{"id":17118,"date":"2013-05-03T09:15:42","date_gmt":"2013-05-03T07:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118"},"modified":"2013-05-03T09:15:42","modified_gmt":"2013-05-03T07:15:42","slug":"hinweise-des-tages-1871","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h01\">Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -2,8% zum Vorjahresmonat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h02\">Ein Rechenfehler, der Deutschland teuer zu stehen kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h03\">Schweiz: Miese Bezahlung in vielen Schuhgesch&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h04\">Ein ewiges Lied: Die FAZ mit Zahlentricks gegen h&ouml;here Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h05\">EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h06\">Verlorene &Uuml;bersch&uuml;sse &ndash; gut 20 Prozent Wertr&uuml;ckgang bei deutschen Auslandsverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h07\">Jens Berger &ndash; Ein Freund, ein guter Freund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h08\">Deutschland vs. Frankreich &ndash; Auf Crash-Kurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h09\">Der Staat soll die Marktwirtschaft retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h10\">Unsere Jobs, Euer Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h11\">Sparen Sie Deutschland reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h12\">Vertrag unterzeichnet: Bundeskriminalamt kauft Staatstrojaner FinFisher f&uuml;r 150.000 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h13\">Der Fall Mali &ndash; Wie 30 Jahre Neoliberalismus den Boden f&uuml;r den Krieg bereiteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h14\">Sch&auml;dliche Castingshows<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h15\">Bayern-Doc M&uuml;ller-Wohlfahrt: Hinter der Fassade des Wunderheilers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h16\">Gottes Schulen und staatlicher Beitrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118#h17\">Zu guter Letzt: St&ouml;rsender Episode 3<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17118&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -2,8% zum Vorjahresmonat<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute Morgen erneut schwache deutsche Einzelhandelsums&auml;tze, diesmal f&uuml;r den Monat M&auml;rz 2013. Die nominalen Einzelhandelsums&auml;tze bei den unbereinigten Originaldaten sanken um -1,4% zum Vorjahresmonat und die unbereinigten realen Ums&auml;tze sanken um -2,8% zum Vorjahresmonat. Der M&auml;rz 2013 hatte allerdings mit 25 Verkaufstagen zwei Verkaufstage weniger als der M&auml;rz 2012. Ber&uuml;cksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte lagen nominal die Einzelhandelsums&auml;tze unver&auml;ndert, im Vergleich zum Vormonat und real ging es um -0,5% zum Vormonat abw&auml;rts! Weiter dokumentieren diese Daten f&uuml;r Deutschland eine langanhaltende Konsumschw&auml;che der privaten Haushalte, denn immer noch liegen die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsums&auml;tze um -1,9% unter dem Niveau von 2000 und um -2,1% unter dem Jahr 1994, dem Beginn der langen Datenreihe!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-reale-einzelhandelsumsatze-mit-28-zum-vorjahresmonat\/\">Quersch&uuml;sse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wie ich es schon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17101#h04\">gestern<\/a> gesagt habe:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Anmerkung RS: Wie ein Uhrwerk: Die GfK berichtet von der guten &bdquo;Kauflaune&ldquo; der Deutschen, und dann kommen ein Paar Tage sp&auml;ter die Hiobsbotschaften aus dem Einzelhandel. Wetten wir, dass es diesmal auch so ist?&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wie ein Uhrwerk!