-iv-laender-und-kreisvergleich-2007-bis-2012.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte profitieren nicht<\/strong><br>\nTrotz Umsatzrekord im Einzelhandel sind viele Angestellte auf Hartz IV angewiesen<br>\nRund 150 000 der knapp drei Millionen Besch&auml;ftigten im Einzelhandel m&uuml;ssen ihr Gehalt durch Hartz IV aufstocken. In der kommenden Woche beginnen die Tarifverhandlungen der Branche, in der die Arbeitgeber im Januar auch die Manteltarifvertr&auml;ge gek&uuml;ndigt hatten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/819171.beschaeftigte-profitieren-nicht.html\">ND<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2013\/ausgabe-01\/gewerkschaft\/brennpunkt\/seite-3\/A0\">ver.di Widerstand ist Pflicht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Aussage in dem Beitrag, die die Umsatzzahlen im Einzelhandel stiegen seit drei Jahren beachtlich, ist nicht richtig:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1302012_01.jpg\" alt=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -4,7% zum Vorjahresmonat\" title=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -4,7% zum Vorjahresmonat\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16055#h03\">Querschuesse.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>DIW: Energiewende in Deutschland: Ausbau der Braunkohleverstromung und neuer Tagebau sind &uuml;berfl&uuml;ssig und umweltsch&auml;dlich<\/strong><br>\nUm die Energiewende zu schaffen, braucht Deutschland keinen Ausbau der Braunkohleverstromung. Auch die Erschlie&szlig;ung neuer Tagebaufelder, wie sie etwa derzeit in Sachsen gepr&uuml;ft wird, ist f&uuml;r eine erfolgreiche Energiewende nicht notwendig und nicht wirtschaftlich, haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) herausgefunden. In einem am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Gutachten im Auftrage der Klima-Allianz Deutschland warnen die Energieexperten explizit vor den Umweltsch&auml;den, die beim Abbau und der Verstromung von Braunkohle entstehen. Das Gutachten analysiert die energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Aufschlusses des Tagebaus &bdquo;Nochten II&ldquo; (in der N&auml;he von Wei&szlig;wasser) im Lausitzer Braunkohlerevier. Derzeit l&auml;uft dort ein Braunkohleverfahren zur Erschlie&szlig;ung von rund 300 Millionen Tonnen Braunkohle, die im nahegelegenen Kraftwerk Boxberg verstromt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.420133.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verstaatlicht die Telekom<\/strong><br>\nDie Telekom will ihre Flatrates drosseln. Doch ist Zugang zum Internet l&auml;ngst eine Art Grundrecht. Was also k&ouml;nnen, was sollten wir tun, fragt Kai Biermann.<br>\nVerstaatlichen? Jetzt sind alle erschrocken, oder? Tut mir leid, aber es ist schwierig, &uuml;ber Netzneutralit&auml;t zu sprechen oder zu schreiben, die meisten Menschen schalten bei diesem Wort sofort ab. Dabei ist das Problem ganz einfach wie das Beispiel&hellip;<br>\nHallo, sind Sie noch da? Ok, ich versuche es anders: Die Telekom will, dass ihre Flatrates keine Flatrates mehr sind. Wer eine bestimmte Menge Internet verbraucht, also 75 Gigabyte Daten heruntergeladen hat, dessen Geschwindigkeit soll gedrosselt werden. So heftig, dass danach eigentlich nur noch Mails funktionieren, und auch das nur, wenn keine Bilder angeh&auml;ngt sind.<br>\nWie verr&uuml;ckt das ist, hat der Community Manager Sven Dietrich in seinem Blog ausgerechnet: &ldquo;Mein Auto f&auml;hrt, wenn ich 75 Kilometer weit gefahren bin, pl&ouml;tzlich nicht mehr mit 50 Kilometern in der Stunde, sondern nur noch mit 0,77 Prozent der Geschwindigkeit, das sind dann 0,38 Kilometer in der Stunde. (&hellip;) Das ist keine Drosselung. Wenn mein Auto nicht mehr 50 Kilometer in der Stunde f&auml;hrt, sondern langsamer ist als eine Stechm&uuml;cke (1,4 km\/h), Maulwurf (4 km\/h) oder eine Stubenfliege (8,2 km\/h), dann ist das kaputt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2013-04\/netzneutralitaet-telekom-drossel\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne fordern Verzicht auf Kampfdrohnen<\/strong><br>\nDie Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen fordert die Bundesregierung auf, auf die Beschaffung von Kampfdrohnen f&uuml;r die Bundeswehr zu verzichten. In ihrem Antrag (17\/13235) pl&auml;dieren die Gr&uuml;nen zudem f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtliche &Auml;chtung von gezielten T&ouml;tungen mit Kampfdrohnen. Die Bundeswehr d&uuml;rfe sich an solchen Aktionen nicht &ndash; auch nicht mittelbar durch die Weitergabe von Informationen &uuml;ber die Zielperson &ndash; beteiligen. Die Bundesregierung soll sich nach dem Willen der Gr&uuml;nen zudem f&uuml;r die Begrenzung von unbemannten Waffensystemen auf der Ebene der Vereinten Nationen einsetzen.