{"id":17070,"date":"2013-04-29T12:41:17","date_gmt":"2013-04-29T10:41:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17070"},"modified":"2015-08-07T11:02:27","modified_gmt":"2015-08-07T09:02:27","slug":"faz-themenwoche-vollbeschaftigung-spiegelfechten-im-niedriglohnparadies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17070","title":{"rendered":"FAZ-Themenwoche \u201eVollbesch\u00e4ftigung\u201c \u2013 Spiegelfechten im Niedriglohnparadies"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vollbeschaeftigung\/\">Arbeit f&uuml;r Alle<\/a>&ldquo; &ndash; unter diesem Motto hat die FAZ die Woche rund um den Tag der Arbeit am 1. Mai zur Themenwoche zum Schwerpunktthema &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung&ldquo; erkl&auml;rt. Begleitend dazu hat das FAZ-Wirtschaftsblog &bdquo;Fazit&ldquo; zu <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2013\/04\/27\/vollbeschaeftigung-blogparade-1552\/\">einer Blogparade aufgerufen<\/a>. Auch wenn wir[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17070#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] mit den aufgestellten Pr&auml;missen der FAZ ganz und gar nicht &uuml;bereinstimmen, werden wir uns freilich dennoch an der Debatte beteiligen. Zun&auml;chst soll es hierbei um den von der FAZ bagatellisierten Zusammenhang zwischen den Arbeitseinkommen und den Besch&auml;ftigungszahlen gehen, der f&uuml;r die Besch&auml;ftigung mit dem Thema elementar ist. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWie die FAZ &uuml;berhaupt zur steilen These kommt, es g&auml;be in Deutschland demn&auml;chst so etwas wie Vollbesch&auml;ftigung erkl&auml;rt Patrick Bernau in einer Art <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vollbeschaeftigung\/schwerpunkt-arbeit-fuer-alle-vollbeschaeftigung-unglaublich-aber-wahr-12164794.html\">Thesenpapier<\/a> zum Schwerpunktthema. Auf viele Schw&auml;chen dieses Papiers ist bereits der Kollege Andr&eacute; Tautenhahn <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/04\/28\/vollbeschaeftigung-rede-15801529\/\">eingegangen<\/a>. Bernau argumentiert in seinem Thesenpapier streng angebotstheoretisch. Sinken die L&ouml;hne, sinkt auch die Arbeitslosigkeit, da es sich f&uuml;r die Arbeitgeber (wieder) lohnt, Menschen einzustellen. Und da die L&ouml;hne in Deutschland bekanntlich in den letzten beiden Jahrzehnten gesunken sind und der demographische Wandel zudem daf&uuml;r sorgt, dass die Zahl der potentiellen Arbeitnehmer zur&uuml;ckgeht, wird sich &ndash; so Bernau &ndash; schon bald ein &Uuml;berangebot von Arbeitspl&auml;tzen einstellen. Vordergr&uuml;ndig leuchtet diese angebotstheoretische Herleitung durchaus ein. Wie man sich dies &ndash; ein wenig zugespitzt &ndash; vorstellen kann, habe ich bereits unter der ironischen Kapitel&uuml;berschrift &bdquo;Willkommen im Putzfrauenparadies&ldquo; in meinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/stresstest-deutschland-wie-gut-sind-wir-wirklich\">Stresstest Deutschland<\/a>&ldquo; geschildert:<\/p><blockquote><p><em>Um dies zu verdeutlichen, reicht ein kleines Gedankenspiel. Was w&auml;re, wenn der Staat es zulassen w&uuml;rde, dass auch Privathaushalte Raumpflegerinnen in flexibler Teilzeit und zu einem Stundenlohn von einem Euro einstellen d&uuml;rften &ndash; selbstverst&auml;ndlich ohne daf&uuml;r mit Sozialabgaben, K&uuml;ndigungsschutz oder &Auml;hnlichem bel&auml;stigt zu werden. Verr&uuml;ckt, nicht wahr? Wer w&uuml;rde einen solchen Job annehmen? <\/em><br>\n<em>Was w&auml;re nun, wenn die Privathaushalte ihre Stellengesuche bei den Arbeitsagenturen platzieren d&uuml;rften und jede Leistungsbezieherin, die ein solches Angebot ablehnt, sanktioniert wird? Da die Erwerbslosen bei der momentanen Gesetzeslage gar keine M&ouml;glichkeit h&auml;tten, diese Angebote auszuschlagen, k&ouml;nnte die Kanzlerin schon wenige Tage sp&auml;ter einen wundersamen R&uuml;ckgang der Arbeitslosenzahlen vermelden &ndash; die Nachfrage nach Eineuroputzfrauen d&uuml;rfte nicht eben gering sein. Wie w&uuml;rden Sie ein solches &ndash; noch hypothetisches &ndash; Arbeitsbeschaffungsprogramm nennen? Staatlich gef&ouml;rderte Zwangsarbeit? Sie liegen da gar nicht mal so falsch. Denn genau dieses Arbeitsbeschaffungsprogramm gibt es bereits in abgeschw&auml;chter Form.<\/em><br>\n<em>Im April 2011 z&auml;hlte die Arbeitsagentur fast 1,4 Millionen erwerbst&auml;tige Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger &ndash; 326.000 davon in einem sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob.<\/em><\/p><\/blockquote><p>aus: Jens Berger, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/stresstest-deutschland-wie-gut-sind-wir-wirklich\">Stresstest Deutschland<\/a>&ldquo;, 2012, Frankfurt<\/p><p><strong>Kartoffelmarkt und Arbeitsmarkt <\/strong><\/p><p>Vertreter der angebotstheoretischen Lehre gehen stets davon aus, dass der Arbeitsmarkt sich nicht sonderlich von anderen M&auml;rkten, wie beispielsweise dem Kartoffelmarkt, unterscheidet und die beiden Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) frei den Preis (Lohn) untereinander ausmachen. So einfach stellt sich der Arbeitsmarkt aber nicht dar. Ist die Kartoffel zu teuer, kann der potentielle Nachfrager auf den Kauf verzichten und stattdessen Nudeln, Brot oder Reis kaufen. Ein Erwerbsloser kann jedoch nicht so einfach ein &bdquo;Jobangebot&ldquo; ausschlagen, egal wie schlecht es bezahlt ist &ndash; droht ihm doch Hartz IV und dann im schlimmsten Fall sogar die Sanktionierung und damit ein zeitweiliges Leben unterhalb dem Existenzminimum. W&uuml;rde der Arbeitsmarkt funktionieren, g&auml;be es &uuml;berhaupt keine L&ouml;hne, von denen man nicht leben kann und damit auch keine Hartz-IV-Aufstocker. Patrick Bernau findet es da &bdquo;bemerkenswert&ldquo;, dass &bdquo;Deutschland seit einigen Jahren&ldquo; angeblich &bdquo;nicht mehr &uuml;ber Arbeitslosigkeit diskutiert, sondern fast nur noch dar&uuml;ber, ob die Stellen angenehm sind und genug Geld bringen&ldquo;. Da kann man nur sagen: Willkommen im Niedriglohnparadies Deutschland.<\/p><p>Vollbesch&auml;ftigung ist kein Selbstzweck, sondern kann und darf nur unter der Vorgabe ein arbeitsmarktpolitisches Ziel sein, dass die gezahlten L&ouml;hne ausreichen, um davon leben zu k&ouml;nnen. Leider geht dieser wichtige Punkt im ganzen Rausch der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenzahlen vollkommen unter. Es ist freilich nicht so, dass Patrick Bernau dieses Problem nicht sehen w&uuml;rde. Doch auch seine diesbez&uuml;gliche L&ouml;sung ist wieder streng angebotsorientiert und geht komplett an der Realit&auml;t vorbei. Laut Bernau stellen hohe L&ouml;hne ein &bdquo;Risiko f&uuml;r die Arbeitspl&auml;tze dar&ldquo;, lie&szlig;en sich jedoch ohnehin nur dann durchsetzten, wenn die Arbeitnehmer &bdquo;sowieso schon in der besseren Verhandlungsposition, sprich vollbesch&auml;ftigt [seien]&ldquo;. Um dies zu untermauern, verweist Bernau auf die angebliche Verhandlungsmacht von Arbeitnehmern in Jobs, in denen es einen Bewerbermangel gibt. Mit einem konkreten Beispiel belegt Bernau diese Thesen jedoch nicht und er wei&szlig; sicher auch warum.<\/p><p><strong>Fachkr&auml;ftemangel und Vollbesch&auml;ftigung &ndash; Theorie und Praxis<\/strong><\/p><p>Dabei lohnt ein Blick auf den Berufssektor, auf dem es momentan wohl den gr&ouml;&szlig;ten fl&auml;chendeckenden Bewerbermangel gibt: den Pflegesektor. W&auml;re an Bernaus Thesen etwas dran, m&uuml;ssten die Kranken- und Altenpfleger ja ihre Macht im Arbeitsmarkt bereits nutzen und dem Arbeitgeber &bdquo;die Bedingungen diktieren&ldquo;, &bdquo;h&ouml;here Geh&auml;lter, Sabbaticals und l&auml;ngere Urlaube aushandeln&ldquo;. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Aber was kann die Theorie daf&uuml;r, wenn die Praxis ihr einfach nicht folgen will? Mir ist kein Beispiel bekannt, bei dem die Arbeitgeber auf einen tats&auml;chlichen oder vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel gem&auml;&szlig; der &bdquo;Marktlogik&ldquo; reagiert und die L&ouml;hne erh&ouml;ht h&auml;tten. Stattdessen bem&uuml;ht man sich beispielsweise im Pflegesektor redlich, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15098\">&Auml;rzte<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16751\">Pflegepersonal<\/a> aus Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern zu akquirieren, um hierzulande das Lohnniveau noch weiter zu dr&uuml;cken.