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Finde den Fehler: Es ist &uuml;brigens immer derselbe<\/strong><br>\nWas stimmt hier blo&szlig; nicht? Wissen Sie es? Die Meldungen stammen beide von heute und spiegeln zum einen die Gewichtung zwischen Wirklichkeit und Traumwelt wider &ndash; letzterer wird deutlich mehr Raum zugebilligt &ndash; wie auch die Qualit&auml;t eines Mediums, das auf Nachdenken offenbar verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/04\/30\/finde-fehler-uebrigens-immer-15811499\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Rechenfehler, der Deutschland teuer zu stehen kommt<\/strong><br>\nEuropa spart sich kaputt. Nicht einmal zu einem R&uuml;ckgang der Staatsverschuldung haben die drastischen Sparprogramme bislang gef&uuml;hrt. Doch Deutschland zwingt Europa weiter zu diesem immer umstritteneren Kurs, obwohl sich heraus gestellt hat, dass die von Deutschland propagierte Schulden-Obergrenze auf einem peinlichen Rechenfehler basiert. Jetzt bedroht die Sparpolitik auch deutsche Arbeitspl&auml;tze, wie etwa in K&ouml;ln den Autobauer Ford, dem der Zusammenbruch der M&auml;rkte im S&uuml;den immer mehr zusetzt. Namhafte &Ouml;konomen sagen: Nicht nur der Rechenfehler, sondern die gesamte Sparpolitik in der EU ist ein Irrweg, der alle, auch uns Deutsche, teuer zu stehen kommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0502\/schulden.php5\">Monitor<\/a>\n<p><em>siehe dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16972\">&bdquo;Weil Sch&auml;uble weiterhin trotzig an den Klapperstorch glaubt&ldquo;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16947\">&bdquo;Olli Rehn in Unterhosen&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schweiz: Miese Bezahlung in vielen Schuhgesch&auml;ften<\/strong><br>\nEin Drittel der Schuhverk&auml;uferinnen in der Schweiz verdient weniger als 4000 Franken im Monat. Dabei haben viele von ihnen sogar eine abgeschlossene Berufslehre, wie die &laquo;Rundschau&raquo; zeigt. Dem Branchenverband ist das Problem bekannt, er ist dennoch gegen einen Mindestlohn. Der Bund ist alarmiert. [&hellip;]<br>\nDer &laquo;Rundschau&raquo; liegt ein Arbeitsvertrag des deutschen Schuh-Discounters Reno vor. Reno zahlt einer Verk&auml;uferin einen Stundenlohn von 16, 95 Franken. [&hellip;]Spiess wundert sich, dass es Frauen gibt, die f&uuml;r diesen Lohn &uuml;berhaupt arbeiten. [&hellip;]<br>\nEs ist nicht nur der deutsche Discounter Reno, der f&uuml;r Schweizer Verh&auml;ltnisse schlecht zahlt. Bei Bata, der Nummer drei in der Branche, gibt es ein Beispiel f&uuml;r einen Lohn von 3400 Franken in einem 100-Prozent-Pensum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/miese-bezahlung-in-vielen-schuhgeschaeften\">SRF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> 16,98 Franken sind bei aktuellem Kurs 13,88 &euro;! Das wird in der Schweiz als skandal&ouml;s angesehen w&auml;hrend man in Deutschland einen Mindestlohn von 8,50&euro; f&uuml;r zu hoch h&auml;lt. Es w&auml;re interessant zu erfahren was Reno in Deutschland zahlt?<br>\nSicher l&auml;sst sich die Situation in der Schweiz nicht verallgemeinern, da in der Schweiz sehr gute L&ouml;hne gezahlt werden. Allerdings zeigt dieser Vergleich, dass in Deutschland wirklich brutales Lohndumping betrieben wird.<br>\nNach WSI-Tarifarchiv betr&auml;gt der tarifliche maximale Lohn f&uuml;r Einzelhandel in NRW nach einer 2-j&auml;hrigen kaufm. Berufsausbildung 2248&euro; (4000 SFR = 3276&euro;). Die Frage ist aber wo &uuml;berhaupt Tariflohn gezahlt wird? Gerade bei Schuh- oder Kleidungsdiscountern ist das zu bezweifeln.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein Blick in die Schweiz ist f&uuml;r Deutsche in dieser Hinsicht ein Blick in ein besseres Land. Ich habe f&uuml;r Sie einmal zwei Tabellen mit den Schweizer Mindestl&ouml;hnen in der Raumpflege- und Einzelhandelsbranche angeh&auml;ngt:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130503-lohntabelle-reinigungspersonal.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130503-lohntabelle-reinigungspersonal_th.gif\" alt=\"Tabellen mit den Schweizer Mindestl&ouml;hnen in der Raumpflegebranche\" title=\"Tabellen mit den Schweizer Mindestl&ouml;hnen in der Raumpflegebranche\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130503-BLAK-02-03-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130503-BLAK-02-03-2_th.gif\" alt=\"Tabellen mit den Schweizer Mindestl&ouml;hnen in der Einzelhandelsbranche\" title=\"Tabellen mit den Schweizer Mindestl&ouml;hnen in der Einzelhandelsbranche\"><\/a><\/p>\n<p><em>Felix Helvetia!