<br>\nNach Ansicht der Gr&uuml;nen droht die Hemmschwelle zur Anwendung milit&auml;rischer Gewalt durch den Einsatz vom Kampfdrohnen drastisch zu sinken. Dar&uuml;ber hinaus drohe die Gefahr eines R&uuml;stungswettlaufs und eine zunehmende Verbreitung solcher Waffensysteme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_04\/2013_235\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p>Dazu: <strong>SPD fordert umfassende Diskussion &uuml;ber die Beschaffung von Kampfdrohnen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_04\/2013_235\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Elend der SPD und wie sie ihm entkommt<\/strong><br>\n&hellip; es liegt auch an einer Partei, die offensichtlich thematisch-ideologisch so &uuml;berfordert ist, dass sie es nicht fertig bringt, zusammen zu denken, was zusammen geh&ouml;rt &hellip;<br>\n Meine Antwort: Ein Programm mit einem klaren Fokus auf Infrastruktur und &ouml;ffentliche G&uuml;ter: Stra&szlig;en, Schienen, Schulen, Universit&auml;ten. Dieses Land zerbr&ouml;selt vor unseren Augen und das liegt ganz klar daran, dass seit 20 Jahren praktisch nicht mehr &ouml;ffentlich investiert wird.<br>\nAlso ein staatliches Investitionsprogramm &ndash; und dabei gilt klotzen, und nicht kleckern &hellip;<br>\nAngesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus sollte es nicht schwer sein, mit diesen Investitionen eine Rendite zu erwirtschaften, die die Kapitalkosten &uuml;bersteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/04\/25\/das-elend-der-spd-und-wie-sie-ihm-entkommt_5921\">Zeit Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Senden, wenn keiner zuschaut<\/strong><br>\nInvestigativer Journalismus findet in der ARD vor allem nach 23 Uhr statt. Eine Erkundung.<br>\nIn der neuen ZDF-Mediensatire &ldquo;Lerchenberg&rdquo; stellt der Protagonist Sascha Hehn in einer markanten Szene klar, dass bestimmte Sendungen erst gegen Mitternacht laufen, wenn keiner mehr zuschaut: &ldquo;Und wenn keiner guckt, ist es auch kein Fernsehen.&rdquo; Abseits von Satire und Zuspitzung gibt es tats&auml;chlich zu denken, dass so gut wie s&auml;mtliche politisch brisanten Dokumentationen in der ARD erst gegen ca. 23 Uhr beginnen &hellip;<br>\nAm 8. April etwa sendete die ARD die Reportage &ldquo;Tod f&uuml;r die Welt &ndash; Waffen aus Deutschland&rdquo;&hellip;Sendetermin f&uuml;r diese brisante Dokumentation, die einflussreichen Leuten in Regierung und Industrie auf die F&uuml;&szlig;e tritt: 23:30 Uhr. Die marginale Einschaltquote von 0,9 Millionen Zuschauern &uuml;berraschte da kaum. Auf besserem Sendeplatz um 21 Uhr lief derweil eine Reportage &uuml;ber den &ldquo;Gentleman-Playboy Gunter Sachs&rdquo; &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38971\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Sch&auml;ubles Welt<\/strong><br>\n&bdquo;Die Schulden waren ja die Ursache der Krise, in der wir stecken. Deswegen m&uuml;ssen wir eine intelligente Politik, wie wir sie formuliert haben, fortsetzen. Wir erzielen ja Fortschritte. Jetzt zu sagen, wir machen jetzt wieder mehr Schulden, dann w&uuml;rde das Elend nur von Neuem beginnen, das w&auml;re genau die falsche Antwort&hellip; Entscheidend ist, dass wir den Kurs fortsetzen&hellip;<br>\nWir brauchen Stabilit&auml;t und nachhaltiges Wachstum. Europa muss wettbewerbsf&auml;hig bleiben im globalen Wettbewerb. Das ist Deutschland im Augenblick, aber man kann es nicht von allen europ&auml;ischen L&auml;ndern in der gleichen Weise sagen. Und nun kann man das Problem nicht dadurch l&ouml;sen, dass man Deutschland so schwach macht wie die anderen, sondern die anderen m&uuml;ssen auf den Weg kommen, dort die Probleme zu l&ouml;sen, wo sie bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2085355\/\">DLF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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