<\/p><p>Es ist daher m&uuml;&szlig;ig, sich utopische Gedanken dar&uuml;ber zu machen, wie sch&ouml;n sich die Welt im vollbesch&auml;ftigen Deutschland zuk&uuml;nftig gestalten lie&szlig;e. Solange es sich bei dem vollbesch&auml;ftigten Deutschland um ein Putzfrauenparadies&ldquo; mit fl&auml;chendeckenden Niedrigl&ouml;hnen handelt, wird aus der Utopie eine Dystopie. <\/p><p><strong>Mit der Angebotstheorie in die Sackgasse<\/strong><\/p><p>Bernaus Thesen haben jedoch aus volkswirtschaftlicher Sicht noch einen weiteren Kardinalfehler, der sich auf die eingeengte angebotstheoretische Sichtweise zur&uuml;ckf&uuml;hren l&auml;sst: Die Zukunft einer Volkswirtschaft, die aufgrund niedriger L&ouml;hne keine ausreichende und selbstragende Binnenkonjunktur entwickeln kann, h&auml;ngt auf Wohl und Wehe vom Export ab. Man kann jedoch nur dann exportieren, wenn man Kunden f&uuml;r seine Exportg&uuml;ter findet. Momentan tut Deutschland jedoch alles, um seine Kunden finanziell auszutrocknen und es ist zudem mehr als ungewiss, ob der &bdquo;Exportweltmeister&ldquo; es schafft, seine gigantischen Auslandsforderungen &uuml;berhaupt noch einzutreiben. Wenn die Krise mittel- bis langfristig anh&auml;lt, wovon momentan auszugehen ist, wird jedoch auch der Export unausweichlich einbrechen. Die simple angebotstheoretische These, nach der man &bdquo;nur&ldquo; wettbewerbsf&auml;hig produzieren muss und es dann schon irgendjemanden auf der Welt gibt, der die Produkte kauft und zahlt, gilt nun einmal nicht, wenn weltweit die Nachfrage einbricht. <\/p><p>Solange die Weltwirtschaft sich im &bdquo;Krisenmodus&ldquo; befindet ist es daher auch vollkommen illusorisch, dass das Land, das als Exportweltmeister weltweit am st&auml;rksten vom Welthandel abh&auml;ngig ist, ungeschoren bleibt und zur Vollbesch&auml;ftigung gelangt. <\/p><p><strong>Agenda Setting f&uuml;r den Wahlkampf<\/strong><\/p><p>Die FAZ-Themenwoche &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung&ldquo; wirkt vor diesem Hintergrund eher wie ein Versuch, den Lesern Sand in die Augen zu streuen und die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte als Erfolgsmodell umzudeuten &ndash; die in schwarz-gelb gehaltene Illustration von emsigen Arbeitnehmern zu <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vollbeschaeftigung\/schwerpunkt-arbeit-fuer-alle-vollbeschaeftigung-unglaublich-aber-wahr-12164794.html\">Bernaus Artikel<\/a> ist dabei auch farblich Programm. Man merkt es: Der Wahlkampf kommt langsam auf Touren und die FAZ versucht in einer ersten Agenda die gew&uuml;nschten Themen zu setzen. W&auml;hrend der Rest der Republik dar&uuml;ber debattiert, wie man die immer gr&ouml;&szlig;er klaffende Schere bei der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung schlie&szlig;en k&ouml;nnte und die meisten Experten darin einig sind, dass das Debattenthema &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; den Wahlkampf beherrschen wird, versucht die FAZ die Debatte unter fadenscheinigen Pr&auml;misse in eine andere Richtung zu lenken. F&uuml;r ein solches Man&ouml;ver gab es fr&uuml;her mal einen passenden Ausdruck: Spiegelfecherei.<\/p><blockquote><p><em>So sagt man, wenn man Jemand mit irgend etwas dem Scheine nach Glaubliches t&auml;uscht, es sey eine Spiegelfechterei.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Johann Georg Kr&uuml;nitz, &ldquo;Oeconomischen Encyclop&auml;die&rdquo;, 1773<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/1fa471f78f4b49fca50333ca0fb1fa60\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Albrecht M&uuml;ller wird im Laufe der Woche ebenfalls noch einen Artikel zum Thema ver&ouml;ffentlichen<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vollbeschaeftigung\/\">Arbeit f&uuml;r Alle<\/a>&ldquo; &ndash; unter diesem Motto hat die FAZ die Woche rund um den Tag der Arbeit am 1. Mai zur Themenwoche zum Schwerpunktthema &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung&ldquo; erkl&auml;rt. Begleitend dazu hat das FAZ-Wirtschaftsblog &bdquo;Fazit&ldquo; zu <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2013\/04\/27\/vollbeschaeftigung-blogparade-1552\/\">einer Blogparade aufgerufen<\/a>. Auch wenn wir[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17070#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] mit den aufgestellten Pr&auml;missen der FAZ ganz und gar nicht &uuml;bereinstimmen,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17070\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[147,13,11],"tags":[290,380,1542,510],"class_list":["post-17070","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitslosgigkeit","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-strategien-der-meinungsmache","tag-binnennachfrage","tag-export","tag-faz","tag-vollbeschaeftigung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17070"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27085,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17070\/revisions\/27085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}