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein ewiges Lied: Die FAZ mit Zahlentricks gegen h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nAm vergangenen Wochenende haben die Gr&uuml;nen beschlossen, sich f&uuml;r deutliche Steuererh&ouml;hungen einzusetzen; von SPD und Linken liegen &auml;hnliche Beschl&uuml;sse vor. Anlass genug f&uuml;r einen Aufschrei des Entsetzens im konservativen und neoliberalen Bl&auml;tterwald. Nicht immer wird dabei redlich und sauber argumentiert, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) einmal mehr anschaulich und beispielhaft zeigt. &ndash; Ein Beitrag &uuml;ber Zahlentricks und Manipulationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1167\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EZB<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Billiges Geld: Ein Draghi ohne Merkel macht keinen Sinn<\/strong><br>\nDer historisch niedrige Leitzinssatz k&ouml;nnte schlicht verpuffen, weil das billige Geld &uuml;berhaupt nicht da ankommt, wo es gebraucht wird: Bei den Verbrauchern und vor allem den Unternehmen im S&uuml;den Europas. Die Rezession ist tief, die Stimmung schlecht, die Angst vor Pleiten gro&szlig; &ndash; da kann das Geld noch so billig sein, die Banken r&uuml;cken es nicht raus. F&uuml;r die Konjunktur sind drei Akteure ganz entscheidend: Geld-, Tarif- und Finanzpolitik. Die Tarifpolitik f&auml;llt in den Krisenl&auml;ndern aus, L&ouml;hne und Geh&auml;lter sinken sogar. Die EZB hat alles gegeben und ihr geldpolitisches Pulver fast verschossen. Die Finanzpolitik schlie&szlig;lich ist seit Jahren auf einem Sparkurs, der den L&auml;ndern den Rest gibt. Billiges Geld auf der einen und dramatische Ausgabenk&uuml;rzungen auf der anderen Seite &ndash; das passt nicht. Die 20 Millionen Arbeitslosen in der EU warten auf Impulse von der Finanzpolitik. Mario Draghi ohne Angela Merkel macht nicht viel Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/billiges-geld-ein-draghi-ohne-merkel-macht-keinen-sinn\/8154762.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die eine Seite ist, dass die Banken den Zinssatz f&uuml;r Unternehmenskredite den konjunkturellen Aussichten und den damit verbundenen Risiken anpassen: in Italien &uuml;ber 4 Prozent Zins, in Spanien &uuml;ber 5 Prozent, in Griechenland und Portugal <a href=\"https:\/\/www.commerzbank.de\/media\/de\/research\/economic_research\/aktuell_1\/wif.pdf\">&uuml;ber 6 Prozent [PDF &ndash; 615 KB]<\/a>. Andererseits, warum sollten die Unternehmen bei so schlechten Aussichten Kredite aufnehmen und investieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wagenknecht nennt Geldpolitik der EZB gescheitert<\/strong><br>\nDie Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank, den ohnehin extrem niedrigen Leitzins sinkt um 0,25 Punkte auf das Rekordtief von 0,5 Prozent zu senken, ist auf Kritik in der Linken gesto&szlig;en. &raquo;Die Zinssenkung wird die Unternehmen nicht erreichen&laquo;, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht. &raquo;Die privaten Gro&szlig;banken finanzieren eher Hedge-Fonds als den Kauf einer Maschine durch den Mittelstand.&laquo;<br>\nDer EZB-Rat hatte bei seiner ausw&auml;rtigen Sitzung im slowakischen Bratislava entschieden, den Leitzins auf ein historisch niedriges Niveau zu senken. Damit kommen Gesch&auml;ftsbanken im Euroraum so g&uuml;nstig an Zentralbankgeld wie nie seit Einf&uuml;hrung der Gemeinschaftsw&auml;hrung im Jahr 1999. Der Zinssatz f&uuml;r Geld, das Banken &uuml;ber Nacht bei der EZB parken, bleibt unver&auml;ndert bei null Prozent. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter hoffen, dass die Finanzbranche das billige Geld in Form von Krediten an Unternehmen und Verbraucher weiterreichen wird. Durch Investitionen und Konsum, so die Hoffnung, w&uuml;rde die Konjunktur angekurbelt werden. Das funktioniert bislang nicht in dem erwarteten Ma&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/820423.wagenknecht-nennt-geldpolitik-der-ezb-gescheitert.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Die letzte Waffe der EZB<\/strong><br>\nAngela Merkel hat k&uuml;rzlich einen Riesenstuss erz&auml;hlt, als sie sagte, Deutschland br&auml;uchte jetzt eher h&ouml;here Zinsen. Sie kann nur darauf hoffen, dass ihr Wunsch nicht in Erf&uuml;llung geht, denn sie w&uuml;rde ihre Bundestagswahl inmitten einer von ihr selbst verschuldeten Rezession bestreiten.<br>\nEs herrscht in Deutschland wieder einmal eine Illusion &uuml;ber die St&auml;rke der eigenen Wirtschaft. Jedes Mal wenn die Konjunktur am Boden ist, kocht erneut eine Debatte &uuml;ber Deutschland als Schlusslicht hoch. Wenn die Wirtschaft wieder brummt, dann lobt man die Strukturreformen und empfiehlt sich als Modell f&uuml;r den Rest der Welt. Was jetzt neu ist: Die Konjunktur ist gerade dabei einzubrechen, aber die Euphorie scheint ungebrochen.<br>\nIm vierten Quartal 2012 fiel das Wirtschaftswachstum um 0,6 Prozent. Die Ergebnisse f&uuml;r das erste Quartal 2013 sind noch nicht da, aber Konjunkturexperten erwarten ein schwaches Plus. Das war&rsquo;s dann aber auch mit dem Aufschwung, denn mit dem zweiten Quartal geht es wieder bergab. Auch in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/muenchau-warum-die-ezb-die-zinsen-senken-sollte-a-897561.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB: Auf expansive Geldpolitik muss nun expansive Fiskalpolitik folgen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Geldpolitik st&ouml;&szlig;t langsam aber sicher an ihre Grenzen. Nun sind die Politik und vor allem die Kanzlerin gefragt, ihr Spardiktat in Europa zu beenden und eine Politik der Investitions- und Wachstumsoffensive zu starten. Denn die von Merkel durchgeboxte Austerit&auml;tspolitik spaltet Europa. Sie ist die eigentliche Ursache f&uuml;r die Rezession in der Eurozone.<br>\nDie katastrophalen Folgen der Austerit&auml;tspolitik, die sich in einer hartn&auml;ckigen Rezession, hoher Arbeitslosigkeit und wachsender Armut zeigen, k&ouml;nnen nicht seitens der EZB mit der Senkung des Leitzinssatzes auf 0,5 Prozent aufgefangen werden. Eine expansive Geldpolitik kann ihre wachstumsfreundlichen Potentiale nur dann entfalten, wenn sie von einer expansiven Fiskalpolitik begleitet wird.<br>\nGegen die Rezession hilft das billige Geld nur begrenzt. Denn die Banken werden das billige EZB-Geld weder an Arbeitslose noch an Unternehmen ohne Umsatz weitergeben. Da machen 0,25 Prozent Zinsunterschied auch nicht viel aus. Was wir in Europa brauchen ist ein ambitioniertes Investitions- und Aufbauprogramm, wie vom DGB als Marshallplan f&uuml;r Europa vorgeschlagen. Damit soll vor allem den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;ndern geholfen werden, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, damit gute Jobs anstelle von Arbeitslosigkeit, Prosperit&auml;t anstelle von Rezession, Wohlstand anstelle von wachsender Armut und politische Stabilit&auml;t anstelle von nationalen Ressentiments die Zukunft unseres Kontinents pr&auml;gen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++276c4e7c-b332-11e2-bb2c-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verlorene &Uuml;bersch&uuml;sse &ndash; gut 20 Prozent Wertr&uuml;ckgang bei deutschen Auslandsverm&ouml;gen<\/strong><br>\nForscher empfehlen mehr Investitionen im Inland.<br>\nDie Auslandsverm&ouml;gen der Deutschen haben im Zuge der Finanzkrise um mehr als ein F&uuml;nftel an Wert verloren. Das zeigt eine neue Studie, an der Fabian Lindner vom Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung beteiligt ist. Lindner und seine Forscherkollegen sehen darin ein weiteres Argument gegen dauerhaft hohe deutsche Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse. Es sei sinnvoll, k&uuml;nftig deutlich mehr Kapital im Inland zu investieren &ndash; um die Leistungsbilanzen besser auszubalancieren, und um die Zukunftsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern.<br>\nSeit den 1970er-Jahren verzeichnet die deutsche Volkswirtschaft fast durchg&auml;ngig &Uuml;bersch&uuml;sse in ihrer Leistungsbilanz. In den vergangenen zehn Jahren waren sie besonders hoch, lagen im Durchschnitt bei 5,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Sorgt Deutschland mit seiner alternden Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Zukunft vor, indem es hohe Verm&ouml;gen im Ausland bildet? Mit dieser Frage haben sich IMK-Forscher Fabian Lindner, Erik Kl&auml;r vom Bundesarbeitsministerium und Kenan Sehovic vom Th&uuml;ringer Wirtschaftsministerium eingehend besch&auml;ftigt.<br>\nSie analysierten dazu Daten zur Entwicklung des deutschen Nettoauslandsverm&ouml;gens. Das ist die Differenz zwischen den Forderungen der Inl&auml;nder gegen&uuml;ber dem Ausland und jenen der Ausl&auml;nder gegen&uuml;ber dem Inland. Ergebnis: Zwar wuchs das Nettoauslandsverm&ouml;gen seit 1999 enorm, von rund 7 Milliarden auf 1.013 Milliarden Euro bis zum dritten Quartal 2012. Der Leistungsbilanz&uuml;berschuss jedoch &ndash; die treibende Kraft hinter dem Aufbau von Auslandsverm&ouml;gen &ndash; summierte sich im selben Zeitraum auf 1.275 Milliarden Euro. Zusammen mit dem bereits vorhandenen Nettoauslandsverm&ouml;gen von 7 Milliarden Euro h&auml;tten die Deutschen also netto Forderungen in H&ouml;he von 1.282 Milliarden Euro anh&auml;ufen m&uuml;ssen &ndash; ein Unterschied von 269 Milliarden Euro oder 21 Prozent.<br>\n&ldquo;Das starke Ausma&szlig; der Verluste ist vor allem auf die internationale Finanzkrise ab 2007 zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&rdquo;, erl&auml;utern die Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mittelstandcafe.de\/verlorene-ueberschuesse-gut-20-prozent-wertrueckgang-bei-deutschen-auslandsvermoegen-864531.html\/\">Pressemitteilung IMK nachzulesen auf Mittelstands Caf&eacute;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jens Berger &ndash; Ein Freund, ein guter Freund<\/strong><br>\nBayern-Manager Uli Hoene&szlig; bekam ein &bdquo;Privatdarlehen&ldquo; vom damaligen Adidas-Chef Robert Louis Dreyfus. Warum fragt eigentlich niemand nach dem Warum? [&hellip;]<br>\nAnders als die Genannten kommt Otto Normalverbraucher erst gar nicht in die Gelegenheit, sich &uuml;ber ein beruflich sensibles Privatdarlehen Gedanken zu machen. Jeder Beamte macht sich strafbar, wenn er einen geldwerten Vorteil im Wert von mehr als 20 Euro annimmt. Da wird offenbar mit einem etwas anderen Ma&szlig; gemessen.<br>\nDie Kleinen h&auml;ngt man, die Gro&szlig;kopferten schreiben die Gesetze. Solange das Strafgesetzbuch bei den Korruptionsparagrafen ein Klassenrecht abbildet, das zwar Verfehlungen der Unter- und Mittelschicht nahezu l&uuml;ckenlos abdeckt und ahndet, ein elit&auml;res Ph&auml;nomen wie Privatdarlehen aber ausblendet, ist etwas faul. Eigentlich b&ouml;te der Fall Hoene&szlig; eine Steilvorlage f&uuml;r die Korruptionsbek&auml;mpfung. Doch leider nutzt die niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Privatdarlehen-und-Vorteilsnahme-\/!115524\/\">taz<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Hoene&szlig; k&auml;mpft um die &Ouml;ffentlichkeit: Der Bock will G&auml;rtner bleiben<\/strong><br>\nWer glaubte, Hoene&szlig; warte den Ausgang seines Verfahrens ab und halte bis dahin seinen Mund, ist auf dem Holzweg. Seit der Unternehmer und Manager des FC Bayern als Steuerbetr&uuml;ger aufflog, arbeitet er daran, den Verlust seiner Ehre zu verdecken. Zu diesem Zweck versucht er, &ouml;ffentliche Reputation zur&uuml;ckzugewinnen, die er mit seinem Erfolg als Bayern-Manager erwarb und verzockte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/05\/02\/der-bock-will-gartner-bleiben\/\">Post von Horn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Es ist schon dreist, wie Politiker im Verein mit ihnen nahestehenden Medien versuchen, den Fu&szlig;ball (f&uuml;r viele die &bdquo;sch&ouml;nste Nebensache der Welt&ldquo;) dazu zu mi&szlig;brauchen, politisches Kapital in eigener Sache daraus zu schlagen. So ist es schon ein geistiges Armutszeugnis f&uuml;r die CSU, zu glauben, den fu&szlig;ballerischen Erfolg M&uuml;nchens dem eigenen politischen Konto gutschreiben zu k&ouml;nnen. Kaum einer verfiele hierzulande z.B. auf die Schnapsidee, in den fussballerischen Erfolgen der spanischen Fu&szlig;ballnationalmannschaft (Europa- und Weltmeisterschaftstitel) einen Beleg f&uuml;r eine erfolgreiche Politik der spanischen Regierung zu sehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland vs. Frankreich &ndash; Auf Crash-Kurs<\/strong><br>\nDer Ton zwischen Frankreich und Deutschland wird rauer. Nachdem Paris harsche Kritik an der Europa-Politik der Bundesregierung &auml;u&szlig;erte, schie&szlig;t Berlin nun zur&uuml;ck &ndash; mit harten Angriffen auf Hollandes Wirtschaftspolitik &hellip;<br>\n&Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en nun Merkels Vize, Bundeswirtschaftsminister Phillip R&ouml;sler und FDP-Fraktionschef Rainer Br&uuml;derle.<br>\nBeide stellten Frankreich ein verheerendes wirtschaftspolitisches Zeugnis aus und kritisierten die Wirtschafts- und Industriepolitik des Nachbarlandes in ungewohnt heftiger Weise. In einem dem Handelsblatt vorliegenden internen Vermerk listet das Bundeswirtschaftsministerium ein wirtschafts- und finanzpolitisches S&uuml;ndenregister des Landes auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-vs-frankreich-auf-crash-kurs\/8140864.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die deutsche Seite ist mit ihrer &bdquo;alternativlosen&ldquo; Wirtschaftsdogmatik auf dem besten Wege nun auch noch die Achse Paris-Berlin brechen zu lassen. Damit steht nun nicht mehr nur die W&auml;hrungsunion in Frage sondern der gesamte europ&auml;ische Einigungsprozess.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Staat soll die Marktwirtschaft retten<\/strong><br>\nDie wirtschaftlichen Zeichen stehen auf Sturm, doch noch ist es nicht zu sp&auml;t f&uuml;r eine Umkehr: Das ist der Appell, den f&uuml;nf renommierte &Ouml;konomInnen aus drei Kontinenten diese Woche ver&ouml;ffentlicht haben. (&hellip;) Die Krise macht deutlich, wie wenig die Funktionsweise des marktwirtschaftlichen Systems verstanden wird. Das ist der tiefere Grund, weshalb die Krise sich weiter verschlimmert, die Arbeitslosigkeit steigt und die Kluft zwischen Reichen und Armen gr&ouml;sser wird. So die Hauptbotschaft des Manifests. &laquo;Handelt jetzt!&raquo; propagiert nicht den Umsturz. Die AutorInnen legen mit unterschiedlichen Argumenten das Versagen der Wirtschaftspolitik bloss und sind sich einig in ihrem Pl&auml;doyer gegen den schrankenlosen Kapitalismus. Es brauche den aktiven Staat. Er m&uuml;sse eingreifen, damit die Marktwirtschaft &uuml;berhaupt wieder funktionieren k&ouml;nne. Das Gebot der Stunde ist f&uuml;r die AutorInnen die &laquo;sofortige Beendigung der Austerit&auml;tspolitik&raquo;. Denn solange die Wirtschaft nicht investiere, m&uuml;sse der Staat in die Bresche springen. Ansonsten seien mehr als nur Einkommen und Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrdet, n&auml;mlich auch der &uuml;ber Jahrzehnte aufgebaute Wohlstand und die demokratische Ordnung. Revolution&auml;r t&ouml;nt das nicht. Mehrheitsf&auml;hig ist der Aufruf trotzdem noch lange nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1316\/wirtschaftstheorie\/der-staat-soll-die-marktwirtschaft-retten\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Unsere Jobs, Euer Problem<\/strong><br>\nSelten hat Europa einen so tristen 1. Mai erlebt. In Euroland sind fast 20 Millionen Menschen ohne Job, Spanien und Frankreich melden Negativ-Rekorde. Nur in Deutschland sieht es besser aus; die &ldquo;FAZ&rdquo; prophezeit sogar Vollbesch&auml;ftigung. Doch wir sind keine Insel der Seligen. Unser &ldquo;Jobwunder&rdquo; k&ouml;nnte zum Alptraum werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/arbeit-fur-alle-deutschen-2\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sparen Sie Deutschland reich<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne wollen den Bundeshaushalt sanieren &ndash; mit Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Besserverdienende. Jetzt k&ouml;nnen Sie beweisen, dass es auch anders geht: In einer interaktiven Grafik l&auml;sst sich aus zahlreichen Sparvorschl&auml;gen ein ausgeglichener Haushalt zusammenstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/interaktive-grafik-sanieren-sie-den-bundeshaushalt-a-893612.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder ein Propgagandast&uuml;ck, das sich gewaschen hat. Das kann man nicht einmal mehr ansatzweise als seri&ouml;sen Journalismus bezeichnen. Man kann nur immer wieder darauf hinweisen, dass unter Kohl der Spitzensteuersatz bei 53% lag inklusive h&ouml;herer Unternehmensbesteuerung und ohne pauschaler Besteuerung von Verm&ouml;genseinkommen mit 25%. Und man kann unterstellen, das es Deutschland damals nicht schlechter ging als heute, dass die deutschen Unternehmen weniger erfolgreich exportierten als heute.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vertrag unterzeichnet: Bundeskriminalamt kauft Staatstrojaner FinFisher f&uuml;r 150.000 Euro<\/strong><br>\nDas Innenministerium hat jetzt offiziell die Spyware FinFisher der Firma Gamma\/Elaman gekauft. Das berichtet die Zeit, der Innenministerium und Bundeskriminalamt den Vertrag best&auml;tigten. Eingesetzt werden darf die Software aber noch nicht &ndash; die &Uuml;berpr&uuml;fung dauert noch an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2013\/vertrag-unterzeichnet-bundeskriminalamt-kauft-staatstrojaner-finfisher-fur-150-000-euro\/\">Netzpolitik<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Exportschlager Protesttrojaner<\/strong><br>\nAls Alaa Shebabi die entscheidende E-Mail erhielt, war die Oppositionelle aus Bahrain nur einen Klick davon entfernt, ihre Existenz aufs Spiel zu setzen. Im Anhang der Mail fand sie Fotodateien, angeblich von einem prominenten Folteropfer aus dem Widerstand im Arabischen Fr&uuml;hling. Die Mail lieferte Shebabi jedoch noch etwas anderes mit: einen b&ouml;sartigen Trojaner. Ein Klick auf die Fotos und Alaa Shebabi h&auml;tte dem autorit&auml;ren Regime, gegen das sie k&auml;mpft, intimste Informationen &uuml;ber ihr Leben in der Opposition geliefert. FinFisher hei&szlig;t der Trojaner, der sp&auml;ter bei ihr gefunden wurde &ndash; produziert von der Firma Gamma International. Firmensitz: Obersendling bei M&uuml;nchen. &ldquo;Deutsche IT-Unternehmen tragen weltweit zur Unterdr&uuml;ckung von friedvollem Protest und Menschenrechten bei. Sie profitieren davon, sich wissentlich gegen demokratische Entwicklungen zu stellen&rdquo;, sagt Barbara Lochbihler, fr&uuml;here Amnesty-Funktion&auml;rin und heutige Gr&uuml;nen-Politikerin im europ&auml;ischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F04%2F30%2Fa0086&amp;cHash=d979f8643085a0344b92dc5f245ad0c1\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Fall Mali &ndash; Wie 30 Jahre Neoliberalismus den Boden f&uuml;r den Krieg bereiteten<\/strong><br>\nDie auch von Deutschland unterst&uuml;tzte Milit&auml;rintervention in Mali wird sowohl in Europa als auch in Afrika kontrovers diskutiert. W&auml;hrend der &auml;gyptische &Ouml;konom Samir Amin die Intervention als das geringere &Uuml;bel gegen&uuml;ber einer m&ouml;glichen Dominanz von Dschihadisten sieht, werten Firoze Manji, Aziz Fall und Aminata Traor&eacute; die Operation als Teil einer neokolonialen Strategie Frankreichs, das besonders die Uranreserven der Region im Auge habe.<br>\nDie Krise in Mali sei die Folge von 30 Jahren neoliberaler Politik, die dem Land von IWF und Weltbank aufgen&ouml;tigt worden sei, sagt die ehemalige Minsterin Aminata Traor&eacute;. Die Destabilisierung der Wirtschaft habe eine junge Generation ohne jede Perspektive hervorgebracht, aus der sich sowohl die Armee, als auch die Dschihadisten und die Drogenschmuggler rekrutierten. Die Zerst&ouml;rung der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge habe au&szlig;erdem einen Leerraum geschaffen, der zunehmend vom politischen Islam besetzt werde. Die westliche Politik, die diese Situation hervorgebracht habe und nun mit einer Milit&auml;rintervention reagiere, sei umso zynischer, als den Opfern dieser Politik auch die Einreise nach Europa versperrt sei.<br>\nTeil der zunehmenden Militarisierung Afrikas ist auch das African Command der US-Streikr&auml;fte, kurz AfriCom, mit Sitz in Stuttgart, das mittlerweile in &uuml;ber 20 afrikanischen L&auml;ndern aktiv ist. Auch die neue Kampfdrohnenbasis in Niger sei Teil einer Strategie, Rohstoffinteressen milit&auml;risch abzusichern. Bis 2015 sollen bis zu 25 Prozent des &Ouml;lverbrauchs der USA aus Afrika gedeckt werden.\n<p>Der Beitrag gliedert sich in zwei Teile:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/339\">Der Fall Mali: Wie 30 Jahre Neoliberalismus den Boden f&uuml;r den Krieg bereiteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/340\">AfriCom: Die Militarisierung des afrikanischen Kontinents<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sch&auml;dliche Castingshows<\/strong><br>\nViele Kandidaten k&ouml;nnen die Folgen nicht absehen und werden hinterher depressiv.<br>\nSchon lange hat man sich gefragt, wie es wohl den Teilnehmern von Castingshows ergeht, die vor einem Millionenpublikum nach Strich und Faden l&auml;cherlich gemacht werden. Nun ist genau das untersucht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/nachrichten\/vermischtes\/Schaedliche-Castingshows;art685,438143\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bayern-Doc M&uuml;ller-Wohlfahrt: Hinter der Fassade des Wunderheilers<\/strong><br>\nDie Medien feiern ihn als erfolgreichen Wunderheiler, als den Arzt, dem die Promis vertrauen. Bastian Schweinsteiger, Usain Bolt und Bono geh&ouml;ren zu seinen Kunden: Hans-Wilhelm M&uuml;ller-Wohlfahrt ist der wohl bekannteste Sportarzt der Welt. Seit 1977 betreut er den FC Bayern M&uuml;nchen, seit 1995 die Fu&szlig;ball-Nationalmannschaft. Bei 18 der 23 Bayern-Meistertitel war er Mannschaftsarzt. Doch schaut man hinter die Fassade, stumpft der Glanz ab: M&uuml;ller-Wohlfahrts Weg begleiten wirtschaftliche Fehlschl&auml;ge. Zwei Firmen, die M&uuml;ller-Wohlfahrts Namen tragen, sind bilanziell &uuml;berschuldet. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe ist M&uuml;ller-Wohlfahrt mit seiner Praxis im Alten Hof in M&uuml;nchen nur noch Mieter. Die pomp&ouml;sen R&auml;ume und Ger&auml;te mietet M&uuml;ller-Wohlfahrt von Fu&szlig;ball-M&auml;zen Dietmar Hopp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten-recherche.org\/2013\/04\/bayern-doc-muller-wohlfahrt-hinter-der-fassade-des-wunderheilers\/\">WAZ Rechercheblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gottes Schulen und staatlicher Beitrag<\/strong><br>\nWenn der Staat Schulen aufgibt, &uuml;bernehmen die katholische oder die evangelische Kirche gern mal die Geb&auml;ude. Sie lehren dann mit konfessioneller Bindung, bekommen Geld von Stadt und Land und missionieren teilweise ganz kr&auml;ftig. &ndash; Zum Ende des Schuljahres 2007 schloss das staatliche Oderbruch-Gymnasium [Wriezen\/ Brandenburg] sechs Wochen sp&auml;ter machte nach den Sommerferien das Johanniter-Gymnasium auf. Im selben Geb&auml;ude, mit neuer Belegschaft. Und neuen Sitten: Religionsunterricht ist nun Pflicht, jeden Freitag gibt es eine Andacht, und wer dauerhaft an der Schule unterrichten will, sollte sp&auml;testens nach zwei Jahren der evangelischen Kirche beigetreten sein. [B&uuml;rgermeister] Uwe Siebert, selbst konfessionslos, hat damit kein Problem. &ldquo;F&uuml;r mich ist das keine Glaubensfrage&rdquo;, sagt er. &ldquo;Die Alternative hie&szlig;e: keine Schule.&rdquo; Vor zehn Jahren gab es deutschlandweit noch 40.000 allgemeinbildende Schulen, heutzutage sind es knapp 35.000. Im Osten sank die Zahl von rund 9.000 auf 6.888. Nur die Zahl der Konfessionsschulen w&auml;chst: 875 katholische Schulen gab es vor zehn Jahren, jetzt sind es 908. Die Zahl der evangelischen Schulen stieg von 975 auf 1.099. Aber warum kann sich eine christliche Schule halten, wo der Staat strauchelt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F04%2F30%2Fa0095&amp;cHash=d4400a8cbd19ff7dd05ad89e43f0a2b3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;bertreffende Situation! Der Staat finanziert die Privaten (im Wesentlichen), die an die Stelle von &ouml;ffentlichen Schulen r&uuml;cken, weil diese eine Mindestanmeldezahl von 27 Sch&uuml;lern f&uuml;r die Er&ouml;ffnung von neuen Klassen fehlt. Somit k&ouml;nnen die Privaten sogar mit der intensiveren Betreuung in kleineren Klassen werben. Wie B&uuml;rgermeister Siebert andeutet, dessen Versuch, den Standort attraktiv zu halten, nicht zu tadeln ist, laufen die Kosten f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand auf dasselbe hinaus. &ndash; Die obengenannten Zahlen beziehen sich auf Bekenntnisschulen in privater Tr&auml;gerschaft. Diese sind nicht zu verwechseln mit Bekenntnisschulen in &ouml;ffentlicher Tr&auml;gerschaft in NRW, von denen im Verlauf des Artikels die Rede ist. Diese werden zu 100 Prozent vom Staat finanziert, dennoch m&uuml;ssen auch Eltern anderer Glaubensausrichtung den Religionsunterricht und mehr als Pflicht akzeptieren. K&ouml;nnen Eltern z.B. Muslime oder Atheisten dies nicht akzeptiere m&uuml;ssen sie f&uuml;r ihre Kinder lange Schulwege in Kauf nehmen &ndash; in Paderborn sind 14 von 24 st&auml;dtischen Grundschulen katholische Bekenntnisschulen. Siehe auch die Sendung <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/index.php?eID=pmkfdl&amp;file=fileadmin%2Fuser_upload%2FSendungen%2FWDR5_Tagesgespraech%2FAudios%2F130418_paderborn_schulen.mp3&amp;ck=d40d6592ab9517fd66d65ff5140d7499&amp;pageid=4765\">&ldquo;Der Glaube z&auml;hlt, der Staat zahlt&rdquo; in WDR 5 [MP3]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: St&ouml;rsender Episode 3<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R2GAXmj7_wE\">St&ouml;rsender via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17118"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17122,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17118\/revisions\/17122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}